Feiste Bücher

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By Silvi FeistArtsBooks
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Feiste Bücher episodes

  • Feiste Bücher 28: Colm Toibin

    "Brooklyn" von Colm Tóibín ist eines meiner Lieblingsbücher. Und weil es außerdem ein richtig gutes

    Buch für diese Krise ist, die uns allen gerade das Leben schwermacht, habe ich es ausgewählt, um mit euch allen das Leben zu feiern -- und 1 Jahr "Feiste Bücher".

    Die junge Eilis bricht in den 1950er-Jahren allein aus einer irischen Kleinstadt auf, um in Brooklyn die Chance auf ein besseres Leben zu finden. Dabei muss sie sich Einsamkeit, Trauer und -- noch komplizierter -- der Liebe stellen. Eine zeitlose Geschichte, die sich gerade jetzt erstaunlich aktuell anfühlt. Voller Wärme und Humor, mit Tiefe und Leichtigkeit, wie ein Stück echtes Leben.

    Bitte kauft in euren Buchhandlungen vor Ort, um sie in dieser schweren Zeit zu unterstützen: #kauflokal #bücherfürdiequarantäne

    „Brooklyn“ von Colm Tóibín ist als Hardcover bei Hanser erschienen (21,90 €) und

    als Taschenbuch bei dtv (10,90 €). Ditte und Giovanni
    Bandini haben die 302 Seiten übersetzt.

    Ich danke dtv, dass ich für diese Podcast-Episode in die deutsche Fassung schauen durfte.

    Und wenn euch "Brooklyn" gefällt, ist vielleicht auch Colm Tóibíns Roman "Nora Webster" etwas für euch. Hardcover bei Hanser, Taschenbuch bei dtv.

    Es freut mich,

    wenn ihr anderen von Feiste Bücher erzählt und den Podcast abonniert. Auf
    Instagram stelle ich auch noch andere Bücher vor und freue mich dort über den
    Austausch mit euch –- und aufs zweite Jahr mit euch!

    Bleibt gesund!


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    8 min
  • Feiste Bücher 27: Nora Gantenbrink

    In Nora Gantenbrinks autobiografisch inspiriertem Roman-Debüt begibt sich Ich-Erzählerin Marlene auf die Suche danach, wer der Vater war, der es schick fand, sich Dad zu nennen, aber nie in die Rolle des Vaters hineinfinden konnte. Der Hippie-Vater, der das Kleinstadtleben mit Frau und Kind, eben Marlene, "gegen Geschichten von Rauschgift, Wahn, langen reisen und kurzen Affäre" getauscht hat -- und früh gestorben ist.

    Eigentlich hatte ich mich riesig darauf gefreut, Nora Gantenbrink zum Gespräch zu treffen. Ich hoffe, das können wir bald nachholen, einmal für eine Extrafolge Feiste Bücher und dann hoffentlich spätestens im Frühsommer im Hamburger Nachtasyl zur ersten Lit.EMOTION, dem Live-Bücherabend, den wir schieben mussten.

    Vielleicht

    kommt ihr ja gerade mehr zum Lesen als sonst. „Dad“ ist jedenfalls ein Buch,
    das sich zu lesen lohnt, mit oder ohne Quarantäne!

    Es ist als Hardcover bei

    Rowohlt Hundert Augen erschienen, hat 240 Seiten und kostet 20 Euro.

    Über Feedback freue ich mich, gern per Mail an [email protected] oder auf Instagram.

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    8 min
  • Feiste Bücher 26: Katya Apekina

    Katya Apekinas Debüt „Je tiefer das Wasser“ ist eine Familiengeschichte, in der es um die Kraft der Kunst geht, die zerstören und heilen kann. Apekina verwebt mehrere Perspektiven und verschiedene Zeitebenen. Die beiden wichtigsten Stimmen gehören den Schwestern Edie und Mae, die wir 1997 kennenlernen, als sie 16 und 14 sind. Während Edie die Ereignisse 1997 erzählt, spricht Mae gut 15 Jahre später als Erwachsene. Apekina findet so für die Schwestern nicht nur einen klar unterscheidbaren Ton, sie bringt dadurch auch verschiedene Reflektionsebenen in den Text.

