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Drei Interessante Erkenntnisse aus dieser Folge:
1) Digitale Technologien und die Nutzung von KI haben riesigen Einfluss auf die Organisation von Unternehmen. Die erforderliche Transformation ist eine große Gestaltungsaufgabe, die mit Mitteln des Designs bearbeitet werden kann. Dazu ist es notwendig, das Unternehmen als System zu betrachten und einen menschzentrierten Blick auf Arbeit einzunehmen.
2) Das Prinzip des Digital Twins lässt sich auch auf die Organisation übertragen. Diese Phantasie ist nicht neu - schon in den 1970er Jahren hat Guy Bonsiepe in Chile am Interface von Cybersyn gearbeitet, um damit Wertströme sichtbar zu machen und eine Organisation computerbasiert in Echtzeit zu steuern. > Dashboard von Dr. No bei James Bond!
3) Design ist eine Tätigkeit und ein Mindset. In der Transformation ist es unumgänglich, das Design als Kulturtechnik im gesamten Unternehmen zu verankern und durch alle Mitarbeiter zu leben - ob als Designer ausgebildet oder nicht.
👉 Im ndion-Podcast lädt der Rat für Formgebung interessante Menschen aus verschiedenen Branchen ein und spricht mit ihnen über Themen aus dem Spannungsfeld Design, Marke und Innovation. Gefragt wird nach den aktuellen Herausforderungen in der Transformation, nach Megatrends und Mikro-Tools, nach den Lessons Learned und den wichtigsten Dos and Don‘ts.
||||| PERSONEN |||||
👤 Zacharias Eibauer, Senior Experience Manager HR, EnBW – https://www.linkedin.com/in/zacharias-eibauer-8a39519b/
👤 Philipp Thesen, Professor für Mensch-System-Interaktion und Berater für Design Leadership – https://www.linkedin.com/in/philippthesen/
||||| ZITATE |||||
💬 „Von der Verwaltung zu Gestaltung: Die Gestaltung der User-Interaktion ist eine unheimlich große Aufgabe, wo ein Skillshift stattfinden wird.“
💬 „Designs nimmt eine Botschafterrolle für nutzerzentrierte Methoden, für prozessuales Denken und Visualisierung ein.“
||||| KAPITEL |||||
ab 01:22 | Vorstellung und Einführung ins Thema: Wie kommt man vom gelernten Schreiner und Industriedesigner zum Service Design in der Organisationsgestaltung?
ab 02:40 | Der Mitarbeiter als Kunde: Wie baut man die Journeys von Mitarbeiterinteraktionen?
ab 03:12 | Wie man die Prinzipien des UX Design von der Gestaltung von Customer Journeys auf den Mitarbeiter als internen Kunden überträgt: Welche Schnittstellen zum Mitarbeiter gilt es als große Organisation zu gestalten?
ab 05:30 | Work Experience: Warum es wichtig ist, das Erlebnis Arbeit als Experience zu verstehen und sie entsprechend zu gestalten?
ab 06:17 | Operative Ebene des Service Designs: Value Proposition Canvas, Personas, Customer Journeys, Touchpoint-Analysen, Prozesse visualisieren und verarbeiten, APIs.
ab 07:05 | Service Design im HR als Transformationstreiber: Mit Digital Enabling, agilen Arbeitsmethoden und Prozessen Arbeitsplätze in neue Rollen überführen.
ab 08:27 | Wie wandeln sich Funktionen im Zeitalter der Prozessautomatisierung? Mehrwert stiften für Mitarbeiter/innen und Kund/innen.
ab 11:25 | Workplace Transformation: Wie man aktiv die Zukunft der eigenen Arbeitsplätze gestaltet.
ab 13:10 | Skillshift: Data Literacy, Digitalisierung von Prozessen in der Kundeninteraktion, Schlüsselkompetenz Menschenzentrierung
ab 14:05 | Beispiel EnBW: Vom Erzeuger zum Ermöglicher von Energie – wie man die
ab 16:30 | Organisation nach Wertströmen im Unternehmen: bereichsübergreifend Kunden- und Wert-orientiert Probleme lösen.
