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Gewinne, nach dem du Aktien oder Fonds gehalten hast, sind immer etwas Schönes. Aber zu 100% erhältst du sie i.d.R. nicht. Denn wie bei fast allem muss man Steuer zahlen. Daher beschäftigen wir uns in der heutigen Folge mit dem Thema Steuern und welche im Bezug auf Gewinne von Wertpapieren anstehen. Wir stellen uns die Frage, was sind eigentlich Steuern? Welche muss man bei Wertpapieren zahlen? Wann musst du keine bezahlen? Und welche Tipps haben wir für dich? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten und grundlegenden Frage an, was sind eigentlich Steuern?
Steuern sind eine zu bezahlende Leistung, ohne das du einen Anspruch auf eine Gegenleistung hast. Was sich hier ziemlich hart anhört, hat natürlich einen Zweck. Mit Steuern finanzieren sich Staaten oder Gemeinden, um mit dem Geld Investitionen zu tätigen und eigene Leistungen bezahlen zu können.
In Deutschland gibt es ca. 37 verschiedene Steuerarten. Die Wohl bekanntesten sind die Umsatzsteuer (früher Mehrwertsteuer) sowie die Lohnsteuer. Auf diese Arten gehen wir aber in einer separaten Folge mal genauer ein.
Kommen wir zur Frage, welche Steuern werden bei Wertpapieren fällig?
Grundsätzlich musst du nur dann eine Steuer zahlen, wenn du Gewinne durch Wertpapiere erzielst und dann auch nur, wenn du sie verkaufst. Wenn deine Aktie oder Fonds im Plus ist, du sie aber noch im Depot hältst, musst du keine Steuer zahlen.
Wenn du allerdings deine Wertpapiere (Aktien, Fonds oder Anleihen) mit einem Gewinn verkaufst, musst du Steuern zahlen.
Hier greift die Abgeltungssteuer, die aktuell 25% beträgt, hinzu kommt der Solidaritätszuschlag (5,5% von der Steuer) und ggf. Kirchensteuer (8% bzw. 9%). So kommt ein Steuersatz von 26,38% bzw. 27,99% zustande. Diese prozentuale Steuer wird von dem Gewinn abgezogen.
Beispiel:
Kaufwert: 2.000 EUR
Depotwert: 2.500 EUR
Gewinn: 500 EUR = 25% => 125€ Abgeltungssteuer.
Wann musst du nun keine Steuern bezahlen?
Hier kommt zum einen der Freistellungsauftrag zu tragen. Jede Person hat einen Freibetrag von 801 EUR pro Jahr, bei Verheirateten gilt zusammen ein Freibetrag von 1.602 EUR.
Beispiel:
500 EUR Gewinn => restlicher Freibetrag 301 EUR und damit keine Steuer. Wenn dieser Betrag ausgeschöpft ist gilt wieder die Abgeltungssteuer.
Weiterhin musst du keine Steuern zahlen, wenn du deine Fondsanteile vor 2009 gekauft hast und bis jetzt gehalten hast. Hier hast du einen Freibetrag von 100.000,- EUR.
Bei Aktien die vor 2009 gekauft wurden, sind bei einem Verkauf jetzt die kompletten Gewinne steuerfrei. Achtung! Allerdings gilt: First in, First out.
Solltest du bereits Verluste realisiert haben, wird das zunächst mit den Gewinnen verrechnet. Erst wenn du in Summe einen Gewinn erzielst, musst du Steuern zahlen.
Welche Tipps haben wir jetzt für dich?
Immer den Freibetrag nutzen und auch bei deinem Depotanbieter hinterlegen lassen. Achte aber darauf, dass du nur max. 801 EUR bzw. 1.602 EUR verwenden darfst.
Solltest du noch Aktien haben die vor 2009 gekauft hast, versuche dir diesen Steuervorteil nicht nehmen zu lassen und lieber aktuellerer Papiere zu verkaufen bevor du an diese gehst.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Fragen an: [email protected]
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom ehemaligen Außenminister Guido Westerwelle:
“Es gibt kein Land auf der Welt, in dem es offenbar schwerer ist, Steuern zu senken, als zu erhöhen. Das gibt es nur in Deutschland.”
Guido WesterwelleBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.
Geplant haben wir die Folge hiermit*.
DISCLAIMER:
(* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)
Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.
Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.
Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
Über die Baufinanzierung haben wir mit einem Baufinanzierungsspezialisten schon einmal gesprochen. Dass es sich hier um einen Kredit handelt, war klar. Allerdings gibt es ja verschiedene Kreditarten und Formen, die Dir in Deinem “finanziellen” Leben begegnen können und werden. Daher werden wir in der heutigen Folge einen Blick auf die verschiedenen Arten werfen und uns die Frage stellen, welche Kredite es gibt? Wie oft kommen sie vor? Was für Besonderheiten gibt es? Und natürlich, worauf solltest du achten? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, welche Arten von Krediten gibt es eigentlich?
Annuitätendarlehen: Auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht, ist es wohl die weitverbreitetste Form. Ein Darlehen, bei dem der monatlich oder vierteljährlich zu zahlende Betrag immer gleich bleibt. In diesem Betrag befindet sich zum einen die Zinszahlung und zum anderen der Tilgungsbetrag, mit dem das Darlehen zurückgeführt wird. Das Interessante dabei ist, dass es hier zu einem speziellen Effekt kommt. Da die Annuität immer gleich bleibt und der Darlehensbetrag abnimmt, ist der Zinsanteil am Anfang höher und nimmt mit der Laufzeit ab und gleichzeitig nimmt die Tilgungsrate zu.
Solche Darlehen kommen in der Baufinanzierung oft vor, aber auch als Konsumkredit. Wenn du dir bspw. ein Handy oder Auto finanzierst.
Endfällige Darlehen: Hier ist, wie der Name schon sagt, die Tilgung, also das bezahlen, erst am Ende der Laufzeit. Währenddessen wird nur der Zins bezahlt und am Ende alles auf einmal zurückgeführt. Dies kommt öfters bei Baufinanzierungen vor. Die Tilgung wird bspw. in einem Bausparvertrag, Fonds oder einer Lebensversicherung eingezahlt.
