Die Freitagsgesellschaft

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Die Freitagsgesellschaft episodes

  • Episode 54: "Überlastet & bedingt zukunftsfähig: Reformiert Minister Lauterbach das deutsche Gesundheitssystem aus der Krise?"

    Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist uns allen insbesondere als Corona-Mahner & -Experte bekannt. Oft genug hat er dieses Bild in seinem ersten Jahr als Minister auch selber geprägt.

    Doch auch neben der Bewältigung der Corona-Pandemie ist die Aufgaben-Liste des Bundesgesundheitsministers lang. Kinderkliniken sind derzeit an ihrem Limit, im ganzen Land fehlen die Medikamente. 

    Eine dringend benötigte Krankenhaus-Reform wurden nun durch den Minister vorgestellt & in die Wege geleitet. Doch reicht diese aus, um den immensen Herausforderungen des Gesundheitssystems vor dem Hintergrund des demographischen Wandels Herr zu werden?

    Auch ethische Themen dürfen in Krisenzeiten nicht zu kurz kommen. Das Bundesverfassungsgericht hat die derzeitige Regelung der Sterbehilfe in 2020 für verfassungswidrig erklärt. Der damalige CDU-Minister Spahn widersetze sich einer neuen Gesetzgebung noch mit dem Hinweis auf seine christlichen Werte. Der neue Bundestag muss nun endlich handeln.

    Einen ganz spezifischen Blick auf den Gesundheitssektor Deutschlands werfen für euch der mit Sangria aus Spanien zugeschaltete Andreas & der passend zur Folge kränkelnde Jan-Philipp.


    41 min
  • Episode 53: "Trump, Bolsonaro & Co: Krise des Populismus in den westlichen Demokratien?"
    Noch vor einigen Jahren schien die Liste der Populisten in wichtigen Regierungsämtern immer länger zu werden. Doch scheint sich dieser Trend zuletzt umgekehrt zu haben und die Erfolgswelle der Populisten in den westlichen Demokratien scheint gestoppt: Donald Trump verlor zunächst die US-Präsidentschaftswahl und ging vor allem aus den jüngsten Midterm-Wahlen innerparteilich sehr geschwächt hervor, der brasilianische Populisten-Präsident Jair Bolsonaro verlor Ende Oktober die Präsidentenwahl in seinem Land, rechtspopulistische Kandidaten verloren die Präsidentschaftswahl-Stichwahlen in Frankreich, Chile & Kolumbien. Ist das Vertrauen & die Hoffnung in die “Kandidaten des Volkes” also verloren gegangen und wurden die Strategien der Populisten durchschaut? Hat die aktuelle Krisenzeit einen Einfluss auf den Rücklauf zu gemäßigten Kandidaten? Wie groß ist das populistische Potenzial in Deutschland, auch vor dem Hintergrund einer potenziellen neuen “Wagenknecht-Partei”? Wie kann es gelingen Populisten dauerhaft klein- & von Machtpositionen fern zuhalten? Hört rein, welche Einschätzungen Andreas & Jan-Philipp zu diesem Thema geben.
    44 min
  • Episode 52: "Frauen-Revolution im Iran: Hoffnung auf demokratischen Wandel?"
    Seit beinahe sechs Wochen dauern die Proteste im Iran gegen die politische Führung des islamischen Gottesstaates bereits an.
    Nach dem Mord durch die Sittenpolizei an der 22-jährigen Mahsa Amini, kam es nicht nur in der Hauptstadt Teheran zu Protesten, sondern zu Unruhen im gesamten Land, die alle Bevölkerungsschichten zu erfassen scheinen. Arme wie reiche Väter gehen für die Rechte ihrer Töchter auf die Straße, junge Frauen und Mädchen für die Hoffnung eine Zukunft zu haben und selbst die religiösen Teile der Bevölkerung, denen die Auslegung des Korans vom Regime zu radikal ist, sind bei den Protestmärschen dabei.
    Politische Unruhen gab es im Land seit der Revolution 1979 immer wieder, doch noch nie war das Regime so nervös, dass die Protestbewegung diesmal nicht durch Gewalt zum Schweigen gebracht werden kann. Selbst nach geschätzten 200 Toten unter den Protestierenden, unter denen sich auch viele Minderjährige befanden, ist der Kampfeswille der Bevölkerung ungebrochen und die Forderungen nach einer demokratischeren Führung, persönlichen Freiheiten und Bürgerrechten für die Frauen der iranischen Gesellschaft lauter denn je.
    In der 52. Episode unseres Politikpodcasts werfen die Moderatoren Jan-Philipp und Andreas einen genaueren Blick auf die Protestbewegung und geben ihre Einschätzung darüber ab, wie erfolgsversprechend die Aussichten auf einen Regimechange im Iran sind. Dabei steht auch die Frage im Raum, inwieweit sich der politische Westen in die Situation einmischen sollte. So sprach die deutsche Außenministerin Baerbock in ihrem Wahlkampf noch von einer "feministischen Außenpolitik", die selten so gefordert war wie in der jetzigen Lage im Iran.
    Wieso die westliche Außenpolitik im Augenblick so zurückhaltend agiert und ob dies im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm steht, ist ein weiterer Ausgangspunkt für die heutige Diskussion der Freitagsgesellschaft.
    37 min
  • Episode 51: "Krieg in der Ukraine (III)"

