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  • Kafkas Verwandlungen: Ein Gespräch mit Reiner Stach über Band 1 seiner kommentierten Ausgabe der Erzählungen
    Paul Ingendaay im Gespräch mit Reiner Stach

    Wer hat Angst vor Franz Kafka? Immer noch zu viele, leider. Sind es seine Bücher, besser gesagt, seine Texte? Denn an fertigen Büchern hat er ja kaum etwas hinterlassen, was auf dem heutigen Buchmarkt eine Chance hätte. Ist es der Ruf dieser Texte, „schwierig“ zu sein, obwohl sie manchmal von geradezu strahlender Einfachheit sind? Was nicht heißen soll: simpel. Aber einfach im Sinne von: klar, nicht dahergeredet, nicht mit Erzählkrempel vollgestellt. Oder ist es sein Leben, das als traurig, neurotisch und depressiv gilt? Sind es gar die Fotografien von diesem schmalen Mann mit den großen Augen?

    Der beste Weg, diesen Unsinn weiträumig zu umfahren, besteht darin, sich wieder mit Kafkas Texten zu beschäftigen. Dazu besteht jetzt eine hervorragende Gelegenheit durch den ersten von zwei Bänden mit Kafkas Erzählungen, der in der Kommentierung von Reiner Stach im Wallstein Verlag erschienen ist. Reiner Stach, daran sei erinnert, hat durch seine dreibändige Kafka-Biographie einen neuen Maßstab für biographische Darstellung und ebenso feinfühlige wie mitreißende Lebenserzählung gesetzt. Unser Nachdenken darüber, in welchem Verhältnis das Leben und die Kunst stehen, hat er durch entscheidende Einsichten bereichert. Heute erzählt Stach im Bücher-Podcast, welche Texte in Band 1 der neuen Ausgabe enthalten sind, was seine Kommentierung leisten soll und wie sich heutige Leser den Kafka-Texten unbefangen nähern können.

    „Erzählungen, Band 1“ von Franz Kafka, herausgegeben und kommentiert von Reiner Stach, ist im Wallstein Verlag erschienen, hat 390 Seiten und kostet 36 Euro.

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    53 min
  • Ex-Außenminister Gabriel über Sicherheitsgarantien: „Von uns Deutschen wird es abhängen"
    F.A.Z. Machtprobe

    Wichtige Änderung: Ab Juni 2025 erscheint dieser Podcast exklusiv im Rahmen unseres FAZ+-Abos. Das bedeutet: Alle neuen Folgen hören Sie ab dann in der F.A.Z. App, auf FAZ.NET oder über die Apple Podcast App. Einzelne ausgewählte Episoden bleiben weiterhin in allen Podcast-Apps frei verfügbar. FAZ+ ist unser digitales Abo-Angebot mit vielen exklusiven Inhalten.

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    Host: Andreas Krobok

    Mitarbeit: Kathrin Becker

    Mehr zum Thema dieser Folge:

    Krieg in der Ukraine: Russland lehnt westliche Sicherheitsgarantien für Ukraine abermals ab

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    26 min
  • Wer käme an der kleinen Mü vorbei?
    Tilman Spreckelsen und Fridtjof Küchemann über achtzig Jahre Mumin-Bücher von Tove Jansson

    Es ist so verblüffend wie offensichtlich: Seit ganzen achtzig Jahren gibt es die Bücher mit den Mumins inzwischen, mit diesen von der finnlandschwedischen Künstlerin und Autorin ersonnenen kleinen Trollen, deren Aussehen ein wenig an ein weißes Nilpferd auf zwei Beinen erinnert. Zumindest ist 1945 der erste Band erschienen. Ihr Alter überrascht, weil die Bücher so zeitlos und frisch wirken. Doch wer sich mit einzelnen Szenen, mit Figuren und Motiven, überhaupt mit der Ausgangssituation des ersten Buchs befasst, in dem die Mumineltern einander erst einmal wiederfinden müssen, sieht, wie die Geschichten zugleich in ihrer Entstehungszeit verwurzelt sind.

    In dieser Folge, veröffentlicht an einem der seltenen fünften Sonntage im Monat, an denen es im Bücher-Podcast um Kinderliteratur geht, stellen wir eine große Kinderbuchautorin und ihre liebevoll ausgedachten Figuren vor, wir sprechen über die Anlage und den Reiz ihrer Abenteuer und um ihre Popularität bis heute – auf Sammeltassen und in Vergnügungsparks vor allem aber in den Büchern.

