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Rineke Dijkstra gehört zu den bedeutenden fotografischen Positionen der Gegenwart, weil sie Menschen in Momenten zeigt, in denen etwas noch nicht festgelegt ist. Seit Jahrzehnten richtet die niederländische Fotografin ihre Kamera auf Zustände des Übergangs: auf Jugendliche, junge Soldaten, Frauen kurz nach der Geburt oder andere Personen, deren Körper und Haltung von einer Erfahrung geprägt sind, die gerade erst begonnen hat oder noch nachwirkt. Ihre Bilder sind frontal, klar und streng gebaut, zugleich aber offen für Unsicherheit, Verletzlichkeit und Selbstbeobachtung. Dijkstra interessiert sich nicht für die abgeschlossene Persönlichkeit, sondern für den Augenblick, in dem Identität erst entsteht, sich verschiebt oder neu formt. Gerade deshalb wirken ihre Fotografien so intensiv. Sie zeigen Menschen nicht als Rollen, sondern in Zuständen, in denen Präsenz, Körperbewusstsein und Sichtbarkeit neu verhandelt werden.
Shownotes:
Beach Portraits
https://www.weltkunst.de/wp-content/uploads/2024/12/RinekeDijkstra_Kolobrzeg__Polen__26_juli_1992-1282x1605.jpg
https://publicdelivery.org/wp-content/uploads/2019/02/Rineke-Dijkstra-–-Beach-Portraits-–-Jalta-Ukraine-July-29-1993.jpg
https://www.guggenheim.org/wp-content/uploads/1993/01/99.5266_ph_web-1.jpg
The New Mothershttps://museum-ludwig.kulturelles-erbe-koeln.de/documents/obj/05117838/rba_c019077
https://www.tate.org.uk/art/artworks/dijkstra-julie-den-haag-netherlands-february-29-1994-p78097
Soldat
https://www.artforum.com/wp-content/uploads/2014/12/article01_large-4.jpg
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
Gillian Wearing arbeitet mit Masken, Rollen und inszenierten Porträts. Dabei geht es ihr nicht um Verkleidung, sondern um die Frage, wie Identität im Bild entsteht und wer sie kontrolliert. Die Turner-Preisträgerin von 1994 bewegt sich zwischen Dokumentation und Inszenierung. In dieser Folge geht es um eine Künstlerin, die das Gesicht zur Oberfläche macht und die Maske als Methode nutzt.
Shownotes
Signs that say what you want them to say and not Signs that say what someone else wants you to say, I’M DESPERATE, 1992-93
Sixty Minute Silence, 1996, Video (Projektion)
https://www.bbc.com/news/av/entertainment-arts-43924730
Me As Arbus, 2008
Me As Sander, 2012
Self Portrait as my Brother Richard Wearing, 2003
https://i.guim.co.uk/img/static/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2012/3/23/1332518209694/Self-Portrait-as-my-Broth-002.jpg?width=1020&dpr=2&s=none&crop=none
Me As, Ausstellungsansicht
https://www.art-almanac.com.au/wp-content/uploads/2017/05/gillian_wearing_me_as_mapplethorpe_0Z2Y9709.jpg
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
Étienne-Jules Marey wollte keine schönen Bilder machen. Er wollte verstehen, wie ein Fuß aufsetzt, wie ein Vogel fliegt, wie das Herz schlägt. Als Arzt und Physiologe entwickelte er die Chronofotografie: Mehrere Momente einer Bewegung auf einer einzigen Platte, überlagert, verdichtet, sichtbar gemacht. Diese Bilder beeinflussten die Futuristen, stehen am Beginn des Kinos und gelten bis heute als Grundlage einer neuen Bildsprache. Und das, obwohl Marey das alles gar nicht vorhatte. In dieser Folge über einen Erfinder, der aus wissenschaftlicher Neugier unbeschreibbar schöne Bilder schuf.
