Denken, Glauben, Fragen – aus der Katholischen Akademie Berlin

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Denken, Glauben, Fragen – aus der Katholischen Akademie Berlin episodes

  • “1989. Das Jahr beginnt”

    Zsuzsa Breier komponiert aus historischen Momenten, Zitaten und Archivtexten aus Ungarn, der BRD und der DDR einen Zeitstrom, der staunen und mitunter auch erschaudern lässt. Das dichte Panorama vereint Alltagsmenschen und Funktionäre, hohe Politik und vergessene Schicksale, Hoffnung und Niedertracht, Hellsichtigkeit und Verblendung.

    Mitunter kann es im Rückblick verblüffen, welche Ereignisse tatsächlich parallel geschahen. In seinem Grundgestus setzt das Buch all denen, die diktatorischer Gewalt mit Mut und Hoffnung begegneten – im Kleinen oder im Großen – ein Denkmal, ohne sich über die Zeitgebundenheit der
    Handelnden zu erheben. Das Buch bewahrt zugleich das Wissen um die Bedeutsamkeit der Freiheitsbestrebungen in den osteuropäischen Gesellschaften und hier insbesondere Ungarn davor, von nachfolgenden Enttäuschungen untergepflügt zu werden.

    Zsuzsa Breier, in Budapest geboren, erlebte das Jahr

    1989 in Ungarn. Sie promovierte über Max Frisch, forschte zur deutschsprachigen Nachkriegsliteratur, initiierte und leitete das Kulturjahr der Zehn und war Staatssekretärin für Europaangelegenheiten in der Hessischen Landesregierung. Seit 2016 ist sie freie Autorin und Publizistin und lebt in Berlin.

    Durch Lesung und Gespräch führt der Autor und Literaturwissenschaftler Dr. Bernhard Viel.

    1 hr 28 min
  • Ordnungspolitischer Salon: Schieflagen des Sozialstaats – wie kann er zukunftsfähig werden?

    „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“ So die Formulierung des Sozialstaatsprinzips im Grundgesetz. Der Staat soll

    nicht allein formelle Rechtsstaatlichkeit sicherstellen, sondern Bedingungen schaffen, die ‚soziale Gerechtigkeit‘ ermöglichen. Soziale Gerechtigkeit ist kein Synonym für Gleichheit, andererseits können sich Bürgerinnen und Bürger in der Demokratie nur als Gleiche begegnen, wenn
    sie dafür die materiellen Grundlagen haben und ihre Teilhabe gesichert ist. Welche Ungleichheiten muss der Sozialstaat bekämpfen, welche sind zu akzeptieren? Wieviel Einzelfallgerechtigkeit ist möglich, wo sind
    Pauschalisierungen angemessener?

    Im Fokus von Reformforderungen stehen aktuell die Verzahnung von Arbeitsmarktpolitik und Grundsicherung sowie die Zukunft der Rente angesichts der demographischen Herausforderung. Welche Zielvorstellungen sollten leitend für Reformen sein?

    Darüber spricht Georg Cremer mit Rainer Schlegel.

    Prof. Dr. Rainer Schlegel trat 1987 in die Sozialgerichtsbarkeit ein. 1997 wurde er zum Richter,

    2008 zum Vorsitzenden Richter am Bundessozialgericht ernannt. Von 2010 bis Ende 2013 war er Leiter der Abteilung Arbeitsrecht und Arbeitsschutz im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Nach Rückkehr an das Bundessozialgericht wurde er im Juli 2014 dessen Vizepräsident. Am 1. Oktober 2016 wurde Prof. Dr. Rainer Schlegel zum Präsidenten des Bundessozialgerichts ernannt. Seit Februar 2024 ist er im Ruhestand.

    Prof. Dr. Georg Cremer ist Volkswirt und Publizist.

    Er war von 2000-2017 Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes. Zu seinen sozialpolitischen Publikationen gehören: Sozial ist, was stark macht. Warum Deutschland eine Politik der Befähigung braucht und was sie leistet. Freiburg 2021; Deutschland ist gerechter, als wir meinen. Eine Bestandsaufnahme. München 2018; Armut in Deutschland. Wer ist arm? Was läuft schief? Wie können wir handeln? München 2016.

