Einstein

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By Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)Natural Sciences
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Einstein episodes

  • Mission Gletscherrettung
    Die Gletscher verschwinden. Ein Schweizer Forscher will das ändern und den Morteratschgletscher mit Kunstschnee retten. Wie realistisch ist das und können Mini-Gletscher die Wassernot lindern? «Einstein» über das weltweit erste Gletscher-Rettungsprojekt.
    Der Morteratsch-Gletscher schmilzt im Rekordtempo. Dagegen will der Schweizer Glaziologe Felix Keller etwas tun: Er plant, den Gletscher mit einer gigantischen Kunstschnee-Anlage zu beschneien. «Schnee ist der beste Eisschutz, den es überhaupt gibt», sagt Experte Keller. «Einstein» hinterfragt diesen weltweit ersten Gletscher-Rettungsversuch.
    Schneedüsen an Seilen
    Da sich der Gletscher bewegt, kommen herkömmliche Schneekanonen nicht in Frage. Nun sollen hunderte Düsen, an Seilen aufgehängt, einen ganzen Quadratkilometer des Gletschers beschneien. Das Interesse ist gross, weil Gletscher nicht nur touristisch wertvoll, sondern auch ein wichtiger Wasserspeicher sind. Das Projekt ist auf 30 Jahre angelegt und die Kosten werden auf 100 Millionen Franken geschätzt.
    Kritik am Gletscher-Rettungsprojekt
    «Die Kosten sind gigantisch», meint Glaziologe Matthias Huss, der das Gletscher-Rettungsprojekt kritisch analysiert hat. Es sei ein massiver Eingriff in diese Bergregion und man müsse sich gut überlegen, wie weit man gehen wolle, um einen einzigen Gletscher zu retten, meint Huss.
    Wie bewegen sich Gletscher?
    Am Rhonegletscher gehen Forscherinnen und Forscher einem ungelösten Phänomen nach: Wie sich Gletscher bewegen, also im Zeitlupentempo ins Tal gleiten – oder in anderen Worten: Wie dynamisch sie sind. Mit Hightech entschlüsseln die Glaziologen das Fliessen des Rhonegletschers und schlagen den Bogen zu den grossen arktischen Eisschildern.
    Gletscherseen: Risiko oder Chance?
    Die Klimaerwärmung lässt im Umfeld der Gletscher immer mehr Gletscherseen entstehen. Wenn diese unkontrolliert wachsen, können sie plötzlich auslaufen und zur Gefahr für ganze Täler und ihre Bewohnerinnen und Bewohner werden. Millionenteure Schutzprojekte sind die Folge. Aber Gletscherseen könnten durchaus auch einen Nutzen haben: als Stauseen für die Stromproduktion.
    37 min
  • Die Macht der Geschlechterrollen
    Warum werden Mädchen und Jungen schon früh in rosa und hellblau eingeteilt? Weshalb sind die meisten Studien in der Forschung auf Männer ausgerichtet und was bedeutet das für die Frauen? «Einstein» überprüft gängige Geschlechterrollen und zeigt ihre gravierenden Folgen.
    Mädchen spielen mit Barbies und Jungs mit Autos. Schon früh lernen Kinder sich geschlechtertypisch zu verhalten. Aber wie zeitgemäss sind solche Geschlechterrollen und wie stark schränken sie Kinder in ihren Entfaltungsmöglichkeiten ein? «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger besucht einen Kindergarten und versucht, solche Rollenbilder aufzubrechen. Sie zeigt den Kindern, dass Jungs und Mädchen gar nicht so unterschiedlich sind.
    Sich solchen Denkmustern zu entziehen, ist für Kinder gar nicht so einfach. Die Regale in Spielwarenläden sind oft klar unterteilt: hier die rosa Puppen für die Mädchen, da blaue Autos für die Jungs. Für die Spielwarenindustrie ist das ein gutes Geschäft, lassen sich Spielsachen so meist besser verkaufen. Unterschiedlich sind nicht nur die Farben, sondern auch die Botschaften. Mädchen sollen hübsch sein und sich um andere kümmern, während Buben mutig Räuber einfangen oder Drachen besiegen sollen.
    Geschlechterstereotype Denkmuster finden sich auch in der Wissenschaft. Dort ist das Männliche die Norm, denn geforscht wird oft nur am Mann. In Crash-Tests etwa werden praktisch ausschliesslich männliche Dummies eingesetzt. Mit Folgen: Frauen haben ein höheres Risiko in einem Autounfall zu sterben oder sich schwer zu verletzen, auch weil Auto-Sicherheitssysteme auf den Durchschnittsmann ausgerichtet sind. Nun wollen Forschende die Crash-Tests in die virtuelle Welt verlagern, um so auch Daten für Frauen zu erheben und Autos auch für sie sicherer zu machen.
