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Am 21. Oktober 2026 standen plötzlich zahlreiche Websites vor einem ernsthaften Problem: Zwei kritische Sicherheitslücken in PHP zwangen Hosting-Anbieter zu drastischen Schutzmaßnahmen. Auch LautFunk war davon betroffen. Doch was war eigentlich passiert? Und warum kann ein Fehler in einer Programmiersprache gleich so viele Internetdienste gefährden?
In dieser Ausgabe der Abschweifung spreche ich über die PHP-Sicherheitslücken, die Reaktion meines Hosting-Anbieters Uberspace und die erschreckende Abhängigkeit vieler Websites von wenigen grundlegenden Technologien.
Dabei geht es nicht nur um den Ausfall selbst. Ich erzähle auch, warum veraltete PHP-Versionen ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen, weshalb manche Betreiber ihre Software nicht ohne Weiteres aktualisieren können und warum regelmäßige Sicherheitsupdates so wichtig sind.
Außerdem berichte ich von meinem eigenen Versuch, LautFunk auf PHP 8.5 umzustellen. Das überraschende Ergebnis: Die Website funktioniert weiterhin und insbesondere der Podlove Web Player lädt gefühlt deutlich schneller. Ein guter Anlass, über WordPress, Datenbanken, Caching und die technischen Grundlagen moderner Websites zu sprechen.
Im zweiten Teil wird es grundsätzlicher: Welche Rolle spielt künstliche Intelligenz bei der Entdeckung neuer Sicherheitslücken? Was passiert, wenn dieselben Technologien auch für Angriffe genutzt werden? Und können wir überhaupt von sicherer Software sprechen, solange unbekannte Schwachstellen existieren?
Auch meine eigenen Erfahrungen mit einem früheren Sicherheitsvorfall bei LautFunk fließen in diese Betrachtung ein.
Eine persönliche Abschweifung über PHP, WordPress, Uberspace, Cybersecurity und die unbequeme Erkenntnis, dass unsere digitale Infrastruktur verletzlicher ist, als wir manchmal glauben.
Weiterführende Quellen:
Abschweifung #090 | LautFunk – Gedanken, Technik und alles dazwischen.
Eine LautFunk Publikationskartell Produktion - Wo Geschichten unüberhörbar übermittelt werden.
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Der Beitrag Die Abschweifung 90 – PHP-Alarm: Wie eine Sicherheitslücke LautFunk lahmlegte erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
Der Herbst ist da. Die Blätter färben sich golden, die Luft wird kühler und die Natur verändert langsam ihr Gesicht. Doch manchmal reicht schon ein Blick aus dem Küchenfenster, um nicht nur die Jahreszeit wahrzunehmen, sondern auch eine Reise in die eigene Vergangenheit anzutreten.
In dieser Ausgabe der Abschweifung nimmt Sascha Markmann den Herbst zum Anlass, über Kindheitserinnerungen, das Älterwerden und die verschiedenen Jahreszeiten des Lebens nachzudenken.
Da sind die Erinnerungen an leuchtend rote Bäume, gesammelte Kastanien, Drachensteigen auf abgeernteten Feldern und eine Kindheit, in der die Jahreszeiten noch eine ganz eigene Bedeutung hatten. Doch aus diesen zunächst unbeschwerten Gedanken entwickelt sich eine tiefere Betrachtung darüber, wie sich unser Blick auf die Welt mit zunehmendem Alter verändert.
Mit fast 50 Jahren blickt Sascha auf die Erfahrungen seines Lebens zurück. Auf spontane Motorradreisen quer durch Europa, auf jugendlichen Leichtsinn, auf veränderte Lebensumstände und auf den Schlaganfall, der vor zehn Jahren vieles grundlegend verändert hat. Dabei geht es nicht allein um das, was mit den Jahren verloren geht, sondern vor allem darum, was wir an Erkenntnissen und Gelassenheit gewinnen können.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Umgang mit der eigenen Vergänglichkeit. Aus seiner früheren Arbeit in der Pflege berichtet Sascha von Begegnungen mit älteren und sterbenden Menschen, von deren Lebensgeschichten und von kleinen Weisheiten, deren Bedeutung sich manchmal erst viele Jahre später erschließt.
Eine dieser Erkenntnisse steht besonders im Mittelpunkt: Wie wichtig ist es, einen Menschen an seiner Seite zu haben, mit dem man auch nach vielen gemeinsamen Jahren noch wirklich reden kann?
Die Folge beschäftigt sich außerdem mit der Frage, weshalb Altern und Sterben in unserer Gesellschaft häufig an den Rand gedrängt werden, warum Lebenserfahrung nicht einfach weitergegeben werden kann und weshalb jede Generation ihre eigenen Fehler machen muss.
