Der Thingcast - Paganismus gestalten

Der Thingcast - Paganismus gestalten

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Der Thingcast - Paganismus gestalten episodes

  • Folge 52 Hermetik und Paganismus

    Hermetik und Heidentum, passt das zusammen und was hat Vanillesofteis damit zu tun?

    In dieser Folge wagen wir den Brückenschlag zwischen uralten hermetischen Prinzipien und moderner Naturspiritualität. Wir nehmen dich mit auf eine Reise durch die sieben hermetischen Grundsätze : von „Alles ist Geist“ über Polarität, Rhythmus und Entsprechung bis hin zu praktischer Schattenarbeit, Schwingungserkenntnis und Vanillesofteis.

    Dabei geht es nicht um esoterische Theorie, sondern um gelebte spirituelle Praxis: Was bedeutet es, wenn unsere Welt ein Spiegel unseres Bewusstseins ist? Was heißt es für uns Heiden, wenn alles beseelt ist. Was kann es bedeuten, seine Realität daran auszurichten?

    Diese Folge zeigt, wie Paganismus gestaltet werden kann, jenseits von Folklore oder Wunschesoterik. Wir sprechen über Runen, den Jahreskreis, Götter als lebendige Archetypen und darüber, warum echte Animismus-Erfahrung nicht in Ritualdeko steckt, sondern in der Tiefe der Beziehung, zu dir selbst, zur Natur und zum Kosmos.

    Du erfährst:
    – warum hermetische Prinzipien wie Mentalismus und Rhythmus zentral für modernes Heidentum sind
    – wie Naturspiritualität und Selbsterkenntnis zusammenhängen
    – warum Schattenarbeit kein Modetrend, sondern ein Akt der spirituellen Reife ist
    – was Vanille-Softeis mit dem Kosmos zu tun hat – und was nicht
    – wie du als moderner Heide die spirituelle Verantwortung zurückholst

    Ein Podcast für alle, die sich nicht mit Halbwahrheiten zufriedengeben, sondern Paganismus mit Tiefe und Klarheit leben wollen. Wir bringen Dir das Wissen des Universums in nur einer Podcastfolge. Wie gewohnt auf unsere Art.


    1 hr 27 min
  • Folge 51 Gespräch mit Runi - Lebe einfach mit

    Wir freuen uns heute sehr, denn wir haben Runi die Runenhex bei uns im Podcast zu Gast.

    Freue Dich auf ein tiefes, spirituelles Gespräch mit vielen Impulsen für Dein Leben.

    „Lebe einfach mit“, das ist eine Botschaft aus der Geisterwelt. Runi bringt diesen Satz in unser Gespräch und gemeinsam tauchen wir ein in seine Tiefe. Was zunächst schlicht klingt, entfaltet sich als Einladung zur radikalen Präsenz im eigenen Leben.

    Wir reden über moderne Lebensrealitäten, über spirituelle Verantwortung statt Realitätsflucht. Über Phrasen, die klein machen und Wege, die verbinden. Über das Spannungsfeld zwischen Erdung und Eskapismus, Selbstermächtigung und Gemeinschaft. Es geht um das Spannungsfeld zwischen Selbstermächtigung und kollektiver Dynamik, um das Wegsehen in spirituellen Kreisen und die Illusion einfacher Antworten.

    Wir sprechen über Polaritäten, Graubereiche, über das „Sowohl-als-auch“ als spirituelle Praxis. Über den Mut, mit der Welt zu sein und nicht gegen sie. Über das, was jenseits einfacher Wahrheiten liegt. Zwischen Polaritäten und Graubereichen wird klar: Spiritualität ist kein Ausstieg, sondern eine bewusste Form der Teilhabe.

    Und wir kehren zurück zu Runis Satz als Essenz: Lebe einfach mit. Mit dem, was ist, mit dir, mit der Welt. Mit allem, was du nicht kontrollierst, aber annehmen kannst.

    Eine Folge für alle, die Heidentum als gelebte Beziehung verstehen. Für alle, die Paganismus gestalten. Für alle, die wirklich zuhören wollen. Für alle, die Naturspiritualität als Haltung verstehen.

    Hier findest Du Runis Webseite.

    Hier findest Du Runis Insta-Kanal.

    1 hr 41 min
  • Folge 50 Muss ich meine Ahnen ehren?