Shownotes:
Laufende Männer
https://media.mutualart.com/Images/2023_09/27/11/110628887/man-walking-61VBR.Jpeg
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b9/Gehender_Mann_ein_Gewicht_tragend_1885.jpg
Der Pelikan
https://ocw.mit.edu/courses/21g-049-french-photography-spring-2017/ed7547bd47eea4e6e0ff972cbfb18e7c_7.Research_Pelican.jpg
Giacomo Balla https://en.wikipedia.org/wiki/Dynamism_of_a_Dog_on_a_Leash#/media/File:Giacomo_Balla,_1912,_Dynamism_of_a_Dog_on_a_Leash,_oil_on_canvas,_89.8_x_109.8_cm,_Albright-Knox_Art_Gallery.jpg
Fotogewehr
https://en.wikipedia.org/wiki/Étienne-Jules_Marey#/media/File:Chronophotographic_gun-CnAM_16955-IMG_5275-gradient.jpg
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
Oliver Gehrs ist seit 2003 (Mit-)Herausgeber des Gesellschaftsmagazins DUMMY. In diesem Magazin spielt Fotografie oft eine ganz besondere Rolle. Besonders die Titelseiten entziehen sich seit Beginn dem Mainstream. Fast immer eine Fotografie und dazu oft nicht mehr als das Thema des Heftes. Warum das so ist, wie in DUMMY mit Fotografie umgegangen wird und noch vieles mehr findet sich in dieser Episode. Dass wir zwischendurch in allgemeinere gesellschaftliche Themenbereiche schwenken und bei vielen Themen erstaunlich einstimmig sprechen, sei hier schon vorab erwähnt. Ein Streitgespräch ist es sicher nicht. Eher ein Austausch über den Zustand des Fotografischen im Printjournalismus und die Möglichkeiten sowie die Notwendigkeiten, dem Publikum etwas zuzumuten. Welche grandiose Idee Oliver Gehrs für so manche Zeitung hat, das kommt auch vor. Mehr Fotografie wagen. Behinderte, Schwarze, Glück, Sport, Allein, Idioten. Da macht die Suche nach dem richtigen Bild schon Sinn.
Shownotes:
https://dummy-magazin.de
Cover:
Die angesprochene Serie der „Marathonportraits“
https://www.gosbertgottmann.com/series/marathon-people/
Die angesprochene Serie zum Thema Zoff von der Fotografin Eva von Schirach:
https://itsayorki.de/das-werde-ich-dir-buessen/
Wer Oliver Gehrs (als Udo) im Tatort sehen möchte kann das hier tun:
Und wer direkt ein Abo erwerben möchte, hier lang:
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
Ein Gespräch mit Edda Fahrenhorst über Fotografie, kuratorische Arbeit und die Frage, wie Bilder heute noch Wirkung entfalten können. Edda ist Kuratorin des Umweltfotofestivals Horizonte Zingst seit 2021 und Artistic Director des Yeast Photo Festival in Matino, Italien, seit 2022. Es geht um das Umweltfotofestival Horizonte Zingst, um das Erzählen mit Bildern und Texten, um Ausstellungen im öffentlichen Raum und um die Herausforderung, Themen wie Klimawandel fotografisch überhaupt sichtbar zu machen. Edda beschreibt Fotografie als Werkzeug, um Menschen und Sachverhalte besser kennenzulernen, und erklärt, warum gute kuratorische Arbeit nicht nur Bilder auswählt, sondern Geschichten für ein Publikum übersetzt. Außerdem sprechen wir über Idealismus, Förderlogiken, die Lage der Fotografie und darüber, warum Ausstellungen wichtiger denn je sind. Zum Ende des Gesprächs geht es auch besonders um den Zustand der Fotografie, den sichtbaren Zusammenbruch der Jobaussichten und die Aussicht auf das was bleiben wird.
