Das Sechste Gebot - Nicht töten! Teil 2 - Mord und Totschlag? -Befreit zum Leben!
Hier entlang zu "Das Sechste Gebot Teil 1 - Nicht töten - Das Übersetzungsdilemma" https://youtu.be/XprYQCZFbhk?is=eKw5QkqglDbm5WEjTotschlag ist es nicht automatisch ein Mord. In Paragraph 212 StGB heißt es: (1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft. (2) In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu erkennen.Dieser Blick ins Strafgesetzbuch zeigt mir, dass es noch - Gott sei Dank! - ein Bewusstsein dafür gibt, dass Mord etwas Schreckliches und hart zu Bestrafendes ist und das das Töten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden darf.Soweit so gut. Kommen wir zur Auslegung des sechsten Gebotes.Luther sagt zu diesem Gebot - und er übersetzt es ja mit "Du sollst nicht töten"- Folgendes:
"Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unserm Nächsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und fördern in allen Leibesnöten."Mir gefällt, dass Luther einerseits klar darauf hinweist, wasman laut Gottes Gebot nicht tun darf, aber andererseits nicht dabei stehen bleibt, sondern den Menschen dazu auffordert seinem Mitmenschen proaktiv und praktisch beizustehen und ihn sogar zu fördern in seinem Leben, sein Leben umfassend zu schützen. Nicht nur Einzelpersönlichkeiten, sondern auch Regierungen müssen sich die Frage stellen ob sie genug dafür tun das Leben wirkungsvoll zu schützen..........Leute, ich klage hier keinen durch die Blume an. Ich predige mir selber. Als ich begann mich dem sechsten Gebot ganz neu zu nähern, erfasste mich ein tiefes heilsames Erschrecken wegen meiner vielen Übertretungen dieses Gebots: Du sollst nicht morden.Wir können ja auf so ganz verschiedene Art und Weise morden. Zum Beispiel durchunterlassene Hilfeleistung, die zum Tod, zumindest zum Tod auf Raten führt. Es gibt auch einen seelischen Tod. Einen Tod mitten im Leben.Wir morden durch Unterstützung und/oder Billigung vonMethoden, Strukturen des Todes. Das gehören die mediale Tötung Andersdenkender und unbequemer Zeitgenossen. Wir haben es erlebt- und es treibt uns auch heute um - bei sämtlichen Coronazwangsmaßnahmen, bei einem Sich-Wehren gegen eine befremdliche Gesundheitspolitik, Beim beherzten Einsatz für das ungeborene Leben.Wir morden und töten durch unsere feige Zurückhaltung, da wo wir hätten warnen, etwas sagen sollen.
Dietrich Bonhoeffer sagte einmal:"Schweigen angesichts des Bösen,Ist selbst böse: Gott wird uns nicht als schuldig betrachten.Nicht zu sprechen, ist sprechen.Nicht zu handeln, ist handeln."Und der Rufmord? ?? Wie oft habe ich die dreckige Wäsche Anderer gewaschen und habe Gerüchte weitergetragen ohne sie zu prüfen?Und wie ist das, wenn ich über Jemanden sage: "Der ist für mich gestorben?"
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