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By Fadegrad: Podcast der Kirche in der OstschweizReligion & Spirituality
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Fadegrad episodes

  • Psychedelika und das Christentum (2/2 mit Florian Elliker)

    Wir befinden uns inmitten der Fasnachtszeit und farbige Gewänder, bunte Konfetti und laute Guggenmusik prägen die Tage. Viele Menschen lösen sich aus ihrem Alltag und begeben sich in eine andere Welt. 

    In unserer neuen Podcast-Folge geht es gewissermassen auch darum, in eine andere Rolle zu schlüpfen oder zumindest Abstand vom Alltagzu nehmen: Wir sprechen über Psychedelika. Dr. Florian Elliker, ständiger Dozent für Soziologie an der Universität St. Gallen, angestellt an der «School for Humanities and Social Siences (SHSS)» forscht zum Thema Drogen und hat sich dazu mit Gabriel Imhof, unserem Podcast-Host unterhalten. 

    Was sind Psychedelika, was machen sie mit dem Menschen und weshalb befinden wir uns in einer sogenannten «zweiten Renaissance» der bewusstseinserweiternden Substanzen? Diese und andere Fragen gehen wir in diesem intensiven Gespräch an. 

    Das erwartet dich in der Podcast-Folge über Psychedelika:

    • 00:40 Renaissance der Psychedelika
    • 05:24 Psychedelika und der Umgang mit dem Tod
    • 07:11 Was Psychedelika und das Urchristentum gemeinsam haben könnten
    • Hier findet Ihr den Google-Talk von Michael Pollan zu seinem im Podcast besprochenen Buch «How to change your mind»:

      ⁠https://youtu.be/KuhmZSFvhL0?si=1e2kB1STN2WkOOlr⁠


      Wenn euch das Thema näher interessiert, findet ihr hier einige spannende Bücher zum Thema Psychedelika: 

      • Pollan, Michael: How to change your mind / Verändere dein Bewusstsein
      • Muraresku, Brian: The immortality code
      • Huxley, Aldous: Die Pforten der Wahrnehmung – Erfahrungen mit Drogen
      • Und wenn ihr mehr über unseren Gesprächspartner Dr. Florian Elliker erfahren wollt, findet ihr auf dieser Seite weiterführende Informationen:

        ⁠https://www.unisg.ch/de/universitaet/ueber-uns/organisation/detail/person-id/205f58fb-71b2-42cf-925b-a2cab1ee29db/⁠


        17 min
      • LSD, Pilze, Psychedelika und Mystik (Teil 1/2 mit Florian Elliker)

        Wir befinden uns inmitten der Fasnachtszeit und farbige Gewänder, bunte Konfetti und laute Guggenmusik prägen die Tage. Viele Menschen lösen sich aus ihrem Alltag und begeben sich in eine andere Welt.

        In unserer neuen Podcast-Folge geht es gewissermassen auch darum, in eine andere Rolle zu schlüpfen oder zumindest Abstand vom Alltagzu nehmen: Wir sprechen über Psychedelika. Dr. Florian Elliker, ständiger Dozent für Soziologie an der Universität St. Gallen, angestellt an der «School for Humanities and Social Siences (SHSS)» forscht zum Thema Drogen und hat sich dazu mit Gabriel Imhof, unserem Podcast-Host unterhalten.

        Was sind Psychedelika, was machen sie mit dem Menschen und weshalb befinden wir uns in einer sogenannten «zweiten Renaissance» der bewusstseinserweiternden Substanzen? Diese und andere Fragen gehen wir in diesem intensiven Gespräch an.


