Clever Girls – rebellisch, feministisch, wegweisend

Clever Girls – rebellisch, feministisch, wegweisend

By Rundfunk Berlin-BrandenburgSociety & Culture
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Clever Girls – rebellisch, feministisch, wegweisend episodes

  • Performerin und Netzwerkerin - die Dichterin Else Lasker-Schüler
    Die Freiheit sich außerhalb der Geschlechterkonventionen zu bewegen hat sich Else Lasker-Schüler zeitlebens genommen: Als Mutter eines unehelichen Kindes, als androgyner „Jussuf Prinz von Theben“ in den Berliner Cafés, als eine Frau die sich ihre Liebhaber frei aussuchte und finanziell unabhängig blieb. Wir sprechen mit der Verlegerin Daniela Seel und der Autorin Judith Kuckart über Else Lasker-Schüler als Rolemodel.
    38 min
  • Meisterhafte Frauenporträts - die Malerin Julie Wolfthorn
    Julie Wolfthorn kämpft - wie viele ihrer zeitgenössischen Kolleginnen - für die Zulassung von Frauen an der Akademie der Künste. Erlaubt wird das erst im Jahr 1918. Zu dem Zeitpunkt ist Julie Wolfthorn schon ein Star der Berliner Kunstszene: Sie ist Mitbegründerin der Berliner Secession, reist in Europa herum, porträtiert bedeutende Künstler*innen und Schriftsteller*innen. 1942 wird sie in das Ghetto Theresienstadt deportiert und gerät nach ihrem Tod in Vergessenheit. Mit den Künstlerinnen Janine Mackenroth und Biance Kennedy sprechen über die Chancen von Frauen im Kunstmarkt heute.
    42 min
  • Stimme des Ostens Regine Hildebrandt
    Stimme des Ostens, Gallionsfigur der SPD, Brandenburgs Mutter Courage: Regine Hildebrandt, eine unkonventionelle Politikerin, die nur auf ihr Gewissen hörte. Das war christlich geprägt. Sie stritt vor allem für soziale Gerechtigkeit, für Arbeitslose, Frauen, Alte und Kranke in Brandenburg. Geboren 1941 in eine christliche Musikerfamilie, erlebt Regine Hildebrandt die Teilung Berlins vor der eigenen Haustür an der Bernauer Straße. Mit der Wiedervereinigung endet ihr erstes Leben als Pharmakologin in der DDR. Es folgt eine politische Karriere im Schnelldurchlauf: Engagement in der Bürgerbewegung, Eintritt in die SPD und schon 1990 die Berufung als "Ministerin für Arbeit und Soziales" in Brandenburg. Die unüberhörbare "Stimme des Ostens" verstummt, als Regine Hildebrandt 2001 an Brustkrebs stirbt. Susanne Utsch im Gespräch mit der Autorin Simone Schmollack und mit Ulrike Häfner, stellvertretende Vorsitzende der bundesdeutschen Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF)
    57 min
  • Stimme des Ostens - Regine Hildebrandt
    Brandenburgs Mutter Courage: Regine Hildebrandt, eine unkonventionelle Politikerin, die nur auf ihr Gewissen hörte. Sie stritt vor allem für soziale Gerechtigkeit, für Arbeitslose, Frauen, Alte und Kinder in Brandenburg. Geboren 1941 in eine christliche Musikerfamilie, erlebt Regine Hildebrandt die Teilung Berlins vor der eigenen Haustür an der Bernauer Straße. Nach ihrem ersten Leben als Pharmakologin in der DDR folgt eine politische Karriere: Engagement in der Bürgerbewegung, Eintritt in die SPD und 1990 die Berufung als "Ministerin für Arbeit und Soziales" in Brandenburg. Die unüberhörbare "Stimme des Ostens" verstummt, als Regine Hildebrandt 2001 an Brustkrebs stirbt.
    57 min
  • Heilige und Hure - Die Schauspielerin Brigitte Helm
    Brigitte Helms Doppelrolle als Maschinen-Madonna in Fritz Langs Metropolis ist bis heute legendär. Die UFA-Studios nehmen die blutjunge Schauspielerin unter Vertrag. Die entdeckt aber schnell ihren eigenen Willen und klagt vor Gericht gegen die Rollenauswahl der UFA: Immer den Vamp spielen, das ist ihr zu wenig.