    Das Horrorszenario eines Krieges in Europa, vor einigen Monaten noch unvorstellbar, ist seit dem Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine immer mehr zum Alltag für die westliche Bevölkerung geworden. Nach dem ersten Schock und dem viel zitierten Aufruf zur deutschen "Zeitenwende" durchaus nachvollziehbar, glich der Kriegsverlauf doch immer mehr den stagnierenden Stellungskämpfen des Ersten Weltkrieges bei dem keine Kriegspartei große Veränderung in den Frontverlauf bringen konnte.

    Mit Beginn der ukrainischen Offensiven Mitte September hat sich dieses Bild grundlegend geändert. Ganze Landstriche, die monatelang unter russischer Besatzung standen, wurden von der ukrainischen Armee innerhalb nur weniger Tage zurückerobert. Die Truppen Putins befinden sich selbst innerhalb der russisch annektierten Oblast Donezk teilweise auf dem Rückzug.
    Wie konnte es einem militärisch kleinem Land wie der Ukraine gelingen, die Armeen des Kreml derartig zu düpieren? Und wie sollte sich der Westen in Zuge dieser unerwarteten Gewinne verhalten? Das Momentum nutzen und die Hilfen für die Ukraine verstärken oder auf Deeskalation mit Putin setzen? Keine einfache Frage, bedenkt man, dass atomare Drohgebärden seitens Moskau dieser Tage wieder lauter werden und sich auch im Westen ein immer größerer Unmut über die Folgen der Sanktionspolitik und ihrer einhergehenden Energiekrise sowie galoppierender Inflation breitmacht.

    Die Zeiten mögen ungewiss sein, doch eins bleibt sicher; in der neusten Ausgabe der Freitagsgesellschaft betrachten wir diese schwierigen Fragen von allen Seiten und diskutieren, was die besten Schritte zum Erhalt unserer Demokratie und Wiederherstellung des Friedens sein mögen.

    43 min
  • Episode 50: "Jubiläumsfolge - Politische Fragen an die Freitagsgesellschaft”
    Für Freunde der gepflegten politischen Unterhaltung ist es ein kleiner Festtag. Die Freitagsgesellschat feiert ein großes Jubiläum und unsere beiden Moderatoren werden auch in ihrer 50. Episode nicht müde, die Geschehnisse in Politik und Gesellschaft auszudiskutieren.
    Zu diesem Anlass holen wir nicht nur einen hervorragend gelagerten Bordeaux aus dem Weinkeller, sondern wollen auch das Weltgeschehen in Form einer Fragerunde erörtern.
    Bei diesem neuen Format werden Jan-Philipp und Andreas mit einer Mischung aus Zuhörer- und selbstüberlegter Fragen konfrontiert, die weit über normale Tagespolitik hinausgehen. Persönliche Erörterungen zum eigenen Politikverhältnis, Einschätzung der aktuellen politischen Gegebenheiten, wie auch Überlegungen zur Zukunft der Europäischen Union sind Teil unserer Jubiläumsepisode, die durch eine Schnellfragerunde ihren Höhepunkt erreicht, bei dem beide Moderatoren hörbar ins schwitzen kommen.
    Auch ein kleiner Rückblick auf die allererste Episode vor 2 1/2 Jahren darf zu diesem Anlass natürlich nicht ausbleiben, bevor wir uns mit den Fragen der Gegenwart beschäftigen und Konzepte für die Zukunft aufstellen.
    55 min
  • Episode 49: "Großbritannien nach Boris Johnson - ein schwieriges Vermächtnis."

