Die Freitagsgesellschaft

Die Freitagsgesellschaft

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Die Freitagsgesellschaft episodes

  • Episode 44: "Krieg in der Ukraine (I)"

    Russlands Präsident Putin hat das Unvorstellbare in die Tat umgesetzt und eine Invasion im Nachbarland Ukraine gestartet. Dabei hat er nicht nur auf die ostukrainischen Teilrepubliken Donezk und Luhansk, wie viele befürchtet haben, beschränkt, sondern geht gar einen Schritt weiter. Mit dem Angriff auf alle Landesteile der Ukraine, mit dem wichtigen Ziel der Einnahme der Hauptstadt Kiew, hat Putin endgültig die Weltgemeinschaft verlassen und die Sicherheitsordnung in der Welt nachhaltig verändert.

    Während die Ukrainer tapfer ihr Land und ihre Hauptstadt gegen das vermeintlich übermächtige russische Militär verteidigen, reagiert der Westen mit politischen und wirtschaftlichen Sanktionen. Doch reichen diese kurzfristig aus, Putins weiteres Vorgehen zu beeinflussen? Hat sich Putin womöglich selbst überschätzt und wird der Konflikt schwieriger als erwartet?

    In einer ersten Diskussion bespricht die Freitagsgesellschaft die aktuellen Geschehnisse und die Reaktionen des Westens (Stand: 26.02.2022, vormittags)

    37 min
  • Episode 43: "Konservatismus als Auslaufmodell in Europa? Wie CDU & Co. auch in Zukunft relevant sein können"

    Durch die Bildung der selbsternannten Fortschrittskoalition aus SPD, Grünen & FDP in Deutschland finden sich die Konservativen nach langen Jahren der Regierungsverantwortung plötzlich auf der Oppositionsbank wieder. Und auch in vielen anderen europäischen Staaten hat die Relevanz der christdemokratischen Parteien über die letzten Jahrzehnte massiv abgenommen. Hat die Ideologie des Konservatismus etwa ausgedient und ist nicht mehr relevant in einer sich wandelnden Gesellschaft?

    In einer unruhigen CDU nach der Merkel-Ära wurde nun Friedrich Merz zum dritten Vorsitzenden innerhalb nur drei Jahre gewählt. Kann er sich langfristiger an der Parteispitze halten, und schafft es Merz die CDU aus der Krise führen & der Partei ein neues, schärferes Profil zu verleihen?

    Können konservative Parteien sogar von der derzeit so erfolgreichen europäischen Sozialdemokratie lernen?

    Welche inhaltlichen Positionen müssten konservative Parteien vertreten, um langfristig relevant und erfolgreich zu bleiben? 

    Aus der sauerländischen Heimat des neuen CDU-Vorsitzenden berichten die beiden Moderatoren der Freitagsgesellschaft in dieser Folge, und diskutieren bei einem Glas Pils über CDU, konservative Parteien & die Ideologie des Konservatismus.

    45 min
  • Episode 42: "Der Politische Jahresrückblick 2021"

    Auch für Optimisten wird es schwierig, 2021 als gutes Jahr in Erinnerung zu behalten. Eigentlich kann man das Wort Krise kaum noch hören aber wie sonst will man die Geschehen um Corona, Afghanistan oder die Spaltung der westlichen Gesellschaft beschreiben?

    Erst beim genaueren Hinsehen lassen sich auch positive Trends erkennen; eine gestärkte Demokratie in Chile, ein harmonischer Machtwechsel in der Bundesrepublik oder eine internationale Gemeinschaft die endlich den Weg zu einer klimaneutralen Weltwirtschaft eingeschlagen hat.
    Beim zweiten politischen Jahresrückblick der Freitagsgesellschaft lassen wir die handelnden Personen und Ereignisse Revue passieren und stoßen bei einem Glas Glühwein auf das kommende Jahr 2022 an.

