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Die erste Folge im Jahr 2022 ist da und wir wünschen Euch natürlich alles gute und viel Gesundheit im neuen Jahr. Der Anfang des Jahres ist immer eine gute Zeit, sich auch um die eigenen Finanzen zu kümmern und dabei kommt wohl oder übel der Gedanke auf: Wie entwickeln sich die Aktien im Jahr 2022? Genau diese Frage stellen wir uns heute auch. Wir möchten Euch einen kurzen Überblick auf das Jahr 2022 geben, was sind die entscheidenden Faktoren? Wie sind die Preiserwartungen? Und natürlich stellen wir uns auch die Frage, wird das Börsenjahr 2022 auch ein positives Jahr wie 2021? All das in der heutigen Folge!
Starten wir mit einem kurzen Rückblick auf das Jahr 2021.
Das Jahr 2021 war, vor allem wegen der immer noch andauernden Corona Pandemie, turbulent. Es gab immer wieder starke Kursgewinne, aber auch einige Stürze.
Dennoch ist das Jahr gut gelaufen. So endete der DAX mit ca. 16% im Plus und hatte im November sein Rekordhoch mit 16.290 Punkten. Der MSCI World stieg um ca. 23% und der S&P500 in den USA stieg sogar um 27%. Nur in Asien war das Börsenjahr nicht ganz so positiv, hier sank der MSCI Asia Pacific um ca. -1,2 %.
Die besten Börsen im Jahr 2021 waren die Aktienmärkte von Simbabwe mit +915% und Venezuela mit +332%.
Was werden im Jahr 2022 nun die wichtigen Faktoren sein?
Wie auch letztes Jahr natürlich Corona, auch wenn man sich hier natürlich schon etwas daran gewöhnt hat. Wie entwickelt sich die Pandemie? Welche neuen Varianten treten auf? Dennoch ist aufgrund der Impfung das Risiko geringer als bspw. Im letzten Jahr.
Weiterhin wird ein wichtiger Faktor die Inflation sein, steigt diese weiterhin so stark an? Und was sind dann die Konsequenzen der Zentralbanken, werden diese evtl. die Zinsen erhöhen?
Dass die Inflation dauerhaft so hoch bleibt, ist unwahrscheinlich, dennoch hat die FED (US-Zentralbank) eine Zinserhöhung in Aussicht gestellt. Dies hätte wahrscheinlich eher negativen Einfluss auf die Aktien in den USA. Die EZB in Europa möchte bisher keine Zinsänderung. Dadurch könnten die Entwicklungen in den USA positiv für die europäischen Aktien sein. Das ist allerdings nur eine Schätzung.
Ein weiterer wichtiger Faktor, wie auch die Monate zuvor, sind die Lieferketten. Eine Container Knappheit legt aktuell die internationale Logistik teilweise lahm und hat zur Folge, dass einige Produkte nur in geringerer Zahl zur Verfügung stehen. Das hat natürlich Einfluss auf die Preise.
Da China eine Null Toleranz-Strategie in der Corona Pandemie fährt, also sobald ein einziger Fall auftritt, könnten einige Städte in den Lockdown gehen, was diese Knappheit auch 2022 weiter vorsetzen kann. Dennoch war Ende des Jahres 2021 schon eine gewisse Entspannung zu merken.
Wie wird denn jetzt das Jahr 2022?
Natürlich kann man das wie immer im Voraus nicht so einfach sagen, allerdings sind die Faktoren nicht schlecht, sodass der Großteil der Experten von einem positiven Börsenjahr ausgeht. Es kann allerdings zu deutlich stärkeren Schwankungen kommen als im Jahr 2021.
Wichtig ist, wie immer die breite Streuung, also sich nicht vollständig auf ein paar Unternehmen, eine Branche oder ein Land zu fixieren, sondern breit zu kaufen, bspw. Über Fonds oder ETFs.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Bankier, Sidney B. Warchel:
“As goes January, so goes the year!”
Sidney B. WarchelBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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(* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)
Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.
Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.
Bonusfolge! Es gibt doch noch eine letzte Folge Finanz Sorbet in diesem Jahr, eine reine „Laber-Folge„. Wir reden über Weihnachten, unser Finanz Sorbet Jahr 2021 und das kommende Jahr.
An dieser Stelle wünschen wir Dir frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr. Genießt die ruhigen Tage, wir hören uns im nächsten Jahr wieder.
Vielen Dank für das tolle Finanz Sorbet Jahr 2021.
Patrick & Lukas
Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.
