DER DHW-PODCAST

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By Christian DeákEducationHow To
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DER DHW-PODCAST episodes

  • Betriebsprüfung im E-Commerce: Wenn der Prüfer deinen Umsatz einfach selbst schätzt

    Die Betriebsprüfung steht vor der Tür, deine Bücher sind sauber, alles versteuert, alles bezahlt. Und trotzdem legt der Prüfer am Ende deinen Umsatz einfach selbst fest. Kein Betrug, kein Trick – nur ein paar Häkchen, die in deiner Buchhaltung fehlen. Das nennt sich Hinzuschätzung, und sie ist im E-Commerce der Klassiker.

    Genau das sehen wir in der Kanzlei ständig: Onlinehändler, die ehrlich wirtschaften, aber bei der Prüfung keine saubere Prüfspur mehr auf den Tisch legen können. Und dann passiert das, wovor jeder Angst hat: Der Prüfer spricht deinen Zahlen die Glaubwürdigkeit ab und schätzt. 5 % Sicherheitszuschlag auf 10 Mio. Umsatz, vier Prüfungsjahre – rechne selbst. Wir rechnen's dir in der Folge vor: rund 1,05 Mio. €. Plus Zinsen. Plus verdeckte Gewinnausschüttung. Und im schlimmsten Fall ein Strafverfahren obendrauf.

    Worüber wir reden:

    Wann das Finanzamt überhaupt schätzen darf – und warum es keine magische Fehlerzahl gibt, sondern nur die Frage: Sind deine Zahlen noch glaubwürdig?

    Warum eine Marktplatz-Auszahlung NIE dein Umsatz ist – und wie du mit einer einzigen Buchung Umsatz und Betriebsausgaben gleichzeitig versaust
    Die 9 Mängel, die Prüfer bei fast jedem Onlinehändler finden – und warum dich nicht der einzelne Fehler killt, sondern die Häufung
    Verrechnungskonten bei Amazon, PayPal, Klarna, Stripe: die schwarze Kiste, in der deine Prüfspur lautlos verschwindet
    Das FG-Düsseldorf-Urteil, das genau diese Nummer bestätigt hat: 5 % Zuschlag, gerichtlich abgesegnet – bis zu 20 % hält die Rechtsprechung für vertretbar
    Was du wirklich sichern musst – und warum Amazon deine Reports nicht ewig für dich aufhebt
    Klartext von uns: Das ist kein Schätzungsproblem, das man in der Prüfung wegdiskutiert. Wenn die Prüfspur weg ist, ist sie weg. Dann hilft dir kein „aber ich hab doch alles ehrlich gemacht". Die gute Nachricht: Fast jeder dieser Mängel lässt sich mit überschaubarem Aufwand abstellen. Ein mittlerer vierstelliger Betrag für ordentliche Verfahrensdoku und automatische Datensicherung – gegen ein Risiko von über einer Million. Die Rechnung geht immer für die Prävention auf. Immer.

    Hör rein, bevor der Prüfer klingelt – nicht danach. Und wenn du wissen willst, wie's um deine eigene Prüfspur steht: Schreib uns oder buch dir ein Erstgespräch. Wir kennen die Prüferfragen, bevor sie gestellt werden.

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    37 min
  • Taxdoo Accounting ist "günstiger" – dann solltest du das hier anschauen

    Die Vorstellung: Ein Tool automatisiert, ein teurer Berater tippt von Hand. Falsch. Bei uns macht die KI dasselbe Händische – kein Mensch tippt, was ein Tool erledigt.

    Kommt gerade fast wöchentlich rein: Ein Händler schickt uns ein Taxdoo-Accounting-Angebot und fragt, ob er da nicht Geld spart. Der Preis sieht kleiner aus, klar. Also haben wir uns hingesetzt und den ehrlichen Vergleich gemacht – nicht Grundpreis gegen Grundpreis, sondern Vollkosten gegen Vollkosten. Und da dreht sich die Sache ziemlich schnell.

