Der Selbstentwickler im Business

Der Selbstentwickler im Business

By Jens Corssen & Dr. Claudia DrewsBusinessEducationSelf-ImprovementCareers
Download on the App Store

Der Selbstentwickler im Business episodes

  • Wer oben sitzt, hat nicht die bessere Wahrheit (#44)
    Wer oben sitzt, hat nicht die bessere Wahrheit (#44)

    Viele Führungskräfte halten ihre Sicht für fundierter, weil sie die Position dazu haben. Ich halte das für eine der größten Fallen. Jeder hat recht in seinem eigenen Angst und Denksystem, geprägt davon, wie er aufgewachsen ist. Wer das ernst nimmt, muss seine eigene Wahrheit nicht mehr gegen alle anderen verteidigen. Und genau daraus entsteht die Gelassenheit, die sich sonst niemand einfach vornehmen kann.

    In dieser Folge erzähle ich, welche mentale Fähigkeit ich zuerst trainieren würde, wenn ich noch einmal von vorne anfangen müsste, und warum der Vorsatz, ab jetzt gelassener zu sein, nichts bringt. Ich beschreibe stattdessen die Übung, die bei mir funktioniert: Ich sammle die Wahrheiten der anderen. Das Leben ist ungerecht. Anstrengung wird nicht belohnt. Auf Menschen kann man sich nicht verlassen. Solche Sätze schreibe ich abends auf, statt sie im Gespräch mit einem schnellen „Ach Quatsch“ wegzuwischen, wie ich es früher getan habe. Ich spreche außerdem darüber, wie oft ich als Psychologe um Rat gefragt werde und dabei nur wiederhole, was ich ohnehin schon weiß, ohne selbst etwas zu lernen. Respektieren heißt dabei nicht gutheißen. Es heißt anzuerkennen, dass das Gegenüber in seinem konditionierten Denken genauso recht hat wie ich in meinem. Das gelingt mir nicht immer, besonders nicht, wenn ich überfordert oder verstimmt bin. Für mich bleibt es eine Lebensaufgabe, und der Selbstentwickler ist ohnehin ein Prozess.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    9 min
  • Ohne Ziel macht jeder sein eigenes Ding (#43)
    Warum Orientierung im Team mehr bewirkt als jedes Teamevent

    Eine Vision muss weder groß noch weltrettend sein. Sie muss nur allen zeigen, wohin die Reise geht. Microsoft wollte einen Computer auf jeden Schreibtisch bringen, Google die Informationen der Welt zugänglich machen, mehr steckte darin nicht. Fehlt diese Orientierung, arbeitet jeder in seine eigene Richtung, und genau dort entstehen Doppelarbeit, beliebige Entscheidungen und Spannungen, die niemand richtig benennen kann.

    In dieser Folge gehe ich die vier größten Schäden durch, die entstehen, wenn Vision und Ziele im Unternehmen fehlen, und ich erkläre, warum Teamentwicklung für mich nichts mit Bespaßung zu tun hat, sondern mit der mühsamen Übersetzung dieser Ziele in konkrete Abläufe. Ich erzähle von Visionen, die ganze Branchen verändert haben, obwohl sie erstaunlich schlicht formuliert waren, und ich beschreibe, was passiert, wenn diese Klarheit fehlt. Dann fließt Energie in Statusspiele und persönliche Bedürfnisse, das Vertrauen im Team sinkt, und am Ende gehen die Leistungsträger, während das Mittelmaß bleibt. Wenn Du gerade merkst, dass bei Euch jeder ein bisschen von allem macht, beantworte für Dich einmal diese Frage. Wofür wollen wir die Besten sein und woran merken unsere Kunden das?

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    10 min
  • Woran ich erkenne, ob ich jemandem vertrauen kann (#42)
    Warum Zuhören und Wohlwollen mehr verraten als jede Selbstdarstellung.

    Ob ich einem Menschen vertraue, entscheidet sich bei mir früher, als mir lange bewusst war. Ich merke es daran, ob jemand wirklich zuhört oder meine Geschichte nur als Stichwort für seine eigene nimmt. Und ich merke es daran, wie er über Abwesende spricht. Wer andere schnell abwertet, wird irgendwann auch über mich so reden, deshalb vertraue ich ihm weniger an.

