Finanz Sorbet

Finanz Sorbet

Download on the App Store

Finanz Sorbet episodes

  • Folge 47 – Achtung! Der riesen Immobilienkonzern kommt.

    Passend zur aktuellen Situation und den Neuigkeiten rund um die Deutsche Wohnen sowie Vonovia, haben wir uns gedacht, wir widmen hierzu diese Folge. Diese beiden Unternehmen werden immer wieder stark kritisiert und werden als die “bösen” dargestellt. Doch was machen diese Unternehmen? Wer steht dahinter? Was planen diese beiden Unternehmen? Und welche Konsequenzen entstehen für dich, wenn du Aktionär bist? All dies in der heutigen Folge! 

    Fangen wir mit einer kurzen Übersicht über die beiden Unternehmen an: 

    Deutsche Wohnen SE:

    • Sitz in Berlin
    • Gründung 1998 durch die Deutsche Bank. 
    • Unabhängig von der Deutschen Bank seit 2006.
    • Wuchs durch zahlreiche Unternehmenskäufe zu einer der größten europäischen Immobiliengesellschaften an. 
    • Seit Juni 2020 im DAX gelistet.
    • Ca. 155.000 Wohnungen, davon 114.200 in Berlin und 2.900 Gewerbeimmobilien
    • Dazu betreibt die Deutsche Wohnen 77 Pflegeimmobilien mit rund 10.000 Pflegeplätzen
    • 75% der Konzernmitarbeiter arbeiten in der Pflege (Ca. 5.300 Gesamt)
    • Im Jahr 2020 konnte der Konzern einen Umsatz von rund 2,7 Milliarden Euro sowie einen Gewinn von 1,5 Mrd. EUR erzielen. 

    Vonovia SE:

    • Sitz in Bochum
    • Hervorgegangen aus der Deutschen Annington, die im Jahr 2000 rund 64.000 Eisenbahnerwohnungen kaufte, die im Zuge der Privatisierung der Deutschen Bahn verkauft wurden. 
    • Ebenso durch viele Aufkäufe, bspw. die Immobiliensparte der Allianz Versicherung oder Betriebswohnungen von EON oder RWE wuchs auch Vonovia nach und nach zum größten deutschen Immobilienunternehmen. 
    • Im Jahr 2013 kam es zum Börsengang.
    • Vonovia besitzt zum Ende des Jahres 2020 rund 415.700 Wohnungen, ca. 140.000 Garagen und Stellplätze sowie ca. 6.600 Gewerbeeinheiten. 
    • Ca. 84% dieser Immobilien sind in Deutschland, 11% in Schweden und 5% in Österreich. In Deutschland ist der Großteil der Immobilien im Ruhrgebiet sowie Berlin.  
    • Ca. 10.600 Mitarbeiter
    • Im Jahr 2020 konnte der Konzern einen Umsatz von rund. 4,031 Mrd. EUR sowie einen Gewinn von ca. 1,8 Mrd. EUR erzielen. 

    Soviel zur Übersicht, doch wer steht hinter den beiden Unternehmen? 

    Beide Konzerne sind Aktienunternehmen. Davon sind 90% (Vonovia) und 64% (Deutsche Wohnen) der Aktien im Streubesitz. Die größten Anteilseigner sind bei beiden Unternehmen zum einen BlackRock (7,5% Vonovia und 11,48% Deutsche Wohnen) sowie die Norwegische Staatsbank, stellvertretend für den Staatsfonds mit ca. 7%. Sonst gibt es noch einige größere Vermögensverwaltungen, Fonds sowie natürlich Kleinanleger. 

    Da beide Unternehmen eben Aktiengesellschaften sind und damit naturgemäß eine Gewinnmaximierung anstreben, stehen beide Unternehmen immer wieder in der Kritik.

    Oft kritisiert wird die mangelnde Modernisierung, Instandhaltung sowie ungerechtfertigte Mieterhöhungen. 

    Was planen diese beiden Unternehmen nun genau? 

    Vonovia hat am 24. Mai 2021 angekündigt die Deutsche Wohnen für insgesamt ca. 18 Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Das neue Unternehmen, immer noch unter dem Namen Vonovia, wird dann über 500.000 Wohneinheiten haben und der größte Immobilienkonzern Europas sein. Dennoch wird Vonovia dann “nur” 2% der Wohnungen in Deutschland haben. Der immer noch deutlich größere Anteil ist in privater Hand. 

    Das Vorhaben ist verständlicherweise in der Kritik, da die Macht dieses Konzern in Frage gestellt wird und die Angst vor noch höher steigenden Mieten besteht. Auf der anderen Seite kann der Konzern auch Synergien erzeugen. Grundsätzlich ist das natürlich ein sehr streitbares Thema. 

    Was bedeutet so eine Fusion jetzt für dich als Aktionär? 

    In diesem Beispiel wird Vonovia durch die Fusion das Vermögen der Deutschen Wohnen übertragen bekommen. Hierzu wird Vonovia weitere Aktien auf dem Markt bringen und die Aktionäre der Deutschen Wohnen damit ausbezahlen. Du als Aktionär bekommst also vom übernehmenden Unternehmen Aktien geliefert. Im Vorfeld einer Fusion wird immer der jeweilige Wert festgelegt. 

    Beide Hauptversammlungen müssen dem Vorhaben dann zustimmen, sodass eine Schlechterstellung des zu übernehmenden Unternehmen meistens eher ausgeschlossen ist, es sei denn das Unternehmen muss fusionieren, bspw. aufgrund Zahlungsschwierigkeiten. 

    Wie ist Eure Einschätzung zu dieser geplanten Fusion? Schreibt es uns gerne!

    Zum Schluss wie immer ein Zitat, heute zugegebenermaßen streitbar, vom Immobilieninvestor Jakob Mähren: 

    “Wenn nun auch noch Vermieter in ihrer Position als Wohnungsgeber abgestraft und bevormundet werden, wird es zu deutlich weniger verfügbaren Wohnungen kommen. Das gilt für Berlin, aber auch für andere deutsche Städte mit sozialismusnaher Senatschaft“

    Jakob Mähren
    Folge 47 Achtung! Der riesen Immobilienkonzern kommt.

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    35 min
  • Folge 46 – Achtung Schuldenfalle!

    Bei Finanz Sorbet ist es uns wichtig, finanzielle Bildung zu vermitteln. Dazu gehört natürlich, über die Themen des Investierens und Sparens zu sprechen. Allerdings gehört unserer Meinung nach genauso auch die Aufklärung über eventuelle Gefahren dazu. Deshalb sprechen wir in der heutigen Folge über die Gefahr der Ver- bzw. Überschuldung. 

    Vorweg stellen wir uns die Frage, was sind eigentlich Schulden? Was ist die Überschuldung? Wo liegen “versteckte” Schulden? Und worauf musst du achten, um nicht in die Schuldenfalle zu treten? All das in dieser heutigen Folge!

