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Meine Gesprächspartnerin und mich zieht es an einem heißen Frühsommertag hoch hinauf: Nicole Steger nimmt auf der Terrasse des Ikea-Westbahnhof Platz. Seit 22 Jahren arbeitet die gebürtige Oberpinzgauerin bei Ikea-Österreich, seit zweieinhalb Jahren lautet ihre Berufsbezeichnung „Equality, Diversity und Inclusion Leaderin.“ Mit einem Blick über die Dächer Wiens sprechen wir darüber, warum Ikea-Österreich daran arbeitet mehr Beschäftigte mit Behinderung zu gewinnen. Es geht um Chancen und Herausforderungen im Bereich Inklusion und darum, was NEBA-Angebote bewirken.
Foto: Nicole Steger, Copyright: Nicole Steger
"Ich habe Autisten im Team, ich habe gehörlose Mitarbeiter, schwerhörige Mitarbeiter, Mitarbeiter mit Lernschwäche – wir sind bunt gemischt. Und das tut dem Team sehr, sehr gut.“ , sagt Franziska Schlegelmilch, Leiterin des McDonalds Restaurants auf der Mariahilfer Straße. Für die Kommunikation mit den gehörlosen Mitarbeiter:innen hat sie sich eine wertvolle Kompetenz angeeignet, wie sie in dieser Podcast-Folge erzählt. Ob Service, Küche oder Café: In allen Bereichen sind Menschen mit Einschränkungen beschäftigt. "Was ich nicht tue ist Menschen mit Behinderung einen besonderen Status zu geben. Sie sind Teil des Teams, wollen voll anerkannt sein und leisten können, was andere leisten.", betont Andreas Schwerla. Der Unternehmer betreibt in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland 18 McDonalds Restaurants mit rund 1100 Beschäftigten, aktuell haben rund 50 davon eine Behinderung. Der gebürtige Münchner geht davon aus, dass er zukünftig noch viel mehr Menschen mit einer Einschränkung einstellen wird. Wie die Zusammenarbeit eines diversen Teams im Alltag funktioniert und was andere Betriebe daraus lernen können, erfahren Sie in dieser Folge.
Unterstützt wird das Restaurant-Team von dabei-austria-Mitgliedern und ihren Neba-Angeboten: Jugend am Werk, Witaf und Volkshilfe Jobfabrik.
McDonald’s Franchisenehmer erhält Sonderpreis (mcdonalds.at)
Foto: Copyright „McDonald’s Österreich/Christian Husar
"Für mich war immer wichtig, dass ich einen Job habe, das war für mich das Wichtigste im Leben", sagt meine heutige Gesprächspartnerin Yvonne. Die gebürtige Wienerin ist Ende 30 und arbeitet Vollzeit bei einem McDonald´s in Niederösterreich. Sie ist sehr hilfsbereit und bietet den Kund:innen gerne ihre Hilfe an. Als im 1. Lockdown alle Restaurants zu waren, fand sie mittels Jobcoaching Unterstützung. Mit ihrem Jobcoach Stefan Trenker sprach sie über ihre Kompetenzen, Ziele und Perspektiven. Hören Sie ein Gespräch mit einer mutigen Frau, den vielseitig talentierten Stefan Trenker und seinem Kollegen Johann Korntheuer, der einen Einblick in seinen abwechslungsreichen Alltag als Jobcoach gibt.
Integration Niederösterreich - Soziale Projekte für Jugendliche (integration-noe.at)
dabei-austria.at
Foto: Stefan Trenker
Die Musik zu unserem dabei-austria Podcast-Jingle hat Stefan Trenker gestaltet, er ist auch als männliche Stimme zu hören.
"Sehnsucht nach Zukunft" steht in großen bunten Lettern geschrieben: Dem mehr als 100 Jahre alten ehemaligen alten Haschahof wurde unter dem Namen "Zukunftshof" neues Leben eingehaucht. Der historische Vierkanthof in Ziegelbauoptik ist ein Grätzel-Zentrum für Stadtlandwirtschaft. Mittendrin ist WUK work.space: Die Jugendlichen vom „future.design_lab", einer der vier Ausbildungs-Fit-Trainingsgruppen, tragen dazu bei den alten Hof zu revitalisieren: Sie haben unter anderem Werkstatträume hergerichtet und dabei gelernt den Verputz runterzuklopfen, auszumalen und mit Tape-Art zu arbeiten. Und sie unterstützen die am Hof ansässigen Initiativen und Unternehmen.
Durch die vielen verschiedenen Arbeiten lernen sie viel über sich, ihre Stärken und Interessen. Wir haben die Jugendlichen und ihre Trainer:innen für diese Reportage einen Vormittag am Zukunftshof begleitet.
Mehr Informationen:
Zukunftshof: Zukunftshof — gelebte Utopien
Foto: Stefanie Salzburger (links), Herbert Schmitzberger (rechts) Copyright: Sandra Knopp
WUK work.space: WUK work.space - WUK
Dachverband berufliche Integration: dabei Austria - dabei-Austria
Unternehmen treecycle: treecycle
Der März 2022 steht bei dabei-austria im Zeichen von starken Frauen mit – und ohne Behinderung. Frauen, die Türkisch, Arabisch, Englisch, Deutsch, Serbisch-Kroatisch-Bosnisch sprechen, Frauen mit und ohne Behinderung, Frauen mit verschiedenen Fachgebieten: So bunt ist das 14-köpfige multi-professionelle und mehrsprachig aufgestellte Team der FEM-Süd Frauenassistenz. Huberta Haider ist Klinische und Gesundheitspsychologin und leitet seit über zehn Jahren die FEM-Süd Frauenassistenz. Begleitet werden Frauen mit psychischer oder körperlicher Beeinträchtigung, chronischer Krankheit oder Behinderung, die Unterstützung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt brauchen oder Probleme am Arbeitsplatz haben.
