Finanz Sorbet

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Finanz Sorbet episodes

  • Folge 86 – Was sind NFTs?

    Neben Cryptocoins wie Bitcoin und Co. sind gerade auch NFTs in aller Munde. Kunst wird als digitale Währung gehandelt und Influencer bringen ihre eigenen NFTs heraus. 

    Viele machen den Fehler und kaufen blind solche NFTs ohne sich zuvor genauer Gedanken zu machen. Daher bringen wir in der heutigen Folge Licht ins Dunkel und stellen uns die Frage, was bedeutet eigentlich NFT? Was genau steckt dahinter? Wie lagert man NFTs? Wofür braucht man das? Und welche Chancen & Risiken stecken dahinter? Das jetzt in der heutigen Folge. 

    Folge 86: Was sind NFTs?

    Fangen wir mit der ersten Frage an, was bedeutet eigentlich NFT? 

    NFT bedeutet Non-Fungible-Token, also nicht austauschbare Token bzw. Coins. Ähnlich wie bei Bitcoins handelt es sich um Token auf Basis der Blockchain Technologie. Anders als jedoch bei den Kryptowährung kann so ein NFT nicht geteilt werden und besteht nur ein einziges Mal. Du kannst bspw. auch 0,002 Bitcoins kaufen und es gibt über 15 Mio. Stück. NFTs kannst du nur als ganzes kaufen. 

    Der NFT selber beinhaltet meistens einen Link zu einem digitalen Inhalt, der auf einem Server gespeichert ist. Das kann ein Bild, ein Video oder ein Musikstück sein. 

    Und wie werden diese NFTs gelagert?

    Wie auch Kryptowährungen werden NFTs in einem Wallet gelagert. Je nach Art des Wallets kannst du dann auch die NFTs handeln, also kaufen, verkaufen oder übertragen. 

    Dabei wird zwischen “Hot” und “Cold” Wallets unterschieden. Bei Hot-Wallets hast du eine direkte Internetverbindung und kannst direkt handeln. Die Gefahr vor Hacker Angriffen besteht allerdings. Bei Cold-Wallets kannst du die NFTs nur lagern. Das kann bspw. eine externe Festplatte oder ein USB-Stick sein. 

    Evtl. stellst du dir jetzt die Frage, wofür braucht man das eigentlich? 

    Digitale Inhalte wie Bilder, Videos oder Audiodateien lassen sich schnell und einfach kopieren und vervielfältigen. Der Wert für bspw. eine Fotografie ist dadurch eher gering. 

    Möchte ein Künstler hier allerdings ein Unikat schaffen, kann er das gut über ein NFT. Du als evtl. Eigentümer kannst dir dabei sicher sein, dass nur du bspw. dieses Bild hast. 

    So wurde bspw. der erste Wikipedia Artikel als NFT erstellt und für ca. 750.000 USD versteigert. 

    Kommen wir zu den möglichen Chancen & Risiken von NFTs:

    Chancen: 

    • Preissteigerungen
    • Digitale Unikate 
    • Digitale Wertschöpfung

    Risiken:

    • Preisblasen = Spekulation
    • Hackerangriffe
    • Hoher Energieverbrauch
    • Nutzbar zur Geldwäsche

    Kurz noch die typische Finanz Sorbet Frage, brauchst du NFTs?

    Als Anlage sicherlich nicht. Denn dafür ist der Markt noch zu undurchsichtig und mit zu vielen persönliche Präferenzen bestehend. Wenn du es einfach ausprobieren möchtest, warum nicht?

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

    An [email protected] oder über Social Media

    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute von der Wissenschaftlerin Miriam Meckel:

    “Wenn ein Tweet von Twitter-Gründer und CEO Jack Dorsey knapp drei Millionen Dollar einspielt, kann man entsetzt den Kopf schütteln – oder die Energie lieber zum Nachdenken nutzen.”

    Miriam Meckel

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    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

    (* Hierbei handelt es sich um einen Affiliate-/Werbe-Link. Durch den Kauf über diesen Link werden wir am Umsatz beteiligt. Dies hat für Dich keine Auswirkungen auf den Preis.)

    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    36 min
  • Folge 85 – In Uhren, Kunst und Lego investieren?

    Anlagen in Aktien, Anleihen, Immobilien und ggf. auch Edelmetalle sind uns allen bekannt und darüber haben wir schon oft gesprochen. Während die Niedrigzinsphase allerdings weiter fortbesteht, schauen viele auch über die “herkömmlichen” Anlagen hinaus. Investments in Uhren, Kunst oder sogar Lego sind plötzlich bei einigen ein Thema. Auch bspw. durch Social-Media gepusht. 

    Daher stellen wir uns in der heutigen Folge die Frage, was alternative Investments eigentlich sind? Welche Arten es gibt? Welche Chancen & Risiken hier bestehen? Und worauf du achten solltest! All das in der heutigen Folge!

    Fangen wir also mit der ersten Frage an, was sind eigentlich alternative Investments? 

    Wie der Name schon sagt, handelt es sich hier um Anlagen, die nicht den Standards entsprechen. Sprich bspw. nicht zu Aktien, Anleihen oder Immobilien gehören. Das Ziel ist meistens, einen ständigen Gewinn zu erzielen – unabhängig von Marktphasen. 

    Von der Risikoklasse gehören Sie i.d.R. zur aller höchsten. Hohes Risiko zum Totalverlust, aber auch große Gewinnchancen. 

    Welche Arten von alternativen Investment gibt es? 

    In den klassischen Lehrbüchern gibt es hier verschiedene Ansichten. Bspw. werden Immobilien oder Edelmetalle auch oft als alternative Investments bezeichnet. Allerdings sind diese unserer Meinung relativ standardisiert und kommen in der Anlagewelt in allen Formen und Arten auch in klassischen Anlagen vor. 