Forward Darlehen: An sich ein Annuitätendarlehen, allerdings sicherst du dir schon im Vorfeld 6 Monate bis zwei Jahre vorher den Zins. Sodass du dir bei steigenden Zinsen Planungssicherheit verschaffst.
Variables Darlehen: Dieses kann als Annuität oder Endfälliges Darlehen bestehen. Hier hast du allerdings keinen fixen Zins auf die Laufzeit oder auf 10 Jahre, sondern dieser kann sich monatlich verändern. Das Gute ist, du kannst aber auch jederzeit den Kredit zurückzahlen.
Worauf solltest du nun bei diesen Darlehen achten?
Es ist egal, wie das Darlehen heißt, aber gerade bei Konsumfinanzierungen wie Auto-, Handy- oder Fernseh-Finanzierungen solltest du vor allem auf die Gefahr der Überschuldung achten. Es ist bequem, große Beträge mtl. zurückzuzahlen, allerdings kann die monatliche Belastung schnell so hoch werden, dass du als solches nichts mehr zum alltäglichen Leben hast.
Weiterhin, gerade bei Autofinanzierungen, wird oft mit einer Restschuld gerechnet. So wird die mtl. Rate günstiger. Am Ende des Darlehens musst du diese Restschuld allerdings auch bezahlen und das können schnell mehrere Zehntausend Euro sein. Klar kannst du dein Auto verkaufen und die Restschuld damit begleichen, aber was ist, wenn das Auto nicht mehr so viel wert ist wie angenommen? Hier musst du aufpassen.
Ähnlich ist es auch bei endfälligen Darlehen zur Immobilienfinanzierung. Hier auch darauf achten, dass du monatlich auch wirklich die Tilgung in den Ersatzvertrag leistest und kontrollierst, dass dieser nach 10-20 Jahren auch die Höhe hat.
Bei variablen Darlehen solltest du vor allem darauf achten, dass dich eine kurzfristige Zinserhöhung nicht an dein monatliches Limit bringt. Dies hat vielen in den USA 2007 und 2008 stark zugesetzt und sie konnten aufgrund gestiegener Zinsen ihre monatlichen Raten nicht mehr begleichen.
Und zu guter Letzt noch ein Hinweis im Hinblick auf Privatdarlehen, also Kredite, die du nicht von einer Bank, sondern von Freunden, Familienmitgliedern oder Bekannten erhältst. Es gibt Situationen, wo das Sinn macht, aber so spießig sich das anhört, mache immer einen Vertrag. Denn die meisten Streitereien gibt es in dem Bereich, weil das Darlehen nicht mehr zurückgezahlt wird, auch wenn zuvor das größte Vertrauen geherrscht hat.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Philosophen Arthur Schopenhauer:
“Man wird in der Regel keinen Freund dadurch verlieren, dass man ihm ein Darlehen abschlägt, aber sehr leicht dadurch, dass man es ihm gibt.”
Arthur SchopenhauerBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.
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Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
Wir haben bei Finanz Sorbet schon über viele Versicherungen gesprochen und versucht, dir die wichtigsten an die Hand zu geben. So z.B. die Haftpflichtversicherung oder die Berufsunfähigkeitsversicherung. Heute widmen wir uns der Unfallversicherung. Dazu stellen wir uns die Frage, was ist diese Versicherung eigentlich? Wann greift Sie? Was bezahlt Sie dir? Worauf musst du achten? Und wie immer, brauchst du Sie? All das in der heutigen Folge!
Starten wir mit der ersten Frage, was ist die Unfallversicherung und wann greift Sie?
In Deutschland gibt es zwei Arten der Unfallversicherung. Zum einen die Gesetzliche und zum anderen die Private. In die gesetzliche Unfallversicherung bezahlen alle Arbeitnehmer ein, die auch sonst bspw. in die Krankenversicherung einzahlen. Die Beiträge übernimmt aber der Arbeitgeber komplett. Die Versicherung greift dann, wenn bspw. ein Arbeitsunfall eintritt. Dann erhältst du bestimmte Übergangszahlungen bis du wieder arbeiten kannst oder im Fall, dass du nicht mehr arbeiten kannst, erhältst du eine Erwerbsminderungsrente.
Die private Unfallversicherung erweitert diesen Schutz auch auf das private Umfeld. Sie greift grundsätzlich bei einem Unfall. Ein Unfall liegt dann vor, wenn plötzlich, zeitlich und örtlich bestimmbar, ein von außen einwirkendes Ereignis einen Schaden unfreiwillig an einer Person verursacht. Diese Kriterien müssen erfüllt sein, damit ein Unfall auch tatsächlich vorliegt. Allerdings zahlt eine Unfallversicherung nur dann, wenn auch nach deinem Unfall weiterhin ein Schaden besteht.
Nur weil du dir bspw. ein Bein brichst, hast du nicht sofort ein langfristigen Schaden bzw. eine Invalidität.
Hast du dauerhaft (länger als 12 Monate) ein Auge verloren, bist du zu 50% invalide. Das Gehör auf einem Ohr sind 30%, ein Daumen 20% oder ein Bein 70%.
Was zahlt dir eine private Unfallversicherung?
Das kommt natürlich immer auf die vereinbarte Leistung an, aber in der Regel gibt es eine Grundsumme bei der Unfallversicherung, die dir je nach Invaliditätsgrad ausbezahlt wird. Bei den meisten Versicherungen ist diese Grundsumme mit Progressionen ausgestattet, sodass du nicht erst bei einer 100% Invalidität den vollen Geldbetrag als Einmalzahlung erhältst, sondern bspw. schon bei 50%. Die Einmalzahlung soll dir bspw. helfen, um Umbaumaßnahmen (z.B aufgrund eines Rollstuhls) oder bestimmte Rehamittel zu finanzieren. Neben der Grundsumme wird oft auch eine monatliche Unfallrente mit angeboten. Dies erhältst du bis zu deinem Lebensende und soll höhere Lebenshaltungskosten oder Therapieleistungen finanzieren.
