Der Schmerzcode

Der Schmerzcode

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Der Schmerzcode episodes

  • Wenn die Nerven brennen – Herpes Zoster verstehen
    Jan-Peer und Marco diskutieren in "Der Schmerzcode" Herpes Zoster, dessen Verbreitung und Therapieansätze. Sie betonen schnelle Diagnosen, persönliche Erfahrungen mit chronischen Schmerzen und die Bedeutung von Prävention durch Impfung.

    Gastgeber*innen & Gäste

    Dr. med. Marco Wintruff

    Dr. med. Jan-Peer Rogmann

    Gast

    Andreas Kranich

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    Homepage

    https://www.derschmerzcode.de

    Fortbildungspunkte

    Die Ärztekammer Hamburg hat die Veranstaltung (Podcast) mit 2 Punkt anerkannt.

    Der/Die CME-Punkt/e können unter der Angabe der notwendigen Schlüsselwörter bis zu 14 Tage nach der Veröffentlichung, unter folgendem Link, beantrag werden:
    https://forms.gle/7k95zeiEu6KScJLw5

    Literatur und kurze Zusammenfassungen

    (1) AWMF S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Zoster und der Postzosterneuralgie“. 2019.

    Zusammenfassung: Die S2k-Leitlinie von 2019 empfiehlt, Herpes zoster primär klinisch zu diagnostizieren und bei untypischen Verläufen mittels PCR oder Serologie zu bestätigen. Eine frühzeitige antivirale Therapie (innerhalb von 72 Stunden) mit Aciclovir, Valaciclovir, Famciclovir oder Brivudin verkürzt den Verlauf und senkt das Risiko einer Postzosterneuralgie, bei schweren Fällen ist intravenöses Aciclovir indiziert. Die Schmerztherapie erfolgt je nach Schmerztyp: nozizeptive Schmerzen mit klassischen Analgetika, neuropathische Schmerzen mit Pregabalin oder Gabapentin, ergänzt ggf. durch kurzzeitig eingesetzte WHO-Analgetika. Eine Postzosterneuralgie wird mit Antiepileptika und optional lokalen Verfahren behandelt. Bei Zoster ophthalmicus und oticus ist eine fachärztliche Mitbehandlung erforderlich, und bei Risikopatienten (Alter, Immunsuppression) wird eine besonders konsequente Therapie empfohlen.

    Die Zusammenfassungen wurden mit der Unterstützung von ChatGPT erstellt.

    Hardware

    MacBook Air, M2 (2022), Apple Inc., One Apple Park Way, Cupertino, Kalifornien, USA

    beyerdynamic dt 297, beyerdynamic GmbH & CO. KG, Theresienstr. 8, D-74072 Heilbronn, Deutschland

    PodTrak P4, Zoom Corporation, 55 N Almaden Blvd, 6. Stock, San Jose, CA 95113, USA

    Musik und Gestaltung

    GarageBand, Version 10.4.10, Soundmediathek 1178, Titelmusik: „Collins Avenue Long“

    Podcast-Logo: Privatbilder mit modifiziertem Hintergrundbild nach „matrix_plot.png“ von https://www.r-bloggers.com; „Matrix-style screensaver in R“, Layout via Microsoft®️PowerPoint for Mac, Version 16.80 (23121017)

    Podcast Begrüßung, Verabschiedung und Ansagen: Text-To-Speech via https://elevenlabs.io/text-to-speech (Freya)

    Audioüberarbeitung

    https://auphonic.com

    Disclaimer

    Die im Podcast dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Die Inhalte erheben weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch können die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Podcast ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden.