    45 min
  • Episode 41: "Die neue Bundesregierung - Die Ampel als Zukunftskoalition für Deutschland?"

    Das erste Versprechen, welches Olaf Scholz den Wählern nach der Bundestagswahl gab, wurde eingehalten;

    Eine neue Regierung pünktlich zu Nikolaus!
    Dass die Regierungsbildung knapp zwei Monate nach der Bundestagswahl glückte, war alles andere als selbstverständlich, mussten sich neben der SPD doch mit GRÜNEN und FDP zwei in ihren Grundprinzipien so verschiedene Parteien für eine gemeinsame Linie finden, wie es in der 72-jährigen Geschichte der Republik noch nie zuvor der Fall war.
    Die Dreierkoalition, die in Rheinland Pfalz bereits seit 2016 politische Realität ist, startet nun also auch auf Bundesebene durch, mit dem festen Anliegen, mehr als ein Zweckbündnis zu sein und unter dem Motto "Mehr Fortschritt wagen" die 2020er-Jahre entschieden zu gestalten.

    Die Freitagsgesellschaft hat für ihre neueste Folge nicht nur die Entwicklung der Koalitionsgespräche verfolgt, sondern auch einen genaueren Blick auf die neuen Ministerbesetzungen sowie die Hauptanliegen des Koalitionsvertrages geworfen.
    Glauben Jan-Philipp und Andreas an ein Gelingen der sogenannten Zukunftskoalition und reicht ein potenzieller Erfolg der Regierung überhaupt aus, um den zahlreichen Krisen, denen sich Deutschland ausgesetzt sieht, Herr zu werden?
    Erfahrt es jetzt in der 41. Episode der Freitagsgesellschaft.

    39 min
  • Episode 40: "Drama an der polnischen Grenze - Flüchtende als Spielball belarussisch-europäischer Machtpolitik?"

    Mal wieder erreichen uns erschreckende Bilder von EU-Außengrenzen. Nachdem Flüchtende aus dem arabischen und afrikanischen lange Zeit über das Mittelmeer, die Türkei und den Balkan in die EU gelangen wollten, wurde nun über die sogenannte Belarus-Route ein neuer Weg über die lettische, litauische und polnische Grenze etabliert. 

    Entscheidend provoziert wurde diese Entwicklung jedoch vom belarussischen Diktator Aleksandr Lukashenko, der Flüchtende vor allem aus dem Libanon, dem Irak und Syrien gezielt mit Flugzeugen ins Land gelockt hat und in Richtung EU geschickt hat. Seine Intention ist eindeutig, wurde das Land und die Regierung im vergangenen Jahr nach den gewaltsam unterdrückten Protesten im Land von der EU mit schwerwiegenden Sanktionen verhängt. Kann es Lukashenko also schaffen, die EU mit einer erneuten Flüchtlingskrise zu erpressen? Wie angemessen hat die EU reagiert, und kann man es schaffen, diesen Konflikt auch zwischen den Mitgliedsstaaten zu lösen? Könnte diese aktuelle Situation gar wegweisend über Polens Verbleib in der Europäischen Union sein?

    Viel Diskussionsstoff, der auch in dieser Folge der Freitagsgesellschaft gewohnt abgearbeitet und besprochen wird.

    38 min
  • Episode 39: "Taiwan in Angst vor China - Droht eine militärische Eskalation im Pazifik?"

    Bainian guochi - zu Deutsch: "Das Jahrhundert der Schande" ist eine Bezeichnung der Chinesen für die Zeitperiode ihres Landes von 1849 bis 1949.