    Die Mutter der beiden hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Der Vater, ein Starautor in einer Schaffenskrise, steht plötzlich den Töchtern gegenüber, die er als Kinder verlassen hat. Und während Edie bedingungslos loyal zu ihrer Mutter steht, hofft Mae, der Mutter, die sie so anders erlebt als ihre Schwester, zu entkommen.

    Starkes Debüt, das auch davon erzählt, mit welcher Macht Eltern das Leben ihrer Kinder prägen.

    „Je tiefer
    das Wasser“ von Katya Apekina ist als Hardcover bei Suhrkamp
    erschienen. Brigitte Jakobeit hat es aus dem Englischen übersetzt, es hat die
    396 Seiten und kostet 24 Euro.

    Und jetzt noch eine Ankündigung in
    eigener Sache:

    Am 17. März machen meine
    EMOTION-Kolleginnen und ich zum ersten Mal einen Live-Bücherabend im Hamburger
    Nachtasyl: die Lit.EMOTION. Als Special Guests mit dabei, die Autorin Nora
    Gantenbrink und Buchhändler und Insta-Größe Frank Menden. Durch den Abend
    führen meine Kollegin Christine Ritzenhoff, auf Insta bekannt als Frau.R.liest,
    und ich. Es geht um 20 Uhr los und der Eintritt beträgt 7 Euro an der Abendkasse:

    http://nachtasyl.de/index.php/583-lit-emotion?date=2020-03-17-20-00

    Um eine Idee zu bekommen, wie viele Leute vorbeikommen, möchten wir euch bitten, euch anzumelden unter: [email protected]

    Und wenn euch Feiste Bücher gefällt,

    freu ich mich, wenn ihr den Podcast abonniert und anderen davon erzählt.
    Feedback, Anregungen und Likes sind sehr willkommen. Gern per Mail an [email protected]
    oder auf Instagram.

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    8 min
  • Feiste Bücher 25: Antje Joel, Teil 2
    114.393 Frauen sind 2018 Opfer von Partnerschaftsgewalt geworden, sagt die Statistik des Bundeskriminalamts. 122 Frauen sind
    im selben Jahr von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet worden. Wir müssen endlich fragen, was Männer zu Tätern macht, fordert Antje Joel in ihrem Buch „Prügel. Eine ganz gewöhnliche Geschichte häuslicher Gewalt“. Und darum geht es im zweiten Teil der Doppel-Folge "Feiste Bücher": die Täter, toxische Männlichkeit und wie wir als Gesellschaft damit umgehen.

    In der ersten Folge erzähle ich euch etwas zu den Hindergründen des Buchs, das zur Hälfte autobiografisch ist und zur Hälfte Sachbuch.

    Ich hoffe, dass sich möglichst viele an dieses Buch rantrauen.

    Und ich möchte euch ein sehr, sehr gutes Radio-Gespräch ans Herz legen, in dem neben Antje Joel die Soziologin Dr. Monika Schröttle, Leiterin der Forschungsstelle "Geschlecht, Gewalt, Menschenrechte" an der Universität Erlangen-Nürnberg, zu Gast war, und Anja Steingen, Psychologin, die im Bereich Gewaltprävention der Arbeiterwohlfahrt Köln arbeitet.

    https://www.swr.de/swr2/leben-und-gesellschaft/SWR2-Forum-Tatort-Ehe-Wie-bekaempft-man-haeusliche-Gewalt,swr2-forum-2020-02-05-100.html

    Wie ich zu diesem Thema gekommen bin? Joel hat für EMOTION, das Magazin, für das ich arbeite, ihre Geschichte erzählt: „Ich bin jede dritte Frau.“ In der Ausgabe 3/20, die bis zum 3. März im Handel ist. Die Geschichte findet ihr auch online. Dort laden wir auch Frauen ein, uns ihre Geschichte zu erzählen, gern auch anonym.

    Hier findet ihr die Links:

    https://www.emotion.de/leben-arbeit/gesellschaft/antje-joel-haeusliche-gewalt

    https://www.emotion.de/ich-bin-jede-dritte-frau

     „Prügel“ von Antje Joel ist als Taschenbuch bei Rowohlt erschienen. Es hat 336 Seiten und kostet 12 Euro.