Einige Versicherer bezahlen auch oft so etwas wie ein Gipsgeld. Das sind meist ein paar Hundert Euro, wenn du eben einen Gips tragen musst. Das sind aber eher kleinere Randerscheinungen und für die Entscheidung zu einer Unfallversicherung irrelevant.
Worauf musst du nun achten?
Grundsätzlich sollte die Grundsumme eine vernünftige Höhe haben. Lass dich hier nicht von den Progressionen beeinflussen! Für unter 30-Jährige sollte die Grundsumme mind. 6 Jahreseinkommen sein.
Weiterhin ist der monatlich zu zahlende Beitrag neben der Grundsumme von deinem Alter, deinem Beruf und deinem Gesundheitszustand (weniger Gesundheitsfragen als bei BU) abhängig. Je früher du also so eine Versicherung abschließt, umso günstiger sind die Beiträge noch.
Kommen wir zur typischen Finanz Sorbet Frage, brauchst du eine private Unfallversicherung?
Die Unfallversicherung sollte jetzt nicht die aller erste Priorität für dich sein. Wenn du allerdings aufgrund Vorerkrankungen keine BU abschließen konntest, sollte die Unfallversicherung mit einer monatlichen Unfallrente Priorität für dich sein. Wenn du gefährliche Hobbys wie Motorradfahren, Skifahren oder Ähnliches machst, ist eine Unfallversicherung sicherlich auch interessant.
Du musst dir hier immer die Frage stellen, wie hoch ist das Risiko, das du einen Unfall erleiden musst und hieraus bleibende Schäden behältst und ist es dir wert, dies abzusichern.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Autoren Martin Gerhard Reisenberg:
“Ohne Versicherungen wüssten wir nichts von den Gefahren, in denen wir leben müssten”
Martin Gerhard ReisenbergBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.
Geplant haben wir die Folge hiermit*.
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Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.
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Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
Wir finden, es war mal wieder Zeit, eine der relevanten Aktiengesellschaften bzw. Unternehmen hier im Podcast vorzustellen. Es handelt sich um eine der größten Unternehmen Deutschlands und eines, das sich vor allem in diesem Jahr mehr als verdoppelt hat an der Börse. Die Rede ist von der Volkswagen AG (VW). Wahrscheinlich kennt jeder von euch VW und die entwickelten Autos. Aber wie kam es eigentlich zu dieser Größe? Welche Geschäftsfelder verfolgt VW? Was gehört alles zu diesem Unternehmen? Und wie entwickelt sich die Aktie bisher? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, wie entwickelte sich Volkswagen zur Nummer eins auf der Welt?
Der Ursprung der reinen Marke Volkswagen ist tatsächlich nicht so glatt wie es heute aussieht. Die Gründung geht zur Nazi-Zeit zurück, da damals der Wunsch bestand, ein Auto für die breite Masse zu erfinden, welches sich auch fast jeder leisten konnte. Ferdinand Porsche, ja genau der auch die Firma Porsche gegründet hatte, bekam den Auftrag so ein Auto zu entwickeln. Die Planungszeit lief von 1934 bis ca. 1939. In dieser Zeit wurde auch die Produktion der Autos am Standort Wolfsburg (immer noch Sitz der AG) geplant. Die Produktion wurde aber vor dem Krieg nicht mehr fertig und während der Kriegszeit wurden durch VW nur noch Rüstungsgüter und Waffen hergestellt. Dabei wurden teilweise mehrere Zehntausend Zwangsarbeiter eingesetzt.
Nach dem Krieg waren die Fabriken zum Großteil vollständig zerstört, dennoch wurden im Jahr 1945 die ersten VW Käfer produziert, die zum Kultauto wurden.
In den 1960er-Jahren wurde VW dann an die Börse gebracht, da das Unternehmen zuvor in staatlicher Hand war. Das Werk in Wolfsburg wurde immer größer und umfasst heute die Fläche des Kleinstaates Gibraltar. Im Jahr 1964 wurde die deutsche Automobil Union aufgekauft, die man heute unter Audi als Marke kennt.
Über die Jahre hinweg wurde VW immer größer, brachte neue Modelle an den Markt und expandierte auch in Südamerika und den USA.
In den Jahren 2005 und 2008 kam es dann zur geplanten Übernahme von Porsche. Da die Eigentümerfamilien von Porsche (Porsche und Piech) bereits über einige Jahre zuvor Anteile an der VW AG gekauft hatten und die Anteile zeitweise bis auf 50% angestiegen waren. Die Übernahme platzte aber, sodass sich die beiden Unternehmen darauf einigten, künftig zusammenzuarbeiten. Im Jahr 2012 kaufte dann VW den größten Anteil an Porsche. Durch weitere Zukäufe in den Jahren zuvor und der guten Expansion, gerade in China, wuchs VW so zum größten Automobilunternehmen der Welt auf.
Im Hinblick auf die Umsatzzahlen ist es heute noch das größte, allerdings konnte Toyota im Jahr 2020 von den reinen Absatzzahlen VW überholen.
Kommen wir zur Frage, welche Geschäftsfelder VW heute verfolgt?
Unter dem aktuellen CEO, Herbert Diess, hat sich VW stark entwickelt. So möchte VW vollständig aus der Produktion von Verbrennungsmotoren aussteigen und in Zukunft nur noch alternative Antriebe wie Elektro und Wasserstoff entwickeln und produzieren.
Dennoch ist das Angebot und die Verflechtung mit Tochtergesellschaften heute sehr hoch. VW bietet zum einen PKWs an unter den Marken VW, Skoda, Seat und Audi, aber auch Marken im Luxussegment wie Bentley, Bugatti, Ducati oder Porsche an.