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    1 hr 22 min
  • Das Dunbar-Syndrom - Tatort Bauch
    Auf Spurensuche bei rätselhaften Bauchschmerzen

    Gastgeber*innen & Gäste

    Dr. med. Marco Wintruff

    Dr. med. Jan-Peer Rogmann

    1. Gast

    Prof. Dr. Jan-Hendrik Egberts

    https://www.ik-h.de

    2. Gast

    Patientin Antje

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    Literatur und kurze Zusammenfassungen

    Woestemeier, A., Semaan, A., Kalff, J.C. et al. Diagnostik und Therapie des Dunbar-Syndroms. Schmerz 38, 6–11 (2024). https://doi.org/10.1007/s00482-023-00766-x

    Zusammenfassung: Das Dunbar-Syndrom, auch Median Arcuate Ligament Syndrome (MALS) genannt, entsteht durch eine Kompression des Truncus coeliacus und/oder des Ganglion coeliacum durch das Ligamentum arcuatum mediale. Betroffene leiden häufig unter intermittierenden, nahrungsabhängigen Bauchschmerzen, die besonders nach dem Essen auftreten, sowie unter Übelkeit und Gewichtsverlust. Die Diagnostik erfordert zunächst den Ausschluss anderer Ursachen durch endoskopische Verfahren und Schnittbildgebung. Als Goldstandard gilt die dynamische, farbkodierte Duplex-Sonographie, ergänzt durch CT- oder MR-Angiographie. Therapeutisch steht in der Regel die laparoskopische Spaltung des Ligamentum arcuatum mit Dekompression der umliegenden Gefäß-, Nerven- und Lymphstrukturen im Vordergrund. Bei anhaltenden Beschwerden oder erneuter Gefäßverengung kann zusätzlich eine perkutane transluminale Angioplastie mit Stent-Implantation notwendig werden. Entscheidend sind eine sorgfältige Indikationsstellung sowie die Behandlung in spezialisierten Zentren, da bis zu 50 % der Patienten auch nach operativer Therapie weiterhin Symptome haben.

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    48 min
  • Mehr als nur Fragen – Die Kunst der Schmerzanamnese
    Von klinischer Erfahrung bis KI: Ein Blick hinter die Kulissen der Schmerzpraxis von Iris und Leif

    Gastgeber*innen & Gäste

    Dr. med. Marco Wintruff

    Dr. med. Jan-Peer Rogmann

    Jan-Peer´s Geburtstagsgeschenk:

    https://www.linkedin.com/pulse/der-schmerzcode-folge-15-jan-peer-rogmann-rhqde

    Gäste

    Dr. med. Iris Müller

    Leif Burmeister

    Kontaktdaten:

    Schmerztherapie an der Hohenluft

    Praxis für spezielle Schmerztherapie

    Hoheluftchaussee 52, 20253 Hamburg

    https://schmerztherapie-hoheluft.de

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    Literatur und kurze Zusammenfassungen

    1. Shanafelt TD, Del Carmen MG, Sinsky CA, et al. Ambient documentation technology in clinician experience of documentation burden and burnout. JAMA Network Open. 2025;8(8):e2528056. doi:10.1001/jamanetworkopen.2025.28056
    2. Zusammenfassung: Die in JAMA Network Open (2025; 8(8): e2528056) veröffentlichte Studie untersuchte, ob der Einsatz von sogenannter Ambient Documentation Technology (ADT) – KI-gestützte Erstellung klinischer Notizen aus Arzt-Patienten-Gesprächen – mit einer Verringerung der Dokumentationslast und des Burnouts bei Klinikern verbunden ist. In einer Beobachtungsstudie an zwei akademischen US-Zentren (Mass General Brigham, Massachusetts, und Emory Healthcare, Georgia) wurden zwischen 2023 und 2024 insgesamt 1 430 Ärztinnen und Ärzte sowie weiteres klinisches Personal befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass bei Mass General Brigham der Anteil der Befragten mit Burnout von rund 50 % zu Beginn auf 29,4 % nach 42 Tagen und auf 30,7 % nach 84 Tagen sank (jeweils p < .001). Bei Emory stieg der Anteil derjenigen, die ihre Dokumentationspraxis positiv wahrnahmen, von 1,6 % auf 32,3 % (p < .001). Qualitative Rückmeldungen deuteten darauf hin, dass ADT die Freude an der klinischen Arbeit erhöht und den Fokus stärker auf den Patienten lenkt, auch wenn bestimmte Besuchsarten wie kinder- oder psychologische Konsultationen weniger gut unterstützt wurden. Die Autoren folgern, dass ADT ein vielversprechendes Instrument zur Entlastung von Klinikpersonal ist. Einschränkungen bestehen jedoch in der geringen Rücklaufquote und möglichen Selektionsverzerrungen. Weitere Forschung ist notwendig, um Nachhaltigkeit, Skalierbarkeit sowie Auswirkungen auf Patientenzufriedenheit, Kosten und breite klinische Einsatzfelder zu prüfen.