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    10 min
  • Feiste Bücher 24: Antje Joel, Teil 1

    Antje Joels Buch „Prügel“ hat mich so mitgerissen, dass das, was eigentlich nur ein Teaser werden sollte, nun Teil 1 einer Doppel-Episode ist. Ihr Buch über häusliche Gewalt ist zur Hälfte autobiografisch und zur Hälfte ein Sachbuch, mit so spannenden wie erschütternden Zahlen und Fakten. Jede dritte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal im Leben Gewalt in einer Beziehung. Das sind allein bei uns mehr als 12 Millionen Frauen ab 15 Jahren.

    Antje Joel ist eine von ihnen. Und für mich ist sie mit ihrem Buch über Gewalt jemand wie Greta Thunberg: Die Journalistin macht mutig auf ein großes Problem aufmerksam, das wir allzu gern als individuelles „Paarproblem“ abtun. Aber selten war das Private politischer als bei dieser Frage. Ich habe durch dieses Buch zum ersten Mal verstanden haben, dass diese Gewalt sich nicht damit lösen lässt, indem die Frau „einfach“ geht. Tatsächlich kann es den Tod bedeuten, wenn sie geht.

    Die Gewalt gegen Frauen ist ein gesellschaftliches Problem, und das können wir nur gemeinsam lösen und dafür müssen wir hingucken, um es besser zu verstehen. Aber vor allem, sagt Joel, müssten wir weg von der Frage, die oft eher Vorwurf ist: „Aber warum bleibt sie denn bei dem?“ hin zu den großen Fragen: „Was ist mit diesen Männern los? Und: Was läuft in unserer Gesellschaft schief, dass wir diese Gewalt dulden? Ich hoffe, dass sich möglichst viele an dieses Buch rantrauen.

    Wie ich dazu gekommen bin? Joel hat für EMOTION,

    das Magazin, für das ich arbeite, ihre Geschichte erzählt: „Ich bin jede dritte Frau.“ In der Ausgabe 3/20, die bis zum 3. März im Handel
    ist. Die Geschichte findet ihr auch online. Dort
    laden wir auch Frauen ein, uns ihre Geschichte zu erzählen, gern auch anonym.

    Hier findet ihr die Links:

    https://www.emotion.de/leben-arbeit/gesellschaft/antje-joel-haeusliche-gewalt

    https://www.emotion.de/ich-bin-jede-dritte-frau

     „Prügel“ von

    Antje Joel ist als Taschenbuch bei Rowohlt erschienen. Es hat 336 Seiten und kostet 12 Euro.

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    7 min
  • Feiste Bücher 23: Jami Attenberg

    Andrea ist New Yorkerin, sie ist Single -- und die Anti-Heldin in Jami Attenbergs sechstem Roman "Nicht mein Ding". Anfangs habe ich Andrea gefühlt auf jeder Seite fragen wollen: Warum tust du dir das an? Die faden Affären, die allein geleerten Flaschen Wein... Zumal Andrea, die die meiste Zeit des Buchs in ihren 30ern ist, das alles selbst weiß: Denn sie ist klug, sie ist schlagfertig, empfindsam und ihre Neurosen haben New Yorker Glam, weil in der Über-Stadt alles cool ist, selbst wenn man seine Möbel auf den Sperrmüll zusammensuchen muss. In Rückblenden schält Jami Attenberg Schicht um Schicht Andreas Verletzungen frei, einer (Single)Frau unserer Zeit, einer Schwester im Geiste von Phoebe Waller-Bridges Fleabag. Sehr mein Ding!


    „Nicht mein Ding“ von Jami Attenberg erscheint am 4. Februar 2020 als Hardcover bei Schöffling & Co. Barbara Christ hat es aus dem Englischen übersetzt. Es hat 224 Seiten und kostet 22 Euro.

    Wenn

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    auf Instagram.

    Und hier der versprochene Link zum Google Talk mit Jami Attenberg:

    https://www.youtube.com/watch?v=sDmKSGWy50M

    Das andere Buch, sehr (!) lesenswerte Buch, das ich erwähne, ist ein wiederentdeckter Klassiker, der ursprünglich 1965 erschienen ist:

    "Stoner" von John Williams, als Taschenbuch bei dtv erschienen. Bernhard Robben hat es aus dem Englischen übersetzt, es kostet 10,90 Euro.

