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Er war einer der großen Künstler des 20. Jahrhunderts: der Maler und Bildhauer Max Ernst. In seiner Romanbiografie "Max" nimmt Markus Orths uns mit auf eine Reise in die Welt der Kunst im 20. Jahrhundert, eine
Ein wunderbares, bereicherndes Buch, das ich 2017 gelesen habe. Gerade waren mein Freund und der
Weil mich so ein richtig fieses Erkältungsvirus gepackt hat, gibt es diese Woche nur einen Teaser und kommenden Dienstag dann die richtige Episode zu dem Buch.
Vielleicht wollt ihr schon mal in
Max von Markus Orths ist 2017 als
Und wenn ihr Lust habt, zu lesen, wie "Feiste Bücher" entsteht und Podcasten geht, könnt ihr das ab Mittwoch, den 4. Dezember, in der neuen Ausgabe des EMOTION-Magazins tun.
Wie gewinnt man das Vertrauen von Feinden? Wie lebt -- und liebt -- man, wenn man Undercover lebt und weite Teile der eigenen Identität eine Lüge sind? Atemlos habe ich das Memoir der ehemaligen CIA-Agentin Amaryllis Fox gelesen, die mit 22 begann, in den düstersten Winkeln der Welt für die Terrorabwehr zu arbeiten. Ihr Weg in die CIA (und wieder raus) ist spannender als alle Staffeln „Homeland“ und „24“ zusammen - und erstaunlich nachvollziehbar.
Fox ist heute 39, zweifache Mutter und Friedensaktivistin.
Während sie zu Beginn ihrer Arbeit als CIA-Agentin ihr psychologisches Gespür nutzt, um Feinde umzudrehen, führt es schließlich dazu, dass sie in ihnen Menschen erkennt und ihr wird klar: Darin liegt die wahre Chance im Kampf gegen den Terror - und für den Frieden. Mitreißend, humorvoll (!) und zutiefst menschlich.
https://www.youtube.com/watch?v=7WEd34oW9BI
https://www.youtube.com/watch?v=HyKPCiBXgc8
„Life Undercover. Als Agentin bei der CIA“ von Amaryllis Fox ist bei Hanserblau erschienen und kostet 20 Euro.
Wenn
Doris Dörries neues Buch ist vor allem eins: eine Einladung, über das eigene Leben nachzudenken und selbst zu schreiben. Nicht unbedingt für andere, sondern einfach für sich selbst. Dörrie, die seit 20 Jahren Kreatives Schreiben unterrichtet, teilt 50 Momentaufnahmen aus ihrem Alltag und verbindet sie mit konkreten Tipps, selbst ins Schreiben zu kommen. Alles, was man dafür braucht, sind ein Stift, ein Blatt Papier und zehn Minuten Zeit.
Sie hat mir im Interview für das Magazin Emotion gesagt: "Ich bin überzeugt, dass es hilfreich ist, sich über sich selbst Gedanken zu machen. Man begreift die Einzigartigkeit des eigenen Lebens und erkennt, dass man einen Blick auf die Welt hat, den sonst niemand so hat. Gleichzeitig spürt man, wie stark man mit allem verbunden ist."
In dieser Folge lese ich euch einer ihrer Geschichten vor. Und sie kommt selbst auch zu Wort. Eines meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr.
„Lesen Schreiben Atmen. Eine Einladung zum Schreiben“ von Doris Dörrie ist bei Diogenes erschienen und kostet 18 Euro.
Ich freue mich über Feedback. Und wenn euch „Feiste Bücher“ gefällt, wäre es toll, wenn ihr es weitersagt.
Aktualisiert am 11. Juni 2020: Ich bin weiß. Und in mir steckt ziemlich viel Rassismus. Egal, für wie aufgeklärt ich mich bisher immer gehalten habe. Wie sehr wir alle rassistisch sozialisiert sind, hat mir das nur 131-Seiten-lange Arbeitsbuch der Anti-Rassismus-Trainerin Tupoka Ogette schmerzlich deutlich gemacht. Und ich möchte eine Triggerwarnung aussprechen, weil das N-Wort vorkommt.
