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Russlands Präsident Putin hat das Unvorstellbare in die Tat umgesetzt und eine Invasion im Nachbarland Ukraine gestartet. Dabei hat er nicht nur auf die ostukrainischen Teilrepubliken Donezk und Luhansk, wie viele befürchtet haben, beschränkt, sondern geht gar einen Schritt weiter. Mit dem Angriff auf alle Landesteile der Ukraine, mit dem wichtigen Ziel der Einnahme der Hauptstadt Kiew, hat Putin endgültig die Weltgemeinschaft verlassen und die Sicherheitsordnung in der Welt nachhaltig verändert.
Während die Ukrainer tapfer ihr Land und ihre Hauptstadt gegen das vermeintlich übermächtige russische Militär verteidigen, reagiert der Westen mit politischen und wirtschaftlichen Sanktionen. Doch reichen diese kurzfristig aus, Putins weiteres Vorgehen zu beeinflussen? Hat sich Putin womöglich selbst überschätzt und wird der Konflikt schwieriger als erwartet?
In einer ersten Diskussion bespricht die Freitagsgesellschaft die aktuellen Geschehnisse und die Reaktionen des Westens (Stand: 26.02.2022, vormittags)
Durch die Bildung der selbsternannten Fortschrittskoalition aus SPD, Grünen & FDP in Deutschland finden sich die Konservativen nach langen Jahren der Regierungsverantwortung plötzlich auf der Oppositionsbank wieder. Und auch in vielen anderen europäischen Staaten hat die Relevanz der christdemokratischen Parteien über die letzten Jahrzehnte massiv abgenommen. Hat die Ideologie des Konservatismus etwa ausgedient und ist nicht mehr relevant in einer sich wandelnden Gesellschaft?
In einer unruhigen CDU nach der Merkel-Ära wurde nun Friedrich Merz zum dritten Vorsitzenden innerhalb nur drei Jahre gewählt. Kann er sich langfristiger an der Parteispitze halten, und schafft es Merz die CDU aus der Krise führen & der Partei ein neues, schärferes Profil zu verleihen?
Können konservative Parteien sogar von der derzeit so erfolgreichen europäischen Sozialdemokratie lernen?
Welche inhaltlichen Positionen müssten konservative Parteien vertreten, um langfristig relevant und erfolgreich zu bleiben?
Aus der sauerländischen Heimat des neuen CDU-Vorsitzenden berichten die beiden Moderatoren der Freitagsgesellschaft in dieser Folge, und diskutieren bei einem Glas Pils über CDU, konservative Parteien & die Ideologie des Konservatismus.
Auch für Optimisten wird es schwierig, 2021 als gutes Jahr in Erinnerung zu behalten. Eigentlich kann man das Wort Krise kaum noch hören aber wie sonst will man die Geschehen um Corona, Afghanistan oder die Spaltung der westlichen Gesellschaft beschreiben?
Das erste Versprechen, welches Olaf Scholz den Wählern nach der Bundestagswahl gab, wurde eingehalten;
Mal wieder erreichen uns erschreckende Bilder von EU-Außengrenzen. Nachdem Flüchtende aus dem arabischen und afrikanischen lange Zeit über das Mittelmeer, die Türkei und den Balkan in die EU gelangen wollten, wurde nun über die sogenannte Belarus-Route ein neuer Weg über die lettische, litauische und polnische Grenze etabliert.
Entscheidend provoziert wurde diese Entwicklung jedoch vom belarussischen Diktator Aleksandr Lukashenko, der Flüchtende vor allem aus dem Libanon, dem Irak und Syrien gezielt mit Flugzeugen ins Land gelockt hat und in Richtung EU geschickt hat. Seine Intention ist eindeutig, wurde das Land und die Regierung im vergangenen Jahr nach den gewaltsam unterdrückten Protesten im Land von der EU mit schwerwiegenden Sanktionen verhängt. Kann es Lukashenko also schaffen, die EU mit einer erneuten Flüchtlingskrise zu erpressen? Wie angemessen hat die EU reagiert, und kann man es schaffen, diesen Konflikt auch zwischen den Mitgliedsstaaten zu lösen? Könnte diese aktuelle Situation gar wegweisend über Polens Verbleib in der Europäischen Union sein?
Viel Diskussionsstoff, der auch in dieser Folge der Freitagsgesellschaft gewohnt abgearbeitet und besprochen wird.
Bainian guochi - zu Deutsch: "Das Jahrhundert der Schande" ist eine Bezeichnung der Chinesen für die Zeitperiode ihres Landes von 1849 bis 1949.
Deutschland hat gewählt.
Es gibt wohl kein Thema, welches von Politik und Gesellschaft so konsequent aufgeschoben und verdrängt wurde, wie das des Klimawandels.
Vor 20 Jahren, nach den schrecklichen terroristischen Anschlägen am 11. September 2001 in New York City, rief die USA den NATO-Bündnisfall aus, der einen großflächigen militärischen Einsatz von zeitweise über 70 Ländern in muslimisch geprägten Staaten einleitete, um künftige terroristische Akte zu verhindern. Nachdem die Ziele des Einsatzes in Afghanistan nach vielen erfolglosen Jahren bereits angepasst wurden und die Intention lediglich noch darin bestand, funktionierende staatliche Strukturen und Institutionen zu entwickeln, endete der Abzug der ausländischen Truppen in einem Desaster und einem darauf folgendem Siegeszug der feindlichen Taliban, die die Macht im Staat übernahmen. Welche Fehler wurden in der Phase des Truppenabzugs gemacht, wie wird sich die Situation in der Region weiter entwickeln und welche Schlüsse und Konsequenzen für weitere Auslandseinsätze können gezogen werden? Mit der bedrückenden Situation in Afghanistan befasst sich die Freitagsgesellschaft in ihrer 36. Episode.
Nachdem auch die Union als letzte Partei ihr Wahlprogramm für die anstehende Bundestagswahl im September 2021 erarbeitet hat, gehen sie wieder los, die Analysen & Diskussionen über Länge, Inhalt und Präsentation der jeweiligen Parteiprogramme. Wirklich gelesen haben die sie jedoch wohl nur die wenigsten. Für ihre 35. Episode hat sich die Freitagsgesellschaft jedoch die Mühe gemacht und die Sozialprogramme unserer im Bundestag vertretenden Parteien, mit besonderem Fokus auf der Frage nach Absicherung von Erwerbslosen (derzeit Hartz IV), untersucht. Was fordern die jeweiligen Parteien und wo liegen die Schnittmengen? Ist eine Reform von Hartz IV nach der Wahl realistisch?
Neben dieser inhaltlichen Auseinandersetzung werfen die beiden Moderatoren Andreas & Jan-Philipp zudem einen Blick auf Kanzlerkandidatin Baerbock, die Kanzlerkandidaten Laschet & Scholz und deren aktuelle Performance im Wahlkampf.
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