Durch die neue Bundesregierung in Deutschland ist plötzlich ein Provisionsverbot bei Banken und Versicherungen im Gespräch. Daher haben wir uns gedacht, wir widmen diese Folge diesem Thema und klären u.a. welche Modelle es hier gibt. Wir stellen uns die, Frage welche Vertriebssysteme gibt es? Was bedeutet Provision und Honorar? Warum hat das eine den besseren Ruf als das andere? Und wir geben unsere persönliche Meinung zu diesem Thema ab. All das in der heutigen Folge.
Starten wir mit der ersten Frage, wie eigentlich die meisten Banken und Versicherungen sowie deren Berater ihr Geld verdienen?
I.d.R. erfolgt das über Provisionen, die die Banken und Versicherungen durch den Verkauf von Produkten erhalten. Bei den meisten Banken erhalten die Berater keine Provision sondern ein fixes Gehalt. Die Provision erhält die Bank. Bei Versicherungen erhält meistens auch der Berater eine Provision. Dann gibt es noch Finanzvertriebe die neben Versicherungen auch Bankprodukte beraten. Bspw. die DVAG, SwissLife oder Tecis. Hier sind die Berater meist selbstständig und verdienen nur durch Provisionen.
Neben diesem Provisionsmodellen gibt es auch noch die Honorarberatung. Hier wird keine Provision pro Produkt bezahlt, sondern der Kunde bezahlt für die Beratung einen Stundensatz, ähnlich wie bei einem Anwalt oder Steuerberatern. Diese Art der Beratung ist aber nicht so sehr verbreitet wie die herkömmliche Provisionsberatung.
Warum hat nun das eine einen besseren Ruf als das andere und warum wird davon gesprochen, die Provisionsberatung abzuschaffen?
Die Provisionsberatung hat teilweise einen schlechten Ruf, da gerade in der Vergangenheit nur Produkte verkauft wurden, um die Provision zu erhalten, ohne das diese Produkte zum Bedarf der Kunden gepasst haben.
Bei der Honorarberatung wird das quasi ausgeschlossen, da der Berater für den Verkauf von Produkten kein Geld erhält, sondern nur für die Beratungsleistung. Soweit so gut.
In den Niederlanden und Großbritannien bspw. gibt es solch ein Provisionsverbot bereits und die Beratung von Versicherungen und Bankleistungen erfolgt nur über ein Honorar.
Damit die Beratung von Kunden bedarfsgerecht ist, wird schon seit einigen Jahren über solch ein Verbot gesprochen. Allerdings hat die Honorarberatung nicht nur Vorteile…
Welchen Nachteil hat die Honorarberatung?
Na ja, zum einen sinkt bei vielen Menschen die Bereitschaft, für eine vermeintlich “kostenlose” Finanzberatung zu zahlen. Die Bezahlung steckt sonst meistens in den Produkten selbst. Die Kosten sind höher, damit die Provision bezahlt werden kann.
Gleichzeitig hat man bspw. in GB oder den Niederlanden gesehen, dass viele Menschen schlecht oder gar nicht versichert sind, weil sie bspw. nicht die Möglichkeit haben, ein Honorar für die Beratung zu bezahlen.
Was ist unsere Meinung zu diesem Thema?
Es ist gerade in Deutschland schwierig, den Preis für eine Finanzberatung zu rechtfertigen und zu bestimmen. Die meisten Menschen sind nicht bereit einen Preis für solch eine Beratung zu bezahlen, wenn sie es woanders vermeintlich “kostenlos” bekommen.
Gleichzeitig wurden in den vergangenen Jahren viele Verbraucherschutzmaßnahmen eingerichtet, damit der “böse” Versicherungsberater oder Banker keine unnötigen Produkte an dich verkauft.
Wie auch in den restlichen Themen kommt es immer auf die Qualität des Beraters an und dabei ist es egal, nach welchem Modell dieser bezahlt wird unserer Meinung nach.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Gründer der Fondsgesellschaft Vanguard, Jack Bogele:
„Suchen Sie nicht nach der Nadel im Heuhaufen. Kaufen Sie einfach den Heuhaufen.“
Jack BogeleBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
An Aktien kommt man ja nicht mehr vorbei. Dabei ist es egal, ob man von einzelnen Aktien oder Fonds spricht. Aktien gehören einfach in der aktuellen Minuszinsphase und der doch höheren Inflation bei der Geldanlage beim Sparen oder bei der Altersvorsorge dazu. Da wir aktuell wieder viele neue ZuhörerInnen und LeserInnen haben, haben wir uns gedacht, wir machen noch mal eine Grundlagen-Folge über Aktien. Wir stellen uns die Frage, was sind eigentlich Aktien? Welche Rechte hat man mit Aktien? Worauf musst du achten? Und: Wie kann man Sie kaufen bzw. verkaufen? All das in der heutigen Folge!
Starten wir mit der ersten Frage, was sind Aktien?