    Fangen wir mit der ersten Frage an, was sind eigentlich Schulden? 

    Schulden nach unserer Definition kommen dann vor, wenn du bspw. einer anderen Person oder einem Unternehmen Geld schuldest. Entweder da diese dir das Geld geliehen haben oder du eine Gegenleistung bzw. ein Produkt erhalten hast. Gerade im Finanzbereich spricht man hier oft von Verbindlichkeiten. 

    Schulden sind relativ normal und sind nicht immer was schlechtes, sofern sie zurückgezahlt werden. Wenn wir jetzt bspw. von einer Immobilienfinanzierung wie in Folge 35 schon besprochen sprechen, steht diesen Schulden auch ein Wert gegenüber. Nämlich der Wert der Immobilie. Weiterhin ist absehbar, dass der Kredit in einer bestimmten Laufzeit zurückgezahlt wird und Banken sind dazu verpflichtet, genau zu prüfen, ob du dir diesen Kredit (diese Schulden) auch wirklich leisten kannst. 

    Was ist dann jetzt die Überschuldung?

    Eine Überschuldung liegt dann vor, wenn zum einen das entgegenstehende Vermögen (Bspw. Geld auf dem Konto, Immobilien oder Wertpapiere) und zum anderen das Einkommen die dagegenstehendenden Schulden nicht überdecken. Die Schulden sind also größer als dein Vermögen. 

    Das ist tatsächlich sehr gefährlich und hat meistens nicht nur finanzielle, sondern auch soziale Folgen. Menschen, die überschuldet sind, werden aufgrund des Stresses und dem teilweise ausbleiben von sozialen Kontakten öfters krank. 

    Die Gründe, sich zu überschulden sind unterschiedlich. Zum Großteil überschulden sich Menschen aber aufgrund von Arbeitslosigkeit, unwirtschaftlicher Haushaltsführung, Trennung bzw. Scheidung oder Krankheiten. Ca. 6,9 Mio. der Deutschen gelten als überschuldet. Interessanterweise sind dabei Männer häufiger überschuldet als Frauen. (Frauen sind gewissenhafter) 

    Wo liegen denn “versteckte” Schulden? 

    Wenn man an Schulden denkt, denkt man zuallererst mal an Kredite für ein Auto, eine Immobilie oder den Dispo. Allerdings treten Schulden viel öfters auf als man denkt. Daher hier mal die Top 3: 

    1. Auf Rechnung bezahlen (14-30 Tage) Bspw. Klarna
    2. Ratenkauf Bspw. Media Markt oder Handykauf
    3. Kreditkarten oder auch Kundenkarten

    Worauf solltest du also achten, um nicht in die Schuldenfalle zu geraten? 

    Zunächst solltest du dir immer im Klaren sein, wenn du etwas kaufst, was der Gegenwert ist. Eine Immobilie hat einen Wert, du solltest aber nie eine Finanzierung haben, die deutlich darüber geht. Dann solltest du dir immer Gedanken machen, ob du tatsächlich bspw. den Fernseher jetzt brauchst oder ob du nicht lieber jeden Monat etwas Geld beiseitelegen willst, um dir dann den Fernseher zu kaufen, als diesen bspw. in Raten monatlich abzubezahlen. 

    Weiterhin sollte dir immer klar sein, wie hoch dein monatliches Einkommen sowie deine monatlichen Ausgaben sind. Hierzu lohnt es sich bspw. bei Excel eine Haushaltsrechnung aufzustellen. (Es gibt gute Vorlagen!) Wichtig sind da dann auch bspw. jährliche Abbuchungen bspw. bei Versicherungen zu berücksichtigen. 

    Also zusammengefasst: 

    1. Was ist dein monatlich verfügbarer Betrag?
    2. Wie hoch ist dein mtl. Einkommen?
    3. Wie hoch sind deine mtl. Ausgaben? 
    4. Muss es unbedingt jetzt sein? 
    5. Wie ist der Gegenwert/ das Vermögen?

    Was ist, wenn man überschuldet ist?

    Für Personen, die von der Überschuldung betroffen sind, gibt es zum Glück ein paar Hilfestellungen. So gibt es die Schuldnerberatung in verschiedenen Städten, die psychologische, finanzielle und rechtliche Hilfestellungen geben. Einige Gemeinden bieten Hilfestellungen an oder bspw. Wohlfahrtsverbände. 

    Aber damit es gar nicht erst soweit kommt, hört weiter Finanz Sorbet und bildet euch finanziell weiter!

    Wie immer gilt, wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreibe uns gerne! 

    Zum Schluss wie immer ein Zitat, heute von einem der ehemals reichsten Menschen der Welt, dem Öl-Tycoon Jean Paul Getty:

    „Sparmaßnahmen muss man dann ergreifen, wenn man viel Geld verdient. Sobald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät.“

    Jean Paul Getty

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    33 min
  • Folge 45 – Who the F*ck ist Elon Musk?

    Jeder von euch hat sicherlich schon von Elon Musk gehört, egal ob es um zukunftsweisende Technologien, Aktien oder Krypto geht. Er ist omnipräsent und hat es auch schon geschafft, den ein oder anderen Kurs zu beeinflussen, auch wenn es nur ein Tweet von ihm war. Aus diesem Grund haben wir uns gedacht, wir schauen uns mal konkret seinen Werdegang an, woher kommt Musk? Was hat er bisher alles so erreicht? Und wofür steht er? All das in der heutigen Folge!

    Vorweg eine sehr passende Buchempfehlung von uns. Das Buch von Ashlee Vance über das bisherige Leben von Elon Musk ist definitiv eine Empfehlung wert, denn sein Leben kann man schlecht in nur einem Blogbeitrag zusammenfassen. Also wir haben es trotzdem gemacht, viel Spaß beim Lesen Zu dem Buch geht es hier: Buch*

    Fangen wir erstmal mit einem kleinen Lebenslauf an: 

    Elon Musk ist am 28. Juni 1971 in Südafrika geboren und ist Sohn eines Maschinenbauingenieurs und einer Ernährungsberaterin.

    Mit 10 erlernte er die ersten Programmiersprachen und im Alter von 12 entwickelte er tatsächlich sein erstes Computerspiel, welches er für 500 Dollar verkaufte. Mit 16 zog er von Südafrika weg, um dem Wehrdienst zu entgehen und studierte zunächst in Kanada, später an der University of Pennsylvania VWL und Physik. Danach fing er mit einem Phd-Programm an, welches er aber abbrach um sich selbstständig zu machen. 

    Sein erstes Unternehmen konnte 4 Jahre später für 307 Mio. USD verkaufen, wovon 22 Mio. direkt bei ihm hängen blieben. 