        Das erwartet dich in der Podcast-Folge über Psychedelika:

        Teil 1

        • 02:13 Wer ist Florian Elliker und was macht er an der HSG
        • 05.55 Zur Begriffserklärung von Drogen und Psychedelika
        • 07:28 Was geschieht beim Konsum von Psychedelika?
        • 17:12 Was hat es mit dem All-Eins Gefühl auf sich?
        • Hier findet Ihr den Google-Talk von Michael Pollan zu seinem im Podcast besprochenen Buch «How to change your mind»:

          https://youtu.be/KuhmZSFvhL0?si=1e2kB1STN2WkOOlr


          Wenn euch das Thema näher interessiert, findet ihr hier einige spannende Bücher zum Thema Psychedelika:

          • Pollan, Michael: How to change your mind / Verändere dein Bewusstsein
          • Muraresku, Brian: The immortality code
          • Huxley, Aldous: Die Pforten der Wahrnehmung – Erfahrungen mit Drogen
          • Und wenn ihr mehr über unseren Gesprächspartner Dr. Florian Elliker erfahren wollt, findet ihr auf dieser Seite weiterführende Informationen:

            https://www.unisg.ch/de/universitaet/ueber-uns/organisation/detail/person-id/205f58fb-71b2-42cf-925b-a2cab1ee29db/

            23 min
          • Bella Glinksi gegen weibliche Genitalverstümmelung

            Stell dir vor: Wasserlassen auf der Toilette tut weh, Sex macht keinen Spass und vor der Geburt deines Kindes fürchtest du dich, weil das vernarbte Gewebe dem Baby den Weg versperren wird. Mehr als 22.600 Mädchen und Frauen in der Schweiz sind von der Mädchenbeschneidung betroffen oder gefährdet, weibliche Genitalverstümmelung zu erleben.

            Bella Glinski leitet die Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung Ostschweiz. Im Kanton St.Gallen leben rund 2.000 Betroffene.

            Im Podcastgespräch mit Ines Schaberger teilt sie ihre Erfahrungen und gibt Einblicke in ihre Arbeit. Erfahre mehr über medizinische Versorgung, psychosoziale Beratung und Community-Arbeit. In diesem Podcast erfährst du ausserdem, wie du aktiv gegen Mädchenbeschneidung vorgehen kannst.


            Diese Themen erwarten dich in der Podcastfolge über weibliche Genitalverstümmelung:

            02:06 Verschiedene Typen der weiblichen Genitalverstümmelung

            03:13 Woher kommt weibliche Genitalverstümmelung und wo ist es verbreitet?

            03:51 Gibt es weibliche Genitalverstümmelung auch in der Schweiz?

            13:12 Wie Bella Glinski mit Präventionsgesprächen gefährdeten Mädchen hilft

            18:19 In welchem Alter werden Mädchen beschnitten?

            20:15 Kann man weibliche Genitalverstümmelung rückgängig machen?

            21:54 Psychosoziale Beratung für von der Mädchenbeschneidung betroffenen Frauen

            24:26 Community-Arbeit der Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung

            29:20 Selbst aktiv werden: Was tun gegen weibliche Genitalverstümmelung?


            Wichtige Links zum

            Thema Mädchenbeschneidung:

            • ⁠Female Pleasure - Fünf Frauen,
            • Fünf Kulturen, Eine Geschichte — #Female Pleasure⁠
            • ⁠Waris Dirie -
            • Desert Flower Foundation⁠
            • Anlaufstelle gegen Mädchenbeschneidung Ostschweiz und Liechtenstein (agm-ost.ch)
            • Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz (maedchenbeschneidung.ch)

            • Feedback, Themenvorschläge oder Fragen?

              an feedback(at)fadegrad-podcast.ch


              Videos mit Bella Glinski findest du auf Instagram und Youtube:

              • Fade_grad (@fadegrad_podcast) • Instagram-Fotos und -Videos
              • Ist Mädchenbeschneidung schmerzhaft? (youtube.com)




              • 31 min
              • Spitalseelsorge

                Sie begleiten Sterbende, trösten Angehörige und entlasten Pflegende: Maja Franziska Friedrich und Sepp Koller gehören zum ökumenischen Team der Spitalseelsorge im Kantonsspital St.Gallen.

                https://www.kssg.ch/seelsorge

                Im Podcast sprechen sie mit Gastgeberin Ines Schaberger über Liebeserklärungen am Sterbebett, herausfordernde Situationen beim Pikettdienst und wie Spitalseelsorge für alle Religionen aussieht.