ab 17:50 | End-to-End-Lösungen im HR Management: KPIs gelungenen Experience Designs im HR.
ab 21:10 | Visualisierung von Unternehmenszielen, Purpose und OKRs durch HR Service Design
ab 24:05 | HR als ein zentral gesteuertes System im Dienste der Menschen
ab 26:10 | Beispiel Zona System von Zalando: Mögliche negative Folgen zentraler Systeme zur Organisationssteuerung.
ab 27:23 | Digital Twins of Organization: Digitales Abbild der Nutzerinteraktionen eines Unternehmens.
ab 31:30 | Design als Kulturtechnik im Unternehmen zu integrieren: und Enabling und Weiterbildung. Interne Einführung von nutzerzentrierten Methoden und Design-Skills
Links
http://www.guibonsiepe.com/
||||| WIR |||||
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Du erfährst …
1) …wie zeitgemäß Markenvorgabe ist
2) …gestalterische Markenführung: heute vs gestern
3) …wie Social-Media-Kanäle die Marke verändern
4) …wie sich Markengestaltung in verschiedenen Kulturen verhält
||||| PERSONEN |||||
👤 Neesken-Ashana Hohgräve, Brand Experience & Design Strategies – https://www.linkedin.com/in/neesken-ashana-hohgräve-605a53116/
🗣 Moderation: Moritz Rose, ehemals VP Design bei Viessmann und Design Lead des Experience Consulting von PWC – https://www.linkedin.com/in/moritz-rose-88bb8a111/
||||| ZITATE |||||
💬 „Marken wie Google, AirBnB, Amazon sind immer weniger designt. Das Dialogmoment mit dem Kunden nimmt dafür deutlich mehr Raum ein.“
💬 „Marke ist nicht nur Farbe, Logo, Bilder, Interface, Produkte. Das Herzstück der Marke sind die Menschen!“
💬 „Marke wird heute nicht mehr nur grafisch verstanden, sie wird immer immaterieller.“
💬 „Intrinsische Motivationserfolge entstehen aus persönlichen Treffen.“
||||| KAPITEL |||||
ab 00:00 | Vorstellung und Einführung ins Thema
ab 02:56 | Markenvorgabe für gute Gestaltung – zeitgemäß?
ab 10:02 | Kundenfeedback zur Markengestaltung
ab 18:22 | Kreativität, Spontanität und Markenvorgabe
ab 28:00 | Zeit: Was braucht Marke?
||||| ÜBER … |||||
👉 Im ndion-Podcast lädt der Rat für Formgebung interessante Menschen aus verschiedenen Branchen ein und spricht mit ihnen über Themen aus dem Spannungsfeld Design, Marke und Innovation. Gefragt wird nach den aktuellen Herausforderungen in der Transformation, nach Megatrends und Mikro-Tools, nach den Lessons Learned und den wichtigsten Dos and Don‘ts.
Anregungen und Kritik unter: [email protected]
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Drei interessante Erkenntnisse aus dieser Folge:
1) Das Design hat sich vom Gestalten von Artefakten hin zum Gestalten von Innovationen und Business-Ökosystemen bewegt. An die Stelle von Arbeitsteiligkeit ist heute das ganzheitliche Gestalten von Erlebnissen getreten.
2) Die Aufgabe des/r Designer/in ist es, desired futures vorzudenken und damit Möglichkeiten und Veränderungen zu erahnen, die den Erfolg eines Produktes oder Services entscheidend beeinflussen.
3) Der User Experience kommt heute eine entscheidende Rolle bei der Kundenentscheidung zu – und im gleichen Zuge hohe Verantwortung. Nudging, Likes in der Attention Economy und manipulative Technologien verändern die ethische Aufgabe des Designers.