Tupoka Ogettes Buch "Exit Racism. Rassismuskritisch denken lernen" lege ich jeder und jedem zwischen 14 und 104 ans Herz. Denn für Aha-Momente ist es nie zu spät!
Es geht nicht darum, ein schlechtes Gewissen zu bekommen, sondern um Erkenntnis. Und die hilft hoffentlich, etwas zum Besseren zu verändern.
„Exit Racism. Rassismuskritisch denken
Tupoka Ogette hat übrigens ihren eigenen Podcast "Tupodcast" gestartet. Hört mal rein!
Und außerdem hat sie "Exit Racism" im Frühjahr 2020 als Hörbuch eingelesen und stellt es auf Spotify kostenlos zur Verfügung.
Und hier noch zwei Links, in denen sie auf YouTube selbst zu Wort kommt:
https://www.youtube.com/watch?v=LgL2xEEXncU
https://www.youtube.com/watch?v=V0tetwQbm98
Mit "Die Zeuginnen" endet
Atwood versteht sich nicht als Prophetin, aber als Warnerin: Wer in Freiheit leben will, muss etwas dafür tun.
Der US-Fernsehsender hat ein spannendes, kleines Interview mit Atwood online:
https://www.cbsnews.com/video/margaret-atwood-on-the-testaments/
„Die
"Der Report der Magd" von Margaret Atwood ist bei Piper erschienen und kostet 12 Euro.
Ihr findet mich auch auf Instagram: @Feiste.Buecher
Karen
Mich hat die Geschichte einer jungen Außenseiterin, die in einer archaischen Welt aufbegehrt, eingesogen. Köhler begleitet ihre Ich-Erzählerin durch einen Jahreszyklus, in dem sich das Leben der jungen, zunächst namenlosen Frau dramatisch verändert. Über die rhythmische Sprache bin ich in den Rhythmus des Alltags auf der namenlosen, fiktiven Insel gekommen, und es gibt mehr als eine Szene, die mich bewegt hat, auch weil sie mir die Entfremdung von elementaren Erfahrungen in unserem modernen Leben verdeutlicht hat.
Am besten nehmt das Buch in eurer Lieblingsbuchhandlung zur Hand und lest ein paar Seiten hinein.
Und morgen könnt ihr in einer Folge-Episode ein Werkstatt-Gespräch mit Karen Köhler hören. Mein erster Gast!
„Miroloi“ von Karen Köhler ist als Hardcover
Hier gibt es eine Hörprobe:
Karen Köhler hat auch ein längeres Gespräch mit ihrem Lektor für den Podcast "Hanser Rauschen" geführt:
https://www.hanser-literaturverlage.de/themen/hanser-rauschen-der-podcast
Und Annerose Beurich, die Inhaberin der unabhängigen Buchhandlung Stories! in Hamburg, stellt "Miroloi" auf YouTube vor:
https://www.youtube.com/watch?v=d2ymLaD1TA4
Feiste Bücher gibt’s inzwischen auch bei
North Carolina, 1952: Kya ist sechs Jahre alt, als ihre Mutter die
„Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens ist bei Hanserblau als Hardcover erschienen.
Über Feedback freue ich mich an: [email protected],
Wie lebt man, wenn man so eben mit dem Leben davongekommen ist? Die Drehbuchautorin und Regisseurin Anika Decker ("Keinohrhasen", "Traumfrauen") hat es selbst erlebt - und davon inspiriert jetzt ihren ersten Roman "Wir von der anderen Seite" geschrieben. Der hält eine feine Balance zwischen tragisch, lustig und absurd; nicht nur, wenn Decker beschreibt, wie sich ihre Heldin Rahel zurück ins Leben kämpft, sondern auch wenn sie messerscharf die Filmwelt seziert.
„Wir von der anderen Seite“ ist als Hardcover bei Ullstein
Über Feedback freue ich mich unter [email protected] oder auf Insta #feiste.buecher
Und jetzt die Links zur Folge:
Meine Kollegin Kristina Appel hat mit Anika Decker im Herbst 2018 ein spannendes Interview geführt:
Und schon mal vormerken:
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