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    10 min
  • Feiste Bücher 22: Olga Tokarczuk

    Der Roman "Taghaus, Nachhaus" der Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk spielt im schlesischen Riesengebirge, in einem Städtchen namens Nowa Ruda, das früher deutsch war, noch früher tschechisch und davor österreichisch-ungarisch. Die Ich-Erzählerin zieht mit ihrem Mann in die Gegend  und beginnt, die Geschichten des Ortes und seiner Menschen zu sammeln -- die ihrer Nachbarn und die von denen, die vor langer Zeit dort gelebt haben


    Das Buch bricht die Erwartungen an einen Roman. Tokarczuk erzählt ihre Geschichte(n) in einem Geflecht aus

    Kurzgeschichten, philosophischen Überlegungen und immer wieder aus Träumen. Fragmente des menschlichen Bewusstseins, Splitter der Welt. Und mit
    diesen Splittern fängt Tokarczuk manchmal Licht ein, und manchmal streut sie
    sie aus und lässt einen direkt in einen Schmerz hineinlaufen. Wie sie in dem Interview auf Youtube sagt (Link unten): Um zu verstehen, was um uns herum
    geschehe, müssten wir dem Schmerz in die Augen schauen und das Leiden sehen, denn nur dann könne man Mitgefühl entwickeln.


    Mit einer ungeheuren Vielfalt an Geschichten -- von der Suche einer jungen Bankangestellten nach Liebe über eine Heiligen-Legende des 14. Jahrhunderts bis hin zur Begegnung von Pol*innen und Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs oder in den 90er-Jahren und immer wieder Träumen -- nähert sich Olga Tokarczuk diesem Ort und der Welt. Denn wie es im Klappentext heißt: "Was von den Menschen bleibt: Geschichten und Träume." Und ich versuche mich, in dieser Podcast-Folge der Vielfalt dieser Geschichten anzunähern. Was mich besonders bewegt hat: Meine Familie väterlicherseits kommt aus dem Riesengebirge, 130 Kilometer westlich von Nowa Ruda.


    Anfang März stellen zwei meiner Kolleginnen zwei weitere Bücher der Literaturnobelpreisträgerin im Magazin EMOTION vor: den Krimi "Gesang der Fledermäuse" und "Unrast", einen Roman übers Reisen. Ich habe

    keine Ahnung, wie die sind, aber ich sind sicher, sie sind voller
    Überraschungen.


    "Taghaus, Nachthaus" von
    Olga Tokarczuk ist in Polen bereits 1999 erschienen. D
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    15 min
  • Feiste Bücher 21: Ulrich Woelk

    "Der Sommer meiner Mutter" ist für mich eines der schönsten Bücher des Jahres 2019, auch wenn man vom ersten Satz an weiß, es wird tragisch enden. Ulrich Woelks Roman stand auf der Longlist für den Deutschen

    Buchpreis und hätte für mich auch auf die Shortlist gehört. Auf nur 189 Seiten lässt der Berliner Schriftsteller vor
    unseren Augen eine ganze Welt entstehen – und zusammenbrechen.
    Der 11-jährige Tobias fiebert im Jahr 1969 der Mondlandung entgegen. Doch fast genauso aufregend wie die Apollo-Missionen sind die Veränderungen die mit den neuen Nachbarn in sein Leben einziehen. Die Leinhards sind ein junges kommunistisches Paar, das sich mit Tobis Eltern anfreundet, während die 13-jährige Tochter Rosa in Tobi ungekannte Gefühle weckt. Und im Lauf des Sommers stehen die bürgerlichen Konventionen, mit denen sich die Familie eingerichtet hat, infrage -- und unerwartet das ganze Leben.

    Eine Coming-of-Age-Geschichte und eine Emanzipationsgeschichte, die eine Wende nimmt, für die die Zeit noch nicht
    reif war – und es wohl in letzter Konsequenz auch heute noch nicht ist.

    Ein wunderbar warmer Roman, in dem Woelk einfühlsam ein Lebensgefühl einfängt, das bis heute viel von unseren Lebensvorstellungen prägt. 

    "Der Sommer meiner
    Mutter" von Ulrich Woelk ist als Hardcover
    bei C.H.Beck erschienen. Es hat 189 Seiten und kostet 19,95 Euro.

    Wenn euch der Podcast gefällt, freu ich mich,

    wenn ihr ihn abonniert und anderen davon erzählt. Feedback, Anregungen und
    Likes sind sehr willkommen. Gern auch auf Instagram oder an [email protected].