                Das erwartet euch in der Podcastfolge:

                01:45 Vorstellung Spitalseelsorgende Maja Franziska Friedrich und Sepp Koller

                02:08 Warum braucht es Spitalseelsorge?

                03:31 Wie wird man Spitalseelsorger:in?

                06:26 Was macht man als Spitalseelsorger:in?

                07:26 Notfälle im Kantonsspital St.Gallen

                09:36 Der herausforderndste Moment in der Spitalseelsorge

                16:40 Wie es dem Spitalpersonal, z.B. den Pflegenden geht

                18:58 Zum Stellenabbau im Kantonsspital St.GAllen

                22:02 Spitalseelsorge für Angehörige aller Religionen

                24:44 Rituale für Sterbende im Kantonsspital St.Gallen

                28:04 Ausblick: Wird Spitalseelsorge ersetzt durch Roboter oder KI?

                31 min
              • «Zu gebären ist eine Grenzerfahrung und eine Ehre»


                Das sagt Franziska Oberberger, die im Februar ihr erstes Kind erwartet.

                In dieser Spezial-Weihnachtsfolge will Podcast-Gastgeberin Ines Schaberger der Bedeutung des Weihnachtsfestes auf den Grund gehen. Denn zu Weihnachten feiern Christ:innen die Geburt von Jesus.

                Dazu spricht Ines mit zwei Frauen, die gerade selbst ein Baby erwarten: Franziska Oberberger und Tabea Wendelin.

                Ausserdem fragt sie die Familien- und Babyfotografin Helena Görtler, worin der Zauber der ersten Tage nach der Geburt liegt.

                Für ein rundum-Weihnachtsfeeling erklingt das Weihnachtslied «Maria durch ein Dornwald ging», präsentiert von Gesangspädagoge und Sänger Georg Schaberger.


                Das erwartet dich in der Podcastfolge:

                02:25 1.Strophe von Maria durch ein Dornwald ging (gesungen von Georg Schaberger)

                03:37 2. Strophe von Maria durch ein Dornwald ging

                04:49 Wie Franziska Oberberger und Tabea Wendelin die Schwangerschaft erleben

                09:59 Warum Paar-, Hochzeits- und Familien-Fotografin Helena Görtler ihre Arbeit liebt

                16:24 Wie eine Schwangerschaft den Blick auf Weihnachten verändert

                18:43 3.Strophe von Maria durch ein Dornwald ging (gesungen von Georg Schaberger)


                Franziska Oberberger arbeitet als pastorale Mitarbeiterin in der Pfarre Neumarkt in der Oberpfalz, Bayern und initiiert innovative Projekte in der Kirche. Im Februar erwartet sie ihr erstes Kind. Angst vor der Geburt hat sie keine, verrät sie im Fadegrad-Podcast. «Eine Geburt ist eine Grenzerfahrung. Es ist für mich eine Ehre, das erleben zu dürfen», sagt die 31-Jährige.

                Tabea Wendelin hat bereits Erfahrung mit Schwangerschaft und Geburt: Die 31-jährige Musicaldarstellerin ist derzeit in Karenz, also zu Hause mit ihren zwei Söhnen. Für April hat sich ein dritter Bub angekündigt. «Wenn das erste Trimester der Schwangerschaft erst mal rum ist, dann beginnt es, Freude zu machen», erzählt sie.


                Helena Görtler ist Hochzeits-, Paar- und Familienfotografin und hat Kommunikationswissenschaften studiert. Wie sie Video- und Fotografin wurde, erzählt die 30-Jährige im Fadegrad-Podcast.

