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Tausende haben auf X diesen Space gehört, in dem wir über die Indogermanen reden. Wir haben uns intensiv mit der Geschichte und dem genetischen Erbe der Indo-Germanen auseinandergesetzt. Wir haben nicht nur die genetischen Wurzeln ergründet, sondern auch die sprachlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhänge untersucht, die bis in unsere heutige Zeit reichen und unsere Identität ausmachen.
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Die Ursprünge der Indogermanen
Die Indo-Germanen, auch bekannt als Arier, sind das Bindeglied zwischen den europäischen und indoiranischen Kulturen. Die indogermanische Theorie entstand ursprünglich aus linguistischen Untersuchungen im 19. Jahrhundert. Wissenschaftler entdeckten, dass viele europäische und indoiranische Sprachen ähnliche Wurzeln haben, was auf eine gemeinsame Urheimat hindeutet. Der Begriff »Indogermanen« spiegelt diesen Ursprung wider und beschreibt eine Bevölkerung, die vor Tausenden von Jahren aus den Steppen Eurasiens nach Europa und Asien einfiel.
Kulturelle und genetische Hinterlassenschaft
In der Diskussion wurde die heute gängige Lehrmeinung über den Ursprung der Indogermanen wiedergegeben: Die Jamnaja-Kultur, eine bronzezeitliche Gruppe der Indo-Germanen, waren gemäß dieser Theorie die treibende Kraft hinter der Expansion nach Europa und Asien. Sie waren nicht nur aufgrund ihrer überlegenen Körperkraft besonders mächtig, sondern auch durch ihre Einführung neuer Technologien und gesellschaftlicher Strukturen. Sie brachten das Patriarchat, die Viehzucht und den Glauben an einen Vatergott, der in vielen Kulturen unterschiedliche Namen erhielt, von Zeus bis Odin.
Der Einfluss auf die europäischen Völker
Die Spuren der Indogermanen lassen sich auch in der heutigen Zeit erkennen. Sie haben europäische Gesellschaften strukturiert, eine aristokratische Ordnung eingeführt und mythologische Traditionen geprägt. Wir Europäer tragen genetisch und kulturell dieses Erbe in uns. Besonders stark ist die genetische Entdeckung, dass die Indogermanen für ihre Robustheit, Intelligenz und kriegerische Natur selektiert wurden, die sie über viele Jahrtausende weitergaben.
Zusammenhänge mit der heutigen Gesellschaft
Es wurde auch diskutiert, dass diese kulturelle und genetische Erbe Europas bis heute einflussreich ist, beispielsweise in der modernen Landwirtschaft und sogar in sozialen Strukturen wie der Solidarität und dem Gemeinschaftssinn in nördlichen europäischen Gesellschaften.
Insgesamt hat uns der Space dazu inspiriert, das komplexe Erbe der Indogermanen weiter zu erforschen und die tiefen Wurzeln unserer eigenen Kultur besser zu verstehen. Wer sich näher mit diesen Themen auseinandersetzen möchte, sollte unseren Artikel lesen, um einen vertiefenden Überblick über die reiche Geschichte unserer Vorfahren zu erhalten.
Die Spaces werden von Erblehre-Autor Felix Hug gehostet: Schweizer, Anhänger der Populationsgenetik und Indogermanist. Auf X folgen.
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Intromusik: Stevia Sphere – Polar Bears – Creative Commons Attribution 3.0
Der Rückgang der Kindersterblichkeit und die medizinischen Fortschritte haben die natürliche Auslese abgeschwächt. Vor der modernen Medizin starben vor allem schwächere Individuen – gesundheitlich, geistig oder charakterlich – bevor sie sich fortpflanzen konnten.
Die heilsame Auswahl der Natur
1750 lag die Kindersterblichkeit noch bei 43%, um 1950 bei 5% und heute bei <1%. Schwächen, die früher aus dem Genpool eliminiert worden wären, setzen sich heute fort.
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In Zeiten hoher Kindersterblichkeit überlebten diejenigen, die körperlich robust, psychisch belastbar und sozial anpassungsfähig waren. Besonders die unteren Klassen erlebten dabei eine stärkere Selektion, da sie weniger Zugang zu Ressourcen hatten. Dies verhinderte eine übermäßige Anhäufung genetischer Schwächen in der Gesellschaft.