    Daher würden wir folgende Unterscheidungen treffen: 

    Direkte Beteiligungen: Venture Capital, Eigenkapitalfinanzierungen oder geschlossene Fonds (Schiffs- oder Containerbeteiligungen) 

    Nachhaltige Beteiligungen: Windparks, Solarparks, Waldinvestments  

    Handelswaren: Nahrungsmittel 

    Sammlerwerte: Kunst, Münzen, Briefmarken, Lego, Uhren, Luxusautos, historische Technik

    Gerade in den letzten beiden Kategorien, also Luxus-Autos oder Uhren, sind in den letzten Jahren große Hypes entstanden. Es gibt bspw. Anbieter, die ganze Portfolios aus Uhren nach Risikoklassen etc. strukturieren. Dies kann man ab einem Anlagevolumen von ca. 100.000,- EUR in Anspruch nehmen. Bei den Luxusautos natürlich eher ab 1.000.000,- EUR aufwärts. Daher nicht unbedingt für jeden etwas…

    Welche Chancen & Risiken bestehen denn jetzt? 

    Chancen: 

    • hohe Gewinne
    • physische Erlebnisse
    • Tauschobjekte
    • oft unabhängig von Währungen

    Risiken: 

    • Risiko des Totalverlustes sehr hoch, vor allem hohes Verlustrisiko insgesamt
    • Vorsichtig bei Beteiligungen
    • Oft nicht liquide handelbar
    • starke persönliche Präferenzen
    • Trend geprägt

    Zu guter letzte der typische Finanz Sorbet Tipp, auf was du achten solltest:

    Nie dein gesamtes Vermögen hier positionieren, sondern eher als Ergänzung zu den herkömmlichen Investments sehen. Halte dich von Beteiligungen bei bspw. Uhren Investments fern, diese sieht man aktuell immer wieder in der Werbung. Wende dich an Profis der Szene, um die richtigen Investments zu finden. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

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    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute von Ökonom Roman Kräussl:

    “Kaufen Sie nur, was Ihnen gefällt – denn das Risiko ist hoch, dass Sie mit dem Werk ein Leben lang zusammenbleiben.”

    Roman Kräussl
    Folge 85: In Uhren, Kunst und Lego investieren?

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    33 min
  • Folge 84 – Was du nicht über Clark wusstest – Darauf musst du achten!

    Versicherungsplattformen wie Clark werden immer öfter in Podcasts oder auf Instagram beworben. Warum auch nicht? Denn du gibst einfach all deine Versicherungen an und erhältst andere Angebote zum Vergleichen, die du direkt online abschließen.  Aber was steckt eigentlich genau dahinter? Was ist ein Versicherungsmakler? Was ist der Unterschied zu anderen Plattformen und worauf solltest du achten? All das in der heutigen Folge!

    Fangen wir mit der ersten Frage an, was steckt eigentlich genau hinter so eine Plattform wie Clark?

    Das Ziel mit der Plattform ist der unabhängige Vergleich von Versicherungen, wie bspw. bei Check24, mit der Möglichkeit, auch direkt Versicherungen abzuschließen. 

    Weiterhin kann man bestehende Versicherungen hochladen, um diese zu vergleichen, zu optimieren und alles auf einen Blick zu haben. 

    Viele wissen allerdings nicht, dass hinter solch einer Plattform rechtlich ein Versicherungsmakler steckt. Mit dem Hochladen deiner Versicherungen wird damit die Plattform der Makler auch für deine bestehenden Versicherungen. 

    Was ist jetzt genau ein Versicherungsmakler? 

    In der Versicherungswelt wird im Groben zwischen Versicherungsvertretern, Versicherungsvermittlern und Versicherungsmaklern unterschieden. 

    Versicherungsvertreter: 

    • Person bzw. Unternehmen, welches Versicherungen einer bestimmten Gesellschaft vertreibt, aber unter dem eigenen Namen agiert. 
    • Bsp.: Versicherungsagentur Finanz Sorbet vertreibt Versicherungen der Allianz Versicherung. 

    Versicherungsvermittler: 

    • Angestellte Person bei einer bestimmten Versicherung.
    • Bsp: Lukas arbeitet für die Allianz Versicherung und vertreibt deren Versicherungen

    Versicherungsmakler: 

    • Person und Unternehmen, welches unabhängig von Versicherungsunternehmen ist und als Vermittler zwischen dem Kunden und den diversen Versicherern agiert. 
    • Bsp.: Finanz Sorbet Makler berät unabhängig Lukas und verkauft einen Vertrag der Allianz, könnte aber auch bspw. von der R+V oder Barmenia verkaufen. 

    Wenn du nun deine aktuellen Verträge einem Makler überträgst, erhält dieser die Bestandsprovision und ist dein Ansprechpartner. Dabei ist es egal, wo du die ehemaligen Verträge abgeschlossen hast. 

    Im Fall, dass du eine Leistung aus einem Versicherungsvertrag in Anspruch nehmen willst/ musst, musst du direkt auf die jeweilige Versicherung zu gehen. 

    Worauf solltest du achten? 

    An sich bietet ein wirklich unabhängiger Makler natürlich starke Transparenz, denn ob er die Versicherung der Gesellschaft A oder B verkauft, ist egal. 

    Über drei Punkte solltest du dir allerdings im Vorfeld Gedanken machen. 

    • Bestandsprovision: Durch Hochladen der Verträge erhält die Plattform das Maklermandat. Du solltest dir daher hierüber im Klaren sein. 
    • Du musst auf die jeweilige Versicherung zu gehen, wenn du die Leistung in Anspruch nehmen willst, das kann aufwendig sein.
    • Kein direkter Ansprechpartner.

    Aber gerade für Anfänger kann durch eine App wie Clark eine Unterversicherung oder Schlecht-Versicherung leicht umgangen werden, was sehr positiv ist. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

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    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Architekten Hermann Muthesius:

    ““Ich habe eine Feuer- und Hagelversicherung abgeschlossen. Gegen Feuer kann ich verstehen… aber wie wirst du den Hagel machen?“

    Hermann Muthesius
    Folge 84: Was du nicht über Clark wusstest – Darauf musst du achten!

    Bleibt informiert, eiskalt und ehrlich!

    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

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    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    30 min
  • Folge 83 – Welche Auswirkungen hat der Krieg auf deine Finanzen?

