Die Frage des Tages

Die Frage des Tages

By radio3 (Rundfunk Berlin-Brandenburg)Society & CultureNews
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Die Frage des Tages episodes

  • Hat Friedrich Merz den richtigen Kurs eingeschlagen
    Nach der Debatte um den Entzug der doppelten Staatsbürgerschaft für Straffällige, die Friedrich Merz angestoßen hatte, ist es in dieser ersten heißen Wahlkampfwoche eher still geworden um den Kanzlerkandidaten der Union. Jetzt aber der große Wurf: auf der Klausurtagung der CDU heute und morgen will Merz die "Agenda 2030" vorstellen. Ihr Kern: eine umfassende Steuerreform und andere wirtschaftspolitische Maßnahmen. Unsere Frage des Tages geht an die Journalistin und Autorin Jana Hensel: Hat Friedrich Merz den richtigen Kurs eingeschlagen?
    7 min
  • Sollen staatliche Institutionen X und Facebook verlassen?
    Die Plattformen der US-amerikanischen Unternehmen X und Meta werden in Zukunft noch anfälliger für die Verbreitung von Desinformation. X-Chef Elon Musk nutzt seinen Dienst schon für gezielte Verbreitung von Fake News oder politische Einflussnahme: Heute Abend will er die AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel live auf X interviewen. Auch Meta-Chef Mark Zuckerberg hat angekündigt, Faktenchecks für seine Plattformen in den USA abzuschaffen. Trotzdem hält die deutsche Politik bislang an ihren Social Media Accounts fest - gerade im Wahlkampf. Wir fragen die Journalistin Nicole Diekmann in unserer Frage des Tages darum: Sollen staatliche Institutionen X, Facebook und Instagram verlassen?
    6 min
  • Ist eine deutliche Erhöhung des Wehretats realistisch?
    Spätestens mit der Wiederwahl von Donald Trump zum US-Präsidenten stehen die nationalen Verteidigungsausgaben wieder auf der politischen Agenda. Die Ampelregierung hatte sie auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht, nun hat der grüne Kanzlerkandidat Robert Habeck im Wahlkampf einen neuen Vorstoß gemacht. Er fordert, dass der Wehretat auf 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung erhöht werden soll. CSU und SPD kritisieren den Vorschlag. Bundeskanzler Olaf Scholz nannte ihn "unausgegoren" und begründete dies mit einem fehlenden Finanzierungsvorschlag.
    Ist eine deutliche Erhöhung des Wehretats realistisch? So lautet unsere heutige Frage des Tages. Es antwortet der Autor und Filmemacher Andres Veiel.
    6 min
  • Haben Superreiche wie Elon Musk zu viel politischen Einfluss?
    US-Milliardär Elon Musk sorgt nach seiner Ernennung zum Sonderberater der Regierung Trump weiter für politische Schlagzeilen. Wie die Finanzagentur Bloomberg News berichtete, verhandelt er zurzeit mit der italienischen Regierung über ein Milliardengeschäft: Seine Firma SpaceX soll ein besonders geschütztes Kommunikationssystem installieren. In Großbritannien hatte Musk versucht, über eine großzügige Spende an die Reform UK-Partei die Freilassung eines rechtsradikalen Aktivisten zu erwirken. Auch in Deutschland mischt er sich weiter in den Wahlkampf ein: Am Donnerstag wird er auf seiner Plattform X die AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel live interviewen. Unsere Frage des Tages lautet: Haben Superreiche wie Elon Musk zu viel politischen Einfluss? Es antwortet der Politikwissenschaftler Claus Leggewie.
    6 min
  • Sind in Österreich Koalitionsgespräche mit der FPÖ ein Dammbruch?

    Nach der Wahl in Österreich versicherten alle relevanten Parteien, sie stünden für eine Koalition mit der rechtsextremen FPÖ nicht zur Verfügung. Stattdessen verhandelten ÖVP, SPÖ und liberale Neos über eine gemeinsame Regierung. Diese Gespräche allerdings sind am Wochenende endgültig geplatzt, Kanzler Nehammer trat als Regierungschef und als ÖVP-Chef zurück – und kurz darauf verkündete die ÖVP ihre Kehrtwende: Sie sei offen für Gespräche mit der FPÖ.

    Eine Koalition zwischen Konservativen und Rechtsextremen wäre nicht die neu: Die letzte unter Kanzler Kurz zerbrach nach dem heimlich aufgenommenen "Ibiza-Video", in dem sich FPÖ-Vizekanzler Strache offen für Korruption zeigte. Kämen ÖVP und FPÖ nun überein, könnte die FPÖ erstmals einen Kanzler stellen.

    Sind in Österreich Koalitionsverhandlungen mit der FPÖ ein Dammbruch? Das ist unsere Frage des Tages. Es antwortet der Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch.