    Siebenundsiebzig Premierminister dienten der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs in den vergangenen dreihundert Jahren. Man könnte also meinen, dass die Briten nichts mehr überraschen kann, hat man in dieser langen Zeitspanne doch jede Art von Mensch schon in politischer Verantwortung gesehen. Korrupte und grausame Premiers, die ihre Macht für sich ausnutzten, genauso wie ehrenhafte, die über sich hinausgewachsen sind und ihr Land durch schwere Zeiten geführt haben. Aber ein Boris Johnson wird wohl unabhängig, was man von seiner Politik hält, eine Skurrilität neben seinen zahlreichen Vorgängern bleiben, wird man sich eines Tages mit ihm in den Geschichtsbüchern auseinandersetzen.

    Ein Politiker, der keine Chance auszulassen schien, sich lächerlich zu machen, ein Mann, der nicht einmal versuchte, sich in das etablierte Korsett der politischen Gepflogenheiten zu zwängen. Wie schaffte es Boris Johnson, den viele Journalisten schon vor seiner Amtszeit als "Politclown" titulierten, sich jahrelang im höchsten politischen Amt zu halten und etliche Skandale einfach wegzulachen?

    Nachdem ein Großteil der Tory-Partei den Premier in der vergangenen Woche zum Rücktritt gedrängt hat, neigt sich die Johnson-Ära der Halbwahrheiten und endlosen Skandale dem Ende zu und führt uns zu einer großen Bilanz der Freitagsgesellschaft.
    Was bleibt von seinem impulsiven Politikstil übrig, wenn die Tories eine neue Parteiführung bestimmen müssen? Welche Projekte konnte die Regierung Johnson auf den Weg bringen und welche Richtung schlägt Großbritannien unter einem neuen Premierminister ein?

    Bei mehreren Gläsern "London Pride" wollen wir diese Fragen besprechen, in der 49. Episode der Freitagsgesellschaft.

    38 min
  • Episode 48: "Deutschland nach SH & NRW Wahl: Ampel-Krise im Bund?"

    Ungleicher hätten die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen für die drei Koalitionspartner im Bund, SPD, Grüne & FDP, kaum verlaufen können. Während die Grünen neben der CDU jeweils als große Gewinnerinnen aus den Wahlen hervorgingen, wurden SPD und FDP nahezu abgestraft und werden sich wohl in beiden Landesparlamenten in der Opposition wiederfinden.

    Doch inwieweit sind diese Landtagswahlergebnisse auf die Bundespolitik zurückzuführen? Oder sind es doch landespolitische Komponenten, die den Ausschlag gegeben haben?

    Welche Konsequenzen sollten vor allem SPD und FDP aus den Ergebnissen für ihre Regierungspolitik ziehen?


    Große Einbußen musste auch die AfD verzeichnen - in Schleswig-Holstein verpasste sie gar den Wiedereinzug in den Landtag. Wird damit (zumindest in Westdeutschland) neben der LINKEN die zweite Partei des politischen Randes in die Bedeutungslosigkeit sinken?

    Bei einem leckeren Flensburger Pilsener versuchen die beiden Moderatoren der Freitagsgesellschaft, Andreas und Jan-Philipp, auch in dieser Episode wieder Antworten zu finden, auf die vielen Fragen, die uns die deutsche Politik bereitet.



    44 min
  • Episode 47: "Frankreich hat gewählt - Wo steht das Land nach Macrons erster Amtszeit?"

    Demütig; so beschrieben viele politische Beobachter den alten und neuen franzöisischen Präsidenten Emmanuel Macron am Abend seines Wahlsieges. Macron richtete sich nicht nur an seine eigenen Wähler, er beschwörte auch seinen politischen Gegnern, dass er trotz aller Differenzen als Präsident aller Franzosen auftreten werde. Die ausgestreckte Hand des Präsidenten hin zu den Lagern rechts und links der Mitte scheint in diesen Zeiten auch notwendig, denn das politische System der fünften französischen Republik ist spätestens mit dem diesjährigen Wahlgang nicht mehr mit dem von vor zehn Jahren zu vergleichen.

    Die ehemaligen Volksparteien erreichten in der Präsidentschaftswahl nicht einmal 5% der Wähler und Rassemblement National scheint zu einer festen Größe der Parteienlandschaft geworden zu sein, mit dem auch in zukünftigen Stichwahlen gerechnet werden muss.
    Wie kam es zu solch fundamentalen Veränderungen im Wahlverhalten unseres Nachbarlands? Was läuft schief in Frankreich, dass eine rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin auf 41,5% der Stimmen kommt? Und ist dieses Ergebnis nur eine weitere Etappenhürde für den Rassemblement National, der mit jeder Wahl an Wählern dazugewinnt?
    Die Moderatoren der Freitagsgesellschaft versuchen sich an einer Analyse für das gute Abschneiden Marine Le Pens und wollen auch einen Blick in die Zukunft werfen. Welche Probleme Frankreichs lassen sich bis zur Wahl 2027 beheben und was bleibt von der jetzigen Präsidentenpartei Republic en Marche, wenn Emmanuel Macron in fünf Jahren nicht mehr antreten darf?

