Die Primadonnen

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Die Primadonnen episodes

  • 29 – Spontini: La Vestale (2/2)

    Was macht der Marienkult in einer Oper, die im antiken Rom spielt? Wie verhalten sich Gewalt und Musik? Wollen wir überhaupt Dystopien auf der Bühne sehen? Brauchen wir stattdessen mehr Heidi Reichinnek? Und warum will das Hochzeitsballett aus dem Bällebad abgeholt werden? Fragen über Fragen, die wir anhand von Gaspare Spontinis "La vestale" an der Berliner Staatsoper Unter den Linden in einer Inszenierung von Lydia Steier in der musiklischen Leitung von Carlo Rizzi beantworten.

    Musikalische Leitung: Carlo Rizzi

    Inszenierung: Lydia Steier

    Bühne: Etienne Pluss

    Kostüme: Katharina Schlipf

    Licht: Valerio Tiberi

    Video: Etienne Guiol

    Einstudierung Chor: Dani Juris

    Dramaturgie: Olaf A. Schmitt

    Szenische Einstudierung, Spielleitung: Matteo Marziano Graziano

    Julia: Sonya Yoncheva

    Licinius: David Butt Philip

    La Grande Vestale: Marina Prudenskaya

    Cinna: Siyabonga Maqungo

    Le Souverain Pontife: Adrian Sâmpetrean

    Un Consul: Hanseong Yun


    40 min
  • 28 - Spontini: La Vestale (1/2)

    Unsere nächster Opernbesuch führt uns in die Staatsoper Berlin zur Neuproduktion von Gaspare Spontinis "La Vestale".

    Wir sind gespannt auf ein Duo von starken Frauen, nämlich die Regisseurin Lydia Steier und Sonya Yoncheva in der Hauptrolle. Wer war Spontini, was trieben diese römischen Jungfrauen und was hat Napoleon mit der ganzen Sache zu tun? Wir beantworten alle Fragen und steigen in die großen Gefühle der Oper ein und finden irgendwas zwischen Casta Diva und Bromances.

    Musikbeispiele in voller Länge gibt es wie immer in einer ⁠Playlist⁠ und mehr ⁠Informationen über unseren Podcast auf Instagram.⁠

    Zitierte Musikbeispiele aus der Aufnahme mit Les Talens Lyriques und dem Flemish Radio Choir, dirigiert von Christophe Rousset mit Marina Rebeka (Julia), Stanislas de Barbeyrac (Licinius) und Tassis Christoyannis (Cinna).

    27 min
  • 27 – Verdi: Macbeth (2/2)

    Worum geht's in Verdis "Macbeth"? Und wie ist die Produktion an der Staatsoper Hamburg in der Regie von Tobias Kratzer? Über vieles werden sich die Primadonnen einig, etwa die musikalische Seite, aber nicht über den politischen Gehalt: Ist das zu platt gedacht oder genau richtig?

    Musikalische Leitung: Tomáš Hanus

    Inszenierung: Tobias Kratzer

    Bühne: Rainer Sellmaier

    Kostüme: Rainer Sellmaier

    Licht: Michael Bauer

    Chor: Alice Merega­glia

    Dramaturgie: Laura Schmidt

    Macbeth: Kartal Karagedik

    Banco: Alexander Vinogra­dov

    Lady Macbeth: Nino Machaidze

    Macduff: Dovlet Nurgel­diyev

    Malcolm: Colin Aikins

    Dame der Lady Macbeth: Mariana Poltorak

    Arzt: Chao Deng

    Diener des Macbeth / Mörder / 1. Erscheinung: Christo­pher Jähnig

    2. und 3. Erscheinung: Inés López Fernández


    Chor der Hamburgischen Staatsoper

    
Philhar­mo­nisches Staats­orchester Hamburg

    Musikbeispiele in voller Länge gibt es wie immer in einer ⁠Playlist⁠ und mehr ⁠Informationen über unseren Podcast auf Instagram.⁠

    Zitierte Musikbeispiele aus der Aufnahme vom Orchester und Chor des Teatro alla Scala unter Claudio Abbado mit Shirley Verrett als Lady Macbeth.

    38 min
  • 26 - Verdi: Macbeth (1/2)

    Die Saison startet mit einer Fanfare: Verdis Macbeth an der Staatsoper Hamburg . Es geht um ein Ehepaar, das über Leichen geht, bis es in die höchsten Sphären der Macht aufgestiegen ist. Klingt nach House of Cards? Genau!

