Erfolgsfaktor Persönlichkeit – Der Personal Branding Podcast mit Julian Heck

Erfolgsfaktor Persönlichkeit – Der Personal Branding Podcast mit Julian Heck

By Julian Heck | Personal-Branding-Coach | Positionierung & SelbstmarketingBusinessEntrepreneurshipMarketingCareers
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Erfolgsfaktor Persönlichkeit – Der Personal Branding Podcast mit Julian Heck episodes

  • Neustart: Ausblick auf das (Podcast-) Jahr 2019

    Es geht weiter. Endlich. Nach einer mehrmonatigen Pause darfst du dich jetzt wieder auf viele neue Podcast-Episoden freuen. 

    In dieser Episode gebe ich dir einen kurzen Jahresrück- und ausblick und verrate dir, was dich ab sofort hier im Podcast erwartet. 

    Denn ich starte nicht nur wieder durch, ich starte so richtig durch mit einem neuen Erscheinungsintervall: Jeden Dienstag und Freitag erscheint ab jetzt eine Episode. 

    Dienstags bekommst du einen ganz normalen Impuls (wie bisher gewohnt) und freitags erhältst du ein kurzes, knackiges Format mit fünf Elementen: Meinem Learning der Woche, mit einem Branding-Heck (ja ja, Wortspiel), mit einem Lese-Tipp (ob Buch oder Beitrag), mit etwas, das ich für dich ausgeheckt habe (Wortspiel Nr. 2) und mit einem Zitat der Woche.

    Ich freue mich, wenn du wieder mit an Bord bist und den Podcast abonnierst.

    Auf ein erfolgreiches Jahr 2019!

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    10 min
  • Warum du als Unternehmer LinkedIn auf dem Schirm haben solltest

    An was denkst du, wenn du Social-Media-Marketing hörst? Die meisten werden wohl an Facebook denken. Vielleicht auch noch an Instagram. Das war es vermutlich bei vielen. In bestimmten Nischen wird auch noch Twitter oder Pinterest auftreten. Oder Xing. Die wenigsten werden dabei an LinkedIn denken, da bin ich mir sicher.

    Doch warum eigentlich nicht?

    "LinkedIn ist unübersichtlich und ein Start deshalb schwierig." Das höre ich immer wieder und haben mir auch viele meiner Teilnehmer in meinem LinkedIn-Webinar vor einigen Wochen gesagt.

    Aber mal ehrlich: LinkedIn ist nicht viel komplizierter als Facebook. Wer das erste Mal Facebook betritt, wird dort ganz sicher auch erstmal orientierungslos sein. Wer sich hingegen etwas damit beschäftigt, blickt nach einer gewissen Zeit gut durch. Ähnlich ist das beim internationalen Business-Netzwerk LinkedIn. Und ich kann garantieren: Die Zeit zum Auseinandersetzen mit LinkedIn lohnt sich.

    LinkedIn wird wichtiger als Facebook

    Ich lehne mich sogar so weit aus dem Fenster und behaupte: Wer als Unternehmer Unternehmenskunden als Zielgruppe hat – als im B2B-Sektor unterwegs ist –, für den wird LinkedIn in Sachen Markenbekanntheit und Vertrieb künftig mindestens so wichtig sein wie Facebook.

    Bei LinkedIn bewegt sich einfach unheimlich viel. Inzwischen sind dort 12 Millionen Mitglieder – ein Zuwachs von rund 3 Millionen Mitgliedern in den letzten knapp 2 Jahren. Auch die Interaktionsraten steigen bei LinkedIn rasant an, genauso wie die Anzahl verschickter Direktnachrichten.

    Hinzu kommt, dass LinkedIn gerade im deutschsprachigen Raum richtig Gas gibt – mit demnächst zwei Büro in Deutschland und einem eigenen Redaktionsteam, das Inhalte erstellt und Beiträge kuratiert.