    Somit konnte er direkt sein nächstes Unternehmen gründen, das spätere Paypal. Heute eines der wichtigsten Unternehmen, wenn es um Online-Bezahlmöglichkeiten geht. Drei Jahre später konnte er dieses für 1,5 Mrd. USD an Ebay verkaufen. Ca. 170 Mio. USD sprangen dabei für ihn raus. 

    Mit diesem Erlös wiederum gründete er sein drittes Unternehmen, SpaceX. Dieses hält er auch noch heute und ist eines der führenden und kostengünstigsten Anbieter für Weltraumraketen. Mit diesen werden bspw. Satelliten transportiert, sowie die Versorgung der ISS sichergestellt. 

    Auf lange Sicht sollen Flüge zum Mars für unter 500.000,- USD angeboten werden. Mal sehen, ob wir das noch erleben. 

    Tesla

    Relativ zeitnah zu SpaceX gründete Musk das Unternehmen Tesla. Weltbekannt für seine Elektroautos und tatsächlich eines der ersten Unternehmen, das Elektroautos im großen Stil hergestellt hat. Über den Börsenkurs von Tesla haben wir schon oft geredet, dieser ist in den letzten 10 Jahren um fast 10.000% gestiegen, was Musk, zumindest je nach Aktienkurs von Tesla, zum reichsten Menschen der Welt gemacht hat.

    Und vieles Mehr…

    Neben Tesla und SpaceX ist Musk auch an vielen weiteren Projekten und Technologien beteiligt. So ist er stark in der Erforschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz, der Verknüpfung von Mensch und Maschine sowie der Fortbewegung (Hyperloop) beteiligt und wird hier sicherlich auch in Zukunft stark voranschreiten. 

    Kommen wir zur Frage, wofür Elon Musk eigentlich steht? 

    Gleich vorweg, Elon Musk ist ein absoluter Workaholic. Er arbeitet meistens über 100 Stunden pro Woche, das entspricht ca. 14 Stunden am Tag (7 Tage die Woche!) Er möchte primär Produkte und Dienstleistungen erschaffen, die sinnvoll für den Menschen sind. So nervte es ihn, dass der Stau in LA so viel Zeit fraß. Also baute er einen Tunnel, der LA mit seinen Nachbarstädten verbinden soll, schnell und platzsparend. 

    Weiterhin ist er der Meinung, dass unsere Welt nicht real sei, sondern wir in einer Simulation leben würden. 

    Er ist sicherlich ein sehr streitbarer Charakter, welcher schon oft in der Kritik stand. Sei es Kursmanipulation von Tesla oder dem Dogecoin oder weil er bei Pressekonferenzen Menschen beleidigt. 

    Erst am letzten Samstag trat er im US-Fernsehen auf und sprach davon, dass der Dogecoin nicht mehr als eine Blase sei. Dieser brach danach um fast die Hälfte ein. Daran sieht man, was für eine unfassbare Macht Elon Musk mit seinen öffentlichen Auftritten hat. 

    Trotz allem muss man ihn verfolgen, da er sicherlich noch interessante Unternehmen hervorbringen wird und als mehr oder weniger reichster Mensch der Welt natürlich auch eine gewisse Macht hat.

    Was ist Deine Meinung zu Elon Musk, wie schätzt du die Zukunftsfähigkeit seiner Unternehmen ein? Schreib es uns gerne!

    Zum Schluss ein Zitat, heute natürlich von Elon Musk selbst:

    „Es ist okay, alle seine Eier in einem einzigen Korb aufzubewahren, solange man aufpasst, was mit dem Korb passiert.“

    Elon Musk
    Folge 45: Who the F*ck ist Elon Musk?

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    35 min
  • Folge 44 – Vergleichen von Fonds einfach gemacht!

    Eine neue Folge Finanz Sorbet wie Ihr es gewohnt seid. Heute widmen wir uns mal wieder einem sehr wichtigen Thema, nämlich wie du richtig Fonds vergleichst und vor allem wie das einfach und schnell geht. 

    Wir sprechen vom Produktinformationsblatt, mal wieder nur ein langes und kompliziertes deutsches Wort? Was ist dieses Infoblatt? Was steht darauf? Und was bringt es dir? All das in der heutigen Folge!

    Beginnen wir mit der Frage, was dieses Produktinformationsblatt ist? 

    Da in der Finanzkrise 2008/2009 viele Privatanleger Geld verloren haben, da sie nicht genügend über die Risiken sowie Finanzprodukte als solches, insbesondere Zertifikate, aufgeklärt bzw. beraten wurden, sollten ab diesem Zeitpunkt jegliche Anbieter von Finanzprodukten solche Produktinformationsblätter (Factsheets) oder Basisinformationsblätter anfertigen und ihren Kunden vor Abschluss zur Verfügung stellen. Seit 2018 sind alle Anlageberater*Innen daran gebunden diese auszuhändigen. Die Gesellschaften stellten solche Informationsblätter schon viel früher zur Verfügung. Das Ziel ist es damit die wichtigsten Fakten aufzulisten und die Chancen und Risiken auf max. drei DIN A4 darzustellen. In der EU sind diese Blätter auch vereinheitlicht, sodass ein Vergleich einzelner Produkte schnell und einfach möglich ist. Das Ziel soll sein, Kunden vor einer schlechten Anlageberatung zu schützen.

    Das PIF wird immer mit den “wesentliche Anlegerinformationen” ausgeteilt. Dieses beinhaltet die Risikoklasse, das Anlageziel, die Risiken und Chancen sowie eine Renditeberechnung nach Kosten der letzten Jahre. Bis auf die Farben der jeweiligen Fondsgesellschaft sind diese vollständig standardisiert. 

    Was steht jetzt eigentlich auf einem Infoblatt für Fonds ?

    Risikoklasse (1-7)

    am Bsp. des Deka-GlobalChampions CF

    Anlageziel und -zweck

    am Bsp. des Deka-GlobalChampions CF

    Fondsvolumen

    am Bsp. des UniGlobal

    Kosten (Ausgabeaufschlag, Lfd. Kosten, Verwaltungsgebühren, Performance Fees)

    am Bsp. des UniGlobal

    Empfohlener Anlagehorizont (Teilweise)

    am Bsp. des UniGlobal

    Rendite nach Kosten 

    am Bsp. des UniGlobal

    Fondsstruktur nach Ländern, Unternehmen und Branchen

    am Bsp. des iShares MSCI World UCITS ETF USD (Dist)

    Risiken und Chancen

    Chance am Bsp. des UniGlobal
    Risiko am Bsp des UniGlobal

    Was bringen dir nun die ganzen Informationen? 

    Zunächst einmal kannst du dich über den jeweiligen Fonds informieren ohne viel Zeit zu verschwenden, denn das Wichtigste ist hier auf max. 3 DIN A4 Seiten zusammengefasst! 

    Dadurch, dass die PIF’s sehr ähnlich sind und die WAI’s vollkommen standardisiert sind, kannst du hiermit sehr gut einzelne Fonds vergleichen. 

