Finanz Sorbet

Finanz Sorbet

Download on the App Store

Finanz Sorbet episodes

  • Folge 116 – Wie du Altersarmut vorbeugen solltest

    Starten wir mit der ersten Frage, welche Möglichkeiten gibt es?

    Da wir heute nur auf die private Vorsorge eingehen, besprechen wir Möglichkeiten der Altersvorsorge, die bspw. aus deinem Netto-Gehalt zahlen musst. 

    Fondsgebundene Rentenversicherung:

    Hierbei handelt es sich um eine Fondssparplan im Mantel einer Rentenversicherung. Bedeutet, du legst einen bestimmten Betrag fest, den du monatlich in einen Vertrag einbezahlt. Dieses Geld wird in Fonds investiert, welche du zuvor ausgewählt hast und während der Laufzeit auch i.d.R. kostenlos ergänzen oder verändern kannst. 

    Am Ende der Laufzeit (meist zu deinem Renteneintritt) kannst du zwischen einer sofort Auszahlung oder einer lebenslangen Rente wählen. 

    Wichtig hier: Du solltest auf die Kostenstruktur sowie den Rentenfaktor achten. Die Kosten für eine fondsgebundene Rentenversicherung sind i.d.R. deutlich höher als für ein reines Fondsinvestment. Dies liegt u.a. an der garantierten lebenslangen Rente. 

    Da es sich hier um die Altersvorsorge handelt und du meist einen langen Anlagezeitraum hast, kannst du beruhigt ein 100%iges Aktienfonds Portfolio hinterlegen. Oft erhältst du bei den Rentenversicherungen Zugriff auf die institutionellen Fonds-Tranchen, welche deutlich geringere lfd. Kosten aufweisen. Hohe Kosten schmälern bei den langen Laufzeiten die Rendite.

    Weiterhin solltest du wie gesagt auf den garantierten Rentenfaktor achten. Dies hat nichts mit einer garantierten Rente zu tun, sondern ist der Faktor, zu dem du pro 10.000,- EUR eine monatliche Rente erhältst. Je höher der Faktor ist, desto höher ist eben dann auch deine monatliche Rente. 

    Steuerlich hast du hier einen Vorteil. Hier gilt die 12/62 Regel. Wenn du länger als 12 Jahre eingespart hast und älter als 62 bist, ist die Hälfte der Gewinne steuerfrei. Die andere Hälfte musst du zu deinem persönlichen Steuersatz versteuern. 

    Rürup-Rente/ Basisrente:

    Hierbei handelt es sich um eine staatlich geförderte Altersvorsorge. Die Funktionsweise ist ähnlich zur fondsgebundenen Rentenversicherung. Allerdings kann am Ende der Laufzeit das Guthaben nur für die Zahlung einer monatlichen Rente genutzt werden und eine Kündigung ist während der Laufzeit nicht möglich. Eine Beitragsfreistellung allerdings schon. 

    Vorteil im Gegensatz zur fondsgebundenen Rentenversicherung ist die steuerliche Absetzbarkeit deiner Beiträge. Du kannst bei deiner Steuererklärung die monatlichen Zahlungen zu 100% absetzen. Allerdings nur bis zu einem Höchstbetrag von 26.528,- EUR. Durch das Absetzen kannst du deine Steuerbelastung deutlich senken. Fokus ist hier für selbständige, aber auch gut verdiene Angestellte. 

    Im Gegensatz zur fondsgebundenen Rentenversicherung hast du während der Ansparphase schon den Steuervorteil. Daher musst du die Rentenzahlungen voll zu deinem persönlichen Steuersatz versteuern. 

    Immobilien: 

    Als weiterer “Baustein” deiner Altersvorsorge kann natürlich die Immobilie dienen. Egal ob selbstgenutzt (damit du mietfrei im Alter wohnen kannst) oder als vermietete Immobilie (damit du einen monatlichen Cashflow bekommst). Aktuell ist es durch das gestiegene Zinsniveau natürlich deutlich schwieriger geworden, eine Immobilie zu finden, welche sich durch die Miete bspw. selbst trägt. Es gibt sie allerdings immer noch, nur man muss mehr suchen. 

    Wenn die Immobilie abbezahlt ist, ist ein großer Vorteil der monatliche Cash-Flow. Allerdings musst du davon immer auch einen Teil für das Risiko des Mietausfalles und für Instandhaltungen beiseite legen. 

    Mieteinnahmen musst du generell und auch im Alter zu deinem persönlichen Steuersatz versteuern. Während dem Kauf und der Finanzierung kannst du den Gebäudewert abschreiben sowie jegliche Aufwendungen steuerlich geltend machen. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

    An [email protected] oder über Social Media.

    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Chemiker, Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger:

    “Die Altersvorsorge entwickelt sich zur Sorge vor dem Alter.”

    Hans-Jürgen Quadbeck-Seeger

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

    30 min
  • Folge 115 – Was sind eigentlich Dividendentitel?

    Fangen wir mit der ersten Frage an: Was sind eigentlich Dividendentitel?

