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Wann wird aus Motivation eigentlich Getriebensein? Für Jan beginnt es dort, wo es keinen Spaß mehr macht und krampfig wird. Björn geht einen Schritt weiter: Viele getriebene Menschen merken gar nicht, dass sie getrieben sind. Sie halten ihr Tempo für normal und empfinden sogar noch Freude dabei. Getrieben ist man für ihn dann, wenn man nicht mehr anders kann – wenn es sich anfühlt wie eine Abhängigkeit und hinter dem Machen die Sorge steht, dass sonst etwas Schlimmes passiert.
In dieser Folge gehen Björn und Jan der Frage nach, woran Du den Unterschied erkennst – und warum das gar nicht so einfach ist. Denn auch echte Motivation schützt nicht davor, über die eigenen Grenzen zu gehen. Und nicht jede Form von Getriebensein ist automatisch schädlich.
Am Beispiel von zwei Leistungssportlern mit ganz unterschiedlichen Antrieben, von Selbstständigen, die sich seit Jahren keinen Urlaub gönnen, und von Steve Jobs zeigen die beiden, worauf es ankommt: Kommt der Antrieb aus einer Überzeugung – oder aus einem Glaubenssatz wie "Ich bin nur etwas wert, wenn ich Leistung bringe"? Und gibt es ein inneres Korrektiv, das rechtzeitig sagt: Moment, jetzt muss ich auf mich aufpassen?
Dazu gibt es eine einfache Reflexionsfrage aus Björns Coaching-Praxis, die Du direkt für Dich ausprobieren kannst, und mit dem Inneren Team ein Werkzeug, um den Stimmen auf die Spur zu kommen, die Dich antreiben.
THEMEN & ZEITMARKEN
00:00 Begrüßung: Wann ist man getrieben statt nur motiviert?
03:15 Kaum Pausen, kaum Schlaf: Erschöpfung, Burnout und warum man es selbst selten merkt
05:45 Auch Motivation schützt nicht davor, über die eigenen Grenzen zu gehen
07:05 Zwei Leistungssportler, zwei ganz unterschiedliche Antriebe
08:00 Wunderkinder und der Glaubenssatz "Ich bin nur etwas wert, wenn ich leiste"
09:45 Die Reflexionsfrage aus dem Coaching: Was würde passieren, wenn Du es lässt?
10:20 Das Innere Team: Welcher Anteil treibt Dich eigentlich an?
12:00 Selbstständige, die nie Urlaub machen
14:40 Erfolg und Anerkennung: Muss man Getriebensein überhaupt ändern?
15:50 Vision oder Druck? Das Beispiel Steve Jobs
19:15 Selbstbestimmungstheorie: autonome und kontrollierte Motivation
21:30 Kein Coaching ohne Auftrag – Reflexion als Vorbeugung
23:15 Warum tue ich, was ich tue – und warum in dieser Intensität?
23:45 Pflichten, Zugehörigkeit und die Frage nach dem eigentlichen Antrieb
25:05 Fazit und Verabschiedung
DIE REFLEXIONSFRAGE ZUM AUSPROBIEREN
Denk an etwas, das Du gerade mit viel Energie verfolgst, und frag Dich: Was würde passieren, wenn ich das jetzt einfach mal eine Woche lang lasse?
• Du spürst Erleichterung oder freust Dich schon darauf, wieder anzufangen? Dann spricht vieles für Motivation.
• Es kommt Unruhe auf, ein ungutes Gefühl im Bauch, vielleicht sogar Angst? Dann lohnt sich die Frage: Was treibt mich hier eigentlich an?
DREI ERKENNTNISSE ZUM MITNEHMEN
1. Getriebensein bemerkt man selten selbst. Meist kommt der Hinweis von außen – von Menschen, die fragen, ob Du nicht mal eine Pause brauchst.
2. Entscheidend ist der Ursprung des Antriebs. Eine klare Vision mit einem inneren Korrektiv ist etwas anderes als ein Glaubenssatz, der Deinen Selbstwert an Leistung koppelt.