    Hierzu haben wir mal drei PIF’s vorbereiten. Zwei sind von namhaften Fonds Häusern in Deutschland und sind global ausgerichtete Aktienfonds. Ein anderes PIF ist ein ETF der einen weltweiten Aktienindex nachbildet. (Die Auswahl dieser Beispiele war rein zufällig und entspricht keiner Anlageempfehlung!)

    1. UniGlobal von Union Investment
    2. iShares MSCI World UCITS ETF USD (Dist) von iShares by Blackrock
    3. Deka-GlobalChampions CF von Deka Investments

    Suche für das jeweilige PIF einfach nach: „PIF + ‚Fondsname'“

    Wie du merkst, kannst du mit solchen PIF’s sehr gut Fonds vergleichen. Wenn du genauer wissen willst, welche einzelnen Unternehmen in einem Fonds gelistet sind, empfiehlt es sich den Jahres- bzw. Halbjahresbericht zu lesen. Auch diesen müssen die Gesellschaften gesetzlich veröffentlichen und auf den Internetseiten zur Verfügung stellen. Hier sind die einzelnen Käufe und Verkäufe sowie deren Gewichtungen detailliert aufgelistet. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema oder Anregungen hast, schreib uns wie immer gerne! 

    Zum Schluss ein Zitat, heute vom US-Investor George Soros:

    “Es ist nicht wichtig, ob du richtig oder falsch liegst, sondern wie viel Geld du verdienst, wenn du Recht hast und wie viel du verlierst, wenn du falsch liegst”

    George Soros
    Folge 44: Vergleichen von Fonds einfach gemacht!

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    37 min
  • Folge 43 – 5 Tipps um Negativzinsen zu umgehen.

    Negativzinsen oder Vewahrentgelte oder zum Teil sogar Strafzinsen genannt. Man hört, sieht oder liest es oft in den Nachrichten, dass einige Banken diese Zinsen auf das Geld ihrer Kunden verlangen bzw. berechnen. Was genau sind diese Negativzinsen aber wirklich? Warum werden Sie berechnet? Wie kann ich Ihnen entgehen? Und worauf solltest du achten?

    All das in der heutigen Folge! Los geht’s.

    Fangen wir mit der ersten Frage an, was genau sind Negativzinsen? 

    Na ja, Zinsen an sich bezahlt man bspw. für einen Kredit als Preis für das Ausleihen eines bestimmten Betrages oder man erhält eine Zinszahlung, da man Geld angelegt hat. Negativzinsen ist ein negativer Prozentbetrag, der ab einer bestimmten Geldsumme, meistens auf Girokonten oder Tagesgeldkonten, von den jeweiligen Banken verlangt wird. I.d.R. gibt es auf diesen Konten einen Freibetrag. So lange man sich in diesem bewegt, werden keine Negativzinsen verlangt, erst wenn du dich darüber bewegst. 

    Warum werden diese Negativzinsen von den Banken verlangt? 

    Das liegt in erster Linie an der anhaltenden Niedrigzinspolitik der EZB (Europäische Zentralbank), die Banken in Europa dazu verpflichtet, einen mind. Betrag der betreuten Kundengelder als Mindestreserve (um Insolvenzen vorzubeugen) bei der EZB zu parken. Da die Politik der Zentralbank zu einer leichteren und günstigeren Kreditvergabe motivieren möchte, hat sie im Jahr 2016 eben diesen negativen Einlagensatz von -0,4% eingesetzt und diesen im Jahr 2019 sogar auf -0,5% erhöht. Bedeutet, die Banken zahlen seit 2016 für jeden Euro, der auf “ihren Konten” liegt einen negativen Zins von -0,4% bzw. -0,5%. Da gleichzeitig allerdings die Margen (der Gewinn) im Kreditgeschäft der Banken sinkt, da bspw. eine Baufinanzierung nicht mehr wie früher für 6-8% sondern eben sogar mit unter 1% vergeben wird, fehlen die Einnahmen auf der anderen Seite. Somit sind immer mehr Banken (in Deutschland mehr als 450) dazu gezwungen, diese Negativzinsen der EZB an ihre Kunden weiterzugeben. 

    Das genau ist auch das Ziel der EZB. Diese möchte auch nicht das Privat- wie auch Firmenkunden ihr Geld nur auf den Konten liegen haben, sondern dass sie damit konsumieren und investieren, um das Wachstum der Wirtschaft zu gewährleisten. 

    Kommen wir zur Frage, wie du diesen Negativzinsen entgehen kannst?

    Grundsätzlich einfach nicht so viel Geld auf dem Konto haben… Nein, das kann natürlich auch nicht die Lösung sein. 

    Wer jetzt denkt “Negativzinsen betreffen mich nicht, ich habe viel zu wenig Geld auf dem Konto” sollte aufpassen, dass er/sie sich nicht irrt, denn die ersten Banken haben ihren Freibetrag bei Neukunden schon auf 1€ gesenkt. 

    Hier unsere 5 Lösungen, um Negativzinsen zu entgehen (für genauere Infos klickt gerne auf die Links zu den jeweiligen Podcast Folgen):

    • 1. Lösung: Geld auf verschiedene Banken verteilen.
    • 2. Lösung: Anfangen einen Teil des Geldes in Wertpapiere mit der persönlichen Risikoneigung zu investieren (ETFs/Fonds).
    • 3. Lösung: In Immobilien investieren, entweder direkt oder über Anteile von offenen Immobilienfonds.
    • 4. Lösung: Altersvorsorge betreiben bspw. mit einer Rentenversicherung.
    • 5. Lösung: Ausgeben

    Worauf solltest du bei dem allen aber achten? 

    Manche Banken gerade im Ausland werben damit, dass sie keine Negativzinsen verlangen und sogar teilweise eine Verzinsung anbieten. Hier solltest du aber sehr vorsichtig sein. Denn eigentlich ist es gerade in der EURO-Zone aktuell unmöglich, eine Verzinsung für Kundengelder als Bank zu gewährleisten. Das macht nur Sinn, wenn man als Bank unbedingt Liquidität benötigt und ob du dort dein Geld angelegt haben willst, ist fraglich… Gleichzeitig hast du je nach Land der Bank das Problem von Fremdwährungsrisiken. Hier muss dir bewusst sein, dass du nicht einfach dein Geld auf einem vermeintlich sicheren Konto liegen hast, sondern in dem Moment ein Investment in eine Fremdwährung mit Kursschwankungen zum Euro tätigst. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema oder Anregungen hast, schreib uns wie immer gerne! 

    Zum Schluss ein Zitat, heute vom ehemaligen EZB-Präsidenten Mario Draghi:

    “Die EZB ist bereit, im Rahmen ihres Mandats alles zu tun, was nötig ist, um den Euro zu retten. Und glauben Sie mir: Es wird genug sein.”