Aktien sind Wertpapiere und zeigen den Anteil an einem Unternehmen, insbesondere einer Aktiengesellschaft. Eine AG ist i.d.R. ein Unternehmen, welches ihr Grundkapital in Aktien unterteilt hat. Diese Anteile können entweder in der Hand von einer Person / Unternehmen sein oder – und so ist es meistens – in der Hand von vielen verschiedenen Personen und Unternehmen. Diese Aktien dienen als Finanzierungsmittel. Denn eine AG kann die Aktien ausgeben und sozusagen verkaufen und erhält hierfür Geld, mit dem das Unternehmen arbeiten und investieren kann.
Die restlichen Aktien können von den jeweiligen Aktionären einfach und schnell weiterverkauft und gekauft werden. Dies zeichnet Aktien aus.
Jede Aktie hat einen Preis (Aktienkurs), für den die jeweilige Aktie gekauft / verkauft werden kann. Der Kurs richtet sich insbesondere nach dem Angebot und der Nachfrage. Je höher die Nachfrage, umso höher der Preis oder eben andersherum.
Welche Rechte hat man mit einer Aktie?
Tatsächlich hat man als Aktionär verschiedene Rechte.
Kommen wir zur Frage, wie man eine Aktie verkaufen oder kaufen kann?
Das erfolgt eigentlich immer über die Börse. Eine Art Marktplatz, an denen Angebot und Nachfrage zusammenkommen und ein Aktienkurs gebildet wird.
Gleichzeitig gibt es Aktien auch gebündelt in Fonds oder ETFs.
Worauf musst du achten?
Bei Aktien gibt es auch einige Risiken, die man beachten muss bzw. denen man sich bewusst sein sollte. Hierzu gehören insbesondere Kursschwankungen. Es kann gut mal sein, dass eine Aktie innerhalb von wenigen Tagen 50% ihres Wertes verliert. Auch kann es im Falle einer Insolvenz der jeweiligen AG dazu kommen, dass die Aktie wertlos wird.
Gleichzeitig besteht natürlich auch die Chance, dass die Aktie stark an Wert gewinnt.
Gerade auf langfristige Sicht sind Wertzuwächse wahrscheinlich.
Weiterhin kann es in speziellen Phasen an der Börse dazu kommen (Panik, Finanzkrisen etc.), dass Aktien nicht verkauft werden können, da es keine Käufer gibt. Zugegebenermaßen kommt das nicht allzu häufig vor, ist aber ein Risiko.
Kommen wir zur typischen Finanz Sorbet Frage, brauchst du Aktien?
Natürlich kann man das so pauschal nicht sagen, aber gerade in Verbindungen mit Fonds / ETFs sind Aktien ein absoluter Renditebringer. Gerade in der heutigen Zeit wo es auf dem herkömmlichen Sparbuch keine Zinsen mehr gibt. Wenn man sich den Risiken bewusst ist, nicht alles auf eine Aktie setzt, sondern bspw. auf 15 bis 20 verschiedene und dennoch etwas Rücklagen hat, gehören Aktien dazu.
Bitte verabschiedet euch von Garantien oder ähnlichem (gerade in der Altersvorsorge). Das kostet nur Geld und bringt nicht den erhofften Effekt.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Fragen gerne per Mail an [email protected]
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Börsenguru André Kostolany:
“Die Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien als Idioten oder mehr Idioten als Aktien gibt.”
André KostolanyBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
Auf fallende Aktienkurse wetten. Das hat man spätestens seit Wirecard einmal gehört. Doch kann ich das auch als „kleiner“ Privatanleger? Das es sich hier um ein spekulatives und sehr risikoreiches Thema handelt, muss man sicherlich direkt am Anfang einmal erwähnen. Dennoch kommt man hiermit, gerade durch Neobroker wie TradeRepublic, immer wieder in Kontakt. Daher stellen wir uns in der heutigen Folge die Frage, wie geht das eigentlich als Privatanleger? Was sind Derivate? Wie können diese ausgestaltet sein? Worauf solltest du achten? Und die typische Finanz Sorbet Frage: Brauchst du sowas? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, wie kann ich als Privatanleger auf fallende Kurse setzen?
Fallende Kurse sind hier übrigens nur ein Beispiel, damit man es sich besser vorstellen kann. Grundsätzlich funktioniert dies bspw. Über Derivate. Dabei ist zu erwähnen, dass es sich bei Derivaten i.d.R. um spekulative Finanzinstrumente handelt.
Derivate gehören zu den komplexesten Finanzinstrumenten und stehen privaten sowie professionellen Anlegern zur Verfügung. Ihr Wert ist abhängig von einem Basiswert. Und hier fängt die Komplexität auch schon an, denn dieser Basiswert kann theoretisch alles sein. Meistens ist der Basiswert eine Aktie oder ein Aktienindex wie der DAX. In der Regel schließt man mit einem Derivat eine Wette in die Zukunft ab und beschreibt, wie sich der Basiswert entwickelt.