    Der aktuelle Krieg in der Ukraine beschäftigt uns alle und ist ständig präsent. Neben den unvorstellbaren Folgen für die Menschen vor Ort hat allerdings dieser Konflikt auch Auswirkungen auf die Wirtschaft sowie die Finanzwelt. In den Medien sind Wörter wie „SWIFT“ oder „Sanktionen“ omnipräsent. Wir stellen uns daher in der heutigen Folge die Fragen, was ist eigentlich SWIFT? Welche Auswirkungen hat ein Ausschluss daraus? Welche Sanktionen gelten aktuell und was bedeuten Sie? Und wir schauen in den Aktienmarkt: Was passiert hier. All das in der heutigen Folge! 

    Fangen wir mit der ersten Frage an, was ist eigentlich dieses SWIFT? 

    SWIFT steht für Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication und wurde eingeführt, um einen sicheren internationalen Zahlungsverkehr zwischen Banken zu gewährleisten. Jede teilnehmende Bank hat einen sogenannten BIC oder SWIFT Code erhalten. Dieser dient zur Identifikation der jeweiligen Bank, dem Herkunftsland sowie dem Standort der Filiale. Insgesamt wird das System von mehr als 11.000 Banken weltweit genutzt. 

    Was ist, wenn jetzt einzelne russische Banken hiervon ausgeschlossen werden? 

    Dann können, vereinfacht gesagt, Überweisungen an und von diesen Banken nur noch sehr schwer und verzögert getätigt werden oder sogar gar nicht mehr. Das hat natürlich immense Folgen für die Kunden dieser Bank. Denn wenn keine Zahlungen mehr durchgeführt werden können, können Unternehmen bspw. Keine Waren mehr Einkaufen bzw. Verkaufen. Das hat dann auch einen starken Einfluss auf den Handel zwischen Russland und anderen Ländern. 

    Und was ist dann jetzt hier mit Sanktionen gemeint? 

    Der Ausschluss von einzelnen russischen Banken ist Teil der Sanktionen. Sanktionen im wirtschaftlichen Hinblick sind grob gesagt Beschränkungen. Diese können mal stärker, mal weniger stark ausfallen. Der Ausschluss vom SWIFT System ist hier eher eine sehr starke Sanktion. Als eher schwächere Sanktion kann die Besteuerung einzelner Waren aus dem Ausland einzuordnen sein. (Bspw. Handelskonflikt USA und EU). 

    Welche Sanktionen gelten jetzt aktuell aufgrund des Krieges?

    –       Ausschluss aus dem SWIFT System

    –       Verbot der EU zum Verkauf und der Lieferung von Gütern und Technologien zur Öl-Veredlung

    –       Sperrung des Luftraumes in der EU für russische Flugzeuge

    –       Sanktionen gegen Medien

    Natürlich hatte die ganze Situation auch einen Einfluss auf die Börsen, wie sieht es hier aktuell aus?

    Anfang Januar war der DAX noch bei über 16.000 Punkten und ist seit der Invasion Russlands in die Ukraine auf ca. 13.000 Punkte gefallen. Das ist ein Minus von fast 20%. Europäische Aktien hatten von Anfang an schon sehr sensibel auf die Entwicklungen reagiert und sind teilweise gefallen. Durch den länger andauernden Krieg sind auch mittlerweile die amerikanischen und asiatischen Börsen ins Minus gedreht. (S&P 500 bei ca. 4.300 Punkten Höchststand bei ca. 4.800 Punkten). 

    Dass die Börsen sensibel reagieren, ist aber auch logisch, denn der Konflikt ist nicht berechenbar. Bspw. leiden die deutschen Autobauer nun an weiteren Lieferengpässen, da Komponenten aus der Ukraine nicht geliefert werden können. 

    Wie es hier weitergeht, ist davon abhängig, wie schnell es zu Friedensverhandlungen kommt und wie schnell der Krieg vorbei ist. 

    Was bedeutet das jetzt für dich und deine Anlagen? 

    Auch hier gilt natürlich wieder wie immer, wenn du einen langfristigen Horizont hast, sind die Auswirkungen für dich eher zu vernachlässigen. Für Spekulative sind solche Zeiten natürlich ein Anreiz zu handeln, die Schwankungen sind teilweise sehr stark. Generell gilt natürlich, dass solche Kurseinbrüche auch günstige Gelegenheiten bieten nachzukaufen, sobald sich die Lage etwas beruhigt. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

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    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute von Vitali Klitschko:

    “Wie könnte ich Russen hassen? Meine Mutter ist Russin, die Hälfte von meinem Blut ist russisch. Das ist keine Frage der Nationalität, das ist eine Frage der Werte” 

    Vitali Klitschko
    Folge 83: Welche Auswirkungen hat der Krieg auf deine Finanzen?

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    Diese Folge haben wir mit diesem* Mikrofon aufgenommen.

    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

    DISCLAIMER:

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    Bei dieser Information handelt es sich um einen Beitrag, welcher der reinen Unterhaltung und Information dient.. Bei diesem Dokument und bei Referenzen zu Emittenten, Finanzinstrumenten oder Finanzprodukten handelt es sich nicht um eine Anlagestrategie Empfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder um eine Anlageempfehlung im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 jeweils in Verbindung mit § 85 Absatz 1 WpHG. Als Marketingmitteilung genügt diese Information nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen und unterliegt keinem Verbot des Handels vor der Veröffentlichung von Anlageempfehlungen und Anlagestrategieempfehlungen. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Es ersetzt jedoch keine rechtliche, steuerliche oder individuelle finanzielle Beratung. Ihre Anlageziele sowie Ihre persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse wurden ebenfalls nicht berücksichtigt.

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    32 min
  • Folge 82 – Was macht Google da? Aktiensplit!

    Die Aktie des Mutterunternehmens von Google – Alphabet, ist in den letzten Jahren stark gestiegen und hat denen, die diese Aktie im Depot hatten, ordentliche Gewinne gebracht. Nun hat Alphabet angekündigt einen Aktiensplit durchzuführen. Aber was ist das genau? 

