endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit

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endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit episodes

  • 50 Todesgedanken pro Tag – mit Julia Bodmer
    Ihre Gedanken rund um einen Suizid kreisten in der Endlosschleife

    Julia Bodmer kennt kreisende Gedanken, Rückzug und Verstimmungen schon seit ihrer Kindheit. Als sie Mitte 20 ist, ziehen schwere Depressionen wie schwarze Wolken in ihr Leben. Sie sagt: «Depression ist Aggression gegen innen.» Aus dieser Depression und Lebensphase will sie sich erlösen: Todes- und Suizidgedanken kommen auf. Ihre Todessehnsucht nimmt stetig zu. Bis zu 50-mal am Tag wälzt sie Gedanken rund um das Thema Suizid. Verschiedene Klinikaufenthalte, Wiedereingliederungsversuche ins Arbeitsleben und professionelle Unterstützung begleiten sie durch den Alltag. Und doch bleibt: «Die Freude fühlt sich wie weggesperrt in einen Kerker. Die drängenden Gedanken zum Selbsttod werden immer stärker.» So formuliert Julia Bodmer ihre Gedanken rund um Weihnachten 2019 in ihrem Tagebuch. Diese Gedanken, formuliert in verschiedenen Gedichten, liest Julia auch im Podcast vor.

    Kontakt:

    Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

    Zu hören in dieser Folge:

    Julia Bodmer ist 34 und schliesst zur Zeit die Ausbildung zur «Pflegefachfrau Psychiatrie» ab. Zwischen 2018 und 2020 war sie wegen Depressionen und drängenden Todesgedanken sowohl in stationären Kliniken als auch in ambulanter, professioneller Betreuung. Heute geht es Julia wieder besser. Sie sagt selbst: Ich stehe wieder im Leben. Über Ihre Geschichte spricht sie, um Tabus und Stigmas aufzubrechen, die sie rund um das Thema Psyche und Todesgedanken feststellt. Ihre Abschlussarbeit widmet sie dem wichtigen Thema Angehörigenarbeit. Anfangs 20 und bis 2014 spielte Julia Bodmer noch Tischtennis auf höchstem Niveau, klassierte sich auf nationalen Turnieren auf den vorderen Rängen und gewann die Schweizermeisterschaft.

    **Autor und Host: **

    Jan Lobsiger

    Links:

    Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143
    Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147
    Reden-kann-retten.ch
    Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858
    Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchen
    Kinderseele Schweiz, Beratung für psychisch belastete Eltern und ihre Angehörigen
    Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen
    Selbsthilfegruppen
    Verein Familientrauerbegleitung.ch

    44 min
  • Keine verbitterte Witwe – mit Ruth Spadin
    Wie man sich entscheiden kann, Trauer aktiv zu leben

    Manchmal ist das Leben auf einen Schlag völlig anders.

    Ruth Spadin weiss, wie sich dieser Moment anfühlt.
    Im Advent 2021 erkrankt ihr Mann Silvio an Corona – kurz vor Neujahr stirbt er. Von einem Moment auf den anderen ist Ruth Witwe.
    In dieser Folge spricht sie offen über den plötzlichen Verlust: über den Abschied unter Corona Bedingungen und über eine Liebe, die auch loslassen kann.
    Ruth erzählt, wie es ist, nach fast 40 gemeinsamen Jahren alleine weiterzugehen. Wie sich Trauer im Laufe der Zeit verändert. Warum Loslassen nichts mit Vergessen zu tun hat. Und weshalb sie sich bewusst entschieden hat, keine verbitterte Witwe zu werden.

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    Zu hören in dieser Folge:

    Ruth Spadin (66) ist Seelsorgerin, Lebensberaterin und Trauerbegleiterin aus Thayngen (SH). Sie hat vier erwachsene Kinder, zehn Enkelkinder und ist seit 2021 verwitwet.

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    Links:

    • Hier kommst du zur Website und den Angeboten von Ruth Spadin: https://www.clbs.ch/
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      49 min
    • «Im Koma verliess ich meinen Körper» – mit Stefan Hupf
      Eine ausserkörperliche Erfahrung auf der Intensivstation

      Im Dezember 2021 wird Stefan Hupf mit einer schweren Lungenentzündung ins Spital eingeliefert. «Weil Sie nie geraucht haben, gibt es noch eine kleine Chance», sagt der Arzt – und macht Stefan damit unmissverständlich klar, wie ernst sein Zustand ist. Kurz darauf verschlechtert sich sein Zustand so stark, dass man den Familienvater ins künstliche Koma versetzt.