    I.d.R. spricht man von Dividendentitel bei Aktien von Unternehmen, welche grundsätzlich hohe und vor allem konstante Dividenden ausschütten. Die Dividende ist eine Gewinnbeteiligung für die Aktionäre eines Unternehmens. Für dich als Aktionär bzw. Anleger hat das Investment zwei interessante Chancen: 

    • Kursgewinne durch die Entwicklung der Aktie
    • laufendes Einkommen durch Dividendenzahlungen
    • Natürlich gibt es auch Fonds oder ETFs welche einen Schwerpunkt bei Dividendentiteln haben. 

      Wieso können Dividendentitel denn evtl. für dich Sinn machen?

      Grundsätzlich handelt es sich bei Aktien mit hohen Dividendenzahlungen i.d.R. um Unternehmen, welche schon lange am Markt etabliert sind und ein stabiles Geschäftsmodell haben. Darunter fallen bspw. Branchen wie die Nahrungsmittelindustrie, Versorgungsunternehmen (Energie oder Telekommunikation), die Finanzindustrie oder die Pharmaindustrie. 

      Meistens sind Dividendentitel weniger von Kursschwankungen aufgrund kurzfristiger Nachrichten betroffen als z.B. Aktien von Wachstumsunternehmen. Dies hat sich insbesondere im letzten Börsenjahr gezeigt. Durch die Zinsanstiege sind die Aktien von Wachstumsunternehmen, wie Tesla, Meta oder Alphabet, teilweise um über 30% gesunken. Aktien von dividendenstarken Unternehmen hingegen waren von den Zinserhöhungen nicht so stark betroffen und haben sich auf Jahressicht sogar teilweise positiv entwickelt. Das bedeutet, Dividendentitel können auch als Risikobegrenzer in deinem Depot fungieren. 

      Gibt es hier denn ein paar Dauerbrenner, die seit Jahren hohe Dividenden auszahlen?

      Die wohl höchsten Dividendenrenditen (Dividenden je Aktie durch Kurs je Aktie) haben in 2022 folgende Unternehmen erwirtschaftet:

      • AT&T (Telekommunikation) mit 6,3% Dividendenrendite
        • Bank of Nova Scotia (Finanzbranche) mit 6,3% Dividendenrendite
          • BASF (Chemieindustrie) mit 7,3% Dividendenrendite
            • Hochtief (Bauindustrie) mit 6,1% Dividendenrendite
            • Was sich zeigt, dass es sich hier oft um Unternehmen handelt, die schon mehrere Jahrhunderte am Markt aktiv sind und i.d.R. auch zu den Marktführern ihrer Branche gehören. 

              Übrigens kann der Kurs einer Aktie am Tag nach der Dividendenzahlung (meist 1 bis 2 mal im Jahr) geringer sein als zuvor, da die Dividende vom jeweiligen Kurs abgezogen wird. 

              Eine hohe Dividendenrendite kann übrigens auch aufgrund eines gesunkenen Aktienkurses entstehen, nicht nur weil die Dividenden erhöht wurden. Daher lohnt es sich bei der Auswahl immer zu schauen, wie konstant die Dividendenrendite in den letzten Jahren war und ist. 

              Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

              An [email protected] oder über Social Media.

              Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Bankier Carl Fürstenberg:

              “Aktionäre sind dumm und frech: Dumm, weil sie Aktien kaufen, und frech, weil sie Dividende haben wollen.”

              – Carl Fürstenberg

              Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

              Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

              Geplant haben wir die Folge hiermit*.

              DISCLAIMER:

              (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

              Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

              Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

              32 min
            • Folge 114 – Was macht eine Bank mit deinem Geld?

              Fangen wir mit der ersten grundsätzlichen Frage an: Was macht die Bank mit deinem Geld?

              Im Grundgedanken nimmt eine Bank das Geld ihrer Kunden und verleiht es in Form von Krediten weiter. Dabei bündelt sie das Geld vieler Kunden und vergibt es in größeren Summen weiter. Allerdings kann eine Bank deutlich mehr Kredite vergeben, als sie Geld von ihren Kunden hält, da sie immer nur einen wesentlich kleineren Teil an Kapital hinterlegen muss. Die Kreditvergabe als solches ist ein rein bilanzielles Thema. 

              Ist es ein Unterschied, wie du dein Geld bei der Bank angelegt hast? 

              Weiterhin nimmt eine Bank auch fest angelegtes Geld (bspw. von Sparbüchern oder Festgeldern) und legt dieses in ihrem “Depot” an. Dabei handelt eine klassische Retailbank (wie eine Sparkasse, Volksbank oder Raiffeisenbank) nicht ständig mit dem Geld, wie man es evtl. aus Filmen oder Serien kennt, sondern legt das Geld insbesondere in Anleihen oder Aktien an. Bei Aktien greift eine Bank übrigens auch teilweise auf ETFs zurück. 

              Wenn du dein Geld in Aktien oder Fonds angelegt hast und dein Depot bei deiner Bank hältst, fungiert die Bank hier nur als Dienstleister und verwahrt die Wertpapiere.

              Anders sieht es aus, wenn das Geld in Termingeldern, Festgeldern oder Sparbüchern angelegt ist. Dann kann die Bank das  Geld auch über diese Laufzeit fest anlegen. Die Differenz zwischen der Rendite, die sie mit Ihrer Anlage erwirtschaftet, und der Zinszahlung an dich, ist ihr Gewinn. 

              Worauf muss eine Bank bei der Anlage achten? 

