Im zweiten Auftakt des Podcasts erzählt Mirjam im Interview mit Andrea Episoden aus ihrem Leben und auf dem Weg als Künstlerin.
Vita Mirjam
Ich kam als
Tochter eines komponierenden Pianisten und einer schreibenden Malerin in
Düsseldorf zur Welt. Schon als Teenager wirkte ich in einer von meinem Vater
Bernd Wiesemann gegründeten Arbeitsgemeinschaft Musiktheater mit: Geigend, per
Stoppuhr, Millimeterpapier, Wassereimer und Würfel lernte ich die
zeitgenössische Musik hautnah kennen, später auch als Regieassistentin diverser
Musiktheaterstücke. Gleich nach Teenielektüren wie Hanni und Nanni verschlang
ich mit frühreifen 13 Jahren die Werke der Existentialisten Camus und Sartre, las
mit 15 Jahren Bücher über Heilwissen, das tibetische Buch der Toten, alle Werke
von Elisabeth Kübler-Ross über das Sterben und das Leben nach dem Tod, Bücher
über Chakren und Heilsteine, Psychologie, Astrologie, Numerologie, Bachblüten
und den Buddhismus. Ich schrieb Gedichte und Kurzgeschichten und initiierte
Lesungen, entschied mich aber nach dem Abitur zunächst einmal für die
Schauspielerei. Bereits während der Ausbildung spielte ich in Uraufführungen zeitgenössischer
Autoren, später wirkte ich neben meinen Theaterengagements in diversen Film-
und Fernsehproduktionen mit und arbeitete als Co-Autorin für Drehbuch-und
Theaterprojekte.
2004
gründete ich gemeinsam mit meinem Mann Ingo Schmidt-Lucas und meiner Kollegin
Vera Forester die Hörbuchreihe des Labels Cybele Records, deren künstlerische
Leiterin ich seither bin. Unsere Produktionen erhielten mehrere Auszeichnungen,
u.a. den Deutschen Hörbuchpreis 2011, den ECHO Klassik 2009 und 2010, den
Medienpreis LEOPOLD 2009/10 („Gute Musik für Kinder“), den Jahrespreis der
Deutschen Schallplattenkritik 2018 sowie den Preis der Deutschen
Schallplattenkritik (Bestenliste 2017 und 2020).
Durch meine Hörbucharbeit
kehrte ich wieder zum Schreiben zurück: 2010 erschienen meine Kurzgeschichten Auf Flügeln in die Tiefe – Geschichten vom
Aufwachsen innerhalb der Jugend-Hörbuchreihe von Cybele Records.
2014 folgte
mein Kunstband Weht ein Stadtspaziergang
durch den Traum.
2015 nahm
der Marianne Terplan Theaterverlag mein Theaterstück „Helena, Gott, die Kunst und die Steuer“ in sein Programm auf.
2020 habe
ich meinen ersten Roman geschrieben und freue mich auf die Zusammenarbeit mit
meiner neuen Literaturagentin. Und natürlich freue ich mich sehr auf unseren
neuen Kugel-Podcast und die Gespräche mit Andrea und vielen anderen
interessanten Menschen rund um Kreativität, Gesundheit und Erfüllung!
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