    Tove Janssons Buch „Mumins lange Reise“ in der Neuübersetzung von Birgitta Kicherer auf der Website des Arena Verlags

    „Achtzig Jahre Anarchie“: Stefan Trinks über Tove Jansson und die Geburt der Mumins aus einer Ménage-à-trois

    „Das Finnisch des Jahres“: Matthias Hannemann über die finnisch-britische Animationsserie „Mumintal“

    „Bist du Schnupferich oder der Muminpapa?“ Tilman Spreckelsen zum hundertsten Geburtstag von Tove Jansson

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    37 min
  • Will China das Ende des Ukraine-Kriegs verhindern?
    F.A.Z. Machtprobe

    Chinas Zweckgemeinschaft mit Moskau, Friedensrhetorik, Rohstoffhandel und Dual-Use-Lieferungen besprechen wir mit unserem China-Korrespendenten Jochen Stahnke und Martin Wagner vom Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin.

    Hosts: Sandra Klüber und Michael Götz

    Mitarbeit: Jens Wohlgemuth, Kathrin Becker, Kevin Gremmel, Marie Löwenstein

    Mehr zum Thema der Folge

    Handel über Umwege: Die alten Tricks von Chinas Autoherstellern

    Internationale Automesse: Chinas Automarken erobern die IAA

    Chinas Stärke: Auch in Peking stinkt der Fisch vom Kopf


    Live-Podcast in Frankfurt: Am 8. September bringen wir unseren Podcast für Deutschland auf die Bühne – live aus der BarShuka. Unser Thema: „Wie links drehen Sie den Kanzler, Gregor Gysi?“. Jetzt Tickets sichern.


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    48 min
  • Beugt Brokkoli Falten vor?
    F.A.Z.-Gesundheitspodcast

    Prof. Florian Gruber, Hautforscher und Experte für zellbiologische Prozesse von der Universität Wien, erklärt im Gespräch mit Podcast-Gastgeberin Lucia Schmidt, wie die Haut aufgebaut ist, wie schnell sich die Zellen der Epidermis erneuern und welche externen Faktoren Gift sind für das Aussehen.

    Zudem spricht er über die Wirkung des Fastens auf die Haut – und darüber, welche Nahrungsmittel der Haut besonders gut tun. Aufatmen für alle Kochmuffel: Rohkost ist ganz vorne mit dabei.


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    39 min
  • Auf dem Weg zur Übernahme - Was wird aus der Commerzbank?
    F.A.Z. Finanzen & Immobilien

    Mehr zum Thema der Folge:

    Wird die Commerzbank jetzt italienisch?

    Europas Banken holen auf – ein bisschen

    Berlin erneuert Kritik an Commerzbank-Interessentin Unicredit


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    29 min
  • Was wir einander antun: Dorothee Elmiger über ihren Roman „Die Holländerinnen“
    Maria Wiesner und Fridtjof Küchemann im Gespräch mit der Autorin – und ein neues Literaturrätsel

    Wer überhaupt zuhört, ist im Dunkeln. Eine Stimme spricht vom Urwald. Von der Hitze, der Feuchtigkeit, dem Geschrei, dem Unheimlichen, Bedrohlichen, der Gewalt.

    Das klingt, als gehe es um das „Herz der Finsternis“ von Joseph Conrad, dabei geht es um ein Buch, das gerade veröffentlicht worden ist, am 19. August, und am selben Tag auf die Longlist zum Deutschen Buchpreis kam: „Die Holländerinnen“ von Dorothee Elmiger.

    Hier lädt ein bekannter Theatermacher eine bunt zusammengewürfelte Gruppe ein, um auf einem Anwesen am Meer, das vom Urwald umgeben ist, an einem Projekt zu arbeiten. „Die Holländerinnen“ eben. Bezogen auf zwei junge Frauen, die in der Gegend ein paar Jahre vorher nicht von einer Wanderung zurückgekommen sind. Eine Bäuerin fand nur noch einen Rucksack zwischen Baumwurzeln an einem Fluss, darin eine Kamera mit seltsamen Aufnahmen. Worum es dem Theatermacher im Dschungel geht: Die Gruppe soll Erfahrungen machen, sich dem Urwald aussetzen, an ihre Grenzen kommen, immer weiter gehen.

    Und sie kommt auch an ihre Grenzen. Jahre später erzählt eine Schriftstellerin, die der Theatermacher als Teil der Gruppe eingeladen hatte, ihrem Publikum von dieser Reise. Eigentlich soll sie über ihr Schreiben sprechen. Und irgendwie spricht sie auch über ihr Schreiben, wenn sie über die Tage im Urwald erzählt. Und über die Geschichten, die man sich in der Gruppe erzählt.

