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"Daten haben eine materielle Seite. Sie hinterlassen einen gewaltigen ökologischen Fußabdruck. Muss ich mich damit abfinden? Meine Antwort: Nein." Susanne Grohs-von Reichenbach hat eine Mission.
Die Gründerin des Startups Think Digital Green will dem achtlosen Verbrauch von Daten auf den Leib rücken. Dazu rechnet die Betriebswirtin vor, dass schon ein einziges versendetes Gigabyte 480 Gramm CO2 verursacht.
Und das läppert sich. Allein die Abermillionen achtlos dahingestreamter HD-Videos lassen die Rechenzentren der Welt warm laufen. Dabei ist die Lösung nur einen Klick entfernt - und das ganz ohne Verzicht. Denn auf einem Smartphone-Display ist die Standard-Auflösung völlig OK.
Das und noch viel mehr bewegt die umtriebige Umweltfreundin. Ihr Ansatz ist durchgängig positiv: Nicht noch mehr Stress, nicht Verzicht verlangt sie. Nur ein kleines bisschen Nachdenken. Verführerisch einfach sind die meisten ihrer Vorschläge.
Sie nennt es den Suffizienz-Gedanken. Auf deutsch in etwa: Mehr braucht's nicht. Wer diesem Ansatz folgt, wird täglich neue Gelegenheiten finden, verlustfrei CO2 zu sparen.
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Wann wird eine freundliche Empfehlung zu Vitamin B? Gehört es dazu, dass andere durch die Empfehlung übervorteilt werden? Oder ist eine private Beziehung etwa ein Indiz?
Jens und Ekkehard versteigen sich zur These, dass Social Media Vitamin B demokratisiert: Immer geht es um die Beziehungen von Menschen, um Gemeinschaft. Erst gibt es einen verbindenden Impuls, dann kommt die Dauer dazu - das schafft Vertrauen.
Diese Connections vermitteln das Gefühl, man hielte einen Hebel für die Zufälle des Lebens in der Hand. Und berechnende Zeitgenossen häufen möglicherweise sogar Gefallen an, damit sie im Gegenzug etwas gut haben - ein Guthaben. Menschlich oder unfair?
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Reaktanz heißt "Blindwiderstand". Wir gehorchen ihm alle. Und uns sind weder seine Mechanismen noch sein zerstörerisches Wesen bewusst. Geschweige denn, wie er in den Griff zu bekommen wäre.
Damit will Carmen Thomas jetzt aufräumen. Wie gut unserem Gast das gelingt, hört ihr selbst - in einem nicht ganz Reaktanz-freien Podcast mit einer streitbaren Moderatorin, Reporterin und Autorin von 16 Büchern. Ihr Lebenswerk dreht sich um ein Leitmotiv: Wie gehen wir Menschen mit uns selbst und mit anderen um?
Übrigens: Ja, es ist DIE Carmen Thomas, die 1973 als erste Frau eine Sportsendung im deutschen Fernsehen moderierte und den legendären Versprecher "Schalke 05" raushaute. Und es ist kaum zu glauben, aber die Erde drehte sich nahtlos weiter. Danke für diese wunderbare Erkenntnis, liebe Carmen!
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Huiuiui: Mehr Tacheles geht nicht. In dieser Folge schüttet Ekkehard sein Herz aus. Biophilie ist die Liebe zum Leben. Auch die Liebe der Menschen zu den Tieren. Aber wir Menschen sind verroht - zahlreiche Beispiele scheinen das zu belegen. Gewohnheit und Bequemlichkeit auf Seiten der Konsument*innen, Profitmaximierung auf Seiten des Fleischmarkts.
Das in Frage zu stellen, führt zu Reaktanz - man will mir etwas wegnehmen und mein persönlicher Vorteil liegt mir näher als die große Wahrheit dahinter. Die kognitive Dissonanz umgehen wir recht billig. Wir bilden willkürlich Kategorien und bewerten die Dinge unterschiedlich. Immerhin, es gibt Licht am Ende vom Tunnel: Sprachliche und dingliche Symbole verändern uns langsam hin zu einer neuen Normalität.
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Social Media ist wie eine branchenübergreifende Messe, die rund um die Uhr läuft. Auch im Business-Umfeld sind es vor allem die Geschichten von Menschen, die uns berühren - nicht irgendein Unternehmens-Sprech und schon gar kein Sales-Pitch. Es geht darum, Leser und Leserinnen zu berühren. Und es geht um Interaktion.
"Ich mache auf Social Media genau das, was ich auch sonst tue", sagt Jens. Und wie kommst du zum Selling? Initiales Offering klein schneiden, Hürden runtersetzen, die offensichtlichen Pain Points ansprechen. Aber: "Zu 99 Prozent habe ich einfach nur Bock am Interagieren." Wie rechnet sich das für den Vertrieb?
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