    Worum's in der Folge geht:

    Warum „die KI ist günstiger" ein Denkfehler ist. Belegerfassung, Kontierung, Abgleich – das läuft bei uns genauso KI-gestützt. Die Automatisierung, mit der geworben wird, ist bei uns Standard, kein Verkaufsargument. Die KI zahlst du bei uns also auch.

    Was Taxdoo Accounting wirklich ersetzt: deinen Datenkonverter. Mehr nicht. Belege bereitstellen, Schnittstellen pflegen, Rückfragen klären, Zahlungen zuordnen – das bleibt bei dir. Bei beiden Anbietern identisch.

    Der Echtzeit-Mythos. Echtzeit gibt's nur, wenn du tagesaktuell lieferst – die „Echtzeit" ist keine Leistung, die dir abgenommen wird, sondern eine Anforderung an dich. Und bei Amazon und Co. mit 14-Tage-Settlement, verrechneten Gebühren und einbehaltenen Reserven läuft sie ohnehin ins Leere.

    Der technische Wechsel-Blocker, den kaum einer auf dem Schirm hat: Taxdoo bucht nur SKR03 mit vierstelligen Sachkonten. Weichst du ab – SKL5, SKL6 – ist Schluss, kein Zurück. Du sitzt danach dauerhaft auf zwei Buchhaltungen, die sich nie zusammenführen lassen. Die Brücke baust du bei jedem Abschluss neu von Hand. Jahr für Jahr, bezahlt.

    USt und OSS. Das Versenden darf das Tool nicht – das ist nach StBerG dem Steuerberater vorbehalten. OSS und ZM sind kostenpflichtige Add-ons. Und ein §14c-Fehler oder eine falsche OSS-Meldung wird schnell fünf- bis sechsstellig.

    Und dann die Betriebsprüfung. Stornobuchungen, die keiner nachvollziehen kann. Fehlende Festschreibung. Verrechnungskonten, die nie ausgeglichen wurden. Formelle Mängel reichen, um die ganze Buchführung zu verwerfen – dann wird geschätzt, immer zu deinen Lasten.

    Unsere Haltung dazu, unbequem, aber ehrlich: „Günstiger" heißt hier nicht „effizienter". Es heißt „weniger drin". Wenn die Technik überall gleich ist, kann der Preisunterschied nur aus zwei Dingen kommen – weniger Qualifikation und weniger Leistung. Rechne mal gegen: drei Jahre Ersparnis, so ungefähr 3.600 bis 7.200 Euro. Eine einzige Betriebsprüfung, in der sich ein fremder Berater erst einarbeiten muss, kostet dich 14.000 bis 28.000 Euro – plus das höhere Hinzuschätzungsrisiko. Die Ersparnis ist dann weg, um ein Vielfaches. Die einzige Frage, die am Ende wirklich zählt: Wer sitzt über der Automatisierung, wenn es kompliziert wird? Beim Standardbeleg merkst du den Unterschied nicht. Beim komplizierten Fall sofort – und teuer.

    Wenn du gerade selbst so ein Angebot auf dem Tisch hast: hör rein, bevor du unterschreibst. Und wenn du danach deine eigene Vollkostenrechnung aufmachen willst – schreib uns, wir rechnen das ehrlich mit dir durch. Folge abonnieren nicht vergessen, in der nächsten wird's wieder konkret.

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    30 min
  • Firmenwagen kaufen oder leasen? Die Antwort hat fast nichts mit Steuern zu tun – und genau da machen die meisten den Feh

    „Leasing spart Steuern." Diesen Satz hörst du überall – und er ist falsch. Steuerlich nehmen sich Kaufen und Leasen fast nichts. Trotzdem entscheiden sich Onlinehändler jeden Tag für die teurere Variante, weil sie auf den falschen Hebel schauen.

    Bei uns in der Kanzlei kommt die Frage in fast jedem zweiten Gespräch: „Soll ich meinen Firmenwagen leasen oder kaufen?" Und fast immer steckt dahinter der Glaube, eine der beiden Varianten würde ordentlich Steuern sparen. Tut sie aber nicht. Die eigentliche Entscheidung läuft über was ganz anderes – über deine Liquidität, deine Bilanz und die Frage, ob dir das Auto am Ende gehören soll oder nicht.