    Nach einer längeren Osterruhe diskutiert die Freitagsgesellschaft über diese Themen in ihrer 47. Episode.

    35 min
  • Episode 46: "100 Tage Ampelkoalition - Eine erste Bilanz"
    Sehen wir einmal von den ersten Bundesregierungen unter Konrad Adenauer ab, die mit einem komplett zerstörten Deutschland konfrontiert waren, fällt es schwer, eine deutsche Regierung zu nennen, die bei Amtsantritt so vielen Herausforderungen ausgesetzt war, wie die Koalition aus SPD, FDP und den GRÜNEN unter Bundeskanzler Olaf Scholz.
    Schon vor Amtsantritt der ersten Ampelkoalition auf Bundesebene im vergangenem Dezember stand für viele politische Beobachter fest: die ersten 100 Regierungstage - eigentlich ein klassischer Referenzrahmen für erste Bewertungen der Regierungsarbeit- werden kaum reichen, um die Verantwortlichen ernsthafte Veränderungen in ihren Ressorts auf den Weg bringen zu lassen, die den Herausforderungen dieser Tage gerecht werden.
    Denn in dieser noch jungen Dekade der 2020er Jahre scheinen mehr und mehr multiple Krisen ineinander zu wirken und die Verfehlungen von Vorgängerregierungen offenkundiger zu werden, dass ausgerechnet die Bundesregierung, die mit Fortschritt und Zukunftsprojekten punkten wollte, dazu verdammt ist, mehr Krisenmanagement zu betreiben, anstatt sich mit grundlegenden Reformen befassen zu können.
    Eine SPD die Waffenlieferung in ein Kriegsgebiet organisiert, eine FDP die weit über 100 Milliarden Euro an zusätzlichen Geldern für den Haushalt aufschlagen muss und eine Grüne Partei, die Öl- und Gaslieferungen aus Unrechtsstaaten wie Katar organisieren muss. Sind dies Umstände erforderlicher Pragmatismus in Zeiten des Krieges, oder verlässt die Regierung hier ihren angekündigten Kurs zu einer Grunderneuerung der deutschen Politik?
    In der 46. Episode unseres Podcasts nehmen wir die Arbeit der Bundesminister und Kanzler Scholz genau unter die Lupe und wollen natürlich auch nicht vergessen einen kritischen Blick auf die Oppositionsarbeit der CDU/CSU zu werfen, die sich unter Friedrich Merz noch in die Rolle des konstruktiven Kritikgebers einfinden muss.
    Ein kritischer, aber auch ausgeglichener Blick auf unsere Bundesregierung - nur hier in der Freitagsgesellschaft.
    42 min
  • Episode 45: "Krieg in der Ukraine (II)"

    Seit zwölf Tagen herrscht Krieg in Europa. Nach Putins Angriffskrieg auf die Ukraine scheint die Schockstarre der westlichen Welt überwunden und eine Antwort auf die Aggressionen Russlands gefunden. Wirtschaftssanktionen in nie dagewesenem Ausmaße und eine Aufrüstung der Natotruppen an der europäischen Ostflanke sollen Putin zur Raison bringen oder zumindest eine weitere Eskalationsstufe in diesem blutigen Konflikt unterbinden.

    Doch sind Sanktionen der richtige Weg, um Russlands imperialistischen Bestrebungen Einhalt zu gebieten und ist die Aufrüstung der deutschen Bundeswehr mit dem um 100 Milliarden Euro aufgestockten Militärbudget wirklich sinnvoll und ausreichend, um das Abschreckungsprofil der NATO zu schärfen?
    Die Freitagsgesellschaft beschäftigt sich in ihrer 45. Episode nicht nur mit diesen Fragen, sondern wirft auch einen Blick auf den bisherigen Kriegsverlauf und diskutiert die Frage welche Möglichkeiten der Welt in diesen Zeiten noch bleiben, um den Krieg zu einem möglichst schnellen Ende zu bringen. 

    33 min

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Politische Diskussionen mit Andreas & Jan-Philipp & einem Getränk Ihrer Wahl!