Foto: Florian W. Müller
Shownotes
Horizonte Zingst
https://www.zingst.de/fotofestival-horizonte
Yeast Photo Festivalhttps://www.yeastphotofestival.it
Fotogloriahttps://www.fotogloria.de
Richard RenaldiTouching Strangershttps://renaldi.com/touching-strangers/#1
Robbie Shonehttp://www.shonephotography.com
Anastasia Taylor-Lind & Camilla NaprousThe Devil´s Horsemen
https://www.anastasiataylorlind.com/the-devils-horsemen
Sabine Bungert & Stefan DolfenKudzuhttps://bungert-dolfen-photography.de/kudzu/
Jean-Marc Caimi & Valentina Piccinni Tropicaliahttps://www.zingst.de/ausstellung/jean-marc-caimi-valentina-piccinni-tropicalia-0e57dcaf
https://www.caimipiccinni.com/tropicalia.html
Daniel Stier
https://danielstier.com
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
Ein Gespräch mit der Kuratorin Marie-Luise Mayer. Sie ist derzeit Exhibitions Manager bei Fotografiska Berlin und verantwortet dort das Emerging Programm. Wir sprechen über genau dieses Programm, aber auch über ihren beruflichen Weg dorthin und über kuratorische Praxis. Dass wir dabei viele Themen streifen, ergibt sich fast von selbst. Am Ende landen wir auch bei künstlicher Intelligenz und der Geschwindigkeit, mit der sich gerade alles verändert. Scheinbar zumindest. Denn verändert sich wirklich etwas, oder doch nicht? Und welche Rolle die Gegenwart spielt, das besprechen wir ebenfalls.
Shownotes
Fotografiska
https://berlin.fotografiska.com/de
Fotografiska Emerging
https://www.fotografiska.com/emerging
Humboldt Uni
https://www.kunstgeschichte.hu-berlin.de
Folkwang
Meet Me Halfway
Michel Kekulé
https://michelkekule.com/5015
21 lettres a la photographie
https://www.museum-folkwang.de/de/ausstellung/21lettresalaphotographiegmxde
https://foto.folkwang-uni.de/en/journal/news/re.21.lettres.a.la.photographie-gmx.de-auf-der-phototriennale-hamburg/detail/
https://www.foto-kunst-theorie.de/spam-oder-mailart-im-museum-folkwang-befragen-unverlangt-eingesandte-briefe-die-fotografische-sammlung-befragen/
Diana Markosian – Father
Nikita Teryoshin
https://nikitateryoshin.com/life-sentence
James Nachtway
https://de.wikipedia.org/wiki/War_Photographer
Days With My Father – Phillip Toledano
https://mrtoledano.com/photo/days-with-my-father/thumbnails/
Winterthur
Felipe Romero Beltrán
https://feliperomerobeltran.com
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
Was bedeutet es, fotografisches Erbe zu bewahren, wenn die Ressourcen knapp und die Bestände riesig sind? Adelheid Komenda, seit 2021 Referentin für Fotografie am LVR Landesmuseum Bonn, gibt Einblick in eine Arbeit, die weit über das Kuratieren von Ausstellungen hinausgeht. Wir sprechen über die Trümmerfotografie von Hermann Claasen und Richard Peter Senior, darüber wie Kooperationen zwischen Institutionen entstehen und was nach einer Eröffnungsnacht wirklich auf dem Schreibtisch liegt. Adelheid engagiert sich in der Arbeitsgruppe 89+ der DGPh für das fotografische Erbe der DDR und erzählt, warum dieses Thema trotz ehrenamtlicher Strukturen so viel Energie freisetzt. Dazu: Archive als Seismographen der Gesellschaft, das wachsende internationale Interesse am Umgang mit fotografischen Nachlässen und die grundsätzliche Frage, was überhaupt archiviert werden sollte. Und was hat das nun mit Sebastião Salgado zu tun? Ein offenes Gespräch zwischen Realismus, Zuversicht und möglichem Weltuntergang.
