Die Freitagsgesellschaft

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Die Freitagsgesellschaft episodes

  • Episode 34: "Nach Sachsen-Anhalt-Wahl: Ost und West bis heute politisch geteilt?"

    Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht Amtsinhaber Reiner Haseloff vor weiteren fünf Jahren als Ministerpräsident. Mit 37,1% und satten 17%-Punkten Vorsprung auf die AfD setzte sich seine CDU in der Wählergunst durch. Trotz Verlusten behauptet sich die 'Alternative für Deutschland' als starke Kraft in einem ostdeutschen Bundesland. SPD, Grüne und FDP bleiben hingegen deutlich unter dem Bundestrend. Lassen die Ergebnisse aus Sachsen-Anhalt dennoch Schlüsse auf den Bund zu? Und kann man weiterhin vertreten, dass die mit Abstand zweitstärkste Fraktion bei der Regierungsbildung außen vor gelassen wird?

    Marco Wanderwitz ist der Ostbeauftragte der Bundesregierung und mit seiner Aussage, dass die Generation in Ostdeutschland diktatursozialisiert und verloren für die Demokratie sei, in die Schlagzeilen gelangt. Wie viel Wahrheit liegt in seinen Aussagen und was bedeutet dies für das Verhältnis von Ost- und Westdeutschland? Hätte bereits die Wiedervereinigung einen besseren Beitrag leisten können?

    Bei einem köstlichen Glas Schierker Feuerstein nimmt sich die Freitagsgesellschaft in ihrer 34. Episoden diesen Fragen an.

    38 min
  • Episode 33: "Israel & Palästina: (K)eine Lösung des Nahostkonflikts in Sicht?"

    Sechs Kriege wurden zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten seit der Staatsgründung 1948 geführt und bis heute scheint es, als würde der Nahe Osten nie zu Ruhe kommen können, so lange die Konflikte zwischen Palästina und Israel andauern.

    Von der frühen Zionistenbewegung Europas welche zur Staatsgründung führte, über Sueskrise und Sechstagekrieg stand Israel immer im Mittelpunkt zahlreicher gewaltsamer Auseinandersetzungen, doch im Mai diesen Jahres erreichten die Konflikte zwischen Israels Armee und der palästinensischen Hamas einen traurigen Höhepunkt, der innerhalb von nur elf Tagen das Leben von zwölf Israelis und 248 Palästinensern forderte.
    Angesichts der verheerenden Opferzahl auf Seiten Palästinas werden in der westlichen Welt Forderungen nach einer Zwei-Staaten Lösung wieder lauter, die den seit Jahrzehnten andauernden Konflikt befrieden könnte.  
    Eine einfache Lösung scheint in dieser Situation aber völlig utopisch und ein genauerer Blick auf die Siedlungspolitik Israels und deren Auswirkung auf die Zivilbevölkerung lässt erkennen, dass die Fronten sich nach 70 Jahren fast unüberwindbar verhärtet haben.

    Wieso eine Anerkennung Palästinas in der heutigen politischen Realität Israels nur schwer umgesetzt werden kann, wie die Zukunft des Landes aussehen könnte und wie antisemitische Ressentiments im Zuge des Nahostkonflikts geschürt werden, sind die Fragen der 33. Episode der Freitagsgesellschaft.

    45 min
  • Episode 32: "Schottland vor dem Absprung? Zerbricht das Vereinigte Königreich?"

    Nur um einen Sitz hat die 'Scottish National Party SNP' die absolute Mehrheit nach den Wahlen zu einem neuen Regionalparlament in Schottland verpasst. Ein Dämpfer für das Ziel eines angestrebten neuen Referendums für die schottische Unabhängigkeit? Unklar, denn um die Deutungshoheit des Ergebnisses wird derzeit gerungen. Während die einen argumentieren, dass mit der SNP und der gewachsenen 'Scottish Green Party' die Pro-Independence Parteien eine Mehrheit haben und Sitze hinzugewonnen haben, argumentiert die Gegenseite mit unklaren Wahlmotiven bei einer nur geringen Mehrheit. Welchen Weg wird die erste Ministerin Nicola Sturgeon nun einschlagen? Sollte sich der britische Premierminister Boris Johnson womöglich sogar einem zügigen, erneuten Referendum offen zeigen? Welche Rolle nimmt die Europäische Union ein und ist eine mögliche Wiederaufnahme Schottlands ein realistisches Szenario? 

    Bei einem leckeren Pint werden diese Fragen in der 32. Episode der Freitagsgesellschaft diskutiert.