3. Regelmäßiges Hinterfragen wirkt vorbeugend. Wer erst merkt, dass er getrieben ist, wenn gar nichts mehr geht, merkt es zu spät. Die Frage "Warum tue ich das – und warum in dieser Intensität?" darf man sich deshalb ruhig von Zeit zu Zeit stellen.
ZITATE AUS DER FOLGE
"Das Getriebensein zeichnet sich dadurch aus, dass man gar nicht mehr anders kann. Also es ist wie eine Abhängigkeit." – Björn
"Auch eine positive, eine motivierte Intention beim Tun von Dingen schützt einen nicht davor, dass man auch über seine Grenzen hinausgeht." – Jan
ÜBER DEN PODCAST
Coach & Coach – eine Reise durch die Welt des Coachings. Der Coaching-Podcast mit Björn Bobach und Jan Gustav Franke.
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Schreib uns gern per Mail über die Kontaktangaben auf unseren Websites. Wir freuen uns über Feedback, Themenwünsche – und natürlich, wenn Du "Coach & Coach" abonnierst und weiterempfiehlst.
Björn Bobach: https://bobach-coaching.de
Jan Gustav Franke: https://jangustav-franke.de
Sommerzeit ist Urlaubszeit – und für Jan war das dieses Jahr ein kleines Abenteuer: mit dem besten Freund nach Schweden, gestartet vom Basiscamp von Kanuking.de, dann mehrere Tage mit dem Kanu auf einem 70 Kilometer langen See. Übernachten im Freien, Fische fangen, keine Straßen, keine Autos. Tagsüber Flugmodus, einmal am Tag kurz Kontakt zur Familie.
Der Anlass für das Experiment kam aus einem SWR-Podcast, in dem ein Psychiater die Empfehlung ausspricht, sich von Zeit zu Zeit auf eine einsame Hütte zurückzuziehen: nichts mitnehmen, höchstens ein leeres Buch und einen Stift. Jan hat genau das ausprobiert – und war überrascht von dem, was dabei herauskam. Oder eher: was nicht herauskam.
Björn kennt den Effekt aus einer anderen Richtung. Bei ihm ist es jede Reise: Erst ein paar Tage bewusst nichts tun, dann kommen die frischen Ideen von ganz allein – für den Urlaub, aber vor allem für Coaching und Business. Und noch etwas fällt ihm auf, wenn er weit weg ist: Er merkt dann besonders klar, was ihn zu Hause eigentlich stört.
Björn und Jan sprechen darüber, warum es weniger auf die Entfernung ankommt als darauf, dass eine Umgebung anders ist als gewohnt. Warum Offsites außerhalb des Firmengebäudes messbar bessere Workshops ergeben. Warum wir in vertrauten Räumen auch in vertrauten Mustern und Rollen stecken bleiben. Und warum manche Seiten von uns anscheinend nur im fremden Kontext Platz haben.
THEMEN DER FOLGE
• Jans Kanutour in Schweden – mehrere Tage See, Wildnis und Funkstille
• Das Experiment: nichts mitnehmen, nichts vornehmen, zur Ruhe kommen
• Was passiert, wenn nichts hochkommt? Ruhe als Ergebnis statt als Vorstufe
• Björns Muster: Erst nichts tun, dann kommt der Motivationsschub
• Warum fremde Umgebungen zeigen, was einen im Alltag eigentlich stört
• Entscheidungen, die daraus folgen: Welche Kontakte und Kundenbeziehungen will ich ausbauen, welche nicht?