Foto: Ralf Bauer
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https://steady.page/de/diemotive/about
Shownotes
Deutsche Fotothek Dresden
https://www.deutschefotothek.de
Archiv der Fotografen
https://www.deutschefotothek.de/cms/adf.xml
Stiftung FC Gundlach
https://fcgundlach.de
Sebastian Luxhttps://diemotive.de/diemotive-und-sebastian-lux/
Dirk Reinartz
https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/ausstellungsarchiv/dirk_reinartz_2.html
Deutschland um 1980. Fotografien aus einem fernen Land
https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/ausstellungsarchiv/um_1980.html
Jupp Darchinger
https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/ausstellungen/ausstellungsarchiv/jupp_darchinger__das_auge_der_republik_2.html
LVR
https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/startseite/startseite.html
Hermann Claasen, Gesang im Feuerofen. Köln - Überreste einer alten deutschen Stadt
https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/gesang-im-feuerofen/autor/hermann-claasen
Richard Peter senior, Dresden - eine Kamera klagt an
https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/dresden-eine-kamera-klagt-an/autor/peter-richard
Eine Kamera klagt an
Angela Neuke
https://landesmuseum-bonn.lvr.de/de/forschung/projekte/projekt_angela_neuke.html
Projekt 89+https://www.dgph.de/aktuelles/erbe-sichern-um-zukunft-zu-gestalten-2-symposium-der-dgph-arbeitsgruppe-89
https://www.dgph.de/aktuelles/systematischer-ueberblick-ueber-das-fotografische-erbe-der-ddr-erste
Machbarkeitsstudiehttps://www.dgph.de/presse/systematischer-ueberblick-ueber-das-fotografische-erbe-der-ddr-deutsche-gesellschaft-fuer
Deutscher Fotorathttps://www.kulturrat.de/ueber-uns/fotorat/
Um vier Ecken Episode Archive
Sebastião Salgado im Rautenstrauch-Joest-Museum
Ausstellung Community. Fotografie und Gemeinschafthttps://www.kunstpalast.de/de/event/community-fotografie-und-gemeinschaft/
Artist Meets Archive der Internationalen Photoszene Köln
https://www.photoszene.de/en/artist-programme/artist-meets-archive
Frauenmediaturm
https://frauenmediaturm.de
Die gesuchte Fotografin isthttps://de.wikipedia.org/wiki/Bertha_Wehnert-Beckmann
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
Linda Conze leitet die Sammlungen Fotografie und Zeitbasierte Medien am Kunstpalast Düsseldorf, ist vielleicht aber auch Astronautin. Wir sprechen darüber, wie der Arbeitsalltag einer Kuratorin aussieht und womit man sich im Tagesgeschäft tatsächlich beschäftigt. Auch das Archiv einer großen Tageszeitung spielt dabei eine Rolle. Ebenso sprechen wir über die Fragen von Größe, das gute Bild und Dachschrägen. Nicht zuletzt geht es um die aktuelle Ausstellung im Kunstpalast: COMMUNITY – FOTOGRAFIE UND GEMEINSCHAFT, die noch bis zum 25.05.2026 zu sehen ist. Natürlich sprechen wir über ihren beruflichen Werdegang, von der Möglichkeit Journalistin oder Filmemacherin zu werden, über das Stipendium der Krupp-Stiftung bis hin zu ihrer heutigen Position. Sie erzählt welche Wege sie beinahe eingeschlagen hätte, vom Ausprobieren, von Umwegen und, was sie vielleicht auch hätte werden können.
Foto: Benedikt Hartmann
Shownotes:
https://www.kunstpalast.de/de/event/community-fotografie-und-gemeinschaft/
https://www.kunstpalast.de/de/event/sizematters/
https://www.kunstpalast.de
https://www.krupp-stiftung.de/stipendienprogramm-museumskuratoren-fuer-fotografie/
https://rp-online.de
Die Ausstellung zur Migration im Museum Ludwig
https://www.museum-ludwig.de/de/ausstellungen/archiv/2021/vor-ort-fotogeschichten-zur-migration
Claire Strand:
https://parrotta.de/exhibitions/clare-strand-screened-bonn/
https://www.clarestrand.co.uk/exhibitions/?id=482
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
Ein Gespräch mit dem zeitgenössischen Künstler, Fotografen und Professor für Fotografie Tobias Zielony.