    Auch in der Gratis-Version geht schon einiges

    Viel wichtiger ist aber, dass LinkedIn einfach eine Menge zu bieten hat. Es braucht – im Gegensatz zu Xing – auch keine Premium-Version, um bei LinkedIn durchzustarten. Dort können zum Beispiel Bilder und Videos direkt hochgeladen und eigene Artikel veröffentlicht werden. Das Profil kannst du natürlich sehr aussagekräftig und überzeugend gestalten und du kannst nachvollziehen, wer dein Profil besucht hat. All das kann Xing in der Gratis-Version nicht vorweisen – manches davon sogar überhaupt nicht.

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    12 min
  • "Persönlich" & "privat": Der entscheidende Unterschied

    Wie du vielleicht weißt, komme ich ursprünglich aus dem Journalismus. Für mich als freier Journalist war damals nicht Facebook und schon gar nicht E-Mail-Marketing oder ein Podcast mein wichtigster Kanal für mehr Sichtbarkeit, sondern der Kurznachrichtendienst Twitter. Tatsächlich habe ich Twitter täglich mehrfach genutzt und darüber meine Reichweite gewonnen und somit mich als Personal Brand in das Blickfeld der anderen gerückt, darunter eben auch viele Auftraggeber.

    Ich war von Twitter so begeistert, dass ich dazu irgendwann viele Texte geschrieben habe – das war mein Einstieg ins Thema Sichtbarkeit und Personal Branding. Später habe ich hierzu auch Seminare durchgeführt. Wer damals mit Social Media noch nicht so richtig in Berührung gekommen ist und eher skeptisch gegenüber Twitter war, der hat mir meistens eine Frage an den Kopf geworfen: "Muss ich denn wirklich jeden Gang zur Toilette preisgeben und jedes Essen fotografieren?" Das Toiletten-Argument war wirklich der Standard. Irgendwie lustig in Anbetracht der Tatsache, dass ich niemanden kenne, der über seinen Klo-Aufenthalt Tweets veröffentlicht hat. Aber nun ja, was sich einmal festsetzt, bleibt als Klischee erhalten.

    Heute spreche ich längst nicht mehr nur über Twitter, sondern über eine ganzheitliche Marketing-Strategie. Das liegt natürlich zum einen daran, dass Personal Branding heute mein beruflicher Schwerpunkt ist. Zum anderen spielt Twitter für mich heute keine große Rolle mehr. So verändert sich die Relevanz von Kanälen.

    Du musst nichts Privates von dir teilen

    Eine Sache verändert sich aber nicht: Wenn ich jetzt über Personal Branding spreche, ist es ein ähnliches Argument, das ich von Skeptikern immer wieder höre: Sie schrecken vor Personal Branding zurück, weil sie nichts Privates über sich erzählen wollen. Es geht hier nicht um den erwähnten Toilettengang, sondern um Privatsphäre im Allgemeinen. Ist Personal Branding aber nicht genau das – Privates über sich zu erzählen?

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    10 min
  • Komfortzone verlassen: Meine Erfahrungen mit dem ersten großen Launch

    Ich möchte dich kurz auf eine Zeitreise mitnehmen. Wir katapultieren uns in die Vergangenheit. Gerade befinden wir uns zwei Tage vor dem Anmeldeschluss für mein neuestes Coaching-Produkt, den Personal Branding Inner Circle. Jetzt gilt es nochmal kräftig zu werben, denn kurz bevor die Anmeldephase endet, steigt für die Interessenten der Druck. Das ist meine Chance. Aber ich will nicht aufdringlich sein und frage mich: Sollte ich jetzt wirklich nochmal eine E-Mail schreiben und dafür werben? Oder ist das zu aufdringlich?

    Eine neue Herausforderung: Meine Launchphase

    Es ist nämlich so: Ich gehöre eigentlich zu denen, die von sich sagen würden, dass sie kein "Verkäufer-Typ" sind, was auch immer das genau sein mag. Jedenfalls hasse ich Kaltakquise – wie ich sie damals bei meiner Online-Zeitung mache musste –, ich bin ich wirklich sehr ungern aufdringlich in meinem Marketing und will damit auch nicht nerven.