      1. Der Deutsche Schmerzfragebogen
      2. https://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/deutscher-schmerzfragebogen-dsf

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        1 hr 2 min
      3. Interview mit Prof. Lipp - Opiate & Opioide
        Chancen, Risiken und Zukunft der Schmerztherapie

        Gastgeber*innen & Gäste

        Dr. med. Marco Wintruff

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        Prof. Dr. med. Hans-Peter Lipp

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        Literatur und kurze Zusammenfassungen

        1. Lipp H-P. Opiate und Opioide – Eine Wirkstoffklasse mit vielen klinisch-pharmazeutischen Herausforderungen. Krankenhauspharmazie. 2024;45(5):177-187.
        2. Zusammenfassung: Der Artikel von Hans-Peter Lipp beschreibt, dass Patienten sehr unterschiedlich auf Opiate und Opioide reagieren, was auf genetische Unterschiede in Wirkmechanismen (z. B. COMT, OPRM1) und Stoffwechselwegen (z. B. CYP2D6, CYP2B6, CYP3A5) zurückzuführen ist. Neben der Pharmakogenetik beeinflussen auch Arzneiform, Wechselwirkungen sowie Leber- und Nierenfunktion die Therapie. Für eine wirksame und sichere Schmerzbehandlung ist daher eine personalisierte Auswahl und Dosierung, insbesondere bei Substanzwechseln, entscheidend.

          1. Azzam et al. „Hot topics in opioid pharmacology: mixed and biased opioids“ British Journal of Anaesthesia, 122 (6): e136ee145 (2019)
          2. Zusammenfassung: Azzam et al. geben einen Überblick über neue Ansätze in der Opioidforschung. Multifunktionelle Liganden wirken an mehreren Opioidrezeptoren, um Analgesie zu verbessern und Nebenwirkungen zu verringern. Biased Agonisten wie Oliceridin aktivieren bevorzugt den G-Protein-Signalweg (Schmerzstillung) und vermeiden den β-Arrestin-Signalweg (Nebenwirkungen), was eine sicherere Schmerztherapie ermöglichen könnte.

            1. Coates et Lazarus: „Hydrocodone, Oxycodone, and Morphine Metabolism and Drug–Drug Interactions“ J Pharmacol Exp Ther 387: 150-169
            2. Zusammenfassung: Coates und Lazarus beschreiben, dass Hydrocodon und Oxycodon vor allem über CYP2D6 und CYP3A4 metabolisiert werden, während Morphin primär durch UGT2B7 glucuronidiert wird. Hemmung oder Induktion dieser Enzyme, etwa durch Begleitmedikation, kann Wirkspiegel und Nebenwirkungsrisiko erheblich verändern. Zusätzlich beeinflussen pharmakogenetische Unterschiede in den beteiligten Enzymen die individuelle Analgesie und Verträglichkeit. Da alle drei Wirkstoffe ein enges therapeutisches Fenster haben, ist die Kenntnis von Stoffwechselwegen und potenziellen Arzneimittelinteraktionen für eine sichere und wirksame Schmerztherapie entscheidend.

