endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit

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endlich leben – über die Endlichkeit der Lebenszeit episodes

  • Zuerst Krebs, dann geplatzter Blinddarm – mit Thomas Bänziger
    Wenn der Tod zum Greifen nah ist

    In dieser Folge ist der Pfarrer und Theologe Thomas Bänziger zu Gast. Wir sprechen aber nicht über seine Arbeit als Pfarrer, obwohl er durch seinen Beruf unzählige Beerdigungen abgehalten und als Seelsorger von Trauernden oder Sterbenden tätig war.

    Er gibt uns Einblick in seine eigene Geschichte, denn er hat selbst erfahren, wie es ist, wenn der Tod zum Greifen nah ist:
    Als 26-Jähriger, wenige Wochen vor seiner Hochzeit, erfährt Thomas, dass er Krebs hat. Plötzlich ist seine Zukunft völlig ungewiss. Und dann, einige Jahre später, liegt er mit einem geplatzten Blinddarm im Spital – die Ärzte machen seiner hochschwangeren Frau nur wenig Hoffnung.
    Wie haben diese Erlebnisse und die Auseinandersetzung mit dem Tod Bänzigers Sicht auf Leben und Tod verändert?

    Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/endlich-leben/

    Zu hören in dieser Folge:

    Thomas Bänziger ist Pfarrer und hat einen Doktor in Theologie. Er ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Nach zehn Jahren Pfarramt ist er seit September 2015 zusammen mit seiner Frau Katharina in der Stiftung Schleife tätig. Thomas promovierte im Alten Testament und ist Gastdozent an der STH Basel.

    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

    Links:

    • Thomas Bänziger ist regelmässig zu Gast im Podcast «11 Minuten Bibel» von ERF Medien. Hier kommst du direkt zum Podcast:

    • https://erf-medien.ch/services/podcast/11-minuten-bibel-ein-meinungsaustausch/

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      48 min
    • Best of: Als Notfallseelsorger in Extremsituationen – mit Peter Schulthess
      Von übersinnlichen und anderen Erfahrungen am Lebensende

      _Wiederholung vom 15. April 2025 _

      Ein schlimmer Verkehrsunfall, ein Suizid, ein plötzlicher Tod durch Herzversagen – täglich werden Menschen völlig unerwartet mit dem Tod konfrontiert. In solchen Extremsituationen kommt Peter Schulthess, Pfarrer und Notfallseelsorger, zum Einsatz. Er hört zu, hält aus, ist mitten im Chaos da – für die nächsten Betroffenen, Angehörige oder Einsatzteams. Manche Geschichten gehen auch ihm nicht so schnell aus dem Kopf: «Wenn eine Mutter ihren kleinen Söhnen sagen muss, dass der Papa nie mehr nach Hause kommt, und du das Schreien der Buben hörst – dann vergisst du das nie.» Wie geht er mit solchen Erfahrungen um? Und was hilft Menschen in Extremsituationen?

      Peter Schulthess ist als Seelsorger und reformierter Pfarrer auch immer wieder am Sterbebett von Menschen und hat da schon manch übersinnliche Erfahrung gemacht.
      Was ist im Umgang mit Sterbenden wichtig? Und welche Sicht hat er auf den Tod und darauf, was danach kommt?

      Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Webformular erf-medien.ch/podcast.

      Zu hören in dieser Folge:

      Peter Schulthess aus Pfäffikon (ZH) ist reformierter Pfarrer, Notfallseelsorger, Autor, Dozent. Er hat die Notfallseelsorge im Zürcher Oberland aufgebaut und ist Mitglied des Careteam der Feuerwehr des Kanton Zürich. Seit 2017 ist er pensioniert, doch das hält ihn nicht davon ab, seinen Leidenschaften weiter nachzugehen: Menschen, Gott und das Interesse für Übersinnliches leiten ihn nach wie vor. In seiner Freizeit halten ihn seine Enkelinder auf Trab – sie sind sein ganzer Stolz.

      Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

      Links:

      • Hier findest du den Link zur Website von Peter Schulthess. Dort kannst du auch seine Bücher bestellen: https://www.pfarrer-schulthess.ch
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        51 min
      • Best of: Wie schaut eine 92-Jährige auf den Tod? – mit Esther Käser
        Wenn rundherum alle sterben und man selbst immer mehr zerfällt

        Wiederholung vom 21. Januar 2025

        Der Tod scheint in jungen Jahren für die meisten Menschen weit weg. Doch wie ist das im Alter? Beschäftigt man sich dann mehr mit der eigenen Endlichkeit?

        Esther Käser ist 92 Jahre alt und lebt allein – seit dem Tod ihres Mannes vor zwei Jahren. Verbittert und traurig ist sie nicht: «Es ist doch normal, dass wir sterben. Mein Mann wurde 89 Jahre alt, was will ich da hadern?»
        Und doch hat das Älterwerden für Esther Käser einige schwierige Aspekte: Immer wieder muss sie Abschied nehmen – Freunde und Geschwister sterben, ihr Beziehungsnetz zerfällt immer mehr. Auch ihr eigener körperlicher Zerfall macht ihr manchmal zu schaffen. Wenn sie merkt, dass wieder etwas nicht mehr geht – auf einen Stuhl stehen, oder aus der Badewanne steigen – dann ärgert sie das.
        Wie geht sie mit diesen Abschieden um? Wie schaut sie auf ihren eigenen Tod? Und was ist wirklich wichtig im Leben?

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        Zu hören in dieser Folge:

        Esther Käser wird wenige Tage nach der Ausstrahlung dieser Podcast-Folge 93 Jahre alt. Sie hat drei erwachsene Kinder, 7 Enkelkinder und 1 Urenkel. Sie blickt auf ein sehr glückliches und schönes Leben zurück. Heute lebt sie allein in ihrem Haus in Steinmaur (ZH), ihr Mann Walti starb vor 2 Jahren. Bald ziehen aber der Enkelsohn mit Frau und Kind in das Haus von Esther und sie zieht in das kleine Studio im Untergeschoss des Hauses. Dank dieser «WG» muss sie nicht ins Altersheim.

        Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

        38 min
      • Best of: Familienvater überlebt tödlichen Tumor – mit Sascha Feuz
        Wie ist es, wenn man ein zweites Leben geschenkt bekommt?

        Wiederholung vom 4. Februar 2025

        Es war ein Tag im Mai 2022, den Sascha Feuz wohl nie vergessen wird. Der Tag, an dem ihm die Ärzte die niederschmetternde Diagnose mitteilten: Krebs im Endstadium. An seiner hinteren Schädelbasis lag ein unheilbarer Tumor. Die Ärzte prognostizierten dem dreifachen Familienvater noch drei Monate zu leben. «Sie sagten, dass es von 100 vielleicht einer schafft. Meine einzige Chance sei es, das nächste Wunder zu werden.»

        Für Sascha stand fest, dass er kämpfen will. Sterben war für ihn zu diesem Zeitpunkt keine Option. Er selbst verlor als 7-Jähriger seine Mutter und wuchs danach im Heim auf. Seine Kinder sollten auf keinen Fall das gleiche Schicksal erleiden müssen.
        Der Kampf war lang und hart, es gab viele dunkle Stunden. Doch nach 9 Chemotherapien und über 30 Bestrahlungen geschah das Wunder – allen Erwartungen zum Trotz wurde er im Juli 2023 als tumorfrei diagnostiziert. Sascha bekam ein zweites Leben geschenkt. Wie geht er nun mit diesem zweiten Leben um? Was ist ihm wirklich wichtig? Und wie fühlt es sich an – dieser eine von 100 zu sein, der es geschafft und den Krebs überlebt hat?

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        Zu hören in dieser Folge:

        Sascha Feuz (42) lebt mit seiner Frau und den drei Kindern in Wiler bei Seedorf (BE). Seine Leidenschaft gehört dem Fussball, Beachsoccer und der Musik. Vor seiner Krebserkrankung war er selbstständiger Unternehmer, doch aufgrund der Erkrankung musste er seine Firma aufgeben. Seit wenigen Monaten arbeitet er nun in einem Sport-Outlet.
        **
        Autorin und Host:** Evelyne Gutknecht

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        • Hier findest du mehr über Sascha Feuz und sein Buch, das er bald herausbringt:

        • https://iamthestorm.ch/index.html#/

          52 min
        • Tödliche Schüsse bei Polizeieinsatz – mit Peter Büchi
          Als Polizist aus Notwehr getötet