    Bei einem Launch, der nur mehrere Tage andauert, müssen wir natürlich intensiver werben als es ansonsten der Fall ist. Für mein normales Coaching-Angebot zum Beispiel versuche ich immer ein Grundrauschen zu erzeugen, das mal mehr, mal weniger intensiv ist. Für meinen Personal Branding Inner Circle musste ich da schon mehr Gas geben. Und ich gebe zu: Das war für mich eine neue, aber sehr lehrreiche Herausforderung. Denn es war auch tatsächlich mein erster großer und gut vorbereiteter Launch, den ich vollzogen habe.

    Eine gute Vorbereitung gibt mir Sicherheit

    Vorab habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich die Launchphase gestalten möchte. Ich habe mir eine Tabelle angelegt und dort die Maßnahmen mit entsprechenden Deadlines notiert, um auch wirklich gut vorbereitet zu sein. Eine gute Vorbereitung hatte für mich vor allem zwei Gründe: Erstens wollte ich nicht täglich wieder aufs Neue überlegen, wie ich denn heute auf mein Angebot hinweisen soll. Das würde mich jeden Tag unter Druck setzen, kreativ zu sein. Gut vorbereitet bekam ich stattdessen eine große Portion Sicherheit. Zweitens hilft eine intensive Vorbereitung dabei, strategisch an den Launch heranzugehen und sich zu überlegen, welche Wirkung die jeweiligen Maßnahmen erzeugen sollen. Auch das gab mir Sicherheit.

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    12 min
  • Wunschkunde: Warum du deine Zielgruppe anders definieren solltest

    Es kann gut sein, dass ich dir hier etwas erzähle, was all dem widerspricht, was du bisher zu diesem Thema gehört hast. Vielleicht stoße ich dir vor den Kopf und löse im ersten Moment Verwunderung aus. Ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich hierzu eine deutlich andere Meinung als viele andere Marketing- und Branding-Experten. Es geht um das Thema: "Wie kann ich meine Zielgruppe definieren?". Und hier kommt der Begriff "Wunschkunde" ins Spiel. Aber dazu gleich mehr.

    Die Zielgruppe zu definieren, das ist sehr wichtiges Thema, wie du hoffentlich weißt. Das ist ein fester Bestandteil der Positionierung und Grundlage für alle Marketing-Maßnahmen. Logisch, denn du musst nicht nur wissen, an wen du deine Blogbeiträge, Social-Media-Posts und andere Inhalte adressierst, sondern auch, wen du mit deinem Angebot ansprichst. Hier kommt es vor allem auf das Wie an, also wie du deine Zielgruppenansprache gestaltest. Das ist wichtig, weil Nutzer natürlich umso besser auf einen Text oder ein Angebot ansprechen, desto genauer du sie ansprichst und desto besser du sie an ihrem Standpunkt abholst.

    Die wohl bekannteste Methode zur Zielgruppen-Definition: Persona

    Die spannende Frage ist jetzt, wie du deine Zielgruppe definieren kannst beziehungsweise definierst. Die wohl bekannteste Methode ist die einer Persona. Im Internet findest du massenweise Anleitungen dazu, wie du einen Avatar, eine Persona oder deinen Wunschkunden erstellst. Wunschkunde. Da ist er, dieser Begriff, mit dem ich mich nicht so ganz anfreunden kann. Ich will dir auch erklären, warum das so ist. Und ich verrate dir auch gleich, welche Alternative ich im Gepäck habe, um das Problem mit der Zielgruppe in den Griff zu kriegen.

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    12 min
  • Positionierung? Hilfe! Über die Angst, sich entscheiden zu müssen

    Ab und zu werde ich gefragt, ob ich mich als Interviewpartner zur Verfügung stellen möchte, um über Personal Branding zu sprechen. Das freut mich natürlich immer und sage deshalb in der Regel nicht nein. Letzte Woche durfte ich mal wieder in einem anderen Podcast zu Gast sein und meinen Senf zu den Themen Positionierung und Selbstmarketing geben. In dieser Episode, aber auch in vielen anderen Interviews, wird mir mit hoher Wahrscheinlichkeit diese eine Frage gestellt: "Welche Hürden gibt es bei der Positionierung von Unternehmern?". Oder: "Was machen die meisten Unternehmer am Anfang falsch, wenn sie sich positionieren wollen?".