                «Ich frage vor den Baby-Fotoshootings immer, wie die Geburt war. Da hört man Geschichten wie «Alles super, so schnell gegangen!», aber auch, dass es drei Tage gedauert hat und dann doch in einem Notkaiserschnitt endete», sagt Helena. Sind die Babys erst mal da, habe sie aber bislang nur glückliche Gesichter gesehen, versichert sie.

                Helena Goertler | Familien- & Hochzeitsfotografin St.Gallen



                24 min
              • Enrico Lenzin: wenn Alphorn auf Schlagzeug trifft

                Enrico Lenzin «steppt mit dem Alphorn»: So beschreibt SRF den Musiker Enrico Lenzin.

                Der gebürtige Rheintaler gilt mittlerweile als einer der

                vielseitigsten Rhythmuskünstler und Schlagzeuger der Schweiz. Der Startschuss zu seiner internationalen Karriere war 2016 sein Auftritt in der Show der
                «Grössten Schweizer Talente».

                Seine einmalige Handschrift: das Verschmelzen von

                traditioneller und moderner Musik. Da mischen sich beispielsweise Alphorn-Klänge mit Schlagzeug, Kuhglocken und dem Grunzen vonHundespielzeug-Schweinchen.

                «Ich habe eine Sehnsucht in mir, die mich

                extrem vorantreibt. Und diese Sehnsucht verspüre ich 24/7 und immer», sagt Enrico Lenzin.

                In dieser Podcastfolge wollte Fadegrad-Host Sam
                de Keijzer den Menschen hinter dem multitalentierten Künstler und seine Lebenseinstellung näher kennenlernen. Daraus entwickelte sich ein
                inspirierendes und unterhaltsames Gespräch. 😊

                In der Folge erfahren wir von Enrico Lenzin:

                02:22    Mehr über seine Laufbahn

                06:09    Warum Enrico Lenzin alleine Musik macht

                07:45    Von seinem Auftritt in der Schweizer Talentshow

                15:22    Wie sich das Musikerleben mit Familie vereinbaren lässt

                16:43    Wie es Enrico Lenzin gelingt, bescheiden zu bleiben

                18:44    Wie es mittlerweile um sein Lampenfieber steht

                21:11    Wieso überhaupt Alphorn?

                25:03    Was ihn antreibt

                26:37    Was ihn inspiriert

                28:46    Welche Musik Enrico Lenzin selbst hört

                29:54    Wieso er nicht

                längst ausgewandert ist

                In der Folge eingebaut sind ausserdem Ausschnitte aus seinen Liedern mit Andi Pupato:

                • «Alphorndisco»
                • «Tikal»
                • «Moos Ruef»
                • und sein Cover des Hits «Shape of You» von Ed Sheeran.
                • Wer mehr zu Enrico Lenzin’s Werken erfahren will, wird unter diesen Links bestimmt fündig:

                  Website: https://enricolenzin.com/

                  Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/0igluwb5P6d7FeVqgYg0Pf?si=2IPfpFjXQduNk39mayHdUg
                  Youtube-Video Alphorndisco: https://www.youtube.com/watch?v=2PAdamycjf8

                  38 min
                • Krieg im Nahen Osten: Nothilfe von HEKS

                  Der Krieg im Nahen Osten fordert jeden Tag Opfer. Die Ereignisse überschlagen sich täglich und es herrscht eine humanitäre Tragödie vor allem im Gazastreifen

                  Die Hilfsorganisation HEKS, das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen der Schweiz, ist seit vielen Jahren in der Region präsent. So hat es ein Landesbüro in Jerusalem und ist seit 2006 im Gazastreifen tätig. Angela Elmiger ist Programmbeauftragte des Nahen Osten von HEKS. Sie spricht im Podcast über die Nothilfe vor Ort, die Situation von Betroffenen und Möglichkeiten zur Lösung des Konflikts in vielen Jahren.