    Worum's in der Folge geht:

    Warum „steuerlich gleichwertig" wirklich stimmt – und warum trotzdem alle was anderes glauben

    Leasing: schont die Kasse, taucht kaum in den Büchern auf, nur Monatsraten – aber am Ende gehört dir nichts
    Kauf: großer Geldabfluss auf einen Schlag, Abschreibung über 6 Jahre, dafür Eigentum und Wiederverkaufswert
    Sonderfall E-Auto: 75 % Sonderabschreibung im ersten Jahr – ja, auch beim Luxusschlitten
    Privatnutzung: 0,25 % oder 0,5 % – wann welche Regel greift und was das für dich heißt
    Der Klassiker: gute Leasingraten rausholen, weil der Leasinggeber beim E-Auto selbst einen Steuervorteil kassiert
    Ganz ehrlich: Es gibt keine pauschal richtige Antwort, und wer dir eine verspricht, will dir meistens was verkaufen. Brauchst du Liquidität und Flexibilität, ist Leasing selten verkehrt. Willst du langfristig Vermögen aufbauen und hast die Kohle für den Einmalbetrag, spricht viel fürs Kaufen. Was uns nervt: dass die Steuer als Argument vorgeschoben wird, obwohl sie fast nie den Ausschlag gibt. Schau auf deine Zahlen, nicht auf den Stammtisch.

    Stehst du gerade selbst vor der Entscheidung? Hör rein und schreib uns, wie du's machst. Und wenn du's sauber durchgerechnet haben willst, bevor du unterschreibst – meld dich bei uns, solange der Leasingvertrag oder die Rechnung noch nicht auf dem Tisch liegt.

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    35 min
  • Donnerstags um Zehn: 45 Minuten für deine Steuerfragen

    Du hast eine Steuerfrage, sitzt aber seit Wochen drauf? Ab jetzt kannst du sie einfach stellen – jeden Donnerstag, live, mit uns.

    Wir haben was Neues bei DHW: die offene Steuer-Sprechstunde. Jede Woche nehmen wir uns Zeit für deine Steuerfragen. Jeden Donnerstag, 10 Uhr, 45 Minuten, mit Christian Deák und Jacqueline Eck. Offen und direkt, egal ob deine Frage klein oder speziell ist.

    Warum wir das machen: Wir sehen in der Kanzlei ständig, dass Händler auf Fragen sitzen bleiben, weil sie denken, dafür lohnt sich kein eigener Termin. Zu klein, zu speziell, zu „damit will ich niemanden nerven". Und genau diese Fragen sind oft die, die sich später rächen. Für die gibt's jetzt einen festen Platz.

    So läuft es: Du buchst dir den Termin und bekommst danach einen kurzen Fragebogen. Da beantwortest du zwei Dinge. Erstens: Was erwartest du dir allgemein von dem Format? Zweitens: Hast du schon eine konkrete Frage? Wenn ja, trag sie ein.

    Danach sortieren wir. Ist deine Frage sehr speziell und nur für dich relevant, picken wir sie raus und kommen getrennt auf dich zu. Ist es ein Thema, von dem viele was haben, klären wir es anonymisiert in der großen Runde. Cross Learning statt Einzelkämpfer: Du lernst aus den Fragen der anderen mit, sie aus deinen.

    Damit das klar ist, was das Format ist und was nicht: Die Sprechstunde ist ein schneller, verständlicher Überblick zu deinen Steuerthemen. Sie ist keine verbindliche Einzelfallberatung. Die machen wir wie gewohnt persönlich mit dir.

    Und wenn du gerade gar keine Frage hast? Komm trotzdem dazu. Sag uns im Fragebogen einfach, was bei dir gerade läuft oder wo du unsicher bist. Oft merkst du erst in der Runde, dass genau deine Situation für viele andere relevant ist.

