Wenn man Dating-Tipps auf Social Media glaubt, ist jeder Mensch, der es langsam angehen will, ein toxischer Vermeider und jede Beziehungsangst ein Bindungstrauma. In dieser Folge werfen wir einen wissenschaftlich fundierten Blick auf die Bindungstheorie und klären, wo der Unterschied zwischen Trauma und unsicheren Bindungsmustern liegt.
Wir sprechen über die gesellschaftlich normalisierte "Beziehungs-Rolltreppe" und analysieren, warum sich ängstliche und vermeidende Typen magisch anziehen.
Der spannendste Plot-Twist aus der Forschung erwartet dich am Ende der Folge: Sind Menschen in nicht-monogamen Beziehungsmodellen vielleicht deutlich sicherer als ihr Ruf?
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Literatur:
- Zagaria, Andrea, et al. "Toward a definition of Attachment Trauma: integrating attachment and trauma studies." European Journal of Trauma & Dissociation 8.3 (2024): 100416.
- Slade, Rachel. "Relationship sabotage in adults with low self-esteem from attachment trauma in childhood." Family Perspectives 1.1 (2020): 11.
- Moors, Amy C., et al. "Attached to monogamy? Avoidance predicts willingness to engage (but not actual engagement) in consensual non-monogamy." Journal of Social and Personal Relationships 32.2 (2015): 222-240.
- Ciric, Tina, et al. "‘It’s quite difficult to put Autistic relationships in a box’: A qualitative exploration of romantic relationships in gender and sexually diverse Autistic adults." Autism 30.3 (2026): 682-694.
Ergänzende Podcast-Folgen:
Part 1 der Trauma-Serie
Narzissmus verstehen
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