Neben den PKWs produziert VW auch Nutzfahrzeuge wie LKWs und Busse unter der Marke MAN und Scania. Zum anderen hat VW mittlerweile eine eigene Sparte, die Finanzdienstleistungen anbietet. Hier werden vor allem Leasing und Finanzierungslösungen angeboten.
So bietet VW heute also eine sehr große Vielfalt an Marken und Produkten an und konnte sein Geschäftsmodell stark verändern.
Kommen wir zur Frage, wie sich die Aktie bisher entwickelte?
Zu den Großaktionären gehören nach wie vor Porsche mit ca. 31%, das Land Niedersachsen mit ca. 11% und das Land Katar mit ca. 15%. Der Rest ist im Streubesitz verteilt.
Die Aktie ist aktuell bei ca. 283? (196)Euro pro Aktie und hat seit einem Jahr um mehr als 80%(35%) zugelegt. Das liegt vor allem an der erfolgreichen Umstrukturierung. Die Elektroautos kommen sehr gut an und die Investitionen Jahre zuvor zahlen sich langsam aus. Zuvor verlief die Aktie eher schleppend und wurde vor allem durch den Abgaskanal 2015 stark getroffen.
Daneben zahlt VW allerdings schon seit einigen Jahren eine gute Dividende aus, sodass sich hier die Rendite meist zwischen 2,5 und 3,5% bewegte. Seit nun vier Jahren konnte VW 4,86 Euro pro Aktie ausschütten, für das Jahr 2022 sind sogar über 7 Euro geplant.
Für die Zukunft ist sicherlich interessant wie die Elektro und Wasserstoff Strategie ankommt, jedoch sind die ersten Phasen gut verlaufen und wenn man Interviews vom CEO glaubt, hat er noch einiges vor. Neben dem, dass die VW-Currywurst abgeschafft werden soll ;).
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Volkwswagen-newsroom.com – Geschichte
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom aktuellen CEO der VW AG, Herbert Diess.
“Yes, we did buy a car rental company, but it won’t be a car rental company probably in 5 to 10 years’ time. It can be a big mobility platform.”
Herbert DiessBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
Wenn du dich schon ein bisschen intensiver mit dem Investieren beschäftigt hast, wirst du an REITS bestimmt noch nicht vorbei gekommen sein. Sie werden in Deutschland immer relevanter und finden langsam auch in der breiten Masse Bekanntheit. Aber; was sind REITS eigentlich? Wo liegt der Unterschied zu Immobilienfonds? Wo liegen die Chancen und Risiken? Und wie immer, brauchst du REITS? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, was sind eigentlich REITS?
Real-Estate-Investment-Trust (REITS) sind Sammelstellen für Kapital, welches dem Investment in Immobilien dient. In Deutschland sind dies immer Aktiengesellschaften, welche i.d.R. an der Börse gehandelt werden. Diese Unternehmen kaufen Immobilien im In- wie auch Ausland. Eine Besonderheit in Deutschland ist, dass REITS in Deutschland nicht in Bestands-Wohnimmobilien investieren dürfen. Also bspw. Mehrfamilienhäuser kaufen, welche bereits vermietet sind.
Ihren Ursprung haben REITS in den USA. Dort wurden sie zum Ziel des einfachen Investment in Immobilien gegründet und auch gefördert. Dadurch, dass sie meist über die Börse gekauft und verkauft werden können, konnte so ein einfaches Investmentvehikel gebaut werden, mit dem eben auch in Immobilien investiert werden konnte.
Es gibt grundsätzlich zwei Arten von REITS, sogenannte Equity-REITS und Mortgage-REITS. Equity-REITS halten Immobilien als Ganzes und vermieten diese. Mortgage-REITS hingegen haben meist keine eigenen Immobilien im Portfolio, sondern kaufen Immobiliendarlehen auf und erwirtschaften aus den Zinsen ihr Geld.
Primär erzeugen REITS aber ihren Gewinn durch die Vermietung und den Verkauf von Immobilien.
Wo liegt jetzt der Unterschied zu Immobilienfonds?
Immobilienfonds haben meistens alle eine Haltefrist, sodass du das investierte Kapital kündigen musst mit einer Frist von mind. 12 Monaten. Schnelle Liquidität ist hier also eher nicht möglich. REITS wiederum kannst du relativ einfach an der Börse kaufen und verkaufen. Sie sind also wesentlich liquider als Fondsanteile (wobei du diese theoretisch auch an der Börse verkaufen kannst). Ein weiterer großer Unterschied liegt an der Ausschüttung. Die meisten REITS schütten bis zu 90% ihrer Gewinne direkt an die Anleger aus, so haben die Anleger eine relativ solide Planung, was den Cashflow angeht. Allerdings werden diese Erträge im Gegensatz zu den Erträgen aus Fonds mit der Einkommensteuer und nicht mit der Abgeltungssteuer von 25% belegt.
Welche Risiken hast du bei REITS?
Da es sich sozusagen um Unternehmen handelt, besteht natürlich immer das Risiko einer Insolvenz und der damit verbundenen Wertlosigkeit deiner Anteile. Zugegebenermaßen ist das Risiko hier allerdings überschaubar. Da die REITS allerdings an der Börse gehandelt werden, schwanken sie deutlich mehr als Immobilienfonds. Diesem musst du dir bewusst sein. Bei Mortgage-REITS besteht natürlich auch die Gefahr von “faulen”, also Darlehen mit einer schlechten Bonität. Wenn diese ausfallen, schadet das dem jeweiligen Unternehmen.
Welche Chancen hast du aber bei REITS?
Mit REITS hast du i.d.R. eine sehr liquide Möglichkeit in Immobilien zu investieren. Die Kursgewinne sowie Erträge können deutlich höher als bei Immobilienfonds sein und dennoch ist das Risiko aufgrund der Immobilien deutlich geringer als bei Aktien von anderen Unternehmen. Weiterhin hast du die Möglichkeit mit einem beständigen und hohem Cashflow zu kalkulieren, den du sonst nur durch den direkten Erwerb und die Vermietung von Immobilien erzeugen könntest.
Kommen wir zur letzten Frage, brauchst du denn jetzt REITS?