          Dass Polizisten töten, kommt in der Schweiz äusserst selten vor. Der heute pensionierte Polizist Peter Büchi aber musste im Verlauf seiner langjährigen Laufbahn bei einem Einsatz seine Pistole tödlich abfeuern. Die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft bilanzierte zwei Jahre nach der Tat und nach abgeschlossener Untersuchung gegen Peter Büchi:

          «Zusammenfassend ist daher von einer klaren, eindeutigen, geradezu klassischen Notwehrsituation auszugehen, innerhalb welcher der Angeschuldigte sich adäquat, verhältnismässig gegen einen ihm unmittelbar drohenden Angriff zur Wehr setzte.»

          Als Polizist begegnet Peter Büchi während über 40 Jahren der Endlichkeit und Vergänglichkeit unseres Lebens auf verschiedenste Art und Weise. Doch sein Schusswaffengebrauch in jener Situation ist eine Art Markstein und das Ereignis, welches Peter Büchis Leben nachhaltig verändert. Während Jahren laufen Details der Szenen des Raubüberfalls vor der Postfiliale in seinem Kopf in Dauerschlaufe.

          Er erzählt in dieser Podcastfolge, was vor und nach diesem Einsatz mit Todesfolge passierte. Und wie er Stück für Stück lernte, mit seiner Geschichte umzugehen.

          Kontakt:

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          Zu hören in dieser Folge:

          Peter Büchi – war 42 Jahre lang Polizist. Wie er selbst sagt, war er häufig an der Front, «auf der Strasse» im Einsatz, und weniger der Polizist am Schreibtisch. Peter Büchi ist verheiratet und hat 3 Kinder. Seit ein paar Jahren ist er pensioniert und setzt sich im Rahmen von Freiwilligenarbeit in verschiedenster Art und Weise für die Gesellschaft ein.

          Autor und Host:

          Jan Lobsiger

          Links:

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          • Schusswaffeneinsätze auf Rekordtief: https://www.kkpks.ch/de/meldungen/schusswaffeneinsaetze-auf-rekordtief-306
          • 55 min
          • Das eigene Kind in den Tod begleiten – mit Milena Stoll
            «Die Trauer begann schon mit der Diagnose»

            «Manchmal habe ich mir gewünscht, er dürfte einfach sterben», sagt Milena Stoll über ihren Sohn Giona. Ein paar Monate nach seiner Geburt stellen die Ärzte eine schwere, unbehandelbare Epilepsie und ein Gendefekt fest – sie können weder seine Lebenserwartung noch seine Entwicklung abschätzen.

            Zweieinhalb Jahre lebt die Familie im Ausnahmezustand. Giona schwebt mehrfach in Lebensgefahr, und sein Leiden ist für Milena kaum auszuhalten. Früh entscheiden sich die Eltern, auf lebensverlängernde Massnahmen zu verzichten.

            Kurz nach seinem dritten Geburtstag stirbt Giona an einer Lungenentzündung – «zu Hause, ganz ruhig und friedlich».

            In dieser Folge spricht Milena über die Ambivalenz und Gleichzeitigkeit, die sie im Begleiten von Giona erlebt hat: über Trauer und Freude, Hoffnung und Ohnmacht, Leben und Tod.

            Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/endlich-leben/

            Zu hören in dieser Folge:

            Milena Stoll ist Trauerbegleiterin für Erwachsene, Kinder und Familien. Sie lebt mit ihrem Mann und den ihren drei Kindern in Thun.

            Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

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            • Auf der Website von Milena Stoll erfährst du mehr über ihr Angebot als Trauerbegleiterin: https://www.milenastoll.ch/
            • 52 min
            • Suizid der besten Freundin – mit Sabrina Müller
              Weiterleben als Hinterbliebene von Suizid

              Ausgerechnet in ihren Flitterwochen erfährt Sabrina Müller, dass ihre beste Freundin Suizid beging. Für Sabrina bricht eine Welt zusammen, sie stürzt selbst in eine tiefe Krise und verliert die Freude am Leben. Ohnmacht, Wut, Trauer und Schuldgefühle wechseln sich ständig ab – dazu kommen Isolation und ein tiefes Gefühl der Verlassenheit. Sogar der Glaube steht für die damalige Theologiestudentin auf der Kippe.

