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Er galt als der konservative Hoffnungsträger Deutschlands, Anhänger sahen ihn bereits aus dem Kanzleramt grüßen. Nun jedoch der tiefe Fall: Philipp Amthors Verbindung zu einem zweifelhaften US-amerikanischen Unternehmen und Korruptionsvorwürfe gegen seine Person lassen ihn in keinem gutem Licht darstellen. Ist seine verheißungsvolle Politik-Karriere also bereits vor dem Aus? Wie ist im Allgemeinen mit Nebentätigkeiten von Abgeordneten umzugehen, wenn doch der Grundsatz gelten sollte: "Das Mandat muss im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen"? Während Abgeordnete ihre Nebentätigkeiten zumindest in groben Zügen angeben müssen, fehlt bei Lobbyismus-Regelungen weiterhin jegliche Transparenz. Welche InteressenvertreterInnen in Bundestag und Ministerien ein- und ausgehen, ist nicht ersichtlich. Kann ein verpflichtendes Lobbyregister hier Abhilfe schaffen? Diskutiert werden sollten diese Fragen allemal, "Die Freitagsgesellschaft" hat es in ihrer 14. Episode bereits getan.
Nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd durch vier Polizeibeamte in der US-amerikanischen Stadt Minneapolis wurde eine Welle von Protesten gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus in den USA und der gesamten Welt losgetreten. Besonderes Aufsehen haben dabei das harte Vorgehen der Polizeieinheiten gegen Protestierende und die Presse gesorgt. Auch Donald Trumps Krisenmanagement wird von verschiedenen Seiten lautstark kritisiert, jedoch weiterhin nur spärlich aus den eigenen Reihen. Wie wird sich die Protestbewegung entwickeln und werden sich dadurch Veränderungen in Land und Gesellschaft ergeben? Welche Konsequenzen haben die Ereignisse für die im November anstehenden Präsidentschaftswahlen und wie ist das Handeln des aktuellen Präsidenten im Hinblick auf die Wahl zu bewerten? "Die Freitagsgesellschaft" diskutiert über diese und weitere Aspekte in ihrer 13. Episode.
Verschiedene Randgruppierungen werden in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet. Während rechtsextreme Gruppen mit völkischen Anschauungen eine grundsätzliche Demokratiefeindschaft hegen, haben linksextreme Verbünde das Ziel, die freiheitliche Demokratie zugunsten eines kommunistischen, "herrschaftsfreien" Systems zu überwinden. Die zuletzt verstärkt in die Öffentlichkeit gelangte "Hufeisentheorie" soll das Verhältnis von Rechts- und Linksextremismus beschreiben. Doch sind sich diese Strömungen tatsächlich in gewissem Hinblick ähnlich und gleichzusetzen, wie es die Theorie nahelegt? Und bei welchem Extrem ist derzeit von der größeren Gefahr für unsere Demokratie auszugehen? Die "Freitagsgesellschaft" versucht Antworten zu finden, in ihrer elften Episode.
Auch in der zehnten Folge kommen wir auf die Entwicklungen rund um das Corona-Virus zu sprechen. Während führende Unionspolitiker wie Markus Söder und Armin Laschet in der Krisenzeit omnipräsent sind, erhalten die Oppositionsparteien im Bund weiterhin kaum Aufmerksamkeit und haben es schwer, ihre Positionen zu artikulieren. Wie gehen die deutschen politischen Parteien in der Krise vor und welche Zukunftsaussichten ergeben sich? In der AfD kam es zudem zu selbstverschuldetem Chaos. Hat Parteichef Jörg Meuthen nach seinem Vorschlag, den sogenannten „Flügel“ von der Partei abzuspalten, endgültig die Weichen in Richtung seines eigenem Abstellgleises gestellt?
Europa steht vor immensen Herausforderungen. Asylbewerber aus dem Nahen Osten versuchen weiterhin, die Chance auf ein neues Leben in Europa zu erhalten und Krieg und Verfolgung in ihren Heimatländern hinter sich zu lassen. Doch eine systematische und geordnete Migration scheint kaum möglich. Dementsprechend kam es zuletzt an den EU-Außengrenzen und den Flüchtlingslagern, vor allem in Griechenland, zu besorgniserregenden Zuständen. Dass sich nun auch noch das neuartige Corona-Virus immer weiter ausbreitet, bringt die Europäische Union zusätzlich unter Zugzwang. Wie kann europaweit angemessen auf die bevorstehende Wirtschaftskrise reagiert werden und droht das Gebilde aufgrund der unterschiedlichen Vorstellungen und Handlungen der Mitgliedstaaten gar zu zerbrechen?
Nachdem sich das Virus Covid-19 Ende 2019 zunächst in China ausgebreitet hat, stürzt die Pandemie seit vergangener Woche die westliche Welt in eine tiefe humanitäre und wirtschaftliche Krise. Um den Auswüchsen der Krankheitswelle in dieser Notsituation Herr zu werden, erließen Länder wie Frankreich und Italien bereits Ausgangssperren. Auch Deutschland schränkt das öffentliche Leben und die Bewegungsfreiheit so stark ein, wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. In der heutigen Sonderausgabe der Freitagsgesellschaft werfen wir einen Blick darauf, wie verantwortliche Politiker und unsere Gesellschaft mit dieser Notsituation umgehen.
Nachdem sich das Virus Covid-19 Ende 2019 zunächst in China ausgebreitet hat, stürzt die Pandemie seit vergangener Woche die westliche Welt in eine tiefe humanitäre und wirtschaftliche Krise. Um den Auswüchsen der Krankheitswelle in dieser Notsituation Herr zu werden, erließen Länder wie Frankreich und Italien bereits Ausgangssperren. Auch Deutschland schränkt das öffentliche Leben und die Bewegungsfreiheit so stark ein, wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. In der heutigen Sonderausgabe der Freitagsgesellschaft werfen wir einen Blick darauf, wie verantwortliche Politiker und unsere Gesellschaft mit dieser Notsituation umgehen.
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