Je nach Ausgestaltung des Derivates kann ein Fall des Basiswertes zu einem Steigen des Derivates führen oder eben auch zu einem Fallen. Diese Entwicklung muss nicht immer 1 zu 1 erfolgen, sondern kann auch überproportional steigen.
Welchen Vorteil hat jetzt ein Derivat?
Ein großer Vorteil ist, dass du den Basiswert nicht kaufen musst. Gerade bei Rohstoffen kann sich das als schwierig gestalten. Ein Fass Öl kaufen und lagern kann nicht jeder.
Weiterhin kannst du mit einem Derivat auch Wertpapierpositionen absichern und so dein Depot vor übermäßigen Wertverlusten schützen (nur für Profis!).
Und natürlich für die Spekulation sind Derivate gut geeignet. Wenn du zocken möchtest und bspw. Auf fallende oder steigende Kurse mit einem überproportionalen Wertzuwachs wetten möchtest geht das hiermit. Ob das nun immer sinnvoll ist bleibt abzuwarten.
Welchen Nachteil haben Derivate?
Zunächst sind die meisten Derivate sehr spekulativ. Bspw. gibt es Produkte, die den Kurs des DAX nachbilden, aber mal 50.
Da du theoretisch mit Derivaten alles abbilden kannst, ist es auch eine ethische Frage. Ist es gut auf Nahrungsmittel zu wetten oder Wetterphänomene? Darüber lässt sich natürlich streiten.
Worauf solltest du also bei Derivaten achten?
Habe zum einen die Laufzeit im Blick. Am Ende der Laufzeiten werden diese Instrumente zurückgezahlt, egal wie sie gerade stehen. Weiterhin solltest du dir unbedingt im Klaren sein, was deine Risikoneigung ist, bevor du anfängst, mit Derivaten zu handeln.
Achte auch auf den sogenannten Hebel, der gibt an, wie stark das Derivat im Vergleich zum Basiswert im Wert schwankt.
Kommen wir zur Finanz Sorbet Frage, brauchst du Derivate?
Nein, auf keinen Fall. Die wenigsten Anleger brauchen Derivate. Wenn du allerdings zocken willst und dir deinen Risiken bewusst bist, kommst du früher oder später daran nicht vorbei. Bitte pass gerade bei Neobrokern auf, diese bieten oft und gerne Derivate zum Handeln an, aber viele Anleger sind sich dort den Risiken oft nicht bewusst.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Börsenguru Warren Buffett:
“Derivate sind tickende Zeitbomben.”
Warren BuffetBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.
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Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.
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Um das Investieren, egal ob in Wertpapiere, Aktien, Fonds oder ETFs, kommt man aktuell nicht mehr herum. Viele schrecken dennoch davor zurück, da evtl. schlechte Erfahrungen gemacht wurden oder man unvertraut mit der Materie ist. Natürlich gibt es ein paar Fehler, die man machen kann. Welche häufig passieren, klären wir in der heutigen Folge und zeigen dir, wie du sie vermeiden kannst.
Fangen wir mit dem ersten Fehler an:
zu hohe Kosten:
Es gibt diverse Anlageformen und Produkte mit unterschiedlichen Strategien sowie unterschiedlich hohen Kosten. Die Kosten eines Produktes haben aber tatsächlich einen großen Einfluss auf die spätere Rendite. Bsp.:
Du sparst 10 Jahre jeden Monat 100,- € an, bei Kosten von 0,5% pro Jahr und einer zu erwartenden Rendite von 6% p.a. Daraus resultiert ein Endwert von ca. 15.885,- EUR und ein Gewinn von ca. 3.885,- EUR.
Bei gleichen Parametern aber Kosten von 1,5% pro Jahr sinkt der Endwert nach 10 Jahren auf ca. 15.047,- EUR mit einem Gewinn von ca. 3.047,- EUR.
Allerdings darf nicht immer nur auf die Kosten geschaut werden. Es gibt einige Fonds die bspw. höhere Kosten als ein ETF haben, dafür aber eine bessere Rendite erwirtschaften. Dann sind diese Kosten absolut vertretbar. Andersherum allerdings nicht.
zu wenig Verteilung:
Ein weiterer, leider oft gemachter Fehler ist ein Depot mit zu wenigen Titeln oder zu starken Gewichtungen. Viele Anleger kaufen bspw. nur deutsche Aktien, die sie kennen oder Aktien von den Unternehmen, bei denen sie arbeiten, oder welche, die in der Vergangenheit gute Erträge gemacht haben. Hier ist das Risiko allerdings sehr hoch, da das gesamte Kapital nur auf wenige Titel verteilt ist.
