Feuerschmied

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Feuerschmied episodes

  • 3/1 Das Sechste Gebot - Nicht töten - Einleitung
    Das Sechste Gebot findest du in der Bibel im 2Mo Buch Mose Kap 20,13: "Du sollst nicht töten." In dieser Episode verliere ich einige einleitende Worte zum Sechsten Gebot der Zehn Gebote Gottes nach biblischer Zählung. Die Zehn Gebote sind Gebote der Freiheit. Sie sind auch ein Schutzraum. Vom Hebräischen her könnte man alle Gebote, auch das Sechste, etwas anders ins Deutsche übersetzen. Anstatt "Du SOLLST nicht töten." könnte man auch sagen "Du WIRST nicht töten." Interessant. Oder? Wie ist das mit dem Töten, mit dem Tod? In einem alten mittelalterlichen Choral heißt es, dass wir, mitten im Leben, vom Tod umfangen sind. Nach diesen einleitenden Worten, wird es zwei weitere Episoden, ganz explizit zum Sechsten Gebot geben.
    10 min
  • Nicht töten! Das Sechste Gebot Teil 2 - Mord und Totschlag? Befreit zum Leben
    Nicht töten! Das Sechste Gebot Teil 2 - Mord und Totschlag?
    Befreit zum Leben


    Im deutschen Strafrecht wird heute zwischen Totschlag und Mord unterschieden.
    Mord ist ein Kapitalverbrechen. Früher gab es darauf auch in Deutschland die Todesstrafe. Heute muss ein Mörder in lebenslange Haft . In Paragraph 211 StGB heißt es :
    (1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

    Soweit so gut.
    Kommen wir zur Auslegung.
    Luther sagt zu diesem Gebot - und er übersetzt es ja mit "Du sollst nicht töten"- folgendes :
    "Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unserm Nächsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und fördern in allen Leibesnöten."

    Mir gefällt, dass Luther einerseits klar darauf hinweist, was es man laut Gottes Gebot nicht tun darf, aber andererseits nicht dabei stehen bleibt, sondern den Menschen dazu auffordert seinem Mitmenschen proaktiv und praktisch beizustehen und ihn sogar zu fördern in seinem Leben.
    14 min
  • Nicht töten! Das Sechste Gebot
    Das Sechste Gebot
    Du sollst (wirst) nicht töten.
    Teil 1 - Das Übersetzungsdilemma

    2Mo 20:13: "Du sollst nicht töten." (Luther)

    Zunächst möchte ich einige Worte zur Übersetzung verlieren.

    Die Übersetzung Schlachter 2000 übersetzt hier zwar auch
    wie die meisten deutschen Übersetzungen:
    "Du sollst nicht töten" Aber es gibt hier eine Anmerkung, die darauf hinweist, dass das hebräische Wort für töten, morden, also auch das ungesetzliche Töten meint.

    Die Neue Genfer Übersetzung gibt das sechste Gebot so wieder:

    2. Mose, 20,13
    Du darfst nicht morden!
    (Neue Genfer)
    Morden ist etwas Anderes als Töten!
    Das war zu Zeiten des alten biblischen Volkes Israel so, dass war zu Jesu Lebzeiten so und das ist auch heute so! Damit leiten wir zu Teil 2 über, wo wir einen kleinen Ausflug in die Strafgesetzgebung unternehmen
    8 min
  • Nicht töten! Das Sechste Gebot Teil 2 - Mord und Totschlag? Befreit zum Leben
    Im deutschen Strafrecht wird heute zwischen Totschlag und Mord unterschieden.
    Mord ist ein Kapitalverbrechen. Früher gab es darauf auch in Deutschland die Todesstrafe. Heute muss ein Mörder in lebenslange Haft . In Paragraph 211 StGB heißt es :
    (1) Der Mörder wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe bestraft.

    (2) Mörder ist, wer
    aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
    heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
    um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
    einen Menschen tötet.