• Offsites und Workshops: warum Firmengebäude die schlechtesten Orte für neue Gedanken sind
• "Möglichst weit weg" heißt eigentlich: möglichst anders als gewohnt
• Umgebung, Emotion und Rolle – warum wir an bestimmten Orten immer dieselben Muster abspielen
• Menschen im anderen Kontext erleben – und plötzlich ganz anders wahrnehmen
• Freizeitparks, Tauchen und Feuerwerk: Kanäle, die man sich nur an bestimmten Orten erlaubt
• Das Bild vom Wasserfall: Warum man mitten im Rauschen die Schönheit nicht sieht
• Andere Kulturen, andere Lebensentwürfe – und was das mit den eigenen Zielen macht
• Der Kecak-Feuertanz auf Bali und die Frage: Bist Du überhaupt bereit, Dich einzulassen?
DREI ERKENNTNISSE ZUM MITNEHMEN
1. Nicht die Distanz macht den Unterschied, sondern die Andersartigkeit. Der Campingplatz zwei Orte weiter kann denselben Effekt haben wie Schweden – wenn er anders ist als Dein Alltag.
2. Neue Umgebung allein reicht nicht. Es braucht Raum für die eigenen Gedanken – und die Bereitschaft, sich einzulassen, auch wenn es mal unbequem, zu warm oder zu eng ist.
3. Der eigentliche Wert liegt in der Rückkehr. Neue Perspektiven, verschobene Ziele, klarere Entscheidungen – das entfaltet sich erst, wenn Du es in den Alltag mitnimmst und tatsächlich etwas damit machst.
ZITATE AUS DER FOLGE
"Ich meine damit nicht mal so sehr die Distanz, sondern möglichst anders als gewohnt." – Björn
"Du kannst die Schönheit eines Wasserfalls nicht erkennen, wenn Du mitten im Wasserfall stehst." – Jan
"Man muss offen dafür sein, dass Dinge anders sind und dass sie nicht dem eigenen Komfortlevel entsprechen. Und dann kommen neue Eindrücke und Gedanken und Emotionen eigentlich ganz von alleine." – Björn
ERWÄHNT IN DER FOLGE
• Kanuking.de – Basiscamp in Schweden, Startpunkt von Jans Kanutour
• SWR-Podcast "40 plus – die Podcast-Therapie"
• Kecak-Feuertanz auf Bali
ÜBER DEN PODCAST
Coach & Coach – eine Reise durch die Welt des Coachings. Der Coaching-Podcast mit Björn Bobach und Jan Gustav Franke.
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Björn Bobach: https://bobach-coaching.de
Jan Gustav Franke: https//jangustavfranke.de
Es gibt diesen Moment, in dem Dir jemand sagt, wie Du wirkst – und Du erkennst Dich darin überhaupt nicht wieder.
Björn hat ihn erlebt, als er als junger Sänger vor Lampenfieber fast zerging und jemand zu ihm sagte: "Du bist ja ein Fels in der Brandung." Jan hat ihn auf einer Kölner Karnevalssitzung erlebt, als er mitten im Feiern gefragt wurde, ob er eigentlich gar keinen Spaß habe.
Genau um diese Lücke geht es in dieser Folge: Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung stimmen fast nie vollständig überein – und das ist erst einmal völlig normal. Wir alle lösen Wirkungen aus, die wir nie beabsichtigt haben, über eine Haltung, eine Bewegung, einen Blick. Interessant wird es erst, wenn daraus ein Muster wird: in Beförderungsgesprächen, in Führungssituationen, in Freundschaften und Partnerschaften.
Björn stellt in dieser Folge das Johari-Fenster vor – ein Modell, das 1955 von den US-amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harrington Ingham entwickelt wurde und dessen Name schlicht ein Zusammenschluss der beiden Vornamen ist. Zwei Achsen, vier Quadranten, und daraus ein überraschend praktisches Werkzeug für Coaching, Workshops und Führungsarbeit.
Björn und Jan gehen die vier Felder einzeln durch, diskutieren, welches davon eigentlich am größten sein sollte, und sprechen darüber, warum sich der blinde Fleck nur über einen einzigen Weg füllen lässt: über Feedback.