    Unsere Haltung dazu ist simpel: Die meisten Steuerprobleme im E-Commerce entstehen nicht, weil jemand dumm ist, sondern weil keiner rechtzeitig gefragt hat. Genau das drehen wir hier um. Klartext zu deiner Steuer, jede Woche, ohne Umwege. Buch dir jetzt deinen Termin – Donnerstags um zehn.

    5 min
  • Dein Arbeitszimmer ist eine Steuerbombe. Und du hast sie selbst scharf gemacht.

    `Du verkaufst nichts. Dir fließt kein einziger Euro zu. Deine Buchhaltung ist sauber. Und trotzdem knallt dir das Finanzamt eine Steuer von über 1,5 Millionen Euro hin – nur weil du irgendwann dein Arbeitszimmer aufgegeben hast.

    Klingt absurd. Ist aber genau das, was bei einer Betriebsaufspaltung passieren kann. Und das Schlimme: Die meisten E-Commerce-Gründer wissen nicht mal, dass sie längst mittendrin stecken.

    Fast jede E-Commerce-GmbH läuft heute vom Küchentisch oder aus einem 12-Quadratmeter-Zimmer. Kein Büro, GmbH auf die Privatadresse, Laptop, zwei Monitore, fertig. Wirtschaftlich clever – steuerlich eine Zeitbombe. Genau dieses Arbeitszimmer kann die Betriebsaufspaltung auslösen. Ohne dass du irgendwas unterschreibst, ohne dass du es merkst.

    Und jetzt wird's noch unangenehmer: Viele denken, mit der neuen 30-Quadratmeter-Grenze aus § 8 EStDV (geändert Ende Dezember 2025) seien sie safe. Sind sie nicht. Das Bayerische Landesamt für Steuern hat Anfang Februar 2026 klargestellt: Diese Grenze schützt dich bei der Betriebsaufspaltung genau gar nicht.

    Worum es in der Folge geht:

    Was eine Betriebsaufspaltung überhaupt ist – ohne Steuerlatein, so dass du's in ein paar Minuten kapierst

    Warum sie meistens unbemerkt entsteht und erst Jahre später teuer wird
    Warum die 30-m²-Grenze ein gefährlicher Trugschluss ist
    Warum nicht dein Arbeitszimmer das eigentliche Problem ist, sondern deine GmbH-Anteile
    Was die Sache auslöst: Umzug, externes Büro, neuer Gesellschafter, Verkauf
    Welche Wege rausführen: GmbH mietet selbst, GmbH & Co. KG, Holding, Wiesbadener Modell
    Plus eine Checkliste, mit der du selbst prüfst, ob du betroffen bist
    Der Satz, der mich in der Kanzlei am meisten aufregt: „Mein Arbeitszimmer hat nur zwölf Quadratmeter, das ist Privatvermögen, da kann nichts passieren." Doch, kann es. Diese Beratung ist schlicht falsch – und sie kostet im Zweifel Millionen. Die 30-m²-Grenze sagt nichts darüber aus, wie wichtig der Raum für dein Unternehmen ist. Wenn du von dort aus deinen kompletten Laden steuerst, ist er wichtig. Punkt.

    Das Bittere: Ist die Betriebsaufspaltung erst mal da, kriegst du sie kaum noch sauber weg. Fast alles entscheidet sich am Anfang – bei der Rechtsform, bei der Struktur. Wer früh richtig aufsetzt, spart sich später eine Steuer, für die er nie Geld gesehen hat.

    Hör dir die Folge an, bevor dich dein eigener Erfolg steuerlich einholt. Nimm die Checkliste, geh sie in Ruhe durch – und wenn bei dir Punkte hängen bleiben, meld dich. Ein Erstgespräch kostet dich eine halbe Stunde. Eine übersehene Betriebsaufspaltung kostet dich im Zweifel dein halbes Lebenswerk.