              Der Trauerprozess dauert fast zehn Jahre, dann fängt sie an über den Verlust und ihre persönliche Trauer zu schreiben – zuerst in einem Blogg, danach entsteht daraus ein Buch.
              In dieser Podcast-Folge erzählt Sabrina Müller von ihrem langen Prozess und wie sie langsam wieder zurück in ein verändertes Leben gefunden hat. Sie teilt aber auch ihr Fachwissen und gibt Antworten auf die Frage, was Hinterbliebene von Suizid brauchen.

              Kontakt: Wir freuen uns sehr über Feedback, Fragen oder Themenwünsche via Kontaktformular: https://erf-medien.ch/services/podcast/endlich-leben/

              Zu hören in dieser Folge:

              Prof. Dr. Sabrina Müller (45) ist Theologin, Autorin und Pfarrerin. Nach dem Suizid ihrer besten Freundin hat sie sich intensiv mit dem Thema Suizid befasst und auch dazu geforscht. Entstanden ist das Buch «Totsächlich».
              Sie arbeitet an den Universitäten in Zürich und Bonn und lebt mit ihrem Mann und den vier Hunden in Hinwil ZH. In ihrer Freizeit findet man sie beim Wandern in den Bergen oder in ihrem Selbstversorgergarten, in dem sie ihre eigenen Lebensmittel anbaut.

              Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

              Links:

              • Hast du oder jemand in deinem Umfeld Suizidgedanken? Hier findest du einige Anlaufstellen, die dir gerne helfen – auch anonym:

              • Die Dargebotene Hand: https://www.143.ch/
                Reden kann retten: https://www.reden-kann-retten.ch/

              • Hast du jemanden aus deinem Umfeld durch Suizid verloren? Hier findest du Selbsthilfegruppen oder Anlaufstellen für Hinterbliebene von Suizid:

              • Trauernetz: https://trauernetz.ch/
                Verein Refugium: https://www.verein-refugium.ch/
                Nebelmeer – Perspektiven nach dem Suizid eines Elternteils: https://nebelmeer.net/

              • Das Buch «Totsächlich» von Sabrina Müller kannst du über diesen Link bestellen: https://www.tvz-verlag.ch/buch/totsaechlich-9783290181673/?page_id=2

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                52 min
              • Zu viele geliebte Menschen beerdigt – mit Mirjam Merz
                Wenn ein Schicksalsschlag dem andern folgt

                Mirjam Merz ist Anfang vierzig und hat in ihrem Leben bereits mehrere geliebte Menschen beerdigen müssen: ihre Mutter, ihre Schwiegereltern und ihre beste Freundin. Krankheit und Tod waren ständige Begleiter – ein Schicksalsschlag folgte dem andern.

                Auch ihr eigenes Leben hing nach einer missglückten Operation schon am seidenen Faden. «Die Zukunft war für mich etwas Beängstigendes – ich hatte Angst davor, wann der nächste Hammerschlag kommt.»
                Trotz all dieser Herausforderungen hat die Pastorin nie an der Existenz Gottes gezweifelt, auch wenn sie sich manchmal von ihm verlassen fühlte.
                Wie haben all diese Verluste Mirjam Merz geprägt und wie hat sie sie verarbeitet?

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                Zu hören in dieser Folge:

                Mirjam Merz (42), Pastorin in einer Freikirche in Winterthur ZH, verheiratet und Mutter von zwei Kindern. Sie liebt gute Gemeinschaft, eine Tasse feinen Kaffee oder den Duft von frisch geschliffenem Holz. In ihrer Freizeit restauriert sie ab und an ein Möbelstück oder verschönert die kleinen Dinge des Lebens.
                Sie ist übrigens auch regelmässig Gast im Podcast «11 Minuten Bibel» von ERF Medien. Den Link dazu findest du unten.

                Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

                Links:

                • Hier geht’s zum Podcast «11 Minuten Bibel», in dem Mirjam Merz regelmässig über einen Bibelvers diskutiert: https://erf-medien.ch/services/podcast/11-minuten-bibel-ein-meinungsaustausch/

                • Dieser Podcast wird von ERF Medien produziert – ein spendenfinanziertes Medienhaus. Mit deiner Spende hilfst du, dass wir weiterhin solche und andere Podcasts produzieren können. Spenden geht ganz einfach über diesen Link. Danke von Herzen:

                • https://erf-medien.ch/sinnvoll-spenden/spendeninfos/jetzt-spenden-podcast/

                  48 min
                • Am Sterbebett von Kindern – mit Regula Buder
                  Warum uns Kinder im Umgang mit dem Sterben weit voraus sind

                  Es ist ein Thema, über das wir nicht gerne nachdenken – und doch ist es Realität: Kinder, die aufgrund einer Krankheit sterben. Was Familien dieser Kinder durchmachen, weiss Regula Buder nur zu gut: Vor bald 20 Jahren erkrankte ihre damals sechsjährige Tochter an Leukämie und kam nur knapp mit dem Leben davon.

                  Seit über 15 Jahren begleitet Regula Buder nun schwerstkranke und sterbende Kinder und deren Familien. Dabei sieht sie sich nicht als Sterbe-, sondern als Lebensbegleiterin. Sie ist nah dran am Familiengeschehen, unterstützt Eltern, Grosseltern, Geschwister und Bezugspersonen bei Alltagsthemen – und dann auch beim Abschiednehmen. Sie staunt immer wieder, wie weit uns Kinder im Umgang mit dem Sterben voraus sind.
                  Wie sagt man aber einem Kind, dass es bald stirbt? Und was brauchen Familien von schwerkranken Kindern?

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                  Zu hören in dieser Folge:

                  Regula Buder (56) ist Pflegeexpertin, hat einen Master in Palliative Care und in Spiritual Care. Seit über 30 Jahren ist sie in der Palliativ-Pflege tätig, seit 17 Jahren nun in der Sterbebegleitung von Kindern. In der Kinder-Spitex Nordwestschweiz ist sie Qualitätsverantwortliche und Stv. Geschäftsleitung.

                  Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

                  Links:

                  • Mehr über die Arbeit und das Angebot der Kinder-Spitex Nordwestschweiz findest du hier: https://www.spitexkinder.ch/
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                    53 min
                  • Als Notfallseelsorger in Extremsituationen – mit Peter Schulthess
                    Von Erfahrungen an Unfallstellen und Sterbebetten

                    Ein schlimmer Verkehrsunfall, ein Suizid, ein plötzlicher Tod durch Herzversagen – täglich werden Menschen völlig unerwartet mit dem Tod konfrontiert. In solchen Extremsituationen kommt Peter Schulthess, Pfarrer und Notfallseelsorger, zum Einsatz. Er hört zu, hält aus, ist mitten im Chaos da – für die nächsten Betroffenen, Angehörige oder Einsatzteams. Manche Geschichten gehen auch ihm nicht so schnell aus dem Kopf: «Wenn eine Mutter ihren kleinen Söhnen sagen muss, dass der Papa nie mehr nach Hause kommt, und du das Schreien der Buben hörst – dann vergisst du das nie.» Wie geht er mit solchen Erfahrungen um? Und was hilft Menschen in Extremsituationen?

                    Peter Schulthess ist als Seelsorger und reformierter Pfarrer auch immer wieder am Sterbebett von Menschen und hat da schon manch übersinnliche Erfahrung gemacht.
                    Was ist im Umgang mit Sterbenden wichtig? Und welche Sicht hat er auf den Tod und darauf, was danach kommt?

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                    Peter Schulthess aus Pfäffikon (ZH) ist reformierter Pfarrer, Notfallseelsorger, Autor, Dozent. Er hat die Notfallseelsorge im Zürcher Oberland aufgebaut und ist Mitglied des Careteam der Feuerwehr des Kanton Zürich. Seit 2017 ist er pensioniert, doch das hält ihn nicht davon ab, seinen Leidenschaften weiter nachzugehen: Menschen, Gott und das Interesse für Übersinnliches leiten ihn nach wie vor. In seiner Freizeit halten ihn seine Enkelinder auf Trab – sie sind sein ganzer Stolz.

                    Autorin und Host: Evelyne Gutknecht

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                    • Hier findest du den Link zur Website von Peter Schulthess. Dort kannst du auch seine Bücher bestellen: https://www.pfarrer-schulthess.ch
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                      51 min

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