    In der Episode erwähne ich zwei andere Bücher, die mir dieses Jahr ausgesprochen gut gefallen haben, in denen Kinder die Erzähler sind, wird also Zeit, meine Vorurteile gegenüber dieser Perspektive zu revidieren.

    Das eine ist: "Der Gesang der Flusskrebse" von Delia Owens, das ich euch in Episode 10 von "Feiste Bücher" vorstelle, erschienen bei Hanserblau, 22 Euro.

    Das andere ist: "Für eine kurze Zeit waren wir glücklich" von William Kent Krueger, erschienen bei Piper, 22 Euro.


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    9 min
  • Feiste Bücher 20: Elizabeth Strout

    Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout hat eine Fortsetzung zu ihrem wunderbaren Roman „Mit Blick aufs Meer“

    geschrieben. "Die langen Abende" wird bei uns am 16. März erscheinen, Grund genug euch vorher noch „Mit
    Blick aufs Meer“ vorzustellen. Für mich ist es eines der Bücher, die so
    tiefe Wahrheiten über das Leben erzählen, dass ich es als zeitlos empfinde –
    und in gewisser Weise auch als universell.

    In 13 Geschichten erweckt Strout eine ganze Kleinstadt an der Küste Maines zum Leben. Die Geschichten sind lose verbunden über Olive Kitteridge, eine sarkastische Mathe-Lehrerin, die alles ist, aber nicht sofort

    sympathisch. Am Ende des Buchs habe ich sie geliebt.

    Ein Buch, wie das Leben selbst, das weit über
    die Kleinstadt in Maine hinausweist und aus meiner Sicht das Zeug hat, zu einem erhellenden,
    amüsanten und tröstlichen Lebensbegleiter zu werden. Egal, ob für Leserinnen oder Leser.

    "Mit Blick aufs Meer" von Elizabeth
    Strout gibt es inzwischen als Taschenbuch bei btb. Es hat 352 Seiten und kostet
    10 Euro.

    Wenn euch der Podcast gefällt,
    freu ich mich, wenn ihr ihn abonniert und anderen davon weitererzählt.
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    10 min
  • Feiste Bücher 19: Markus Orths

    Der Surrealist Max Ernst war einer der großen Künstler des 20. Jahrhunderts. In seiner  Romanbiografie "Max" nimmt Markus Orths

    uns mit auf eine Reise in die Welt der Kunst im 20. Jahrhundert, eine
    Reise durch die Geschichte des Jahrhunderts. Dabei erzählt er Max Ernsts
    Geschichte im Spiegel der sechs wichtigen Frauen im Leben des berühmten Malers und Bildhauers. Und jede dieser Frauen hätte ihre eigene Biografie
    verdient!

    Ein wunderbares, bereicherndes Buch, das ich 2017 gelesen habe. Gerade waren mein Freund und der

    Mann meiner Kollegin Andrea so begeistert davon, dass ich dachte, das stelle ich euch jetzt hier noch vor.

    Weil

    mich ein richtig fieses Erkältungsvirus gepackt hatte, gab es vergangene Woche nur einen Teaser, aber heute bekommt ihr wieder eine richtige Episode. Denn das Buch ist es wert, ausführlicher vorgestellt zu werden.

    Wenn ihr in

    der Buchhandlung eures Vertrauens reinlesen möchtet, schlage ich vor, nicht mit dem Prolog zu beginnen: Fangt auf Seite 21 an. Oder auf Seite 170. Für mich eines der
    Bücher, die immer besser werden, je tiefer man drinsteckt.

    Max von Markus Orths ist 2017 als

    Hardcover bei Hanser erschienen, es hat 576 Seiten und kostet 24 Euro.

    Und

    wenn ihr Lust habt, zu lesen, wie "Feiste Bücher" entsteht und
    Podcasten geht, könnt ihr das noch bis zum 1. Januar 2020, in der neuen
    Ausgabe des EMOTION-Magazins lesen. Solange ist die Ausgabe im Handel.

    Über Feedback freue ich mich auf Insta oder per Mail an: [email protected]

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    10 min

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Ich bin Silvi Feist und stelle euch auf Feiste Bücher regelmäßig ein Buch vor, das mich bewegt. Literatur von heute, für Kopf und Herz.

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