"Fürst Christus" nennt Dostojewski in einer Tagebuchnotiz seinen Helden.
Fürst Myschkin, letzter Spross seiner Familie, kehrt nach langem Aufenthalt in einer Schweizer Heilanstalt nach Russland zurück. Schon im Zugabteil lernt er den Kaufmann Rogoschin kennen, der von seiner Leidenschaft zu Natascha Filippovna erzählt. Wenig später steht Myschkin der jungen Aglaja gegenüber. Zwei Empfindungen bestimmen von nun an sein Verhalten: Die Liebe zu Aglaja und das Mitleid mit Natascha, in der er als einziger nicht die Frau mit zweifelhaftem Ruf sieht. Der konsequente Versuch, das Prinzip Nächstenliebe zu verteidigen, stürzt Myschkin in immer heillosere Konflikte. Er wird für die Mitmenschen zum Idioten, den man erneut hinter die Mauern eines Sanatoriums sperren muss… (Audio verfügbar bis 07.11.2022)
Eine Produktion des Hessischen Rundfunks 1953.
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