    Mario Draghi
    Folge 43: 5Tipps um Negativzinsen zu umgehen

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    35 min
  • Folge 42 – Top 3 der häufigsten Fehler beim Investieren

    Fehler machen ist menschlich und gerade bei der Geldanlage bzw. beim Investieren sind Fehler machen manchmal gar nicht so schlecht, man nennt es Lehrgeld. Gut, so lange es kleinere Beträge sind und du nicht auf das Geld angewiesen bist. Denn Erfahrung sammeln ist ein wichtiger Punkt, wenn du dich mit dem Investieren auseinandersetzt. 

    Auf der anderen Seite gibt es auch Fehler, die man definitiv vermeiden sollte und vor allem vermeiden kann. Daher sprechen wir heute über die Top 3 der häufigsten Fehler beim Investieren und worauf du achten solltest. Also fangen wir an!

    Trends hinterher laufen:

    Wer kennt es nicht, die Aktie eines bestimmten Unternehmens kennt nur einen Weg und zwar nach oben. Ein Rekord jagt den nächsten und du willst eigentlich nur einsteigen. Aber genau davon solltest du die Finger lassen! Denn natürlich zieht es viele Anleger an, wenn eine Aktie nur am Steigen ist, allerdings unterstützt dieser “run”auch den Kursrutsch und ab einem gewissen Zeitpunkt verkaufen gerade größere und professionelle Anleger ihre Anteile und bewirken dadurch das Sinken der Aktie, das wiederum versetzt kleinere Anleger in Panik, sodass diese auch ihre Anteile verkaufen und der Fall des Kurses verstärkt wird. 

    Kurs der Gamestop Aktie

    Ein gutes Beispiel war vor wenigen Wochen die Aktie von Gamestop. Zunächst ist sie durch Absprachen von Kleinanlegern sehr gestiegen. Von einem Kurs von ca. 15,- EUR stieg die Aktie bis auf 418,70 EUR pro Aktie. Ein paar Tage später ist sie wieder auf einen Kurs von unter 50,- EUR die Aktie gesunken. Daran siehst du gut, wie gefährlich so ein Run auf eine Aktie sein kann.

    Übrigens: Dasselbe Phänomen gibt es bei stark fallenden Kursen auch! (Bspw. Wirecard)

    Geld investieren was benötigt wird:

    Ein weiterer gefährlicher Fehler, welcher oft beim Investieren begangen wird, ist die Anlage mit Geld, was kurzfristig wieder gebraucht werden muss. Beim investieren in Aktien oder Aktienfonds solltest du immer mind. 5 Jahre einplanen, andernfalls sind die Risiken für einen Teilverlust sehr hoch. Daher solltest du immer einen gewissen Betrag auf deinem Konto geparkt haben (2-3 Monatsgehälter), damit du kurzfristig an Liquidität dran kommst, sollte mal etwas kaputt gehen oder passieren. Denn das Schlimmste, was dir passieren kann, ist, dass du keine Rücklagen hast, du dringend Geld benötigst und du dadurch Wertpapiere aus deinem Depot verkaufen musst, die allerdings gerade im Minus sind. Dadurch realisierst du nämlich den Verlust und hast keine Chance aus diesem Investment wieder mit “Null” raus zu kommen! (Bspw. Corona-Crash)

    Unter Panik verkaufen: 

    Solange die Märkte bzw. Börsen gut laufen und steigen, sind alle zufrieden und glücklich…,  zumindest was die Finanzen angeht. Was ist aber, wenn die Börsen und Kurse fallen und dein Depot in die Verlustzone rutscht? Viele Anleger bekommen dann Angst und verkaufen ihre Anteile. Das ist der wohl größte Fehler, den man machen kann und ist auch einer der Gründe, warum das Sparen sowie die Anlage in Aktien in Deutschland so verschrien ist. 

    Viele Anleger haben die Sorge, dass bei fallenden Kursen ihre Anteile nichts mehr wert sind. Bei Einzelaktien kann das im schlimmsten Fall wirklich passieren, auch wenn die Wahrscheinlichkeit gering ist, gerade wenn der Fall der Kurse aufgrund wirtschaftlicher Krisen ausgelöst wird. Denn dann sinkt der gesamte Markt. Auf Fondsbasis ist ein Totalverlust jedoch höchst unwahrscheinlich, denn da müssten alle Unternehmen im jeweiligen Fonds pleite gehen, also mehrere 100 verschiedene Unternehmen. 

    Aus diesem Grund ist in solchen Phasen Ruhe bewahren angesagt und ja nicht vor Panik verkaufen! 

    Wir hoffen, wir können mit diesen Tipps euch vor wirklich vermeidbaren Fehlern schützen bzw. bewahren!

    Welche Fehler habt ihr schon selber gemacht? Schreibt es und gerne in die drunter Kommis

    Wenn du Fragen zu diesem Thema oder Anregungen hast, schreib uns wie immer gerne.

    Zum Schluss ein Zitat, heute eine alte Börsenweisheit: 

    “Never catch a falling knife”

    Börsenweisheit
    Folge 42 – Top 3 der häufigsten Fehler beim Investieren

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    37 min
  • Folge 41 – Wie finde ich das richtige Depot?

    Wir haben schon oft über die verschiedenen Wertpapierarten gesprochen oder wie man am besten sein Geld anlegt. Für alles benötigst du aber ein Depot bzw. einen Broker. Wie findest du also das richtige Depot für dich?

    Das richtige Depot zu finden ist gar nicht mal so einfach, denn es gibt eine unheimlich große Auswahl. Man bekommt oft Werbung auf Insta & Co. für kostenlose Broker, aber was können diese bzw. was ist der Unterschied zu kostenpflichtigen? Was ist überhaupt ein Depot? Worauf solltest du achten? All das in der heutigen Folge!

    Beginnen wir mit der Frage, was ist überhaupt ein Depot?

    Ein Depot ist eine Art Konto, auf dem deine Aktien, Anleihen, Fondsanteile oder andere Finanzprodukte verwahrt werden. Von da aus hast du auch die Möglichkeit, die jeweiligen Wertpapiere zu verkaufen oder zu kaufen. Das ist ungefähr die Mindestanforderung an ein Depot. 

    Wie kommst du an ein Depot? 

    Ein Depot kannst du auch ähnlich zum Girokonto entweder bei einer Bank vor Ort oder online eröffnen. Hier ist tatsächlich nur die Frage, was dir wichtig ist, denn es gibt unterschiedliche Arten von Depots mit unterschiedlichen Konditionen. 

    Welche Unterschiede gibt es denn? 

    Fondsdepots: Hier werden i.d.R. nur Fondsanteile verwahrt. Meistens werden diese Depots auch von den jeweiligen Fondsgesellschaften angeboten zu sehr günstigen Preisen. Das Kaufen, Verkaufen oder das Einrichten von Sparplänen ist meistens kostenlos. Allerdings hast du hier keine Möglichkeit, Aktien zu kaufen oder zu verkaufen, denn du hast keinen Zugang zu einer Börse, sondern lediglich zur jeweiligen Fondsgesellschaft.