      Während Ärztinnen, Ärzte und Pflegepersonal auf der Intensivstation um sein Leben kämpfen, macht Stefan eine erstaunliche Erfahrung: Plötzlich hat er keine Schmerzen mehr – und verlässt seinen Körper. «Ich sah mich von oben in meinem Bett liegen und merkte, dass ich aus dem Spital nach oben hinausflog», sagt Stefan rückblickend.
      Was er während dieser ausserkörperlichen Erfahrung erlebte, erzählt Stefan in dieser Folge. Und er nimmt uns mit in sein Erwachen – das ihn unsanft zurück auf den harten Boden der Realität brachte.

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      Zu hören in dieser Folge:

      Stefan Hupf (59) arbeitet als Sozialdiakon in einer reformierten Kirche, ist verheiratet und hat einen Sohn. In seiner Freizeit ist er leidenschaftlich gerne im Garten.

      Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

      Links:

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        46 min
      • Der letzte Transport – mit Bestatter Urs Gerber
        Zu Besuch beim Bestattungsdienst und Sargfabrikanten «Gerber Lindau»

        Einst suchte Hans Gerber, der Vater von Urs Gerber, nebst der Landwirtschaft in Lindau nach weiteren Geschäftsfeldern. Gewieft, technisch versiert und erfinderisch gelang ihm nach verschiedenen Rückschlägen im Geschäftsalltag der Durchbruch: Aus der Schreinerei seines Betriebs lieferte Hans Gerber vor Jahrzehnten die ersten 200 Särge an das Unispital in Zürich. Ab 1959 spezialisierte sich «Gerber Lindau» auf die Fabrikation von Särgen. Heute verlassen pro Jahr 21'000 frisch produzierte Särge das zürcherische Lindau. Zwischen 60 und 120 Stück am Tag. Parallel sind Bestattungsteams 24/7 in diskreten, schwarz lackierten Bussen unterwegs.

        Bei «Gerber Lindau» wird also geschreinert und bestattet. Braucht eine Mitarbeiterin aus dem Bestattungsdienst Unterstützung bei einem Einsatz, hilft ein Mitarbeiter aus der Schreinerei aus.

        Kontakt:

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        Zu hören in dieser Folge:

        Urs Gerber ist Geschäftsführer von «Gerber Lindau» (auch Hans Gerber AG genannt). Urs Gerber ist gelernter Schreiner, erfahrener Bestatter, verheiratet und Vater von 3 Töchtern. Er führt das Unternehmen «Gerber Lindau» und die beiden Geschäftsbereiche «Bestattungsdienst» und «Sargfabrik» in 2. Generation.

        **Autor und Host: **

        Jan Lobsiger

        Links:

        https://www.gerber-lindau.ch/

        55 min
      • Wenn das Kind bereits im Mutterleib stirbt – mit Beatrice und Beni
        Ein Gespräch über stille Geburt, Trauer und Glaube

        Beatrice und Beni erwarten ihr zweites Kind, die Schwangerschaft verläuft völlig unkompliziert. Doch dann der Schock: Bei einer Routineuntersuchung in der 38. Woche stellt die Ärztin fest, dass das Herz ihres Babys nicht mehr schlägt. Ihr Mädchen, das nach der Geburt den Namen Jael erhält, ist tot.

        Für die beiden jungen Eltern bleibt die Welt stehen. Eben noch war da die grosse Vorfreude auf das neue Familienmitglied – nun stehen sie vor der Frage: Wie weiter? Und was passiert jetzt mit ihrem toten Baby?

        Beatrice und Beni entscheiden sich, nichts zu überstürzen, und lassen die Geburt zwei Tage später einleiten. «Wir hatten geplant, das Baby nach der Geburt im Spital zu lassen. Doch als Jael auf die Welt kam, veränderte sich alles.»

        Obwohl ihr Kind nicht lebt, spüren die beiden sofort eine tiefe Liebe und eine starke Verbundenheit. Schnell ist für sie klar: Sie möchten Jael für einige Tage mit nach Hause nehmen.

        Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/endlich-leben/

        Zu hören in dieser Folge:

        Beatrice und Beni, beide Sozialpädagogen, leben mit ihren beiden Töchtern (2 und 6) im Zürcher Weinland.
        Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

        Links:

        • Bist du oder jemand aus deinem engen Umfeld von einem Kindsverlust betroffen? Auf der Website von Kindsverlust.ch findest du Unterstützung: https://www.kindsverlust.ch/
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          51 min
        • Sterbebegleitung in den Slums der Elfenbeinküste – mit Lotti Latrous
          Ein Gespräch über würdevolles Sterben, Hoffnung und Glaube

          «Wenn man nichts mehr machen kann, ist noch viel zu tun.» Dieser Leitsatz motiviert Lotti Latrous seit dem Moment, wo sie erstmals Aidskranke, sterbende Menschen in den Slums der Elfenbeinküste sah. Seit 27 Jahren begleitet sie Mütter, Kinder und Menschen, die wegen Aids verstossen wurden – immer mit dem Ziel, ihnen einen würdevollen Tod zu ermöglichen.

          Ohne je einen medizinischen Beruf erlernt zu haben, wurde sie zu einer Expertin der Sterbebegleitung und hat mit dem «Centre Espoir» ihr Lebenswerk aufgebaut. Es ist ein Ort der Hoffnung für die Ärmsten, bestehend aus einem Ambulatorium, einem Sterbehospiz und einem Waisenhaus, getragen von über 80 Mitarbeitenden.
          Was bedeutet es, würdevoll zu sterben?
          Was zählt am Ende des Lebens wirklich?
          Und was lernen wir über das Leben, wenn wir dem Tod so nahekommen?

          Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/endlich-leben/

          Zu hören in dieser Folge:

          Liselotte «Lotti» Latrous (72) wuchs in Regensberg ZH auf. Nach der Hochzeit lebte sie mit ihrem Mann Aziz, der für einen Schweizer Grosskonzern arbeitete, in verschiedenen Ländern – so auch in der Elfenbeinküste. Dort gründete Lotti in den Elendsvierteln von Abidjan das «Centre Espoir»: das «Zentrum der Hoffnung», bestehend aus einem Ambulatorium, einem Sterbehospiz und einem Waisenhaus. 2004 wurde sie zur «Schweizerin des Jahres» gekürt.
          Lotti und Aziz haben zusammen 3 erwachsene Kinder und 3 Enkelkinder. Heute leben die beiden meist in Genf, mehrmals im Jahr sind sie aber im «Centre Espoir» in Grand-Bassam.

          Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

          Links:

          • Lotti Latrous war 2016 zu Gast im FENSTER ZUM SONNTAG-Talk. Hier kommst du direkt zur TV-Sendung: https://lifechannel.ch/de/TV/TV-Fenster-zum-Sonntag/Talk-Sendung-verpasst/Lotti-Latrous--Helferin-im-Slum/

          • Auf der Website der «Stiftung Lotti Latrous» findest du mehr Informationen zu ihrem Lebenswerk: https://lottilatrous.ch/index.php/de/

          • Über das Leben und Lebenswerk von Lotti Latrous sind mehrere Bücher erschienen. Du kannst sie beim «Wörterseh-Verlag» bestellen: https://www.woerterseh.ch/?s=Lotti+Latrous

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            58 min
          • Kardiologin am Puls des Lebens – mit Sarah Spalinger
            Unser Herz: Motor zwischen Leben und Tod

            Das Herz ist eines unserer lebenswichtigen Organe. In der öffentlichen Wahrnehmung gilt es vielleicht gar als wichtigstes Organ. Schlussendlich hält uns aber das Zusammenspiel des ganzen Körpers am Leben. Aber: Das Herz ist der Motor. Das Herz ist ein Hohlmuskel, der sich etwa in der Brustmitte befindet. Es pumpt das Blut durch den Körper und versorgt so die Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen. Das Wunderwerk Herz, und dessen Rolle für unser Leben – das fasziniert Sarah Spalinger. Sie arbeitet als Ärztin im Bereich Kardiologie und ist zu Gast bei «endlich Leben».

            Ich treffe Sarah Spalinger in ihrer Wohnung in Zürich. Ihr Zuhause ist eine Art Base-Camp, in das Sarah in ihrem vollgeladenen Alltag als Ärztin immer wieder zurückkehrt. Verschiedenste Sportgeräte weisen auf ihre zweite Passion hin: Nebst dem fordernden Beruf sucht sie Grenzerfahrungen in der Natur und beim Sport.

            Kontakt:

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            Zu hören in dieser Folge:

            Dr. med. Sarah Spalinger arbeitet als Oberärztin an der Klinik für Innere Medizin am Spital Zollikerberg in Zürich. Sie ist Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie. In ihrer Freizeit ist Sarah Spalinger leidenschaftliche Outdoor-Sportlerin. Sie surft regelmässig auf dem sogenannten Pumpfoil über den Zürichsee und verschiedenste Gewässer auf der ganzen Welt. Beim Foiling, einer modernen Wassersportart, gehört sie zu den weltbesten Athletinnen.