Moderne als Mutationstreiber
Antibiotika, moderne Medizin, etc., erlauben es heute auch genetisch anfälligeren Menschen, zu überleben und sich fortzupflanzen. Dadurch sinkt die genetische Qualität langfristig, und Defizite in Gesundheit, Resilienz und kognitiven Fähigkeiten können sich ungehindert ausbreiten.
Das ist auch der Grund für die Mutationslast, da schädliche genetische Veränderungen nicht mehr effektiv beseitigt werden. Früher wirkte die hohe Sterblichkeit in den unteren Klassen als Selektionsdruck, der schwächere kognitive und charakterliche Eigenschaften eindämmte.
Gesellschaftliche Folgen
Heute nivelliert sich der genetische Unterschied zwischen sozialen Schichten, was eine breitere Verbreitung negativer Eigenschaften wie Asozialität oder Dummheit zur Folge hat. Sinkender Bildungsstandard, Krankheit und der erhöhte Bedarf an Sozialleistungen sind direkte Folge dieser dysgenischen Entwicklung: Eine steigende Zahl von Menschen ist weniger belastbar, weniger selbstständig und auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Dies wird langfristig zu einer biologischen Entropie führen, bei der Gesellschaften stagnieren oder mehr Ressourcen benötigen, um Funktionsdefizite auszugleichen.
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Über den Autor: Nephilim Nordid ist ein junger Vordenker auf dem Feld der Rassen- und Abstammungskunde. Aufgrund seiner exponierten Situation schreibt er unter Pseudonym. Auf X folgen.
Zugabe: Fragen und Antworten auf X
Eine Linke behauptet, der Standpunkt des Autors wäre aus der Zeit gefallen und verwerflich. Sie weiß nicht, dass er aus der Zukunft mit ihr spricht.
Ob es eine technologische Lösung für das Problem der Dysgenik geben kann, will dieser Nutzer wissen:
Da schlechtes Verhalten die Folge einer schlechten Veranlagung ist, bringt Dysgenik auch große ethische Probleme mit sich:
Eine genetikbasierte Sicht auf Volkszugehörigkeit und das deutsche Volk ist wesentlich schlüssiger als eine kulturelle und dank wachsender Forschung dazu politisch unabdingbar.
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Deutschland kann als genetisches Cluster definiert werden, selbst wenn einige genetische Outliers in benachbarte Cluster überlappen oder diesen näher sind. Die Hauptgründe dafür basieren auf Cluster-Dichte, genetischer Kohärenz und genetischer Abgrenzbarkeit (Seperation):
1. Genetische (Cluster-)Dichte als Kern der Kohärenz
Der Großteil Deutschlands zeigt in autosomal-genetischen Studien und PCA-Darstellungen eine deutliche genetische Konzentration, die den Kern des deutschen Clusters bilden.
Ein weiteres Beispiel ist die Häufigkeit spezifischer Haplogruppen in Deutschland, wie R1b (Westeuropa) oder I1 (stärker im Norden). Trotz regionaler Unterschiede in der Verteilung bleibt Deutschland als Ganzes genetisch kohärent, da Unterschiede eher innerhalb des Clusters vorhanden sind.
2. Abgrenzbarkeit trotz genetischer Ausreißer
Obwohl es genetische Outliers gibt, die näher an genetischen Strukturen von angrenzenden Populationen (Dänen, Polen, etc.) liegen, ändert dies nichts an der genetischen Abgrenzbarkeit des deutschen Clusters:
Diese Ausreißer können durch Isolation by Distance erklärt werden, einem Konzept, das besagt, dass genetische Unterschiede oft graduell zunehmen, je weiter sich Populationen voneinander entfernen. Dennoch bilden sie eine genetische Kohärenz, weil die Variation innerhalb des Volkes zu gering ist, als dass man von verschiedenen Gruppen reden könnte.
3. Genetische Kohärenz trotz interner Substruktur
Deutschland weist regionale genetische Substrukturen auf, zum Beispiel zwischen Nord- und Süddeutschen. Doch trotz dieser internen Unterschiede bleibt Deutschland als genetisches Cluster definiert, da diese Substrukturen insgesamt homogen sind, wenn man sie mit den genetischen Unterschieden zu anderen Ländern vergleicht. Diese Kohärenz lässt sich auf gemeinsame genetische Wurzeln zurückführen, die auf germanische Stämme und politische Einheitsbestrebungen zurückgehen.