Eine persönliche, nachdenkliche und stellenweise humorvolle Abschweifung über Erinnerungen, Veränderungen, Beziehungen und die Erkenntnis, dass der Herbst des Lebens nicht dessen Ende bedeutet.
Denn jede Jahreszeit hat ihre eigene Schönheit – und jedes Alter seine eigene Bedeutung.
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Der Beitrag Die Abschweifung 89 – Der Herbst des Lebens: Erinnerungen, Älterwerden und Gelassenheit erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
n dieser Ausgabe der Abschweifung meldet sich Sascha direkt aus dem heimischen Krankenlager. Eine hartnäckige Männergrippe mit bis zu 40 Grad Fieber zwingt zur Ruhe – und zum tiefgehenden Nachdenken. Ausgelöst durch eine gesundheitliche Krise und den Krankenhausaufenthalt der Mutter reflektiert Sascha über die Vergänglichkeit des Seins und wie sich sein eigenes Leben seit dem Schlaganfall grundlegend neu ausgerichtet hat.
Wo setzen wir unsere Werte? Während andere sich über Pomade im Haar oder vermeintlichen Status auf Berliner Balkonen definieren, blickt Sascha auf echte, nachwirkende Lebenserfahrungen zurück: Von der Begleitung Sterbender in der Altenpflege über hunderte gerettete Menschenleben im Rettungswesen bis hin zur Evakuierung von Flüchtlingen bei Einsätzen im Kosovo. Am Ende bleibt eine klare Erkenntnis: Es sind nicht die materiellen Besitztümer, die überdauern, sondern die bedingungslose Liebe des eigenen Umfelds und die positiven Spuren, die man im Leben anderer Menschen hinterlässt.
🦠 Grüße aus dem Krankenlager
🏥 Familiäre Notfälle & Altersdelir
⏳ Die Vergänglichkeit des Seins
🏆 Was heißt es, im Leben etwas erreicht zu haben?
❤️ Das wahre Erbe: Spuren hinterlassen
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Der Beitrag Die Abschweifung 88 Männergrippe, Krankenhaus und die Vergänglichkeit des Seins erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
In dieser Episode nehme ich euch mit auf eine kleine Zeitreise in die frühen 80er Jahre – zurück zu den Wurzeln meiner Zweiradliebe. Alles begann mit einem klassischen, roten Puky-Fahrrad mit Stützrädern. Doch dieses Rad blieb nicht einfach nur rot. Es wanderte durch die Familie und bekam von meinem Vater spektakuläre Custom-Lackierungen aus speziellen Effekt-Lacken verpasst, die eigentlich für Motorräder gedacht waren.
Ausgehend von diesem allerersten Gefährt erzähle ich von den kleinen und großen Abenteuern einer unbeschwerten Kindheit. Wir klemmten uns lange Haselnuss-Äste ans Rad, um mit riesigen „Polizeifunkantennen“ durch die Nachbarschaft zu jagen, und riskierten aufgeschürfte Schienbeine in abgemähten Stoppelfeldern. Ich spreche auch über den puren Nervenkitzel, wenn man mit fast 70 km/h eine steile Straße zwischen den Kanälen hinunterbrettert.
Diese intensiven Erfahrungen haben den Grundstein für meine spätere Leidenschaft für Motorräder gelegt. Vom Motorradführerschein über anspruchsvolle Touren im englischen Linksverkehr bis hin zu der eindringlichen Erkenntnis, warum gute Schutzkleidung absolut unverzichtbar ist – auf zwei Rädern spürt man die Elemente einfach viel direkter.
Lehnt euch zurück und begleitet mich bei diesem nostalgischen Rückblick auf eine Zeit, in der das beruhigende Geräusch von Kanalschiffen noch fest zum Alltag gehörte, lange bevor der heutige Großstadtverkehr und Autobahnen das Bild prägten.
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Der Beitrag Die Abschweifung 87 Auf zwei Rädern durch die 80er erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
Früher war alles unbeschwerter – oder zumindest schienen es drei Wochen Camping in den Niederlanden zu sein.
In dieser Folge von Die Abschweifung blickt Sascha zurück auf verrauchte Sommertage in Zeeland, rekordverdächtige Sandburgen-Bauaktionen und spontane Motorrad-Trips an die englische Kreideküste. Doch wie verändert sich der Blick auf Urlaub, wenn man älter wird, das Geld knapper kalkuliert ist und nach einem Schlaganfall plötzlich Themen wie Barrierefreiheit, Rollwiderstände und unebene Pflastersteine den Reiseplan bestimmen?