    1 hr 13 min
  • Peter Schäfer: Das aschkenasische Judentum // Herkunft, Blüte, Weg nach Osten.

    Aschkenas: So nannten die seit dem Mittelalter in Europa ansässigen Juden ihr Siedlungsgebiet vor allem in Deutschland. Peter Schäfer hat in seinem jüngsten Buch deren wechselvolle Geschichte aus der Perspektive der aschkenasischen Juden nachgezeichnet und wird im Gespräch mit Gesine Palmer die besonderen Aspekte dieser Geschichte hervorheben. Peter Gößwein wird aus den Quellentexten, die hier teilweise von Peter Schäfer neu übersetzt wurden, lesen.

    Ein frühes Edikt des Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321 betrifft die Juden in Köln, doch erst für die Zeit um das Jahr 1000 sind jüdische Gemeinden in Köln, Mainz, Speyer, Worms, Regensburg, Prag oder Frankfurt sicher belegt. Woher kamen diese Juden? Wie waren ihre Gemeinden organisiert? Wovon lebten sie, und welche Beziehungen pflegten sie zu ihrer christlichen Umgebung? Peter Schäfer kennt wie kaum ein anderer die Schriften des mittelalterlichen Judentums und beschreibt auf ihrer Grundlage – jenseits einiger bis heute verbreiteten Klischeevorstellungen – den Alltag und die mystisch geprägte Frömmigkeit der aschkenasischen Juden. Sein Buch erzählt von den Verfolgungen und Vertreibungen im Spätmittelalter, der erneuten Blüte jüdischen Lebens in Polen, Litauen und Russland und vom Weg der Juden in eine ambivalente Moderne, die Emanzipation versprach und Vernichtung brachte. Seither liegen die Zentren des aschkenasischen Judentums in den USA und Israel, doch seine Wurzeln reichen weit in das europäische Ostjudentum, in das mittelalterliche Deutschland und in die Antike zurück.
    Peter Schäfer, Professor em. für Judaistik, lehrte an der Freien Universität und der Princeton University und war bis 2019 Direktor des Jüdischen Museums Berlin.

    1 hr 13 min
  • Bannmeilen. Ein Roman in Streifzügen

    Lesung im Rahmen des Forum Guardini.

    Anne Weber begibt sich in ihrem neuen Roman an den Rand: Wo die Stadt aufhört und die Vorstadt anfängt, ist in Paris klar markiert durch den Périphérique, den zu überschreiten Anne Webers Erzählerin bisher kaum in den Sinn gekommen ist. Denn was gibt es dort, in den Banlieues, außer einem Geflecht aus Schienen, Schnellstraßen und Autobahnen? Außer der so notorischen Not, Gewalt und Armut?
    Als ihr alter Freund Thierry ihr jedoch vorschlägt, ihn für einen Film durch die Vorstädte des Départments Seine-Saint-Denis zu begleiten, muss sie sich eingestehen, dass sie für die nächste Nähe jahrzehntelang blind gewesen ist. Denn sie findet auf dieser Reise zu Fuß, ohne feste Route und auf vielen Umwegen durch die Banlieues vieles – vor allem das, was sie weder gesucht noch erwartet hätte.
    Mit zärtlicher Ironie und großer Beobachtungsgabe öffnet sich Anne Weber in Bannmeilen dem Unvertrauten und Anderen. Dort lernt sie ihren Freund Thierry, der seine Identität als Sohn eines algerischen Vaters und einer französischen Mutter als „entre deux ailleurs“- zwischen zwei Woanders versteht, neu kennen. Sie entwirft damit nicht nur das Bild einer komplexen Freundschaft, sondern umkreist die großen gesellschaftlichen Fragen, wie die nach dem Ankommen oder der Vermittlung von Nebeneinander und Miteinander.
    Anne Weber lebt als Autorin und Übersetzerin in Paris. Ihre Bücher wurden u.a. mit dem Heimito von Doderer-Literaturpreis, dem Kranichsteiner Literaturpreis und dem Johann-Heinrich-Voß-Preis ausgezeichnet. Für ihr Buch Annette, ein Heldinnenepos erhielt Anne Weber 2020 den Deutschen Buchpreis. Zuletzt: Über gute und böse Literatur. Korrespondenz über das Schreiben (Berlin 2022).
    Eine Kooperationsveranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin und der Guardini Stiftung im Forum Guardini.