Die genetische Kohärenz Deutschlands ist das Ergebnis einer demographischen und historischen Entwicklung. Die Bildung des Heiligen Römischen Reiches, spätere politische Einigungen und industrielle Revolutionen führten zu einer relativen genetischen Homogenität im Landesinneren, trotz der Randgebiete, die durch Kontakt mit benachbarten Populationen beeinflusst wurden. Eine genetikbasierte Weltanschauung ist deswegen unabdingbar, um rechte Standpunkte erklären und stützen zu können.
Über den Autor: Nephilim Nordid ist ein junger Vordenker auf dem Feld der Rassen- und Abstammungskunde. Aufgrund seiner exponierten Situation schreibt er unter Pseudonym. Auf X folgen.
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Zugabe: Fragen und Antworten auf X
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf X. Darunter wurden einige Fragen gestellt, auf die der Autor antwortete:
Gerhard Vierfusz (IB-Anwalt) stellte die Kernaussage des Autors in Frage:
Ein anonymer Leser wollte wissen, welche Standpunkte sich mit einem genetischen Volksbegriff begründen lassen:
Europäer sind intelligenter als Afrikaner. Klar, das versteht jedes Kind. Woher jedoch diese Ungleichheit im IQ zwischen den Rassen stammt, wissen nur wenige. Deshalb hier die Einführung in den gängigsten Erklärungsansatz: Die Cold Winters Theory
Die Cold Winters Theory (CWT) stammt aus Richard Lynns Buch „Race Differences in Intelligence: An Evolutionary Analysis“. Sie führt die IQ-Unterschiede zwischen den Rassen auf die geographische bzw. klimatische Einwirkung auf den Selektionsdruck bei Menschen zurück.
Konkret geht es darum, dass Rassen welche Zonen besiedelt haben, die weiter vom Äquator entfernt sind, einen höheren IQ-Durchschnitt aufweisen. Die nördlich gelegenen (kalten) Klimazonen verlangen komplexere Strategien um die langen und kalten Winter zu überleben.
Die Europäer waren darauf angewiesen im Sommer genug Nahrung zu sammeln um den Winter zu überleben. Dieser Umstand verlangt eine gute Planungsfähigkeit. Jene Europäer, welche es nicht geschafft haben die Nahrung so einzuteilen, dass ihre Familie den Winter übersteht sind samt ihrer Familie verhungert. Das Planen für die Zukunft ist ein zentraler und ausschlaggebender Faktor für die Intelligenz. Dazu kommt, dass die harten Winter weniger Nachwuchs erlaubt haben, weil diese viele Ressourcen verschlingen (Kapazitätsgrenze).
Deshalb haben die Rassen fern des Äquators auch mehr in die wenigen Kinder investiert die sie hatten. Diese Fortpflanzungsstrategie nennt man K-Strategie. Im Gegensatz dazu stehen die R-Strategen am Äquator, mit vielen Kindern und geringem Investment in diese.
Archäologische Ausgrabungen zeigen: Je weiter man sich vom Äquator entfernt, desto fortschrittlicher sind die Werkzeuge der vorzeitlichen Jäger und Sammler. Ein Hinweis darauf, dass der Effekt der kalten Winter schon früh eingesetzt hat und Innovationsfähigkeit fordert.
Innovation in der Werkzeugtechnik, der Nahrungsmittelkonservierung und den Mitteln im Winter warm zu bleiben, verlangen alle eine hohe Intelligenz und waren allen voran in Europa notwendig um überleben zu können.
Die Rassen welche Klimazonen fern des Äquators besiedeln haben grössere Gehirne als jene am Äquator. Das gilt übrigens auch für Tiere innerhalb einer Spezies, was die CWT auch in der Tierwelt reflektiert.
Die CWT kann aber nicht 100% des IQ-Unterschieds zwischen den Rassen erklären. So haben die Inuit, welche die Polarregionen besiedeln, einen tieferen IQ als die südlicher gelegenen Europäer. Ostasiaten haben bei einem gemässigteren Klima einen höheren IQ als Europäer.