DAS JOHARI-FENSTER IM ÜBERBLICK
• Öffentliche Person – mir bekannt, anderen bekannt: was ich über mich weiß und bewusst preisgebe
• Geheimnis – mir bekannt, anderen unbekannt: was nur ich weiß, was aber trotzdem nach außen wirkt
• Blinder Fleck – mir unbekannt, anderen bekannt: was andere über mich wissen, ich selbst aber nicht
• Unbekanntes – mir unbekannt, anderen unbekannt: was sich erst über neue Erfahrungen erschließt
THEMEN DER FOLGE
• Warum Eigen- und Fremdwahrnehmung so selten deckungsgleich sind – und warum das kein Alarmsignal ist
• Wenn die Abweichung positiv ist: als "Fels in der Brandung" wirken trotz massiver Nervosität
• Wenn die Abweichung teuer wird: engagiert sein und teilnahmslos wirken
• Herkunft und Sozialisation als Erklärung für unterschiedliche Wirkung
• Entstehung und Aufbau des Johari-Fensters
• Die vier Quadranten im Detail – und was in welches Feld gehört
• Warum der blinde Fleck nie lange blind bleibt
• Feedback als einziger Zugang zum blinden Fleck
• Berechenbarkeit und Unberechenbarkeit in Führungsrollen
• Das Bild vom Diamanten: unterschiedliche Facetten in unterschiedlichen Kontexten
• Warum das Johari-Fenster in jeder einzelnen Beziehung anders gefüllt ist
DREI ERKENNTNISSE ZUM MITNEHMEN
1. Abweichung ist der Normalfall. Wenn Eigen- und Fremdwahrnehmung auseinandergehen, ist das kein Defekt. Genau hinsehen lohnt sich dort, wo es ein Muster wird.
2. Der blinde Fleck lässt sich nur von außen füllen – über Feedback im Coaching, über 360-Grad-Feedback im Unternehmen, über strukturierte Übungen in vertrauensvollen Workshops.
3. Die bessere Frage lautet: Wie wirke ich? Nicht: Habe ich das gut gemacht? Wirkungsfeedback bringt Dich weiter als Leistungsfeedback.
ZITATE AUS DER FOLGE
"Ich glaube, das Entscheidende ist, dass man sich dessen erst mal bewusst ist, dass es in jedem menschlichen Kontext diesen blinden Fleck gibt." – Björn
"Menschen sind nicht so flach, so sind die und Etikett drauf und fertig. Jeder Mensch hat unterschiedliche Facetten." – Jan
ÜBER DEN PODCAST
Coach & Coach – eine Reise durch die Welt des Coachings. Der Coaching-Podcast mit Björn Bobach und Jan Gustav Franke.
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Was hat eine über 2.000 Jahre alte Philosophie mit modernem Coaching zu tun? In dieser Folge sprechen Björn und Jan mit dem Coach, Berater und Stoa-Experten Alexander Zock über den Stoizismus als Lebensphilosophie, über innere Freiheit, Werte, Erfolg – und darüber, warum gute Coaches oft heimliche Stoiker sind.
Zum allerersten Mal in der Geschichte von „Coach & Coach" begrüßen Björn und Jan einen Gast – und machen daraus kurzerhand „Coach & Coach & Coach". Mit dabei: Alexander Zock, seit 15 Jahren selbstständiger Coach, Organisations- und Teamentwickler, Co-Host des Podcasts „Der Weg der Stoa" und Autor des Buches „Der Weg der Stoa in der Führung".
Gemeinsam tauchen die drei in eine Philosophie ein, die viel mehr ist als das, was im Volksmund unter „stoisch" verstanden wird. Du erfährst, woher die Stoa stammt, was ihre Grundgedanken ausmacht und wie sich diese erstaunlich aktuelle Lebensphilosophie ganz konkret im Coaching, in der Führung und im eigenen Alltag nutzen lässt.
