Die Nachfolgerin

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Die Nachfolgerin episodes

  • Folge 58 - Museums-Momente

    Museumstage – warum wir Erfolge würdigen müssen, bevor wir weitergehen

    Letztes Wochenende war für mich ein besonderer Abschluss.
    Meine Diplomprüfung zum Dipl. Coach, die Feier danach, meine Familie im Raum – und dieses Gefühl: Jetzt darf ich kurz stehen bleiben.
    In dieser Folge nehme ich dich mit in genau diesen Moment.
    Nicht, um einen Erfolg zu feiern, sondern um über etwas zu sprechen, das wir viel zu oft übergehen:
    das Innehalten am Ende eines Weges.

    Gerade wir, die viel Verantwortung tragen, sind schnell im Nächsten.

    Neues Ziel. Nächster Schritt. Weiter.
    Und genau dabei verlieren wir oft das Gefühl für das, was wir eigentlich schon geschafft haben.
    Ich spreche in dieser Folge über sogenannte Museumstage – inspiriert von John Strelecky.
    Momente, die es wert sind, innerlich ausgestellt zu werden.
    Nicht, weil sie spektakulär sind, sondern weil sie Bedeutung haben.

    Darum geht’s in dieser Folge:

    • warum Abschlüsse und Zielerreichungen oft schneller vorbeiziehen, als sie sollten
    • weshalb Würdigung kein Luxus ist, sondern Integration
    • warum sich Erfolge manchmal leer anfühlen, obwohl objektiv alles erreicht ist
    • was Museumstage sind – und warum sie gerade in schnellen Zeiten wichtig sind
    • weshalb Nachfolgerinnen besonders selten innehalten
    • wie du einen Museumstag für dich bewusst wahrnehmen kannst
    • Die Museumstage-Reflexion

      Wenn du magst, lade ich dich zu drei ruhigen Schritten ein:

      1. Anschauen

      Was ist passiert? Wer war da? Was hast du wahrgenommen – ganz sachlich.

      2. Nachspüren

      Was macht dieser Moment mit dir? Was fühlst du, wenn du daran denkst?

      3. Einordnen

      Welche Bedeutung möchtest du diesem Moment geben?

      Am Ende kannst du diesem Museumstag sogar einen Namen geben.

      Nicht, um ihn größer zu machen – sondern um ihn erinnerbar zu halten.

      Ein Gedanke zum Mitnehmen

      Vielleicht ist Erfolg nicht immer das nächste Ziel.
      Sondern der Moment, in dem du stehen bleibst und sagst:
      Das war wichtig. Das darf bleiben.

      Der Podcast „Die Nachfolgerin“

      Hier spreche ich über Unternehmensnachfolge, Führung und persönliche Entwicklung –
      mit Fokus auf Frauen in Familienunternehmen und all die leisen Themen, über die sonst selten gesprochen wird.
      Wenn dich diese Folge berührt hat, freue ich mich, wenn du sie weiterempfiehlst
      oder mir deine Gedanken dazu schreibst.

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        29 min
      • Folge 57 - Jahresgespräch

        Jahresgespräche – vom Pflichttermin zum Erfolgsinstrument

        Jahresgespräche gehören für viele Führungskräfte zu den unbeliebtesten Terminen des Jahres. Gerade für Nachfolgerinnen können sie sich wie eine zusätzliche Last anfühlen: voller Kalender, hohe Erwartungen, viel Verantwortung.

        Mir ging es genau so. Ich wusste, dass Jahresgespräche – also ausführliche Mitarbeitergespräche am Anfang des Jahres – wichtig sind. Aber diese Flut an Terminen und die Last der vielen Gespräche, hat mich Jahr für Jahr regelrecht erdrückt.

        Heuer in der Vorbereitung auf meine Jahresgespräche hab ich hingegen hauptsächlich Vorfreude gespürt und ich hab gemerkt wie sehr sich meine Haltung zu diesen Terminen, die ich als reine Pflicht wahrgenommen hab, verändert hat.