    1 hr 8 min
  • Zum Bilderverbot. Studien zum Judentum im späten Werk Max Horkheimers

    Als die Kritische Theorie in Deutschland breiter rezipiert wurde, war ihren Leser:innen wohl bewusst, dass ihre Begründer, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno als

    Juden ins Exil vertrieben und von dort nach der Shoa wieder zurückgekehrt waren. Die unermüdliche Bildungsarbeit der beiden Philosophen war getrieben von dem Auftrag, im Land der Täter das „Nie wieder!“ zu vermitteln. Wie sehr gerade Max Horkheimer sein Konzept von Herrschafts-, Ideologie- und Gesellschaftskritik in der jüdischen Tradition verankert, ist in der Rezeption wenig bemerkt worden. Kritik an „falscher Positivität“ hat ihre Wurzel bereits im biblischen
    Bilderverbot. In ihrer Arbeit über Max Horkheimer und seine Treue zum „säkularen Judentum des 20. Jahrhunderts“ bringt Yael Kupferberg die Tradition hinter dem Aufklärungsimpuls zur Entdeckung.

    Prof. Dr. Yael Kupferberg ist Literaturwissenschaftlerin am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

    1 hr 9 min
  • Papst und Zeit. Heilsgeschichte und Weltpolitik

    Am 7. März 2024 erschien das umfängliche Buch “Papst und Zeit. Heilsgeschichte und Weltpolitik” im Verlag Matthes & Seitz Berlin. Die Buchvorstellung am 12. März wird einige ausgewählte Aspekte diskutieren.

    In der Einleitung charakterisiert Otto Kallscheuer seinen Angang folgendermaßen:

    “PAPST UND ZEIT – Dumpf mag dieser Titel tönen, oder allzu erhaben, auf fundamentalontologische Tonart gestimmt. Doch es geht in diesem Buch nicht um Holzwege im Unbegangenen, sondern … um Macht: um die Macht (in) der Kirche, um die Vollmacht ihres Chefs, um den Wandel und die Zukunft dieser Institution. Zugegeben, ich hätte auch den Titel PONTIFEX UND
    SAECULUM wählen können. Das klingt weniger flott, meint aber dasselbe: Als Oberhaupt der weltgrößten Institution (mit weit über einer Milliarde Mitglieder) beansprucht der Papst geistliche Macht – aber er übt diese aus in unserer weltlichen Zeit. Der Papst ist ein PONTI-FEX, ein Brücken-Bauer: zwischen dem vor aller Zeit, in der Ewigkeit gründenden göttlichen Willen und dem Handeln sterblicher Menschen in der Weltzeit – auf Kirchenlateinisch: im Saeculum.
    WORT UND WELT – Darum braucht die Analyse des Papsttums beides, theologische Semantik und Weltgeschichte. Um diese Institution zu begreifen, um die Ziele und das Handeln der Päpste zu verstehen, dürfen
    wir uns nicht auf nur eine der beiden Dimensionen beschränken: Beide Instanzen (in)formieren, strukturieren, modifizieren einander wechselseitig. Das ewiggeltende WORT Gottes (der Logos allen Sinns von Sein) hat unter uns gewohnt – in der Zeit. Diese Frohe Botschaft verkündet uns die Kirche: ebenjenes Corpus, dem der Papst vorsteht. Aufgabe der Kirche und Job des Papstes ist es, dieses WORT so zu artikulieren, dass es der Welt verständlich wird: auf dass es die Wirklichkeit von (uns) Sterblichen zu berühren, zu verändern, zu heilen vermag.