    43 min
  • Ihrer Zeit voraus - Jutta Limbach
    Jutta Limbach war Berliner Justizsenatorin, Jura-Professorin, Präsidentin des Bundesverfassungsgerichts und Präsidentin des Goethe-Instituts. Außerdem Feministin, Quotenfrau, dreifache Mutter, Ehefrau, Befürworterin einer Paritätsgesetzgebung und Nachfahrin einer feministischen Familiendynastie. Für jüngere Frauen war sie ein Vorbild. Franziska Walser erinnert im Gespräch mit Prof. Dr. Silke Laskowski von der Uni Kassel und Dr. Helga Lukoschat von der Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin (EAF) an Jutta Limbach.
    48 min
  • Chronistin Berlins - Die Fotografin Eva Kemlein
    "So wie es ist, bleibt es nicht" - das war das Lebensmotto der Berliner Fotografin Eva Kemlein. Auf wilde Jahre als Reisefotografin folgt das Berufsverbot durch die Nationalsozialisten. Die Jüdin überlebt versteckt in Berlin und wird nach Kriegsende zur Chronistin des Wiederaufbaus. Ein Jahrhundertleben zwischen Ost- und Westberlin, zwischen Straßenfotografie und Berliner Bühnen. Wir sprechen mit Sharon Adler, Fotografin und Gründerin des Webportals AVIVA und mit Esra Rotthoff, Fotografin u.a. für das Gorki Theater Berlin.
    48 min
  • Die Kinderärztin Ingeborg Rapoport - eine Pionierin der Medizin
    Ingeborg Rapoport gründete an der Charité die Neonatologie – die Abteilung zur Rettung und Betreuung von Frühgeborenen. Dadurch konnte die Säuglingssterblichkeit erheblich gesenkt werden. Sie war eine Pionierin in ihrem Fach, genauso wie Vera Regitz-Zagrosek. Die Ärztin schuf den Fachbereich Gendermedizin. Durch ihre Forschung wissen wir, dass Männer und Frauen unterschiedlich auf Behandlungen und Medikamente reagieren, also auch unterschiedlich behandelt werden sollten.
    52 min
  • Hatun Sürücü
    Sie wollte unabhängig und frei leben. Eigenes Geld, eigene Wohnung, eigene Entscheidungen. Und keinen typischen Mädchenberuf ergreifen, sondern Elektrikerin werden. Hatun Sürücü hat für sich und ihren kleinen Sohn gegen das patriarchalische System ihrer kurdischen Herkunftsfamilie gekämpft und gegen die Ignoranz der deutschen Mehrheitsgesellschaft. Diesen Kampf hat sie mit ihrem Leben bezahlt, ihr jüngster Bruder hat sie umgebracht. Ein sogenannter "Ehrenmord" mitten in ihrer Heimatstadt Berlin. Ein Femizid, der eine Zäsur bildet in der Berliner Integrationspolitik.
    52 min
  • Glückliche Tiere - Vorbild Zoodirektorin
    "Das Hörvermögen von Reptilien" – darüber promoviert Katharina Heinroth, damals noch unverheiratete Berger, als erste Frau am Zoologischen Institut Breslau 1923, im Alter von 26 Jahren. Sie wird nach dem Zweiten Weltkrieg erste und bislang einzige Zoodirektorin Berlins. Mit einem Restbestand von 91 Tieren baut sie den Berliner Zoologischen Garten auf, erforscht das Verhalten von Tieren und wird vom männlich besetzten Aufsichtsrat nach elf Jahren dazu genötigt, in den Ruhestand zu gehen, mit 59 Jahren. Heute sind in Deutschland 21% der ZoodirektorInnen weiblich. Vor welchen Herausforderungen stehen sie? Wie steht es um den Schutz der Arten? Und: gehen Frauen anders mit Tieren um als Männer? Manuela Reichart im Gespräch mit der neuen Zoodirektorin Dr. Simone Schehka vom Allwetterzoo Münster und mit Christiane Schröder, Geschäftsführerin des NABU-Brandenburg
    51 min

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