              Banken sind auch per Gesetz verpflichtet, das Geld ihrer Kunden sicher anzulegen. Daher kommen eigentlich nur Anleihen von Bonitätsstarken Emittenten in Frage. Der Aktienanteil im Depot darf nicht zu hoch sein und man ist i.d.R. auf klassische Standardwerte beschränkt. Da in den letzten Jahren von sicheren Anleihen kaum Zinszahlungen zu erwarten waren, haben manche Banken auch andere Anlagemöglichkeiten gesucht und investieren in der Zwischenzeit auch vermehrt in Immobilien zur langfristigen Vermietung.  

              Auch beteiligen sich immer mehr Banken, auch bspw. bei anderen Firmen, um Gewinne zu erwirtschaften. Da Banken allerdings wie gesagt auch immer eine gewisse Liquidität vorhalten müssen, werden solche Beteiligungen oder Immobilienprojekte mit bereits erzielten Gewinnen der letzten Jahre vorgenommen. 

              Übrigens gibt es in Deutschland und der EU eine gesetzliche Einlagensicherung. Im Falle einer Insolvenz der Bank wird vom Staat bis zu 100.000,- EUR pro Kunde garantiert. Gerade in Deutschland haben darüber hinaus auch genossenschaftliche Banken oder manche Privatbanken eine eigene Einlagensicherung, bei der alle Einlagen gesichert sind. 

              Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

              An [email protected] oder über Social Media

              Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute von Berthold Brecht:

              “Bankraub: Eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.”

              – Berthold Brecht

              bt informiert, eiskalt und ehrlich!

              Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

              Geplant haben wir die Folge hiermit*.

              DISCLAIMER:

              (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

              Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

              Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

              27 min
            • Folge 113 – Jetzt in KI investieren?

              Fangen wir mit der ersten Frage an: Was steckt hinter diesem Trend? 

              Seit ein paar Wochen bzw. Monaten dreht sich einiges um Chat GPT. Eine KI, welche dir auf Anforderung Texte mit jeglichen Informationen aus dem Internet schreibt. An sich eine Revolution, die jegliche Semesterarbeiten sowie Bachelor- oder Masterarbeiten obsolet machen würde. Die neuen Berichte über Chat GPT haben die Gedanken rund um KI nochmals neu belebt. KI steht dabei übrigens für künstliche Intelligenz oder auf englisch Artificial Intelligence (AI). 

              KI ist dabei ein Teilbereich der Informatik. Ziel ist es, intelligentes Verhalten zu automatisieren. KI findet bereits in vielen Bereichen Anwendung, allerdings oft noch rudimentär. 

              Warum ist KI als Anlagetrend nun interessant? 

              Viele Experten behaupten, dass KI in den kommenden Jahren immer weiterentwickelt und immer relevanter wird. Dabei kann KI in diversen Branchen und Bereichen, bspw. in der Medizin, in der Jura, in der Kunst oder in der Bildung relevant und angewandt werden. 

              Daher forschen viele Unternehmen an dieser Technik und versuchen diese weiterzuentwickeln. Sobald daraus Lösungen oder Produkte entstehen, können diese profitabel an Endkunden oder Firmen verkauft werden. Ein komplett neuer Wirtschaftsbereich würde dadurch entstehen. 

              Anleger könnten von dieser Entwicklung profitieren, indem sie bereits jetzt in entsprechenden Unternehmen investieren. Die KI wird daher als eine der aktuellen Megatrends geführt. Weiterhin gibt es bereits Fonds, welche sich rein auf dieses Thema spezialisiert haben. 

              Welche Unternehmen beschäftigen sich aktuell mit KI?

              Aufgrund der Nähe zu diesem Thema und der extrem guten Ertragslage der BigTech Firmen in den USA, wie Apple, Google, Meta oder Amazon, haben diese in den letzten Jahren diverse KI-Startups bereits übernommen oder vor der Insolvenz gerettet. Allein Apple hat in den letzten Jahren über 25 Unternehmen in dieser Branche gekauft oder sich daran beteiligt. 

              Daher sind o.g. Unternehmen oder auch asiatische wie Tencent oder Alibaba natürlich interessant. Insbesondere, weil sie bisher schon etablierte Geschäftsmodelle vorweisen können und das Risiko damit niedriger ist als bei gänzlich neuen Unternehmen. 

              In der Medizinbranche sind weiterhin Unternehmen wie Intuitive Surgical, Siemens Healthineers, Sartorius, Teladoc oder Illumina an KI-StartUps beteiligt oder forschen an der Technologie. 

              Der einfachste Weg, in diesen Bereich zu investieren, ist natürlich über entsprechende Fonds oder ETFs. 

              Welche Risiken bestehen bei diesem Trend? 

              Ein Trend ist immer auch mit höheren Risiken verbunden. Niemand kann garantieren, dass sich der Trend wirklich durchsetzt oder in fünf bis 10 Jahren noch relevant ist. Daher sollte ein Investment in diesem Bereich immer nur mit einem kleineren prozentualen Teil deines Anlagevolumens verfolgt werden. Am besten bildest du das ganze auch über Fonds ab, um dein Risiko weiterhin zu diversifizieren. 

              Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

              An [email protected] oder über Social Media

              Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute von Physiker Stephen Hawking:

              „KI ist wahrscheinlich das Beste oder das Schlimmste, was der Menschheit passieren kann.“ 

              – Stephen Hawking

              Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

              Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

              Geplant haben wir die Folge hiermit*.