        Wie es dazu gekommen ist und was es dafür gebraucht hat, erzähl ich dir in dieser Folge.

        Ich spreche darüber,

        • wie sich meine Haltung zu Jahresgesprächen verändert hat
        • warum ich keine Angst mehr vor diesen Gesprächen habe
        • und was aus meiner Sicht wirklich den Unterschied macht
        • Diese Folge ist für dich, wenn du:

          • als Nachfolgerin oder Unternehmerin vor Jahresgesprächen stehst
          • dich zwischen Verantwortung, Harmoniebedürfnis und Klarheit wiederfindest
          • Führung menschlich, wirksam und ohne Druck leben möchtest
          • In dieser Folge erfährst du:

            • warum Jahresgespräche für Nachfolgerinnen oft besonders herausfordernd sind
            • wie ein offenes Grundklima im Unternehmen den Druck aus den Gesprächen nimmt
            • weshalb du nicht für alle Probleme – und schon gar nicht für alle Lösungen – verantwortlich bist
            • warum Zuhören oft mehr Führung ist als sofortiges Handeln
            • wie ein klarer Gesprächsleitfaden Sicherheit und Tiefe schafft
            • welche Fragen echte Entwicklung ermöglichen
            • warum das Jahresgespräch kein Gehaltsgespräch, sondern ein Entwicklungsgespräch ist
            • wie Denkfehler (Biases) Gespräche beeinflussen – und was dir das Wissen darüber bringt
            • wie bewusste Vorbereitung Wertschätzung zeigt
            • warum ein Jahresgespräch ein Dialog sein muss – und kein Monolog
            • Ein Gedanke zum Mitnehmen

              Du musst im Jahresgespräch nicht perfekt sein.

              Du musst nicht alles lösen.Aber du darfst präsent sein – und wirklich zuhören.

              Und genau das macht aus einem Pflichtterminein echtes Erfolgsinstrument.

              Mehr Impulse für Nachfolgerinnen

              In meinem Podcast Die Nachfolgerin spreche ich über Unternehmensnachfolge, Führung, Selbstklärung und die emotionalen Seiten von Verantwortung – speziell für Frauen in Familienunternehmen.

              Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich über:

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                  34 min
                • Folge 56 - Sei doch mal still!

                  Der Jahresanfang ist laut.

                  Nach einer ohnehin schon vollen Weihnachtszeit folgen Vorsätze, Visionen, Pläne und gut gemeinte Ratschläge, wie dieses neue Jahr bitte zu werden hat. Was wir ändern wollen. Was wir besser machen wollen. Was wir erreichen wollen.

                  In dieser Folge von Die Nachfolgerin gehe ich bewusst einen anderen Weg.

                  Ich spreche darüber, warum wir die Stille zwischen dem alten und dem neuen Jahr oft so schlecht aushalten. Warum wir Altes zwar loslassen, die entstehende Lücke aber sofort wieder mit Neuem füllen. Und warum genau diese Stille kein Mangel ist – sondern ein Raum, den wir dringend brauchen.

                  Es geht nicht um Ruhe im Sinne von Erholung oder Rückzug.

                  Sondern um Stillwerden als Voraussetzung für Wahrnehmung.
                  Darum, uns selbst wieder zu hören – jenseits von Optimierung, Zielsetzung und Dauerbeschallung.

                  Ich teile persönliche Gedanken, einen Impuls aus einem Artikel zur Selbstoptimierung, eine humorvolle Beobachtung zu Neujahrsvorsätzen – und warum Stille für mich gerade ein echtes Geschenk ist.

                  Diese Folge ist eine Einladung.

                  Kein Auftrag.
                  Keine Vision.
                  Kein Vorsatz.

                  Vielleicht braucht dieses Jahr keinen lauten Start.

                  Sondern einen stillen.