              1. Humphreys et al. „Responding to the Opioid Crisis in North America and Beyond: Recommendations of the Stanford-Lancet Commission Lancet. 399(10324): 555–604
              2. Zusammenfassung: Humphreys et al. fassen in ihrem Bericht der Stanford-Lancet Commission die Ursachen der Opioidkrise in Nordamerika zusammen, darunter übermäßige Vermarktung, schwache Regulierung und den Wechsel von verschreibungspflichtigen Opioiden zu Heroin und Fentanyl. Sie empfehlen umfassende Reformen in sieben Bereichen: strengere Regulierung und Einschränkung des Pharmaeinflusses, Anerkennung des doppelten Nutzen-Risiko-Profils von Opioiden, Aufbau integrierter evidenzbasierter Versorgungssysteme, Entkriminalisierung des Besitzes zum Eigengebrauch, Förderung gesunder Umfelder durch Prävention und soziale Unterstützung, Anreize für Innovation bei sicheren Schmerzmitteln und Behandlungen sowie Maßnahmen zur Verhinderung einer globalen Ausbreitung der Krise bei gleichzeitiger Sicherstellung des Morphinzugangs in einkommensschwachen Ländern.

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                57 min
              3. Die etwas andere Folge
                Was war, was bleibt, was kommt: Der Schmerzcode wird 1

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                14 min
              4. Verlernen, was weh tut – Mit der help-App gegen chronische Schmerzen

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                Dr. med. Antje Kallweit

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                1 hr 5 min
              5. Der Periduralkatheter – Ein Gamechanger in der Schmerztherapie
                Der Periduralkatheter in seiner Bedeutung in der Schmerztherapie, die Anwendung in der Geburtshilfe bis zur postoperativen Schmerztherapie und klinische Erfahrungen.

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                Literatur und kurze Zusammenfassungen

                (1) Hutton M, Brull R, Macfarlane AJR. Regional anaesthesia and outcomes. BJA Educ. 2018 Feb;18(2):52-56. doi: 10.1016/j.bjae.2017.10.002. Epub 2017 Nov 27. PMID: 33456810; PMCID: PMC7807931.

                Zusammenfassung: Regionalanästhesie kann postoperative Schmerzen lindern, den Opioidbedarf senken und die Mobilisierung beschleunigen. Sie trägt damit zu einer besseren kurzfristigen Erholung bei. Ein klarer Nutzen in Bezug auf langfristige Komplikationen oder Sterblichkeit ist bisher nicht eindeutig belegt. Die Wahl der Anästhesiemethode sollte individuell und situationsabhängig getroffen werden.

                (2) Admiraal M, Marhofer P, Hopkins PM, Hollmann MW. Peripheral regional anaesthesia and outcomes: a narrative review of the literature from 2013 to 2023. Br J Anaesth. 2024 May;132(5):1082-1096. doi: 10.1016/j.bja.2023.10.013. Epub 2023 Nov 11. PMID: 37957079; PMCID: PMC11103102.

                Zusammenfassung: Die Übersichtsarbeit von Admiraal et al. (2024) untersucht den Einfluss peripherer Regionalanästhesie (PRA) auf klinische Outcomes zwischen 2013 und 2023. PRA verbessert kurzfristige Ergebnisse wie Schmerzmanagement, Mobilisation und Patientenzufriedenheit. Ein klarer langfristiger Nutzen – etwa auf Morbidität oder Mortalität – bleibt jedoch begrenzt oder uneinheitlich belegt. Die Autoren betonen die Bedeutung einer patientenorientierten Anwendung und weiterer Forschung zur Klärung langfristiger Effekte.

                (3) Hewson DW, Tedore TR, Hardman JG. Impact of spinal or epidural anaesthesia on perioperative outcomes in adult noncardiac surgery: a narrative review of recent evidence. Br J Anaesth. 2024 Aug;133(2):380-399. doi: 10.1016/j.bja.2024.04.044. Epub 2024 May 28. PMID: 38811298; PMCID: PMC11282476.

                Zusammenfassung: Die Übersichtsarbeit von Hewson et al. (2024) bewertet aktuelle Evidenz zum Einfluss spinaler und epiduraler Anästhesie bei nicht-kardiochirurgischen Eingriffen. Sie zeigt, dass diese Techniken kurzfristige Vorteile wie bessere Schmerztherapie und weniger postoperative Komplikationen bieten können. Der Nutzen für langfristige Outcomes wie Mortalität oder schwere Morbidität bleibt jedoch unklar. Die Wahl der Technik sollte individuell und risikobasiert erfolgen.