    In dieser Folge erzähle ich, woran ich im Alltag merke, dass jemand nicht wirklich bei mir ist, und warum ich daraus vorsichtig Rückschlüsse auf eine mögliche Zusammenarbeit ziehe. Ich spreche darüber, was ein Gegenüber auslöst, das jedes Thema sofort auf sich bezieht, warum ich Menschen mehr anvertraue, die wohlwollend über andere sprechen, und wie Du Deine eigenen Urteile beobachten kannst. Achte in den nächsten Tagen einmal darauf, wie schnell Du innerlich über jemanden urteilst, und formuliere Kritik so, dass sie beschreibt, was Du nicht nachvollziehen kannst, statt den anderen abzuwerten.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    7 min
  • Wenn gute Zusammenarbeit im Chaos versandet (#41)
    Warum Rollen, Teamstrukturen und Meetings echte Führungsarbeit sind.

    Führung ist komplex. Es geht um Menschen, Beziehungen, Motivation, Kultur, Macht, Politik und viele informelle Dynamiken. Trotzdem gibt es einige sehr einfache Grundlagen, ohne die auch die beste zwischenmenschliche Führung nicht trägt: klare Rollen, klare Aufgaben, tragfähige Teamstrukturen und funktionierende Meetings.

    Wenn Mitarbeiter nicht genau wissen, wofür sie zuständig sind, entstehen schnell Doppelarbeit, Leerlauf und endlose Abstimmungen. Manche suchen sich dann ihre Aufgaben selbst, andere übernehmen das, was übrig bleibt, und wieder andere reißen die sichtbaren Prestigeaufgaben an sich. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht eigenverantwortlich, führt aber oft dazu, dass Leistung nicht mehr sauber zugeordnet werden kann und wichtige Arbeit an den eigentlichen Zielen vorbeiläuft.

    Auch Teamstrukturen sind mehr als Kästchen in einem Organigramm. Sie klären, wer was entscheidet, wer mit wem woran arbeitet, wie Informationen fließen und wohin eskaliert wird, wenn es schwierig wird. Fehlt diese Orientierung, entstehen Silodenken, Machtspiele, Verantwortungsdiffusion und Misstrauen. Dann schützt jeder zuerst sein eigenes Feld, statt gemeinsam am Ziel zu arbeiten.

    Meetings sind in diesem Zusammenhang ein zentrales Steuerungsinstrument. Gute Meetings schaffen Verbindlichkeit, Austausch, Entscheidungen und Rhythmus. Schlechte Meetings kosten Zeit, lähmen operative Arbeit und fördern Schattenabsprachen. Wenn niemand weiß, warum man zusammensitzt, wer entscheiden darf und was am Ende herauskommen soll, verlassen viele Mitarbeiter das Meeting innerlich längst, während sie äußerlich noch anwesend sind.

    Deshalb lohnt es sich für Führungskräfte, diese Grundlagen immer wieder zu prüfen. Sind Rollen und Aufgaben wirklich klar. Wissen Mitarbeiter, was erwartet wird. Funktionieren Eskalationswege. Haben Meetings einen Sinn, eine klare Taktung und ein konkretes Ziel. Denn gute Zusammenarbeit entsteht nicht durch freundliche Stimmung allein. Sie braucht Struktur, Orientierung und Führung.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    19 min
  • Was Du nicht kannst, das lehrst Du (#40)
    Warum Selbstentwicklung mit ehrlicher Bewusstheit beginnt.

    Es gibt Sätze, die treffen einen, weil sie unangenehm wahr sind. Einer davon lautet für mich: Was Du kannst, das lebst Du, und was Du nicht kannst, das lehrst Du. Oft können wir besonders gut über das sprechen, wonach wir uns selbst sehnen und was wir noch nicht vollständig verkörpern.