    Wissenschaftliche Daten über Frauen fehlen auch in der Medizin. Ein Herzinfarkt äussert sich bei Frauen anders als bei Männern, nicht mit Brust- sondern oft mit Bauch-, Rückenschmerzen oder Übelkeit. Weil praktisch nur das Männerherz erforscht ist, sterben Frauen häufiger an einem Herzinfarkt. Gendermedizinerin Catherine Gebhard hat nun Erstaunliches über das Frauenherz herausgefunden.
    38 min
  • Wozu braucht es heute noch Zoos?
    Zoos geraten immer mehr unter Druck: Sind Zootiere Botschafter für die bedrohte Umwelt oder reine Ausstellungsobjekte? Ist das Konzept veraltet oder braucht es Zoos zur Erhaltung aussterbender Tierarten? Wie viel ist Sein und wie viel Schein in der modernen Zoo-Welt?
    Zoos befinden sich im Wandel: Sie präsentieren sich als Arche, als Retter bedrohter Tierarten und als Bildungszentrum. Doch wieviel ist Sein und wieviel Schein in der modernen Zoo-Welt? Sind Zootiere tatsächlich Botschafter für die bedrohten Artgenossen in der Freiheit oder sind sie reine Ausstellungsobjekte?
    Die Zoogeschichte geht zurück bis ins 17. Jahrhundert, als Adelige exotische Tiere als Zeichen von Macht und Reichtum hielten. Seither ist viel Zeit vergangen und die Zoos haben sich stetig weiterentwickelt. Statt in engen Käfigen und Betongehegen werden die Tiere der Zuschauerin und dem Zuschauer in aufwändig gestalteten Erlebniswelten präsentiert. Doch schaffen Zoos diese opulenten Kunstwelten vor allem für die Besucher oder bringt sie auch den Tieren etwas? Kann ein Zootier darin ein artgerechteres Leben führen?
    Und können Zoos vom Aussterben bedrohte Tierarten wirklich retten? Ist das eine Illusion oder Wunschvorstellung, weil ihre natürlichen Lebensräume längst zerstört sind? Ist das Konzept Zoo also noch zeitgemäss oder braucht es ganz neue Ansätze?
    «Einstein»-Moderator Tobias Müller will in dieser Sendung herausfinden, wie diese Kunstwelt hinter den Kulissen funktioniert und ob es richtig ist, dass man heute noch exotische Tiere einsperrt und ausstellt.
    1 hr 33 min
  • Das Rätsel der Wikinger-Kriegerin
    Die tapferen Krieger der Wikinger sind in Europa noch heute berüchtigt – doch jetzt muss ihre Geschichte wohl umgeschrieben werden. Denn zumindest einer dieser grossen Krieger war offenbar eine Kriegerin. Das zeigen DNA-Analysen von Knochen aus einem Grab, das reich mit Waffen bestückt war.
    «Einstein» begibt sich auf die Spuren eines veritablen Wissenschaftskrimis. Über 100 Jahre ist es her, seit auf der schwedischen Insel Björkö Hunderte Gräber einer grossen Wikingersiedlung entdeckt und ausgegraben wurden. Einer der Funde erregte schon damals grosses Aufsehen: Grab BJ 581, in dem offenbar ein besonders mächtiger Krieger bestattet war. In seiner Grabkammer fanden sich ein komplettes Waffenarsenal und sogar zwei Pferde.
    Erst bei einer Inventur in den 1970er-Jahren fiel einer Wissenschaftlerin am Schwedischen Museum auf, dass die Form des Beckenknochens eigentlich zu einer Frau passt. Doch weil sich der Befund nicht mit weiteren Indizien erhärten liess, verschwanden Knochen und Berichte wieder in den Archivschachteln.
    Es dauerte nochmals vierzig Jahre, bis ein neues Forscherteam den Fall wieder aufrollte. Nun stand das Mittel der DNA-Analyse zur Verfügung, und diese zeigte: Es handelt sich unzweifelhaft um die Knochen einer Frau.
    Der Fall schlug grosse Wellen – in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft. Kann das sein? Stimmt das wirklich? Die Kontroverse ist noch immer nicht beigelegt. «Einstein» erzählt die Geschichte des berühmten Grabes und will wissen: Warum löst dieser Fund, über 1000 Jahre nach dem Ableben der Wikinger-Kriegerin, heute so grosse Emotionen aus?
