Welche Rolle spielen Daten im Journalismus?
Kontrolle, Überwachung, Manipulation – negative Folgen von Datensammlungen werden oft diskutiert. Doch welche Vorteile bringen sie mit sich? Und welche Rolle spielen Daten im Journalismus? Besonders in Krisenzeiten wie der jetzigen, in denen sich die Nachrichten stündlich ändern? Können sie uns dabei helfen, die Welt ein wenig besser zu verstehen? Wahlergebnisse, Verkehrsplanung oder auch die Corona-Infektionswelle lassen sich durch die akribische Daten-Aufbereitung von Journalistinnen, Entwicklerinnen und Designer*innen besser nachvollziehen. Wie können Big Data und Open Data die Informationsfreiheit unterstützen? Was verbindet Journalismus und Technologie und wie unterscheiden sich redaktionelle von datengetriebenen Inhalten?
Die Moderatorin Katja Weber (radioeins, Deutschlandfunk Nova) diskutiert mit:
Wiebke Loosen, Senior Researcher Journalismusforschung am Hans-Bredow-InstitutSandra Rendgen, Visualisation Strategist und Head of Design bei SaperaElena Erdmann, Redakteurin im Datenteam bei ZEIT Online und Mitglied bei Journocode Tina Krell führt in das Thema ein, sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Gruppe „Innovation und Unternehmertum“ und Koordinatorin des Forschungsprojekts „Task Force: European Platform Economy“ am HIIG.