    36 min
  • Episode 31: "Der Kampf ums Kanzleramt: Wer führt Deutschland in die Zukunft?"

    Die vergangene Woche hat viel Bewegung in die viel diskutierte K-Frage gebracht. Während die Unionsparteien einen Machtkampf auf offener Bühne führten, in dem sich schließlich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und CDU-Parteichef Armin Laschet durchsetzte, verlief die Nominierung der Grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock schier geräuschlos. Damit sind nun also die drei Kandidaten für die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel bekannt und der Wahlkampf ist eröffnet.

    Was sind die Aussichten dieser Kandidaturen? Wie sehr hat der Auftritt Markus Söders den Ambitionen von Armin Laschet geschadet? Kann auch SPD-Kandidat Olaf Scholz in das Rennen um die Kanzlerschaft eingreifen? Eine Einordnung über Chancen und Auftreten der zentralen Akteure nimmt die Freitagsgesellschaft in dieser aktuellen Episode vor.

    33 min
  • Episode 30: "Die Kirche in der Bundesrepublik - Religion in der Verantwortung für Volk und Staat"

    Seit 1956 hat sich die Anzahl der Kirchenmitglieder in Deutschland knapp halbiert - die aktuellen Skandale, insbesondere der katholischen Kirche, über Sexualmissbrauch und Korruption befeuern den Exodus der Gläubigen aus ihren Gotteshäusern noch weiter, sodass sich die Frage stellt, wie zeitgemäß die Macht und der Einfluss der Christlichen Kirchen im Jahr 2021 noch sind.

    Wo hat der Bruch der Gesellschaft mit der Kirche seinen Anfang genommen, wie weit reicht die historische Bindung des deutschen Staates mit der Kirche zurück?
    Die Freitagsgesellschaft geht diesen Fragen in ihrer 30. Episode nach, spricht über die staatlichen Privilegien der Kirche, die Verantwortung die Glaubensgemeinschaften für Deutschland haben und diskutiert über potenzielle Reformen, welche die Kirche wieder in eine moralische Führungsposition bringen könnten.

    43 min
  • Episode 29: "Wechselstimmung in der Republik: Bundes-CDU auf dem Weg in die Opposition?"

    Die Landtagswahlen in Rheinland Pfalz und Baden Württemberg haben das Superwahljahr 2021 eingeläutet. Der Ausgang der Wahlen bestätigte nicht nur die Regierungschefs Malu Dreyer (SPD) und Winfried Kretschmann (Die Grünen) in ihren Positionen als Ministerpräsidenten, sondern befeuerten auch die aktuelle Krise in der CDU. Schon vor den beiden historisch schlechten Wahlergebnissen erschütterten schlechtes Coronamanagement, Korruptionsaffären und eine schwache Parteiführung die Union. Durch die aktuelle Schwäche der Christdemokraten scheinen nun aber erstmal realistische Regierungsbündnisse in Aussicht, welche die Partei nach 16 Jahren aus dem Kanzleramt verbannen könnten. In der 29. Episode der Freitagsgesellschaft wollen wir über das Problem politischer Korruption und die Arroganz der Macht sprechen, die Vor- und Nachteile einer starken Volkspartei ausdiskutieren und erörtern, ob eine potentielle Ampel-Koalition wie in Rheinland Pfalz überhaupt auf Bundesebene realistisch ist.

    37 min
  • Episode 28: "Die Linke und das Streben nach Gerechtigkeit - Was ist linke Politik im 21. Jahrhrundert?"
    "Die Linke" ist auch vor dem Bundestagswahlkampf 2021 eine Partei, die sich schwer einordnen lässt und selbst potentielle Koalitionspartner befremdet; scheint die Partei doch in vielen Fragen gespalten zwischen kompromissbereiten Pragmatikern, die für soziale Gerechtigkeit streiten, und Ideologen, die einen radikalen, kommunistischen Systemwandel für Deutschland wollen.
    Am vergangenen Wochenende tagten die Parteimitglieder für ihren ersten digitalen Parteitag, bei dem das neue Führungsduo Susanne Hennig-Wellsow und Janine Wissler für die Parteispitze gewählt wurde.
    Die Freitagsgesellschaft wirft einen genaueren Blick auf die beiden Personalien, diskutiert wie Wissler und Hennig-Wellsow ihre Partei neu ausrichten könnten und stellt sich der kontroversen Frage, was im Jahr 2021 eigentlich noch linke Politik ist. Sind Themenblöcke wie Klimawandel, Representation oder Political Correctness die wichtigen Fragen, die linksgerichtete Parteien ihren Wählern beantworten müssen, oder sind es gerade diese moralischen Themen, die die Wähler der Arbeiterklasse von den Parteien des linken Spektrums entfremdet?
    Das und noch viel mehr in der 28. Episode der Freitagssgesellschaft.
    40 min
  • Episode 27: "Wie und wen versorgt eigentlich der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk?"