Sascha teilt persönliche Einblicke über den Wandel von Erholung, die Tücken des Dortmunder Hauptbahnhofs für Rollstuhlfahrer – und stellt nebenbei eine ganz physikalische Berechnung auf: Wie viele Katzen bräuchte man eigentlich, um einen Rollstuhl am Rollen zu halten?
In dieser Episode:
💬 Call to Action / Eure Meinung: Wie sieht Urlaub für euch heute aus? Könnt ihr noch unbeschwert verreisen oder wird das Budget (und die Logistik) immer enger? Und wohin geht es für euch am liebsten? Schreibt es mir in die Kommentare!
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Der Beitrag Die Abschweifung 86 Zwischen Sandburgen, Katzen-PS & Barrierefreiheit: Wie geht Urlaub heute? erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
„Sag mir einfach die Wahrheit!“ – Ein Satz, den wir leicht aussprechen, der uns aber vor ein riesiges Rätsel stellt. Denn die Wirklichkeit passiert einfach – der Regen da draußen ist weder wahr noch falsch, er ist einfach da. Wahrheit entsteht erst dort, wo wir Menschen versuchen, diese Wirklichkeit in Sprache, Zahlen oder Modelle zu übersetzen.
In dieser Folge der Abscheifung nehmen wir den Begriff „Wahrheit“ methodisch auseinander. Warum sind mathematische Wahrheiten immer von Voraussetzungen abhängig? Warum bedeutet wissenschaftliche Redlichkeit nicht absolute Gewissheit, sondern das transparente Offenlegen von Messunsicherheiten? Und wo verläuft die Grenze zwischen unserem realen, subjektiven Erleben und einer intersubjektiv überprüfbaren Tatsache?
Wir dröseln auf, warum uns unser eigenes Gefühl manchmal täuscht, warum Konsens kein Ersatz für Belege ist und warum eine Aussage wörtlich wahr und trotzdem hochgradig manipulativ sein kann (Stichwort: Framing). Am Ende wartet ein fünfstufiger kritischer Werkzeugkasten auf dich, mit dem du Behauptungen im Alltag standfest prüfen kannst. Denn am Ende gilt: Verantwortungsvoller Umgang mit Wahrheit bedeutet nicht, auf alles sofort eine Antwort zu haben – sondern sauber zu trennen zwischen dem, was wir wissen, was wir glauben und was wir schlicht noch nicht wissen.
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Der Beitrag Die Abschweifung 85 Was ist Wahrheit? erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
Jeder von uns tut es, meistens in Bruchteilen einer Sekunde: Wir ordnen ein, bewerten und sortieren Erlebnisse. Doch was passiert, wenn dieser psychologische Mechanismus ganz gezielt von außen getriggert wird, um Deutungshoheit zu erlangen?
In dieser Folge der Abschweifung seziert Sascha das Phänomen des Framings. Warum funktioniert die gezielte Manipulation durch Auslassungen, geänderte Reihenfolgen oder emotionale Begriffe auf Social Media so erschreckend gut? Am konkreten Beispiel aktueller YouTube-Beefs und eigenen Erfahrungen mit dem Kanal Lautfunk wird gezeigt, wie aus ständigen Wiederholungen plötzlich eine gefühlte „Wahrheit“ konstruiert wird, die mit der Realität nichts mehr zu tun hat.
Das Wichtigste zum Schluss: Wie wehrt man sich gegen einen untergeschobenen Rahmen, ohne die Spielregeln des Gegners zu übernehmen? Der Wechsel auf die Meta-Ebene und die Kunst des Reframings.
„Der gefährlichste Frame ist nicht der, dem man widerspricht. Der gefährlichste Frame ist der, den man erst gar nicht als Frame erkennt.“
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Der Beitrag Die Abschweifung 84 Der unsichtbare Rahmen erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
In dieser Ausgabe der Abschweifung wird es persönlich, nostalgisch und ein bisschen glitzernd. Ausgelöst durch die Biografie von Olivia Jones begibt sich Sascha auf eine Reise zurück in seine eigene Jugend im Ruhrgebiet.
Es geht um seinen besten Freund Marco, der sich bereits im Sandkastenalter outete – und um die krassen Kontraste in der Reaktion der Elternhäuser. Während Sascha von einer offenen Erziehung profitierte, zeigt die Geschichte von Marco (und Olivia Jones), wie schmerzhaft familiäre Ablehnung und „versteinerte“ Ansichten sein können.
Außerdem in dieser Folge:
Eine Folge über Akzeptanz, die Kraft der Musik und die Frage, warum wir uns früher manchmal selbst im Weg standen.