                (4) Radkowski P, Fadrowska-Szleper M, Podhorodecka K, Mieszkowski M. Neurological Complications of Regional Anesthesia: An Updated Review with Clinical Guidelines. Med Sci Monit. 2023 Sep 11;29:e940399. doi: 10.12659/MSM.940399. PMID: 37691286; PMCID: PMC10503399.

                Zusammenfassung: Die Übersichtsarbeit von Radkowski et al. (2023) befasst sich mit neurologischen Komplikationen bei Regionalanästhesie. Sie beschreibt mögliche Risiken wie Nervenverletzungen, Infektionen oder neurotoxische Reaktionen und analysiert deren Ursachen, Häufigkeit und Prognose. Die Autoren geben praxisorientierte Empfehlungen zur Prävention, Früherkennung und Behandlung solcher Komplikationen. Insgesamt betonen sie, dass neurologische Zwischenfälle selten sind, aber sorgfältige Technik und Überwachung entscheidend für die Patientensicherheit bleiben.

                (5) Althobaiti, M.; Ali, S.; Hariri, N.G.; Hameed, K.; Alagl, Y.; Alzahrani, N.; Alzahrani, S.; Al-Naib, I. Recent Advances in Smart Epidural, Spinal Needles. Sensors 2023, 23, 6065. https://doi.org/10.3390/s23136065

                Zusammenfassung: Die Publikation von Althobaiti et al. (2023) gibt einen Überblick über aktuelle Entwicklungen bei „smarten“ Epidural- und Spinalnadeln. Diese innovativen Nadeln integrieren Sensorik und digitale Technologien, um die Platzierung im Epidural- oder Subarachnoidalraum präziser, sicherer und benutzerfreundlicher zu gestalten. Sie zielen darauf ab, Komplikationen zu reduzieren und die Erfolgsrate neuraxialer Blockaden zu erhöhen. Der Artikel stellt verschiedene Technologien vor, darunter Drucksensoren, optische Systeme und elektrische Impedanzmessung, und diskutiert deren klinisches Potenzial und Herausforderungen für die praktische Umsetzung.

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              6. Musiktherapie
                Die Rolle der Musiktherapie in der Schmerzbehandlung. Neurowissenschaftliche Grundlagen, Therapieansätze und positive Effekte von Musik, unterstützt durch Fallstudien und individuelle Anpassungen.

                Gastgeber*innen & Gäste

                Dr. med. Marco Wintruff

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                Christoph Salje

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                Der/Die CME-Punkt/e können unter der Angabe der notwendigen Schlüsselwörter bis zu 14 Tage nach der Veröffentlichung, unter folgendem Link, beantrag werden:
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                Literatur und kurze Zusammenfassungen

                (1) Droh, R. (Roland) and Spintge, R. Musik in der Medizin : neurophysiologische Grundlagen, klinische Applikationen, geisteswissenschaftliche Einordnung / R. Spintge, R. Droh (hrsg.) = Music in medicine : neurophysiological basis, clinical applications, aspects in the humanities / R. Spintge, R. Droh (Eds.) Springer-Verlag Berlin ; New York 1987

                Zusammenfassung: “Musik in der Medizin” zeigt, dass Musik nachweisbare neurophysiologische Effekte auf Schmerzempfinden, Stressreaktionen und Heilungsprozesse hat. Klinische Studien belegen den erfolgreichen Einsatz von Musiktherapie in Bereichen wie Anästhesie, Schmerzbehandlung und Psychiatrie. Die Autoren verbinden medizinisch-naturwissenschaftliche Erkenntnisse mit geisteswissenschaftlichen Perspektiven und unterstreichen die interdisziplinäre Bedeutung der Musik in der Heilkunst. Musik wird dabei als wirksames, ergänzendes Therapieverfahren etabliert.