Im Gespräch geht es um Krisen, die Frauen mit psychischer und/oder chronischer Erkrankung belasten: die neuerliche Corona-Welle und den Krieg in der Ukraine, der bei vielen Frauen traumatische Bilder hervorruft.
Mehr Informationen zur FEM-Süd Frauenassistenz: frauenassistenz.at
Mehr Informationen zum Dachverband für berufliche Integration: dabei-austria.at
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"Wozu brauche ich Füße, wenn ich Flügel zum Fliegen habe". Diese Worte schrieb die mexikanische Malerin Frida Kahlo 1953 in ihr Tagebuch. Diese starke Frau aus der Geschichte ist ein Vorbild für meine heutige Gesprächspartnerin Frida. Warum? Das erzählt sie gleich selbst. Die junge Frau sucht im "AusbildungsFIT sprungbrett girls" ihren beruflichen und persönlichen Weg. Vor kurzem machte sie ein Praktikum, dass ihr wertvolle Einblicke in einen Traumberuf gab.
Teil1: Reportage mit Frida, Tanja Kogler, Elisabeth Lederer
Teil2: ab Minute 19:37 ein Gespräch mit Margarete Bican, einer der beiden sprungbrett-Geschäftsführerinnen
Foto: Copyright: Johanna Haslwanter, sprungbrett für Mädchen*
Service:
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Was willst du einmal werden? Auf diese Frage antwortete Samuel in der Schule: Koch oder Paläontologe! Er entschied sich fürs Kochen: "Die Knochen kann sowieso keiner mehr essen." Schon als Kind zog der 24-jährige Kochbücher Comics vor. Wegen der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, zog es ihn nach Österreich, in die Heimat seiner Mutter. Doch das Eingewöhnen fiel ihm schwer - Seele und Körper streikten. Bei Home Run, einem Angebot der Volkshilfe Arbeitswelt, unterstützt ihn sein Coach Eduard Ebner dabei die Kochlehre abzuschließen. Eine Folge über gutes Essen, Erfolgsrezepte und den Faktor "Cool Down".
Ein Podcast mit
Ab Minute 19:00 Im zweiten Teil des Podcasts erklärt Andrea Fechter, fachliche Leiterin der Volkshilfe Arbeitswelt, wie die Corona-Pandemie ihre Organisation verändert hat und welche positiven Nebeneffekte es gab.
Links:
Volkshilfe Arbeitswelt - Volkshilfe OÖ (volkshilfe-ooe.at)
Home Run - Hilfe auf dem Weg zum Job | Volkshilfe OÖ (volkshilfe-ooe.at)
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Fotocredit: Eduard Ebner
In der heutigen Bonus-Folge haben wir einen besonderen Experten für Sie, mit dem wir die Situation am Arbeitsmarkt für Jugendliche und Menschen mit Behinderung analysieren: Wir waren zu Gast bei Martin Kocher, Bundesminister für Arbeit. Im Gespräch geht es darum, wie sich die Situation am Arbeitsmarkt aktuell für Jugendliche gestaltet und welche Reformen in Bezug auf die Feststellung der Arbeitsfähigkeit und in Bezug auf einen Inklusionsindex angedacht sind.
Foto-Copyright: Sandra Knopp
"Corona hat uns uns ziemlich viel von unserer Zukunft zerstört", bringt es die 17-jährige Elina auf den Punkt. Die junge Tirolerin hat im Lauf der Pandemie ihre Lehrstelle als Kosmetikerin verloren und musste von vorne anfangen. Den Corona-Frust verspürten auch viele andere Jugendliche beim Verein TAfIE in Mils. Sie haben im Frühjahr ihren Gefühlen zur Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen mit dem Rap-Song "Diss-Tanz/grün-orange-rot" künstlerisch Ausdruck verliehen.
Verein TAfIE: Tiroler Arbeitskreis für integrative Entwicklung - www.tafie.at
Rap-Song: Diss-Tanz/grün-orange-rot - YouTube
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Bildtext: Eveline Gundolf (l.) und Stephanie Thaler (r.) im Gespräch mit Sandra Knopp ;
Das Team von Vianova in Reutte besteht aus über 40 MitarbeiterInnen. Vianova setzt auf mehrere Projekte, um die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung zu ermöglichen. Neben den vom Sozialministeriumservice geförderten NEBA-Projekten Berufsausbildungsassistenz, Jobcoaching und Arbeitsassistenz gibt es noch das Projekt "Mittendrin", das vom Land Tirol gefördert wird und das Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf die Möglichkeit bietet, am Ersten Arbeitsmarkt eine Beschäftigung mit Entlohnung und sozialversicherungsrechtlicher Absicherung zu finden und dieser dauerhaft nachzugehen.
Vianova: Elternverein Vianova – Elternverein Vianova (vianova-austria.at)
VIANOVA (@vianova_reutte) • Instagram-Fotos und -Videos
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Foto: Das Foto wurde uns von Vianova zur Verfügung gestellt.
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