    5 min
  • Wie sollte der Bundespräsident auf die Beleidigungen von Elon Musk reagieren?
    "Steinmeier ist ein antidemokratischer Tyrann! Schande über ihn." Mit diesen Worten hat Elon Musk Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beschimpft. Es ist nicht das erste Mal, dass der Tesla-Chef und künftige Sonderbeauftragter des nächsten US-Präsidenten Donald Trump deutsche Politiker auf seiner Plattform X angreift. Im November schrieb Musk, Olaf Scholz sei ein "Narr".
    Das Strafgesetzbuch sieht für die "Verunglimpfung des Bundespräsidenten" eine Strafe von bis zu fünf Jahren Gefängnis vor. Das Bundespräsidialamt entschied sich aber dafür die Äußerung zu ignorieren. Man habe den Kommentar zur Kenntnis genommen, äußere sich aber nicht dazu, hieß es auf Nachfrage.
    Ist das der richtige Umgang mit den Angriffen von Elon Musk auf deutsche Spitzenpolitiker? Das ist unsere Frage des Tages an Jana Hensel.
    6 min
  • Wird das Jahr 2025 das Jahr sexistischer Männer in der Politik?
    Am 20. Januar wird Donald Trump zum zweiten Mal als Präsident der USA vereidigt. Damit regiert ein wegen sexuellen Missbrauchs verurteilter Mann eine der wichtigsten Weltmächte. In Rußland denkt Wladimir Putin als "Machodiktator" auch nicht ans Aufhören. Und im progressiven Deutschland? Die Tage einer mächtigen Kanzlerin sind lange vorbei, weibliches Führungspersonal ist jenseits von Sarah Wagenknecht kurz vor den Neuwahlen nicht greifbar. Unsere Frage des Tages darum an die Schriftstellerin Nora Bossong: Wird das Jahr 2025 womöglich das Jahr sexistischer Männer in der Politik?
    7 min
  • Brauchen wir mehr positive Zukunftsvisionen?
    Die weltweiten Krisen und Katastrophen lassen viele Menschen eher pessimistisch in die Zukunft schauen. Populisten in entscheidenden Regierungspositionen werden im nächsten Jahr verstärkt die Weltgeschicke mitbestimmen, was auch nicht gerade positiv stimmt. Und wenn Politiker von einer nötigen "Zeitenwende" oder einer "disruptiven Politik" sprechen - also einer Art Auflösung mit Neustart - wirkt das auch nicht gerade beruhigend. Sollten unsere Politiker also verbal abrüsten und mit positiven Visionen aufwarten? Und betrifft das nicht auch uns als Gesamtgesellschaft? Unsere Frage des Tages zum Ende des Jahres 2024 an den Historiker Götz Aly darum: Brauchen wir mehr positive Zukunftsvisionen?
    7 min
  • Musk-Kommentar: Hat die "Welt am Sonntag" eine Grenze überschritten?
    Eine Ressortleiterin, die erbost kündigt, viel Protest aus der eigenen Redaktion und eine Welle der öffentlichen Empörung: der Gast-Kommentar von Elon Musk in der "Welt am Sonntag" sorgt für reichlich Diskussionen. In dem Text begründet der US-Milliardär und Trump-Supporter, warum er den politischen Kurs der in einigen Bundesländern als rechtsextrem eingestuften "AfD" befürwortet. Wörtlich bezeichnete er die Partei als "den letzten Funken Hoffnung" für Deutschland. CDU-Kanzlerkandidat Merz kritisierte den Kommentar als übergriffig und anmaßend. SPD-Generalsekretär Miersch betonte, es sei beschämend, dass der Springer-Verlag Musk eine Plattform für Wahlwerbung biete. Unsere "Frage des Tages" an unseren Kommentator Mohamed Amjahid: Hat die "Welt am Sonntag" mit dem Musk-Kommentar eine Grenze überschritten?
    6 min
  • Hat das Jahr 2024 unsere Gesellschaft nachhaltig verändert?
    2024 - was war das für ein Jahr? Das Potsdamer Geheimtreffen von AfD-Politikern und Rechtsextremisten in Potsdam, Großdemos dagegen, die Proteste der Bäuerinnen und Bauern, der Tod von Alexej Nawalny, die hohen Wahlergebnisse der AfD im Osten, das Aus der Ampel-Regierung in Berlin und die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten nach einem absurden Wahlkampf. Die dramatische Lage in Nahost, der Fall des Assad-Regimes in Syrien. Und jetzt zuletzt der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Wir fragen heute in der Frage des Tages den Autor und Journalisten Claudius Seidl: Hat 2024 unsere Gesellschaft nachhaltig verändert?
    6 min

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Zehn starke Stimmen im Wechsel "Die Frage des Tages" – montags bis freitags, immer um 8 Uhr 10. Die meinungsfreudigen Persönlichkeiten sind u.a.: der Historiker Götz Aly, der Sprachwissenschaftler…