Schüler:innen und Lehrkräfte stärken durch psychisches Wohlbefinden
Resilienz – was ist das eigentlich? Können Kinder und Jugendliche diese Kompetenz erwerben oder bringen sie sie schon mit? Psychisches Wohlbefinden setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, wie z.B.: in die Gemeinschaft eingebunden zu sein, über Gefühle sprechen zu lernen, Raum für Bewegung und Erholung zu haben sowie die Möglichkeit, Selbstwirksamkeit zu erfahren. Kinder und Jugendliche leiden jedoch zunehmend unter psychischen Belastungen, was sich negativ auf ihre Motivation und ihre Lernerfolge auswirkt. Darum benötigen sie individuelle Unterstützung, damit sich sich gesehen und ernst genommen fühlen.
Wenn wir entspannt sind, sind wir am aufnahmefähigsten. Psychisches Wohlbefinden ist darum die Basis für Lernerfolge. Wenn Schulen positive Orte sind, in denen Kinder und Jugendliche gern lernen und sich sicher fühlen, erhöht sich auch der Lerneffekt.Schüler:innen brauchen, um resilient(er) zu werden, Erwachsene, die ein gutes Beispiel für Selbstfürsorge bieten, was in der gegenwärtigen Krisensituation und angesichts der Personalknappheit ein großes Problem ist. Umso wichtiger ist, dass Lehrkräfte auf ihre Grenzen und Gesundheit achten und sich gegenseitig durch Kooperation unterstützen.Mehr dazu erfährst du in der Ausgabe 23 „Resilienz“ von Klasse leiten, erschienen im Friedrich Verlag.
In diesem Podcast hörst du die Bildungsexpertin Kati Ahl im Gespräch mit der Psychologin Robin Menges (Autorin Klasse leiten) und Thomas Klaffke (früherer Schulleiter, Buchautor und Mitherausgeber von Klasse leiten).