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Qaf (arabisch ق, DMG Qāf ‚Qaf‘) ist die 50. Sure des Korans, sie enthält 45 Verse. Sie beginnt nach der einleitenden Basmala mit dem Buchstaben Qaf, wovon auch die Bezeichnung der Sure abgeleitet ist. Ihre Verkündigung gehört in die zweite mekkanische Periode (615–620), mit Ausnahme von Vers 38, der in Medina entstanden ist. Er beschreibt die Schöpfung von Himmel und Erde als Sechstagewerk und wendet sich gleichzeitig gegen die jüdische Lehre des Sabbat mit den Worten: „und dabei hat uns keine Ermattung befallen“. Der Inhalt der Sure behandelt geläufige Themen: Auseinandersetzung mit den Ungläubigen, Lobpreis der göttlichen Schöpfung, Hinweis auf frühere Ungläubige in der Prophetengeschichte, und Ankündigung des göttlichen Gerichts
https://de.wikipedia.org/wiki/Qaf_(Sure)
Al-Hudschurat (arabisch الحجرات al-Ḥuǧurāt ‚Die Gemächer‘) ist die 49. Sure des Korans, sie enthält 18 Verse. Ihr Titel bezieht sich auf Vers 4. Sie wurde in Medina verkündet, vermutlich nach dem Pilgerbesuch (ʿUmra) zu Mekka im Jahr 629 oder gar nach der Eroberung Mekkas im Januar 630.
https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Hudschurat
Al-Fath (arabisch الفتح al-Fatḥ ‚Der Erfolg‘) ist die 48. Sure des Korans, sie enthält 29 Verse. Ihr Titel bezieht sich auf den ersten Vers. Sie wurde in Medina verkündet. Ihre Entstehung fällt in die Zeit, nachdem Mohammed im März 628 den Aufmarsch gegen Mekka geleitet hatte und in der Folge mit den Quraisch, dem führenden Stamm von Mekka, das Friedensabkommen von Hudaibiya geschlossen hatte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Fath
Muhammad (arabisch محمد, DMG Muḥammad mɔˈħamːəd) ist die 47. Sure des Korans, sie enthält 38 Verse. Der Name der Sure bezieht sich auf den Propheten Muhammad, der im zweiten Vers erwähnt wird. Sie wird als medinensische Sure angesehen, die zwischen 623 und 625 entstand. Eine Ausnahme dazu bildet Vers 13, mit einem Hinweis auf deine Stadt, die dich vertrieben hat, womit Mohammeds Auszug aus Mekka im Jahre 622 gemeint ist. Die Sure beschreibt hauptsächlich die Schwierigkeiten der islamischen Gemeinde mit ihren Feinden in Mekka und das Verhalten im Kampf gegen die Ungläubigen.[1] Mit Bezug auf den Vers 20 wird die Sure manchmal auch al-Qitāl („Der Kampf“) genannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_(Sure)
Al-Ahqaf (arabisch الأحقاف al-Aḥqāf ‚Die Dünen‘) ist die 46. Sure des Korans, sie enthält 35 Verse. Die Sure gehört in das Ende der dritten mekkanischen Periode (620–622), mit Ausnahme der Verse 10, 15–18 und 35, die in die medinische Zeit datiert werden. Der Titel bezieht sich auf Vers 21. Nach der einleitenden Basmala finden sich die Buchstaben Ḥā Mīm, die auch am Beginn der vorhergehenden Suren 40, 41, 42, 43, 44 und 45 stehen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Ahqaf
Al-Dschathiya (arabisch الجاثية al-Ǧāṯiya ‚Die auf den Knien sitzt‘; ‚Die auf den Knien liegen‘) ist die 45. Sure des Korans, sie enthält 37 Verse. Die Sure gehört in die dritte mekkanische Periode (620–622), mit Ausnahme von Vers 14, der in Medina verkündet wurde. Der Titel bezieht sich auf Vers 28, in dem beschrieben wird, wie jede Gemeinschaft in Erwartung des Gerichts auf den Knien liegt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Dschathiya
Ad-Duchan (arabisch الدخان ad-Duḫān ‚Der Rauch‘) ist die 44. Sure des Korans, sie enthält 59 Verse. Mit Ausnahme von Vers 15, der in Medina verkündet wurde, wurde die Sure in Mekka offenbart. Die Verse 1–42 gehören in die zweite mekkanische Periode (615–620), der folgende Schlussteil eher in die erste Periode (610–615). Der Titel bezieht sich auf Vers 10, in dem ein Rauch als Vorzeichen der bevorstehenden Auferstehung der Toten und des Weltendes vom Himmel herabkommt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ad-Duchan
Az-Zuchruf (arabisch الزخرف az-Zuḫruf ‚Der Prunk‘) ist die 43. Sure des Korans, sie enthält 89 Verse. Die Sure gehört zu den Teilen des Korans, die in der zweiten mekkanischen Periode offenbart wurden (615–620), mit Ausnahme von Vers 45, der in Medina verkündet wurde. Der Titel bezieht sich auf Vers 35, in dem der nutzlose Prunk des Diesseits zur Sprache kommt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Az-Zuchruf
Asch-Schura (arabisch الشورى, DMG aš-Šūrā ‚Die Beratung‘) ist die 42. Sure des Korans, sie enthält 53 Verse. Die Verkündigung der Sure fällt in die dritte mekkanische Periode (620–622), mit Ausnahme der Verse 23 bis 27, die von Ibn Abbas und as-Suyuti in die medinische Zeit datiert werden, da sie im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung mit den Juden und Christen und dem Leben der Gemeinde in Medina stehen. Der Titel der Sure bezieht sich auf Vers 38, in dem das Prinzip der Beratung (Schura) in die politische Struktur der islamischen Gesellschaft eingeführt wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Asch-Schura
Fussilat (arabisch فصلت Fuṣṣilat ‚Im Einzelnen dargelegt‘) ist die 41. Sure des Korans, sie enthält 54 Verse. Sie wird manchmal auch Ḥā-Mīm genannt, nach den zwei eröffnenden geheimnisvollen Buchstaben. Die Kommentatoren datieren die ganze Sure übereinstimmend in die dritte mekkanische Periode der koranischen Verkündigung (620–622). Ihr Titel bezieht sich auf den dritten Vers.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fussilat
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