    Soweit so gut.
    Kommen wir zur Auslegung.
    Luther sagt zu diesem Gebot - und er übersetzt es ja mit "Du sollst nicht töten"- folgendes :
    "Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unserm Nächsten an seinem Leibe keinen Schaden noch Leid tun, sondern ihm helfen und fördern in allen Leibesnöten."

    Mir gefällt, dass Luther einerseits klar darauf hinweist, was es man laut Gottes Gebot nicht tun darf, aber andererseits nicht dabei stehen bleibt, sondern den Menschen dazu auffordert seinem Mitmenschen proaktiv und praktisch beizustehen und ihn sogar zu fördern in seinem Leben.
    14 min
  • Nicht töten! Das Sechste Gebot Teil 1 - Das Übersetzungsdilemma
    Du sollst (wirst) nicht töten.


    2Mo 20:13: "Du sollst nicht töten." (Luther)

    Zunächst einiges zur Übersetzung

    Die Übersetzung Schlachter 2000 übersetzt hier zwar auch
    wie die meisten deutschen Übersetzungen:
    "Du sollst nicht töten" Aber es gibt hier eine Anmerkung, die darauf hinweist dass, das hebräische Wort für töten, morden, also das ungesetzliche Töten meint.

    Die Neue Genfer Übersetzung gibt das sechste Gebot so wieder:

    2. Mose 20 Vers 13
    Du darfst nicht morden!
    (Neue Genfer).
    Morden ist etwas Anderes als Töten!
    Das war zu Zeiten des alten biblischen Volkes Israel so, dass war zu Jesu Lebzeiten so und das ist auch heute so! Damit leiten wir zu Teil 2 über, wo wir einen kleinen Ausflug in die Strafgesetzgebung unternehmen
    8 min
  • Nicht töten! Das Sechste Gebot - Einleitung
    Das Sechste Gebot
    2Mo 20:13: "Du sollst nicht töten."

    In dieser Episode verliere ich einige einleitende Worte zum Sechsten Gebot der Zehn Gebote Gottes nach biblischer Zählung.
    Die Zehn Gebote sind Gebote der Freiheit. Sie sind auch ein Schutzraum. Vom Hebräischen her könnte man alle Gebote, auch das Sechste etwas anders ins Deutsche übersetzen. Anstatt "Du SOLLST nicht töten." könnte man auch sagen "Du WIRST nicht töten." Interessant. Oder?

    Wie ist das mit dem mit dem Töten, mit dem Tod?
    In einem alten mittelalterlichen Choral heißt es, dass wir, mitten im Leben, vom Tod umfangen sind.
    Nach diesen einleitenden Worten, wird es zwei weitere Episoden, ganz explizit zum Sechsten Gebot geben.
    10 min
  • Geistliche Güter
    Ein kleines Gedicht, in den Nachwehen der Coronazeit und in der Vorahnung dessen, was da noch auf uns zukommen mag entstanden. Es gibt so viel geistliche Güter für ein Heer zerschlag'ner Gemüter... Es gibt so viel Liebe...
    2 min
  • 2/11 Das Fünfte Gebot - Teil 4 B) - Was bleibt? Die Lust am fünften Gebot.
    Wie ich ja schon erwähnte, ist das Fünfte Gebot, das erste Gebot, welches eine Verheißung hat. Dazu möchte ich Luther mit einigen Sätzen aus seinem großen Katechismus zitieren. Er schreibt: "Über dies alles soll auch das eine große Ursache sein, uns einen noch stärkeren Anreiz zu geben, daß Gott an dieses Gebot eine liebliche Verheißung heftet und sagt: "Auf daß du ein langes Leben habest in dem Lande, darin du wohnest." Daraus magst du selbst ersehen, wie sehr es Gott mit diesem Gebot ernst ist. Denn er sagt ausdrücklich nicht bloß, daß es ihm angenehm sei und daß er Freude und Lust daran habe, sondern daß es auch uns wohlgeraten und zum Besten gedeihen solle, so daß wir ein sanftes, süßes Leben haben können mit allem Guten.
    5 min

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