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SPOBIS Podcast „Sports, Careers & Pioneers“ mit Deniz Aytekin
SPOBIS Podcast „Sports, Business & Players“ mit Donata Hopfen
„In meiner Zeit als Staatssekretär in NRW im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport hatte ich jeden Tag mit Menschen zu tun, deren Positionen extrem weit auseinander lagen, diese Erfahrungen helfen mir bei meiner neuen Aufgabe“, so Bernd Neuendorf. Erfahrungen als Sportfunktionär hat er bereits als Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein gesammelt, war zudem ab 2019 Mitglied des DFB-Vorstands. Als Präsident des DFB ist er bewusst angetreten, um dem Verband eine neue Stoßrichtung zu geben. Sein Vorgänger hatte das auch versucht, scheiterte allerdings an Filz, alten Seilschaften und Lobbyismus.
„Ich bin der Überzeugung, dass man künftig nur noch drei Formen von Content live produzieren muss. Das sind Aktienkurse, Breaking News, und Sport. Alles andere können sie on demand konsumieren”, sagt Christian Seifert und begründet so auch, warum die Streaming-Plattform Dyn erfolgreich sein kann. Das Buhlen um Fußballrechte überlässt Seifert noch anderen. Der Fokus liegt auf anderen Sportarten. „Aus unserer Marktforschung sehen wir, es ist völlig egal in welcher Sportart, die nationale Liga ist der Anker für einen Fan. Deshalb ist für uns der erste Dominostein immer die nationale Liga.” Mit reichweitenstarken Partnern wie Axel Springer oder auch ARD und ZDF will Seifert diese Sportarten stärker in die Mitte der Gesellschaft tragen. Damit aber die Medien über Sportarten berichten können, brauchen sie Bilder und Content, denn ohne diesen können sie nicht berichten, dann fehlt es an Awareness und wenn die fehlt, gibt es auch keine Reichweite für die Ligen und die Clubs. Für Seifert sind das die entscheidenden Dominosteine für den Erfolg. Daran wird bei Dyn mit Hochdruck gearbeitet.
Im SPOBIS Podcast „Sports, Business & Players“ spricht der Manager auch über die Wachstumsmöglichkeiten im Werbe- und Sponsoring Markt. „Die Grenzen des Wachstums sind noch nicht erreicht, in einigen Bereichen liegen sie jedoch näher, als man denken würde. Man wird in Zukunft härter für das Wachstum arbeiten müssen, und zwar alle entlang der Wertschöpfungskette: Ligen, Clubs, Medien und Werbeindustrie.“ Wo Christian Seifert die Potentiale sieht?
Hier gibt es die aktuellen Folgen des SPOBIS Podcasts: https://sites.sponsors.de/spobis-podcast/. Am besten gleich reinhören oder runterladen und abonnieren, um keine Folge zu verpassen!
Die 1990-er Jahre waren spannenden Zeit beim FC Bayern. Der Beiname FC Hollywood war geboren. Im Profikader stand Christian Nerlinger erstmals 1993 mit der Rückennummer 6. Er hat sich seinen Stammplatz im Starensemble der Münchner erkämpft und behauptet. Seine Mitspieler hießen Klinsmann, Matthäus, Scholl, Basler, Kahn. Es war die Elite des deutschen Fußballs auch internationale Top-Stars wie Bixente Lizarazu oder Jean-PierrePapin waren im Kader. Als Spieler hat er mit Trainer-Legenden wie Beckenbauer, Ribbeck, Rehhagel und Trapattoni zusammengearbeitet. „Das waren alles herausragende Persönlichkeiten. Beckenbauer hatte unglaubliches Charisma, Rehhagel immer die passenden Lebensweisheiten parat. Trapattoni habe ich unglaublich geschätzt. Jeden Dienstag und Donnerstag hat er sich individuell um mich gekümmert, gezeigt, wie wichtig die kleinen Details sind.“ Nerlinger sammelt Titel, wird Nationalspieler, geht zum BVB und erlebt, dass Verletzungen einen Menschen verändern können. Nach drei Jahren und der schottischen Meisterschaft kehrt er von den Glasgow Rangern zurück und beendet 2005 seine aktive Karriere in Kaiserslautern. „Für meine Zeit im Ausland bin ich dankbar, das war vielmehr als Fußball. Mir sind so viel Wärme und Wertschätzung entgegengebracht worden. Es war für mich ein Meilenstein.“ Es sollen noch einige folgen. Im SPOBIS Podcast erzählt Nerlinger, wie er das Erbe von Uli Hoeneß angetreten hat, welches Verhältnis die beiden noch heute verbindet und wie er als Spielerberater heute seine Erfahrungen ins Business einbringt. Warum für ihn Demut, Vertrauen und Kompetenz wichtige Säulen des Erfolgs sind. Ein Podcast voller Anekdoten, Menschlichkeit und Offenheit.
Vom Auszubildenen bis an die Spitze der Deutschen Bank mit Stationen in Singapur, Toronto, London, Tokio und Frankfurt am Main. Christian Sewing weiß aus über 30 Jahren Bankgeschäft, dass Geduld, Ehrgeiz, Wille und Widerstandskraft nötig sind, um erfolgreich zu sein und weiter wachsen zu können.