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                    24 min
                  • Folge 55 - Bilanz statt Abrechnung

                    Bilanz - und was wir Frauen dabei oft falsch machen

                    Bevor der große Shitstorm losbricht: Keine Sorge. Ich glaube nicht, dass Frauen nicht wirtschaften können oder Probleme beim Erstellen von Unternehmensbilanzen haben. Im Gegenteil, ich denke Frauen sind sogar extrem gute Rechnerinnen und so auch exzellente Geschäftsführerinnen. Wir reden in dieser Folge aber über die persönliche Bilanz am Jahresende.

                    „Ich bin froh, wenn das Jahr vorbei ist." Das habe ich in den letzten Tagen oft gesagt. Nicht dramatisch. Einfach nur müde. Mir reichts jetzt.

                    Aber weißt du, was dieser Satz macht? Er lädt ein zur Abrechnung. Plötzlich ist das Jahr nicht mehr einfach ein Jahr – es wird zu einem Urteil.

                    Und dann fangen wir an aufzulisten: Was war alles schwer. Was hat nicht funktioniert. Was haben wir nicht geschafft. Und die guten Sachen? Die vergessen wir. Einfach, weil der Speicher schon zu voll ist.

                    In dieser Folge spreche ich darüber, warum wir als Frauen am Jahresende oft mit uns abrechnen, statt zu bilanzieren. Und wie wir das anders machen können.

                    Ich erzähle dir von meinen 13 Wünschen für die Firma, von denen ich nur 5 erreicht habe – und wie mich das erst deprimiert hat, bis ich nochmal hingeschaut habe. Mit vollständiger Bilanz. Mit Soll UND Haben.

                    Du erfährst:

                    • Warum Abrechnen nicht Bilanzieren ist – und was der Unterschied für dein Jahr macht
                    • Die Bilanz-Logik: Warum sich Soll und Haben immer ausgleichen (auch im Leben)
                    • Was Frauen in ihrer persönlichen Bilanz oft übersehen – das Unsichtbare, die relativierten Erfolge, die "Verluste" die eigentlich Abschlüsse waren
                    • Warum es zwei Bilanzen gibt: die Leistungsbilanz und die Lebensbilanz – und warum die zweite mindestens genauso wichtig ist
                    • 6 Reflexionsfragen, die dir helfen, dein Jahr vollständig zu sehen
                    • Das ist keine To-do-Liste. Keine Optimierungsaufgabe. Nur eine Einladung, innezuhalten und anders hinzuschauen.
                    • Wenn dir die Folge gefallen hat, teile sie gerne mit anderen Frauen, die gerade Bilanz ziehen. Und wenn du magst, schreib mir auf LinkedIn, Instagram oder per Mail, was du auf deiner Haben-Seite entdeckt hast, das du vorher übersehen hattest.

                      Ich wünsche dir einen guten Jahresabschluss. Mit Klarheit. Ohne Härte. Mit vollständigem Blick.

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                        33 min
                      • Folge 54 - Ich habe keine Zeit!

                        In dieser Folge spreche ich über einen Satz, den ich bei Nachfolgerinnen besonders oft höre:

                        „Ich habe keine Zeit.“

                        Ein Satz, der von außen harmlos klingt – der aber im Alltag von Frauen aus Familienunternehmen eine tiefere, systemische Bedeutung hat. Denn wenn Nachfolgerinnen sagen, sie hätten keine Zeit, geht es selten um Stunden oder Kalender. Es geht um Verantwortung, um Erwartungen, um die vielen Rollen, die gleichzeitig getragen werden. Und um ein System, das ständig an ihnen zieht.

                        In dieser Episode schauen wir gemeinsam darauf, was wirklich hinter dem Gefühl steckt, „keine Zeit“ zu haben – und warum dieses Gefühl gerade am Jahresende besonders laut wird. Ich spreche darüber, warum Zeitmangel kein organisatorisches Problem ist, sondern ein Zeichen von Überlastung, mangelnder Abgrenzung und einem Rollenverständnis, das häufig von außen geprägt ist.