    In dieser Folge beantworten wir vier Fragen aus der Community und sitzen dabei in der Glut von Muspelheim.

    
Was bedeutet es, heidnisch zu leben auch ohne Kitsch, ohne Eskapismus, ohne Pseudoromantik?

    
Es geht um die Rolle von Ahnen im modernen Paganismus, um echte Naturspiritualität statt esoterische Romantik, um familiäre Altlasten, schamanische Praktiken und den schmalen Grat zwischen animistischer Verbundenheit und blinder Verehrung.

    Frage 1: Kann man heidnisch leben, ohne romantischen Bullshit und Waldelfen-Ästhetik?


    Wir reden über Klischees im Paganismus, über Instagram-Rituale und den Unterschied zwischen Naturverbindung und Feenstaub. Heidentum ist am Ende eine Haltung im Alltag.

    Frage 2: Was ist heiliger: Der Moment, in dem du eine Rune ziehst, oder der, in dem du verstehst, warum du sie gezogen hast?


    Wir sprechen über Runenarbeit als Prozess. Für uns ist sie kein Zitatgenerator. Heilig ist, was dich wirklich verändert.

    Frage 3: Wenn jede Rune eine Tür ist: Wie erkenne ich, ob ich sie öffnen soll oder ob sie mich prüft?

    
Wir gehen ins Spirituelle: Was ist Intuition, was ist Projektion? Wie gehst du mit Zweifeln um, ohne stehenzubleiben? Wann ist die Tür offen und wann ein Spiegel?

    Frage 4: Muss ich meine Ahnen ehren, auch wenn sie anstrengend waren? Oder darf ich mir neue suchen?


    Wir sprechen über Herkunft, Heilung, Belastung und die Freiheit, sich selbst spirituell zu positionieren. Was heißt „ehren“, wenn manche Familienlinien voller Gewalt, Schweigen oder Abwesenheit sind? Oder wo immer die Gefahr besteht, durch das „Heilen“ der Ahnenwunde sich selbst zu verlieren.

    Heidnische Ahnenarbeit ist kein „Muss“, eher ein Spiegel: für deine Grenzen, deine Wurzeln und deinen Umgang mit Macht.

    Diese Folge ist für alle, die Heidentum nicht als Pose, sondern als Praxis begreifen.


    💭 Für alle, die ernsthaft fragen.


    🔥 Für alle, die keine Antworten aus dem Katalog wollen.


    🌿 Für alle, die Heidentum verkörpern wollen.

    1 hr 5 min
  • Folge 49 Bärenstein Recap

    Bärenstein war mehr als ein Fest. Es war ein Ruf.
    Ein Ort, wo Heidentum, Naturspiritualität und Paganismus lebendig werden.
    Ein Raum, in dem Menschen zusammenkommen und sich auf einer Herzebene begegnen.
    Wo der Thingfrieden Menschen unterschiedlicher Richtungen zusammenführt.
    Wo Trommeln durch den Wald klingen, wo Musik zum Ritual wird und Gemeinschaft zur Quelle der Kraft.

    In dieser Folge erzählen wir mit vielen Stimmen Euch vom Klang der Mittsommernächte, vom Wert der Begegnung, vom Respekt unter Menschen, die politisch und kulturell anders sein dürfen und dennoch gemeinsam am Feuer sitzen. Wir sprechen darüber, wie aus Bärenstein ein Ort der Inspiration wurde, wie der Asatru Germanitas Miriquidi e.V. das Heidentum gestalten und einen Raum öffnen, der mehr ist als ein Festival.

    Es geht um Menschen, um Werte und um einen Paganismus, der durch Gemeinschaft und Ritual greifbar bleibt. Wir erzählen vom Preis der Hingabe und von dem, was geschieht, wenn Menschen durch Musik, Kunst und Begegnung an einem Ort zusammenkommen und gemeinsam durchatmen dürfen.

    Bärenstein Recap – eine Einladung zum Perspektivwechsel.
    Ein Aufruf, das alte Erbe durch unser Hier und Jetzt zu gestalten.
    Ein Zeichen, dass Heidentum und Animismus mehr sind als Worte: Sie sind gelebte Wirklichkeit.


    1 hr 24 min
  • Folge 48 Krieger 2ter Wahl

    Was passiert mit den Kriegern, die nicht nach Walhall kommen? Die nicht glorreich fallen, sondern einfach nur... sterben? Oder leben?