                  Wie ist das HEKS in Kontakt mit Menschen vor Ort? 2:03

                  Was sind aktuell die grössten Herausforderungen? 4:33

                  Weshalb kommen die Hilfsgüter nicht an? 13:19

                  Was brauchen die Menschen am dringendsten? 14:29

                  Welche Rolle spielt die Religion in diesem Konflikt? 17.58

                  Welches persönliche Erlebnis hat dich geprägt? 24:23

                  Was gibt dir Hoffnung? 29:51

                  Das HEKS fordert einen Waffenstillstand, damit die notleidende Bevölkerung mit dem wichtigsten versorgt werden kann. Das Hilfswerk hat jüngst die Nothilfe auf 1 Million Franken erhöht. Wer das HEKS mit Spenden unterstützen möchte, kann das unter

                  diesem Link:

                  www.heks.ch/nothilfe-israel-palaestina

                  34 min
                • Aufräumen & Ordnung halten: Tipps von Archivar Stefan Kemmer

                  10.000 Gegenstände besitzt ein Erwachsener durchschnittlich in Europa. Bücher, Schuhe, Töpfe und Pfannen. Handtücher, Bleistifte, Souvenirs aus den Ferien. Es ist ganz schön schwer, da nicht den Überblick zu verlieren. Regelmässig aussortieren kann helfen. Stefan Kemmer ist ein Meister im Sortieren und

                  Entscheiden, was wichtig ist.

                  Darüber spricht Archivar
                  Stefan Kemmer im Fadegrad-Podcast über das Aufräumen:

                  02:10   Lokalaugenschein im bischöflichen Archiv

                  08:25   Was ist Ordnung und wie schafft man sie?

                  10:18   Wie archiviert man für die Zukunft?

                  11:41   Ordnung zu Hause schaffen: Tipps und Tricks

                  vom Archivar

                  15:48   Drei Kuriositäten aus dem bischöflichen Archiv

                  22:11   Tipp gegen das Platzproblem


                  Als bischöflicher Archivar des Bistums St.Gallen bewahrt Stefan Kemmer die Akten auf, welche die

                  bischöfliche Verwaltung produziert – und muss dabei entscheiden, was für die Nachwelt aufbewahrt werden soll. Im Gespräch verrät er, ob er schon als Kind gerne aufgeräumt hat und welcher Zufall dazu geführt hat, dass er bischöflicher Archivar wurde.

                   

                  Der Archivar gibt auch Tipps für mehr Ordnung und gegen das Platzproblem zu Hause:

                  «Alles, was man besitzt, kostet Geld. Nicht

                  nur bei der Anschaffung, sondern auch bei der Lagerung. Habe ich viele Bücher,
                  brauche ich eine grössere Wohnung. Habe ich viel Kleidung, brauche ich ein
                  grösseres Schlafzimmer. Welche Objekte sind wirklich zentral in meinem Leben?
                  Beim Rest muss man lernen, grosszügig wegzuwerfen.»


                  Weiterführende

                  Links

                  • https://vsa-aas.ch/der-beruf-archivarin/
                  • https://www.bistum-stgallen.ch/bistum/bischoefliches-archiv/

                  • Missbrauch und das bischöfliche Archiv

                    Wir haben uns dazu entschieden, den Fokus des Gesprächs auf Aufräumen und Ordnung halten zu