                        Wir gehen durch die typischen Muster, die Nachfolgerinnen Zeit und Energie rauben:

                        die permanente Verfügbarkeit, das Übernehmen fremder Rollen, der Druck, es allen recht zu machen, die Angst vor dem Nein, der Wunsch, sich ständig beweisen zu müssen. Und darüber, wie schnell dabei die eigene Priorität verloren geht.

                        Zum Schluss lade ich dich zu einem Perspektivwechsel ein. Weg von:

                        „Ich habe keine Zeit.“

                        Hin zu:

                        „Ich will mir dafür keine Zeit nehmen.“

                        Ein Satz, der Klarheit schafft, Verantwortung zurückgibt und das Gefühl von Selbstwirksamkeit stärkt. Und ein Satz, der den Unterschied macht zwischen Getriebensein und Gestalten.

                        Diese Episode ist eine Einladung, am Jahresende bewusst hinzuschauen:

                        Wofür nimmst du dir Zeit?

                        Wofür nicht?

                        Und ist das in Ordnung für dich?

                        Denn Zeit hat man nicht. Zeit nimmt man sich.

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                          32 min
                        • Folge 53 - Nachfolge-Talk mit Corinna Hintenberger
                          Sichtbarkeit, Werte und die Kraft der eigenen Art

                          In dieser Folge spreche ich mit Corinna Hintenberger – Business-Mentorin, Unternehmerin und ehemalige Führungskraft mit über 20 Jahren Erfahrung im klassischen Unternehmensumfeld. Ihr Weg aus der Angestelltentätigkeit in die Selbstständigkeit war ein bewusster, klarer Prozess. Und gleichzeitig einer, der zeigt: Veränderung braucht Mut, Neugier und die Bereitschaft, sich selbst neu zu begegnen.

                          Corinna vereint Kompetenz, Know-how und langjährige Erfahrung mit einer Leichtigkeit, die selten geworden ist. Sie bringt Humor, Lebensfreude und diesen ganz eigenen Feenstaub mit – rosarot, ein wenig Regenbogen, manchmal auch Einhorn. Das ist ihre Welt. Und das ist gleichzeitig Fluch und Segen: denn wer so viel Leichtigkeit versprüht, wird oft unterschätzt – bis man merkt, wie tief, präzise und fachlich fundiert ihre Arbeit ist.

                          Wir sprechen darüber, warum Sichtbarkeit weit mehr ist als ein Marketinginstrument. Sichtbar zu sein heißt, Haltung zu zeigen, sich selbst ernst zu nehmen und die eigene Persönlichkeit nicht zu verstecken. Und warum das nicht nur für Selbstständige gilt, sondern auch für Unternehmerinnen, Führungskräfte und Angestellte. Personal Branding ist kein Jobtitel, sondern ein klares Statement: So wirke ich. So möchte ich gesehen werden. So gestalte ich meinen Platz im Unternehmen.

                          Corinna erklärt, wie sehr ein gelebtes Werteset die tatsächlichen Ergebnisse bestimmt – in Beziehungen, im Team, im Führungsstil und im Business. Und wir sprechen darüber, wie man mit der eigenen Art, den eigenen Farben und einer authentischen Inszenierung jene Resonanz erzeugt, die wirklich trägt.

                          Eine inspirierende Folge für alle, die den Raum, den sie einnehmen, bewusster gestalten wollen. Für Frauen, die ihren Platz finden oder neu definieren wollen – ob als Nachfolgerin, als Führungskraft oder als Unternehmerin mit eigener Vision.

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                            49 min
                          • Folge 52 - Weihnachten und andere schreckliche Events

                            Warum Feiertage für Nachfolgerinnen besonders belastend sind – und wie du trotzdem gut durch diese Zeit kommst

                            Weihnachten gilt als die schönste Zeit des Jahres. Für viele Nachfolgerinnen ist es aber vor allem eines: anstrengend. Zwischen Jahresendgeschäft, familiären Erwartungen und der besonderen Dynamik in Unternehmerfamilien entsteht oft ein Druck, der kaum ausgesprochen wird.

