Dimensionen
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Dimensionen episodes

  • Jane Goodall: Porträt einer Rebellin

    1960 reist die blujunge Britin nach Ostafrika, um dort Schimpansen im Urwald zu erforschen. Heute gilt sie als bedeutendste Primatenforscherin der Welt, deren Erkenntnisse die Disziplin revolutionierten. Mit ihren eigensinnigen und oft intuitiven Methoden hat sich Goodall anfangs wenige Freunde in der traditionsträchtigen Verhaltensforschung gemacht. Sie setzte neue Maßstäbe, indem sie weniger kollektive Verhaltensmuster als individuelle Eigenschaften der Schimpansen berücksichtigte, ihnen sogar Spitznamen gab. Mit 90 Jahren reist die Forscherin noch immer unermüdlich um die Welt, um sich für den Naturschutz einzusetzen. (Wh. v. 18. 10. 23)

    25 min
  • Korallenkrise: Der bleiche Tod

    Als Folge der Klimakrise und der Aufheizung der Weltmeere , aktuell verursacht durch den CO-2-Ausstoss der Menschen, durchlebt die Erde derzeit die bereits vierte globale Korallenbleiche. Der Organisation Coral Reef Watch zufolge sind 54 Prozent der weltweiten Riffflächen betroffen. Studien deuten darauf hin, dass sie 2050 oder sogar früher gänzlich zusammenbrechen können. Was wären die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen dieser Korallenkatastrophe? Und wie kann sie verhindert werden? - Gestaltung: Renate Degen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 07. 08. 2024.

    25 min
  • Quo vadis, Kuba? (3)

    Das koloniale Erbe, die ungerechte Weltwirtschaftsordnung zwischen globalem Norden und globalem Süden sowie die jahrzehntelange Wirtschaftsblockade der USA sind mit Sicherheit wesentliche Faktoren dafür, dass sich die kubanische Gesellschaft seit geraumer Zeit in einer tiefen Krise befindet. Doch die kubanische Führung hat seit ihren Anfängen auf ökonomischem Gebiet selbst grobe Fehler begangen. Die Regierung gesteht diese Fehler heute zwar zum Teil ein, ist aber kaum in der Lage, Alternativen zu entwickeln. Abschluss einer 3-teiligen Reportage über die aktuelle Lage auf der größten Karaibikinsel. Gestaltung: Alexander Behr. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 06. 08. 2024.

    25 min
  • Johannes Grillari: Biochemiker des Alterns

    Was passiert im Körper, wenn er altert? Wieso ist der Alterungsprozess individuell verschieden, und wie lässt er sich positiv beeinflussen? Solche Fragen beschäftigen Johannes Grillari seit annährend 25 Jahren. Der aus Osttirol gebürtige Wissenschaftler ist ein führender Experte auf dem Gebiet der Forschung zu Seneszenz, einer Form der Zellalterung, bei der Zellen ihr Wachstum dauerhaft einstellen. Dieser Prozess gilt als wichtiger Treiber des Alterns und damit verbundener Krankheiten und verminderter körperlicher Belastbarkeit. (Wh. v. 17. 04. 23) Gestaltung: Sabrina Adlbrecht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 01. 08. 2024.

    25 min
  • Wie gesund ist Spitzensport?

    Wer regelmäßig Sport betreibt, lebt gesünder und länger. Aber gilt dies auch für Spitzensportler und Leistungssportlerinnen? Eine Meta-Analyse von 165 Tausend Leistungssportlerinnen und -sportlern kam 2021 zu dem Ergebnis: Die Risiken für einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder Diabetes sinken, die Blutzucker- und Cholesterinwerte sind niedriger, insgesamt leben Spitzensportlerinnen und -sportler länger als die Durschschnittsbevölkerung. Andererseits leiden viele Ex-Profis auch an den Langzeitfolgen ihres Spitzensports. Im Alter haben sie mit erheblichen körperlichen Verschleißerscheinungen und chronischen Schmerzen zu kämpfen, vor allem nach schweren Verletzungen während ihrer aktiven Karriere. Gestaltung: Daphne Hruby. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 30. 07. 2024.