👉 Im ndion-Podcast lädt der Rat für Formgebung interessante Menschen aus verschiedenen Branchen ein und spricht mit ihnen über Themen aus dem Spannungsfeld Design, Marke und Innovation. Gefragt wird nach den aktuellen Herausforderungen in der Transformation, nach Megatrends und Mikro-Tools, nach den Lessons Learned und den wichtigsten Dos and Dont’s.
||||| PERSONEN |||||
👤 Layla Keramat, Partner Experience & Innovation EMEA, Prophet – https://www.linkedin.com/in/laylakeramat/
👤 Philipp Thesen, Professor für Mensch-System-Interaktion und Berater für Design Leadership – https://www.linkedin.com/in/philippthesen/
||||| ZITATE |||||
💬 „Als Service Designer muss man sich heute fragen, in wessen Dienst wir gestalten. Arbeiten wir gerade nur fokussiert daran, Daten zu sammeln und wirtschaftlich für das Unternehmen zu machen oder haben wir einen direkten Fokus, wie es Menschen nutzt, wie es dem Planeten nutzt?“
💬 „Wir sind unsere eigenen Anwälte. Wir müssen uns darum kümmern, dass wir den Case und den Freiraum herstellen.“
💬 „Wir sind Designtherapeuten unserer Auftraggeber.“
||||| KAPITEL |||||
ab 01:55 | Vorstellung und Einführung ins Thema: Wie hat sich die Welt und mit ihr die Rolle von Design in den letzten 25 Jahren verändert?
ab 03:23 | Radikale Veränderung von Technologien, Geschäftsmodellen und der gesamten Industrie.
ab 04:20 | Vom Design von Artefakten zum Designen von digitalen Services und Diensten: Wie Servicizing und Share Economy den Gestaltungsprozess verändern.
ab 09:58 | Wie kann man die User Adoption durch das Verständnis der Prozesse hinter den Interfaces steigern?
ab 12:12 | Wie Amazon die Maßstäbe an Easy-to-use gesetzt hat: Gute User Experience auf Plattformen ändert Machthierarchien in ganzen Märkten.
ab 14:30 | Schattenseiten der Plattformökonomien: Nudging, Likes in der Attention Economy – manipulative Technologien verändern die ethische Aufgabe des Designers.
ab 22:53 | Designer:innen arbeiten heute multidisziplinär
ab 27:55 | Warum Soja und Hafermilch Innovationen von gestern überflüssig machen. Changes and Shifts im Verhalten von Menschen erfordert, Fragen von morgen zu stellen.
ab 30:25 | Lernen ist ein unabschließbarer Prozess. Plädoyer für LifeLong Learning.
ab 34:25 Unlearning und Umlernen als Top-Herausforderung für den Menschen und insbesondere für Designer:innen.
||||| WIR |||||
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||||| PERSONEN |||||
👤 Jan C. Küster, Director, Founders Fight Club – https://www.linkedin.com/in/jankuester/
👤 Moritz Rose, Industriedesigner – https://www.linkedin.com/in/moritz-rose-88bb8a111/
Du erfährst…
• …wie du als Unternehmen dein Innovationsbudget wertstiftend verwendest
• …wie Innovation in etablierten Unternehmen gelingen kann
• …was man unter Innovations-Communities versteht
• …unter welchen Umständen Innovation scheitern kann
• …wie du als Unternehmen erfolgreich Innovationen implementierst
• …welche Last der Vertrieb in innovativen Unternehmen trägt
• …was das Format PunchOut.Tech bietet
• …dass motivierte Mitarbeit nicht gleich innovative Mitarbeit ist
||||| KAPITEL |||||
ab 00:00 I Vorstellung und Einführung ins Thema
ab 03:09 I Definition PunchOut Tech
ab 04:38 I Als Unternehmen erfolgreich innovativ
ab 09:18 I Investiere Innovationsbudget wertstiftend
ab 17:28 I Start Up vs. etabliertes Unternehmen
ab 18:45 I Kommunikation & Fehler in Unternehmen
ab 23:26 I Nutze das Unvollkommene
ab 30:04 I Innovations-Communities
ab 36:51 I Zusammenfassung
||||| PERSONEN |||||
👤 Andreas Dieffenbach, Managing Dirctor, PHOENIX – https://www.linkedin.com/in/andreas-diefenbach-1254b399/
👤 Moritz Rose, Industriedesigner – https://www.linkedin.com/in/moritz-rose-88bb8a111/
||||| ZITATE |||||
💬 Innovation kann man nicht briefen.