    Wertpapier-Depots oder Brokerages: Diese kosten i.d.R. einen bestimmten Preis, der abhängig von der Nutzung und vom verwalteten Volumen ist. Allerdings kannst du hier alle Wertpapiere verwalten und auch verkaufen bzw. kaufen. Du hast i.d.R. Zugang zu den wesentlichen Börsen in der Welt und kannst dort zu den Öffnungszeiten ordern. 

    Online-Broker: Hier gibt es ebenso sehr viele verschiedene. Bekannte Online-Broker sind die Depots von DKB, Comdirect, ING oder Trade Republic. Die Depots sind kostenlos und die Orderkosten sind i.d.R. auch geringer. Bspw. auf ETF-Sparpläne oder ähnlichen. Einen Punkt, dessen man sich hier bewusst sein muss, ist allerdings die begrenzte Auswahl an Wertpapieren. Hier kann man nicht alles handeln. Ebenso hast du teilweise keinen direkten Zugang zur Börse, sondern lediglich zu anderen Banken. Was es damit genau auf sich hat, klären wir in einer der kommenden Folgen. 

    Wie du siehst, gibt es wirklich verschiedene Arten von Depots und Brokern. Ähnlich wie beim Girokonto musst du für dich selbst entscheiden, was dir hier wichtig ist. Daher haben wir eine Checkliste über die wesentlichen Punkte angefertigt, über die du dir Gedanken machen solltest: 

    • Kosten: Wie wichtig ist dir kostenlos, sind auch weniger Funktionen für dich in Ordnung?
    • Auswahl: Möchtest du nur Fonds kaufen oder jegliche Wertpapiere oder etwas dazwischen?
    • Ordervolumen: Wie hoch ist das Vermögen, was du traden willst? 
    • Kontakt vor Ort? Möchtest du jemanden haben, an den du dich zur Not wenden kannst oder willst du alles selber machen?

    Als kleiner Hinweis: Kostenlos ist nicht immer gut, wenn du wirklich auch langfristig anlegen möchtest und ein gewisses Vermögen ansparen bzw. anlegen möchtest. Suche dir ein seriöses Angebot, bei dem du bereit bist auch eine kleinere Summe pro Jahr zu bezahlen. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema oder Anregungen hast, schreib uns wie immer gerne! 

    Zum Schluss ein Zitat, heute mal wieder von Warren Buffett: 

    “Risiko entsteht dann, wenn Anleger nicht wissen, was sie tun”

    Warren Buffet
    Folge 41: Wie finde ich das richtige Depot?

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    35 min
  • Folge 40 – Hilfe! Wie lege ich mein Geld an?

    Wer kennt es nicht, von jetzt auf gleich sind 10.000 EUR auf deinem Konto und du willst das Geld anlegen. Also packst du jetzt alles in einen Fonds oder wie genau machst du das?

    In der heutigen Folge stellen wir uns die Frage, wie lege ich aktuell 10.000 EUR an? 

    Wichtig! Das hier ist kein Ersatz für eine professionelle Anlageberatung, wir möchten dir hier nur Fakten und Tipps an die Hand geben, mit denen du bspw. für ein Anlagegespräch gewappnet bist. 

    Fangen wir also an mit einem der wichtigsten Punkte, die Rücklagen. 

    Es bringt nichts, wenn all dein Geld in Wertpapieren angelegt ist, du aber mal kurzfristig Geld brauchst, weil du bspw. etwas an deinem Auto reparieren lassen musst oder weil dein Kühlschrank kaputt ist. Denn dann kann es dazu kommen, dass du trotz aktueller Verluste in deinem Depot Anteile verkaufen musst. Das ist das wohl Schlimmste, was dir passieren kann. Daher ist es immer wichtig, bspw. auf einem Tagesgeldkonto eine Notreserve täglich zur Verfügung zu haben. Im Prinzip sollte das ein Betrag sein, mit dem du dich wohlfühlst. Ein guter Richtwert ist das 2-3 fache deines Nettoeinkommens.

    Mal angenommen du hast so eine Rücklage schon und du willst dein Geld nun anlegen. Was machst du dann?

     Du weißt ja aus den vorherigen Folgen, dass das heiß geliebte Sparbuch der deutschen nicht der richtige Ort heutzutage zur Geldanlage ist. Wir haben schon oft darüber gesprochen, aber am Ende gibt es tatsächlich nur zwei Möglichkeiten; Immobilien und Aktien. 

    Jetzt kommt es natürlich auf dein Risikobewusstsein an. Mal angenommen du bist risikobereit, möchtest aber nicht voll ins Risiko gehen, dann bietet es sich natürlich an, einen Teil in Immobilien anzulegen. Das kannst du gerade bei eher kleineren Beträgen wie in diesem Beispiel, sehr schnell und einfach über offene Immobilienfonds abbilden. 

    Vorteile: 

    • sehr geringe Schwankungen
    • mind. jährliche Ausschüttungen
    • stetige Rendite

    Nachteile:

    • Haltefrist von mind. 2 Jahren
    • geringes Risiko und daher auch nur Renditeerwartungen von 2-3% p.a.

    Und was machst du mit dem anderen Teil?

    Na ja, wenn es dir um Rendite geht, sind wir hier im Bereich der Aktien unterwegs. Wenn du dich nicht ständig darum kümmern möchtest und evtl. auch noch nicht so viel Erfahrung hast bietet sich die Anlage in Fonds an. 

    Hier solltest du dir über folgende Punkte näher Gedanke machen:

    • Wie wichtig sind dir die Kosten?
      (ETF oder aktiver Fonds) Achtung ETF’s sind nicht immer das beste Produkt!
    • Gibt es Länder oder Branchen die du ausschließen willst?
      Wenn du bspw. nicht willst, dass dein Geld in bspw. umweltschädliche Unternehmen investiert ist, dann kannst du sie auch ausschließen.
    • Gibt es Themen oder Branchen die du interessant findest und wo du dein Geld investiert haben möchtest?
      Hier kannst du bspw. einen Nachhaltigen Ansatz wählen oder Unternehmen die in den Themen Mobilität, Digitalisierung, Wasser, moderne Materialien oder Geschlechtergerechtigkeit unterwegs sind.
    • Welchen Anlagehorizont hast du? Möchtest du dein Geld nur für ein paar Jahre anlegen oder auch längerfristig auf 10,20 oder sogar 30 Jahre? 

    Auch wenn du vielleicht bestimmte Themen oder Branchen besonders gut findest, solltest du immer auch einen Fonds oder ETF in deinem Portfolio haben, der weltweit investiert, sozusagen als Basis(Mind. 50%). Den Restbetrag kannst du dann in Fonds aufteilen, der eben Branchen oder Themen verfolgt. 