                (2) Spintge, R., and R. Droh. “History.” Musik-Medizin: Physiologische Grundlagen und praktische Anwendungen, Gustav Fischer Verlag, 1992.

                Zusammenfassung: In “History” schildern Spintge und Droh die historische Entwicklung der Musiktherapie von der Antike bis zur modernen Medizin. Sie zeigen, dass Musik seit Jahrtausenden als Heilmittel in religiösen, kulturellen und medizinischen Kontexten genutzt wurde. Besondere Aufmerksamkeit gilt der systematischen Erforschung musikalischer Wirkungen im 20. Jahrhundert. Musiktherapie wird als konsequente Weiterentwicklung historischer Traditionen im Lichte moderner Wissenschaft verstanden.

                (3) Shi Y, Wu W. Multimodal non-invasive non-pharmacological therapies for chronic pain: mechanisms and progress. BMC Med. 2023 Sep 29;21(1):372. doi: 10.1186/s12916-023-03076-2. PMID: 37775758; PMCID: PMC10542257.

                Zusammenfassung: In ihrer Übersichtsarbeit diskutieren Shi und Wu (2023) multimodale, nicht-invasive und nicht-pharmakologische Therapien zur Behandlung chronischer Schmerzen. Sie erklären, dass Verfahren wie Musiktherapie, kognitive Verhaltenstherapie, transkranielle Magnetstimulation und Akupunktur verschiedene neuronale Netzwerke modulieren und neuroplastische Veränderungen fördern. Der Fokus liegt auf den Mechanismen hinter der Schmerzlinderung, wie der Regulierung entzündlicher Prozesse und der Wiederherstellung gestörter Schmerzverarbeitung. Die Autoren betonen den wachsenden klinischen Stellenwert dieser Methoden als Alternative oder Ergänzung zu medikamentösen Ansätzen.

                (4) Kühlmann AYR, de Rooij A, Kroese LF, van Dijk M, Hunink MGM, Jeekel J. Meta-analysis evaluating music interventions for anxiety and pain in surgery. Br J Surg. 2018 Jun;105(7):773-783. doi: 10.1002/bjs.10853. Epub 2018 Apr 17. PMID: 29665028; PMCID: PMC6175460.

                Zusammenfassung: Kühlmann et al. (2018) führten eine Meta-Analyse durch, um die Wirkung von Musikinterventionen auf Angst und Schmerz bei chirurgischen Patienten zu bewerten. Die Ergebnisse zeigen, dass Musik signifikant sowohl präoperative Angst als auch postoperative Schmerzen reduziert. Musik wurde dabei als einfache, sichere und kostengünstige Zusatzmaßnahme hervorgehoben. Die Autoren empfehlen, Musik routinemäßig in chirurgische Behandlungsprozesse zu integrieren.

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              7. Interview mit Prof. Winfried Meissner
                Winfried Meisner beleuchtet die Schmerzmedizin, innovative Projekte wie Quips, und die Wichtigkeit von Kommunikation, Digitalisierung und persönlichem Kontakt in der Patientenversorgung sowie Herausforderungen bei der Finanzierung.

                Gastgeber*innen & Gäste

                Dr. med. Marco Wintruff

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                Prof. Winfried Meissner

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                https://www.quips-projekt.de

                https://www.pain-out.eu

                https://pamela.in.ua

                https://register.awmf.org/assets/guidelines/145-005l_S3_KF_GeriPAIN_2024-12.pdf

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                56 min
              8. TENS
                TENS-Therapie zur Schmerzbehandlung, deren Wirksamkeit, Anwendung und aktuelle Forschungsergebnisse zur Effektivität.

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                https://www.schmerzpraxisbuchholz.de

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                Der/Die CME-Punkt/e können unter der Angabe der notwendigen Schlüsselwörter bis zu 14 Tage nach der Veröffentlichung, unter folgendem Link, beantrag werden:
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                Literatur und kurze Zusammenfassungen

                (1) Gibson W, Wand BM, Meads C, Catley MJ, O'Connell NE. Transcutaneous electrical nerve stimulation (TENS) for chronic pain - an overview of Cochrane Reviews. Cochrane Database Syst Rev. 2019 Apr 3;4(4):CD011890. doi: 10.1002/14651858.CD011890.pub3. PMID: 30941745; PMCID: PMC6446021.