    Ein erklärtes Ziel der kommunistischen Partei unter Xi Jinping ist es, der Bevölkerung nach 100 Jahren Rückstand und internationaler Demütigung ein neues Jahrhundert zu präsentieren, welches die Schmach der Vergangenheit durch wirtschaftlichen und militärischen Aufschwung vergessen lässt. Zu den Erfolgsabsichten Xi Jinpings zählt auch die Wiedervereinigung aller Territorien, die im Zuge der Kulturrevolution verloren wurden. Da die kommunistische Partei derartige Grenzverschiebungen "mit allen erforderlichen Mitteln" umsetzen möchte, gerät der international nicht anerkannte Staat Taiwan immer wieder ins Visier Chinas und sieht sich einer potenziellen Eroberung ausgesetzt, bei der Taiwan auf sich allein gestellt, keine Chance hätte.

    Was kann die internationale Gemeinschaft tun, um zu verhindern, dass ein Land wie China, welches Menschenrechte täglich mit Füßen tritt, seine Einflussbereiche mit militärischer Macht noch weiter ausbaut? Hat der Westen nicht sogar die moralische Pflicht Taiwan beizustehen, wo die Insel doch unsere liberalen Werte der Demokratie teilt und sich heute in einer akuten Bedrohungslage befindet?
    Bei einer Tasse Jasmin-Tee wägt die Freitagsgesellschaft ab, welche Möglichkeiten es für den Inselstaat gibt, um sich der Vereinnahmung Chinas zu entziehen:
    Hat die strauchelnde Weltmacht USA noch den Willen und die Mittel Chinas Vormarsch im Pazifikraum Einhalt zu gebieten? Und wie stehen die Chancen, dass eine neue Bundesregierung sich gegenüber China kritischer zeigt, als es in der Ära Merkel der Fall war?
    Ihr erfahrt es, überall wo es Podcasts gibt, in unserer 39. Episode.

    34 min
  • Episode 38: "Bundestagswahl 2021 - Der Tag danach"

    Deutschland hat gewählt.

    Über 60 Millionen Bürger der Republik waren am vergangenem Sonntag dazu aufgefordert, die Abgeordneten für den 20. deutschen Bundestag zu wählen und die Parteien für die Arbeit der vergangenen 4 Jahre zu belohnen oder abzustrafen. Die Ergebnisse welche nun vorliegen, scheinen eine Zeitenwende im politischen System einzuläuten.
    Die Volksparteien CDU und SPD sind mit Ergebnissen von 24,1% und 25,7% kaum noch als solche zu bezeichnen und man könnte glauben, dass die "kleineren" Parteien der FDP (11,5%) und Grünen (14,5%) die inhaltlichen Schwerpunkte der nächsten Regierung setzen werden und der potenziellen "Kanzlerpartei" nur mehr eine Vermittlerrolle zukommt.
    Einen Tag nach der Wahl ist die Union mit sich selbst beschäftigt, ob man durch den geringen Abstand zur erstplatzierten SPD nicht doch noch einen Regierungsauftrag als Zweitplatzierte ableiten könnte, während die SPD Olaf Scholz als Kanzler in Position bringt und Grüne und FDP sich für Sondierungsgespräche vorbereiten. Die Linke kann sich dank einer besonderen Wahlrechtsklausel trotz Verfehlung der 5% Hürde über den Fraktionsstatus im Bundestag freuen und die AfD muss sich über ihre Zukunftsausrichtung Gedanken machen, nachdem sie im Osten Zugewinne einfährt, bundesweit aber an Zustimmung eingebüßt hat.

    Wieviel Verantwortung trägt Armin Laschet für das historisch schlechteste Ergebnis seiner Partei? Hätten Habeck oder Söder als Kanzlerkandidaten den Wahlkampf noch gedreht? Und wie stabil kann eine Regierung sein, die sich aus drei völlig unterschiedlichen Parteien zusammen setzen muss?
    Erfahrt es hier bei uns, in der 38. Episode der Freitagsgesellschaft.

    41 min
  • Episode 37: "Die Klimakrise - Wie wollen die deutschen Parteien einer Jahrhundertaufgabe Herr werden?"

    Es gibt wohl kein Thema, welches von Politik und Gesellschaft so konsequent aufgeschoben und verdrängt wurde, wie das des Klimawandels.