    Dann kann es auch vorteilhaft sein, nicht alles auf einmal zu investieren, sondern nur einen gewissen Teil (bspw. 50%) und mit dem anderen Teil investierst du mit einem monatlichen Sparplan über einige Monate (bspw. 24 Monate) hinweg. Damit kannst du dann auftretende Kursschwankungen nutzen und den Durchschnittskosteneffekt erzeugen. 

    Es gibt nicht den einzig richtigen Weg. Wichtig ist, dass du dich mit deiner Anlage wohlfühlst und nachts gut schlafen kannst. Es bringt nichts, wenn du bspw. eine 100% Aktienanlage hast, du mit den Kursschwankungen aber einfach nicht klar kommst. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema oder Anregungen hast, schreib uns wie immer gerne! 

    Zum Schluss ein Zitat, heute vom Gründer der Investmentgruppe Vanguard, John Bogle:

    „Wenn Sie ein Problem damit haben, sich einen 20-Prozent-Verlust am Aktienmarkt vorzustellen, dann sollten Sie am Aktienmarkt nicht investiert sein.“

    John Bogle
    Folge 40: Hilfe! Wie lege ich mein Geld an?

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    39 min
  • Folge 39 – Was macht der Dax?

    Es ist März 2021. Vor ziemlich genau einem Jahr fand der wohl stärkste Fall der Börsen weltweit statt. Grund war die Corona Pandemie. Heute, ein Jahr später ist diese immer noch voll im Gange, der unnormale Alltag findet immer noch statt. Doch wie geht es in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 der Börse? Was war besonders und wie sieht es für die nächsten drei Monate aus? All das in der heutigen Folge!

    Fangen wir mit der ersten Frage an, wie waren die ersten drei Monate im Börsenjahr 2021?

    Genau vor einem Jahr war der Dax bei ca. 8.500 Punkten, heute Mitte März steht er bei ca. 14.600 Punkten. Ein entspanntes Plus von über 70% in einem Jahr… da soll jemand nochmal sagen, an der Börse gibt es nur Verlierer. Mehr oder weniger dasselbe gilt übrigens auch für fast alle anderen Börsen auf der Welt. Der S&P500 war bei ca. 2.180 Punkten und befindet sich jetzt bei ca. 3.940 Punkten. Auch hier ein Plus von über 80% in einem Jahr. 

    Während die Märkte (wenn wir über die Märkte schreiben, meinen wir den gesamten Aktienmarkt) Anfang des Jahres noch nicht so richtig wussten, wohin es weitergehen sollte und teilweise sogar etwas korrigiert (gesunken) sind, stieg bspw. der Dax immer weiter an. Durchweg kann man sagen, dass die Aktienmärkte weltweit seit Jahresbeginn gestiegen sind. Also kein schlechter Start. 

    DAX:

    4. Januar 2021:  13.725 Punkte

    28. Januar 2021: 13.312 Punkte

    15. März 2021: 14.120 Punkte

    8. März 2021: 14.388 Punkte

    22. März 2021: 14.653 Punkte

    S&P500:

    4. Januar 2021: 3.699 Punkte

    28. Januar 2021: 3.787 Punkte

    15. Februar 2021: 3.955 Punkte

    8. März 2021: 3.830 Punkte

    22. März 2021: 3.942 Punkte

    HangSeng:

    4. Januar 2021: 27.181 Punkte

    28. Januar 2021: 28.854 Punkte

    15. Februar 2021: 30.555 Punkte

    8. März 2021: 28.647 Punkte

    22. März 2021: 28.974 Punkte

    Was war besonders im ersten Quartal?

    Sehr interessant waren zwei Dinge. Zum einen kam es zu größeren Kursverlusten bei den Tech-Aktien, insbesondere in den USA. Aktien von Apple (-4,6%), Amazon (-2,5%) oder Zoom (-8,7%)  sanken. Der US-Technologie Index, NASDAQ, verlor sogar zwischenzeitlich bis zu 11,6%. 

    Allerdings muss man hier auch sagen, dass genau diese Aktien gerade aufgrund der Corona Pandemie sehr gewinnen konnten, sodass dies aktuell nicht als unbedingt negativ gesehen werden muss, sondern hier lediglich die Kurse etwas beruhigt werden. Es ging schließlich eine Zeit lang nur bergauf. 

    Interessanterweise gab es eine Verschiebung von den Tech-Aktien in herkömmliche Aktien von Automobilherstellern, Banken sowie Konsumgütern. Eben diese kamen im letzten Jahr nicht so richtig vom Fleck. Eine der absoluten Gewinner dieser Wende war und ist die Volkswagen Aktie. Diese stieg von Januar bis Mitte März um ca. 60,5%. Der Diesel Skandal ist wohl vollkommen abgeschüttelt und die Pandemie ist aktuell für VW auch nicht interessant. Volkswagen konnte in den letzten Monaten bzw. im letzten Jahr ihre modernen Autos auf Elektrobasis gut verkaufen, sodass dies nun von den Aktionären belohnt wird. Und wie Elektroautos an der Börse wahrgenommen werden, wissen wir ja seit Tesla. Obwohl diese Aktie in der Spitze fast 30% verloren hat dieses Jahr. 

    Wie sieht es nun in den nächsten 3 Monaten aus? 


    Na ja, wie immer können wir das natürlich nicht genau sagen, aber wir können dir Themen an die Hand geben, auf die du in nächster Zeit genauer anschauen solltest. 

    Vorweg, einige größere Banken sehen bspw. den Dax am Ende des Jahres noch bei 15.000 Punkten. So weit ist er von dieser Grenze nicht mehr entfernt. Evtl. müssen diese Grenzen nochmals angepasst werden. Dennoch sind solche Kursziele oft nur ein bloßes Raten. Schauen wir uns lieber einen entscheidenden Faktor an und das sind die Zinsen. Die Renditen auf Staatsanleihen sind in den letzten Monaten leicht gestiegen, aufgrund der Sorge vor einer höheren Inflation und somit der Möglichkeit, dass die Zentralbanken gerade in den USA den Zins etwas anheben könnten.
    Der Zins ist also eine wichtige Größe, die du in den nächsten Monaten genauer anschauen solltest. Steigt nämlich der Zins, werden risikolose Anlagen wie Staatsanleihen wieder interessanter und ein paar Investoren werden sich aus dem Aktienmarkt zurückziehen. Das könnte ein sinken der aktuellen Kurse zur Folge haben. 

    Das interessiert dich allerdings nur, wenn du kurzfristig an der Börse unterwegs bist. Sofern du mittel oder langfristig mit Aktienfonds oder Aktien sparen möchtest, musst du dir darum kaum Gedanken machen. Es kann nur interessant sein, bei dem ein oder anderen Kurs-Rutscher nach zu kaufen  

    Zusammengefasst kann dennoch gesagt werden, dass es trotz der hohen Stände an den Börsen immer noch gut aussieht, da weiterhin die Alternativen (Zinsen sind noch nicht gestiegen) fehlen! 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema oder Anregungen hast, schreib uns wie immer gerne! 