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Der Beitrag Die Abschweifung 83 Diamanten, Drag und Diskotheken erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
In dieser Ausgabe von „Der Abschweifung“ widmet sich Sascha Markmann einem Thema, das uns im Berufsleben, im Privaten und besonders in der digitalen Welt immer wieder begegnet: dem Opportunismus.
Was unterscheidet einen gesunden Egoismus und notwendige Selbstfürsorge von prinzipienloser Zweckloyalität? Wir beleuchten die lateinischen Wurzeln des Begriffs – von opportunus (günstig, bequem) – und analysieren, warum Menschen den Weg des geringsten Widerstands wählen, sobald sich ein persönlicher Vorteil bietet.
Die Schwerpunkte dieser Folge:
Eine tiefgehende Analyse über die Mechanismen der „Jahrsagerkultur“ und den Mut, auch gegen den Wind für die eigenen Überzeugungen einzustehen.
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Der Beitrag Die Abschweifung 82 Opportunismus: Das Fähnlein im Wind erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
YouTube räumt auf – oder versucht es zumindest. Aktuell trifft eine neue Demonetarisierungswelle viele kleine Kanäle, die wegen angeblich „nicht authentischer Inhalte“ aus der Monetarisierung fliegen. KI-Slop, automatisch wirkende Inhalte, statische Bilder, künstliche Musik, Podcastformate auf YouTube: Plötzlich steht die Frage im Raum, was eigentlich noch als echter Content gilt.
In dieser Folge der Abschweifung geht Sascha genau dieser Frage nach – nicht aus sicherer Entfernung, sondern aus eigener Erfahrung. Denn auch der eigene Kanal war kurzzeitig betroffen. Die Monetarisierung war weg, der Widerspruch wurde geprüft, ein Mensch vom Support schaute drauf – und plötzlich war alles wieder aktiviert. Doch genau daraus entsteht die größere Frage: Was sagt diese ganze Situation über kleine Creator, YouTube, Reichweite und Motivation aus?
Geht es vielen wirklich um Ausdruck, Austausch und das eigene Hobby? Oder hängt doch mehr am Geld, als öffentlich zugegeben wird? Was bedeutet es, wenn Creator sofort ankündigen, nichts mehr veröffentlichen zu wollen, sobald sich Inhalte nicht mehr versilbern lassen? Und ist Aufmerksamkeit wirklich etwas Schlechtes – oder bei kleinen Formaten oft sogar der eigentliche Lohn?
Diese Folge ist eine ehrliche Abschweifung über Hobby-Content, kleine Kanäle, Podcastarbeit, KI-Verdacht, Algorithmus-Logik, gelöschte Kommentare, Reichweite als Bezahlung und die alte YouTube-Idee: Broadcast Yourself.
Am Ende bleibt die unbequeme, aber wichtige Frage:
Wenn man wirklich etwas zu sagen hat – macht man dann weiter, auch wenn kein Geld dabei herumkommt?
Die Folge beginnt mit der typischen Einordnung des Formats: Sascha begrüßt die Zuhörenden und leitet in ein Thema ein, das nicht nur allgemein interessant ist, sondern auch den eigenen Kanal direkt betrifft.
Sascha erinnert an frühere Wellen, bei denen YouTube massenhaft Abonnenten bereinigt oder Kanäle durch Änderungen an der Monetarisierung getroffen hat. Schon damals konnten kleine Kanäle dadurch spürbar an Reichweite oder Einnahmemöglichkeiten verlieren.
Im Mittelpunkt steht die neue Welle, bei der Kanäle wegen angeblich „nicht authentischer Inhalte“ demonetarisiert werden. Begriffe wie KI-Slop, automatisch generierte Inhalte und künstlich wirkender Content werden dabei zur Grundlage für YouTubes Bewertung.
Sascha erklärt, dass auch der eigene Kanal kurzzeitig betroffen war. Obwohl nach außen immer klar kommuniziert wurde, dass LautFunk nicht aktiv monetarisiert wird, waren bestimmte Funktionen wie kleine Monetarisierung, Kanalmitgliedschaften und Shop-Einbindung verfügbar.
Es folgt die Einordnung, dass es nicht um Gewinnabsicht ging. Besonders die Shop-Einbindung wird als eher humorvoller und symbolischer Zweck beschrieben – etwa für Tassen und andere bewusst trashige Fanartikel – nicht als ernsthafte Einnahmequelle.
Sascha schildert den eigenen Einspruch gegen die Demonetarisierung. Statt großer juristischer Schritte gab es eine sachliche Erklärung: Der Kanal produziert längere Podcastinhalte mit statischem Bild, Intro, Outro und thematisch unterstützender KI-Musik.