    Moderatorin Tama Vakeesan begibt sich auf die Spuren der Wikingerin. Im «Einstein»-Experiment erfährt sie am eigenen Leib, was es heisst, mit Schwert und Schild umzugehen.
    37 min
  • Einstein in der Psychiatrie – Es ist okay, nicht okay zu sein.
    Jeder Zweite ist einmal im Leben mit einem psychischen Leiden konfrontiert und ein Fünftel permanent von mindestens einer psychischen Störung betroffen. «Einstein-Spezial» zeigt den Alltag in der Erwachsenen- und Kinderpsychiatrie und spricht mit Betroffenen über Krankheit, Ausgrenzung und Hoffnung. Alltag in einer psychiatrischen Klinik
    Eine Woche lang beobachtete «Einstein»-Moderatorin Kathrin Hönegger den Alltag in der psychiatrischen Klinik Beverin bei Cazis GR. Sie begleitete drei Patienten mit Depressionen zu ihren Therapien und erlebte dabei eine unerwartete Offenheit und Ehrlichkeit.
    Kleine Menschen in grossen Nöten
    Es sind Kinder wie andere auch. Aber schlimme Erlebnisse, schwierige Familiensituationen und seelische Verletzlichkeit haben sie in grösste Not gebracht. In Fällen wie diesen ist eine stationäre Therapie manchmal die beste Option. «Einstein» durfte den speziellen Alltag von Kindern und Fachleuten auf der Kinderpsychiatrischen Abteilung an der Basler Universitätsklinik dokumentieren.
    Unterwegs mit der Notfallpsychiaterin
    Freitagabend in der Stadt Zürich. Ein besorgter Vater hat Angst um seinen suizidgefährdeten Sohn, Nachbarn sorgen sich um eine verwirrte Frau, und ein Heimleiter meldet einen randalierenden Insassen. So oder ähnlich klingen die Anrufe bei der Notfallpsychiaterin. «Einstein» begleitet Hanna Steinmann bei ihrem Dienst und erlebt den normalen Wahnsinn.
    Borderline: Leben auf der emotionalen Achterbahn
    Extremste Gefühls- und Stimmungsschwankungen, die nicht zu ertragen sind. Typisch für die instabile Persönlichkeitsstörung Borderline und dominierendes Thema von Jlonas Kunst, die sie als «catvelvet_art» ins Internet lädt. Dank digitalem Zeichenstift kann sie das innert Minuten wechselnde Gemütschaos mit anderen teilen. Das hilft ihr aber auch ihren immer zahlreicheren Followern auf Instagram.
    Das Glück aus der Steckdose
    Seit mehr als 80 Jahren wird Strom zur Behandlung von psychischen Krankheiten eingesetzt. Allerdings: Nach den brutalen Bildern aus den Anfangszeiten haben sich die Methoden stark verändert und erleben ein regelrechtes Comeback. «Einstein» dokumentiert eine TMS (Transkranielle Magnetstimulation), eine EKT (Elektrokrampftherapie) und sogar das Einsetzen eines Hirnschrittmachers zur Linderung von starken Depressionen.
    Das Outing ins Offside
    Früher war Ruedi Gafner gesundheitlich viel schlimmer dran als heute, doch das hat 35 erfolgreiche Berufsjahre lang niemanden interessiert. Dann outete er sich als Mensch mit bipolarer Störung und hat sich damit «arbeitsmarktlich suizidiert». Psychische Erkrankungen sind heute immer noch stark stigmatisiert. Betroffene schämen sich, leiden unter Schuldgefühlen oder haben das Gefühl, versagt zu haben. Dies ist längerfristig weder für die Psyche noch für den Körper gesund.
    1 hr 32 min
  • Der Lockdown: Das Virus und sein Impact
    Corona hat die Welt im Griff, und trotzdem ist es schwierig, das Virus zu fassen. Jetzt sind Forschende Corona aber endlich auf der Spur: im Abwasser. Doch die Zeit drängt. Und auch der Impact von Corona auf die Gesellschaft und die Umwelt kann in vielen Belangen nur in diesen Wochen erforscht werden. Corona im Abwasser – Gefahr oder Glücksfall?
    Im Abwasser soll sich das Virus tummeln, ausgeschieden von Infizierten. «Einstein» ist eins zu eins dabei, wenn Forscherinnen und Forscher der EAWAG und der EPFL versuchen, das Virus im Abwasser messbar zu machen. Gelingt es ihnen, würde diese Methode sogar als Frühwarnsystem für eine zweite Corona-Welle taugen.