    Ich erzähle in dieser Folge auch von meinem Buch „lieben“ und davon, wie mir meine Frau sehr klar gespiegelt hat, dass sie dieses Buch vielleicht gar nicht braucht, weil sie Liebe auf eine andere, unmittelbarere Weise lebt. Ich musste darüber schmunzeln und gleichzeitig erkennen: Ja, ich bin oft stärker vom Kopf geführt, während sie vieles mehr aus dem Herzen lebt.

    Genau darin liegt für mich ein wichtiger Teil der Selbstentwicklung. Es geht nicht darum, so zu tun, als hätte man alles erreicht, was man lehrt. Es geht darum, im Prozess zu bleiben, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und trotzdem wach zu sein. Der Selbstentwickler ist kein fertiger Mensch. Er ist jemand, der bemerkt, wenn ihn alte Reaktionsmuster steuern.

    Ich arbeite dabei gerne mit einem einfachen inneren Bewertungssystem. Wenn ich erst hinterher merke, dass ich nicht so reagiert habe, wie ich wollte, gebe ich mir eine Drei. Wenn ich es währenddessen bemerke und mein Verhalten noch korrigieren kann, gebe ich mir eine Zwei. Und wenn ich den automatischen Impuls spüre, aber gar nicht erst danach handle, gebe ich mir eine Eins.

    Denn Veränderung entsteht nicht nur dadurch, dass ich etwas weiß, ein Buch gelesen oder ein Seminar besucht habe. Entscheidend ist, dass ich in der Gegenwart bemerke, wie ich automatisch denke. In diesem Moment entsteht Bewusstheit. Und erst dann kann ich eine neue Haltung einnehmen.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    7 min
  • Wer alles selbst macht, führt nicht mehr (#39)
    Warum Macht, Delegation und Zeitmanagement die Grundlage wirksamer Führung sind.

    Macht, Delegation und Zeitmanagement klingen zunächst wie drei getrennte Themen. Für mich gehören sie in der Führung jedoch unmittelbar zusammen. Denn Führung braucht Gestaltungsspielraum. Wer ständig operativ absäuft, hat keine Muße mehr, um nachzudenken, zu entscheiden, zu steuern und Orientierung zu geben.

    Gerade das Thema Macht wird häufig missverstanden. Macht bedeutet nicht Machtmissbrauch. Macht bedeutet, gestalten zu können, Entscheidungen zu treffen und Richtung zu geben. Mitarbeiter suchen Orientierung. Sie wollen wissen, wohin die Reise geht, was wichtig ist, was gilt und woran sie sich ausrichten können. Wenn eine Führungskraft diese Rolle nicht einnimmt, entsteht Unsicherheit und oft auch Respektverlust.

    Delegation ist dabei kein Entlastungstrick, sondern eine zentrale Führungsfähigkeit. Wer alles selbst macht, macht sich selbst zum Engpass. Gleichzeitig nimmt er seinen Mitarbeitern Verantwortung, Entwicklungsmöglichkeiten und Klarheit. Gute Delegation bedeutet nicht, Menschen allein zu lassen, sondern Aufgaben, Erwartungen und Entscheidungsräume sauber zu klären.

    Zeitmanagement ist die dritte Säule. Eine Führungskraft, deren Kalender nur aus Terminen, operativen Aufgaben und Abendabwicklung besteht, kommt nicht mehr in die eigentliche Führungsarbeit. Strategien entwickeln, Risiken steuern, Mitarbeiter führen, Prozesse verbessern, Entscheidungen treffen, all das braucht Zeit, Konzentration und innere Überlegenheit.

    Wenn diese drei Bereiche nicht funktionieren, entstehen hohe Kosten: Überlastung, Autoritätsverlust, Leistungsabfall im Team, innere Kündigung, Fluktuation und systemische Schäden. Deshalb ist es fast fahrlässig, die eigene Führungsrolle nicht bewusst einzunehmen. Wer führen will, muss Macht verantwortungsvoll nutzen, Aufgaben wirksam delegieren und seine Zeit so schützen, dass Führung überhaupt möglich wird.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    13 min
  • Freundlich zum Menschen, klar in der Sache (#38)
    Warum wirksame Führung Menschlichkeit und Konsequenz zugleich braucht.

