Spielerische Methoden nutzen, um mit Meinungsverschiedenheiten und Auseinandersetzungen umzugehen
Konflikte sind etwas Alltägliches und gehören zum Leben dazu. Doch nicht immer gelingt es, Konflikte konstruktiv zu lösen. Dabei hilft es, die eigenen Reaktionen und Verhaltensweisen zu kennen, aber auch die Mechanismen, die einem Konflikt zugrunde liegen. Wie sich diese Aspekte z.B. durch provokative Spiele, Als-ob-Situationen oder szenisches Spiel offenlegen lassen, erläutert dieser Podcast.
Neutral betrachtet, ist ein Konflikt ein Prozess der Auseinandersetzung, der auch Positives mit sich bringt: Er schafft Klarheit, fördert soziale Prozesse und stärkt das Selbstbewusstsein durch das Vertreten des individuellen Standpunkts.Provokative Spiele können genutzt werden, um Miniaturkonflikte zu erzeugen. Durch eine Provokation werden Reize gesetzt, die Reaktionen hervorrufen sollen. Durch die Reflexion wird das Erlebnis zur Erfahrung.Mit spielerischen Methoden lassen sich krisenhafte Situationen ernsthaft begegnen, ohne sich auszuliefern, dadurch entstehen kreative Handlungsspielräume.Um Konflikten vorzubeugen, sind wertschätzende, vertrauensvolle Beziehungen wichtig. Spiele vermitteln: Ich bin nicht allein mit meiner Erfahrung. Das baut Ängste ab, die eigenen Gefühle zu offenbaren, und baut Vertrauen auf, sich der Gemeinschaft mitzuteilen.Mehr dazu erfährst du in der Ausgabe 3/2023 „Konflikte“
von gruppe & spiel, erschienen im Friedrich Verlag.
Im Podcast hörst du die Bildungsexpertin Kati Ahl im Gespräch mit Marietheres Waschk (Spielpädagogin und Mitherausgeberin von gruppe & spiel).