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By Fadegrad: Podcast der Kirche in der OstschweizReligion & Spirituality
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Fadegrad episodes

  • Wie Jugendliche die Trennung der Eltern erleben

    Jeder von uns kennt das Gefühl einer Trennung, wenn etwas weggeht, das wir sehr gern hatten. Viele haben selbst eine Trennung eines Freundes oder einer Freundin erlebt und wissen, wie schmerzhaft das sein kann. Man hat das Gefühl, nie mehr jemanden so lieben zu können. Einige von euch haben vielleicht auch miterlebt, wie die Eltern sich trennten. Gemäss Zahlen aus den letzten Jahren ging jede zweite Ehe wieder auseinander.

     

    Um die Trennung der Eltern geht es in dieser Podcastfolge. Dafür habe ich mit mehreren betroffenen Jugendlichen gesprochen. Ihre Erfahrungen fliessen immer wieder in den Podcast ein. Zudem erklärt  Christoph Wick, Geschäftsleiter der Kinder und Jugendhilfe St.Gallen, wie es zu Trennungen kommen kann. Es geht um Fragen wie:

     

    • Weshalb geht jede zweite Ehe in die Brüche? (22:25)
    • Was sind die häufigsten Trennungsgründe? (25:15)
    • Wann lohnt es sich noch, um eine Beziehung zu kämpfen? (26:04)
    • Wie können Eltern eine Trennung ihren Kindern am besten vermitteln? (19:30)
    • Wie verändern Kinder eine Beziehung? (27:46)
    • Wie gehe ich auf Kinder/Jugendliche zu, deren Eltern sich getrennt haben? (35:45)

    • Bei zwei Betroffenen haben wir den Namen geändert sowie ihre Antworten nachgesprochen, da sie nicht wollen, dass man sie erkennt.

       

      • Tom, 16, über die Trennung seiner Eltern (02:05)
      • Simona, 28, über die Trennung ihrer Eltern (14:42)
      • Lisa, 27, über die Trennung ihrer Eltern (30:15)

      • Betroffene von Trennungen, die sich gerne mit Personen austauschen wollen, die Ähnliches erlebt haben, können das in einer Gruppentherapie für Kinder in Trennungs- und Scheidungssituationen (https://www.kjpd-sg.ch/angebot/gruppentherapie-fuer-kinder-in-trennungs-und-scheidungssituationen/).

        39 min
      • Missbrauch in der Kirche Schweiz (2/2)

        Achtung, dies ist Teil 2 des Gesprächs mit Vreni Peterer. Höre zuerst Teil 1, wenn du dies noch nicht getan hast.

        Content-Note: In dieser Podcastfolge geht es um sexuelle Übergriffe und um Missbrauch von spiritueller Macht im kirchlichen Umfeld. Diese Themen können starke Reaktionen auslösen. Bitte sei achtsam und höre diese Podcastfolge gegebenenfalls nicht oder nicht alleine an. Hilfe für Betroffene von Übergriffen gibt es zum Beispiel bei der Opferhilfe St.Gallen. 

        Vreni Peterer war zehn Jahre alt, als sie ein römisch-katholischer Priester vergewaltigte. «Er drang von hinten in mich ein. Den Schmerz spüre ich heute noch, wenn ich davon erzähle», sagt sie.

        Lange habe sie nicht verstanden, wie sehr dieser Übergriff ihr Leben geprägt hatte. Das Geschehene hatte sie verdrängt und nicht gewagt, sich jemandem anzuvertrauen. Erst nach einem Zusammenbruch lernte sie, über ihre Vergangenheit zu sprechen.

         «Weil er den Mädchen im Religionsunterricht zu nahe gekommen ist», war der Priester bereits in den 1950ern zu einer viermonatigen Haftstrafe verurteilt worden, allerdings nur bedingt. Ein Jahr lang war es ihm verboten, zu arbeiten. «Doch auf sein Bitten und Drängen hin, bekam er wieder eine Anstellung in einer Pfarrei. «Er schrieb, er habe eingesehen, dass er einen Fehler gemacht habe. Daraufhin wurde er in unser Dorf geschickt», so Vreni Peterer im Fadegrad-Podcast. Dort vergewaltigte er Vreni Peterer.

         

        «Er drohte mir, dass ich in die Hölle käme und der Teufel mich holen würde, wenn ich jemandem davon erzählte. Diese Angst ist bis heute in mir eingebrannt», sagt sie. Geglaubt hätte ihr sowieso niemand, ist sie überzeugt. «Ausserdem war er auch gleichzeitig Schulpräsident und konnte mitreden, wer in die Real- und wer in die Sekundarschule durfte.» Ich war eine Wackelkandidatin, durfte aber später auf die Sekundarschule. Das war der teure Preis für mein Schweigen.»


        Heute präsidiert die 62-Jährige die Interessensgemeinschaft Missbrauchsbetroffene im kirchlichen Umfeld (IG-MikU).


        Höre Teil 2 über die Geschichte von Vreni Peterer

        In Teil 2 spricht Vreni Peterer über die Pilotstudie zum Thema Missbrauch in der Schweizer Kirche, die am 12. September 2023 erscheinen wird. Ausserdem zieht sie ein erstes Fazit ihrer Zeit als Präsidentin der IG-MikU, und erklärt, warum es eine kirchlich unabhängige Anlaufstelle für Betroffene braucht.


        01:04   Einführung ins Thema

        02:05   Was kann Betroffenen helfen?

        05:58   Fazit der Zeit als Präsidentin der IG-MikU

        08:01   12.September - Pilotstudie sexueller

        Missbrauch im kirchlichen Umfeld

        10:26   Warum es wichtig ist, dass Betroffene sich

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        Pilotstudie zum Thema sexueller Missbrauch in der Schweizer Kirche

        Am 12. September 2023 erscheint die erste Pilotstudie zum Thema sexueller Missbrauch in der Schweizer Kirche. Der Schlussbericht dieser Vorstudie wird nur die Spitze des Eisbergs aufdecken. Die Kirche hat bereits eine weitere dreijährige Studie in Auftrag gegeben, damit das Forscherteam der Uni Zürich die gesichteten Quellen detailliert auswerten kann.

        ⁠https://www.missbrauch-kath-info.ch/⁠


        Anlaufstellen für Betroffene von Missbrauch im kirchlichen Umfeld

        • ⁠Fachgremium des Bistums St.Gallen gegen sexuelle Übergriffe⁠
        • ⁠Ansprechpersonen des Bistums St.Gallen bei Missbrauch geistlicher Macht⁠
        • ⁠Kirchlich unabhängige Opferhilfe SG-AI-AR⁠


        • Interessensgemeinschaft für missbrauchsbetroffene Menschen im kirchlichen Umfeld

          Die IG-MikU setzt sich dafür ein, dass körperlicher sowie seelischer Missbrauch im kirchlichen Umfeld benannt und nicht vertuscht werden.

          Sie fordert, dass:

          • die Kirche für Folgen von Missbrauch die Verantwortung übernimmt.
          • Betroffene professionell begleitet werden.
          • Missbrauchstäter aus kirchlichen Tätigkeiten ausgeschlossen werden.
          • ⁠ https://www.missbrauch-kirche.ch/⁠

            17 min
          • Missbrauchsüberlebende: «Die Angst ist in mir eingebrannt» (1/2)

            Content-Note: In dieser Podcastfolge geht es um sexuelle Übergriffe und um Missbrauch von spiritueller Macht im kirchlichen Umfeld. Diese Themen können starke Reaktionen auslösen. Bitte sei achtsam und höre diese Podcastfolge gegebenenfalls nicht oder nicht alleine an. Hilfe für Betroffene von Übergriffen gibt es zum Beispiel bei der Opferhilfe St.Gallen. 

            Vreni Peterer war zehn Jahre alt, als sie ein römisch-katholischer Priester vergewaltigte. «Er drang von hinten in mich ein. Den Schmerz spüre ich heute noch, wenn ich davon erzähle», sagt sie.

             Lange habe sie nicht verstanden, wie sehr dieser Übergriff ihr Leben geprägt hatte. Das Geschehene hatte sie verdrängt und nicht gewagt, sich jemandem anzuvertrauen. Erst nach einem Zusammenbruch lernte sie, über ihre Vergangenheit zu sprechen.

             «Weil er den Mädchen im Religionsunterricht zu nahe gekommen ist», war der Priester bereits in den 1950ern zu einer viermonatigen Haftstrafe verurteilt worden, allerdings nur bedingt. Ein Jahr lang war es ihm verboten, zu arbeiten. «Doch auf sein Bitten und Drängen hin, bekam er wieder eine Anstellung in einer Pfarrei. «Er schrieb, er habe eingesehen, dass er einen Fehler gemacht habe. Daraufhin wurde er in unser Dorf geschickt», so Vreni Peterer im Fadegrad-Podcast. Dort vergewaltigte er Vreni Peterer.

             

            «Er drohte mir, dass ich in die Hölle käme und der Teufel mich holen würde, wenn ich jemandem davon erzählte. Diese Angst ist bis heute in mir eingebrannt», sagt sie. Geglaubt hätte ihr sowieso niemand, ist sie überzeugt. «Ausserdem war er auch gleichzeitig Schulpräsident und konnte mitreden, wer in die Real- und wer in die Sekundarschule durfte.» Ich war eine Wackelkandidatin, durfte aber später auf die Sekundarschule. Das war der teure Preis für mein Schweigen.»


            Heute präsidiert die 62-Jährige die Interessensgemeinschaft Missbrauchsbetroffene im kirchlichen Umfeld (IG-MikU).
            Höre Teil 1 über die Geschichte von Vreni Peterer

            In Teil 1 erzählt Vreni Peterer vom sexuellen Übergriff durch einen Priester, welche Auswirkungen die sexuelle und spirituelle Gewalt auf ihr Leben hatte und wie sie herausfand, dass die Kirche den Täter schützte. Sie erzählt auch, welche Erfahrungen sie machte, als sie sich dem Fachgremium gegen sexuelle Übergriffe des Bistums St.Gallens anvertraute und Akteneinsicht bekam.


            01:11   Vorstellung Vreni Peterer

            02:18   Die Übergriffe

            07:35   Die Auswirkungen der Übergriffe

            16:24   Die Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs


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            Fadegrad ist ein ökumenischer Podcast

            Pilotstudie zum Thema sexueller Missbrauch in der Schweizer Kirche

            Am 12. September 2023 erscheint die erste Pilotstudie zum Thema sexueller Missbrauch in der Schweizer Kirche. Der Schlussbericht dieser Vorstudie wird nur die Spitze des Eisbergs aufdecken. Die Kirche hat bereits eine weitere dreijährige Studie in Auftrag gegeben, damit das Forscherteam der Uni Zürich die gesichteten Quellen detailliert auswerten kann.

            https://www.missbrauch-kath-info.ch/


            Anlaufstellen für Betroffene von Missbrauch im kirchlichen Umfeld

            • Fachgremium des Bistums St.Gallen gegen sexuelle Übergriffe
            • Ansprechpersonen des Bistums St.Gallen bei Missbrauch geistlicher Macht
            • Kirchlich unabhängige Opferhilfe SG-AI-AR

            • Interessensgemeinschaft für missbrauchsbetroffene Menschen im kirchlichen Umfeld

              Die IG-MikU setzt sich dafür ein, dass körperlicher sowie seelischer Missbrauch im kirchlichen Umfeld benannt und nicht vertuscht werden.

              Sie fordert, dass:

              • die Kirche für Folgen von Missbrauch die Verantwortung übernimmt.
              • Betroffene professionell begleitet werden.
              • Missbrauchstäter aus kirchlichen Tätigkeiten ausgeschlossen werden.
              •  https://www.missbrauch-kirche.ch/


                29 min
              • Vom Journalist zum Religionslehrer

                Warum wird ein Journalist Religionslehrer? Was kann Religionsunterricht, und was nicht? Und braucht es in einer säkularisierten Gesellschaft den Religionsunterricht überhaupt noch?

                 

                Diese und andere Fragen stellte Fadegrad-Podcast Host Gabriel Imhof an Gustin Marjakaj. Er ist seit vielen Jahren Religionslehrer, begleitet Jugendliche auf dem Firmweg und hat kürzlich sein Theologiestudium abgeschlossen.

                 

                In dem Gespräch erzählt er nicht nur von seinen Erfahrungen mit den Schülerinnen und Schülern, sondern auch, was er gelernt hat als Lehrperson und weshalb er seinen Glauben an Gott pflegt.

                 

                Das erwartet euch im Gespräch über den Religionsunterricht:

                 

                01.16 – Vom Journalisten zum Religionslehrer: Wie kam Gustin zu Theologie?

                 

                05:21 – Wie vermittelt Gustin Marjakaj Gott und das Christentum an die Jugendlichen?

                 

                16:21 – Kommt es auch vor, dass Gustin Marjakaj von den Kindern und Jugendlichen lernt?

                 

                21:00 – Wird der Religionsunterricht in Zukunft noch relevant sein?

                 

                24:02 – Was ist Gustin Marjakajs Wunsch und Vision für die Zukunft der Kirche?

                 

                Habt ihr Fragen zu dem Gespräch oder möchtet ihr uns ein Feedback geben? Dann kontaktiert uns via Instagram @fadegrad_podcast oder via

                Mail [email protected]. Wir freuen uns auch über eine positive Bewertung und wenn ihr unseren Podcast weiterempfehlt.

                Vielen Dank für euer Interesse, bis bald


                28 min
              • Paraplegie

                Wie verhält man sich als funktional gesunde Person gegenüber einem Menschen mit körperlicher Einschränkung im Rollstuhl?

                Mit dieser Frage startet dieses äusserst eindrückliche Gespräch.

                Fabian Kieliger's Leben hat sich vor acht Jahren schlagartig verändert. Nach einem Velounfall meistert er seinen Alltag als Paraplegiker im Rollstuhl.

                Für gesunde Fussgänger:innen schon kaum vorstellbar. Das hat Podcast Host Sam spätestens im Gespräch mit Fabian Kieliger gelernt.

                Denn wo man als grösste Einschränkung möglicherweise "bloss" den Rollstuhl erwarten würde, kommen ganz viele andere Aspekte dazu. Welche das sind und wie er damit umgeht, erklärt uns Fabian Kieliger sehr eindrücklich in diesem Gespräch.

                Das Gespräch mit Fabian fand im Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ), genauer im Besuchszentrum ParaForum statt. Dort arbeitet Fabian mittlerweile seit mehr als einem Jahr am Empfang . Im Interview gibt er uns einen Einblick in das Leistungsnetz der Schweizer Paraplegiker Stiftung.

                Eine kleine Übersicht:

                Welches Verhalten ist Rollstuhlfahrenden gegenüber wünschenswert? 04:00

                Wie kam es zu Fabian Kieligers Paraplegie? 05:00

                Welchen Sport dass er leidenschaftlich verfolgt. 07:45

                Welche körperlichen Aspekte man als Fussgänger als selbstverständlich nimmt. 11:45

                Seine Arbeit und seine Erfahrungen mit der Schweizer Paraplegiker-Stiftung. 21:00

                Wie er die Inklusions-Lage in der Schweiz einschätzt. 26:05

                Über seine Arbeit für ein Projekt in Haiti. 27:15

                Wie die Gesellschaft Rollstuhlfahrende einschränkt 33:22


                Sind bei dir nun noch Fragen aufgetaucht oder möchtest du uns konstruktives Feedback weitergeben?

                Dann trete mit uns in Kontakt per Instagram @fadegrad_podcast oder via Mail [email protected]

                Danke fürs Zuhören und Weiterverbreiten :)



                37 min
              • «Trauer ist keine Krankheit»

                Ute Latuski-Ramm leitet die ökumenische Fachstelle BILL, Begleitung in der letzten Lebensphase. Sie ist überzeugt: «Trauern ist ganz normal und gehört zum Leben dazu. Trauer ist keine Krankheit».

                Warum Trauer lebenswichtig ist, wie man Trauernden beistehen kann und wann Trauer pathologische Züge bekommt, bespricht die reformierte Pfarrerin im Podcast-Gespräch mit Gastgeberin Ines Schaberger.

                Das sind die Themen des Podcasts über Trauer:

                01:41   Trauer über die Grossmutter und einen Schulkollegen

                06:40   Was passiert bei Trauer im menschlichen Körper?

                09:13   Kritik an den Trauerphasen von Elisabeth Kübler-Ross und Verena Kast

                13:01   Fragen der Fadegrad-Community zu Trauer

                15:28   Ab wann wird Trauer krankhaft und gefährlich?

                16:26   Wie kann ich einer trauernden Person helfen?

                19:33   Beerdigung im grossen oder kleinen Rahmen?

                22:16   Haben Tod und Trauer in unserer Gesellschaft heute noch einen Platz?

                Wenn euch der Podcast gefällt, dann abonniert ihn, gebt ihm eine gute Bewertung und empfehlt ihn gerne weiter!


                Konstruktives Feedback ist willkommen an: [email protected].


                Ökumenische Fachstelle BILL: https://www.bill-sg.ch

                Die ökumenische Fachstelle BILL (Begleitung in der letzten Lebensphase) bietet Kurse für Menschen an, die Angehörige oder ihnen Nahestehende in Phasen schwerer Krankheit oder am Lebensende begleiten. Sie vermittelt Wissen in Vorträgen, sogenannten Letzte-Hilfe-Kursen und steht für Beratung zur Verfügung. Die Angebote der BILL stehen jedem Menschen offen – unabhängig von der Konfession, Religion oder Weltanschauung.

                Die ökumenische Fachstelle BILL ist in der christlichen Tradition beheimatet und wird von den beiden Landeskirchen des Kantons sowie vom Bistum St. Gallen getragen.


                Weitere Podcastfolgen zum Thema Tod und Trauern:

                • https://fadegrad-podcast.ch/2022/04/07/30-keine-angst-vorm-tod-vom-sterben-und-loslassen/
                • https://fadegrad-podcast.ch/2021/11/05/19-hospiz-st-gallen-wie-ist-es-wenn-man-weiss-dass-man-stirbt/
                • https://fadegrad-podcast.ch/2022/10/26/43-bestatter-dieser-mann-hat-5-000-menschen-beerdigt/
                • 29 min
                • Open Air St. Gallen - ElioRicca

                  Es ist heiss, nur ein leichter Wind streift die sonnengebräunte Haut und nostalgische Gitarrenklänge dröhnen aus riesigen Boxen.

                  Der Festivalsommer ist bereits in vollem Gange.

                  Dato zur Veröffentlichung dieser Folge startet das OASG und als St. Galler Musiker am OpenAir St. Gallen aufzutreten....das ist ein Traum, der sich dieses Jahr für die zweiköpfige Band "ElioRicca" erfüllt.

                  Am OpenAir Samstag spielen sie um 12:45Uhr auf der Sternenbühne.

                  Podcast-Host Sam de Keijzer hat den multi-instrumentalen Elio getroffen und zu allem Möglichen ausgefragt:

                  - Wie er ihre Musik beschreibt (5:50)

                  - Was ihn als Musiker antreibt und inspiriert (10:20)

                  - Worauf er sich beim Auftritt am meisten freut (12:30)

                  - Welche Konzerte sie 2023 spielen dürfen (14:30)

                  - Was er neben Musiker arbeitet (15:00)

                  - Wie das so mit anderen Bands funktioniert (17:30)

                  - Was wohl gewesen wäre, wenn er nicht Musik machen würde (22:30)

                  - Die lustigste Bandgeschichte (25:50)

                  ...und noch viele spannende Gedanken und Geschichten mehr.

                  Ein wirklich entspanntes und sehr unterhaltsames Gespräch, das sowohl zum Grinsen, wie auch zum Nachdenken anregt.

                  Ein grosses Danke geht an die Elio Ricca Band, dass wir das Lied FOMO in dieser Folge nutzen durften.

                  Ihr wollt mehr von ElioRicca hören? (Zum Beispiel den angesprochenen Song "Lunapark")

                  Hier kommt ihr direkt zu ihrer Spotifyliste:

                  Auf Instagram findet ihr sie ebenfalls:

                  Elio Ricca (@elioriccaband) • Instagram-Fotos und -Videos


                  Wenn euch der Podcast gefällt, teilt ihn und empfehlt ihn weiter.

                  Konstruktives Feedback ist wie immer erwünscht an: [email protected]

                  35 min
                • Über Rassismus und das Fest der Kulturen
                  Kennst du die folgenden Situationen?
                  Du bist im Supermarkt einkaufen, willst nach einem kleinen Bummel den Laden verlassen und wirst überraschend vom Security aufgefordert, deine Taschen zu zeigen.
                  Oder du bist am Bahnhof, läufst durch das Getümmel mit schnellem Schritt in Richtung deines Gleises und siehst, wie eine Polizeipatrouille auf dich zusteuert und dich kontrollieren möchte.
                  Jemand fragt dich, ob du Schweizerdeutsch verstehst und woher du "ursprünglich" kommst.
                  Ist deine Antwort ja, sind die Chancen hoch, dass du eine Person of Colour oder Schwarz bist und Erfahrung mit Rassismus im Alltag gemacht hast.
                  Lautet deine Antwort nein, dann bist du höchstwahrscheinlich weiss.
                  Am 17. Juni 2023 findet das jährlich wiederkehrende Fest der Kulturen in St. Gallen statt. Dieser Begegnungstag verwandelt die Markt- und Neugasse in eine lebendige, multikulturelle Zone, wo Menschen aus unterschiedlichsten Nationen ihre kulturellen Schätze präsentieren. So entstehen Begegnungen der diversen Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadt.
                  Wir vom Fadegrad-Podcast sind selber mit einem Stand vertreten und haben zu diesem Anlass einen Podcast aufgenommen. Das Motto des Begegnungstages ist «Say NO to racism!» und genau darum dreht sich auch unser Gespräch.
                  Unser Fadegrad-Podcast-Host Gabriel Imhof spricht mit Misbah Kazmi, die das Fest der Kulturen organisiert, und Katarina Stigwall, die in St. Gallen für die Beratungsstelle gegen Rassismus und Diskriminierung arbeitet. Diese ist ein Angebot der HEKS, dem Hilfswerk der evangelischen-reformierten Kirchen der Schweiz. Misbah, die selbst pakistanische Wurzeln hat, erzählt etwas über das Fest der Kulturen und das Ziel des Anlasses. Katarina bringt die fachspezifische Perspektive in das Gespräch hinein. Von ihren Erfahrungen mit Alltagsrassismus erzählen Linda, Emilia und Kenji, alle People of Colour.
                  Eine kleine Übersicht über das Gespräch:
                  02:30 - Über Misbah und wie sie zu ihrer Arbeit im Schweizerischen Roten Kreuz kam
                  07:25 - Über Katarina und wie sie zu ihrer Tätigkeit bei der Meldestelle gegen Rassismus und Diskriminierung kam
                  14:35 - Erfahrungsbericht Linda
                  18:27 - Erfahrungsbericht Kenji
                  23:18 - Erfahrungsbericht Emilia
                  32: 09 - Apelle von Linda, Kenji, Emilia
                  Für weiterführende Informationen besuche die Meldestelle für Rassismus und Diskriminierung.
                  Und melde, wenn du Alltagsrassismus erlebst und hol dir Unterstützung:
                  HEKS
                  Beratungsstelle gegen Rassismus und Diskriminierung | HEKS
                  Zum Begegnungstag / dem Fest der Kulturen findest du hier weitere Infos:
                  willkommen - interkultureller
                  Begegnungstag St.Gallen - interkultureller Begegnungstag St.Gallen
                  Sehr spannende Literatur zum Thema gibt es von Tupoka Ogette. Sie setzt sich für mehr Bewusstsein und den Ausstieg aus Rassismus ein. Ihr Spiegel-Beststeller heisst denn auch «Exit Racissm»
                  Tupoka Ogette
                  EXIT RACISM von Tupoka Ogette | Startseite
                  Auch als Hörbuch auf Spotify:
                  EXIT
                  RACISM (rassismuskritisch denken lernen) – Album von Tupoka Ogette |
                  Spotify
                  Zudem findest du spannende und auch augenöffnende Videos auf ihrer Seite:
                  EXIT RACISM von Tupoka Ogette
                  | Materialien
                  Hast du Fragen zu dem Gespräch oder möchtest du uns ein Feedback geben? Dann trete mit uns via Instagram @fadegrad_podcast oder via Mail [email protected] in Kontakt. Wir freuen uns auch über eine positive Bewertung und wenn du unseren Podcast weiterempfiehlst.
                  Vielen Dank für dein Interesse, bis bald!
                  36 min
                • Illegale Adoption aus Sri Lanka: Celin Fässler auf der Suche nach ihren Eltern

                  Celin Fässler wurde im Jahr 1982 illegal aus Sri Lanka adoptiert. Im Fadegrad-Podcast spricht sie darüber, wie die Adoption und die Suche nach ihren leiblichen Eltern sie prägte und wie sie sich mit dem Verein Back to the Roots für Betroffene von illegalen Adoptionen einsetzt.

                   

                  Woher kommst du? Eigentlich eine ganz einfache Frage, die viele Menschen sofort beantworten können. Doch wie ist es, wenn man nicht weiss, woher man kommt? Wer einen geboren hat? Wer die biologischen Eltern sind? Davon erzählt erzählt Celin Fässler vom Verein Back to the Roots im Fadegrad-Podcast.

                   „Wir gehen davon aus, dass 90 Prozent der Adoptionspapiere aus Sri Lanka nicht stimmen", sagt Celin Fässler im Fadegrad-Podcast.

                  11.000 Kinder wurden in den 1980ern und 1990ern aus Sri Lanka in europäische Länder adoptiert. Die meisten von ihnen kamen auf fragwürdigen Wegen nach Europa:

                  • Ihre Geburtsurkunden und Adoptionspapiere wurden gefälscht.
                  • Schauspielerinnen gaben sich als Mütter der Babies aus und diese zur Adoption frei.
                  • Kinder wurden ihren Eltern teilweise gestohlen oder sogar systematisch gezeugt für sogenannte Babyfarmen.
                  • 881 Kinder kamen auf diesem Weg in die Schweiz. Celin Fässler ist eines davon. 1982 holten ihre Adoptiveltern sie aus Sri Lanka ab. Laut Adoptionspapier war Celin Fässler damals drei Wochen alt.

                     “Schweizer Paare bezahlten für die Adoptionsvermittlung zwischen 5000 und 15000 CHF. Die leiblichen Mütter erhielten wenige Dollars, manchmal eine Thermosflasche und ein Kleid aus zweiter Hand dazu.“ (Bericht ZHAW über Adoptionen in den 1980ern)

                     Gemäss Schweizer Verfassung hat jeder Mensch das Recht, seine biologische undgenetische Abstammung zu kennen. Celin Fässler hat versucht, ihre Herkunftsfamilie zu finden. Sie reiste mehrmals nach Sri Lanka, besorgte Dokumente, machte einen DNA-Test und besuchte die Adresse, die in ihrem Adoptionspapier stand. Die Spuren führten: ins Nichts.

                    Hat Celin Fässler heute noch Hoffnung, ihre leibliche Familie wiederzufinden?

                     „Ich würde meinen leiblichen Eltern gerne sagen, dass es mir gut geht. Doch ich werde älter, und meine biologischen Eltern ebenfalls. Und wer weiss, vielleicht wissen sie ja gar nicht, dass ich am Leben bin?", sagt Celin Fässler im Fadegrad-Podcast.

                    Darüber spricht Celin Fässler im Fadegrad-Podcast über die illegale Adoption aus Sri Lanka:

                    04:36   Die Adoptionspapiere in den Händen

                    06:54   Die ersten Reisen nach Sri Lanka

                    09:55   Schwierige Suche nach der leiblichen Mutter

                    16:16   Was Celin Fässler ihren leiblichen Eltern

                    gerne sagen würde

                    25:32   Verein "Back to the Roots"

                    29:19   Was Kraft für die Suche nach der eigenen Identität gibt

                     „Back to the Roots“ berät nach illegaler Adoption

                    Der Verein Back to the Roots berät und begleitet Menschen aus Sri Lanka bei der Suche nach ihrer Herkunft

                    und ihren leiblichen Eltern. Nur selten gibt es ein „happy end“ im Sinne einer Wiedervereinigung von Eltern und Kindern, erzählt Celin Fässler. Deshalb wirbt der Verein dafür, dass Menschen in Sri Lanka einen DNA-Test machen, um mögliche Verwandte zu finden. Dafür ist der Verein auf Spenden angewiesen.

                    Wichtige Links zum Thema illegale Adoptionen aus Sri Lanka

                    -         https://backtotheroots.net

                    -         SRF: DOK „Illegal adoptiert. Der Handel mit Adoptivkindern aus Sri Lanka und dem Libanon“: DOK

                    - Illegal adoptiert – Der Handel mit Adoptivkindern aus Sri Lanka und dem
                    Libanon - Play SRF

                    -         Bericht der ZHAW über Adoptionen in den 1980er-Jahren: Adoptionen

                    von Kindern aus Sri Lanka in der Schweiz in den 1980er-Jahren | ZHAW Zürcher
                    Hochschule für Angewandte Wissenschaften

                    -         Aufarbeitung des Kantons St.Gallen: Adoptionen

                    aus Sri Lanka aufarbeiten | berichte.sg.ch

                    32 min
                  • Kirchen-Architekt aus Leidenschaft - Bruno Bossart im Videointerview

                    Zwölf Kirchen und Kapellen hat der Architekt Bruno Bossart bereits entworfen oder umgebaut.

                    Im Video führt er Podcast-Host Sam de Keijzer durch zwei seiner Kirchen.

                    Und in seinem Büro, von Büchern umgeben, erzählt er ihr von seiner Leidenschaft.

                    Ohne Leidenschaft kann man kein Architekt sein, davon ist Architekt Bruno Bossart im Fadegrad-Podcast überzeugt.


                    In dieser Folge im neuen Format erfahrt und seht ihr:

                         

                    Warum genau Kirchen Bruno Bossart interessieren (1:10)

                    Was Glaube für ihn bedeutet. (3:05)

                    Einen Einblick in die kath. Kirche Niederwil SG (5:25)

                    Wie ihn das Abendmahl von Leonardo da Vinci für die Kirche in Flawil inspirierte (8:40)

                    Auf welchem Flügel er spielte. (12:24)



                    Bei einer Kirchenführung in der St. Laurentius Kirche in Flawil und der St. Eusebius Kirche in Niederwil SG zeigt Bruno Bossart gleich vor Ort, wie detailreich und überlegt er bestimmte Elemente angeordnet hat und erklärt wofür sie stehen.


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                    15 min

                  About Fadegrad

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                  Der Podcast, der fragt, warum Menschen tun, was sie tun und wie sie geworden sind, wer sie sind.

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