Wichtig ist eine Verteilung (Diversifikation) in verschiedenen Unternehmen, Branchen und Ländern. Ja, wir leben in Deutschland, aber müssen hier nicht zu 100% unser Geld anlegen. Ein global ausgerichteter Fonds oder ETF muss in jedes Depot, egal ob beim 25€ Sparplan oder dem 1 Mio. € Depot.
Unterschätzung von Risiken:
Wertpapiere unterliegen Schwankungen, die einen mehr, die anderen weniger und je nach Finanzprodukt ist auch der Totalverlust möglich. In der aktuellen Zinssituation und einer Inflation von über 2% muss man allerdings gewisse Risiken und Schwankungen in Kauf nehmen, um eine gute Rendite zu erwirtschaften.
Daher ist es wichtig, auch genügend liquide Mittel vorzuhalten, um im Ernstfall nicht im Minus verkaufen zu müssen. Als Orientierung können dir hier zwei bis drei Nettogehälter dienen.
Voreilige und emotionale Handlungen:
Gerade beim Anfang vom Investieren oder beim Austausch mit anderen kann es sein, dass man zu emotional investiert. Verluste überbewertet und Gewinne unterschätzt. Deswegen ist es wichtig, sich eine Strategie zu überlegen und einen Anlagehorizont festzulegen. Wichtig ist, wenn du das festgelegt hast, auch tatsächlich daran festzuhalten und sich nicht durch Empfehlungen anderer oder schlechten News lenken zu lassen.
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“Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun.”
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Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.
Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
Inflation, ein Begriff, der aktuell wieder überall präsent ist. Was genau die Inflation ist, haben wir bereits in einer der letzten Folgen geklärt, aber das Thema ist nun aktueller denn je. Daher stellen wir uns in der heutigen Folge die Frage, warum die Inflation gerade jetzt so hoch ist? Warum sie nicht unbedingt gut ist? Was das konkret für dich heißt und was du dagegen tun kannst? Und natürlich die Prognose von uns für das kommende Jahr. All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, wieso ist die Inflation aktuell so hoch?
Die Inflation in Deutschland liegt zurzeit bei ca. 4,5%. Das ist so hoch wie lange nicht mehr. In den USA ist sie sogar bei ca. 6,2%. Die Gründe sind unterschiedlich, liegen aber nicht am “Geld drucken” wie so oft behauptet.
Vor allem sind hier die Nachwirkungen der Corona Pandemie sowie den damit verbundenen Lockdowns zu spüren. Bspw. sind die Energiepreise für Strom, Öl oder Gas sehr stark gestiegen. Allein in diesem Jahr ist der Gaspreis um ca. 86% gestiegen und ist damit auf einem der höchsten Stände seit 2008. Auch der Ölpreis hat um ca. 85% zugelegt. Und das wohlgemerkt nach dem er im März 2020 zeitweise negativ war. Die Gründe liegen hier vor allem an der unsicheren Versorgung und dem damit verbundenen Umstieg von Gas auf Öl in Teilbereichen.
Neben den Energiepreisen sind vor allem auch die Logistik Preise gestiegen… Man mag es kaum glauben, aber wir haben eine Container Knappheit auf der Welt.
Was bedeutet das? Im Jahr 2019 und 2020 hat ein Container von HongKong nach Rotterdam ca. 9.000,- EUR gekostet, heute kostet genau derselbe Container 25.000,- EUR. Das sind natürlich extreme Steigerungen die in irgendeiner Form wieder reingeholt werden müssen. Das meist über uns Konsumenten.
Warum ist das alles nicht unbedingt gut?
Na ja Inflation bedeutet, dass wir mit unserem Geld weniger Kaufen können bzw. das was wir kaufen einfach teurer ist. Unsere Löhne steigen nämlich nicht automatisch im selben Maße. Auch hier wieder als Beispiel. Der Preis für Salat hat ca. 34% erhöht, generell Gemüse um ca. 11%.
Größer gedacht geht es vielen Unternehmen ähnlich dadurch fallen Umsätze weg, Investitionen werden verschoben und Arbeitsplätze werden evtl. gestrichen.
Was heißt das jetzt konkret für dich und vor allem was kannst du dagegen tun?
Für dich heißt das vor allem teurere Preise beim Einkaufen. Gleichzeitig ist es in so Phasen Gift, sein Geld auf dem Konto liegen zu lassen, denn hier bekommst du keine Zinsen und bist voll der Inflation ausgeliefert. Klar, eine Notreserve muss immer da sein, aber gerade größere Beträge sollten investiert sein. Gerade Standardaktien gelten als inflationssicher und gleichen durch ihre Wertentwicklung solche Tendenzen aus.
Wie geht es denn nun in den kommenden Monaten weiter und wie sieht es aus für nächstes Jahr?