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    39 min
  • Finanzamt schätzt 3 Mio. zu – kein Erlös fehlte, kein Cent geklaut

    Über eine Million Euro Steuern nachzahlen – für Geld, das nie verschwunden ist. Kein Cent geklaut, kein Erlös gefehlt, alles sauber über Bank und PayPal verplombt. Trotzdem schätzt das Finanzamt zu. Echter Fall, echte Zahlen, und es kann jeden von euch treffen.

    In dieser Folge bin ich alleine am Mikro und rede mir den Mund fusselig zum Thema Betriebsprüfung im E-Commerce. Ich nehm dich mit in einen realen Fall – Zahlen leicht abgewandelt, der Grundsatz bleibt – bei dem es um über eine Million Euro Hinzuschätzung geht. Plus Umsatzsteuer. Das knallt richtig rein.

    Der Mandant: reiner Onlinehändler, Multichannel, Amazon und mehr. Keine Bargeschäfte, kein Point of Sale, gar nichts. Alles unbar vereinnahmt. Und trotzdem wirft das Finanzamt ihm massive formelle Mängel vor und schätzt am Ende einfach zu.

    Worüber ich rede:

    – Was bei einer Betriebsprüfung überhaupt angefordert wird und wie so ein Schreiben aussieht – Die 8 Beanstandungen aus dem echten Fall: Buchungssätze anderthalb Jahre später festgeschrieben, Belegnummern auf 0, fehlende Buchungstexte, Belege später als 10 Tage, Stapel ohne führende Sätze, gelöschte Verbuchungen ohne Stornos – Warum das alles nur formelle Mängel sind und kein einziger fehlender Erlös dahintersteckt – Der Unterschied zwischen formellen und materiellen Mängeln – und warum genau der über dein Geld entscheidet – § 158 und § 162 AO: wann überhaupt geschätzt werden darf und wann eben nicht – Z1- bis Z3-Datenzugriff: warum der Prüfer den direkten Zugriff nicht wollte und sich das Ganze drei Jahre gezogen hat – Die Quantilschätzung mit über 91 Prozent Rohmarge, von der jeder E-Commercler nur träumt

    Meine Haltung dazu ganz klar: Die GoB stammen aus der Welt der bargeldintensiven Betriebe, wo Geld an der Kasse vorbei verschwinden kann. Im E-Commerce läuft alles über PSP-Anbieter, Plattformen und Bankkonten – verplombt und extern nachvollziehbar. Wenn nachweislich nichts verschwindet, was soll man da schätzen? Was ermittelt werden kann, darf am Ende auch nicht geschätzt werden. Trotzdem passiert es. Und deshalb ist eine E-Commerce-Betriebsprüfung nichts für einen nicht spezialisierten Steuerberater.

    Was du mitnehmen sollst: Bau deine Verfahrensdokumentation. Setz eine Tax-Compliance-Prüfung auf. Schreib Buchungssätze zeitnah fest, belege deine Stornos, sichere deine Vorsysteme einmal im Jahr komplett. Das sind die Formalien, die das Tor überhaupt erst aufmachen. Und wenn du über zwei Millionen Umsatz machst oder planst – halt dir genau dieses Thema auf der Karte.

    So einen Brief willst du nicht freitags nachmittags im Briefkasten haben.

    Wie ist deine Erfahrung mit Betriebsprüfungen? Hau es mir gern in die Kommentare, ich freu mich auf den Austausch. Und wenn du dir das ersparen willst: Wir gehen genau diese Themen im Onboarding Stück für Stück mit dir durch. Schreib uns an [email protected].

    Fröhliches weiter E-Commerceln – wir sehen uns.

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    33 min
  • Buchhaltung mit Claude: So legst du deine Firma mit einer Million Euro lahm

    Christian Deák, Steuerberater und Gesellschafter Geschäftsführer der DHW Steuerberatung www.dhw-stb.de, unterhält sich hier mit Marcel Wickert von finde-neue-mitarbeiter.de.

    Motto wie immer:

    👉 „Wie besteuert ist das denn?“

    Ganz ehrlich:

    Ich war damals maximal skeptisch.

    Ich habe wirklich ALLE großen Headhunter durchprobiert:

    Hays, Robert Half und wie sie alle heißen.

