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Österreich taumelt langsam Richtung Sommer. Es gibt zaghafte Öffnungen, aber noch Sperrstunden und Kontaktbeschränkungen. Kapitel 6 des 1. Corona-Tagebuchs heißt "Raus aus der Krise" und beschäftigt sich mit einem Land im Umbruch. Das zeigte sich so:
Der Kanzler besucht das Kleinwalsertag: "Auch Corona ist ihnen ziemlich blunzn und deshalb trat nicht ein, was der Bürgermeister angekündigt hatte, dass nämlich „die Talbevölkerung keinen persönlichen Kontakt“ mit dem Kanzler haben werde, im Gegenteil sie hatte sogar sehr viel Kontakt mit Kurz, mehr als diesem lieb war. An die 100 Menschen versammelten sich und johlten und jubelten dem neuen Kreisky zu, der politisch ohnehin besser ins Land passte als der einstige Sonnenkönig aus Wien. Viele kamen in Tracht, hielten Schilder hoch und Transparente mit roten Herzen darauf und liebgemeinten Sprüchen, sie standen so dicht an dicht, dass man dachte, hier will man Ischgl nachspielen. „Kitzloch“, in der Open-Air-Version halt."
Und der Bundespräsident schnalzt die Sperrstunde: "Ich denke es war so: Der Bundespräsident hatte das Costolette d’agnello con demi-glacé rosmarino e contorno (26,50 Euro) links liegen lassen und sich für Coda di rospo alla Porto Fino (32,50 Euro) entschieden. Als er dann mitten in den Fragole con mascarpone o gelato limone war, rückte 23 Uhr näher. Alexander Van der Bellen war schon den ganzen Abend über nachdenklich gewesen, nicht so euphorisch, aufgekratzt und über die Maßen heiter gestimmt wie sonst immer."
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By Christian NusserÖsterreich taumelt langsam Richtung Sommer. Es gibt zaghafte Öffnungen, aber noch Sperrstunden und Kontaktbeschränkungen. Kapitel 6 des 1. Corona-Tagebuchs heißt "Raus aus der Krise" und beschäftigt sich mit einem Land im Umbruch. Das zeigte sich so:
Der Kanzler besucht das Kleinwalsertag: "Auch Corona ist ihnen ziemlich blunzn und deshalb trat nicht ein, was der Bürgermeister angekündigt hatte, dass nämlich „die Talbevölkerung keinen persönlichen Kontakt“ mit dem Kanzler haben werde, im Gegenteil sie hatte sogar sehr viel Kontakt mit Kurz, mehr als diesem lieb war. An die 100 Menschen versammelten sich und johlten und jubelten dem neuen Kreisky zu, der politisch ohnehin besser ins Land passte als der einstige Sonnenkönig aus Wien. Viele kamen in Tracht, hielten Schilder hoch und Transparente mit roten Herzen darauf und liebgemeinten Sprüchen, sie standen so dicht an dicht, dass man dachte, hier will man Ischgl nachspielen. „Kitzloch“, in der Open-Air-Version halt."
Und der Bundespräsident schnalzt die Sperrstunde: "Ich denke es war so: Der Bundespräsident hatte das Costolette d’agnello con demi-glacé rosmarino e contorno (26,50 Euro) links liegen lassen und sich für Coda di rospo alla Porto Fino (32,50 Euro) entschieden. Als er dann mitten in den Fragole con mascarpone o gelato limone war, rückte 23 Uhr näher. Alexander Van der Bellen war schon den ganzen Abend über nachdenklich gewesen, nicht so euphorisch, aufgekratzt und über die Maßen heiter gestimmt wie sonst immer."
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