Das hängt vor allem von den Lieferschwierigkeiten sowie der Knappheit an Rohstoffen ab. Wenn es hier keine Erholung gibt, könnte die Inflation weiter steigen. Allerdings gibt es hier viele Experten, die eine Erholung für das nächste Jahr prognostizieren, sobald sich eben die Lieferketten entspannen. Eine Inflation aufgrund der Geldmenge ist eher unwahrscheinlich!
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler: Helmar Nahr
Inflation = Periodisch wiederkehrender Beweis für die Tatsache, dass bedrucktes Papier bedrucktes Papier ist.
Helmar NahrBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.
Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.
Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
Heute beschäftigen wir uns mal wieder mit Basics in Bezug auf Banken und die Finanzen. Aber ein Basic, was sehr sehr wichtig ist in unserer Zeit und auch eigentlich jedem begegnet. Die Rede ist vom Online Banking sowie Online Shopping. Worum handelt es sich beim Online Banking? Was benötigst du dazu? Was ist eigentlich eine TAN? Welche Bezahlmöglichkeiten kommen meistens beim Online Shopping vor und welche sind gut? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, was ist eigentlich das Online Banking?
Online Banking, E-Banking, elektronische Bank oder Online Filiale, alles Wörter für ein und dasselbe. Beim Online Banking hast du die Möglichkeit, im Internet oder bei den meisten Banken auch per App deine Konten anzusehen. Du kannst dir allerdings nicht nur die Kontostände anschauen, sondern auch die Umsätze sehen und Überweisungen tätigen.
Die meisten Banken bieten dir auch an, das Depot direkt im Online-Banking zu nutzen.
Viele Banken nennen mittlerweile ihr E-Banking auch Online Filiale. Warum?
Viele Dienstleistungen, die vielleicht vor 6 Jahren noch ausschließlich in einer Filiale angeboten wurden, können jetzt auch Online geändert oder abgeschlossen werden. Dazu gehören Daueraufträge, Dispo Anpassung oder auch Kreditkarten Bestellungen. Gerade regionale Banken bzw. Filialbanken versuchen Ihre Leistungen hybrid anzubieten, also nicht nur in der Filiale vor Ort, sondern auch telefonisch sowie im Internet.
Was viele nicht wissen, du kannst bei den meisten Banken auch Konten von Fremdbanken Online eintragen und damit dort deine Umsätze anschauen sowie Überweisungen tätigen. Bedeutet du bist bspw. Volksbank und ING-Kunde, dann kannst du im Online Banking der Voba auch dein ING-Konto einsehen und nutzen.
Was benötigst du für das Online Banking?
Die meisten Banken bieten das “normale” Online Banking an, was du über die Website der Bank erreichen kannst. Weiterhin bieten eigentlich alle auch eine App an. In dieser kannst du eigentlich alles machen wie auch auf der Website. Um eine Überweisung auszufüllen und vor allem auszuführen, brauchst du meistens eine TAN. Die TAN ist eine durch Zufall generierte sechsstellige Nummer, die schützen soll, dass nicht irgendjemand Unberechtigtes tätigt wird. Die TAN wird entweder durch ein separates Gerät oder eine zweite App generiert. Die Teilung soll auch vor Eingriffen von außen schützen.
So viel zum Online Banking, aber wir alle betreiben ja oft auch Online Shopping, hier gibt es verschiedene Bezahlmöglichkeiten, welche z.B.?
Zum einen hast du fast immer die Möglichkeit, über die Kreditkarte zu bezahlen. Das ist meistens die einfachste Möglichkeit. Gerade wenn man Klamotten kauft, bestellt man meistens mehr, da wir uns unsicher sind. Die Rechnung ist also deutlich höher und wird direkt komplett auf die Kreditkarte gebucht. Auch wenn du wieder was zurückschickst, kann es zu Verzögerungen in der Rückzahlung kommen und du musst je nachdem die Kreditkartenabrechnung vorstrecken.
Dann gibt es die Rechnung. Hier gibt es auch verschiedene Möglichkeiten. Entweder direkt über den Online Händler wie bei Amazon oder auch indirekt z.B. über Klarna.
Klarna agiert hier als Zwischenhändler und bietet die komplette Abwicklung an. Hier solltest du aber hinsichtlich Ratenzahlung und “Later Pay” echt aufpassen.
Auch gibt es die Sofortzahlung. Hier loggst du dich mit deinen Online Banking Daten ein und verifiziert dich, damit du direkt deine Bestellung bezahlen kannst. Auch wenn es manchmal komisch aussieht, ist die Variante aber relativ sicher.