    Verursacht Positionierung Trennungsschmerz?

    Nun, da gibt es natürlich so einiges, wie du dir sicherlich vorstellen kannst. Wenn ich auf diese Frage zu den Hürden bei der Positionierung nur eine Sache nennen dürfte, dann wäre es die Angst, sich entscheiden zu müssen – für etwas und damit auch gegen etwas. Es geht also nicht nur um das Entscheiden per se, sondern um Trennung. Und Trennung verursacht bei dem ein oder anderen Trennungsschmerz. Und Trennungsschmerz ist nichts Schönes. Positionierung ist deshalb auch nichts Schönes. Das ist zumindest die Schlussfolgerung der Personen, die sich ungern entscheiden wollen.

    Ich möchte darauf etwas näher eingehen und gleich zwei Sachen vorwegnehmen. Erstens: Ja, beim Positionieren geht es um Entscheidungen. Zweitens: Nein, Positionierung bedeutet nicht zwingend, nicht mehrere Sachen unter einen Hut zu bekommen. Passen die zwei Aussagen zusammen? Das tun sie, ja. Sie sagen allerdings auch aus, dass Positionierung zwar anstrengend sein kann, aber auch sogenannte Scanner-Persönlichkeiten mit vielen Ideen nicht leer ausgehen und mit einem Bauchladen leben müssen.

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    14 min
  • Intensiv & transformierend: Der Personal Branding Inner Circle startet!

    Heute ist ein ganz besonderer Tag. Na, kommst du drauf? Nein, es liegt nicht am meteorologischen Frühlingsanfang – ganz abgesehen davon, dass sich die Temperaturen noch so gar nicht nach Frühling anfühlen. Ich gebe zu, dass der heutige Tag vor allem für mich ein besonderer Tag ist. Für dich kann er aber zu einem werden.

    Ich will gar nicht mehr um den heißen Brei reden: Heute öffnet die 20-tägige Anmeldephase für meinen neuen Personal Branding Inner Circle. Ja, es ist soweit, was ich schon einige Male kurz angeteasert habe. Für mich ist das ein wirklich außergewöhnlicher Moment, weil mit dem Inner Circle ein Angebot auf den Markt kommt, das ich zum einen vielen Wochen und Monate vorbereitet habe und das zum anderen so einen großen Nutzen für dich als Unternehmer bringt zu einem Preis, der mehr als fair ist.

    Der Personal Branding Inner Circle im Überblick

    Aber lass uns nochmal einen Schritt zurückgehen. Vielleicht fragst du dich gerade: Personal Branding wat? Ich habe mir mal eine Gliederung zu meinem neuen Angebot gemacht, um dir möglichst schnell und dennoch umfassend einen Überblick über den Personal Branding Inner Circle zu verschaffen:

    Was ist das eigentlich?

    Der Personal Branding Inner Circle ist kein einmal erstellter Onlinekurs, sondern ein langfristig angelegter Mitgliederbereich, in dem ich eine Gruppe von Unternehmern live auf ihrem Weg zur Personenmarke begleite. Ob du es als inneren Zirkel, als Masterclass, als einen Insider-Club oder anders bezeichnest, ist unwichtig. Wichtig ist, dass du es als konstante, intensive und nachhaltige Begleitung durch mich verstehst.

    Was bekomme ich alles?

    Alle Mitglieder im Personal Branding Inner Circle bekommen mich als persönlichen Begleiter an ihre Seite gestellt. In der Praxis sieht das so aus:

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    16 min
  • Personenmarke: "Aber ich will doch gar keine Marke sein!"

