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Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ist uns allen insbesondere als Corona-Mahner & -Experte bekannt. Oft genug hat er dieses Bild in seinem ersten Jahr als Minister auch selber geprägt.
Doch auch neben der Bewältigung der Corona-Pandemie ist die Aufgaben-Liste des Bundesgesundheitsministers lang. Kinderkliniken sind derzeit an ihrem Limit, im ganzen Land fehlen die Medikamente.
Eine dringend benötigte Krankenhaus-Reform wurden nun durch den Minister vorgestellt & in die Wege geleitet. Doch reicht diese aus, um den immensen Herausforderungen des Gesundheitssystems vor dem Hintergrund des demographischen Wandels Herr zu werden?
Auch ethische Themen dürfen in Krisenzeiten nicht zu kurz kommen. Das Bundesverfassungsgericht hat die derzeitige Regelung der Sterbehilfe in 2020 für verfassungswidrig erklärt. Der damalige CDU-Minister Spahn widersetze sich einer neuen Gesetzgebung noch mit dem Hinweis auf seine christlichen Werte. Der neue Bundestag muss nun endlich handeln.
Einen ganz spezifischen Blick auf den Gesundheitssektor Deutschlands werfen für euch der mit Sangria aus Spanien zugeschaltete Andreas & der passend zur Folge kränkelnde Jan-Philipp.
Das Horrorszenario eines Krieges in Europa, vor einigen Monaten noch unvorstellbar, ist seit dem Beginn des russischen Einmarsches in die Ukraine immer mehr zum Alltag für die westliche Bevölkerung geworden. Nach dem ersten Schock und dem viel zitierten Aufruf zur deutschen "Zeitenwende" durchaus nachvollziehbar, glich der Kriegsverlauf doch immer mehr den stagnierenden Stellungskämpfen des Ersten Weltkrieges bei dem keine Kriegspartei große Veränderung in den Frontverlauf bringen konnte.
Siebenundsiebzig Premierminister dienten der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs in den vergangenen dreihundert Jahren. Man könnte also meinen, dass die Briten nichts mehr überraschen kann, hat man in dieser langen Zeitspanne doch jede Art von Mensch schon in politischer Verantwortung gesehen. Korrupte und grausame Premiers, die ihre Macht für sich ausnutzten, genauso wie ehrenhafte, die über sich hinausgewachsen sind und ihr Land durch schwere Zeiten geführt haben. Aber ein Boris Johnson wird wohl unabhängig, was man von seiner Politik hält, eine Skurrilität neben seinen zahlreichen Vorgängern bleiben, wird man sich eines Tages mit ihm in den Geschichtsbüchern auseinandersetzen.
Ungleicher hätten die Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen für die drei Koalitionspartner im Bund, SPD, Grüne & FDP, kaum verlaufen können. Während die Grünen neben der CDU jeweils als große Gewinnerinnen aus den Wahlen hervorgingen, wurden SPD und FDP nahezu abgestraft und werden sich wohl in beiden Landesparlamenten in der Opposition wiederfinden.
Doch inwieweit sind diese Landtagswahlergebnisse auf die Bundespolitik zurückzuführen? Oder sind es doch landespolitische Komponenten, die den Ausschlag gegeben haben?
Welche Konsequenzen sollten vor allem SPD und FDP aus den Ergebnissen für ihre Regierungspolitik ziehen?
Große Einbußen musste auch die AfD verzeichnen - in Schleswig-Holstein verpasste sie gar den Wiedereinzug in den Landtag. Wird damit (zumindest in Westdeutschland) neben der LINKEN die zweite Partei des politischen Randes in die Bedeutungslosigkeit sinken?
Bei einem leckeren Flensburger Pilsener versuchen die beiden Moderatoren der Freitagsgesellschaft, Andreas und Jan-Philipp, auch in dieser Episode wieder Antworten zu finden, auf die vielen Fragen, die uns die deutsche Politik bereitet.
Demütig; so beschrieben viele politische Beobachter den alten und neuen franzöisischen Präsidenten Emmanuel Macron am Abend seines Wahlsieges. Macron richtete sich nicht nur an seine eigenen Wähler, er beschwörte auch seinen politischen Gegnern, dass er trotz aller Differenzen als Präsident aller Franzosen auftreten werde. Die ausgestreckte Hand des Präsidenten hin zu den Lagern rechts und links der Mitte scheint in diesen Zeiten auch notwendig, denn das politische System der fünften französischen Republik ist spätestens mit dem diesjährigen Wahlgang nicht mehr mit dem von vor zehn Jahren zu vergleichen.
Seit zwölf Tagen herrscht Krieg in Europa. Nach Putins Angriffskrieg auf die Ukraine scheint die Schockstarre der westlichen Welt überwunden und eine Antwort auf die Aggressionen Russlands gefunden. Wirtschaftssanktionen in nie dagewesenem Ausmaße und eine Aufrüstung der Natotruppen an der europäischen Ostflanke sollen Putin zur Raison bringen oder zumindest eine weitere Eskalationsstufe in diesem blutigen Konflikt unterbinden.
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