    In dieser Folge sprechen wir über die Schattenseite eines heroisierten Heidentums – über jene, die nicht dem Schlachtentod, sondern dem Alltag trotzen. Die Heiden zweiter Wahl. Die Verlorenen. Die nicht Erwählten. Und genau darin eine ganz eigene Würde tragen.

    Wir diskutieren, was Paganismus heute wirklich bedeutet – jenseits von Axt und Ehre. Über Heidentum, das sich nicht im martialischen Pathos erschöpft, sondern in gelebter Naturspiritualität, im Animismus, in der Kunst, das Unscheinbare zu ehren.

    Denn auch im modernen Paganismus spuken alte Muster: Wer nicht kämpft, gilt oft als schwach. Doch was ist mit den Heilern, den Sehern, den Trägern der Stille? Was, wenn genau sie die eigentlichen Krieger sind – nur eben im Verborgenen?

    Diese Folge ist eine Einladung zum Perspektivwechsel. Zum Umdenken. Und zur Anerkennung all jener Wege, die nicht auf dem Schlachtfeld enden – sondern im Dienst an der Gemeinschaft, an der Erde, an der Seele.

    Heiden sein heißt nicht nur kämpfen. Heiden sein heißt gestalten.

    1 hr 1 min
  • Folge 47 Der Tod als Lebensdienst

    Inmitten einer sterbensmüden Gesellschaft, die den Tod wegsperrt wie ein ungebetener Gast, sprechen wir über das, worüber kaum jemand spricht – aber jeder fühlen sollte: den Tod als Dienst am Leben.

    Gemeinsam mit unserem Gast Dominik, einem heidnischen Sterbebegleiter mit Herz, Hand und Ahnenbindung, betreten wir jenen Raum, in dem das Leben flüstert, während das Sterben lehrt.

    
Was heißt es, Paganismus wirklich zu gestalten – außerhalb von Räucherwerk und Runen, dort, wo es unbequem wird?

    Was heißt es, als Heide mit dem Tod zu gehen, ohne ihm auszuweichen?

    Wir sprechen über Naturspiritualität, die nicht beim Baumumarmer endet, sondern auch am Sterbebett Bestand hat. Über Animismus, der die Seele außerhalb jeder Idee als anwesendes Wesen begreift. Über Rituale, die begleiten – die am Ende das Leben schaffen.

    Dominik erzählt von Begegnungen mit Sterbenden, von Räumen zwischen den Welten, von Menschen, die loslassen, aber auch noch gehalten werden wollen.

    Er erzählt über die Dinge, die nach dem Tot eines Menschen geschehen und warum auch hier Zeit eine Rolle spielt.

    Und er spricht über eine Magie, die jenseits von Hokuspokus existiert – als gelebte Beziehung, als stille Präsenz, als Bereitschaft, da zu bleiben, wenn andere gehen.

    Diese Folge ist kein Exkurs über Tod – sie ist ein lebendiges Zeugnis dafür, dass Sterben Teil des Weges ist.
Und dass Pagan sein auch heißt: dem Ende einen Platz zu geben. Im Lebenskreis. Im Gespräch und in der Begleitung einer Seele und im Herzen mit kraftvollem Respekt.

    Danke Dominik für dieses berührende Gespräch.

    Dominik Moritz findest Du hier:

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    Facebook

    1 hr 33 min
  • Folge 46 Zwischen Magie und Bodenhaftung

    Eine Hochzeit, ein Seil, zwei Ringe – und ein ganzer Kreis von Menschen, die mit ihren Händen und Herzen Magie wirken. Wir waren dabei. Und genau da beginnt unser Gespräch: Was ist eigentlich Magie, wenn wir aufhören, sie mit Hollywood-Effekten zu verwechseln?

    Wir sprechen über das uralte Wissen der Heiden, über Naturspiritualität, Animismus und den feinen Unterschied zwischen echtem magischen Denken und esoterischer Flucht. Warum Magie nichts mit Wünschen, aber viel mit Haltung zu tun hat. Warum es oft wilden Mut braucht, um überhaupt noch zu glauben.

    Magisches Denken ist kein naiver Quatsch. Es ist ein tief verankertes, psychologisch wirksames Werkzeug, um Heilung, Selbstvertrauen und Verbindung zu stärken. Es zwingt Dich, aus der Opferhaltung rauszukommen – weil Du erkennst: Du bist immer beteiligt an dem, was geschieht.