              DISCLAIMER:

              (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

              Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

              Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

              24 min
            • Folge 112 – Was bringt das Börsenjahr 2023?

              Als wir im letzten Jahr den Ausblick für 2022 machten, hat fast niemand mit einem Krieg in Europa gerechnet. Die bereits Ende 2021 gestiegenen Energiekosten explodierten und die Inflationsraten stiegen extrem. Das alles und insbesondere die gestiegenen Zinsen hatten einen negativen Einfluss auf die Börsen weltweit. 

              Der DAX ist bspw. um ca. -10% gesunken, der Eurostoxx 50 ebenso. In den USA ist der S&P500 um ca. 18% gesunken. Gestiegen sind hingegen Aktien von Energieunternehmen oder der türkische Aktienmarkt. Hier war ein Plus von über 60% zu verzeichnen. 

              Welche entscheidenden Faktoren wird denn das Börsenjahr 2023 beeinflussen? 

              Inflationsraten: 

              Werden die Inflationsraten weiter hoch bleiben oder zeigen die gestiegenen Zinsen einen Einfluss auf die Inflation? Zumindest hat sich die extreme Steigerung bereits abgeschwächt und die Inflation ist bereits etwas gesunken. 

              Zinserhöhungen der Zentralbanken: 

              Werden die Zentralbanken, insbesondere die EZB und FED, die Leitzinsen weiter erhöhen? Aufgrund der Abschwächung der Inflationsraten ist von einer nicht mehr so starken Erhöhung auszugehen. Dies haben bereits Ende 2022 und jetzt in den ersten Wochen die Märkte eingepreist und die meisten Märkte sind gestiegen. 

              Krieg in der Ukraine: 

              Insbesondere für europäische Aktien wird die Entwicklung im Ukraine-Krieg weiterhin ein entscheidender Faktor sein. Sollte der Krieg weiter eskalieren und ggf. noch andere europäische Länder betreffen, hätte das sehr negative Einflüsse auf die Märkte. Eine Entspannung des Konfliktes hingegen hätte einen sehr positiven Einfluss auf europäische Aktien. 

              Corona-Pandemie: 

              In Europa und den USA hat die Corona-Pandemie immer weiter an Bedeutung abgenommen. Der Einfluss auf die Aktienmärkte ist sehr überschaubar und man geht davon aus, dass die Pandemie keinen Einfluss mehr auf die Wirtschaft und die Gesellschaft haben wird. In Asien, insbesondere China, sieht es etwas anders aus. Hier gilt weiterhin eine strikte Corona-Regelung, welche immer wieder Unternehmen, Städte und Häfen in einen vollständigen Lockdown zwingt. Auch hier in 2022 sind die Märkte über 20% gesunken. Sollte hier die Regelung aufgeweicht werden, hätte das sehr positive Einflüsse auf die asiatischen Märkte. 

              Solltest du nun etwas ändern? 

              Wie bereits in der letzten Folge in 2022 erwähnt, gibt es aktuell durch die gestiegenen Zinsen interessante Produkte, um eine gute Verzinsung ohne hohes Risiko zu erhalten. Insbesondere wenn du eigentlich etwas weniger Risiken bei der Anlage eingehen willst, kann das eine gute Möglichkeit sein dennoch eine gute Rendite zu erwirtschaften. Mittlerweile kann man eine deutlich bessere Durchmischung der Risiken erhalten. 

              Wenn dein Anlagehorizont (bspw. Altersvorsorge) allerdings langfristig ist, haben reine Aktieninvestments allerdings immer die beste Rendite erwirtschaftet. Hier solltest du also nicht unbedingt Änderungen vornehmen. 

              Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

              An [email protected] oder über Social Media

              Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute von Warren Buffett: 

              „Unsicherheit ist der Freund von Langfrist-Investoren.“

              – Warren Buffet

              Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

              Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

              Geplant haben wir die Folge hiermit*.

              DISCLAIMER:

              (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

              Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

              Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

              29 min
            • Folge 111 – Inflationsausgleich mit diesen risikoscheuen Anlagen

              Fangen wir mit der ersten Frage an: Welche Möglichkeiten gibt es denn aktuell? 

              Bankeinlagen: 

              Bspw. in Form von Tagesgeldern oder Termingeldern. Gerade bei Letzteren gibt es auch kürzere Laufzeit von z.B. 2 Jahren. Hier werden je nach Bank aktuell 1,5% bis 3% gezahlt. 

              Anleihen: 

              Auch bei Anleihen werden wieder deutlich höhere Zinsen bezahlt. Selbst von Emittenten mit sehr guten Bonitäten und einem damit sehr unwahrscheinlichen Ausfall werden Zinsen von ca. 2,5% bei einer Laufzeit von 2 Jahren bezahlt. 

              Aktien: 

              Auf Dauer und mit Blick auf die Historie haben Aktien i.d.R. eine Rendite von ca. 8-10% pro Jahr und können daher absolut als Ausgleich zur Inflation angesehen werden. Allerdings solltest du bei Aktieninvestments immer auch einen gewissen Anlagehorizont von 5 bis 7 Jahren mitbringen, um auch schlechte Marktphasen gut überstehen zu können. 