    Viele Führungskräfte geraten in ein Spannungsfeld: Sie wollen menschlich führen, aber nicht beliebig wirken. Sie wollen klar sein, aber nicht autoritär auftreten. Die Frage ist also nicht, ob Harmoniebedürftigkeit oder Autorität besser ist. Die eigentliche Frage lautet: Wie kann ich klar führen, ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren.

    In manchen Situationen braucht es schnelle, eindeutige Entscheidungen. Wenn es brennt, kann eine Führungskraft nicht erst lange diskutieren, welche Lösung allen am angenehmsten erscheint. Dann braucht es Orientierung, Anweisung und Entschlossenheit. Gleichzeitig reicht reine Zielorientierung auf Dauer nicht aus. Menschen wollen gesehen werden, brauchen Wertschätzung und müssen spüren, dass sie nicht nur als Funktionsträger behandelt werden.

    Für mich liegt gute Führung deshalb in einer Verbindung: weich mit den Menschen, hart in der Sache. Das bedeutet nicht, schwach oder konfliktscheu zu sein. Es bedeutet, dem anderen auf Augenhöhe zu begegnen und dennoch deutlich zu sagen, was notwendig ist, welches Ziel erreicht werden soll und welche Verantwortung übernommen werden muss.

    Eine Führungskraft sollte also nicht zwischen Nettsein und Durchgreifen pendeln. Sie braucht die Fähigkeit, freundlich, respektvoll und gleichzeitig klar zu kommunizieren. Der Mitarbeiter soll sich als Mensch gesehen fühlen und trotzdem verstehen: Das ist die Richtung. Das ist die Erwartung. Und daran arbeiten wir jetzt.

    Genau diese Balance macht Führung wirksam. Nicht autoritär von oben herab, nicht harmoniebedürftig ausweichend, sondern menschlich klar.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    7 min
  • Wer zu früh verändert, verliert Vertrauen (#37)
    Warum die ersten Monate über Vertrauen, Macht und Wirkung entscheiden.

    Eine neue Führungsrolle ist eine der größten Veränderungen, die ein System erleben kann. Menschen reagieren auf Menschen, und besonders auf ihre disziplinarische Führungskraft. Wenn ein neuer Vorgesetzter kommt, startet für viele Mitarbeiter innerlich alles wieder bei null. Werde ich gesehen. Werde ich verstanden. Gelten meine bisherigen Leistungen noch. Kann ich dieser Person vertrauen.

    Genau deshalb sind die ersten Monate so kritisch. Ich habe es mit unterschiedlichen Erwartungen zu tun: Geschäftsführung, Kollegen, Mitarbeiter, Kunden und andere Teams projizieren alle etwas auf mich. Gleichzeitig kenne ich die Kultur, die Machtlogiken, die politischen Realitäten und die ungeschriebenen Regeln noch nicht gut genug. Wer in dieser Phase zu schnell entscheidet oder alte Erfolgsrezepte einfach kopiert, richtet oft mehr Schaden an, als ihm bewusst ist.

    Für mich gilt deshalb: Erst verstehen, dann gestalten. Zuhören, Fragen stellen, Historien begreifen, Beziehungen aufbauen und das eigene Mandat wirklich klären. Besonders wichtig sind dabei die eigenen Mitarbeiter und der eigene Vorgesetzte. Zu diesen beiden Gruppen muss Vertrauen sehr früh und sehr bewusst entstehen.

    Natürlich ist der Druck groß. Viele erwarten, dass eine neue Führungskraft nach wenigen Wochen alles verstanden hat. Doch gute Führung beginnt nicht mit hektischer Aktivität, sondern mit Orientierung, Beziehungsarbeit und kluger Zurückhaltung. Wer die ersten Monate nutzt, um das System wirklich zu lesen, schafft die Grundlage für wirksame Entscheidungen, stabile Beziehungen und langfristige Führungskraft.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    16 min
  • Für das Leben sein, statt Energie im Widerstand zu verlieren (#36)
    Wie Haltung entsteht und Verhalten verändert.