Und zu guter Letzt gibt es Paypal. Paypal kombiniert eigentlich alle Varianten, ob das die direkt Abbuchung vom Konto ist oder die Kreditkarte. Hier musst du allerdings manchmal eine zusätzliche Gebühr bezahlen.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Microsoft Mitgründer Bill Gates:
„Alle Plattformen, egal ob Apple, Google oder Microsoft werden zukünftig eine Funktion für Zahlungen haben.“
Bill GatesBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.
Geplant haben wir die Folge hiermit*.
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Sofern du nicht in Berlin wohnst, ist früher oder später der Kauf eines Autos ein Thema bei dir. Hier hast du gefühlt genauso viele Möglichkeiten wie beim Geld anlegen. Entweder kannst du das Auto “Cash” bezahlen oder du finanzierst es oder least es sogar. Aber was bedeutet das eigentlich? Welche Vorteile und Nachteile habe ich bei den jeweiligen Formen? Worauf musst du beim Finanzieren sowie leasen achten? Und was ist unsere Präferenz? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, was ist eigentlich Leasing? Wie funktioniert Finanzieren?
Über Finanzierungen etc. haben wir bereits in einer der vorhergehenden Folgen gesprochen, aber wir möchten es gern hier nochmals kurz erwähnen.
Du möchtest ein Auto für 30.000,- EUR kaufen und finanzierst diesen Betrag. Als Sicherheit dient dein Auto und du bezahlst den Kredit mit Zinsen innerhalb der vereinbarten Laufzeit wieder zurück. So der Grundgedanke.
Das Leasing ist auch eine Finanzierungsart, allerdings handelt es sich hier eher um einen Mietvertrag. Dabei bestimmst du mit dem Lieferanten (Bspw. Autohändler) das Auto, die Marke und die Ausstattung. Die Leasinggesellschaft (Leasinggeber) kauft dann das vereinbarte Objekt und überlässt es dir zum Benutzen. Hierfür bezahlst du monatlich eine Leasinggebühr an die Gesellschaft. In der Leasinggebühr ist zum einen die Rückzahlung sowie Verwaltungsgebühren inbegriffen. Wichtig dabei, dir gehört das Fahrzeug dann nicht, sondern rechtlich der Leasinggesellschaft. Nach Ende der Laufzeit gibst du entweder das Objekt einfach an die Leasinggesellschaft zurück oder du hast die Option – durch Bezahlung des vorher vereinbarten Restwertes – das Auto zu kaufen. Dann wirst du auch Eigentümer.
Welche Vorteile aber auch Nachteile haben Leasing und Finanzierung jetzt aber?
Leasing:
Vorteile:
Nachteile:
Finanzierung:
Vorteile:
Nachteile:
Barkauf:
Vorteile:
Nachteile:
Worauf musst du also achten?
Wenn es dir wichtig ist, regelmäßig immer die neusten und aktuellsten Autos zu haben, dann ist Leasing sicherlich richtig für dich. Auch wenn du eine Firma hast, kann Leasing interessant für dich sein.
Wenn du aber “nur” ein neues Auto brauchst und dieses auch länger als drei Jahre fahren möchtest, dann ist die Finanzierung richtig für dich.
Barkauf sehen wir von Finanz Sorbet nicht als vorteilhaft an, da du hiermit bei Neuwagen eigentlich nur dein Eigenkapital verbrennst. Der Wertverlust, gerade bei neuen Autos, ist wahnsinnig groß. Das Geld könntest du lieber investieren und damit höhere Renditen erwirtschaften als bspw. der Zins für die Finanzierung ist.
Allerdings solltest du insgesamt darauf achten, dass die monatliche Belastung nicht zu hoch ist. Denn dann besteht die Gefahr, dass du monatlich keine Rücklagen mehr erwirtschaften kannst.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Öl Tycoon, J.P. Getty:
“Wenn Sie der Bank $100 schulden, ist das Ihr Problem. Wenn Sie der Bank $100‘000‘000 schulden, ist das das Problem der Bank”
J. P. GettyBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.
Geplant haben wir die Folge hiermit*.
DISCLAIMER:
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Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.
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Die Zeit verfliegt und schon wieder sind drei Monate und damit das dritte Quartal rum. Es geht auf das Ende des Jahres zu. Wir haben uns vorgenommen, euch jedes Quartal einen Rückblick auf die vergangenen Börsenmonate zu geben sowie einen kleinen Ausblick zu wagen. Daher stellen wir uns heute die Frage, wie sich die Märkte in den letzten Monaten entwickelt haben? Was besonders was? Was sich neben den Kursen getan hat? Und natürlich, wie es weiter geht? All das in der heutigen Folge.
Kommen wir zur ersten Frage, wie haben sich die Aktienmärkte in den letzten drei Monaten entwickelt?