💬 Wir Designer haben die Superpower, uns etwas vorstellen und abbilden zu können.
💬 Als Designbüro ist man wie ein Guide für eine Bergwanderung.
||||| KAPITEL |||||
ab 00:37 | Vorstellung und Einführung ins Thema
ab 02:52 | Was ist ein gutes Briefing?
ab 04:15 | Willkommen in der VUCA-Welt: Briefings sind angesichts soziologischer und technologischer Entwicklung heute weit komplexer als früher.
ab 06:40 | Purpose: Wozu soll das Produkt da sein? Wozu die Energie, eine Weiterentwicklung in die nächste Generation vorzunehmen? In welchem Kontext soll es funktionieren?
Ab 08:10 | Herausforderungen im Briefingprozess: Wie kann ich nach dem Aufmachen der großen Fragen aufs Konkrete verengen?
ab 09:30 | Designprozesse als Bergwanderung: Wie man als Designbüro seinen Kunden über Pässe und Grate guided. Über Briefing, Rebriefing, Timelines und Budgets.
ab 12:38 | Lockeres Briefing: Wenn man Kunden über Jahre betreut und es statt einem Briefing ein gemeinsames Brainstorming gibt. Beispiel Hansgrohe: Was bedeutet Digitalisierung für das Kerngeschäft eines Sanitärherstellers?
ab 15:50 | Was ist technologisch machbar? Was ist business-wise sinnvoll, also lukrativ? Und was ist für den Menschen bedeutungsvoll?
ab 16:30 | Vom Wasserstrahl zum immersiven Erlebnis: Wie man das Kernprodukt von Hansgrohe, Wasserstrahlen zu produzieren, zu einem alle Sinne ansprechenden Kundenerlebnis macht.
ab 18:08 | Enges Briefing: Mehr Vorgaben, knappere Timeline, hoher Ergebnisdruck.
ab 18:50 | Haltung: Ehrlichkeit und Integrität als Tugenden eines Designbüros. Den Kunden nach Hause schicken, wenn das Briefing zu perfekt ist.
ab 21:09 | White Space Projekte: Komplexität beherrschen, Zusammenhänge erkennen und zusammenführen.
ab 22:05 | Briefingalternative Pitch: Aufwand und Nutzen stehen und fallen mit der Informationsqualität des Briefings. Wie treffe ich die Erwartungshaltung eines Kunden, den ich noch nicht gut kenne? Wie formuliert man den richtig Scope.
ab 27:07 | Interne Konstellationen: Idealkonstellationen für die Zusammenarbeit mit Design. Schlüsselfrage: Wer verantwortet das Design?
ab 32:25 | Wenn auf dem Weg hin zur Bedeutung, hin zur Marke neue Typen von Nutzungskategorien entstehen: Vom Bürostuhl zur Stehhilfe am Beispiel BIMOS.
||||| WIR |||||
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Drei interessante Erkenntnisse aus dieser Folge:
1) Erfolgsfaktor Ahnungslosigkeit: Da die drei Gründer kein Wissen über das Produktsegment und den Markt hatten, waren schnelle Iterationen mit dem Endkunden der einzige Weg, den sie hatten. Damit folgten sie den Prinzipien der Lean-Start-up-Methode.
2) Einer der Erfolgsfaktoren von Fond of war es, dass sie auf die Fragen der Zeit Antworten der Zeit finden konnten, während die führenden Marken vorrangig mit dem Erhalt ihrer Marktposition beschäftigt waren. So konnten sie als Game Changer einen ganzen Markt verändern, der nur noch geringes Innovationstempo hatte.