Mit REITS hast du eine einfache und renditestarke Möglichkeit, in Immobilien zu investieren, ohne das du diese direkt kaufen bzw. finanzieren musst. Allerdings musst du dir dem höheren Schwankungsverhalten im Vergleich zu Immobilienfonds bewusst sein. Als Beimischung und um den Schwerpunkt Immobilien setzten zu können, ist es aber sicherlich interessant.
Hier haben wir dir noch ein Beispiel für ein deutsches REIT:
https://alstria.de
(Wichtig: Keine Anlageempfehlung! Soll nur als Beispiel dienen.)
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Investor Robert T. Kiyosaki:
“Immobilieninvestitionen, selbst in geringem Umfang, sind nach wie vor ein bewährtes Mittel, um den Cashflow und den Wohlstand eines Einzelnen aufzubauen.”
Robert T. KiyosakiBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.
Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
In den letzten Folgen haben wir immer wieder über den Deutschen Aktienindex und seine kleineren Ableger gesprochen. Natürlich, denn er ist für Deutschland der relevanteste Index. Jetzt kommt es in diesem Monat allerdings zu einer Veränderung der Zusammensetzung. Ein größerer DAX wird kommen und wir klären die Hintergründe. Warum wird der DAX verändert? Was sind die Gründe? Welche Unternehmen kommen hinzu? Und welchen Einfluss hat das auf dich als Anleger? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir wie immer mit der ersten Frage an, warum sich der DAX verändert?
Aktuell zeigt der DAX die Entwicklung der 30 größten (nach Marktkapitalisierung) Aktienunternehmen in Deutschland auf. Am 20. September 2021 wird er nun um 10 Gesellschaften erweitert.
Nach dem Skandal um Wirecard musste die Deutsche Börse, welche den DAX konzeptioniert, reagieren. Nach dem Motto, es kann nicht sein, dass ein DAX Unternehmen insolvent geht. Deswegen wurden nun neue und strengere Kriterien für die Aufnahme von AGs in den Index herausgebracht. Z.b. können jetzt Gesellschaften wesentlich schneller aus dem DAX ausgeschlossen werden bzw. ausgetauscht werden.
Weiterhin hat der DAX aufgrund der geringeren Zahl von AGs in Deutschland das Problem der Konkurrenzfähigkeit im Vergleich zu anderen Ländern. 30 Unternehmen als Querschnitt für die deutsche Wirtschaft sind relativ wenig. Die USA haben im S&P500, bspw. die 500 größten Unternehmen der USA gelistet. Großbritannien hat als Vorzeige Index den FTSE 100 mit den größten 100 Unternehmen.
Auf welcher Basis werden jetzt die Unternehmen ausgewählt?
In den neuen DAX kommen in Zukunft nur die 40 größten Unternehmen nach Marktkapitalisierung (Börsenwert) hinein. Weiterhin müssen die Unternehmen mind. zwei Jahre in Folge einen Gewinn vorzeigen können. Weiterhin wird in Zukunft die Zusammensetzung des Indexes nun zweimal im Jahr (September und März) überprüft, bisher nur einmal im September.
Welche Unternehmen kommen jetzt hinzu?
Aus dem aktuellen MDAX werden 10 Unternehmen in den DAX aufgenommen. Der MDAX wird daher in Zukunft nur noch 50 anstatt der aktuellen 60 Unternehmen aufzeigen.
Diese 10 Unternehmen werden sein:
Welchen Einfluss hat nun diese Umstrukturierung auf dich als Anleger?
Zunächst wirst du hiervon nicht allzu viel merken. Denn der DAX wird nicht über Nacht mehr Punkte erhalten, nur weil die neuen Unternehmen aufgenommen werden. Allerdings reduziert sich durch die Aufnahme dein Risiko, Stichwort Diversifikation.
Weiterhin wird es in Zukunft auch für internationale Investoren interessanter sein, in den DAX zu investieren, da mehr innovative Unternehmen im DAX vertreten werden. Das hat natürlich langfristig positive Auswirkungen auf dich. Weiterhin sollte in Zukunft so ein Skandal wie Wirecard mindestens nicht mehr im DAX vorkommen. Ausschließen kann man das natürlich nie, aber es wurden nun Maßnahmen zur Vorsicht getroffen.
Von daher ist der Schritt zur neuen Strukturierung sehr gut, dennoch muss man natürlich kritisch sagen, dass auch 40 Unternehmen niemals einen tatsächlichen Querschnitt durch die deutsche Wirtschaft zeigen können.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Gründer des DAX, Frank Mella:
“Der Dax wird instabiler, unruhiger, weil künftig häufiger Firmen ausgetauscht werden müssen. Die Änderung der Volatilität wird im Promillebereich liegen.”
Frank MellaBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.
Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.
Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.
Die Rente – viele arbeiten darauf hin, manche erwarten sie und andere wiederum bekommen sie vielleicht schon. In den letzten Folgen haben wir oft darüber gesprochen, wie wichtig es ist, privat für das Alter vorzusorgen. Denn was gerade unsere Generation (30 minus) von der gesetzlichen Rente erwarten kann, ist fraglich. Daher stellen wir uns heute die Frage, was ist die gesetzliche Rente eigentlich? Wie funktioniert diese? Und woher weißt du, was du später mal bekommen wirst? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir also mit der ersten Frage an, was ist die gesetzliche Rente überhaupt?
Die gesetzliche Rentenversicherung ist in Deutschland einer der vielen sozialen Absicherungssysteme. Grundsätzlich zahlt jeder Angestellte in dieses System ein und Selbstständige können freiwillig ebenso in der Rentenversicherung versichert sein.
Neben der “normalen” Altersrente wird aus der Rentenversicherung auch eine Rente wegen der verminderten Erwerbsfähigkeit (Du kannst nicht mehr so viel arbeiten, aufgrund von Krankheit, etc.) sowie Witwen- und Waisenrenten bezahlt.