    GESCHICHTE UND AKTUALITÄT – Hier folgt keine neue Geschichte des Papsttums, die sich chronologisch von Pontifex zu Pontifex hangelt. (Wo sollte man da überhaupt anfangen?) Und auch kein weiteres Buch über Papst Bergoglio. Freilich stehen auch die Pontifikate, die Profile und Projekte heutiger und morgiger Päpste von vorneherein im Focus. Dieses Buch versucht eine konzeptionelle oder Problemgeschichte des Papsttums.
    Wer will, kann auch Theorie sagen. Eine deduktive Theorie allerdings ist hier nicht möglich – eher schon eine historische Semantik: Der weltliche Erfahrungsraum des Corpus der Kirche hat sich in zwei Jahrtausenden verändert, ihr politischer Horizont erweitert, vom
    römisch-hellenistischen Mediterran bis zur Globalisierung.”
    Detlef Pollack diskutiert mit Otto Kallscheuer über ausgewählte Abschnitte aus dieser historisch-politikwissenschaftlichen Vermessung des Papsttums: die „Päpstliche Revolution“ des 11.-12. Jahrhunderts, Reformation und Tridentinum, die Entwicklung der Sakramente, sowie in der Moderne das Verhältnis von Demokratie und Kirche mit einem Ausblick auf aktuelle Herausforderungen für das Papstamt.

    1 hr 22 min
  • Ordnungspolitischer Salon: Wo steht die Soziale Marktwirtschaft?

    Ordnungspolitik ist kein geschützter Begriff. Aber im Verständnis der Sozialen Marktwirtschaft geht es um die Rahmenordnung eines freiheitlichen Systems mit einer sozial mehr oder weniger stark eingehegten Marktökonomie.

    Von zwei Seiten ist dieses Modell unter

    Druck:

    Es gibt regelmäßig Kritik an einer staatlichen Regulierung der Rahmenordnung mit Verweis auf Fehlsteuerungen oder zu tiefen Eingriffen in die unternehmerische Verantwortung. Zugleich gibt es in der Bevölkerung teilweise auch den Wunsch nach anti-kapitalistisch

    konnotierten Systemalternativen. In Zeiten hohen Transformationsdrucks für Unternehmen und Privathaushalte ist die Erwartung an Stützungs- und
    Subventionsmaßnahmen hoch. Wie muss die Grundidee der Sozialen Marktwirtschaft heute politisch umgesetzt werden, um Akzeptanz zu finden? Wo genügt eine gute Rahmensetzung, und wo ist auch die individuelle Moral gefordert?
    Auch von außen steht die Soziale Marktwirtschaft unter Druck: weltweite Rechtsstaatlichkeit und Kooperation bei Menschenrechts- und Produktionsstandards liegen in weiter Ferne. Wird die Soziale Marktwirtschaft sich in einem solchen Umfeld behaupten können?
    Darüber spricht Georg Cremer mit Norbert Lammert.
    Prof. Dr. Norbert Lammert war Präsident des Deutschen Bundestages von 2005-2017 und ist Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. Er war von 1980-2017 Mitglied des Deutschen Bundestages für die CDU/CSU-Faktion und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft (1989-1994), im Bundesministerium für Wirtschaft
    (1994-1997) sowie im Bundesministerium für Verkehr (1997-1998).
    Prof. Dr. Georg Cremer ist Volkswirt und Publizist. Er war von 2000-2017 Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes. Zu seinen sozialpolitischen Publikationen gehören: Sozial ist, was stark macht.
    Warum Deutschland eine Politik der Befähigung braucht und was sie leistet. Freiburg 2021; Deutschland ist gerechter, als wir meinen. Eine Bestandsaufnahme. München 2018; Armut in Deutschland. Wer ist arm? Was
    läuft schief? Wie können wir handeln? München 2016.


    1 hr 10 min
  • Diaspora Dialogues: Transformationshoffnung

    Ein Dialog mit Annette Edenhofer.