Überraschend schnell kam eine menschliche Rückmeldung von YouTube. Nach Prüfung wurde die Monetarisierung wieder aktiviert, inklusive Entschuldigung und Hinweis, dass die Rückmeldung helfe, automatisierte Prozesse zu verbessern.
Danach richtet sich der Blick auf andere Creator. In Community-Beiträgen und Videos kündigen manche an, künftig nichts mehr auf YouTube zu veröffentlichen, weil ihnen die Monetarisierung genommen wurde.
Aus diesen Reaktionen entsteht die Leitfrage der Folge: Warum wurde der Content überhaupt gemacht? Ging es um Mitteilung, Austausch, Hobby und Reichweite – oder am Ende doch stärker um Geld, als viele offen zugeben?
Sascha ordnet ein, dass kleine Kanäle selten wirklich nennenswerte Gewinne machen. Selbst ein paar hundert Euro im Monat relativieren sich durch Kosten, Steuern, Aufwand und den tatsächlichen Zeitverbrauch sehr schnell.
Die Folge wechselt zur persönlichen Perspektive: Podcasten, Bloggen, Musikmachen und Contentproduktion sind für Sascha vor allem Hobby. Wie bei Synthesizern, Software oder anderem Equipment kostet dieses Hobby eher Geld, als dass es zuverlässig Gewinn bringt.
Als Beispiel nennt Sascha die eigenen Musikveröffentlichungen, bei denen Einnahmen oft nur im Centbereich liegen. Sichtbarkeit, Streams, Kommentare und echtes Feedback sind hier wichtiger als eine Auszahlung.
Die Folge arbeitet heraus, dass Aufmerksamkeit nicht automatisch etwas Negatives ist. Für kleine Formate kann schon ein Kommentar, eine Bewertung oder ein ernst gemeinter Austausch der eigentliche Lohn sein.
Sascha spricht über den Druck, regelmäßig Content zu produzieren. Besonders bei Influencern und Streamern kann aus einem Hobby schnell ein Arbeitsalltag entstehen, der zu Erschöpfung, Überforderung oder Burnout führen kann.
Es folgt der Bezug zur ursprünglichen YouTube-Idee: Sende dich selbst, zeige das, was du sagen willst. Genau daran misst Sascha die heutige Creator-Kultur und die Frage, wie viel Authentizität noch übrig bleibt, wenn Geld und Algorithmus dominieren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Vorwurf, jemand mache Inhalte „nur wegen Aufmerksamkeit“ oder „nur wegen Reichweite“. Sascha stellt dagegen: Wer Inhalte veröffentlicht, möchte natürlich auch gehört, gesehen oder gelesen werden – sonst müsste man sie nicht öffentlich machen.
Die Folge beschreibt, dass Content fast immer auch danach entsteht, was Menschen interessiert. Creator schauen, welche Themen geklickt werden, welche Diskussionen laufen und worauf die eigene Zielgruppe reagiert. Das allein macht Inhalte aber nicht unehrlich.
Sascha geht auf die Diskrepanz zwischen öffentlicher Transparenzbehauptung und tatsächlichem Verhalten mancher Kanäle ein. Besonders das Löschen großer Mengen an Kommentaren steht im Kontrast zu Aussagen wie „bei mir wird nichts gelöscht“.
Auch beim eigenen Kanal wird eingeordnet, dass Kommentare nicht völlig ungefiltert bleiben. Harte Beleidigungen, Doxing, persönliche Angriffe oder auf Wunsch betroffener Personen gelöschte Beiträge werden entfernt – aber nicht als Mittel zur Meinungskontrolle.
Am Ende schließt sich der Kreis zur Demonetarisierungswelle. Wenn YouTube Inhalte als „nicht authentisch“ bewertet und Creator deshalb aufhören wollen, stellt sich noch deutlicher die Frage, was echte Motivation, echter Ausdruck und echte Kreativität bedeuten.
Die Folge endet mit dem Gedanken, dass es heute so einfach und günstig wie nie ist, Podcasts, Videos oder andere Inhalte zu veröffentlichen. Wer wirklich etwas mitteilen möchte, kann das auch ohne große Monetarisierung tun.
Sascha bedankt sich fürs Zuhören und beendet die Folge mit dem Hinweis, dass Contentproduktion viele interessante Menschen bringen kann – aber wie jedes Hobby auch anstrengende, toxische oder merkwürdige Begegnungen mit sich bringt.
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Der Beitrag Die Abschweifung 81 Demonetarisiert – und jetzt? erschien zuerst auf LautFunk Podcast & Blog.
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