    „Die Holländerinnen“ ist gerade im Hanser Verlag erschienen, und Dorothee Elmiger ist diesmal im Bücher-Podcast der F.A.Z. zu Gast. Außerdem gibt es in dieser Episode wie immer ein neues Literatur-Rätsel von Tilman Spreckelsen, dazu die Lösung des Rätsels aus dem Juli 2025 und den Hinweis, wer das Buchs von Hans Christian Andersen, das wir wie jedes Mal unter den richtigen Einsendungen verlost haben, gewonnen hat.

    „Die Holländerinnen“ von Dorothee Elmiger auf der Website des Hanser Verlags

    „Auf diese Bücher können Sie sich freuen“: Ausblick von Andreas Platthaus auf bemerkenswerte Bücher des deutschen Literaturherbstes

    „Drei Dauerkandidaten wollen auf den Thron“: Andreas Platthaus kommentiert die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2025

    „Alles auf Zucker“: Jan Wiele über Dorothee Elmigers Buch „Aus der Zuckerfabrik“

    „Flanieren jenseits der Zuckerfabrik“: Maik Jahn über Dorothee Elmiger als Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim


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    55 min
  • Annäherung an den Rivalen China – „Indien wird auch mit Russland nicht brechen“
    F.A.Z. Machtprobe

    Mehr zum Thema dieser Folge:

    Treiben Trumps Zölle Indien in Chinas Arme?

    Modis Trump-Traum ist zerplatzt

    F.A.Z. Podcast für Deutschland mit Friedensforscherin Deitelhoff

    F.A.Z. Podcast für Deutschland mit Militärexperte Lange


    Live-Podcast in Frankfurt: Am 8. September bringen wir unseren Podcast für Deutschland auf die Bühne – live aus der BarShuka. Unser Thema: „Wie links drehen Sie den Kanzler, Gregor Gysi?“. Jetzt Tickets sichern.


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    54 min
  • Rheinmetall - Vom Schmuddelkind zum Börsenstar
    Finanzen & Immobilien

    Die Rheinmetall-Aktie flog lange unter dem Radar. Die geopolitischen Krisen rücken das Unternehmen in einen völlig neuen Fokus- auch bei Anlegern.

    Hosts: Inken Schönauer und Dennis Kremer

    Technik: David Brucklacher

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    Für Fragen, Themenwünsche oder andere Anregungen, schicken Sie uns eine Email an [email protected].


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    36 min
  • Bevor wir ganz zu Knochen sind: Nancy Hünger und Wilhelm Bartsch bei den Lyriktagen Frankfurt
    Die Dichterin und der Dichter im Gespräch mit Andreas Platthaus am 3. Juni 2025 in der Historischen Villa Metzler

    Wie man sattelfest auf den Schultern von Riesen hockt: Nancy Hünger und Wilhelm Bartsch schreiben Lyrik und teilen nicht nur die Überzeugung, dass Gedichte als „Kettenbriefe über Jahrhunderte hinweg“ immer auf ihre Art Gemeinschaftswerke sind – weil sie aufeinander Bezug nehmen, weil das Gelesene ins Schreiben einfließt, weil niemand „im Alleinbesitz der Sprache“ ist. Seid vielen Jahren kennen und schätzen sie einander: über anderthalb Generationen hinweg, als Freunde, als Geschwister im Geiste, aber auch im Austausch über ihr Schreiben.

    Bei den Lyriktagen Frankfurt sind der Dichter aus Eberswalde, der in Halle an der Saale lebt, und die gebürtige Weimarerin, die aus Thüringen nach Tübingen gezogen ist, gemeinsam zu Gast gewesen. Sie haben aus ihren jüngsten Lyrikbänden gelesen und gesprochen: über Aushandlungsprozesse zwischen Form und Inhalt, den süßen Zwang der Rhythmik und das Arbeiten als Erfüllungsgehilfen der Sprache. „Niemandslandsmann und Niemandslandschwester“ war ihre Begegnung am 3. Juni 2025 in der Historischen Villa Metzler überschrieben. Es moderierte Andreas Platthaus.

    Der Gedichtband „Ein wenig Musik zum Abschied wäre trotzdem nett“ von Nancy Hünger hat 118 Seiten, ist in der Edition Azur bei Voland & Quist erschienen und derzeit leider vergriffen, soll aber bald wieder aufgelegt werden.

    Autorinnenseite von Nancy Hünger auf der Website des Verlags Voland & Quist

    Frankfurter Anthologie: Norbert Hummelt über das Gedicht „Der Abschied ist gemacht“ von Nancy Hünger

    Wilhelm Bartschs Gedichtband „Hohe See und niemands Land“ auf der Website des Wallstein Verlags

    „Als Stern noch bleib und scheine“: Michael Kleeberg über Wilhelm Bartschs Lyrikband „Hohe See und niemands Land“

    Website der Lyriktage Frankfurt

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    1 hr 14 min

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