Die wichtigsten Indizes auf der Welt entwickelten sich im dritten Quartal eher seitwärts. Die Sommermonate sind i.d.R. immer etwas schwächer und so auch dieses Jahr.
Die Indizes entwickelten sich folgendermaßen (Stand 30.09.2021):
Dax: – 2% auf 15.230 Punkte
S&P 500: -0,04% auf 4.310 Punkte
NASDAQ: -1,8% auf 14.689 Punkte
Hang Seng: -5% auf 24.606 Punkte
Aktuell macht gerade die Rohstoffversorgung sowie lückenhafte Logistik Probleme. In England bspw. kommt es zu Engpässen in der Benzinversorgung. Immer noch gibt es zu wenige Halbleiter, sodass sich Lieferzeiten für Autos, Maschinen und technische Geräte extrem verzögern. Gleichzeitig wächst dadurch die Inflation, was zusätzlich bei manchen zu Sorgen führt.
Auf das Gesamtjahr bisher gesehen, war das erste Halbjahr trotzdem gut und die Anleger können auf ca. 10% Rendite zurückschauen.
Neben den Aktienmärkten kam es auch zu einer kleineren Besonderheit. Seit einigen Jahren kam es wieder zu steigenden Zinsen. Nicht besonders stark, aber im kurzfristigen sowie langfristigen Bereich sind die Zinsen ganz leicht angestiegen. Das liegt auch an der Inflation und an der Erwartung, dass die Notenbanken, gerade in den USA, evtl. nächstes Jahr den Leitzins etwas erhöhen könnten, um der Inflation entgegenzuwirken.
Konträr zu den Aktien haben sich die Kryptowährungen entwickelt. Hier gab es im 2. Quartal einen starken Verfall. Im dritten Quartal haben diese sich aber gut entwickelt und im Durchschnitt ein plus von ca. 30% eingeholt.
Was war weiterhin besonders?
Besonders war und ist auch die drohende Immobilienkrise in China. Dort ist das zweitgrößte Immobilienunternehmen “Evergrande” in starke Liquiditätsschwierigkeiten gerutscht und nahe an einer Insolvenz vorbeigeschrammt. Hier ist der Aktienkurs um fast 95% in den letzten fünf Monaten gesunken. Die Aktie ist derzeit vom Handel ausgesetzt, da es zu sehr großen Verkäufen kam. Auch einige kleinere Immobilienunternehmen in China haben Zahlungsschwierigkeiten und können zum Teil Kredite nicht mehr bedienen, da die Schuldenlast hier sehr hoch ist.
Kommen wir zur Frage, wie es jetzt weitergeht?
Ausschlaggebend wird weiterhin die Rohstoffversorgung sein. Hier ist aktuell leider kein Ende in Sicht und es besteht weiterhin eine Knappheit. Das hat steigende Preise und damit hohe Kosten für die Unternehmen zur Folge. Auch die schlechte Lieferketten-Versorgung hat einen Einfluss auf die Weltwirtschaft. Containerpreise z.B. haben sich teilweise verfünffacht. Aufgrund schwieriger Einreisebedingungen in China herrscht eine Container Knappheit in Europa. Es gibt schlichtweg zu wenige Container. Alles Spätfolgen der Corona Pandemie, aber dennoch erschreckend, dass so was im Jahr 2021 passieren kann.
Für die Aktienmärkte in Deutschland und Europa wird auch die Regierungsbildung interessant. Die Koalitionsverhandlungen der “Ampel” aus SPD, Grünen und FDP sind gestartet. Was hier rauskommt, ist offen, allerdings werden sich diese Entscheidungen auch auf die Aktienmärkte auswirken.
In den USA und Europa wird weiterhin die Entwicklung der Inflation eine große Rolle spielen. Denn damit evtl. verbundene Zinserhöhungen seitens der EZB oder FED würden auf den Aktienmarkt negative Auswirkungen haben.
In China (und teilweise den USA) wird auch die Krise um Evergrande interessant bleiben. Sollte sich das Unternehmen nicht fangen und damit manche Banken in China sowie weitere Immobilienunternehmen in die Krise schicken, wird das auch negative Auswirkungen auf die Märkte in China, aber auch den USA haben. Denn in den USA ist die Immobilienblase von 2008/2009 immer noch ein wunder Punkt und die Angst vor so einer Blase ist immens hoch.
In Summe wird also das letzte Quartal des Jahres 2021 sehr interessant werden und evtl. auch etwas turbulent. Wir sind auf jeden Fall gespannt.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom ehmaligen CEO der Citigroup, Charles O. Prince III:
“When the music stopps…” Wenn die Musik aufhört zu spielen, springt im Westen der Staat ein, Regierungen und Notenbanken, sie müssen Banken stützen, retten, verstaatlichen, Geld ins System pumpen.
Charles O. Prince IIIBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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