Klassische und alternative Prüfungsformate für eine faire Bewertung
„Nicht schon wieder ein Test … “ Regelmäßige Leistungsmessungen sind in der Schule unumgehbar. Es muss aber nicht immer eine klassische schriftliche Arbeit sein. Der Biologieunterricht bietet vielfältige Prüfungsformate, die Abwechslung in den Schulalltag bringen. Neben Fachwissen können dabei auch überfachliche Kompetenzen in den Vordergrund gestellt und differenziert bewertet werden. Ein Katalog aus passenden Bewertungskriterien hilft, die neuen Prüfungsformate gewinnbringend einzusetzen.
Unsere Top-Tipps für deinen Unterricht:
Führe deine Schüler:innen bereits in der 5/6 an Differenzierungsstufen heran und lass sie in einem ersten Test das Anforderungsniveau selbst wählen. So legst du bei ihnen den Grundstein für Selbsteinschätzung und Reflexion. Nutze die Ergebnisse auch, um die Eltern mit Differenzierungsniveaus vertraut zu machen.Probiere neue kreative Prüfungsformate aus, indem du in 7/8 zum Beispiel ein Stop-Motion-Erklärvideo zu Synapsen als Leistungsnachweis anfertigen lässt. Mach vorab deutlich, dass der Inhalt wichtiger ist als die Gestaltung und nutze Rückschläge, um gemeinsam mit deinen Schüler:innen daraus zu lernen.Nutze ein Ökologieprojekt in 9/10, um kompetentes Handeln deiner Schüler:innen zu fördern. Mithilfe von vorab überlegten Bewertungskriterien gelingt es dir, die Kompetenzentwicklung der Schüler:innen individuell zu beurteilen und zu benoten.Mehr dazu erfährst du in der Ausgabe 48 „Schülerleistungen messen & bewerten“ von Biologie 5-10, erschienen im Friedrich Verlag.
Im Podcast hörst du Moderatorin Christina Wurst im Gespräch mit Dr. Thomas Gerl (Lehrer, Autor, Herausgeber).