3) Erfolgsfaktor agile Markenführung: Wer sich in der VUCA-Welt bewegt, muss mit klarer Markenpositionierung und konsequenter Markensteuerung dennoch flexibel für Veränderungen am Markt bleiben und dabei stets die Spannung aus Adaption und Wahrung der Selbstähnlichkeit austarieren. Für neue Marken bedeutet das: Der USP des Besonderen braucht Konsequenz und Ausdauer, da die Sehgewohnheiten des Marktes das Unique nicht von heute auf morgen annehmen.
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||||| PERSONEN |||||
👤 Sven-Oliver Pink, Mit-Gründer von Fond of GmbH in Köln – https://www.linkedin.com/in/sven-oliver-pink-035560101/
👤 Dr. Saskia Diehl, Miteigentümerin und Geschäftsführerin der GMK Markenberatung Köln, Expertin für Konsumentenverhalten und Neuromarketing – https://www.linkedin.com/in/dr-saskia-diehl-a11456151/
||||| ZITATE |||||
💬 Wir machen nur Dinge, in die wir vernarrt sind.
💬 Weder Know-how, noch Glaubenssätze standen uns im Weg.
💬 Man kann mit dem eigenen Kopf nur bei einem Thema sein und nicht bei 15 Marklen gleichzeitig.
||||| KAPITEL |||||
ab 01:18 | Vorstellung Fond of und seine Markenstruktur. Gestartet mit der Idee, Ergonomie in die Schule zu bringen, ist Fond of heute Weltmarktführer im Bereich Schultaschen und hat inzwischen sein Markenportfolio auf sieben Marken im Bereich Textilprodukte erweitert.
ab 02:30 | Wieso völlige Ahnungslosigkeit ein Erfolgsfaktor sein kann. Die Lean-Start-up-Methode als Weg.
ab 03:40 | Fond of als Kernmarke für die gemeinsame Wertebasis: Dinge tun, von denen man begeistert ist, Nachhaltigkeit, Funktionalität und Qualität.
ab 05:30 | Wie schafft man es, vom Start-up zum Weltmarktführer für Schultaschen zu werden? VUCA als Treiber für Antworten auf die Fragen der Zeit.
ab 07:55 | Wie schafft Fond of es, den Vorsprung zu halten, wo alle Anbieter nachgezogen haben in Sachen Ergonomie und Nachhaltigkeit.
ab 09:10 | Mit welchen Markensteuerungsteuerungselemente kann man ein Markenportfolio mit aktuell sieben Marken und eienr Dachmarke erfolgreich steuern? Von Markenschlüssel über Marken-Steuerboard zur Brand Holosphere: Fond of experimentiert bei der internen Organisation genauso wie beim Produkt.
ab 11:58 | Wie entscheidet man, ob ein neues Produkt unter einer bestehenden Marke geführt wird oder ob eine neue Marke entwickelt wird?
ab 13:35 | Markenkommunikation nach innen – Wie man die Marke und Kultur erlebbar macht. Von Spiral Dynamics bis Partizipation.
ab 16:30 | Zwei Seiten einer Medaille – Wie hängen Unternehmenskultur und Marke bei Fond of zusammen?
ab 19:20 | Wann sollte man als Start-up mit Markenführung als Instrumentarium anfangen? Klare Positionen definieren und beziehen, dann aber auch die Wahrheit am Markt wahrnehmen und die Marke anpassen. Jede Kollektion ist besser als die vorherige.
ab 21:35 | Agile Markenführung – offen bleiben für Veränderungen am Markt, dabei die Selbstähnlichkeit bewahren. Der USP des Besonderen braucht Konsequenz und Ausdauer, da die Sehgewohnheiten des Marktes das Unique nicht von heute auf morgen annehmen.
ab 23:05 | Tipps für andere Markenlenker
ab 24:10 | Markengeflüster: 5 Fragen an Sven-Oliver Pink.
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||||| ZITATE |||||
💬 Das war das Allererste, was wir zum Thema Nachhaltigkeit gelernt habe: Es gibt kein Schwarz und Weiß mehr.