    Daher stellen wir uns in der heutigen Folge die Fragen, was genau ein Aktiensplit ist? Warum so etwas gemacht wird? Welche Vor- und Nachteil ein solcher Split hat? Und natürlich worauf du genau achten solltest. All das in der heutigen Folge. 

    Fangen wir mit der ersten Folge an, was ist ein Aktiensplit?

    Ein Aktiensplit ist im Grund ein Vorgang, bei der Aktien gegen eine größere Anzahl von Aktien zu einem geringeren Wert getauscht werden. Wenn eine Aktie bspw. den Wert 1.000,- EUR pro Aktie hat, wird den Aktionären diese eine Aktie in zwei neue zu jeweils 500,- EUR getauscht. Der Gesamtwert der Aktien verändert sich dabei nicht, sondern eben nur die Anzahl. Das bedeutet auch, dass die Anteilsverhältnisse gleich bleiben. Der Vorgang muss durch die Hauptversammlung genehmigt werden.

    Und warum wird solch ein Split gemacht? 

    Da der Wert der Aktien im gesamten nicht steigt, verändert sich für die jeweilige AG nicht direkt etwas. Solch ein Aktiensplit hat eher psychologische Auswirkungen.

    Wenn wir uns Google bzw. Alphabet hier genauer anschauen sieht man folgendes: 

    • Kurssteigerung in den letzten 5 Jahren: +184% 
    • Kurssteigerung im letzten Jahr: 33,80% 
    • aktueller Kurs (23.02.2022): 2.550 USD pro Aktie

    Ähnlich wie bei Amazon ist der Kurs der Aktie von Alphabet sehr stark gestiegen, was für frühere Aktionäre natürlich eine super Sache ist. Allerdings versperrt es, aufgrund des Preises, auch den Zugang für viele andere Anleger. Viele können sich die Aktie schlichtweg nicht leisten. 

    Deshalb hat nun Alphabet reagiert und wird zum 15. Juli 2022 einen Split durchzuführen und zwar 1 zu 20. Das bedeutet, wenn du Aktionär einer Aktie bist, erhältst du dafür 20 Aktien. Der Aktienkurs von Alphabet wird sich in der Nacht vom 15. Juli also durch 20 teilen. 

    Durch die gestiegene Anzahl an Aktien wird die Aktie liquider und leichter zu handeln. Damit können mehr Anleger direkten Zugang zur Aktie haben und diese kann auch leichter gehandelt werden. Kurz um: Die Aktie wird interessanter. 

    Kommen wir also zu den Vor- und Nachteilen solch eines Splits:

    Vorteile: 

    • oft kurzfristige Preisrally nach Ankündigung des Splits
    • Anteilsverhältnisse bleiben gleich und damit kommt es zu keiner Verwässerung.
    • Teilverkäufe einfacher.

    Nachteile: 

    • Aktiensplit spricht für eine langfristige Vorangegangene Rally. Die Fundamentalen Daten geben weitere Kursgewinne nicht unbedingt her.
    • Hoher Aktienkurs bietet Schutz vor kurzfristigen Spekulationen von Kleinanlegern. 

    Worauf solltest du nun achten, wenn du Aktionär von Alphabet bist?

    Wie du schon gemerkt hast, hat ein solcher Split kaum Auswirkungen auf dich. Ob eine Aktie nach solch einem Splitt besser oder schlechter performt ist nicht klar und es gibt keine belastbaren Zahlenreihen hierzu. Allerdings ist es gerade für neue Anleger natürlich einfacher und damit leichter in solch ein Unternehmen einzusteigen. 

    Du selber als Aktionär kannst also eher entspannt bleiben und dich auf 20 neue Alphabet Aktien freuen. 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

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    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute eine alte Börsenweisheit:

    “Das Schöne an den Aktien ist, dass man 1000 Prozent gewinnen kann, aber höchstens 100 Prozent verlieren.”

    Börsenweisheit
    Folge 82: Was macht Google da? Aktiensplit!

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    35 min
  • Folge 81 – Wie du bequem für die Rente vorsorgst.

    Die Problematik der gesetzlichen Rente und die damit zu erwartende Altersrente, gerade in der jüngeren Generation, haben wir schon öfters angesprochen und thematisiert. Wichtig ist es eben nicht nur auf die gesetzliche Rente zu vertrauen, sondern frühzeitig auch privat Vorzusorgen, um im Alter eine lebenswerte Rente zu erhalten. Viele Wissen allerdings nicht, dass man das auch zusätzlich über den Arbeitgeber machen kann. Wie genau die betriebliche Altersvorsorge (bAV) funktioniert, welche Vorteile und Nachteile sie hat und welche Unterschiede zur privaten Altersvorsorge bestehen, klären wir in der heutigen Folge! 

    Fangen wir mit der ersten Frage an, was genau ist mit der Vorsorge, insbesondere der betrieblichen Altersvorsorge gemeint? 

    Mit der Vorsorge ist gemeint, dass du monatlich einen gewissen Betrag langfristig anspart, um davon später eine Rente zu erhalten. Dazu stehen dir verschiedene Wege zur Verfügung. Der häufigste Weg ist über die private Altersvorsorge. Hier legst du monatlich aus deinem ausgezahlten Gehalt einen gewissen Betrag zur Seite, bzw. in Fondsgebundene Rentenversicherungen, Immobilien oder Fondssparpläne. 

    Daneben hast du aber auch die Möglichkeit über deinen Arbeitgeber vorzusorgen. Du hast mittlerweile sogar das Recht, dass dein Arbeitgeber dir solch eine Vorsorge anbietet.

    Jedoch alles nach der Reihe. 

    In der Regel funktioniert die bAV über eine Entgeltumwandlung, das bedeutet, dass du monatlich einen Betrag festlegen kannst, der von deinem Bruttogehalt abgezogen wird. Da der Betrag von deinem Brutto abgezogen wird, musst du weniger Steuern und Sozialversicherungsbeiträge bezahlen (dein zu versteuerndes Einkommen nimmt ab). 