              Anlagezertifikate: 

              Bei den Zertifikaten gibt es natürlich verschiedenen Risikoklassen und Arten. Je höher das Risiko, umso höher auch i.d.R. die Zinszahlung. 

              Wir möchten heute insbesondere auf sogenannte Aktienanleihen und Discount-Zertifikate eingehen. 

              Was versteht man denn unter einer Aktienanleihe? 

              Eine Aktienanleihe ist ein strukturiertes Finanzprodukt. Diesem liegt meist ein bestimmter Basiswert zugrunde, bspw. ein Index oder eine Aktie. Du als Anleger hast hier i.d.R. das Recht am Ende der Laufzeit entweder den entsprechenden Basiswert in Form bspw. von Aktien ins Depot geliefert zu bekommen oder die Rückzahlung zu 100%. Während der Laufzeit erhältst du i.d.R. eine Zinszahlung. Entscheidend, ob du die Rückzahlung in Form von Aktien oder zu 100% erhältst, ist die Entwicklung des festgelegten Basispreises. 

              Beispiel – Aktienanleihen auf adidas:

              Du kaufst eine Aktienanleihe auf Adidas. Der Basispreis wird auf 111,- EUR pro Aktie festgelegt. Der aktuelle Kurs der Adidasaktie liegt bei 125,- EUR pro Aktie. Während der Laufzeit erhältst du eine Zinszahlung von 8,25%. 

              Liegt am Ende der Laufzeit der Aktienkurs oberhalb oder auf dem Basispreis, erhältst du eine 100%ige Rückzahlung. Liegt er unter dem Basispreis, erhältst du nach einem festgelegten Schlüssel ganze Aktien zum aktuell gültigen Kurs. 

              Folgende Risiken kannst du haben: 

              • Ausfall der Bank, welche die Anleihe ausgibt. Hier solltest du immer auf das Rating der Bank achten. 
              • Einbruch des Aktienkurses zum Ende der Laufzeit. Dadurch erhältst du die Aktien zum dann gültigen Preis geliefert. Nun hast du die Möglichkeit abzuwarten, bis der Kurs sich erholt hat oder du verkaufst mit Verlust. 
              • Aktuell werden Aktienanleihen mit Zinssätzen von 6% bis teilweise 15% p.a. ausgegeben. Je nach Basiswert ist das auch etwas für eher risikoscheue AnlegerInnen. 

                Und was kann man unter einem Discount-Zertifikat verstehen? 

                Auch hier handelt es sich um ein strukturiertes Finanzprodukt, welches einen gewissen Basiswert (Aktie oder Index) als Grundlage für die Entwicklung hat. Es funktioniert ähnlich zu einer Aktienanleihe, allerdings erhältst du hier keine Zinszahlung, sondern einen sogenannten Discount als Zinszahlung. Auch hier ist die Auszahlung von der Entwicklung und dem Stand am Ende der Laufzeit abhängig. 

                Je nach Laufzeit und Basiswert werden Discounts von 3% bis 10% vom Nennwert aktuell bezahlt. 


                Wie du siehst, gibt es tatsächlich auch wieder interessante Anlagemöglichkeiten, die dir helfen können, dein Geld vor der Inflation zu schützen. 

                Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

                An [email protected] oder über Social Media

                Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute mal wieder von André Kostolany:

                Inflation = Zunächst ein laues Bad, dann wird das Wasser immer heißer, und am Schluss explodiert die Wanne.

                – André Kostolany

                Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

                Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

                Geplant haben wir die Folge hiermit*.

                DISCLAIMER:

                (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

                Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

                Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

                26 min
              • Folge 110 – Welche Anleihen gibt es eigentlich?

                Fangen wir mit der ersten Frage an, welche Arten von Anleihen gibt es? 

                Klassiche Anleihen: 

                • Die Anleihe hat eine feste Laufzeit. Nach Ende der Laufzeit soll die Anleihe zurückgezahlt werden.
                • Während der Laufzeit gibt es eine feste Verzinsung, dabei werden die Zinsen meist jährlich bezahlt. 
                • Floater:

                  • Anleihe mit einer variablen Verzinsung.
                  • Zinssatz wird meistens vom Emittenten zu Beginn der Periode festgelegt, dabei wird sich i.d.R. an einem Basiszinssatz orientiert, bspw. der 3-Monats-EURIBOR. 
                  • Zero-Bonds:

                    • Anleihe ohne feste Verzinsung. 
                    • Der Kurs der Anleihen wird meistens deutlich unter 100% ausgegeben.
                    • Der Gewinn für dich als Anleger besteht aus der Differenz von Ausgabekurs und dem Rücknahmekurs. 
                    • Unternehmensanleihe: 

                      • ähnlich zur klassischen Anleihe, hier ist der Emittent allerdings ein Unternehmen. 
                      • Der Zins richtet sich nach der Bonität des Unternehmens.
                      • Welche Vorteile und Nachteile besitzen Anleihen generell? 

                        Als Vorteile sind insbesondere die Zinszahlungen sowie die Rückzahlung zu nennen. Hier kommt es aber stark auf die Bonität des Emittenten an. I.d.R. wird diese Bonität anhand von Ratingklassen angezeigt. Diese gehen von AAA bis BBB- (Investment grade) von BB+ bis BB-  (non-investment grade). In diesem Bereich sind die Emittenten bereits anfälliger für Zahlungsschwierigkeiten. 