                Zusammenfassung: Die Übersicht analysiert Cochrane-Reviews zur Wirksamkeit von TENS bei chronischen Schmerzen. Es gibt begrenzte Hinweise auf eine kurzfristige Schmerzlinderung, etwa bei Arthrose und Fibromyalgie, jedoch ist die Evidenzqualität niedrig bis moderat. Langfristige Effekte sind unklar, und die Ergebnisse der Studien sind inkonsistent. Eine allgemeine Empfehlung für TENS kann daher nicht gegeben werden, es sind weitere hochwertige Studien erforderlich.

                (2) Johnson MI, Paley CA, Jones G, Mulvey MR, Wittkopf PG. Efficacy and safety of transcutaneous electrical nerve stimulation (TENS) for acute and chronic pain in adults: a systematic review and meta-analysis of 381 studies (the meta-TENS study). BMJ Open. 2022 Feb 10;12(2):e051073. doi: 10.1136/bmjopen-2021-051073. PMID: 35144946; PMCID: PMC8845179.

                Zusammenfassung: Die Meta-TENS-Studie untersucht die Wirksamkeit und Sicherheit von TENS anhand von 381 Studien. Die Ergebnisse zeigen, dass TENS Schmerzen bei akuten und chronischen Beschwerden wirksam lindern kann, insbesondere bei höherer Intensität. Während die Qualität der Evidenz variiert, berichten viele Studien positive Effekte. Zudem wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen festgestellt, was die Sicherheit dieser Methode bestätigt. Insgesamt zeigt die Analyse, dass TENS eine effektive und sichere Option zur Schmerzreduktion sein kann, wenn es richtig angewendet wird.

                (3) Qin Y, Liu CL, Liu L. The role of TENS therapy in reducing the incidence of post-Caesarean section wound infection. Int Wound J. 2024 Jul;21(7):e70001. doi: 10.1111/iwj.70001. PMID: 39041182; PMCID: PMC11263808.

                Zusammenfassung: Diese Studie untersucht den Einfluss von TENS auf die Reduktion von Wundinfektionen nach Kaiserschnitt. Die Ergebnisse zeigen, dass TENS die Durchblutung und Geweberegeneration fördert, was zu einer geringeren Infektionsrate im Vergleich zur Standardversorgung führt. Zudem wurde eine schnellere Wundheilung und weniger postoperativer Schmerz beobachtet. Die Autoren schließen, dass TENS eine sichere und wirksame ergänzende Methode zur Infektionsprävention nach Kaiserschnitten sein könnte.

                (4) Mattar JG, Chalah MA, Ouerchefani N, Sorel M, Le Guilloux J, Lefaucheur JP, Abi Lahoud GN, Ayache SS. The effect of the EXOPULSE Mollii Suit on pain and fibromyalgia-related symptoms-A randomized sham-controlled crossover trial. Eur J Pain. 2025 Feb;29(2):e4729. doi: 10.1002/ejp.4729. Epub 2024 Sep 18. PMID: 39291602; PMCID: PMC11671316.

                Zusammenfassung: Diese randomisierte, sham-kontrollierte Crossover-Studie untersucht die Wirkung des EXOPULSE Mollii Suits auf Schmerzen und Symptome der Fibromyalgie. Die Ergebnisse zeigen, dass das Ganzkörper-Neuromodulationssystem Schmerzen signifikant reduzieren und die Lebensqualität verbessern kann. Im Vergleich zur Scheinbehandlung zeigte sich eine klinisch relevante Symptomlinderung. Die Autoren schließen, dass der EXOPULSE Mollii Suit eine vielversprechende nicht-invasive Therapieoption für Fibromyalgie-Patienten sein könnte.