    Corona und die Gesellschaft – Wie die Wissenschaft das Homeoffice untersucht
    Für sehr viele Menschen ist Homeoffice eine ganz neue Erfahrung und für die Arbeitspsychologie ist der Shutdown eine gute Gelegenheit, diese zu untersuchen. Was genau Homeoffice bedeutet und wie sich das auf Vorgesetzte und Teammitglieder auswirkt, das untersucht eine grosse Studie der Universität Zürich. Eine der Teilnehmenden ist Kathrin Hönegger, die ebenfalls im Homeoffice arbeitet.
    Corona und die Luft – Was verändert der Shutdown wirklich?
    Ein Drittel weniger Verkehr auf den Autobahnen, dazu kaum noch Flüge: Was die Luftqualität angeht, liefert die Coronakrise für einmal gute Neuigkeiten. Doch wie viel sauberer ist die Luft wirklich? Ein Team der Empa nimmt die Schadstoffsituation mithilfe Dutzender Messstationen sowie Satellitenaufnahmen genau unter die Lupe. Wie verändert der Corona-Impact den CO2-Fussabdruck von Herrn und Frau Schweizer? Und hilft er wirklich, das Klima zu retten?
    Corona und die Umwelt – Was geschieht mit den Tieren?
    Delfine in italienischen Häfen, Ziegen in Wales und Hirsche im Osten Londons – wenn die Menschen sich zurückziehen, kommen die Tiere. So zumindest suggerieren es die sozialen Medien. Und in der Schweiz? Tierforscherinnen und Wildhüter werden von Tierbeobachtungen überflutet, die die Menschen bei sich zu Hause und in der näheren Umgebung machen. Aber ist man im Shutdown einfach aufmerksamer und dankbar für jegliche Ablenkung – oder trauen sich die Tiere tatsächlich näher ran? Das wollen auch die Forscherinnen und Forscher wissen.
    37 min
  • Das Geheimnis der Bäderstadt Baden – 2000 Jahre Lust und Leiden
    Es ist ein europäisch einzigartiger Schatz, der bei den Bauarbeiten zum Botta-Bad in Baden zum Vorschein kommt. Die Überreste der bis 2000 Jahre alten Bäder erzählen verrückte Geschichten. Von Priestern, die sich an Jungfrauen ergötzten, vom Facebook des 19. Jahrhunderts oder von Elektrobädern. 2000 Jahre Wellnessgeschichte, von den Römern bis zu Mario Botta. Es ist ein europäisch einzigartiger Schatz, der in diesen Monaten bei den Bauarbeiten zum Botta-Bad in Baden zum Vorschein kommt. Die Überreste der Thermalbäder von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die Neuzeit erzählen die verrücktesten Geschichten aus dem damaligen Leben. Geschichten von Lust und Leiden, von unfruchtbaren Edeldamen, die dank dem Badener Fruchtbarkeitsbad auf seltsame, aber wohl doch erklärbare Weise schwanger geworden sind. Von Priestern nämlich, die sich an Jungfrauen ergötzten. Vom Facebook des 19. Jahrhunderts, das bei der Suche nach heiratswilligen Badegästen geholfen hat. Oder von Elektroschocks in Badewannen und dem Baden bis zum Hautausschlag. «Einstein» hat während Monaten die Ausgrabungen in Baden begleitet und zusammen mit der Archäologin und Badeforscherin Andrea Schaer unerwartete Entdeckungen gemacht.
    38 min
  • Lewa-Savanne: Ein Stück Afrika im Zoo Zürich
    Der Zoo Zürich hat auf dem Zürichberg eine Savanne geschaffen, in der Giraffen, Zebras, Nashörner und Antilopen gemeinsam zusammenleben wie in der Wildnis. An Ostern hätte die neue Anlage eröffnet werden sollen. Wegen des Coronavirus verzögert sich die Eröffnung auf unbestimmte Zeit. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen weiter wie geplant. Bis die verschiedenen Tierarten gemeinsam zusammenleben können wie in einer richtigen Savanne, braucht es noch viel Geduld und Arbeit. Die Tiere sind sehr unterschiedlich: Während sich die Nashörner bereits seit Wochen unbeschwert auf der Aussenanlage tummeln und das frische Gras und die Weite geniessen, sind die eher schüchternen Giraffen noch daran, sich an ihre neuen Ställe und die Umgebung im Innern zu gewöhnen.
    «Einstein» hat die Entstehung der afrikanischen Savanne im Zoo begleitet. Welche Überlegungen stecken dahinter? Und wie bringt man eine Savanne in die Schweiz? Wie kriegt man es hin, dass sich die Tiere wohlfühlen, die Zuschauer aber auch etwas zu sehen bekommen?