            **Autor und Host: **

            Jan Lobsiger

            Links:

            https://www.youtube.com/watch?v=GLUflX26g7c&t=14s
            https://spitalzollikerberg.ch/de

            53 min
          • Exit als Option? – mit Fabian Wendel
            Wie Fabian nach seinem Unfall um Lebensqualität, Hoffnung und Selbstbestimmung ringt

            Selbstbestimmt aus dem Leben gehen – durch assistierten Suizid. Mit dieser Möglichkeit sieht sich Fabian Wendel seit seinem schweren Bike-Unfall konfrontiert, nachdem klar wird, dass er den Rest seines Lebens als Tetraplegiker verbringen wird.

            Noch sagt er Ja zum Leben und versucht jeden Tag, das Beste aus seiner Situation zu machen. Doch sein neues Leben fühlt sich für ihn oft wie ein Kampf an. Und er fragt sich: «Was, wenn ich eines Tages nicht mehr kann?»
            Als gläubiger Christ glaubt Fabian, dass sein Leben in Gottes Hand liegt. Doch wie lassen sich Selbstbestimmung und Vertrauen auf Gott miteinander vereinbaren?
            Ein ehrliches Gespräch über Lebensqualität, Hoffnung – und den Mut, weiterzumachen.

            Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/endlich-leben/

            Zu hören in dieser Folge:

            Fabian Wendel (50), verheiratet und Vater von drei Kindern, lebt in Weinfelden (TG).

            Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

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              52 min
            • Zwei Verluste und ein Leben danach – mit Jörg Weisshaupt
              Die persönliche Geschichte hinter dem bekannten Suizid-Experten

              Jörg Weisshaupt ist in der Schweiz eine gefragte Persönlichkeit, wenn es um Suizidprävention und Trauerarbeit nach einem Suizid geht. Seit über 20 Jahren engagiert er sich mit viel Herzblut in diesen Bereichen.

              In dieser Folge steht jedoch seine persönliche Geschichte im Mittelpunkt – eine, die nichts mit Suizid zu tun hat. Es geht um seine Frau und seinen Sohn, die beide innerhalb kurzer Zeit an Krebs verstorben sind.
              Jörg erzählt davon, wie es war, sie durch ihre Krankheiten zu begleiten und sie schliesslich loslassen zu müssen.
              Das Gespräch ist emotional und berührend – und dennoch hoffnungsvoll. Denn Jörg ist an diesen schweren Verlusten nicht zerbrochen. Wie er gelernt hat mit diesen Verlusten zu leben, darüber sprechen wir in dieser Folge.

              Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/endlich-leben/

              Zu hören in dieser Folge:

              Jörg Weisshaupt (69), ehemaliger Lehrer und Seelsorger, Gründer der SMS-Seelsorge und des Vereins «Trauernetz». Er ist seit 2014 verwitwet, hat erwachsene Kinder und Enkelkinder.

              Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

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              • Hier erfährst du mehr über das Engagement von Jörg Weisshaupt: https://weisshaupt.ch/
              • 53 min
              • Himmel erlebt, im Rollstuhl erwacht – mit Dominique Hirschi
                Ein brutaler Unfall, ein Nahtoderlebnis – und der harte Weg in ein zweites Leben

                Seit seinem Kite-Unfall 2013 sitzt Dominique Hirschi als Tetraplegiker im Rollstuhl. Der Weg ins neue Leben war hart: Plötzlich waren selbst die kleinsten Handgriffe unmöglich. Er erzählt, wie es sich anfühlt, wenn man nicht einmal die eigenen Tränen abwischen kann, und wie er sich Schritt für Schritt ins Leben zurückgekämpft hat.

                Doch heute fährt er wieder Auto, arbeitet als Treuhänder – und trägt eine Ruhe in sich, die berührt. Denn während des Unfalls hat Dominique Hirschi etwas erlebt, das ihm die Angst vor dem Tod genommen hat: Er war für einen kurzen Moment an einem Ort, den er als Himmel bezeichnet.

                Wie war dieses Erlebnis? Und wie fühlt es sich an, im gelähmten Körper wieder aufzuwachen?

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                Zu hören in dieser Folge:

                Dominique Hirschi (42) ist Treuhänder und lebt in Huttwil (BE). In seiner Freizeit fährt er gerne Handbike und verbringt Zeit mit seinen Freunden.

                Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

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                  53 min

                About endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit

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                Unsere Lebenszeit ist endlich. Kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken!