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Deutschland, Hessen, die Wetterau, Bad Nauheim in den Achtziger- und Neunzigerjahren: Der Erzähler in Andreas Maiers autofiktionalem Großprojekt „Ortsumgehung“ ist zum Jugendlichen geworden, trifft Gleichaltrige und Gleichgesinnte im Jugendzentrum der Stadt, verliebt sich, engagiert sich. Sein Radius wird größer, der Bezugsrahmen Familie bleibt. Der Fernseher läuft. Zwischen Iran und Irak herrscht ein Krieg, der kaum wahrgenommen wird. Ein CDU-Politiker aus der Pfalz wird Kanzler. Ein Jahr, das zum Inbegriff der Dystopie geworden ist, kommt und geht. Die Mauer fällt.
Am 14. Mai 2025 war Andreas Maier mit „Der Teufel“, dem zehnten der auf elf Bücher angelegten Reihe, im Literaturhaus Frankfurt zu Gast. Im Gespräch mit Andreas Platthaus ging es dort um Erwartungen, auch eigene, die unterlaufen werden müssen, um das panische Sehnsuchtsverhältnis zur Heimat, das mediale Sichtbar- und Unsichtbarmachen von Dingen – und um die Bösen, die immer die anderen sind.
„Wollen die lieber Nähe spüren oder fernsehen?“ Jan Wiele über „Der Teufel“ von Andreas Maier
„Der Teufel“ von Andreas Maier auf der Website des Suhrkamp Verlags
Das Programm des Literaturhauses Frankfurt
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Hosts: Marie Löwenstein und Sandra Klüber
Mitarbeit: Matias Hartmann, Kathrin Becker, Lena Barozzi, Kevin Gremmel, Michael Götz
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Mehr zum Thema dieser Folge:
Keine Alternative zur Leitwährung in Sicht
China ist der Dollar ein Dorn im Auge
Warum der Euro keine Weltwährung ist
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Wie die Reichen Wohnraum für andere schaffen
So vermeiden Vermieter teure Missverständnisse
Mit der Brechstange gegen hohe Mieten
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Wir sprechen mit den Nahost-Experten Guido Steinberg (SWP) und Rainer Hermann sowie dem F.A.Z.-Korrespondenten Christoph Ehrhardt in Beirut über das, was auf den 12-Tage-Krieg folgt: Wie geschwächt ist Iran wirklich? Warum verlieren selbst die eigenen Schattenarmeen wie die Hisbollah das Vertrauen in Teheran? Und während Israel weiter auf einen militärischen Sicherheitskurs setzt, verfolgen Länder wie Saudi-Arabien ganz eigene Interessen auf dem Weg der wirtschaftlichen Modernisierung. Und ziehen damit einmal mehr Donald Trump in die Region. Welche Rolle will der US-Präsident hier zukünftig noch spielen?
Hosts: Kati Schneider und Sandra Klüber
Mitarbeit: Kathrin Becker, Lena Katharina Barozzi
Mehr zum Thema dieser Folge:
[Neuordnung Naher Osten?]https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/afghanen-in-iran-sie-muessen-fuer-den-krieg-buessen-110571192.html)
Irans Führung unter Druck
Nach dem 12-Tage-Krieg
Zwischen Dollar und Mullah: Syriens neuer „Business-Islamismus“
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Es ist ein Schutzmechanismus, dass wir Menschen uns vor Erbrochenem ekeln. Doch bei manchen geht dieser Ekel so weit, dass sie nicht mehr normal leben können. Restaurant, Party, Biergarten – nirgends gehen diese Menschen mehr hin. Experten sprechen dann von einer Emetophobie. Wie man Hilfe findet und wann man sich welche holen sollte? Antworten darauf gibt es im Podcast.
In der Hängematte, im Zelt, im Liegestuhl, auf dem Strandtuch oder der Picknickdecke, dem Wohnzimmersofa, auf einem Baum oder dem Balkon oder im Bett: Es gibt so viele schöne Orte zu Lesen. Gerade im Sommer. Gerade in den Sommerferien. Gerade für Kinder und Jugendliche.
Der 29. Juni ist der fünfte Sonntag in diesem Monat, und diese Gelegenheit einer Folge außer der Reihe nutzen wir hier im Bücher-Podcast ja gern zu einem Gespräch über Kinder- und Jugendbücher. Zu Gast ist einmal mehr unser Redakteurskollege und Experte Tilman Spreckelsen. Im Gespräch stellen wir ein Bilderbuch, ein Kinder- und ein Jugendbuch vor, dazu einen Klassiker, allesamt bestens als Lektüre in den kommenden Wochen geeignet.
„Willkommen“ von Alison Green und Axel Scheffler auf der Website von Beltz & Gelberg
„Nehmt das, Zyniker!“: Tilman Spreckelsen über „Willkommen“ von Alison Green und Axel Scheffler
„Die Windmacherin“ von Maja Lunde auf der Website des Verlags btb
„Engel der letzten Nacht“ von Nils Mohl auf der Rotfuchs-Website
„Von Engeln und Suizidgedanken“: Anna Nowaczyk über „Engel der letzten Nacht“ von Nils Mohl
„Momo“ von Michael Ende auf der Website des Thienemann Verlags
„Das Kind, das einfach Zeit hat“: Julia Voss zu 50 Jahren „Momo“
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Deutschland drohte das dritte Rezessionsjahr in Folge. Doch plötzlich stehen die Zeichen auf Wachstum. Gelingt jetzt trotz aller geopolitischen Krisen tatsächlich die Wende?
Zu Gast ist heute Johannes Pennekamp, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung bei der F.A.Z.
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Sommerzeit. In der Welt der Bücher heißt das: Die Verlage nehmen Anlauf auf das Herbstprogramm, und die Leserinnen und Leser fragen sich, was sie mit in den Urlaub nehmen. An den Strand oder aufs Schiff oder in die Berge oder auf den Balkon. Gute Frage! Wir haben sie einer Reihe von Kolleginnen und Kollegen gestellt. Und weil zu so ein paar schönen sommerlichen Lesestündchen ja nicht nur die passende Lektüre und ein Plätzchen zum Wohlfühlen gehören, sondern am besten auch noch was zu trinken, haben wir auch gleich danach noch gefragt.
Auch diese Episode endet mit einem neuen Literaturrätsel von Tilman Spreckelsen, mit der Lösung des Rätsels aus dem Mai 2025 und der Bekanntgabe, wer diesmal ein Buch gewonnen hat, wie wir es jedes Mal verlosen, unter den richtigen Einsendungen.
Jürgen Kaube empfiehlt „Eine kurze Geschichte von sieben Morden“ von Marlon James, übersetzt von Guntrud Argo, Robert Brack, Michael Kellner, Stephan Kleiner und Kristian Lutze. Auch als Taschenbuch bei Heyne Hardcore erhältlich, 864 Seiten für 15 Euro.
Vanessa Fatho empfiehlt „Jaffa Road“ von Daniel Speck, bei S. Fischer erschienen, das Taschenbuch mit 672 Seiten kostet 14 Euro.
Sandra Kegel schlägt „Sister Europe“ von Nell Zink vor, übersetzt von Tobias Schnettler, gerade im Mai erst bei Rowohlt veröffentlicht, 272 Seiten dick, zum Preis von 24 Euro.
Dietmar Dath empfiehlt „Die blutige Kammer“ von Angela Carter, übersetzt von Maren Kames, mit 237 Seiten für 25 Euro im Suhrkamp Verlag zu haben.
Helene Rönsch legt uns „Liebe ist gewaltig“ von Claudia Schumacher ans Herz, bei dtv mit 367 Seiten für 22 Euro im Programm.
Kai Spanke schlägt „Ernährung. Meine Quintessenz“ von Andreas Michalsen vor, aus dem Insel Verlag. Das Buch kostet in der gebundenen Ausgabe 26 Euro mit seinen 448 Seiten, als eBook ein bisschen weniger, als Taschenbuch kommt es erst im neuen Jahr.
Maria Wiesner empfiehlt „Tagebuch eines Killerbots“ von Martha Wells, übersetzt von Frank Böhmert, bei Heyne erschienen, 573 Seiten für 15,99 Euro.
Fridtjof Küchemann empfiehlt „Heartland“ von Joey Goebel, übersetzt von Hans M. Herzog. Als Taschenbuch bei Diogenes kostet der Roman mit seinen 720 Seiten 14 Euro.
Der Preis des Literaturrätsels im Juni 2025, die Adresse für Ihre Einsendung und die Teilnahmebedingungen
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Wird der NATO-Gipfel in Den Haag zum Wendepunkt oder zur Zerreißprobe für das Bündnis? US-General a. D. Ben Hodges, Bundeswehr-General a. D. Heinrich Brauß, die ehemalige NATO-Strategin Stefanie Babst und F.A.Z.-Korrespondent Thomas Gutschker sprechen über wachsenden Druck auf Europa, den Trump-Faktor und die drohende Konfrontation mit Russland. Wie viel Verlass ist noch auf Artikel 5, wenn Moskau die NATO testet und Washington zögert?
Hosts: Kati Schneider und Sandra Klüber
Mitarbeit: Kathrin Becker, Kevin Gremmel und Lena Katharina Barozzi
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Vor Bündnisgipfel: Fico bringt NATO-Austritt der Slowakei ins Spiel
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Militärexperte Lange: „Russlands Offensive läuft nicht gut"
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Biontech ist mit dem Covid-19-Impfstoff groß geworden. Das Unternehmen aus Mainz arbeitet an Krebsmedikamenten und will nun Curevac aus Tübingen kaufen. Was bedeutet das für Anleger?
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