Der Selektionsdruck, welcher von kalten Wintern erzeugt wird, kann "lediglich" etwa 60% des IQ-Unterschieds zwischen den Rassen erklären. Es gibt neben dem Klima auch andere Selektionsdrücke, welche Intelligenz fördern (bspw. Hungersnöte in warmen Perioden).
Über den Autor: Felix Hug ist Schweizer, Anhänger der Populationsgenetik und Indogermanist. Auf X folgen.
Laktosetoleranz, Eroberergeist, hoher IQ - das sind einige wenige der positiven Eigenschaften, die wir unseren Indogermanischen Ahnen verdanken. Das Wissen um die Herkunft unserer Supergene ist das A und O unseres Selbstverständnisses.
Wer also sind die Indogermanen? Sprachwissenschaftler verstehen darunter lediglich eine Sprachfamilie, die sich von Europa bis nach Indien erstreckt. Diese Sichtweise greift jedoch zu kurz. Neben der Sprache verbinden diese Völker auch Kultur, Mythologie und Blut.
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Sprache: Obwohl die Indogermanische Ursprache (PIE) nicht schriftlich überliefert ist, konnten Linguisten durch den Vergleich der Nachfolgesprachen (Englisch, Spanisch, Hindi, etc.) Teile der Sprache rekonstruieren. Die Sprachen von Island bis Indien sind alle verwandt.
Die Wörter aus dem PIE-Wortschatz deuten auf Viehzucht (Kuh = *Gʷṓws, Pferd = *Éḱwos), Mobilität (Rad = *Kʷekʷlo), Patriarchat (Bildung von femininen Substantiven aus maskulinen Formen), Vater als Hauptgott (= *Dyḗus ph₂tḗr) und kriegerische Art (Krieger = *Kóryos) hin.
Gene: DNA-Analysen von Skelettfunden deuten die Urheimat der Indogermanen vor ca. 6000 Jahren in der pontisch-kaspischen Steppe (Ostukraine und Südrussland). Sie sind eine Mischung aus robust gebauten Mammutjägern aus der Steppe und Jägern&Sammlern aus dem Kaukasus.
Eine wichtige Entwicklung ist die Domestizierung von Nutztieren (Kühe und Pferde). Da sie begannen Milch zu trinken, haben sich die Gene für Laktosetoleranz (entstanden durch Mutation) durch natürliche Selektion bei den Proto-Indogermanen (Jamnaja) nach und nach durchgesetzt.
Diese Entwicklung im Genpool der Jamnaja hat unsere Ernährungsweise für immer revolutioniert. Es wurden die perfekten Voraussetzungen für ein Kriegervolk geschaffen. Sie waren aufgrund von Pferden, Wagen und tierischer Nahrung (Milch) hoch mobil.
Gleichzeitig sind tierische Produkte reich an Eiweiss, was die Jamnaja grösser, stärker und robuster machte als ihre Nachbarn. Die ersten Bronzeschwerter begünstigten ihre Expansion nach Europa und Indien, die vor etwa 5000 Jahren begann. Die Geburt eines Kriegervolkes.
Mit den Proto-Indogermanen kamen auch ihre Y-DNA-Haplogruppen nach Europa. Y-DNA-Haplogruppen werden über das Y-Chromosom vererbt, das nur von Vätern an ihre Söhne weitergegeben wird. Menschen mit der selben Y-DNA-Haplogruppe haben einen gemeinsamen männlichen Ahnen.
Die Proto-Indogermanen haben allen voran die R1a und R1b Y-DNA-Haplogruppen in Europa verbreitet. Das deutet darauf hin, dass sie sich nach ihren Invasionen mit den Frauen der eroberten Völker fortgepflanzt haben.
Die Jamnaja, die sich später zur Corded Ware Culture weiterentwickelten, waren sowohl in der Steppe als auch in Skandinavien harten Wintern ausgesetzt, was sich sehr positiv auf den IQ auswirkte. Gemeinsam mit den Westlichen Jägern und Sammlern (WHG) und den Frühen Neolithischen Bauern (EEF) sind die Proto-Indogermanen (Jamnaja) eine von drei Entstehungspopulationen Europas.