💬 ZITAT
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Drei Interessante Erkenntnisse aus dieser Folge:
1) Die Rolle der Designer hat sich vor allem im Kontext digitaler Experiences enorm verändert. Interdisziplinäres Arbeiten in agilen Teams erfordert ein breiteres Skillset, um im KPI-getriebenen Business vom Wertbeitrag guter Gestaltung zu überzeugen und Einfluss auf strategische Fragestellungen zu gewinnen.
2) Die Arbeit an der Oberfläche ist Arbeit an den Strukturen der darunterliegenden Organisation. Designer müssen daher tief integriert arbeiten, um die Partikularinteressen der verschiedenen Bereiche zu verstehen und Lösungen zu erarbeiten, die allen Interessen gerecht werden.
3) Man muss heutzutage als Designer eine Meinung haben und diese auch nachdrücklich vertreten und einfordern, um den Sitz am Tisch zu rechtfertigen.
👉 Im ndion-Podcast lädt der Rat für Formgebung interessante Menschen aus verschiedenen Branchen ein und spricht mit ihnen über Themen aus dem Spannungsfeld Design, Marke und Innovation. Gefragt wird nach den aktuellen Herausforderungen in der Transformation, nach Megatrends und Mikro-Tools, nach den Lessons Learned und den wichtigsten Dos and Dont’s.
||||| PERSONEN |||||
👤 Marko Thorhauer, Executive Creative Director, IBM ix – https://www.linkedin.com/in/markothorhauer
👤 Philipp Thesen, Professor für Mensch-System-Interaktion und Strategieberater – https://www.linkedin.com/in/philippthesen/
||||| ZITATE |||||
💬 Es gibt schon so viel im Web und irgendwie sind wir alle nicht zufrieden. Das Web muss und kann besser werden.
💬 ZITAT
💬 ZITAT
||||| KAPITEL |||||
ab 01:38 | Vorstellung und Einführung ins Thema
ab 02:28 | Wieso ist das Design bei IBM so wichtig? Von den historischen Anfängen mit Designs von Charles & Ray Eames für Bandmaschinen bis zur heutigen Software Experience Excellence.
ab 03:27 | Die globale Designorganisation von IBM mit 6.000 Designern: Rollen, Aufgaben, Verständnis
ab 07:29 | Welche Rolle das Design in digitalen Transformationsprojekten einnehmen kann: Differenzierung der Marke, Kunden über eine digitale Experience akquirieren und binden, Joy of Use
ab 08:55 | Wicked Problems. Designer Arbeiten an komplexen Fragestellungen.
ab 12:18 | Neue „Ways of Working“, Interaktion von Abteilungen intern und mit dem Dienstleister, iteratives Arbeiten
ab 13:20 | Wie wird man ein designgetriebenes Unternehmen? Design Thinking als Treiber für Designkompetenz im Unternehmen.
ab 14:40 | Methoden und Prozesse im Design Management: DesignOps, Design ToolChains, Prozessmethoden-Tools, Business-Management-Methoden, Design Reviews, Wissensmanagement, modulare Designsysteme.
ab 21:00 | Wie schafft man es, in der Horizontale ein konsistentes Nutzerlerbnis zu erreichen, in dem die zum Teil divergierenden Interessen der beteiligten Bereiche nicht mehr erkennbar sind?
ab 23:57 | Der Business Designer als Rolle der Zukunft: KPI-getriebene Denken mit Designdenken verbinden und Businessentscheidungen beeinflussen.
ab 25:00 | Wie findet IBM die richtigen Designer?
ab 30:00 | Wie muss sich das Skillset der Designer verändern?
ab 35:08 | Design im agilen Prozess: In agilen Projekten gilt es, sich als Designer Raum für iterative Prozesse und Fails zu sichern, um große digitale Projekte erfolgreich zu machen.