Themen & Zeitmarken
00:00 Begrüßung und Vorstellung des Gastes Alexander Zock
01:44 Wie Alexander zur Stoa kam – vom Methoden-Sammeln zur Lebensphilosophie
04:10 Was ist Stoizismus eigentlich? Ursprung, Zenon von Kition und die bunte Säulenhalle
06:26 Wie erkennt man einen „stoischen Weisen"? Innere Haltung statt Verhalten
08:54 Die vier Kardinaltugenden: Weisheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung
10:21 Warum die Stoa eine Systemphilosophie ist – Logik, Physik, Ethik
13:09 Die Dichotomie der Kontrolle und der Wert eines geschärften Blicks im Coaching
15:26 „Nicht klagen" – warum Klagen Selbstwirksamkeit kostet (mit einer Anlehnung an Jens Korssen)
17:23 Stoa als Coaching-Rahmen oder als persönliche Orientierung?
18:34 Sokratisches Fragen statt Konfrontation – wie man Glaubenssätze sanft öffnet
21:00 Virginia Satirs starker Satz: „Eine Schwäche ist nichts anderes als eine im Kontext verrutschte Stärke"
21:43 Werte, Wertespannungen und warum Übertreibung gefährlich wird
22:48 Erfolg und Reichtum aus stoischer Sicht – ein gelassener Umgang mit dem Außen
24:29 Die Kreise des Hierocles: Verantwortung in konzentrischen Sphären denken
28:32 Renaissance der Stoa: Modern Stoicism, Stoicon und neue Communities
29:30 Die dunkle Seite: Wenn Stoizismus von der Manosphere und „Broicism" missbraucht wird
33:17 Alexanders Meetup-Gruppe: Originaltexte gemeinsam lesen
36:06 Persönliche Motivation: Vom Physiker zur stoischen Lebensphilosophie
38:52 Hatten Stoiker Sendungsbewusstsein? Warum Lebensphilosophie keine Dogmatik ist
41:26 Praktische Anwendung: Wie kommt man im Alltag an die Stoa heran?
42:06 Die innere Reflexionsinstanz – der „kleine Sokrates auf der Schulter"
44:52 Disziplin des Begehrens, Disziplin des Handelns, Disziplin der Zustimmung
47:01 Leitbild der Kosmopolis: Anderen so begegnen, als wären sie stoische Weise
48:37 Buch- und Podcast-Tipp von Alexander Zock
49:25 Verabschiedung und Outro
Drei Gedanken zum Mitnehmen
Über unseren Gast
Alexander Zock arbeitet seit mehr als 15 Jahren als selbstständiger Organisationsberater, Teamentwickler und Führungskräfte-Coach in unterschiedlichen organisationalen Settings. Vor seiner Selbständigkeit arbeitete er im Luftverkehrssektor als Manager und zuletzt als Geschäftsführer eines Forschungsinstitutes.
Neben seiner beruflichen Tätigkeit betreibt er mit seiner Co-Hostin Anne Gehrmann den Podcast „Der Weg der Stoa“ (https://weg-der-stoa.de) und ist Community Host der von ihm gegründeten Meetup-Community „Der Weg der Stoa“.
Sein erstes Buch hat er 2024 unter dem Titel „Der Weg der Stoa in der Führung“ veröffentlicht im RedLine Verlag veröffentlicht (https://weg-der-stoa.de/weg-der-stoa-in-der-fuehrung/).
Unter dem Begriff der „systemischen Kohärenzdynamik“ entwickelt er aktuell die Ideen der antiken Stoiker in Verbindung mit den systemtheoretischen Gedanken Niklas Luhmanns, dem syntaktischen Denken von Matthias Varga von Kibed und dem Prozessdenken von Martin Permantier zu einem integrierten Entwicklungsansatz für Organisationen, Teams und Personen weiter (https://vimeo.com/1075462390?fl=tl&fe=ec).
Links & Empfehlungen aus der Folge
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Schreib uns gerne einen Kommentar unter die Folge -wir freuen uns über Feedback, Themenwünsche und natürlich, wenn Du „Coach & Coach" abonnierst und weiterempfiehlst. Bis zum nächsten Mal!