Der Begriff der Dokumentarfotografie spielt hier sicher keine untergeordnete Rolle. Oder: Dokumentarfotografie, die keine ist. Zumal Tobias Zielony kein Dokumentarfotograf im eigentlichen Sinne ist, sondern ein Künstler, dessen Ursprünge und Einflüsse auch im Dokumentarischen liegen. Er erzählt auch, wie es zu der Entscheidung kam, sich als Künstler zu verstehen und an die HGB Leipzig zu Timm Rautert zu wechseln. Dass es zu einer seiner Fotografien eine nette kleine Hintergrundgeschichte gibt, soll nicht unerwähnt bleiben. Die Interessen der Studierenden, Wolfgang Tillmans als vermeintliches Vorbild 😉 und die Fotografie an sich spielen ebenfalls eine Rolle. Welche unterschiedlichen Präsentations- und Ausstellungsformen es in der Fotografie gibt, darauf sind wir am Ende des Gesprächs gekommen.
Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass Tobias Zielony ein unglaublich angenehmer und ruhiger Gesprächspartner ist. Für jemanden wie mich, der meist schnell und durcheinander redet, war es fast heilsam, auch mal eine Gedankenpause einlegen zu müssen. Guter Mensch, Tobias.
Tobias Zielony ist zeitgenössischer Künstler, Fotograf und Filmemacher.
– Seit 2022 Professor für Fotografie an der HFBK.
– Gastprofessuren in Budapest und Bielefeld.
– 2009/10 Professur KHM
– 2001 bis 2006 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Timm Rautert
– 1998 – 2001 Studium der Dokumentarfotografie an der University of Wales, Newport
– 1997 Studium des Kommunikationsdesigns an der HTW Berlin
Die Liste der Ausstellungen ist viel zu lang, um sie hier aufzuführen. Erwähnt seien jedoch die Einzelausstellungen im Museum Folkwang 2022 und im Deutschen Pavillon Biennale Venedig 2015.
Kooperationspartner dieser Episode ist der EMOP Berlin.
https://emop-berlin.eu
Foto: Halina Kliem https://www.halinakliem.xyz
Shownotes:
https://kow-berlin.com/artists/tobias-zielony
HTW Berlin
https://kd.htw-berlin.de
HFBK
https://www.hfbk-hamburg.de/de/studium/studienschwerpunkte/studienschwerpunkt-grafik-foto/
HBK Leipzig
https://www.hgb-leipzig.de
Wolfgang Tillmans
Die im Abschnitt zu dem Bild „Ball 13“ gemeinte Band ist die Insane Clown Posse.
Preisträger des genannten DAAD Preises für hervorragende Leistungen internationaler Studierenden ist Kenneth Ting-Yu Lin.
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Redaktion und Produktion: Alexander Hagmann
In dieser Episode spreche ich mit der Kuratorin Nadine Isabelle Henrich über ihren Werdegang – von ihren Anfängen als Kunstvermittlerin bis hin zu Stationen am Getty Research Institute, dem Folkwang Museum und aktuell dem Haus der Photographie, also den Deichtorhallen.
Wir diskutieren, wie Fotografie als Prozess und Praxis verstanden werden kann, welche Bedeutung visuelle Archive für historische und kulturelle Identität haben und warum der Begriff „Fotografie“ für Nadine selbst problematisch ist. Außerdem sprechen wir über die Rolle von Bildern in Verschwörungstheorien, die Herausforderungen der Multiperspektivität und den gesellschaftlichen Umgang mit digitalen Technologien. Angst und Scheitern spielt in dem Gespräch auch eine große Rolle.
Nadine Isabelle Henrich ist Kuratorin, Autorin und Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt auf Fotografie, visuellen Archiven und digitalen Kunstpraktiken. Sie hat in Berlin, Frankfurt und an internationalen Institutionen wie dem Getty Research Institute gearbeitet und zahlreiche Ausstellungen kuratiert. Ihr kuratorisches Interesse liegt auf der Reflexion über die Politik der Sichtbarkeit und die Imagination in der Kunst. Dabei stellt sie die Fotografie nicht nur als Medium, sondern auch als gesellschaftliche Praxis in den Fokus. Aktuell ist sie die Kuratorin am Haus der Photographie/Deichtorhallen in Hamburg.
FOTO: Jewgeni Roppel
SHOWNOTES
Nadine Isabelle Henrich
Das Haus der Photographie und die angesprochene Ausstellung
Santu Mofokeng
Chantal Seitz
Tina Campt
Naomi lulendo
Mustafah Abdulaziz
FOTOTREFF Berlin
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