    In der letzten Episode habe ich über fünf Personal-Branding-Trends gesprochen. Einer davon war sehr grundlegend: Personal Branding wird wichtiger, habe ich gesagt. Davon bin ich überzeugt, aber viele sehen das Thema immer noch eher skeptisch. Du vielleicht auch? Ich will in dieser Episode nicht nochmal generell für Personal Branding argumentieren, sondern ein Missverständnis aus dem Weg räumen. Ein zentrales Argument der Skeptiker ist nämlich, dass sie keine Personenmarke sein möchten. Punkt. Sie möchten Mensch bleiben und nicht zu einem Produkt werden. Und jetzt komme ich und sage: Diese Personen haben recht. Sie sollen auch Mensch bleiben. Vielleicht bist du jetzt irritiert, weil ich im Intro dieses Podcasts ja sage, dass du als Person das Produkt bist. Lass es mich näher erläutern.

    Personal Branding vs. Produkt Branding

    Für mich bedeutet Personal Branding zugespitzt, mehr – und nicht weniger – Mensch zu sein. Die Herausforderung dabei ist, sich authentisch und clever in Szene zu setzen. Dazu gehört – wie du inzwischen von mir weißt – ganz viel Persönlichkeit. Über den Persönlichkeitsfaktor habe ich ja bereits in einer eigenen Podcast-Episode gesprochen. Das ist auch der entscheidende Unterschied zum Produkt-Branding.

    Produkten können wir wunderbare Eigenschaften zuweisen. Ein Joghurt ist nicht einfach nur ein Joghurt, sondern ein Geschmackserlebnis, das uns vielleicht an die Kindheit zurückerinnern oder an einen traumhaften Ort versetzen lässt und für ein gesundes Gefühl sorgt, wie es noch kein Joghurt zuvor getan hat. Ob das stimmt oder nicht, ist zweitrangig. Marketing-Experten tun alles dafür, um diesen Joghurt zum besten Joghurt aller Zeiten zu machen, um die Verkäufe anzukurbeln. Bei Personenmarken funktioniert das nicht ganz so einfach. Wenn ich von Authentizität spreche, dann spreche ich auch davon, nichts hinzuzudichten. Beim Personal Branding geht es vielmehr darum, den wahren Kern der Persönlichkeit – in Kombination mit den Vorzügen der angebotenen Leistung – hervorzuheben.

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    12 min
  • Personal Branding 2018: Trends und unseriöse Vorhersagen

    Ein frohes neues Jahr wünsche ich dir. Mitte Februar? Na gut, etwas spät. Da es in diesem Jahr meine erste Podcast-Episode ist, darf ich das aber noch sagen. Ich hoffe, du bist gut – vor allem gesund – ins neue Jahr gestartet. Ich weiß nicht, ob du Vorsätze hast. Ich halte eigentlich nicht viel von Vorsätzen zum Jahresbeginn, weil ich mir auch während des Jahres Dinge vornehme und Ziele setze. Aber so ganz kann ich mich der Magie eines Jahreswechsels doch nicht entziehen. Nur so viel: Ich habe für 2018 weniger geplant als ursprünglich angedacht. Der Grund ist ganz einfach. Ich möchte meinen Fokus nicht so sehr auf Neuerungen legen, sondern auf das Optimieren bestehender Prozesse und Angebote. Tiefe statt Breite ist angesagt. Es gibt nur ein großes Projekt für dieses Jahr, das ganz oben auf der Agenda steht: Mein Personal Branding Inner Circle – ein mindestens auf ein Jahr ausgelegtes Programm für Unternehmer, die mich als täglichen Begleiter auf ihrem Weg zur Marke möchten. Hier geht es ganz viel um Inspiration. Am 1. März beginnt die zeitlich begrenzte Anmeldephase. Auf julianheck.de/innercircle findest du schon einige Informationen hierzu und kannst dich eintragen, wenn du zum Start informiert werden magst. Mehr dazu, wenn es soweit ist. Ansonsten werde ich mich noch stärker auf mein wichtigstes Angebot, das Langzeit-Coaching, konzentrieren. Ich stelle immer mehr fest, dass eine längerfristig angelegte Zusammenarbeit zwingend notwendig ist, um wirklich etwas bewegen und bewirken zu können. Deshalb verkaufe ich fast nur noch Halbjahres- und Jahres-Coachings. 