    Am Ende habe ich 50.000 bis 60.000 € verbrannt.

    Und weißt du, was ich gelernt habe?

    👉 Wer über einen Headhunter kommt, geht auch über einen Headhunter.

    Das ist kein stabiles System.

    Das ist ein teurer Kreislauf.

    Dann kam der Switch.

    Ich habe im Coaching verstanden:

    👉 Mitarbeitersuche ist kein Projekt.
    👉 Mitarbeitersuche ist ein Prozess.

    Und genau da kam Marcel Wickert ins Spiel.

    Was wir gemacht haben:

    Karriere-Seite aufgebaut

    Prozesse definiert
    klare Bewerberreise erstellt
    Und dann?
    👉 Alles an Marcel übergeben.

    Der große Vorteil:

    Er sitzt nicht physisch bei uns –
    aber arbeitet, als wäre er Teil der Kanzlei.

    eigene WhatsApp-Nummer

    direkte Kommunikation mit Bewerbern
    Integration in unser Bitrix-System
    volle Transparenz für uns
    Die Wahrheit:

    Die ersten 3 Monate waren Arbeit.

    Einspielen. Optimieren. Nachjustieren.

    Und dann kam der Punkt, wo ich sagen konnte:

    👉 Deckel drauf. Jetzt läuft das System.

    Und genau so ist es bis heute.

    Und noch ein ganz wichtiger Punkt:

    📚 Lies das Buch „Die besten Mitarbeiter finden und halten – Die ABC-Strategie“

    Das hat bei mir nochmal ALLES verändert.

    👉 A-Mitarbeiter anziehen

    👉 B-Mitarbeiter entwickeln
    👉 C-Mitarbeiter konsequent aussortieren

    Klingt hart.

    Ist aber notwendig, wenn du wachsen willst.

    💥 Fazit:

    Wenn du Personal als einmaliges Problem siehst –

    wirst du IMMER im Mangel sein.

    Wenn du daraus ein System baust –

    wirst du unabhängig.

    👉 Wenn du genau solche Themen bei dir lösen willst:

    👉 Neumandat werden:

    https://www.dhw-stb.de/steuerberater-fuer-onlinehaendler/

    👉 Unsere Onlinekurse:

    https://dhw-academy.onepage.me/

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    29 min
  • Was ist in der Buchhaltung "drin"?

    Was kann dein Steuerberater eigentlich, wenn er deine Buchhaltung macht?

    Viele Händler glauben: Wenn der Steuerberater die Buchhaltung übernimmt, macht er den ganzen Rest gleich mit. Tools einrichten, Schnittstellen pflegen, sich nebenbei ums komplette Tech-Zeug kümmern. Und genau da fängt das Missverständnis an.

    Das Thema kommt bei uns in der Kanzlei ständig hoch. Gerade im E-Commerce, wo zwischen Amazon, Zahlungsdienstleistern und drei verschiedenen Tools schnell mal keiner mehr weiß, wer jetzt eigentlich wofür zuständig ist. Viele zahlen für Buchhaltung und erwarten dafür halb noch eine IT-Abteilung. Und sind dann sauer, wenn das nicht passiert.

    Worum es in der Folge geht:

    Was „Buchhaltung machen" rechtlich überhaupt heißt – und wo die Grenze verläuft

    Warum deine Tools und Schnittstellen nicht automatisch Sache des Steuerberaters sind
    Wer am Ende für was verantwortlich ist – und was du selbst liefern musst
    Wo Kunden immer wieder mit komplett falschen Erwartungen reinkommen
    Unsere Haltung dazu ist ziemlich klar: Der Steuerberater ist nicht dein Tool-Admin. Buchhaltung und die steuerlich-rechtliche Seite – ja, dafür sind wir da. Aber das ganze technische Setup ist eine eigene Sache, kein Selbstläufer, den man mal eben beiläufig miterledigt. Wer das vorher klärt, spart sich hinterher den Ärger.