    Für Beträge bis zu 282 Euro im Monat fallen keine Sozialabgaben an, für Beträge bis zu 564 Euro keine Steuern. Zu deinem eigenen Beitrag kann auch noch ein Zuschuss von deinen Arbeitgeber kommen. 

    Das Geld wird dann meistens in einer fondsgebundenen Rentenversicherung angelegt, von der du im Rentenalter dann eine Rente erhältst. Früher gab es auch noch die Variante, dass das jeweilige Unternehmen direkt das Geld anlegt. Wird aber heutzutage kaum mehr gemacht. 

    Kommen wir zu den Vor- und Nachteilen der bAV: 

    Vorteile: 

    • Oft gibt es einen Zuschuss durch den Arbeitgeber
    • geringere Steuerlast, du zahlst deine Vorsorge nicht von deinem Nettogehalt
    • Zusätzlicher, einfacher Weg um Vorzusorgen

    Nachteile: 

    • bei häufigen Jobwechsel eher unpraktisch, da nicht immer sicher ist, dass du die Versicherung mitnehmen kannst.
    • Arbeitgeber legt Vertragsart fest.
    • Rente wird nachgelagert besteuert. Du musst in der Rente, die Auszahlungen mit deinem jeweiligen Steuersatz besteuern. 
    • Geld ist i.d.R. fest und kann erst im Rentenalter ausbezahlt werden

    Im Vergleich zur privaten Altersvorsorge bist du damit also nicht so flexibel (Wechsel, Vertragswahl) allerdings erhältst du einen Steuervorteil in der Sparphase und oft einen Zuschuss von deinem Arbeitgeber. 

    Wie lautet also unsere Empfehlung? 

    Am besten fragst du dich selber, wie deine zukünftige Jobplanung aussieht. Wenn du dir vorstellen kannst auch etwas länger (mehr als 3 Jahre) bei deinem Arbeitgeber zu sein, gehe auf die Personalabteilung / deinen Chef zu und frage, welches Modell bei ihnen gefahren wird. Dann lasse dich beraten und lass dir berechnen, welcher Beitrag der optimalste für dich ist.

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

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    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute von Professor Martin Weber von der Uni Mannheim:

    “Die Kapitalerhaltgarantie ist letztendlich Augenwischerei: Bei nur 3 Prozent Inflation sind 1000 Euro in 30 Jahren gerade noch 401 Euro wert – das Kapital wird eben nicht erhalten.”

    Professor Martin Weber
    Folge 81: Wie du bequem für die Rente vorsorgst.

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    Geplant haben wir die Folge hiermit*.

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    Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Information keine individuelle Anlageberatung darstellt. Eventuell beschriebenen Produkte oder Wertpapiere sind möglicherweise nicht in allen Ländern oder nur bestimmten Anlegerkategorien zum Erwerb verfügbar. Diese Information darf nur im Rahmen des anwendbaren Rechts und insbesondere nicht an Staatsansgehörige der USA oder dort wohnhafte Personen verteilt werden. Diese Information wurde weder durch eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft noch durch andere unabhängige Experten geprüft.

    27 min
  • Folge 80 – Aktien kaufen, so geht es richtig.

    Ob Freunde, Influencer, Bankberater oder der bekannte Finanzpodcast Finanz Sorbet: Alle erzählen einem etwas davon, dass man investieren soll. Egal ob in Fonds, ETFs oder einzelne Aktien, für all das braucht man ein Depot und muss für die Käufe eine Order einstellen. Daher klären wir in der heutigen Folge, was überhaupt eine Order ist, wie man eine Order ausführt und worauf man dabei achten muss. Außerdem erklären wir die gängigsten Orderarten.

    All das in der heutigen Folge.

    Starten wir mit der ersten Frage, was ist eine Order?

    Das Wort Order stammt von dem französischen Wort ordre, was soviel bedeutet wie “bestellen”. Eine Wertpapierorder kann man sich also auch wie eine Bestellung von Essen vorstellen, nur das man die Wertpapierorder seiner Bank oder seinem Broker mitteilt und keinem Restaurant. Dabei handelt es sich i.d.R. entweder um einen Kaufauftrag oder einen Verkaufsauftrag eines oder mehrerer Wertpapiere. Einfach gesagt, man teilt seiner Bank mit, ob sie bspw. eine oder mehrere Aktien kaufen oder verkaufen sollen.

    Wie führt man eine Order aus?

    Heutzutage geht das entweder in Person bei seinem Berater, per Telefon oder natürlich online.

    Dabei gibt es einiges zu beachten, denn man kann aus vielen verschiedenen Orderarten wählen. Gerade online kann dies ohne Erklärung durchaus schwierig sein.

    Die nächste Frage ist also, welche Orderarten gibt es und welche Unterschiede haben diese?

    Im Folgenden gucken wir uns die gängigsten Orderarten an:

    Die Market-Order

    Das ist wohl die “klassische” Order. Hier entscheidet man nur die Menge der Wertpapiere, die gehandelt werden sollen. Der Kauf oder Verkauf wird dann sofort für den nächstbesten Preis ausgeführt. Da die Kurse manchmal sehr schnell schwanken, kann das entweder gut oder auch sehr schlecht für einen ausgehen.

    Bsp.: Du findest eine Aktie interessant und denkst, sie ist gerade verhältnismäßig günstig. Ein exakter Kurs ist dir nicht wichtig, dann wählst du die Market-Order. Hier bestellst du dann bspw. 100 stk. X-Aktien. Kaufen tust du Sie zum nächstmöglichen Kurs.

    Die Limit-Order

    Die Limit-Order sollte man definitiv gut verstehen und oft benutzen. Hierbei entscheidet man zunächst wieder über die gewünschte Menge. Danach kommt aber der große Unterschied zur Market-Order. Man legt einen Preis fest, den man bei einem Kauf maximal bereit ist zu zahlen und bei einem Verkauf, den man mindestens für seine Wertpapiere bekommen möchte.Dadurch weiß man deutlich genauer, wie viel Geld man bekommt oder eben ausgibt.