    17,50€ lautet der Betrag, den ein jeder deutscher Haushalt monatlich für das breite Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu zahlen hat. Eine zu diesem Jahr geplante Erhöhung des Beitrags, die mit Sicherheit zu Unmut und Kopfschütteln in der Bevölkerung geführt hätte, wurde erst im Dezember durch eine fehlende parlamentarische Mehrheit in Sachsen-Anhalt verhindert. Debatten über die Höhe des Rundfunkbeitrags und eine angemessene Qualität des Programms von Fernsehsendern, Radiostationen und Online-Angeboten sind dabei nahezu so etabliert wie der Rundfunk selber. Doch inwieweit sind die bestehenden Grundsätze der Staatsferne und Grundversorgung der Bevölkerung eigentlich umgesetzt und wie werden sie kontrolliert? Über jene und die Frage, ob die Befriedigung des Unterhaltungsbedürfnisses auch heute noch Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten sein sollten, wird in der 27. Episode der "Freitagsgesellschaft" debattiert. 

    37 min
  • Episode 26: "Anfang vom Ende des Systems Putin?"

    Hatte Präsident Vladimir Putin doch in der Vergangenheit immer wieder betont, dass Kremlkritiker Alexei Navalny keine Bedeutung für die russische Herrschaftsklasse habe, sprachen die Bilder von Massenprotesten, die am vergangenen Wochenende gegen Putin skandierten, eine andere Sprache.

    Weit über 100.000 Menschen gingen in ganz Russland auf die Straßen und forderten die Freilassung Navalnys und ein Ende des korrupten Oligarchensystems, welches sich schon zu lange auf Kosten des Volkes bereichert.
    Den aktuellen Protesten geht eine lange Geschichte voraus, die wir in der heutigen Episode der "Freitagsgesellschaft" abhandeln wollen. Wie konnte sich Putin über 20 Jahre an der Macht halten? Was steckt hinter dem Menschen Navalny, der nur knapp einem Mordanschlag des russischen Geheimdienstes FSB entkam und nach seiner Verhaftung in Moskau zu den größten Protesten der jüngeren Geschichte Russlands aufrief?
    Auch stellt sich die Frage, wie die westliche Welt mit einem autoritären Staat wie Russland verfahren soll, ist das Verhältnis seit der Krim-Annektion doch so schon hoch angespannt und stehen Projekte wie die Gas-Pipeline Nordstream 2 auf der Kippe.
    Diesen Fragen stellen sich die beiden Moderatoren Jan-Philipp und Andreas bei einem klaren, russischen Wodka, der unter Umständen helfen kann, die Zukunft dieses schönen Landes besser einzuschätzen.

    37 min
  • Episode 25: "Aufbruch oder Weiter-so? Beginn der Laschet-Ära in der CDU"

    Der Jahreswechsel ist vollzogen, ein bewegendes Jahr liegt hinter uns und das neue Jahr verspricht politisch nicht weniger ereignisreich zu werden als das letzte.

    6 Landtagswahlen und die Bundestagswahl stehen für 2021 an und könnten für entscheidenden politischen Wandel sorgen. Ein wichtiger Auftakt dieses Superwahljahres erfolgte durch die Christdemokratische Union Deutschlands, die am vergangenen Wochenende ihre Führungsfrage klärte. Nach einem monatelangen Kampf um den Vorsitz zwischen Norbert Röttgen, Friedrich Merz und Armin Laschet konnte Letzterer die Partei von sich überzeugen und wurde zum 9. Bundesvorsitzenden der CDU gewählt.
    Ob Laschet den Herausforderungen unserer Zeit gewachsen ist und er die gespaltenen Parteiverbände zwischen Ost und West besser einigen kann als seine Vorgängerin Kramp-Karrenbauer, wird zum Thema unseres Politikpodcasts.
    Auch die Frage nach einer potenziellen Kanzlerkandidatur Laschets und die Aufstellung der restlichen Parteien der Republik werden selbstverständlich besprochen, wenn Jan-Philipp und Andreas zur ersten Freitagsgesellschaft 2021 einladen.

    35 min

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Politische Diskussionen mit Andreas & Jan-Philipp & einem Getränk Ihrer Wahl!