    Was es mit dieser Geschichte auf sich hat, wieso Lady Macbeth eine ganz besondere Opernrolle ist und warum wir so auf die Inszenierung von Tobias Kratzer gespannt sind, erzählen wir euch in dieser Folge. Insgesamt eine perfekte Vorbereitung auf einen Opernbesuch.

    Musikbeispiele in voller Länge gibt es wie immer in einer Playlist und mehr Informationen über unseren Podcast auf Instagram.

    Zitierte Musikbeispiele aus der Aufnahme vom Orchester und Chor des Teatro alla Scala unter Claudio Abbado mit Shirley Verrett als Lady Macbeth.

    25 min
  • 25 - Weiter geht's: Season 2

    Die Primadonnen feiern Geburtstag und blicken zurück auf ihre erste gemeinsame Spielzeit. Dazu gibt es jede Menge Herzschmerz und Vorfreude auf die neue Saison und die nächste Staffel der Primadonnen, in der sich alles ändert und doch so manches beim alten bleibt.

    Die vollständige Musik wie immer auf Spotify und mehr tolle Inhalte auf Instagram.

    Zitierte Musikbeispiele

    • Ya habibi taala elhaani, gesungen von Asmahan
    • Enfin, il est en ma puissance aus "Armide" von Jean-Baptiste Lully, gesungen von Véronique Gens mit Les Talens Lyriques dirigiert von Christophe Rousset
    19 min
  • 24 - Zehn Thesen zur Opernregie (Zugabe)

    Was läuft bei der Opernregie oft falsch? Ausgehend von unserer Enttäuschung über die Inszenierungsansätze bei der Münchner "Alcina" haben wir uns überlegt, was wir angehenden Musiktheaterregisseur*innen raten würden. Das ist das Ergebnis. Und am Ende listen wir auch noch kurz auf, was wir nie wieder auf einer Opernbühne sehen wollen.

    Mehr zu "Alcina" gibt's hier.

    Mehr zu "Giulio Cesare" gibt's hier.

    Den erwähnten Streit über "Ariadne auf Naxos" könnt Ihr hier nachhören.

    Hier findet Ihr das Video, in dem Regie-Legende Walter Felsenstein über "La traviata" spricht.

    Die beiden Musikbeispiele findet Ihr in unserer Playlist zur "Alcina"-Folge.

    48 min
  • 23 – Händel: Alcina

    Was, schon wieder eine Oper von Georg Friedrich Händel? Aber ja! Denn "Alcina" gehört zu unseren absoluten Favoriten. Warum, das erklären wir anhand einer Neuproduktion der Bayerischen Staatsoper München. Wir lernen eine allzu menschliche Magierin kennen, mit der wir verschiedendste Formen der Liebe und der Eifersucht ausloten. Oper als Kraftwerk der (großen) Gefühle? Hier wird's Ereignis!

    Ob es die Inszenierung schafft, den kleinen Gemeinheiten zu entgehen, müsst ihr selbst herausfinden. Mehr gibt’s auf Instagram @die.primadonnen und auf der Playlist zur Folge. 

    Mehr über Barockoper und die Opera seria erfahrt Ihr hier.

    Mehr über Oper, die auf Inseln spielen, gibt's hier.

     

    Musikalische Leitung: Stefano Montanari

    Inszenierung: Johanna Wehner

    Bühne: Benjamin Schönecker

    Kostüme: Ellen Hofmann

    Licht: Michael Bauer

    Dramaturgie: Saskia Kruse


    Alcina: Jeanine De Bique

    Ruggiero: John Holiday

    Morgana: Elsa Benoit

    Bradamante: Avery Amereau

    Oberto: Carine Tinney

    Oronte: Julian Prégardien

    Melisso: Gerrit Illenberger

     

    Zitierte Musikbeispiele aus der Live-Übertragung der Premiere vom 13.07.2026

    1 hr
  • 22 - Warum lieben queere Menschen die Oper? (Ensemble)

    Wir erproben ein neues Format: Ensemble! Hier laden wir uns Gäste ein. Die ersten sind die Theater- und Opernmacher Federico und Wenzel Vöcks de Schwindt. Ausgehend von ihrem Abend "Queer Opera Love" sprechen wir darüber, warum queere Menschen und insbesondere schwule Männer eine besondere Beziehung zur Kunstform Oper haben. Wir kommen vom Divenkult über Klassismus bis zu Camp und hören gemeinsam in alte Aufnahmen rein. Und keine Fragen offen? Überzeugt Euch selbst!