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In dieser Folge diskutieren Björn und Jan die vielfältigen Auswirkungen Künstlicher Intelligenz auf unser Leben, Arbeiten und Denken. Von praktischen Beispielen im Alltag bis hin zu ethischen Fragen und Zukunftsszenarien — ein offener und tiefgehender Austausch.
In dieser Episode:
Kapitel:
00:00 - Einführung: Warum KI uns alle betrifft
01:05 - Praktische Beispiele: KI bei Bewerbungen und Texten
02:13 - Risiken: Verfälschung und Missverständnisse durch KI
04:03 - Blinder Glaube: Wie wir Ergebnisse unkritisch verwenden
05:55 - Verantwortung: Eigenwirksamkeit und Selbstkontrolle
07:27 - KI im beruflichen Kontext: Chancen und Grenzen
09:11 - Einfluss auf Sprache und Denkweise durch KI
10:02 - Gesellschaftlicher Wandel: Active Vocabulary und Wahrnehmung
11:10 - KI-generierte Inhalte: Realität oder Fiktion?
13:06 - Gesellschaft im Wandel: Wie soziale Medien und KI uns prägen
14:40 - Kinder & KI: Frühe Einführung oder spätes Lernen?
16:13 - Omnipräsenz: KI im Alltag und unsere Gefahr, nicht selbstständig zu bleiben
17:01 - Gegensteuerung: Mehr Muskel- und Kopfleistung trotz KI
21:37 - KI und Menschen: Wird sie uns tatsächlich ersetzen?
22:36 - Gefährliche Szenarien: KI und menschliche Extremsituationen
23:00 - Verantwortungsvolle Nutzung: Grenzen und Schutzmechanismen
26:52 - Emotionen & Beziehungen: KI als Partner?
28:15 - Zukunftsausblick: Verantwortungsvoller Umgang ist essenziell
29:12 - Abschied: Hoffnung auf eine menschlich bewahrte KI-Nutzung
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In dieser Episode von "Coach & Coach" diskutieren Jan und Björn das komplexe Thema der Authentizität im Alltag. Sie beleuchten, was es bedeutet, authentisch zu sein, und wie sich dies in verschiedenen Lebenskontexten, wie Beruf und Privatleben, auswirkt. Björn teilt seine Erfahrungen aus dem Recruiting, wo er beobachtet hat, dass viele Bewerber versuchen, sich zu verstellen, um den Erwartungen der Arbeitgeber zu entsprechen. Dies führt oft zu Frustration auf beiden Seiten, da die wahre Passung zwischen Bewerber und Unternehmen nicht erkannt wird. Jan ergänzt, dass Authentizität nicht immer schwarz-weiß ist und dass es wichtig ist, den Kontext zu berücksichtigen, in dem man sich befindet.
Takeaways
"Wenn sich ein Bewerber nicht selbst ist, kann er nicht sicherstellen, dass die Gegenseite wirklich zu ihm passt."
"Es ist wichtig, dass man sich selbst im Auge behält, damit man langfristig mit sich im Frieden ist."
"Traut euch, im richtigen Kontext authentisch zu sein, denn die Anerkennung, die zurückkommt, gebührt euch."
"Die Angst vor Ablehnung hindert viele daran, authentisch zu sein."
"Authentizität ist nicht immer schwarz-weiß; der Kontext spielt eine entscheidende Rolle."