                            In dieser Folge spreche ich darüber, warum Feiertage so herausfordernd sein können – und warum das nichts mit Versagen oder mangelnder Organisation zu tun hat. Ich teile meine eigene Geschichte vom wandernden Christbaum und davon, wie ich versucht habe, die Magie meiner Kindheit um jeden Preis für meine eigenen Kinder zu reproduzieren. Und wie sehr mich das erschöpft hat.

                            Wir schauen uns an,

                            • warum Erwartungen – eigene und fremde – an Weihnachten besonders stark wirken,
                            • wie familiäre Rollenbilder und Unternehmensdynamiken die Feiertage zusätzlich belasten,
                            • und wieso viele Nachfolgerinnen das Gefühl haben, mehreren Welten gleichzeitig gerecht werden zu müssen.
                            • Du erfährst,

                              • warum es erlaubt ist, Traditionen zu verändern oder neu zu gestalten,
                              • wie du dich auf typische Fragen und Trigger-Situationen vorbereiten kannst,
                              • welche Antwort- und Exit-Strategien dir helfen, wenn es zu viel wird,
                              • und warum Selbstfürsorge wichtiger ist als der perfekte Ablauf.
                              • Diese Folge ist für dich, wenn du Weihnachten liebst – und trotzdem jedes Jahr in denselben Sog aus Erwartungen, Perfektionismus und familiärem Druck gerätst. Und wenn du wissen möchtest, wie du diese Zeit für dich leichter gestalten kannst, ohne dich zu verbiegen.

                                Wenn dir die Folge gefallen hat, teile sie gerne mit anderen Frauen aus Familienunternehmen, die sich in diesen Situationen wiederfinden. Und schreib mir auf LinkedIn, Instagram oder per Mail, welche Erfahrungen du mit dem Thema gemacht hast.

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                                  36 min
                                • Folge 51 - Nachfolge-Talk mit Anna Paier

                                  In dieser Folge spreche ich mit Anna Paier über Nachfolge, Verantwortung und den Mut, den eigenen Weg zu gehen. Anna ist im Familienunternehmen aufgewachsen, hat sehr früh ihren Platz im Betrieb gefunden und gelernt, Leistung nicht als Druck zu verstehen, sondern als Möglichkeit, zu gestalten. Wir reden darüber, was es braucht, damit Vertrauen wirklich trägt – in der Familie, im Team und bei Kund:innen – und warum Dankbarkeit keine weichgespülte Floskel ist, sondern eine klare Haltung, die Entscheidungen leichter macht.

                                  Wir tauchen ein in den Alltag eines Familienbetriebs: wie Rollen wirklich helfen (und nicht eng machen), wie man Zuständigkeiten klärt, ohne das Wir zu verlieren, und was passiert, wenn Eltern loslassen und gleichzeitig zutrauen. Anna erzählt von Rückhalt und Reibung, von ersten Bewährungsproben, von Fehlern, die man einmal machen darf – und was es bedeutet, sich als Frau in einer stark männlich geprägten Branche selbstverständlich über Qualität und Können zu definieren. Wir sprechen auch über Zukunft: Mobilität im Wandel, planbare Gesamtkosten statt Einzelbausteine, und den Blick nach vorne, der nur funktioniert, weil Herkunft und Werte klar sind. Am Ende bleibt ein Bild, das sie sehr gut beschreibt: viel Leidenschaft, viel Bodenständigkeit – und diese ruhige Kraft, die entsteht, wenn man weiß, woher man kommt und wofür man steht.

                                  Viel Freude beim Zuhören – ich bin gespannt, was du dir aus diesem Gespräch mitnimmst.

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                                    58 min
                                  • Folge 50 - Superkraft
                                    Was dich wirklich stark macht.

                                    Meine Superkraft ist die Dankbarkeit. Aber das war nicht immer so.

                                    Zu Beginn von Corona bin ich in ein Coaching gegangen und sollte ein Dankbarkeitstagebuch führen. Anfangs fand ich das extrem schwer -- Home Office organisieren, Kinder im Home Schooling, Sorge um die Eltern, meine Beziehung ist zerbrochen. Ich wusste nicht, wofür ich dankbar sein sollte.

