Eine kluge, fleißige und reflektierte junge Frau fällt durch eine mündliche Prüfung – und bricht innerlich völlig zusammen. Ein Szenario, das ich in meiner Praxis immer wieder erlebe. Während manche Menschen Misserfolge einfach externalisieren und die Schuld beim „Volltrottel von Prüfer" suchen, neigen gerade die Reflektierten dazu, ein äußeres Nein in eine radikale, schmerzhafte Selbstentwertung zu verwandeln.
In dieser Folge sprechen wir über die Psychologie des Prüfungsversagens, das Paradoxon der Angst bei den Bestvorbereiteten und über meinen ganz persönlichen Lebenssatz: „Scheitern, scheitern, besser scheitern."
In dieser Episode besprechen wir:
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Die zerstörerische Kraft der Verunsicherung: Warum ein einziger Rückschlag ausreicht, um das gesamte Selbstwertgefühl wie ein Kartenhaus einstürzen zu lassen.
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Das Paradoxon der Versagensangst: Warum oft genau diejenigen die größte Panik vor Prüfungen haben, die am meisten gelernt haben – und was das mit einem himmelshohen Anspruchsniveau zu tun hat.
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Die Kunst des „besser Scheiterns": Inspiriert vom legendären Wiener Schauspieldirektor Georges Tabary lernen wir, warum Scheitern ein unvermeintlicher Teil des Wachstums ist, solange wir daraus lernen.
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Zwischenmenschliche Missgeschicke: Warum das Durchfallen manchmal gar nichts mit dem eigenen Können zu tun hat, sondern schlicht mit einer Dissonanz in der Chemie zwischen Prüfer und Prüfling.
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Kritik ist keine Entwertung: Ein dringender Appell, die Meinung und Kritik anderer nicht als Werkzeug zu benutzen, um sich selbst die Existenzberechtigung oder Kompetenz abzusprechen.
Wer wirklich etwas im Leben erreichen will, muss lernen, sich der Möglichkeit einer Ablehnung immer wieder zu stellen, ohne sich selbst als Mensch komplett infrage zu stellen. Begleiten Sie mich bei diesem Plädoyer für mehr Gelassenheit und echte Resilienz im Umgang mit den unvermeidlichen Rückschlägen des Lebens.
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