Kapitel
00:00 Einführung in Authentizität
02:09 Die Rolle der Authentizität im Recruiting
05:56 Balance zwischen beruflicher und persönlicher Authentizität
12:26 Erforschung der Ursachen von Unauthentizität
18:29 Gesellschaftliche Erwartungen und Selbstdarstellung
19:30 Der Kampf um Authentizität
20:40 Balance zwischen Werten und finanzieller Sicherheit
22:05 Die Komplexität, authentisch zu sein
24:03 Umgang mit beruflichen Erwartungen
27:46 Die Risiken, Authentizität zu kompromittieren
30:41 Selbstbewusstsein und persönliches Wachstum
32:33 Persönliche Geschichten zur Authentizität
35:40 Fazit: Finde deinen inneren Kompass
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In dieser Episode von Coach & Coach diskutieren Björn und Jan die Erfolgsformel und die verschiedenen Faktoren, die zu beruflichem Erfolg führen. Sie beleuchten die Bedeutung von Expertise, Zeitmanagement, Netzwerken und den Einfluss von Glück und Zufall. Die beiden betonen, dass Erfolg nicht nur von harter Arbeit abhängt, sondern auch von der Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Die Episode bietet wertvolle Einblicke und Anregungen für alle, die ihre Karriere vorantreiben möchten.
Takeaways
Kapitel
00:00 Wiedereinstieg nach langer Pause
02:08 Die Erfolgsformel: Definition und Bedeutung
04:26 Faktoren des beruflichen Erfolgs
06:26 Expertise: Der Weg zum Experten
13:39 Zeit und Einsatz: Der Schlüssel zum Erfolg
18:44 Netzwerk: Die Macht der Verbindungen
30:40 Glück und Zufall: Unkontrollierbare Faktoren
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Selbsterkenntnis durch Ruhe: Warum Stille so wertvoll ist
In dieser Folge geht es um die Bedeutung von Ruhe für die eigene Selbsterkenntnis. Wie können bewusste Momente der Stille helfen, den eigenen Gedanken Raum zu geben? Und wie gelingt es, in einem hektischen Alltag wirklich innezuhalten?
💡 Themen dieser Episode:
✅ Warum unser Geist oft von äußeren Reizen überflutet wird
✅ Wie Stille zu neuen Einsichten führen kann
✅ Die Kunst, Stille bewusst auszuhalten
✅ Praktische Tipps für mehr Ruhe im Alltag
👉 Jetzt reinhören und herausfinden, wie Ihr durch bewusste Stille zu mehr Klarheit findet!
📖 Passend dazu: Der ausführliche Blogartikel zum Thema: Hier lesen
📩 Fragen oder Anregungen? Schreibt uns!
Kapitel:
00:00 Einführung in die Selbsterkenntnis durch Ruhe
03:23 Die Herausforderungen der Ruhe im Alltag
06:27 Die Bedeutung von Stille und innerer Reflexion
09:25 Individuelle Definition von Ruhe
12:20 Achtsamkeit und innere Auseinandersetzung
15:15 Selbsterkenntnis und Lebensentscheidungen
In dieser Folge sprechen Jan Gustav Franke und Björn Bobach über Anfänge, Neustarts und alles, was dazu gehört. Warum haben Neuanfänge eine so starke Anziehungskraft, und warum empfinden wir sie manchmal als herausfordernd? Gemeinsam beleuchten sie die Dynamik hinter Neustarts, zeigen Wege auf, wie Sie innere und äußere Motivation nutzen können, und geben praktische Tipps, um Veränderungen erfolgreich zu gestalten.
Themen der Folge:
Links und Ressourcen:
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Viel Spaß beim Hören! 🎧
In dieser Folge des "Coach & Coach"-Podcasts sprechen wir über Lebensumbrüche und wie man mit diesen intensiven Veränderungen umgehen kann. Lebensumbrüche kommen oft unverhofft und werfen uns aus unserer gewohnten Bahn. Ob ein Umzug, eine berufliche Neuorientierung, die Geburt eines Kindes oder eine persönliche Krise – solche Situationen erfordern, dass wir unsere Gewohnheiten und Routinen loslassen und uns auf neue Wege einlassen. Dabei kann Chaos entstehen, das sowohl im Alltag als auch im Kopf spürbar ist.
Themen, die in der Episode besprochen werden:
Wichtige Erkenntnisse aus der Folge:
Ressourcen und Links zur Folge:
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