Seit 1898 besteht die gesetzliche Rentenversicherung in ihrer eigentlichen Form. Damit war Deutschland eines der ersten Länder, die eine so weit umfassende soziale Absicherung eingeführt hat.
Wie funktioniert die Rente nur jetzt?
Die Finanzierung der gesetzlichen Rente erfolgt durch ein sog. Umlageverfahren. Das bedeutet, dass die aktuellen Rentenzahlungen der Beitragszahler umgelegt werden und an die aktuellen Rentner ausgezahlt werden. Durch die Rentenzahlungen erwirbt jeder Einzahler sog. Rentenpunkte, die wiederum den Anspruch decken, wenn diese in Rente gehen.
Da jedoch die Einzahlungen in die Rentenversicherung aktuell nicht reichen, die Rentenzahlungen zu decken, bezuschusst der Staat die Versicherung mit ca. 30%.
Soweit so gut. Das Problem hieran ist allerdings, dass unsere Bevölkerung immer älter wird. Das bedeutet: Die Personen, die in die Rente einzahlen und damit die aktuellen Rentner “bezahlen”, werden im Vergleich zu den Rentnern immer weniger. Durch medizinische Erfolge und eine gesündere Lebensweise werden wir weiterhin immer älter. Wir leben nun nicht mehr im 19. Jahrhundert, wo die Bevölkerung noch wesentlich jünger war und gar nicht so alt geworden ist. Für die Zukunft bedeutet das, dass der Staat seine Zuschüsse immer weiter erhöhen muss oder das Renteneintrittsalter von 67 Jahren auf 70 Jahre erhöhen muss oder gar das ganze System umbauen muss (Kapitalgedeckt).
Woher weißt du, was du später einmal an Rente bekommen wirst?
Da es hier leicht zu Änderungen kommen kann, ist diese Aussage mit Vorsicht zu genießen. Dennoch sammelst du wie zuvor schon angemerkt sogenannte Entgeltpunkte.
Jetzt ist natürlich die berechtigte Frage, wie bekommst du diese?
Es gibt ein durchschnittliches Jahresentgelt, was auf Basis aller Gehälter der Einzahler berechnet wird. Dieses beträgt im Jahr 2021 40.551 EUR.
Wenn du in diesem Durchschnitt liegst bekommst du einen Entgeltpunkt. Wenn du darunter liegst eben nur anteilig oder wenn du darüber liegst je nachdem auch das doppelte. Diese pro Jahr zusammengerechnet ergeben die Summe der Entgeltpunkte.
Die Formel zum Berechnen deiner monatlichen Rente beträgt:
monatliche Rente = Entgeltpunkte x Zeitfaktor (Regelaltersgrenze) x aktueller Rentenwert (Wert pro Entgeltpunkt) x Rentenartfaktor (Altersrente = 1)
Der Zeitfaktor ergibt sich aus dem Jahr, in welchem du in Rente gehst. Das ist für uns alle das 67. Lebensjahr. Dann beträgt der Zeitfaktor 1. Solltest du früher in Rente gehen, bspw, 1 Jahr früher beträgt der Faktor 0,96.
Der Rentenwert wird regelmäßig angepasst und beträgt aktuell 34,19 Westdeutschland und 33,47 in Ostdeutschland.
Hier ein Link, damit du deine monatliche Rente berechnen kannst: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Rente/Allgemeine-Informationen/Wie-wird-meine-Rente-berechnet/wie-wird-meine-rente-berechnet_node.html
Und jetzt der einfachste Weg, um zu erfahren, welche Rente du erhältst. Die gesetzliche Renteninformation. Ab dem 27. Lebensjahr erhältst du jährlich eine Renteninformation. Darin werden deine bereits gezahlten Beiträge dargestellt und welche Rente du erwarten kannst, wenn du weiter so viel verdienst wie bisher. Ein Muster dazu erhältst du hier:
https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/Bilder/DE/Pressebilder/sonstige_pressebilder/renteninfo_inhalt_artikel.html
Kommen wir zur Frage, ob du die Rente auch versteuern musst?
Deine Rente musst du abzüglich einem zuvor berechneten Freibetrag mit deinem persönlichen Steuersatz versteuern. Da dein Einkommen mit Renteneintritt allerdings deutlich geringer ist als mit deinem bisherigen Einkommen, wird dein Steuersatz auch wesentlich geringer Ausfallen. Sozialversicherungsbeiträge müssen auch von der Rente bezahlt werden. Diese sind, wenn du gesetzlich Versichert bist, 7,3% Krankenversicherung plus 3,05% (bzw. 3,3% bei Kinderlosen) für die Pflegeversicherung.
Diese Abgaben musst du bei dem Ausweis deiner zu erwartenden Rente immer berücksichtigen!
Zusammenfassend können wir festhalten: So ganz einfach ist die gesetzliche Rente nicht und da der Rentenwert immer wieder angepasst wird, ist es nicht zu 100% garantiert, welche Rente du irgendwann bekommst. Also musst du zwingend privat vorsorgen, egal ob Lebensversicherungen, Immobilien, Fondssparpläne oder gesetzliche Förderungen wie Riester oder Rürup.
Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!
Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Satiriker Prof. Querulix:
“Altersvorsorge bedeutet für die große Mehrheit der Bevölkerung: Verzichte auf Konsum und Lebensfreude, damit du deine Armut im Alter selbst finanzieren kannst.”
Prof. QuerulixBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Auch wenn der Folgentitel heute etwas reißerisch ist, ist es dennoch gerechtfertigt zu fragen, ob es Großbanken noch benötigt bzw. welcher Unterschied zwischen ihnen und regionalen Banken wie den Volksbanken oder Sparkassen gibt. Daher stellen wir uns in der heutigen Folge die Frage, was sind Großbanken überhaupt? Was sind regionale Banken? Wo liegt der Unterschied? Und welche Vor- bzw. Nachteile haben Großbanken? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, was sind Großbanken überhaupt?