„Zu gründen ist eine der größten Entscheidungen, die man machen kann. Du musst bereit sein zu leiden”, sagt Ralf Reichert, Gründer der ESL. Anfang des Jahres kam es zum Megadeal in der Gaming-Branche. Für gut eine Milliarde Dollar übernimmt die Savvy Gaming Group einen Pionier des eSports, die ESL. Begonnen hatte alles vor mehr als 20 Jahren. Für Reichert war schon Ende der 1990er Jahre klar, Videospiele sind auch Zuschauersport. Die Vision einer Wettkampfplattform mit angeschlossener Community war geboren.
Von Frankfurt zur Hertha: „Ich habe Bock auf schwierige Challenges” sagt Freddie Bobic über sich selbst., “so bin ich wohl gestrickt”. Dass die vergangene Saison so schwierig wurde, damit hatte Fredi Bobic nicht gerechnet. „Jede Trainerentlassung ist eine Niederlage”, gibt Bobic zu und war froh, dass er nach Felix Magath Zeit hatte, nach dem „Richtigen” zu suchen. Bobic mag keine Kompromisse. Das gilt für all seine Entscheidungen. „Du musst sie treffen, und wenn mal eine falsche oder unbequeme dabei ist, dann ist das auch okay.”
Es geht um Wunsch und Wirklichkeit. Wie funktioniert eine Kaderplanung? Dabei stellt Bobic auch fest: „Das Niveau an Spielern auf dem Markt, an denen die normalen Clubs interessiert sein könnten, ist eher mau. Man braucht schon kreative Ideen, wenn man erfolgreich sein möchte.”
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Mit 13 Jahren hat sie ihre Sportlerkarriere begonnen, heute ist Karla Borger eine der erfolgreichsten Beachvolleyballerinnen. Mit 33 Jahren hat sie aber noch lange nicht fertig. „Es brennt mir unter den Nägeln, die Olympischen Spiele 2024 in Paris, das wäre schon cool!“
Im SPOBIS Podcast „Sports, Careers & Pioneers“ erzählt die überzeugte Veganerin, warum sie auf Reisen ihr eigens Kissen mitnimmt und wie sie mit dem Dilemma der Doha Beach Pro Tour Finals im kommenden Jahr umgehen wird. Zum einen winkt bei Erfolg dickes Preisgeld, auf der anderen Seite steckt sie in einem Gewissenskonflikt.
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Weltmeisterschaft Spanien 82: Deutschland steht im Halbfinale gegen Frankreich und gewinnt im Elfmeterschießen. Als Nacht von Sevilla geht das Spiel in die Annalen ein. Matthias Brügelmann ist neun Jahre alt, als er dieses Spiel sieht, für ihn ist es heute die Mutter aller Fußballspiele. Damals stand fest: Ich werde entweder Fußballprofi oder Sportkommentator. Fußballprofi wurde er nicht, aber er ist seit 27 Jahren im Business, aktuell Sport-Chefredakteur der Bild- und Weltgruppe. Beim Springer-Verlag laufen die Vorbereitungen auf die Fußballweltmeisterschaft der Männer 2022 in Katar auf Hochtouren. Aus diesem Grund spricht Marco Klewenhagen mit Matthias Brügelmann im SPOBIS Podcast „Sports, Business & Players“ über das Thema: Wie sollten Sportmedien über die Fußball-WM in Katar berichten.
„Würden wir alle über die Bedingungen in Katar sprechen, wenn dort keine WM wäre? Sicherlich nicht. Die Aufmerksamkeit ist jetzt da, wir dürfen nur nicht darauf hereinfallen, wenn der Gastgeber anfängt Dinge zu verschleiern“, erklärt Brügelmann und sagt auch, dass ein Boykott der WM keine Option sei. Ein 14-köpfiges Redaktionsteam wird vor Ort sein, um Print, Digital und Bewegtbild abzudecken. Zum einen wird über das berichtet, was sportlich passiert. Aus Berlin wird es verschiedene Formate mit Marcel Reif und Lothar Matthäus geben. Außerdem werden Reportagen produziert, die die Missstände oder auch die Menschenrechtsverletzungen in Katar thematisieren. „Man muss sich nicht schämen, wenn man sich ein WM-Spiel ansieht, solange man die anderen Dinge nicht ausblendet. Lasst uns hinschauen, wo die Missstände sind und groß darüber berichten, aber lasst uns auch über das Fußballspiel als solches berichten und die Themen behandeln, die das Spiel aufgeworfen hat“, gibt Brügelmann als Strategie aus. Am Ende wird sich zeigen, wie die Fans über die WM mit ihrer Fernbedienung abstimmen. „Solange die Verbände diese enormen Anforderungen an die Austragungsländer haben, wird sich nicht viel ändern“, weiß Brügelmann und würde sich einen Schritt rückwärts wünschen, damit wieder mehrere Länder die Chance haben, sich um eine Fußball- WM zu bewerben.
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