                        Unter BB- bis CC- sind die Emittenten nahe an der Zahlungsschwierigkeit. Bezahlen dafür aber auch einen deutlich höheren Kupon (Zins). Alles unter CC- bis D sind quasi kurz vor dem Ausfall und damit mit hohen Risiken verbunden. 

                        Als Nachteil kann man ganz klar die begrenzte Rendite sehen. Da die Anleihen eine bestimmte Laufzeit haben und vom Risiko i.d.R. niedriger sind als bspw. Aktien. 

                        Kommen wir zur Finanz Sorbet Frage, brauchst du Anleihen?

                        In den letzten Jahren waren Anleihen eher für konservative Anleger interessant und waren fast schon langweilig. Durch die gestiegenen Zinsen sind diese allerdings wieder wesentlich interessanter und können als Beimischung in deinem Portfolio gut sein. Gerade im kurzfristigen Bereich zahlen Emittenten mit guter Bonität schon Zinsen über 2% pro Jahr. 

                        Auch kannst du mit Anleihen sehr gute Kursgewinne einfahren. Bspw. wenn die Zinsen wieder sinken sollten, dann steigt der Kurs deutlich über 100% und du kannst auch vor dem Laufzeitende die Anleihe verkaufen und damit neben Zinsen auch Kursgewinne einfahren. 

                        Als Tipp:

                        Wenn du keine Lust haben solltest, dir selber Anleihen auszusuchen, gibt es natürlich auch Fonds, die du kaufen kannst, in denen nur Anleihen als Anlageklasse vertreten sind. Hier hast du natürlich auch den Vorteil, dass dein Risiko weiter gestreut wird.

                        Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

                        An [email protected] oder über Social Media

                        Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute mal wieder von André Kostolany:

                        “Wer gut essen will, kauft Aktien; wer gut schlafen will, kauft Anleihen.”

                        – André Kostolany

                        Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

                        Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

                        Geplant haben wir die Folge hiermit*.

                        DISCLAIMER:

                        (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

                        Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

                        Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

                        29 min
                      • Folge 109 – Was ist die SCHUFA?

                         

                        Fangen wir mit der ersten Frage an: Was ist die SCHUFA? 

                        Schufa bedeutet Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung. Also, wie der Name schon sagt, hat die Schufa wohl etwas mit Krediten bzw. Finanzen zu tun. Die Schufa Holding AG mit Sitz in Wiesbaden ist eine sogenannte Wirtschaftsauskunftei. Hauptzweck ist die Bereitstellung von Informationen zur Bonität von Privatpersonen und Unternehmen an Dritte. 

                        Die Aktiengesellschaft ist im Besitz von einigen Aktionären. Davon gehören allerdings 27,2% den Genossenschaftsbanken sowie 26,4% den Sparkassen in Deutschland. Die restlichen Aktien sind an andere Banken sowie Handelsunternehmen verteilt. 

                        Und woher bekommt die Schufa ihre Informationen? 

                        Die Schufa hat ca. 940 Mio. Daten zu über 67 Mio. privaten Personen und ca. 6 Mio. Unternehmen. Pro Jahr werden bei der Schufa mehr als 165 Mio. Anfragen zur Kreditwürdigkeit gestellt. Dabei geht es nicht immer nur um Kredite, sondern auch Girokonten, Kreditkarten oder Handyverträge. 

                        Die Informationen, die die Schufa verarbeitet, sind vielschichtig, so gehören bspw. Das Alter, das Geschlecht, die Adresse und Zahlungsgewohnheiten dazu. Diese Information erhält sie i.d.R. über Banken und Handelsunternehmen, die diese Informationen an die Schufa weitergeben. 

                        Was hat es mit diesem Score auf sich? 

                        Alle drei Monate wird für die hinterlegte Person bei der Schufa ein Score berechnet. Dieser liegt zwischen 0% und 100%. Hohe Werte bezeichnen eine gute Kreditwürdigkeit, niedrige eher eine schlechte. Ein Wert von 100% ist allerdings kaum erreichbar. 

                        Was bedeutet es jetzt, wenn man einen Schufaeintrag hat? 

                        Grundsätzlich sind Schufaeinträge nicht direkt negativ. Bspw. Wird auch dein Girokonto oder deine Kreditkarte bei der Schufa eingetragen. Dies sind nicht unbedingt negative Einträge. Auch Kredite oder Bürgschaften werden bei der Schufa gemeldet. Viele kleine Kredite oder viele Kreditkarten verschlechtern den Schufa Score tendenziell. 

                        Wenn du allerdings deinen ersten Kredit vollständig und ohne Störung zurückgezahlt hast, ist das ein Merkmal, was den Score deutlich verbessert. Auch haben jüngere Menschen eher einen schlechteren Score als ältere. Welche genaue Berechnung allerdings hinter den Scores steht, ist nicht bekannt und eher eine „Blackbox“. 

                        Und was hat es mit negativen Einträgen auf sich?