Letzten Endes sind Großbanken Banken, die die Größe von Großunternehmen und anderen Banken deutlich übersteigen. Damit du dir das besser vorstellen kannst hier mal der Vergleich von vier Banken:
Zu den Großbanken würden in diesem Vergleich jetzt die Deutsche Bank und die ICB, aber z.B. auch die Zentralbanken der Sparkassen (Landesbank BaWü oder Helaba) oder die DZ Bank AG der Volksbanken und Raiffeisenbanken zählen. Als regionale Banken bezeichnet man Banken, wie die Berliner Volksbank oder eben kleinere, die meist in einer bestimmten Region (z.B. Berlin) tätig sind und hier ein dichtes Filialnetz haben.
Wo liegt nun der Unterschied zwischen Großbanken und regionalen Banken?
Natürlich einmal die Größe. Das bedeutet natürlich, dass mehr Kunden betreut werden können und bspw. im Kreditbereich auch mehr und größere Kredite vergeben werden können. Das ist gerade für Unternehmen relevant. Für dich als Privatperson jedoch nur indirekt. Weiterhin haben Großbanken nicht nur in ganz Deutschland Filialen sondern i.d.R. auch weltweit Außenstellen.
Weiterhin werden Großbanken zentral gesteuert. Also aus dem jeweiligen Firmensitz bspw. aus Frankfurt. Regionalbanken wiederum werden dezentral gesteuert, bedeutet, in der jeweiligen Region werden Entscheidungen getroffen. Der große Vorteil hier ist natürlich, dass auf regionale Gegebenheiten schneller und gezielter reagiert werden kann.
Oft wird auch das persönliche Umgehen mit dir als Kunden als großer Unterschied zwischen Großbanken und regionalen Banken hervorgehoben. Logischerweise, denn bei Großbanken gibt es Millionen von Kunden bei regionalen Banken “nur” mehrer Tausende.
Wo liegen nun die Vorteile bzw. Nachteile bei Großbanken?
Vorteile:
Nachteile:
Zusammenfassend ist zu sagen, dass früher die Unterschiede zwischen Großbanken und regionalen Banken wesentlich größer waren, denn Großbanken konnten viele Dienstleistungen anbieten, die kleinere Banken nicht boten. Allerdings haben hier gerade die Volksbanken und Sparkassen durch Kooperationen und Verbundpartner aufgeholt und können mittlerweile alle gängigen aber auch Speziallösungen anbieten. Aus Sicht eines Privatkunden bietet sich aus unserer Sicht keine wirklichen Vorteile. Hier kommt es wie immer auf dich an und deine Präferenzen.
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Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom ehemaligen CEO der Deutschen Bank, Josef Ackermann:
“Deutsche Kunden wollen nicht nur in Wuppertal-Süd gut behandelt werden, sondern auch in Australien und China.”
Josef AckermannBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Da wir immer wieder neue HörerInnen dazu bekommen, möchten wir uns heute noch mal den Basics widmen. Und bevor jetzt alle abschalten, sicherlich ist es auch für die eher Fortgeschrittenen wichtig, sich nochmals vor Augen zu halten, was ich zum Thema Anlegen und sparen denn wirklich alles wissen muss. Klar ist es schön, den Alpha Faktor einer Aktie berechnen zu können, aber ob dich das beim wirklichen Sparen und Anlegen weiterbringt, ist die andere Frage. Daher stellen wir uns heute die Frage, was ist wichtig beim Investieren oder Sparen? Was bedeutet das eigentlich? Wie machst du es am besten? Und musst du es überhaupt? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, was bedeutet eigentlich Investieren?
Investieren kann zum einen bedeuten, dass man Zeit in etwas investiert. Also für eine bestimmte Sache Zeit verfügbar macht. Ähnlich wie wir es hier mit Finanz Sorbet machen. Oder das man Geld langfristig in eine Sache anlegt, also investiert. Das Gleiche gilt für Geld. Fast jeder hat in irgendeiner Form ein Einkommen. Hier ist nur die Frage, gebe ich es nur für neue Klamotten, Online.-Spiele oder zum Feiern aus oder hole ich mir daraus wirklich einen Nutzen? Wichtig ist, dass du beim Investieren immer einen Mehrwert für dich rausholst.
Was ist denn jetzt wichtig beim Sparen und Investieren?
Zunächst solltest du immer darauf achten, auch genug Liquidität zu haben, also flüssig zu sein. Das kannst du ganz einfach erreichen, indem du monatlich Geld auf bspw. ein Tagesgeldkonto sparst. Hier bekommst du zwar keine Zinsen, aber du kannst, sofern bspw. etwas kaputt geht, einfach und schnell zugreifen. Als grobe Messung kannst du dir hier zwei bis drei Nettogehälter vorstellen.
Einen zweiten Teil deines Sparvolumens solltest du mittelfristig, also 5-10 Jahre ansparen. Hier bieten sich natürlich Fonds oder ETFs an. Hiermit hast du die Möglichkeit, dein Geld arbeiten zu lassen und eine vernünftige Rendite zu erwirtschaften, mit dem du dann später bspw. eine Immobilie, ein Auto oder Ähnliches kaufen kannst.
Einen dritten Teil solltest du langfristig für die Altersvorsorge beiseitelegen. Hier sprechen wir i.d.R. von 20 bis 40 Jahren. Anbieten tun sich hier auch Fonds, ETFs oder fondsgebundene Rentenversicherungen. Wichtig ist hier auf die Kosten zu achten, denn 1% Kosten pro Jahr Unterschied kann die Rendite am Ende ziemlich schmälern.
Insgesamt solltest du immer auf das Risiko- und Chancen-Verhältnis schauen. Es lohnt sich nicht deine einzigen Liquiditätsreserven nur in Aktien investiert zu haben, ohne das du mal eben kurzfristig darauf zu greifen kannst. Auch extreme Risiken (Optionsscheine, geschlossene Fonds) solltest du nie mit deinem Gesamtkapital eingehen, sondern wenn nur mit einem kleinen Teil (5 bis 10%). Dasselbe gilt übrigens auch für Crypto.
