Unsere heutige Ausgabe möchte ich keinem Ort, keiner Stadt, keiner Region in Italien widmen. Heute soll es um einen berühmten italienischen Mann gehen. Um den Mann, dem wir es letztendlich zu verdanken haben, dass wir abends und nachts nicht im Dunkeln sitzen müssen: Alessandro Volta. Er war ein italienischer Physiker, Chemiker und Erfinder, geboren 1745 in Como, gestorben 1827 ebenfalls in Como.
Daher blicken wir zurück auf das Jahr 1799, als Alessandro Volta die Voltasche Säule erfand, sozusagen die erste elektrische Batterie, die eine praktische Bedeutung als Stromquelle erlangte. Entwickelt im Jahre 1799 wurde sie der Royal Society im Jahr 1800 in London vorgestellt. Sie besteht aus vielen übereinander geschichteten Kupfer- und Zinkplättchen, zwischen denen sich in bestimmter regelmäßiger Folge elektrolytgetränkte Papp- oder Lederstücke befinden. An Stelle von Kupfer wurde auch Silber, und statt Zink wurde auch Zinn verwendet. Die tatsächlichen chemischen Abläufe in den Zellen wurden erst später genauer verstanden.Wie uns allen bekannt ist, ist die Standardmaßeinheit für elektrische Spannung „Volt“, benannt nach dem Nachnamen Alessandro Voltas.