                        Solltest du mal einen Kredit nicht zurückgezahlt haben oder beispielsweise einen Handyvertrag nicht mehr bezahlen, wird so etwas als negativer Eintrag vermerkt. So ein negativer Eintrag kann dir tatsächlich den Zugang zu Handyverträgen, Rechnungskäufen, Ratenkrediten oder sogar neuen Girokonten verschließen. Noch dazu kommt, wenn du die Forderung begleichst, steht der Vorfall trotzdem noch ein paar Jahre in deiner Schufa-Kartei.

                        Übrigens als Tipp. Für den ein oder anderen Vermieter benötigst du eine Schufa-Auskunft. Diese kannst du dir auf der Website der Schufa kostenpflichtig bestellen. Allerdings kannst du dir auch einmal pro Jahr aufgrund der Datenschutzgrundverordnung eine kostenlose Abschrift deiner Schufa schicken lassen. 

                        Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

                        An [email protected] oder über Social Media

                        Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute Lothar Peppel:  

                        “Dispokredite sind der weltweit einzige gelungene Versuch, einem nackten Mann in die Tasche zu greifen.”

                        – Lothar Peppel

                        Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

                        Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

                        Geplant haben wir die Folge hiermit*.

                        DISCLAIMER:

                        (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

                        Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

                        Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

                        30 min
                      • Folge 108 – Kommt jetzt die Aktienrente?

                        Fangen wir mit der ersten Frage an, was ist die Aktienrente eigentlich?

                        Wie die Aktienrente genau aussehen soll, ist noch nicht ganz klar. Generell soll aber ein Teil der Rentenzahlungen in einen Aktienfonds angelegt werden. Da mit einer Aktienanlage mehr Rendite erwirtschaftet werden kann, soll dieser Teil das Problem der gesetzlichen Rente lösen. Hier besteht nämlich das Problem, dass es immer weniger Einzahler gibt, dafür aber immer mehr Rentner. Auf die Dauer würden die Rentenzahlungen so nicht konstant gehalten werden. 

                        Ein entsprechender Gesetzesentwurf wird aktuell vorbereitet, damit die Aktienrente ab nächstem Jahr starten könnte. Im ersten Schritt möchte die Bundesregierung 10 Mrd. EUR direkt in den Fonds anlegen. 

                        Und wer verwaltet diesen Fonds? 

                        Der Fonds soll ähnlich wie der sog. Kenfo (Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung) verwaltet werden. Hierbei handelt es sich um eine staatliche Stiftung, welche Gelder i.H.v von 24 Mrd. EUR verwaltet, die die großen Energieversorger stifteten, damit radioaktiver Müll entsorgt werden kann. 

                        Die Zielallokation des KENFO sieht Anlagen in weltweite Aktien und REITs von 35 % vor, in Unternehmensanleihen und Schwellenländeranleihen von 25 %, in illiquide Anlage wie Private Equity, Infrastruktur, Immobilien und Private Debt von 30 % sowie in Staatsanleihen von Industrieländern u.ä. von 10 %. Damit konnte der Fonds in den letzten Jahren bereits eine durchschnittliche Rendite von ca. 6% p.a. erwirtschaften. 

                        Und wie machen das andere Länder?

                        Ein Beispiel ist der Norwegische Staatsfonds. Er verwaltet ein Vermögen i.H.v. von ca. 1.006 Mrd. USD. 72% davon sind in Aktien, 25,4% in Anleihen und 2,5% in Immobilien angelegt. In den letzten 20 Jahren konnte der Fonds i.d.R. immer die Performance des DAX schlagen. 

                        In Schweden geht man wie folgt vor: 16% des Bruttoeinkommens werden in eine einkommensbasierte Rente, ähnlich dem System in Deutschland eingezahlt. Zusätzlich werden als Pflicht 2,5% des Bruttoeinkommens in eine Aktienrente eingezahlt. Diese wird wiederum vom Schwedischen Staatsfonds verwaltet. 

                        Ist das System nun besser als das aktuelle System? 

                        Zunächst ist zu sagen, dass das Rentensystem, so wie es aktuell in Deutschland besteht, in Zukunft nicht mehr möglich wäre. Da bei einer Aktienanlage deutlich mehr Rendite zu erwarten ist, macht diese Lösung auf den ersten Blick deutlich mehr Sinn. Allerdings ist die genaue Durchführung eben noch offen und es bleibt abzuwarten, wie hoch der Anteil ist, der von den Rentenbeiträgen in den Fonds investiert werden soll. 

                        Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

                        An [email protected] oder über Social Media

                        Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Bundesverband der Rentenberater:  

                        „Wer im aktuellen Marktumfeld noch nennenswerte Renditen erzielen will, muss zu Risiken bereit sein. Einem Großteil der Bevölkerung fehlen hierfür aber die finanziellen Spielräume. Denjenigen, für die es auf jeden Euro ankommt, dürfen keine Nachteile entstehen, wenn der Renteneintritt mit einem Börsencrash zusammenfällt. Das muss sichergestellt werden.”

                        – Bundesverband der Rentenberater

                        Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

                        Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

                        Geplant haben wir die Folge hiermit*.

                        DISCLAIMER:

                        (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

                        Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

                        Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

                        27 min
                      • Folge 107 – Kann ich mir ein Haus noch leisten?

                        Fangen wir mit dem ersten Thema an, welche Auswirkung haben diese Zinserhöhungen eigentlich?

                        Letztes Jahr um diese Zeit sind die Zinsen zwar bereits leicht gestiegen, aber wir befanden uns je nach Laufzeit und Sicherheit bei ca. 1% pro Jahr für eine 10 jährige Zinsbindung, also Garantie. 