    Seit Jahrzehnten liegen Warnungen der Wissenschaft auf dem Tisch, die einstimmig vor einem Jahrhundert der Wetterkatastrophen und unumkehrbaren Umweltschäden berichten, sollte der Mensch es nicht schaffen, seinen Umgang mit dem Planeten radikal zu ändern.
    Eine erschreckende Häufung von weltweiten Waldbränden, Überflutungen und Hitzewellen und nicht zuletzt der Druck der FridaysforFuture- Bewegung haben dafür gesorgt, dass die Klimakrise zu einem zentralen Thema des Bundestagswahlkampfes 2021 geworden ist. Und zumindest, dass das Weltklima sich durch den Menschen gewandelt hat, wird von keiner ernstzunehmenden Partei in Deutschland bestritten, aber ist neben rhetorischen Zugeständnissen auch der praktische, politische Wille vorhanden, unser Land in eine klimaneutrale Zukunft zu führen?
    Nur eine Woche vor der Wahl des 20. Deutschen Bundestages überprüft die Freitagsgesellschaft die Wahlprogramme der großen Parteien auf ihre Klimapolitik.
    Welche Programme werden dieser Menschheitsaufgabe gerecht und welche Vorschläge können die Parteien nach der Wahl überhaupt umsetzen?
    Erfahrt es jetzt in der 37. Episode unseres Politpodcasts.

    51 min
  • Episode 36: "20 Jahre nach 9/11: Über einen gescheiterten Afghanistan-Einsatz & seine Folgen"

    Vor 20 Jahren, nach den schrecklichen terroristischen Anschlägen am 11. September 2001 in New York City, rief die USA den NATO-Bündnisfall aus, der einen großflächigen militärischen Einsatz von zeitweise über 70 Ländern in muslimisch geprägten Staaten einleitete, um künftige terroristische Akte zu verhindern. Nachdem die Ziele des Einsatzes in Afghanistan nach vielen erfolglosen Jahren bereits angepasst wurden und die Intention lediglich noch darin bestand, funktionierende staatliche Strukturen und Institutionen zu entwickeln, endete der Abzug der ausländischen Truppen in einem Desaster und einem darauf folgendem Siegeszug der feindlichen Taliban, die die Macht im Staat übernahmen. Welche Fehler wurden in der Phase des Truppenabzugs gemacht, wie wird sich die Situation in der Region weiter entwickeln und welche Schlüsse und Konsequenzen für weitere Auslandseinsätze können gezogen werden? Mit der bedrückenden Situation in Afghanistan befasst sich die Freitagsgesellschaft in ihrer 36. Episode.

    43 min
  • Episode 35: "Deutschland im Wahlkampf: Parteikonzepte in der Sozialpolitik"

    Nachdem auch die Union als letzte Partei ihr Wahlprogramm für die anstehende Bundestagswahl im September 2021 erarbeitet hat, gehen sie wieder los, die Analysen & Diskussionen über Länge, Inhalt und Präsentation der jeweiligen Parteiprogramme. Wirklich gelesen haben die sie jedoch wohl nur die wenigsten. Für ihre 35. Episode hat sich die Freitagsgesellschaft jedoch die Mühe gemacht und die Sozialprogramme unserer im Bundestag vertretenden Parteien, mit besonderem Fokus auf der Frage nach Absicherung von Erwerbslosen (derzeit Hartz IV), untersucht. Was fordern die jeweiligen Parteien und wo liegen die Schnittmengen? Ist eine Reform von Hartz IV nach der Wahl realistisch?

    Neben dieser inhaltlichen Auseinandersetzung werfen die beiden Moderatoren Andreas & Jan-Philipp zudem einen Blick auf Kanzlerkandidatin Baerbock, die Kanzlerkandidaten Laschet & Scholz und deren aktuelle Performance im Wahlkampf.

    37 min

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Politische Diskussionen mit Andreas & Jan-Philipp & einem Getränk Ihrer Wahl!