    Zitierte Musikbeispiele:

    Mozart: Le nozze di Figaro – „Voi che sapete“ (Ihr holden Schönen, Ihr wisst allein) – deutsch, Komische Oper in Japan, Christiane Oertel
    Tschaikowski: Eugen Onegin – „Kuda Kuda“
    (Lenskis Arie, Sergei Lemeshev)
    Britten: A Midsummer Night's Dream – „Through the house“ (Ende der Oper)
    Oberon: Alfred Deller, Titania: Elizabeth Harwood, Kinderchor, Dirigent: Benjamin Britten
    Bellini: Norma – „Casta diva“ – Maria Callas
    Puccini: Turandot: TURANDOT „In questa reggia - O Principe“
    (Joan Sutherland)

    1 hr 1 min
  • 21 - Queere Opern (Zugabe)

    Die Primadonnen – Pride Edition: In der Zugabe zu Olga Neuwirths "Orlando" stellen wir weitere Opern mit queeren Stoffen vor: Stewart Wallaces "Harvey Milk", Brian Cavanagh-Strongs "The Pomada Inn", Jake Heggies "For a Look or a Touch", Laura Kaminskys "As One" und Tobias Pickers "Lili Elbe".


    "Harvey Milk", Trailer zur Inszenierung in Hildesheim

    Out of the closet – Sydney Gay & Lesbian Choir


    "The Pomada Inn", Mitschnitt auf Youtube

    Kelly Horsted, music directorHolly: Amy JustmanTara: Kathryn KrasovecAlek: Errin Duane BrooksIgor: Christopher Carbin


    "For a Look or a Touch", Mittschnitt auf Youtube

    Christopher Rodriguez, baritone

    Gina Russell, flute

    Stephen Borodkin, clarinet

    Jackson Naglick, piano

    Ciara McGuire, violin

    Aaron Lieberman, cello


    "As One", Mitschnitt auf Spotify

    Sasha Cooke, Kelly Markgraf, Fry Street Quartett


    "Lili Elbe", Trailer auf Youtube

    Musikalische Leitung: Modestas Pitrenas

    Lili Elbe: Lucia Lucas

    Gerda Wegener: Sylvia D'Eramo

    Theater St. Gallen

    31 min
  • 20 – Neuwirth: Orlando

    Im Pride-Monat Juni widmen sich die Primadonnen einer durch und durch queeren Oper: Olga Neuwirths "Orlando" nach Virginia Woolfs 1928 erschienenem Roman. Darin durchschreitet Orlando Jahrhunderte, ohne merklich zu altern, und wechselt das Geschlecht. Newirth und ihre Co-Librettistin Catherine Filloux verlängern die Handlung ins Heute. Wie das klingt, ob bei der deutschen Erstaufführung in der Komischen Oper Berlin die Funken übersprangen und was das Queerness in diesem Fall musikalisch umgesetzt wurde, das erfahrt Ihr hier.

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    Besetzung der Uraufführung an der Wiener Staatsoper 2019 (Klangbeispiele)

    Dirigent: Matthias Pintscher

    Orlando: Kate Lindsey

    Narrator: Anna Clementi

    Guardian Angel: Eric Jurenas

    Queen/Purity/Friend of Orlando's Child: Constance Hauman

    Modesty: Margaret Plummer

    Sasha/Chastity: Agneta Eichenholz

    Shelmerdine/Greene: Leigh Melrose

    Dryden: Marcus Pelz

    Addison: Carlos Osuna

    Duke: Wolfgang Bankl

    Pope: Christian Miedl

    Orlando's Child: Justian Vivian Bond

    Putto: Emil Lang

    Doctor 1: Wolfram Igor Derntl

    Doctor 2: Hans Peter Kammerer

    Doctor 3: Ayk Martirossian

    Orlando's Girlfriend/Leadsängerin: Katie La Folle

    Leadsängerin: Ewelina Jurga

    Two Actress: Selina Ströbele, Antoanetta Kostadinova

    Tutor: Andreas Patton

    Russian Sailor: Felix Erdmann

    Boat's Captain: Michael Stark

    Children's Father: Tvrtko Štajcer

    Officiant: Massimo Rizzo

    Fiancée: Katharina Billerhart

    Servant: Florian Glatt

    Cameraman: Robert Angst

    Band: Lucas Niggli, Stephan Först, Edmund Köhldorfer, Annemarie Herfurth, Martina Stückler

    Synthesizer: Florian Müller, Thomas Bartosch

    Chor der Wiener Staatsoper

    Opernschule der Wiener Staatsoper

    Bühnenorchester der Wiener Staatsoper


    46 min

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