                        Mittlerweile sind die Zinsen im 10 jährigen Bereich für eine Baufinanzierung bei ca. 4% p.a. 

                        Bei einer klassischen Finanzierung einer Wohnung über bspw. 200.000,- EUR ist das ein Unterschied in der monatlichen Rate von 500,-. 

                        Die Rate bei 4% beträgt also 1.000,- EUR. Das ist natürlich in allen Belangen ein großer Unterschied und auch ein Knackpunkt, ob sich die Finanzierung rechnet oder eher nicht. 

                        Gerade bei Vermietungsobjekten, bei denen die Kaltmiete, die mtl. Belastung aus der Finanzierung decken sollte, macht solch eine Verdopplung der mtl. Rate einen großen Unterschied. Die Konsequenz ist entweder mehr Eigenkapital oder eine Verminderung des Kaufpreises. 

                        Weiterhin ist der Kaufpreis aktuell ein wichtiger Faktor. Viele Verkäufer möchten ihre Immobilie jetzt noch zum Preis von vor einem Jahr verkaufen, berücksichtigen dabei aber die gestiegenen Zinsen nicht. Der Anteil der Personen, die sich solch eine Finanzierung / Immobilie leisten können, nimmt nicht stark ab. Es zeigt sich, dass je nach Region die Preise bereits gesunken sind und je nachdem, wesentlich mehr Verhandlungsspielraum besteht. 

                        Bei einer klassischen Immobilienfinanzierung wird die Tilgung meistens als Annuität erbracht. Dies ist eine gleichbleibende Rate, welche aus einem Zinsanteil (bspw. 1%) und einem Tilgungsanteil (i.d.R. 2%) besteht. Gerade den Tilgungsanteil sollte man bei niedrigen Zinsen daher nicht zu gering halten, um auch das Darlehen in einer entsprechenden Laufzeit zurückgeführt zu haben. 

                        Aufgrund der gestiegenen Zinsen, bieten immer mehr Banken nun auch Tilgungen von 1,5% bis 1% an. Da der Zins mit 4% sehr hoch ist, kommt somit eine Annuität von 5 bis 5,5% zu Stande. Die Laufzeit des Darlehen beträgt damit meistens mehr als 25 Jahre und ist damit immer noch im Rahmen. Die monatliche Belastung kann damit dennoch gesenkt werden. 

                        Bsp.: 

                        Darlehen 200.000,- EUR mtl. Rate bei Annuität 6% = 1.000,- EUR. 

                        Darlehen 200.000,- EUR mtl. Rate bei Annuität 5% = 833,- EUR. 

                        Wenn du jetzt aber bereits eine bestehende Finanzierung hast, kann man sich irgendwie absichern? 

                        Je nachdem, wann deine aktuelle Finanzierung ausläuft, kannst du, je nach Bank, bereits 5 Jahre im Vorfeld deine Zinsen zum Auslauf in 5 Jahren sichern. Das ganze nennt sich Forward-Vereinbarung. Dabei  wird der aktuelle Zins mit einem Aufschlag versehen, diesen benötigt die Bank, um sich gegen Zinsänderungen abzusichern, da sie zum Zeitpunkt X den vereinbarten Zins garantieren muss. 

                        Es hängt hier stark von deiner Erwartung ab, ob die Zinsen in Zukunft höher sind als jetzt oder eben nicht. 

                        Weiter kann tatsächlich auch ein Bausparvertrag wieder interessant sein. Die Zinsen hier sind i.d.R. trotz Abschlussgebühr noch unter 2% und damit deutlich niedriger als aktuell. Allerdings, damit du dir die mtl. Sparrate hier leisten kannst, solltest du mind. 10 Jahre einplanen, bis du das Bauspardarlehen in Anspruch nehmen kannst. 

                        Weiterer Tipp: Längere Zinsbindungen sind aktuell teilweise günstiger oder gleich teuer wie die 10 jährige Zinsbindung. 

                        Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne und wir klären deine Fragen!

                        An [email protected] oder über Social Media

                        Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute von Oprah Winfrey:

                        „Ich werde immer glauben, dass der Kauf eines Hauses eine großartige Investition ist. Und warum? Weil man in einem Aktienzertifikat nicht leben kann. Sie können nicht in einem Investmentfonds leben.”

                        – Oprah Winfrey

                        Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

                        Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

                        Geplant haben wir die Folge hiermit*.

                        DISCLAIMER:

                        (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

                        Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

                        Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsangehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft. Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern

                        21 min

                      About Finanz Sorbet

                      From the publisher's feed

                      Mit dem Podcast Finanz Sorbet werden jede Woche neue Themen der Finanzwelt beleuchtet. Angefangen bei den Basics, hinzu aktuellen Themen und Mythen rund um das Investieren. Auf der Website finden sich alle Themen zum Nachlesen und auf Instagram bleibt ihr immer auf dem neusten Stand!

                      More shows like Finanz Sorbet

                      Gysi gegen Guttenberg – Der Deutschland Podcast by Open Minds Media, Karl-Theodor zu Guttenberg & Gregor Gysi

                      Gysi gegen Guttenberg – Der Deutschland Podcast

                      27 Listeners