    25 min
  • Almen: Lebensräume am Limit

    Almen, die seit Jahrhunderten bewirtschaftet werden, sind ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Kultur. Sie spielen eine entscheidende Rolle für die Biodiversität und den Erhalt traditioneller Lebensweisen. Während der Sommermonate werden die Almen zur Weidehaltung und Landschaftspflege genutzt, wobei das Vieh eine zentrale Rolle spielt. Hunderttausende Rinder und Schafe sorgen dafür, dass die Almen erhalten bleiben. Aber immer weniger Menschen wollen sich die körperlich anstrengende Arbeit unter oftmals erschwerten Bedingungen antun. Gestaltung: Kathrin Horvath. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 07. 2024.

    25 min
  • Die Nobelpreise 2023: Wirtschaft

    Mit Claudia Goldin erhält erst die dritte Frau den Wirtschaftsnobelpreis. Und bezeichnender Weise bekommt die US-Ökonomin die Auszeichnung für ihre Forschung zur Benachteiligung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Etwa zum Gender-Pay-Gap, der Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen, die in Österreich besonders groß ist. Die heute 78-Jährige, die an der Harvard University forscht, hat dazu vor allem historische Analysen vorgelegt. Sie wertete Daten zur Erwerbsbeteiligung und Wertschöpfung von Frauenarbeit in den USA über einen Zeitraum von 200 Jahren aus und zeigte beispielsweise, dass ein gerechter Zugang zu Bildung nicht zwangsläufig zu mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt führt. (Wh. v. 07. 12. 2023) Gestaltung: Marlene Nowotny.- Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 25. 07. 2024.

    25 min
  • Die Nobelpreise 2023: Chemie

    Quantenpunkte, diese spezielle Art von Kristallstruktur, werden aus Halbleitermaterialien gefertigt. Sie sind so winzig, dass sie quantenmechanische Eigenschaften bekommen, beispielsweise in verschiedenen Größen in unterschiedlichen Farben leuchten. Die Grundlagen für diese nanotechnologischen Bausteine haben in den 1980er und -90er Jahren die drei US-Wissenschaftler Moungi Bawendi, Louis Brus und Alexej Jekimow gelegt. Quantenpunkte werden heute nicht nur in TV-Geräten eingebaut, sondern auch als Marker in der Biomedizin verwendet und von Chirurgen, um Tumorgewebe zu entfernen. Zukünftig könnten sie auch wesentlich zur Entwicklung winziger Sensoren, neuartiger Solarzellen und verschlüsselter Quantenkommunikation beitragen. (Wh. v. 06. 12. 2023) Gestaltung. Sabrina Adlbrecht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 24. 07. 2024.

    25 min
  • Die Nobelpreise 2023: Physik

    Der ungarisch-österreichische Physiker Ferenc Krausz wurde für seine Pionierarbeiten zur Teilchenforschung und Attosekundenphysik mit dem Physiknobelpreis 2023 ausgezeichnet, gemeinsam mit seiner Kollegin Anne L'Huillier (Frankreich/Schweden) und seinem Kollegen Pierre Agostini (Frankreich/USA). Eine Attosekunde (der Milliardste Teil einer Milliardstel Sekunde) verhält sich zu einer Sekunde in etwa so wie der Herzschlag eines Menschen zum Alter des Universums. Die drei hätten "gezeigt, wie man extrem kurze Lichtpulse erzeugen kann", so die Begründung des Nobelpreiskomitees, "mit denen sich die schnellen Prozesse messen lassen, in denen sich Elektronen bewegen oder Energie verändern." Solche ultrakurze Lichtblitze gleichen einer Hochgeschwindigkeitskamera, die Einblicke in die Bewegungen der Atome und ihrer Bestandteile erlaubt. weitergehen? (Wh. v. 05. 12. 2023.) Gestaltung: Robert Czepel. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 23. 07. 2024.

    25 min
  • Die Nobelpreise 2023: Medizin

    Die Entwicklung einer wirksamen Impfung gegen Covid19 möglich gemacht zu haben, dafür erhielten Katalin Kariko und Drew Weissmann den Medizin-Nobelpreis 2023. Die Impfungen gegen Corona wurden zwar in Rekordzeit entwickelt und zugelassen. Die Forschung dazu begann aber schon in den frühen 1990er Jahren. Die Immunisierung gegen Corona war die erste Anwendung eines mRNA-Impfstoffs. Intensiv geforscht wird aktuell an der Anwendung gegen viele weitere Infektionskrankheiten und auch gegen Krebs. (Wh. v. 04. 12. 2023) Gestaltung: Birgit Dalheimer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22. 07. 2024.

    25 min

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