    Annette Edenhofer ist seit 2021 Professorin für

    Religionspädagogik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin.
    Von der Buchhändlerin über die Fortbildungstätigkeit im pastoralen Dienst als Diplom-Theologin, von der Verlagsvolontärin über die eifrig publizierende
    Lehrbeauftragte bis zur Professur, führt ihr beeindruckender Bildungsweg.

    Seit ihrer Schulzeit in Frankfurt am Main und über alle Stationen des beruflichen und familiären Lebens hat sie sich auch ehrenamtlich engagiert – für Amnesty

    International, für Strafgefangene, für die geistliche Frauenarbeit und die Belange intersexueller Menschen. Durchgängiges Thema ihrer Projekte und
    Veröffentlichungen ist die Verwandlung:


    Wie kann aus verfahrenen Lebensläufen und Strukturen ein Neuanfang gelingen, wie kann der „Übergangszorn“ helfen, von Feindschaft in die Kooperation zu finden?


    Im Diaspora Dialog diskutieren wir über einen kreativen Umgang mit negativen Erfahrungen bei Einzelnen und

    Gemeinschaften.

    53 min
  • Paul Celans “Todesfuge”

    Kein anderes Gedicht hat nach 1945 solche Berühmtheit erlangt wie Paul Celans »Todesfuge«.

    Entstanden unter dem unmittelbaren Eindruck der Ermordung seiner Eltern durch die Nationalsozialisten, gilt es als eines der frühesten literarischen Zeugnisse im Angesicht der Shoah.

    Thomas Sparr zeichnet die Geschichte dieses Gedichts nach, das wie kein zweites deutschsprachiges Werk in der Nachkriegszeit eine ganze Epoche ins Bild setzt und eine enorme, bis heute andauernde internationale Wirkungsgeschichte entfaltet. Er spannt den Bogen von

    seiner Entstehung über seine zunächst kontroverse Aufnahme in den 1950er-Jahren bis hin zu den Literaten und Künstlern, die sich bis in unsere Tage davon inspirieren lassen. Seine Erzählung zeigt auch, dass das Gedicht auf besondere Weise die Biographie Celans birgt.

    Martine Benoit ergänzt dies durch eine Erkundung der Rezeption Paul Celans in Frankreich. Im Fokus steht dabei

    die Figur des großen Hellenisten und Celan-Lesers Jean Bollack. Durch die Vermittlung Peter Szondis lernten sich Celan und Bollack im Jahre 1959 in Paris kennen. Ab 1989 leitete Jean Bollack ein einflussreiches Seminar, das der Lektüre der »Niemandsrose« gewidmet war.

    1 hr 13 min
  • Hildegard von Bingen: Lehrerin der Kirche

    Von Papst Benedikt XVI wurde Hildegard von Bingen (1098-1179) im Jahr 2012 zur “Kirchenlehrerin” ernannt. Dies ist die höchste intellektuelle Anerkennung, die von der katholischen Kirche vergeben wird. Es gibt etwa 40 Männer, die diesen Titel tragen, und nur 4 Frauen. Die anderen drei Frauen sind: Teresa von Avila, Caterina von Siena und Thérèse von Lisieux.

    Hildegard lebte mehr als 80 Jahre, Teresa von Avila mehr als 60 Jahre, Caterina von Siena 33 Jahre und Thérèse von Lisieux nur 24. Was zeichnet den Lebensweg Hildegard von Bingens aus, um diese Ehrung zu verdienen?
    Wir erkunden an dem Abend ihr vielfältiges Wirken, um uns ihre Bedeutung für die Kirche zu vergegenwärtigen.

    42 min

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In unserem Podcast können Sie hineinhören in die Themenvielfalt der Katholischen Akademie in Berlin mit Gästen aus den Bereichen Religion und Philosophie, Literatur und Theater, Politik und Wirtschaft. Auch der interreligiöse Dialog, besonders im Austausch mit jüdischen und muslimischen Partnern, liegt uns am Herzen. In der Mitte der Hauptstadt versuchen wir, Geistiges und Geistliches zu verbinden.

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