    Fünf Personal-Branding-Trends 2018

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    21 min
  • Auftrag annehmen oder ablehnen? Drei Kriterien als Entscheidungshilfe

    Neulich hat mich eine Bekannte von mir gefragt, ob sie einen Auftrag annehmen soll oder nicht. Um was es dabei genau ging, spielt an dieser Stelle keine Rolle. Meine Bekannte ist Journalistin bzw. Texterin und steht noch recht am Anfang ihrer Selbstständigkeit. Das Problem in ihrer Branche – ich kenne sie schließlich auch sehr gut – ist: Texter werden sehr schlecht bezahlt, besonders zu Beginn. Die Preise sind teilweise unterirdisch. Aber das ist natürlich auch in einigen anderen Dienstleister-Branchen der Fall, ich weiß.

    Sie hat mich jedenfalls fragt, weil sie sich sehr unsicher ist. Einerseits braucht sie natürlich das Geld und möchte deshalb nicht nein sagen. Andererseits will sie natürlich nicht für einen Billig-Preis arbeiten und sich nicht unter Wert verkaufen. Das ist auch total verständlich und gut. Eine äußerst schwierige Situation also.

    Du willst jetzt sicherlich wissen, was ich ihr empfohlen habe. Die Antwort scheint erstmal unbefriedigend, ist aber eine Antwort, die ich mir auch immer gebe, wenn ich vor dieser Frage stehe.

    Drei Kriterien als Entscheidungshilfe

    Ich habe drei verschiedene Kriterien, die ich heranziehe, wenn ich eine Anfrage für einen neuen Auftrag erhalte. Ich möchte dir diese drei Kriterien vorstellen, weil ich glaube, dass sie auch dir helfen könnten, wenn du wieder in einer solchen Situation bist.

    Kriterium 1: Finanzen. Das wichtigste Kriterium ist, dass der Auftrag gutes Geld bringen muss. Das hat oberste Priorität. Wir wollen schließlich unsere Brötchen mit unserer Arbeit verdienen. Aufträge sollen also gut bezahlt sein und wir sollten uns nicht unter Wert verkaufen. Aber das Thema wäre nochmal eine eigene Episode wert. Kriterium 2: Referenz. Es gibt Aufträge, die sind sinnbildlich gut für den Lebenslauf. Wenn wir diese Auftraggeber als Testimonial aufführen können oder als Referenz auf der Website, dann macht das einfach etwas her. Ein Beispiel dafür ist ein Lehrauftrag an einer Hochschule. Ich hatte einen solchen mal zwei Jahre lang an der Hochschule Darmstadt im Studiengang Online-Journalismus. Lehraufträge werden in der Regel schlecht bezahlt. Sie sind aber dennoch interessant, weil sie eine gute Referenz darstellen. Das kann also auch mal ein Argument dafür sein, einen Auftrag anzunehmen. Allerdings darf das nicht zu häufig vorkommen. Kriterium 3: Spaß. Ja, es gibt auch manchmal Aufträge, die machen einfach nur Freude, auch wenn das Honorar nicht wirklich stimmt. Ich habe mal einen Workshop für eine Jugendorganisation gehalten, obwohl er nicht sehr gut finanziell honoriert wurde. Ich habe ihn aber trotzdem angenommen, weil mir die Arbeit mit Jugendlichen viel Spaß macht. Ein anderes Beispiel sind Aufträge mit einem guten Zweck für irgendwelche Vereine zum Beispiel. Wenn wir dabei Spaß haben und mal etwas Gutes tun, dann ist das auch mal in Ordnung. Aber auch das darf nicht zu häufig vorkommen. Bei jeder Anfrage gut abwägen

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    12 min

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