    Wir fragen uns: Müssen wir überhaupt von magischem Denken sprechen? Oder wäre es Zeit, es wildes Denken zu nennen – eine radikale Rückverbindung mit dem Leben selbst?

    Diese Folge ist eine Einladung an alle, die Paganismus nicht nur dekorativ leben wollen, sondern als transformative Kraft. Eine Erinnerung daran, dass echte Magie dann wirkt, wenn Du aufhörst, ihr hinterherzurennen – und anfängst, selbst zu wirken.

    Magie beginnt da, wo Du hinschaust, statt wegzulaufen.
    Magie endet da, wo Du sie nur brauchst, um Deinen Mangel zu betäuben.

    Also: Bist Du gerade ein Magier Deiner Fülle – oder ein Zauberlehrling Deines Mangels?

    1 hr 18 min
  • Folge 45 Bewusst Heide SEIN

    Was bedeutet es wirklich, ein Heide zu sein – im Alltag, in einer Welt, die ständig fordert, sich zu erklären? In dieser Episode von Der Thingcast werfen Jan und Alex einen scharfen Blick auf die Fallen, in die viele Heiden immer noch tappen: Rechtfertigung, Selbstzensur und der stille Rückzug aus Angst vor Ablehnung.

    Wir reden nicht über Paganismus als Lifestyle-Accessoire. Wir sprechen über echtes Heidentum – verwurzelt im Herzen, getragen von Naturspiritualität, durchdrungen vom Geist des Animismus.
    Und wir sagen es klar: Wer sich ständig erklären muss, hat seine eigene Kraft noch nicht voll angenommen.

    Themen dieser Folge:

    • Warum viele Heiden ihr Sein noch immer "entschuldigen" – und wie tief die Prägung der Christianisierung reicht

    • Wie das kapitalistische System unsere Spiritualität verformt

    • Die Bedeutung von echter Selbstermächtigung im gelebten Paganismus

    • Warum Paganismus gestalten bedeutet, Heidentum zur Normalität zu machen – nicht zur Provokation

    • Die Rolle von Schattenarbeit auf dem Weg zu authentischem spirituellen Ausdruck

    Hier geht es nicht um Symbole, lautes Posen oder Selbstinszenierung. Hier geht es um die stille, kompromisslose Entscheidung: Ich bin Heide. Punkt.
    Ohne Rechtfertigung. Ohne Verteidigung. Ohne Entschuldigung.

    Wenn du spürst, dass Heidentum mehr ist als ein Hobby – und Naturspiritualität dein innerer Kompass, dann ist diese Folge dein Spiegel. Zeit, aus den alten Mustern auszubrechen. Zeit, bewusst zu SEIN.

    54 min
  • Folge 44 Heilung und spirituelle Selbstermächtigung

    Diese Folge ist ein Ruf – kein Werbespruch.

    Ein Ruf an alle, die genug haben vom spirituellen Zirkus. Vom Konsum neuer Rituale, Bücher, Workshops. Von Instagram-Weisheiten, die sich gut lesen, aber nichts verändern. Ein Ruf an die, die spüren: Wahre Heilung ist kein Produkt. Sie ist ein innerer Aufstand. Ein stilles, hartnäckiges Wieder-Aufstehen.

    Jan spricht in dieser Folge offen wie nie über seinen Weg durch Depression und Trauma. Über das Verlorensein in der Großstadt – und die radikale Entscheidung, alles hinter sich zu lassen. Zurück ins Dorf. Zurück zur Stille. Zurück zu sich. Kein Lärm. Kein Glitzer. Nur die nackte Frage: Was bleibt, wenn du dir selbst nicht mehr ausweichst?

    Heidentum ist in dieser Folge nicht bloß Kulisse. Es ist Rückgrat. Naturspiritualität wird nicht als Dekor besprochen, sondern als tiefe Erdung, die weh tun darf – ja, muss. Alex und Jan tauchen tief ein in die Essenz des Animismus: Alles ist beseelt. Alles steht in Beziehung. Und wenn du dich abkoppelst, stirbt ein Teil von dir.