Sie drangen von der Steppe bis nach Skandinavien und Iberien vor, wobei sie sich die Frauen der WHG und EEF nahmen. Dabei ist eine neue Gesellschaftsstruktur mit biologischem Kastensystem entstanden indem sie an der Spitze waren. Die Geburt Europäischer Aristokratie.
Mythologie: Heidentum und Hinduismus gehen beide auf die Proto-Indogermanische Mythologie zurück. So ist bspw. der bereits erwähnte Himmelvater *Dyḗus ph₂tḗr bei den Griechen als Zeus, den Römern als Jupiter, den Germanen als Odin und den Indern als Dyaus bekannt.
Ein weiteres Beispiel ist der Mythos vom Drachen-(oder Schlangen-)töter. Wir kennen ihn als Siegfried oder St. Georg, die Griechen als Perseus, die Hethiter als Tarḫunz und die Indischen Veden als Indra (der in der Rigveda als blonder Eroberer porträtiert ist).
Zu verstehen wer die Indogermanen waren, bedeutet zu verstehen wer wir selbst sind. Nahezu jeder Aspekt unseres Lebens hat Indogermanische Wurzeln. Wir sind unsere Ahnen.
Da dieser Artikel eine Zusammenfassung des Themas ist, werden in naher Zukunft weitere Artikel folgen, um bestimmte Sachverhalte zu vertiefen (Sprache, DNA, Mythologie, Gesellschaft, etc.) Fragen und Anmerkungen gerne in den Kommentaren. Bis bald!
Über den Autor: Felix Hug ist Schweizer, Anhänger der Populationsgenetik und Indogermanist. Auf X folgen.
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Ob Deutsche, Dänen oder Spanier - wir alle sind Europäer. Dennoch sind die Völker Europas sehr unterschiedlich. Das ist kein Zufall. Jedes europäische Volk hat eine DNS, die sich vom nächsten unterscheidet.
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Die Entstehung der Europäischen Völker ist nach gängiger Theorie das Ergebnis der Mischung dreier Populationen, nämlich der westlichen Jäger und Sammler (Western Hunter Gatherer, WHG), der frühen europäischen Bauern (Early European Farmer, EEF) und der Proto-Indogermanen (früher Arier, heute Jamnaja-Kultur genannt). Doch eins nach dem anderen:
Die westlichen Jäger und Sammler (WHG), die Eingeborenen Europas, waren die vorherrschende Bevölkerungsgruppe vor der Ankunft der ersten Bauern. DNS-Studien deuten darauf hin, dass sie eine dunklere Haut und blaue Augen hatten (Ursprung heutiger blauer Augen in Europa).
Die frühen europäischen Bauern (EEF), die vor etwa 8000 Jahren aus Anatolien nach Europa aufbrachen, brachten die Landwirtschaft mit sich. Sie hatten eine helle bis mittlere Hautfarbe, dunkle Haare und braune Augen. Sie waren sehr domestiziert und wenig kriegerisch.
Vor etwa 5000 Jahren haben die Proto-Indogermanen (Jamnaja) die DNA, Sprache und Kultur Europas für immer verändert. Als nomadische Invasoren aus der Steppe waren sie patriarchal, kriegerisch und züchteten Vieh. Sie waren hünenhaft, braunäugig, vereinzelt auch blond.
Die Jamnaja waren nicht nur Hirten, sondern auch geschickte Bronzehandwerker. Genetische Studien zeigen, dass sie sich rasch über Europa (und bis nach Indien) ausbreiteten. Vom ersten Bronzeschwert bis zu Lockheed Martin Jets revolutionieren sie seit jeher die Kriegstechnologie.
Die Vermischung von WHG, EEF und Proto-Indogermanen schuf die genetische Vielfalt der heutigen Europäer. Jedes europäische Volk hat eine einzigartige Zusammensetzung der DNA dieser drei Populationen, die wiederum den Charakter eines Volkes bestimmt.
So haben Nordeuropäer einen höheren Anteil an protoindogermanischer DNA als Südeuropäer, die einen hohen Anteil an EEF-Genen aufweisen. Dies spiegelt sich auch in phänotypischen Unterschieden wie Körpergröße, Haar- und Augenfarbe, IQ wider.
Über den Autor: Felix Hug ist Schweizer, Anhänger der Populationsgenetik und Indogermanist. Auf X folgen.
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