36:32 | Wie sieht die ideale Designorganisation aus: Design tief integrieren oder zentrale Designabteilung?
ab 40:00 | T-shaped Skills: Der Designer der Zukunft ist Spezialist und Generalist in einem mit Management Skills, Technologie-Know-how.
ab 43:54 | Wie geht IBM mit Purpose um? Von Racial Equity über Mindfulness bis Diversity.
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KAPITEL DIESES PODCASTS:
ab 00:00 | Vorstellung und Einführung ins Thema
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Maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz sind in rasanter Geschwindigkeit zu den neuen Werkzeugen der digitalen Transformation geworden. Unternehmen überprüfen Einsatzmöglichkeiten von KI in ihren Prozessen als auch in der Entwicklung neuer Geschäftsfelder. Von Predictive Maintenance über Stückzahl- und Werksplanung bis hin zu ganz neuen Services werden Daten analysiert und modelliert. Doch die Technologie funktioniert nur, wenn sie für den Nutzer auch zugänglich wird. Welchen Beitrag kann Design dazu leisten, diese neuen Technologien menschlicher zu gestalten und zum Erfolg zu führen? Und welche Aktivitäten werden in diesem Feld in Deutschlands größtem Industriekonzern Siemens gestartet?
Philipp Thesen befragt dazu Jennifer Moosbrugger, Industriedesignerin und Head of UX-driven AI bei Siemens Digital Industry. Sie promoviert zum Thema Design und KI und beschäftigt sich mit der Frage, welchen Beitrag Design in der KI-Entwicklung in der Industrie leisten kann. Ein Gespräch über Design im Spannungsfeld von Mensch, Technologie und Business und über die Relevanz von Design in der KI-Entwicklung. Und über Mut.
Drei Interessante Erkenntnisse aus dieser Folge:
1) Bei KI geht es nicht darum, einen analogen Prozess zu digitalisieren. Es geht darum, Prozesse zu verändern. KI kann so helfen, ganz konkrete Aufgaben wie die Stückzahlplanung, Werksplanung, Wartungsprozesse oder beispielsweise die HR-Organisation zu optimieren.
2) KI wird das Berufsbild und die Rolle des Designers extrem verändern. Der Designer wird sich anhand von neuen Methoden und Tools mehr und mehr zum Kurator entwickeln, der KI menschlicher macht.
3) Der Einsatz von KI garantiert keine schnellen Gewinne. Er muss als langfristiges Investment in die Veränderung der gesamten Organisation begriffen werden. Und das erfordert einen konstruktiven Umgang mit Unsicherheit, Komplexität und Fehlerkultur.
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👤 Philipp Thesen, Professor für Mensch-System-Interaktion und Strategieberater – https://www.linkedin.com/in/philippthesen/
👤 Jennifer Moosbrugger, Head of UX-driven AI bei SIEMENS Digital Technology – LINKEDIN: https://www.linkedin.com/in/jenniferheier/
||||| LINKS |||||
🌍 Gene Kogan: https://ml4a.net/
🌍 https://www.lobe.ai
🌍 Wekinator von Rebecca Fiebrink:
🌍 Proceedings der Konferenz Designing Artificial Intelligence:
||||| ZITATE |||||
„Die Arbeitswelt verändert sich und es gibt potentiell eher weniger zu tun für Menschen. Aber ist das wirklich schlecht?“
„KI ist gerade ein Experten-Tool und da arbeitet ein sehr kleiner Kreis an weißen Männern zwischen 30 und 40 dran. Die Technologie kann nur davon profitieren, wenn sich andere Professionen einmischen. Ich finde, das ist unsere Aufgabe als Designer. Wir sind doch schon immer eine Art Übersetzer gewesen von Technologie zum Nutzer.“
„Ich würde mir wünschen, wenn Designer dann irgendwann wirklich mal weniger zu tun haben, wegen KI oder Automatisierung, dass sie sich dann bitte den Rest der Zeit einmischen. Dass sie versuchen, das zugänglicher, menschlicher zu machen, dass sie versuchen, den Bias aus Daten rauszuholen.“
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