    Sie sprechen über Klarheit als Schlüssel zur Heilung. Über die Verbindung zu sich selbst, die nicht durch Licht entsteht – sondern durch den Mut, im Dunkeln zu bleiben, bis das eigene Feuer wieder spürbar wird.
    Über den Unterschied zwischen echtem Paganismus und der Szene, die sich um ihn gebildet hat. Zwischen lebendigem Glauben und spiritualisierter Bequemlichkeit.

    Diese Folge ist keine Anleitung. Kein How-To.
    Sie ist ein Gespräch zwischen zwei Menschen, die wissen, wie tief die Nacht werden kann – und die trotzdem nicht aufgehört haben zu gehen.
    Ein Manifest für Selbstermächtigung. Für Radikalität im Inneren. Für alle, die bereit sind, nicht nur über Heilung zu sprechen, sondern ihr Raum zu geben.

    1 hr 38 min
  • Folge 43 Gespräch mit Thomas Höffgen - Christianisierung

    Podcastfolge: "Gespräch mit Thomas Höffgen – Christianisierung"

    Diese Folge des Thingcast ist nichts für schwache Nerven. Heute sprechen wir mit unserem Gast Thomas Höffgen über ein Thema, das selbst in heidnischen Kreisen oft nur mit spitzen Fingern angefasst wird: die Christianisierung.

    Achtung – diese Folge ist voll mit scharfen Thesen, unbequemen Wahrheiten und kann zu polarisierenden Gedanken führen.

    Wir steigen ganz vorne ein: beim Urchristentum. Und was wir dort finden, sorgt für Reibung. War Jesus ein Schamane? Oder etwas ganz anderes? Was sagen alte, kaum zugängliche Schriften darüber? Und wie konnte aus einer spirituellen Bewegung eine religiöse Machtstruktur entstehen, die ganze Gesellschaften brechen sollte?

    Wir sprechen über den Moment, in dem das Christentum zur Staatsreligion wurde – und das eigentliche Elend begann. Von der Verfolgtenrolle zur Verfolgerstruktur. Missionierung wird zum Werkzeug, Überzeugung zur Waffe. Eine Dynamik, die wir bis heute in vielen Glaubenssystemen wiederfinden.

    Wir beleuchten, warum Paganismus gestalten bedeutet, sich mit der Gegenwart auseinanderzusetzen. Warum Heidentum keine Flucht in alte Geschichten ist, sondern ein aktives Gegenmodell zu geistiger Bevormundung und dogmatischer Erstarrung.

    Wir stellen unbequeme Fragen:

    • Ist das Paradies wirklich ein Ziel? Oder eine spirituelle Falle?

    • Findet das Gefängnis der Seele nicht schon im Leben statt?

    • Hat das Christentum der Natur die Seele geraubt, um sie ausbeuten zu können?

    Wir sprechen über Platon, Wahrheit, Meinung und Wissen, über Metaphern, die zu Dogmen wurden, und darüber, wie eine Gesellschaft verlernte, selbst zu denken.

    Wir machen deutlich, was die Christianisierung für unsere Region bedeutete:Verbot von Wahrheiten, Drangsalierung, Todesstrafen. Die Zerstörung von Selbstermächtigung durch das Prinzip von Sünde und Sühne. Und wir zeigen, wie das bis heute nachwirkt – auch in Form von Obrigkeitshörigkeit.

    Wir vergleichen heidnisches Toleranzprinzip mit der Ausschlusslogik christlicher Systeme. Und wir stellen klar: Wer glaubt, politische Extreme hätten im Heidentum Platz, hat den Kern dieser Spiritualität nicht verstanden.

    Am Ende geht es um die Wiederverzauberung der Welt: Warum Bäume Rechte brauchen. Warum die Natur ein soziales Gefüge ist. Und warum Animismus mehr ist als ein Glaubenssatz – nämlich eine Haltung.

    Diese Folge ist ein Ritt durch Geschichte, Glaube, Politik und Spiritualität. Roh. Echt. Klar.

    Heidentum beginnt dort, wo Du wieder fühlst, was beseelt ist.

    🎧 Jetzt reinhören – und neu denken.


    Einen Link zur Webseite von Thomas Höffgen findest Du hier.


    1 hr 34 min

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Willkommen beim Thingcast! Wir, Jan und Alex, leben den paganen Glauben und möchten mit diesem Podcast eine Plattform für alle Heiden bieten, um sich auszutauschen und gemeinsam den Paganismus zu…

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