    Zum Schluss ein Zitat, heute aus dem Rheinland:

    „Mer muss och jönne könne!“ (Mann muss auch gönnen können!)

    Zitat aus dem Rheinland
    Folge 39: Was macht der DAX?

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwicklung mindern.

    37 min
  • Folge 38 – Wie kann ich mir eine Immobilie leisten?

    Interview mit dem Baufinanzierungsspezialisten der Volksbank Mönchengladbach eG

    Vorwort: *Werbung* Heute wieder etwas Besonderes vorab, diese Folge ist unterstützt von der Volksbank Mönchengladbach eG. Dadurch ist die Folge aber nicht anders als unsere sonstigen Folgen, wir haben den Inhalt und das Thema natürlich alleine bestimmt. Dafür an dieser Stelle schon mal ein großes Dankeschön.

    Nachdem wir uns in den letzten Folgen die Grundlagen der Immobilie geklärt haben, ist es natürlich auch wichtig zu wissen, wie man sich so eine Immobilie denn leisten kann. Stichwort: Baufinanzierung, der Traum von der eigenen Immobilie ist ein Traum von vielen. Doch wie läuft so eine Finanzierung denn genau ab? Was brauche ich dafür? Wie viel Immobilie kann ich mir denn leisten? All das in der heutigen Folge. 

    Fragen: an Martin Holtz Baufinanzierungsspezialist der Volksbank Mönchengladbach eG

    Wer bist du und was machst du so in der Bank?

    Mein Name ist Martin Holtz und ich bin Baufinanzierungsspezialist bei der Volksbank Mönchengladbach. Hier berate ich fast ausschließlich Kunden zum Thema Baufinanzierung.

    Was ist eine Baufinanzierung und was machst du als Baufinanzierungsspezialist? 

    Die Baufinanzierung ist die Finanzierung einer Immobilie. Dabei ist es egal, welche Art von Immobilie, also ob Eigentumswohnung, ein Haus oder ein Mehrfamilienhaus. Man schaut, welche Finanzierungsform am besten für den Kunden ist und in die Situation passt. Bspw. ein Annuitätendarlehen (gängigste Form) hier bleibt der monatlich zu zahlende Betrag immer gleich, ein Teil ist der Zins und der andere die Tilgung des Darlehens. 

    Wie erfahre ich, wie viel ich mir leisten kann? 

    Das ist einer der wichtigsten Punkte, wenn man auf der Suche nach einer Immobilie ist. Hier empfehle ich immer ein erstes Gespräch in einem Beratungstermin zu führen, um genau diese Frage zu klären. Wie viel man sich leisten kann, ist vor allem von der Höhe des monatlichen Einkommen, des bestehenden Vermögen und dem Alter des Kunden abhängig. Als Faustformel kannst du dir merken, dass du 10-20% des Kaufpreises am besten cash in die Finanzierung mit einbeziehen solltest. Das sind die Kaufnebenkosten. 

    Wie läuft so eine Baufinanzierung ab und was brauche ich dafür? 

    Nachdem der Kunde eine Immobilie gefunden hat, benötige ich die ganzen Unterlagen, das sind z.B.:

    • Grundbuchauszüge
    • Wohnflächenberechnungen
    • Objektunterlagen, wie Pläne oder Bilder
    • Lohnabrechnungen
    • Vermögensaufstellung des Kunden

    Auf dieser Basis kann ich dann ein Angebot erstellen, welches mit dem Kunden dann besprochen wird. Also wie lange soll die Finanzierung gehen und zu welchen Konditionen. Im Anschluss, sofern der Kunde zustimmt, beantrage ich das Darlehen und zahle es dann auch später aus. Kurz um begleite ich den Kunden dann, bis er in das Haus oder die Wohnung einzieht. 

    Was sind Ausschlusskriterien für eine Finanzierung? 

    Wenn der Preis für die Immobilie z.B. zu hoch ist oder beim Kunden bereits Zahlungsprobleme aufgetreten sind. Auch wenn der Kunde bspw. Unterlagen nicht preisgeben will, kann ich auch keine Finanzierung darstellen. Letzten Endes hat das auch viel mit vertrauen zu tun. 

    Welche Risiken habe ich mit einer Finanzierung?

    Natürlich besteht immer die Gefahr, dass der Kunde sich übernimmt. Also die Kreditraten zu hoch sind und er das monatlich gar nicht bezahlen kann. Das ist z.B. auch meine Aufgabe, Kunden vor der Überschuldung zu schützen. 

    Gleichzeitig kann die Erhöhung der Zinsen auch ein Risiko sein. Wer aktuell niedrige Zinsen hat und in 10 Jahren aber eine neue Finanzierung zu neuen Konditionen abschließen muss und hier das Zinsniveau wesentlich höher ist, könnte in Schwierigkeiten geraten. Aber das ist leider immer das Risiko. 

    Insgesamt sollte man sich den Kauf einer Immobilie immer gut überlegen und nicht auf die Schnelle einfach irgendetwas kaufen. Dabei ist z.B. das wichtigste immer die Lage der Immobilie, die entscheidet nämlich auch über den Preis. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema oder Anregungen hast, schreib uns wie immer gerne!

    Zum Schluss ein Zitat, heute vom US-Amerikanischen Schriftsteller, Mark Twain:

    “Kaufen Sie Land, es wird nicht mehr nachproduziert.”

    Mark Twain
    Folge 38: Wie kann ich mir eine Immobilie leisten?

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    Danke für die Unterstützung der Volksbank Mönchengladbach eG

    Falls Ihr Interesse an einer Ausbildung oder einem dualen Studium in diesem Bereich habt, schaut gerne hier vorbei.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    Die in diesem Dokument enthaltenen Aussagen basieren entweder auf eigenen Quellen oder auf öffentlich zugänglichen Quellen Dritter und spiegeln den Informationsstand zum Zeitpunkt der Erstellung der unten angegebenen Präsentation wider. Nachträglich eintretende Änderungen können in diesem Dokument nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Wir weisen darauf hin, dass frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung sind und dass Depotkosten entstehen können, die die Wertentwiclung mindern.

    37 min

About Finanz Sorbet

From the publisher's feed

Mit dem Podcast Finanz Sorbet werden jede Woche neue Themen der Finanzwelt beleuchtet. Angefangen bei den Basics, hinzu aktuellen Themen und Mythen rund um das Investieren. Auf der Website finden sich alle Themen zum Nachlesen und auf Instagram bleibt ihr immer auf dem neusten Stand!

More shows like Finanz Sorbet

Gysi gegen Guttenberg – Der Deutschland Podcast by Open Minds Media, Karl-Theodor zu Guttenberg & Gregor Gysi

Gysi gegen Guttenberg – Der Deutschland Podcast

26 Listeners