Neben diesem Verhältnis solltest du auch auf die Kosten achten. Denn es lohnt sich nicht, in ein Produkt einzuzahlen, was dich 3-4% Kosten pro Jahr kostet aber nur 0 bis 4% Rendite bringt. (Beispiele BSV, etc.)
Kommen wir zur Frage, musst du überhaupt sparen?
Na ja, hier gibt es wahrscheinlich sehr unterschiedliche Meinungen. Manche legen hierauf keinen Wert und leben “von der Hand in den Mund”, andere wiederum legen vielleicht 50% ihres Einkommens auf die Seite. Ein gesundes Zwischenmaß sollte hier, denken wir, greifen.
Von seinem regelmäßigen Einkommen bspw. 20-30% beiseite liegen zu haben, ist immer eine gute Wahl. Einen Teil kurzfristig für die Liquidität (aber auch hier nicht übertreiben, kein Mensch braucht 100.000 EUR auf einem Tagesgeldkonto), 10% mittelfristig und einen Teil langfristig für die Altersvorsorge. In Abhängigkeit natürlich immer von deinem Einkommen und deiner gewünschten Rente.
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Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom US-Pionier Henry Ford:
“Sparsamkeit ist die Lieblingsregel aller halb lebendigen Menschen.”
Henry FordBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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Sehr oft haben wir bisher über die schönen Seiten der Börse gesprochen, die tollen Kursgewinne, Rekorde an den Aktienmärkten und die ein oder andere Erholung an den Märkten. Über die echten Krisen haben wir bisher am Rande eher gesprochen. Nun wollen wir eine Finanzkrise mal genauer besprechen, denn dieses Wissen gehört genauso dazu wie die schönen Momente.
Wir schauen uns daher heute die Finanzkrise 2008/2009 an und sprechen darüber, was überhaupt genau passiert ist? Was die Gründe hierfür waren? Welche Folgen es hatte? Und wie es seitdem weitergegangen ist? All das in der heutigen Folge!
Fangen wir mit der ersten Frage an, was ist hier genau passiert?
Immobilien waren in den USA lange Zeit das Nonplusultra. Es wurde danach gelebt, dass man jede Immobilie jederzeit verkaufen kann. Denn jeder möchte eine Immobilie. Das ganze wurde durch niedrige Zinsen und eine sehr sehr leichtfertige Kreditvergabe noch unterstützt.
Der Preis für Immobilien stieg durch diese Faktoren stark an.
Noch dazu kam, dass die Kredite, die herausgegeben wurden, von Ratingagenturen falsch geratet wurden. Eigentlich sehr schlechte Kredite, also von Kreditnehmern die eine schlechte Bonität haben, wurden zum Teil mit einem sehr guten Rating versehen.
Die Kredite wurden wiederum als Investmentprodukte an andere Banken / Investmentbanken weiterverkauft. Das war so lange die Häuserpreise weiter gestiegen sind, auch kein Problem.
Die US-Zentralbank (FED) hat den Leitzins zwar seit der Dotcom Blase sehr niedrig gelassen, jedoch kurzfristig etwas erhöht. Dadurch konnten viele ihre Kredite nicht mehr zurückzahlen und mussten ihre Immobilien verkaufen. Grund waren variable Zinsbindungen. Dadurch platzte die Immobilienblase und die zuvor verkauften Kredite, mit überwiegend schlechter Bonität wurden wertlos. Dies wiederum versetzte die Banken in Probleme, da deren Liquidität abnahm. Eine Refinanzierung durch andere Banken, was zu dem Zeitpunkt üblich war, blieb aber aus, da die Banken kein Vertrauen mehr untereinander hatten.
Als Folge musste die Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz anmelden. Dies führte zu Panik an den Börsen und die Kurse brachen ein. Weitere Banken und Versicherungen mussten Insolvenz anmelden. (Etwas ausführlicher im Podcast)
Da die Banken nun generell sehr vorsichtig bei der Kreditvergabe waren, konnten viele Unternehmen keine Kredite mehr aufnehmen, die Folge waren weitere Insolvenzen und ein Abbau von Arbeitsplätzen.
Die Finanzkrise wurde dann letzten Endes zur Wirtschaftskrise.
Wie ist es dann weitergegangen?
Irgendwas mussten sich die Zentralbanken und die Politik überlegen. Daher wurden die Zinsen stark gesenkt. Diese Finanzkrise war auch einer der Auslöser für unsere aktuelle Nullzinsphase.
Durch die niedrigen Zinsen wurde es wieder interessanter für Unternehmen zu investieren und Arbeitsplätze aufzubauen.
Daneben wurden viele Regularien für Banken weltweit eingeführt, damit solche Vorfälle nicht mehr vorkommen sollten. Auch wurden einige Banken verstaatlicht oder mit staatlichen Geldern gestützt. So wurde die Commerzbank in Deutschland z.B. gestützt und die damalige Dresdner Bank musste mit ihr Zwangsfusionieren. Auch weitere Banken in Deutschland sind insolvent geworden oder mussten abgewickelt werden.
Jetzt, gute 12 Jahre später, ist der Niedrigzins immer noch aktuell und die Immobilienpreise steigen stark. Innerhalb dieser Zeit kam es zu zwei weiteren, die Euro-Krise sowie Corona-Krise, die aktuell ganz gut gemeistert wurden.
Eins ist klar, Krisen gehören in der Wirtschaft immer dazu. Das war schon vor 200 Jahren so. Allerdings ist immer die Frage, was daraus gelernt wurde.
Gelernt wurde vieles, jedoch befinden wir uns jetzt auch wieder in einer Phase, wo die Immobilienpreise aufgrund extrem niedriger Zinsen gestiegen sind.
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Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute aus einer E-Mail von Angestellten der Ratingagentur Standard & Poors kurz vor der Krise:
„Lasst uns hoffen, dass wir alle reich und im Ruhestand sind, wenn dieses Kartenhaus in sich zusammenfällt. :o)“
Angestellte von Standard & PoorsBleibt informiert, eiskalt und ehrlich!
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