    Viele Menschen verlieren Kraft, weil sie innerlich gegen das kämpfen, was gerade ist. Gegen den Stau, gegen den Umsatz, gegen den Chef, gegen Veränderungen, gegen das Leben selbst. Auch in meiner therapeutischen Arbeit habe ich immer wieder erlebt, wie sehr Menschen sich im wörtlichen Sinn beschweren und dadurch die Energie verlieren, die sie eigentlich für Veränderung bräuchten.

    Mich hat deshalb eine Haltung besonders geprägt: Ich bin grundsätzlich für alles, was ist, und ändere es dann in Richtung meiner Werte und Ziele. Das bedeutet nicht, alles gutzuheißen oder passiv zu bleiben. Es bedeutet, die Realität zuerst anzuerkennen, statt Kraft im Widerstand zu verlieren.

    Aus dieser Haltung ist für mich der Satz entstanden: Die Situation ist mein Coach und ich bin ihr Schüler. Alles, was mir gegen den Strich geht, kann zur Trainingseinheit werden. Nicht sofort, nicht ohne ersten Ärger, aber mit der Entscheidung, daraus zu lernen und mich daran zu entwickeln.

    Selbstentwicklung heißt für mich deshalb nicht Selbstoptimierung. Es geht nicht darum, das eigene Ego leistungsfähiger zu machen. Es geht darum, an den Herausforderungen des Lebens innerlich zu wachsen, hin zu mehr Gelassenheit, mehr Freude und mehr Liebe. Denn wenn ich eine Haltung wirklich festhalte, verändert sich mit der Zeit auch mein Verhalten.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    7 min
  • Wenn ein Schicksalsschlag das Team trifft (#35)
    Wann sensible Führung Vertrauen schützt.

    Schwere Schicksalsschläge im Leben von Mitarbeitern gehören zu den sensibelsten Situationen in der Führung. Krankheit, Tod, familiäre Krisen oder seelische Belastungen treffen nicht nur die betroffene Person, sondern wirken immer auch ins Team hinein. Genau deshalb braucht es in solchen Momenten eine Kommunikation, die Halt gibt, ohne übergriffig zu werden.

    Ich spreche in dieser Folge darüber, welche Fehler Führungskräfte in solchen Situationen besonders häufig machen. Manche vermeiden das Gespräch, weil sie unsicher sind. Andere gehen zu nah heran, fragen zu viel oder wollen plötzlich private Themen lösen, die nicht zu ihrer Rolle gehören. Wieder andere stellen zu schnell das Geschäft, die Aufgaben oder den Leistungsausfall in den Vordergrund. All das kann Vertrauen zerstören.

    Gleichzeitig braucht es Klarheit. Wer nur sagt „Wir finden schon eine Lösung“, lässt den Mitarbeiter oft in einem schwammigen Raum zurück. Entscheidend ist, mit Sensibilität und Struktur zu klären, was die betroffene Person aktuell leisten kann, welche Entlastung möglich ist, wie lange bestimmte Vereinbarungen gelten und wie das Team einbezogen wird, ohne private Grenzen zu verletzen.

    Denn auch das Team beobachtet sehr genau, wie Führung in solchen Momenten handelt. Wenn Kollegen überlastet werden, wenn Ungerechtigkeit entsteht oder wenn niemand offen über die neue Situation sprechen darf, entwickeln sich schnell Flurfunk, Frontenbildung und Misstrauen. Eine gute Führungskraft schützt deshalb nicht nur den einzelnen Mitarbeiter, sondern auch die Stabilität, Fairness und Kultur im gesamten Team.

    Wenn Du spürst, dass Du mehr willst, mehr innere Klarheit, mehr Führungskompetenz, mehr Selbstwirksamkeit, dann lass uns ins Gespräch kommen.

    Über den Button „Informationen anfordern“ auf unserer Website kannst Du ein kostenfreies Erstgespräch vereinbaren. Wir zeigen Dir, wie Du Dein ungenutztes Potenzial freilegst und endlich ohne Stress führst.

    16 min

About Der Selbstentwickler im Business

From the publisher's feed

Wie du als Führungskraft mit einer neuen Haltung und zeitgemäßem Verhalten die Transformation überstehst.