                    legen. Wer nachlesen will, wie der bischöfliche Archivar Stefan Kemmer mit Akten zum Thema Missbrauch umging, kann dies in der Vorstudie der Universität Zürich
                    tun. Ab Seite 33 wird dies beschrieben: «Wie auch Verantwortliche in anderen Bistümern hat der aktuelle
                    bischöfliche Archivar, Stefan Kemmer, ein Verzeichnis mit «problematischen Priestern» angelegt. In diesem Verzeichnis sind zufällige Archivfunde, die auf Täter
                    hinweisen, aber auch medial verhandelte Fälle und deren Beschuldigte hinterlegt. Solche Verzeichnisse sind von grossem Wert, weil die Suche nach flüchtigen
                    Spuren in den Beständen – das kann eine kleine Bemerkung in einer sonst unauffälligen Personalakte sein – enorm zeitaufwändig ist und sich durch das
                    Führen eines Verzeichnisses die Hinweise aus Jahren oder Jahrzehnten des Arbeitens mit den Beständen an einem Ort finden lassen. Auch darüber hinaus
                    wurde das Forschungsteam vom Archivar vollumfänglich unterstützt.»

                    Link zur Vorstudie: ⁠https://www.kath.ch/wp-content/uploads/sites/2/2023/09/2023_09_04_BerichtPilotprojekt_finale-Version_de_Sperrfrist.pdf⁠

                    24 min
                  • Der tanzende Mann St. Gallens

                    Plötzlich war er da und ist nun nicht mehr wegzudenken aus der Stadt St. Gallen; Andrzej Weber, der mit Kopfhörern durch die Strassen tanzt. Sam de Keijzer war neugierig, was hinter diesem Menschen und seiner mitreissenden Energie steckt und hat ihn gefragt:

                    01:20 Warum tut Andrzej Weber das überhaupt?

                    02:30 Was sein Tanzen mit einem Experiment zu tun hat

                    06:25 Wieso er genau in St. Gallen gelandet ist

                    10:43 Welche Reaktionen der tanzende Mann bekommt

                    13:43 Über seinen Umgang mit Gefühlen

                    16:11 Seine Ideen und Pläne fürs Leben

                    18:03 Was für ihn Spiritualität und Glaube bedeuten

                    21:44 Über Hoffnung und durchkreuzte Pläne

                    25:47 Wieso Andrzej Weber nach seinem Burn-Out in die Öffentlichkeit tritt

                    28:21 Über stepstofeelings

                    30:50 Was Andrzej Weber jungen Menschen rät


                    Ein spannendes Gespräch, das uns den Tänzer und seine Gefühlswelt und Lebensgeschichte besser kennenlernen lässt.


                    Auf Instagram findet ihr Andrzej Weber unter @stepstofeelings


                    Fadegrad-Podcast

                    • Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn, gebt ihm eine gute Bewertung und empfehlt ihn gerne weiter!
                      • Konstruktives Feedback ist willkommen an: [email protected].
                      • Fadegrad ist ein ökumenischer Podcast und wird präsentiert von den evangelisch-reformierten und römisch-katholischen Kirchen der Kantone St.Gallen und der beiden Appenzell.
                      • 35 min
                      • Eseltherapie für Frieden im Libanon
                        Wenn Esel zu Therapeuten werden, die bei der Verarbeitung von Traumata helfen: «Es gibt so vieles, was Menschen von Eseln lernen können» ist Andreas Barth überzeugt. Im krisengeschüttelten Libanon bietet er mit Donkeys for Peace eselgestützte Friedensarbeit und Traumapädagogik an und erzählt davon im Fadegrad-Podcast.
                         Esel sind störrisch und «du Esel» ein Schimpfwort? «Keineswegs», sagt Andreas Barth. «Es gibt so vieles, was Menschen von Eseln lernen können: ihre Geduld und Sanftmut zum Beispiel. Oder dass wir durch ausgeglichenes Atmen
                        schneller ans Ziel kommen als durch zu grossen Druck», sagt er.
                         Der Seelsorger ist bereits vier Mal in den Nahen Osten gereist, um Menschen in tiergestützter Friedensarbeit und Traumapädagogik zu schulen. Auf der Farm «Little Reed» (dt: kleines Schilfrohr), einer «Oase der Achtsamkeit» 25 Autominuten von Beirut entfernt, bietet er Eseltherapie an. Wie diese funktioniert und welche Erfahrungen Menschen im Kontakt mit Eseln machen, erzählt Andreas Barth im Fadegrad-Podcast.
                         Das sind die Themen des Fadegrad-Podcasts:
                        01:07   Was können Menschen von Eseln lernen?
                        02:05   Trauma: Ursachen und Auswirkungen
                        04:40   Die aktuelle Situation im Libanon
                        08:17   Farm "Little Reed" im Libanongebirge
                        09:55   Störrische Esel und erschöpfte Manager
                        14:13   Wie läuft eine Eseltherapie ab?
                        16:50   Das berührendste Erlebnis bei der Eseltherapie
                        18:40   Wie Esel helfen, alte Glaubenssätze durch neue
                        zu ersetzen
                        23:10   Donkeys for Peace und für Inklusion
                        25:10   SeelsorgePlus
                         
                        Libanon: Ein Land im freien Fall
                        Der Libanon ist geprägt von einem jahrzehntelangen Bürgerkrieg. Das Land befand sich schon lange im freien Fall, als 2020 der Hafen explodierte. Es handelte sich nach Hieroshima und Nagasaki um die drittstärkste Explosion der neuern Zeitgeschichte.
                         Die Inflation liegt derzeit bei über 90 Prozent. «Bei meinem letzten Aufenthalt im Libanon im Sommer 2023 habe ich erfahren, dass der monatliche Lohn bei umgerechnet ungefähr 10 Dollar pro Monat liegt. Ein Universitätsprofessor verdient umgerechnet 70 Dollar monatlich. Ein neues Paar Schuhe kosten aber 400 Dollar.
                        Das kann sich nicht ausgehen», sagt Andreas Barth im Fadegrad-Podcast.
                        Er beschreibt eine enorme Solidarität und beachtliche Resilienzkraft der Menschen. Doch die meisten Menschen sind unzufrieden mit der Politik und haben das Vertrauen in
                        die Regierung verloren.
                         Kein Wunder, sind viele Menschen traumatisiert. Als Trauma bezeichnet Andreas Barth «seelische und körperliche Beschwerden, die nach einem schmerzlichen Ereignissen wie einem Unfall, einer Gewalttat, Kriegshandlungen oder einer Krankheit auftreten können».
                        «Wo Trauma ist, da ist Freude umso wichtiger»
                        Traumata sind mit heftigen Gefühlen wie Ohnmacht, Scham und Trauer verbunden. Sie können Schlafstörungen,
                        Schreckhaftigkeit oder Konzentrationsstörungen verursachen. Oder sie lassen eine Person innerlich erstarren. Das kann zu einem Leben im Rückzug oder innerer Teilnahmslosigkeit führen.
                         Eseltherapie bzw. der Kontakt mit Tieren kann Abhilfe schaffen und helfen, mit dem Erlebten umzugehen. Tief im Unbewussten verwurzelte Glaubenssätze, wie «Ich muss etwas
                        leisten, um Anerkennung zu bekommen» oder «Die Welt ist kein sicherer Ort», werden überschrieben mit neuen Erfahrungen wie «Ich darf da sein», «Ich darf ruhig atmen» oder «Ich bin gehalten».
                         
                        Mit Eseln spazieren zu gehen, ihr Verhalten zu spiegeln oder eine Beziehung zu ihnen aufzubauen, kann helfen, neue Verbundenheit zu den eigenen Gefühlen und zur Welt zu spüren.
                        SeelsorgePlus
                        Andreas Barth leitet den Fachbereich
                        «SeelsorgePlus» (ehemals: Behinderten- und Gehörlosenseelsorge) des Bistums
                        St.Gallen. SeelsorgePlus: Bistum St.Gallen (bistum-stgallen.ch)
                        Über mich - wertvollleben.ch - Andreas Barth -
                        30 min

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                      Der Podcast, der fragt, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind.

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