                                    Doch Schritt für Schritt wurde mir bewusst: Es gab unendlich viel. Jeden Tag gesund aufzustehen. Dass wir ein Haus mit Garten hatten. Ganz kleine Dinge -- dass die Sonne scheint, dass es regnet. Egal wie schlimm es scheint, es gibt immer etwas, wofür man dankbar sein kann. Die anderen Dinge wurden dadurch nicht weniger schlimm. Aber ich konnte sie leichter ertragen.

                                    Mittlerweile funktioniert meine Superkraft nach dem Prinzip „Scheiße ist Dünger". Die Frage „Wofür ist das jetzt gerade gut?" kommt ganz selbstverständlich.

                                    In dieser Folge spreche ich darüber, was eine Superkraft überhaupt ist -- nicht Talent oder Können, sondern eine innere Haltung, die trägt, wenn's schwierig wird.
                                    Du erfährst, wie du deine Superkraft findest, warum sie deinen Führungsstil prägt und wie du die Superkräfte deiner Mitarbeiterinnen sehen und stärken kannst. Denn Führung beginnt nicht mit Methoden, sondern mit innerer Haltung.

                                    Wenn dir die Folge gefallen hat, teile sie gerne mit anderen Frauen aus Familienunternehmen.Und wenn du magst, schreib mir auf LinkedIn, Instagram oder per Mail, was deine Superkraft ist.

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                                      31 min
                                    • Folge 49 - Wertschätzung

                                      Warum echte Wertschätzung in der Führung kein Kuschelfaktor ist, sondern die Grundlage für Klarheit, Motivation und Wirksamkeit.

                                      Seit ein paar Monaten machen wir in unserem monatlichen Team-Meeting eine Wertschätzungsrunde. Beim letzten Mal wurde ich mehrfach erwähnt -- für meinen Mut, dafür, dass ich für das Team einstehe, dass ich das neue Office möglich mache. Das hat mich nicht nur gefreut, sondern auch gestärkt und bestätigt. Und mir wurde klar: Wenn ICH das so spüren kann, dann geht es auch den anderen so.
                                      In dieser Folge spreche ich darüber, warum Wertschätzung in Familienunternehmen oft Mangelware ist -- und warum das System hat. Von der Generation unserer Eltern mit ihrem „Nicht gschimpft ist globt genug" bis zum Teufelskreis: Keine Wertschätzung führt zu mehr Leistung, um endlich gesehen zu werden. Aber je mehr du leistest, desto selbstverständlicher wird es.

                                      Du erfährst:

                                      • warum Wertschätzung kein Soft Skill ist, sondern ein strategisches Führungsinstrument,
                                      • warum Frauen oft wertschätzender führen -- und trotzdem als "weich" wahrgenommen werden,
                                      • wie du wertschätzend sein UND gleichzeitig klar bleiben kannst,
                                      • Aufzählungs-Textund warum Selbstwertschätzung die Basis für alles andere ist.
                                      • Und natürlich bekommst du auch wieder konkrete Impulse und Reflexionsfragen, die dir helfen, mehr Wertschätzung in dein Leben und dein Unternehmen zu bringen.

                                        Wenn dir die Folge gefallen hat, teile sie gerne mit anderen Frauen aus Familienunternehmen.Und wenn du magst, schreib mir auf LinkedIn, Instagram oder per Mail, was du aus dieser Folge für dich mitgenommen hast.

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                                          29 min

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                                        From the publisher's feed

                                        Ich habe gerade mit der Schule angefangen, als mein Papa sich mehr oder weniger über Nacht mit seiner Werbeagentur selbstständig gemacht hat. Und dieses Unternehmen war tatsächlich so was wie ein neues Familienmitglied. Es hat ab da bei uns am Tisch Platz genommen und auch sonst ziemlich lautstark Aufmerksamkeit eingefordert.