    Eine völlige Sicherheit bietet diese Order allerdings trotzdem nicht, denn fällt die Aktie deutlich unter das eigene Kauflimit, zahlt man meistens trotzdem sein eingegebenes Limit und nicht den dann neuen niedrigeren Preis.

    Bsp.: Eine Aktie ist gerade bei 25 Euro, du findest sie interessant, aufgrund von aktuellen Nachrichten glaubst du aber, dass sie erst noch mal fallen wird, bevor sie wieder steigt. Du vertraust dem Unternehmen aber, dass sie nicht ins Bodenlose fällt. Dann stellst du bspw. eine Limit-Order ein. Die kann so aussehen: Bei 22,50 Euro Kurs, kaufe 100 stk. Aktien.

    Trailing-Stop-Order

    Eine Trailing Stop Order kann sehr sehr hilfreich sein. Wie der Name schon sagt, wird hier etwas verfolgt ( to trail) und das ist natürlich ein Kurs. Geht man davon aus, dass sich die Kurse eine Weile in eine Richtung bewegen und danach möglicherweise wieder in die andere Richtung, sollte man diese Order wählen. Besitzt man bspw. eine Aktie, von der man ausgeht, dass sie steigt stellt man eine Verkaufsorder ein. Diese wird ausgeführt, wenn der Aktienkurs um einen selbst gewählten Betrag fällt. Steigt der Aktienkurs aber, steigt auch die Verkaufsschwelle in selbem Maße mit an. Man sichert sich also Gewinne.

    Bsp.: Aktie ist bei 55 Euro und du möchtest mit Gewinnen verkaufen. Order Bsp.: Bei 52 Euro soll verkauft werden, steigt die Aktie, soll die Verkaufsschwelle immer 3 Euro unter dem Kurs liegen. Steigt die Aktie auf 60 Euro, liegt die Verkaufsschwelle bei 57 Euro.

    Unser Fazit:

    Wenn man einfach nur mal eine Aktie kaufen möchte, reicht definitiv eine klassische Market-Order. Sobald man aber regelmäßiger und auch etwas professioneller handeln möchte, macht es sehr viel Sinn, sich mit den verschiedenen Orderarten zu beschäftigen. 

    Die richtige Order-Wahl kann in manchen Fällen deutlich höhere Gewinne erzielen oder einen vor Verlusten schützen. Insgesamt macht man seine Orders dadurch planbarer.

    Passe aber beim Ausprobieren neuer Orderarten immer auf, dass du diese auch richtig verstehst und richtig anwendest. Stellst du z.B. eine Order aus Versehen falsch ein und verkaufst sie sehr schnell wieder, machst du schon mal mindestens die Tradinggebühr Verlust. Das wäre natürlich schade.

    Falls noch Fragen offen sind, meldet euch gerne unter: [email protected] oder über die Social Media Kanäle bei uns

    Das heutige Zitat ist eine altbekannte Börsenweisheit

    “Don’t try to catch a falling knife.”

    Börsenweiheit
    Folge 80: Aktien kaufen, so geht es richtig.

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    32 min
  • Folge 79 – Achtung Zinserhöhung! Fallen jetzt die Kurse?

    Die Inflation ist hoch, die Zinsen bei null oder sogar Negativ. Mitten in der Corona Pandemie haben die Zentralbanken ihre Leitzinsen nochmals gesenkt und Anleihenkaufprogramme erhöht. Jetzt will die FED anfangen und die Zinsen zu erhöhen. Daher stellen wir uns in der heutigen Folge die Frage, was ist der Leitzins eigentlich? Welche Aufgabe hat der Leitzins? Was passiert jetzt mit den (Aktien-) Märkten? Worauf musst du achten? All das in der heutigen Folge! 

    Starten wir mit der ersten Grundlagen-Frage, was ist der Leitzins eigentlich?

    Grundsätzlich ist das gesamte Thema der Geldpolitik ein sehr abstraktes Thema, daher versuchen wir es in unserem Podcast vereinfacht darzustellen. Der Leitzins ist ein Zins bzw. eine Größe, die die Zentralbank festlegt. Die Zentralbank selber ist verantwortlich für die Politik rund um die jeweilige Währung und Geldpolitik. In der EU ist das die EZB. 

    Das System des Leitzinses ist weltweit gleich und wird immer von der Zentralbank festgelegt. Dieser Zins ist maßgeblich für die Zinsen der restlichen Banken in diesem jeweiligen Land. 

    Übersicht: 

    EZB (Europäische Zentralbank): -0,50% 

    FED (Federal Reserve Bank (USA): 0 bis 0,25% 

    SNB (Schweizer Nationalbank): -0,75% 

    Chinesische Volksbank: 4,05% 

    Welche Aufgaben hat nun der Leitzins? 

    Hier gibt es verschiedene Anschauungen und Theorien. Eigentlich dient er als Steuerung der restlichen Bankgeschäfte im Land. So richten sich die Kreditzinsen der “normalen” Banken auch nach dem Leitzins. 

    Weiterhin soll er als Orientierung dienen. Grundsätzlich gilt nämlich: Wenn die Zinsen gesenkt werden, möchte die Zentralbank die Wirtschaft stärken und wenn die Zinsen steigen, soll die Wirtschaft etwas gebremst werden. Das musst nicht unbedingt negativ sein. 

    Welchen Einfluss hat solch ein Leitzins nun auf die Aktien bspw.? 

    Grundsätzlich reagieren die Aktienmärkte auf Zinsentscheidungen der Zentralbanken teilweise sehr stark. Zinssenkungen sind i.d.R. positiv für die Märkte und Zinssteigerungen eher nicht. Das liegt daran, dass ein höherer Zins auch bedeutet, dass sichere Anlagen, also mit geringeren oder keinen Schwankungen, interessanter werden. Kurz um sie bringen mehr Rendite. 

    Aktuell gibt es solche wirklich sicheren Anlagen mit einer Rendite (mehr als die Inflationsrate) faktisch nicht. Sollten die Zinsen jetzt mehr steigen, kann so etwas sicheres (bspw. Staatsanleihen) interessanter sein als Aktien. Die Nachfrage für Aktien würde sinken und damit auch die Kurse. 

