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Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht Amtsinhaber Reiner Haseloff vor weiteren fünf Jahren als Ministerpräsident. Mit 37,1% und satten 17%-Punkten Vorsprung auf die AfD setzte sich seine CDU in der Wählergunst durch. Trotz Verlusten behauptet sich die 'Alternative für Deutschland' als starke Kraft in einem ostdeutschen Bundesland. SPD, Grüne und FDP bleiben hingegen deutlich unter dem Bundestrend. Lassen die Ergebnisse aus Sachsen-Anhalt dennoch Schlüsse auf den Bund zu? Und kann man weiterhin vertreten, dass die mit Abstand zweitstärkste Fraktion bei der Regierungsbildung außen vor gelassen wird?
Marco Wanderwitz ist der Ostbeauftragte der Bundesregierung und mit seiner Aussage, dass die Generation in Ostdeutschland diktatursozialisiert und verloren für die Demokratie sei, in die Schlagzeilen gelangt. Wie viel Wahrheit liegt in seinen Aussagen und was bedeutet dies für das Verhältnis von Ost- und Westdeutschland? Hätte bereits die Wiedervereinigung einen besseren Beitrag leisten können?
Bei einem köstlichen Glas Schierker Feuerstein nimmt sich die Freitagsgesellschaft in ihrer 34. Episoden diesen Fragen an.
Sechs Kriege wurden zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten seit der Staatsgründung 1948 geführt und bis heute scheint es, als würde der Nahe Osten nie zu Ruhe kommen können, so lange die Konflikte zwischen Palästina und Israel andauern.
Nur um einen Sitz hat die 'Scottish National Party SNP' die absolute Mehrheit nach den Wahlen zu einem neuen Regionalparlament in Schottland verpasst. Ein Dämpfer für das Ziel eines angestrebten neuen Referendums für die schottische Unabhängigkeit? Unklar, denn um die Deutungshoheit des Ergebnisses wird derzeit gerungen. Während die einen argumentieren, dass mit der SNP und der gewachsenen 'Scottish Green Party' die Pro-Independence Parteien eine Mehrheit haben und Sitze hinzugewonnen haben, argumentiert die Gegenseite mit unklaren Wahlmotiven bei einer nur geringen Mehrheit. Welchen Weg wird die erste Ministerin Nicola Sturgeon nun einschlagen? Sollte sich der britische Premierminister Boris Johnson womöglich sogar einem zügigen, erneuten Referendum offen zeigen? Welche Rolle nimmt die Europäische Union ein und ist eine mögliche Wiederaufnahme Schottlands ein realistisches Szenario?
Bei einem leckeren Pint werden diese Fragen in der 32. Episode der Freitagsgesellschaft diskutiert.
Die vergangene Woche hat viel Bewegung in die viel diskutierte K-Frage gebracht. Während die Unionsparteien einen Machtkampf auf offener Bühne führten, in dem sich schließlich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident und CDU-Parteichef Armin Laschet durchsetzte, verlief die Nominierung der Grünen Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock schier geräuschlos. Damit sind nun also die drei Kandidaten für die Nachfolge von Kanzlerin Angela Merkel bekannt und der Wahlkampf ist eröffnet.
Was sind die Aussichten dieser Kandidaturen? Wie sehr hat der Auftritt Markus Söders den Ambitionen von Armin Laschet geschadet? Kann auch SPD-Kandidat Olaf Scholz in das Rennen um die Kanzlerschaft eingreifen? Eine Einordnung über Chancen und Auftreten der zentralen Akteure nimmt die Freitagsgesellschaft in dieser aktuellen Episode vor.
Seit 1956 hat sich die Anzahl der Kirchenmitglieder in Deutschland knapp halbiert - die aktuellen Skandale, insbesondere der katholischen Kirche, über Sexualmissbrauch und Korruption befeuern den Exodus der Gläubigen aus ihren Gotteshäusern noch weiter, sodass sich die Frage stellt, wie zeitgemäß die Macht und der Einfluss der Christlichen Kirchen im Jahr 2021 noch sind.
Die Landtagswahlen in Rheinland Pfalz und Baden Württemberg haben das Superwahljahr 2021 eingeläutet. Der Ausgang der Wahlen bestätigte nicht nur die Regierungschefs Malu Dreyer (SPD) und Winfried Kretschmann (Die Grünen) in ihren Positionen als Ministerpräsidenten, sondern befeuerten auch die aktuelle Krise in der CDU. Schon vor den beiden historisch schlechten Wahlergebnissen erschütterten schlechtes Coronamanagement, Korruptionsaffären und eine schwache Parteiführung die Union. Durch die aktuelle Schwäche der Christdemokraten scheinen nun aber erstmal realistische Regierungsbündnisse in Aussicht, welche die Partei nach 16 Jahren aus dem Kanzleramt verbannen könnten. In der 29. Episode der Freitagsgesellschaft wollen wir über das Problem politischer Korruption und die Arroganz der Macht sprechen, die Vor- und Nachteile einer starken Volkspartei ausdiskutieren und erörtern, ob eine potentielle Ampel-Koalition wie in Rheinland Pfalz überhaupt auf Bundesebene realistisch ist.
17,50€ lautet der Betrag, den ein jeder deutscher Haushalt monatlich für das breite Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu zahlen hat. Eine zu diesem Jahr geplante Erhöhung des Beitrags, die mit Sicherheit zu Unmut und Kopfschütteln in der Bevölkerung geführt hätte, wurde erst im Dezember durch eine fehlende parlamentarische Mehrheit in Sachsen-Anhalt verhindert. Debatten über die Höhe des Rundfunkbeitrags und eine angemessene Qualität des Programms von Fernsehsendern, Radiostationen und Online-Angeboten sind dabei nahezu so etabliert wie der Rundfunk selber. Doch inwieweit sind die bestehenden Grundsätze der Staatsferne und Grundversorgung der Bevölkerung eigentlich umgesetzt und wie werden sie kontrolliert? Über jene und die Frage, ob die Befriedigung des Unterhaltungsbedürfnisses auch heute noch Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten sein sollten, wird in der 27. Episode der "Freitagsgesellschaft" debattiert.
Hatte Präsident Vladimir Putin doch in der Vergangenheit immer wieder betont, dass Kremlkritiker Alexei Navalny keine Bedeutung für die russische Herrschaftsklasse habe, sprachen die Bilder von Massenprotesten, die am vergangenen Wochenende gegen Putin skandierten, eine andere Sprache.
Der Jahreswechsel ist vollzogen, ein bewegendes Jahr liegt hinter uns und das neue Jahr verspricht politisch nicht weniger ereignisreich zu werden als das letzte.
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