                (5) Akutay S, Yüceler Kaçmaz H, Ceyhan Ö. The healing power of transcutaneous electrical nerve stimulation: a systematic review on its effects after breast surgery. Support Care Cancer. 2025 Jan 13;33(2):90. doi: 10.1007/s00520-024-09129-3. PMID: 39804405; PMCID: PMC11729116.

                Zusammenfassung: Diese systematische Übersichtsarbeit untersucht die Wirkung von TENS nach Brustoperationen. Die Ergebnisse zeigen, dass TENS postoperative Schmerzen lindern, die Wundheilung fördern und den Medikamentenbedarf reduzieren kann. Zudem wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen berichtet. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass TENS eine sichere und wirksame unterstützende Therapie nach Brustoperationen sein könnte.

                (6) Angelini E, Josefsson C, Ögren C, Andréll P, Wolf A, Ringdal M. Patients´ experiences of TENS as a postoperative pain relief method in the post-anesthesia care unit after laparoscopic cholecystectomy: a qualitative study. BMC Anesthesiol. 2025 Jan 9;25(1):18. doi: 10.1186/s12871-024-02872-4. PMID: 39789467; PMCID: PMC11715503.

                Zusammenfassung: Diese qualitative Studie untersucht die Erfahrungen von Patienten mit TENS zur postoperativen Schmerztherapie nach einer laparoskopischen Cholezystektomie. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Patienten TENS als angenehm, wirksam und nebenwirkungsfrei empfanden. Einige berichteten über eine spürbare Schmerzlinderung, während andere nur geringe Effekte bemerkten. Insgesamt wurde TENS als hilfreiche Ergänzung zur konventionellen Schmerztherapie wahrgenommen, jedoch mit individuellen Unterschieden in der Wirksamkeit.

                (7) Teoli D, Dua A, An J. Transcutaneous Electrical Nerve Stimulation. [Updated 2024 Mar 20]. In: StatPearls [Internet]. Treasure Island (FL): StatPearls Publishing; 2025 Jan-. Available from: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK537188/

                Zusammenfassung: Die StatPearls-Übersicht zu TENS (Transkutane Elektrische Nervenstimulation) beschreibt die Anwendung von TENS zur Schmerzlinderung und Neuromodulation. Es wird erklärt, wie TENS elektrische Impulse nutzt, um Schmerznerven zu stimulieren, was die Schmerzwahrnehmung reduziert. Es ist eine nicht-invasive Therapie, die häufig bei akuten und chronischen Schmerzen, wie Arthrose, Fibromyalgie und Rückenschmerzen, eingesetzt wird. Die Wirksamkeit von TENS variiert, aber es gilt als sicher mit wenigen Nebenwirkungen. Die Übersicht hebt hervor, dass weitere Forschung notwendig ist, um die optimalen Einstellungen und Anwendungsrichtlinien für verschiedene Schmerzarten zu bestimmen.

                Die Zusammenfassungen wurden mit der Unterstützung von ChatCPT erstellt.

                Beispiele für TENS-Zubehör

                Elektroden:

                https://schwa-medico.at/tens/elektroden/

                Textil-Sonden:

                https://www.schwa-medico.com/de/loesungen/elektroden-zubehoer/textil-elektroden

                Rektalsonden:

                https://schwa-medico.at/search?sSearch=rektalsonden

                Vaginalsonden:

                https://schwa-medico.at/inkontinenz/vaginalsonden/

                Es handelt sich hier um kein Produktwerbung oder Sponsoring durch die Firma schwa-medico. Die Angaben sind Beispiele und werden in ähnlicher Bau- und Anwendungsweise auch von anderen Firmen produziert und vertrieben.

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              Habt Ihr Euch schon einmal gefragt, wie Schmerzen entstehen und wie sie verarbeitet werden? Oder welche neuen Entwicklungen es im Bereich der Schmerzmedikamente gibt? Vielleicht interessiert Euch auch, wie Schmerztherapie in der täglichen Praxis funktioniert und welche Tipps Experten aus anderen Fachbereichen für uns haben.