    Und zum Schluss erzähl ich dir die Geschichte vom guten alten Pendelordner. Damit du den Unterschied wirklich verstehst und dir merkst, warum manche Erwartungen aus einer Zeit stammen, in der das alles noch ganz anders lief.

    Hör rein – und wenn du danach selbst nicht so genau weißt, was dein Steuerberater eigentlich für dich macht: Schreib uns, oder nimm das zum Anlass, das mal mit deinem zu klären. Lohnt sich.

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    18 min
  • PKV-Falle für Selbstständige: Was dir kein Versicherungsmakler verrät

    PKV-Falle. Klingt hart, ist aber so.

    Die meisten Selbstständigen wechseln in die private

    Krankenversicherung und merken erst Jahre später,
    was sie sich da eingebrockt haben. Beiträge explodieren,
    Rückkehr in die gesetzliche fast unmöglich, und der
    Makler von damals? Nicht mehr erreichbar.

    Deswegen hab ich mir heute Wladimir Simonov von

    Betriebsrente.de geschnappt und ihm die Fragen
    gestellt, die dir sonst keiner ehrlich beantwortet:

    Für wen lohnt sich die PKV überhaupt?

    Bist du da wirklich für immer gebunden?
    Wer sollte lieber die Finger davon lassen?
    Und worauf musst du achten, bevor du unterschreibst?

    Wenn du gerade überlegst zu wechseln oder schon

    drin bist und dich fragst ob das die richtige
    Entscheidung war, dann ist das hier dein Video.

    Reinhören lohnt sich. Bevor es zu spät ist.

    ━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━━

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    42 min
  • Zoll-Prüfung beim Amazon-Händler – was Denis Luth dabei gelernt hat (und du besser vorher weißt)

    Zoll ist eins dieser Themen, an die im E-Commerce kaum einer denkt. Bis das Hauptzollamt vor der Tür steht. Und dann wird's meistens teuer.

    Genau das ist Denis Luth passiert. Denis ist Gründer und Geschäftsführer von go FBA und seit Jahren tief drin im Amazon-FBA-Geschäft. In dieser Folge erzählt er ganz offen, wie seine eigene Zollprüfung gelaufen ist. Was sie wollten, wo's hakte, und was er heute anders machen würde.

    Wir reden bei uns in der Kanzlei ständig mit Händlern, die Ware aus China oder den USA importieren und dabei ehrlich gesagt keinen Plan haben, was zollrechtlich auf sie zukommt. Tarifierung, Einfuhrumsatzsteuer, Ursprungsnachweise – das wird gerne weggeschoben, bis es knallt. Und wenn es knallt, geht's nicht um 200 Euro.

    Was wir besprechen:

    Wie so eine Zollprüfung überhaupt abläuft

    Wo Denis selbst auf die Nase gefallen ist
    Was Amazon-Händler typischerweise unterschätzen
    Kurzer Exkurs: Dropshipping – warum das steuerlich und zollrechtlich oft ein Minenfeld ist
    Unsere Haltung dazu ist ziemlich klar: Wer im E-Commerce wirklich skalieren will, kommt um das Thema Zoll nicht drumrum. Das ist kein Nice-to-have und auch nichts, was man dem Spediteur einfach so überlässt. Und genau deshalb ist diese Folge mit Denis so wertvoll – weil hier mal jemand offen aus der Praxis erzählt, statt nur Theorie zu predigen.

    Hör rein, und wenn du selbst importierst oder mit dem Gedanken spielst: Schreib uns gern deine Fragen oder Erfahrungen. Wir lesen mit.

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    31 min

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Wir wollen nun - Stück für Stück - alles an- und besprechen, was euch auf dem Herzen liegt. Alles was „man mal wissen müsste“ und „was einfach gesagt und gewusst werden muss“. Ohne Schnick-Schnack - aber dafür mit Herz und Witz! Denn Steuern - da kommt man nicht drum rum, aber "„Die Unkenntnis der Steuergesetze befreit nicht von der Pflicht Steuern zu zahlen. Die Kenntnis aber häufig !" (Baron Amschel Meyer Rothschild, Bankier)"