    Worauf musst du jetzt in der aktuellen Situation achten? 

    Die EZB möchte bisher keine Zinserhöhungen vornehmen, einzig die FED in den USA möchte gegen März 2022 den Zins etwas anheben. Die Auswirkungen auf die Aktienmärkte in den USA werden wahrscheinlich eher gering sein, da die Inflation immer noch sehr hoch ist und damit die “sicheren” Anlagen immer noch keine wirklich positive Rendite erwirtschaften können. 

    Eventuell können aber europäische Aktien profitieren, weil in Europa so eine Zinserhöhung nicht stattfinden soll. (Allerdings teilweise schon eingepreist)

    Gerade wenn du langfristig oder mittelfristig investierst, sollte dich so etwas nicht unbedingt in deiner Entscheidung beeinflussen. 

    Wenn du allerdings im kurzfristigen Bereich unterwegs bist, solltest du dich auf stärkere Schwankungen einstellen.

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

    An [email protected] oder über Social Media

    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom ehemaligen Bundesbankpräsidenten, Jens Weidmann, der hat 2013 gesagt:

    „Entscheidend ist, dass wir rechtzeitig aus der Situation des Niedrigzinsumfeldes wieder rauskommen“

    Jens Weidmann
    Folge 79: Achtung Zinserhöhung! Fallen jetzt die Kurse?

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    33 min
  • Folge 78 – ETF vs. Fonds!

    Bei der Auseinandersetzung mit Geldanlagen und Themen rund um das Investieren stößt du zwangsläufig auf die Begriffe ETF und Fonds. Beides zählt zu wichtigen Bestandteilen eines soliden Portfolios mit einer ausgewogenen Anlagestrategie. Doch wobei handelt es sich hier überhaupt? Wo liegen die Unterschiede? Und welche dieser Optionen ist für dich attraktiver?

    Das alles erfährst du in der heutigen Folge und im Blog!

    Kurz zur Erinnerung, was bedeutet eigentlich ETF?

    Der Unterscheidung von Fonds und ETFs liegt oft ein Missverständnis zugrunde. 

    Denn streng genommen handelt es sich bei Exchange Traded Funds (also ETFs), wie der englische Name schon vermuten lässt, auch um eine Art Fonds, wohingegen es sich bei dem aus dem Französischen stammenden Begriff Fonds eher um einen Überbegriff handelt, was so viel heißt wie Kapital.

    Viel mehr sollte also zwischen sogenannten aktiv gemanagten „normalen“ Fonds und ETFs unterschieden werden.

    Was steckt hinter einem Fonds?

    Die Idee, welche dahinter steckt, ist simpel. Vorstellen kannst du dir das Ganze wie einen Topf. In diesem befinden sich viele verschiedene Einzelwerte. Mit der Investition in einen Fonds wirst du bereits durch geringe Beiträge (meist ab 25 €) Miteigentümer an diesem Topf. Du erwirbst also Bruchteile am Fondsvermögen. 

    Der große Vorteil besteht dabei in der Diversifizierung, also der Risikostreuung deines investierten Geldes. Denn es werden schließlich keine Einzelaktien erworben, sondern viele verschiedene zu geringen Teilen. Das minimiert Kursschwankungen ganz erheblich. Somit sind Fonds eine gute Alternative zum Kauf von einzelnen Aktien und stellen vor allem langfristig eine stabile Grundlage für ein Depot dar.

    Was ist jetzt der Unterschied zwischen aktiv gemanagten Fonds und ETFs?

    Bleiben wir bei dem Beispiel mit dem Topf. Stell dir vor, du hast die Wahl: entweder du kochst heute selbst etwas nach Rezept oder du gehst ins Restaurant und lässt dich bekochen. Letzteres ist bequemer, aber teurer. Beim selbst Kochen musst du dich für ein Rezept entscheiden und hast mehr Aufwand, aber es ist günstiger.

    Ähnlich verhält es sich auch mit Fonds und ETFs. Kapitalverwaltungsgesellschaften wie die DWS (Deutsche Bank), die DEKA (Sparkasse) oder Union Investment (Volksbanken Raiffeisenbanken) bieten aktiv gemanagte Fonds an. Dahinter stehen Fondsmanager, die sich wie Köche um die Auswahl der Zutaten kümmern. Sie entscheiden demnach, in welche Unternehmen mit ihrem Fonds investiert wird. Dabei kann die Anlagestrategie sehr unterschiedlich sein. Von Geldmarktfonds oder Rentenfonds über Mischfonds bis hin zu Aktienfonds gibt es ein breites Spektrum an Angeboten. 

    ETFs hingegen bilden meist 1:1 einen Index nach. So zum Beispiel den Deutschen Aktienindex oder den MSCI World, der die Kursentwicklung von rund 1.600 Aktien aus 23 Industrieländern abbildet. Hier verzichtet das Fondsmanagement, das den ETF auflegt, auf eine bewusste Selektion der im Index enthaltenen Wertpapiere. Ein Beispiel ist der iShares DAX von BlackRock, welcher möglichst präzise die Wertentwicklung des DAX abbildet. Legst du dein Geld also in diesem ETF an, investierst du automatisch in die 40 Unternehmen des bedeutendsten deutschen Aktienindex, etwa in Adidas, SAP oder Volkswagen. 

    Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds können Exchange Traded Funds direkt an der Börse (Segment „XTF“) gehandelt werden. Sie sind also grundsätzlich nicht direkt über Fondsgesellschaften erwerb- oder veräußerbar. Kauf- und Verkaufsaufträge der gehandelten ETFs werden hauptsächlich über das elektronische Handelssystem XETRA abgewickelt. 

    Und was ist jetzt besser?