    Der Landschaftsarchitekt Urs Baumgartner hat den Bau der Zoo-Savanne in den letzten fünf Jahren geplant und begleitet. Er erzählt den Zuschauerinnen und Zuschauern die Highlights, seine grössten Herausforderungen und zeigt den ersten Masterplan der Savanne aus dem Jahr 1992.
    Die Zürcher Savanne ist eine kleine Kopie der Lewa-Savanne in Kenia. «Einstein»-Moderator Tobias Müller will herausfinden, wieviel von der «echten» Lewa-Savanne in Kenia in der Zürcher Savanne steckt. Dafür reist er nach Kenia und trifft dort den Gründer der Lewa-Savanne, Ian Craig.
    41 min
  • Corona – Der Kampf der Wissenschaft gegen die Seuche
    «Einstein» berichtet über die weltweite Jagd nach dem Impfstoff gegen Covid-19 und ist zu Besuch beim Schweizer Immunologen Martin Bachmann, der mit Impfstoffversuchen beginnt. Forscherinnen und Forscher erklären die Ausbreitung und die Suche nach einem Medikament gegen die tödliche Lungenkrankheit. Die Suche nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus ist ein Wettlauf gegen die Zeit: Auch Schweizer Forscher sind ganz vorne mit dabei. «Einstein» ist beim Schweizer Immunologen Martin Bachmann von der Universität Bern zu Besuch, als er die neuesten Resultate zu seinem bahnbrechenden Impfstoff-Versuch gegen Covid-19 erhält. Mit seinem Verfahren will er in kurzer Zeit sehr viele Impfdosen herstellen können.
    Auf der ganzen Welt wird mit Hochdruck daran geforscht, was gegen den Erreger wirken könnte. «Einstein» schaut, wo die weltweite Suche nach dem Impfstoff heute steht und welche Verfahren und Firmen am erfolgversprechendsten gehandelt werden. Zudem wird auch an neuartigen Medikamenten geforscht, die im Behandlungsfall schon früher als Impfstoffe eingesetzt und genützt werden könnten – «Einstein» zeigt, wie und wo.
    Mit dem Epidemiologen Christian Althaus von der Universität Bern schaut «Einstein» auf die Chronologie dieser einzigartigen Pandemie der Moderne. Der Epidemiologe schätzt die wichtigsten Stationen ein, die wir in der Schweiz bereits erlebt haben und die noch vor uns liegen.
    38 min
  • 5G – Chancen und Risiken
    Über das neue 5G-Netz können Daten bis zu 100-mal schneller übertragen werden. Was unterscheidet 5G von den bisherigen Mobilfunkgenerationen. Welches Potenzial hat die Technologie. Und wie gefährlich ist das ultraschnelle Netz? «Einstein» zu Chancen und Risiken des neuen Mobilfunkstandards 5G. Die Mobilfunkgeneration 5G gilt als Netz der Superlative: Die Ladezeiten beim Streamen und Downloaden verkürzen sich extrem. Zudem ermöglicht die Technik, mehr Daten mit weniger Strahlung zu verschicken – die mobil übertragene Datenmenge verdoppelt sich jedes Jahr.
    Und die Schweizer Anbieter geben Gas. Die Schweiz liegt im Ausbau von 5G weltweit an vorderster Front. Doch der weitere Ausbau ist wegen der im internationalen Vergleich strengen Schweizer Grenzwerte schwierig.
    Aber der rasante Aufbau von 5G wirft hohe Wellen: «Stop 5G» heisst es bei den Gegnerinnen und Gegnern. Ihre Angst vor 5G ist gross. Sie warnen vor möglichen gesundheitlichen Folgen der elektromagnetischen Strahlen. In vielen Gemeinden regt sich der Widerstand, und Anwohner wehren sich mit Einsprachen gegen neue Antennen.
    Und auch wegen des strengen Grenzwertes gestaltet sich der weitere Ausbau von 5G als schwierig und teuer. Die Anbieter würden die Grenzwerte für Mobilfunkantennen deshalb gerne erhöhen.
    Doch welche Konsequenzen hätten gelockerte Grenzwerte und damit eine grössere Strahlenbelastung? Was weiss die Wissenschaft heute über die Gefahren der Mobilfunkstrahlung? «Einstein» sucht nach Antworten zu den brennendsten Fragen.
    31 min

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Information: Dieser Video Podcast wird per Ende Juli 2021 eingestellt. Künftige und bisherige Episoden finden Sie auf unserem Play SRF Portal (www.srf.ch/play). Das Wissensmagazin «Einstein» berichtet…