    Wichtig zu wissen ist, dass es auch aktiv gemanagte Fonds gibt, die ähnlich wie bei einem ETF versuchen, einen Vergleichsindex (eine sogenannte Benchmark) zu schlagen. Oftmals gelingt ihnen das auch. Allerdings muss man hier die Kosten immer im Blick haben. Diese liegen oft bei 5 % Ausgabeaufschlag und zusätzlichen fortlaufenden Kosten von z.B. 1,5 – 2,5 % pro Jahr. Passiv gemanagte Fonds hingegen kosten deutlich weniger. 

    Das aktive Fondsmanagement muss ihr Geld wert sein und damit auch auf längere Frist 5 – 10 Jahre eine bessere Rendite als die Benchmark erwirtschaften. Denn sonst kommt es durch die Preisdifferenz im direkten Vergleich zu gewaltigen Unterschieden. 

    Um unsere Metapher von vorhin noch mal aufzugreifen und dir eine Antwort auf die Frage zu geben, was nun besser ist, kann man also sagen: Fondsmanager bekochen dich gerne, möchten natürlich dafür auch bezahlt werden. Mit selbst Kochen fährst du günstiger aber nicht unbedingt besser.

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom Börsenguru, André Kostolany:

    “Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten, und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich”

    André Kostolany
    Folge 78: ETF vs. Fonds

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    27 min
  • Folge 77 – Dispo, der Liebling der Deutschen?

    Dispo, Überziehungskredit oder Kontokorrentkredit: Darunter verstehen viele eigentlich dasselbe, nämlich „ins Minus gehen“. Für die einen ist es nur ein Sicherheitsgedanke, wenn mal etwas sein sollte, für die anderen ist es ein flexibler Rahmen und wieder für andere ist es Alltag. Wir stellen uns in der heutigen Folge daher die Frage, was ist eigentlich der Dispo? Wozu ist er gedacht? Was tun, wenn du in der Dispofalle steckst? Und worauf solltest du achten? All das in der heutigen Folge! 

    Fangen wir mit der ersten Frage an, was ist eigentlich der Dispo? 

    Der Dispositionskredit ist die Möglichkeit, sein Girokonto über einen gewissen Betrag zu überziehen. Dieser Betrag wird von der jeweiligen Bank festgelegt und eingeräumt. Dies passiert allerdings nicht automatisch und kann von einer Bank vergeben werden, muss aber nicht. Für die Nutzung des Dispos werden taggenaue Zinsen berechnet. Diese werden nur über die Höhe der Inanspruchnahme berechnet. Bist du also nicht im Minus, fallen i.d.R. auch keine Zinsen an. 

    Sollte man den Dispo auch überziehen, was vereinzelt möglich ist, fallen nochmals extra Zinsen an. Solch eine Überziehung ist allerdings sehr schlecht für dein jeweiliges Rating (also die Beurteilung deiner Bonität) bei der Bank. 

    Wozu ist er denn jetzt gedacht? 

    Hier gibt es verschiedene Motive, bspw.: 

    –       Sicherheit „Liquiditätspuffer“ 

    –       Vorfinanzieren „Vorzeitig über spätere Geldeingänge verfügen“ 

    –       Dauerlösung „Dispofalle“ 

    Was bedeutet jetzt die Dispofalle? 

    Während viele Menschen den Dispo als kurzfristige Überbrückung oder eben als Sicherheit nutzen, ist es bei vielen eine Dauerlösung. In Deutschland sind ca. 6,6 Millionen Menschen im Dispo, davon über 35% mit mehr als 2.000,- EUR. 

    Die Möglichkeit zu haben, das Girokonto zu überziehen kann je nachdem natürlich verlockend sein, gerade wenn es um den Konsum geht. Wenn der Dispo allerdings deutlich höher ist als dein monatliches Einkommen, besteht die Gefahr, dass du gar nicht mehr aus dem „Minus“ hinauskommst. Und damit immer weiter in eine Abwärtsspirale fällst. 

    Hinzu kommt, dass die Zinsen für die Nutzung des Dispo i.d.R. sehr hoch sind. Wir sprechen von ca. 5% bis 15%. Diese Zinsen kommen dann natürlich auf das jeweilige Minus noch hinzu.

    Schlimmer geht immer: Dispo mit Kreditkarte ausgleichen..

    Wie kommst du jetzt daraus? 

    Sollte es ein Dauerzustand sein, dass du im Minus auf deinem Konto bist, empfiehlt es sich zunächst einmal eine Haushaltsrechnung zu machen. Das ist eine detaillierte Auflistung deiner monatlichen Einnahmen und Ausgaben. Im Idealfall hast du dann monatlich einen Betrag, der übrig bleibt. Und hier kommt nun die Disziplin ins Spiel. Dann musst du jeden Monat entweder den gesamten Überschuss oder eben einen Teil davon als „Rücklage“ auf dem Konto lassen, um damit dein „Minus“ zu verringern. Gleichzeitig bietet es sich dann an, die Dispo-Linie ebenso zu verringern. Damit man sozusagen nicht mehr rückfällig wird. 

    Wenn du bei deiner Bank einen Ansprechpartner hast, sprich ihn auch aktiv darauf an, dass du den Dispo zurückführen möchtest.

    In wenigen Fällen bietet es sich auch an, einen neuen „normalen“ Kredit aufzunehmen, zu günstigeren Zinsen, um damit den Dispo auszugleichen. Dann sollte allerdings der Dispo auch direkt gelöscht werden. 

    Worauf solltest du denn hierbei achten? 

    Achte beim Dispo unbedingt auf die Höhe. Er sollte in einem angemessenen Verhältnis zu deinem monatlichen Einkommen stehen und keinesfalls mehr betragen. 

    Weiterhin achte darauf, dass die Ausnutzung teilweise sehr teuer werden kann. Es bietet sich dann eher an, einen Kredit aufzunehmen oder eben zu sparen! 

    Wenn du Fragen zu diesem Thema hast, schreib uns gerne und wir klären deine Fragen!

    Zum Schluss, wie immer ein Zitat. Heute vom 1. Präsidenten der USA, George Washington: 

    “Neue Schulden zu machen ist nicht die feine Art, die alten Schulden auszugleichen.”

    George Washington
    Folge 77: Dispo, der Liebling der Deutschen?

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